Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

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tobi27
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von tobi27 »

Genau das ist das Problem, Wasser predigen und Wein saufen. Wer mal einen Jugend-/Feierraum nach einer Studenten- oder Landjugendparty sauber gemacht hat weiß, dass in dem Fall die größten Dreckschweine oft in den eigen Reihen sitzen. Auch sind es komischerweise diejenigen, die regelmäßig Bilder aus aller Herrgottswelt posten müssen, man muss ja seine Selbstpräsentation auf Instagram up to date halten und da kommt der Familienbesuch bei Oma nicht so toll...

Viele Grüße
Saison 2025/26 - Skitage (gesamt 33) bzw. Skigebietsbesuche (gesamt 36): 1*Schwärzenlifte, 1*Sinswang, 3*Söllereck, 1*Oberwilhams, 2*Hochhäderich, 4*Grasgehren, 2*Bödele, 2*Warth-Schröcken, 1*Oberjoch, 1*Mellau-Damüls, 1*Fellhorn-Kanzelwand, 1*Bolsterlang, 1*Ofterschwang-Gunzesried, 5*Neunerköpfle, 1*Füssener Jöchle, 1*Schattwald-Zöblen, 2*Thaler Höhe, 1*Buronlifte, 1*Spieserlifte, 1*Hündle, 1*Adelharz-Breitenstein, 1*Iberg, 1*Hagenberglift

osorno
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von osorno »

tobi27 hat geschrieben: 20.12.2022 - 14:50 Genau das ist das Problem, Wasser predigen und Wein saufen.
Diesen Eindruck habe ich in den letzten Tagen auch gewonnen, ehrlich gesagt. Komischerweise fanden die LG-Anhänger im Forum das auch gar nicht negativ. So nach dem Motto "Hauptsache ist doch, dass die Leute aufgerüttelt werden und ihr Verhalten ändern und die Politik auf die Forderungen eingeht." Als ich schrieb, dass ich es wichtig finden würde, selbst glaubwürdig rüberzukommen und es deswegen besser finden würde, sich selbst an die eigenen Forderungen zu halten, wurde mir "billiges Framing" vorgeworfen.

Was mir halt aufgefallen war: obwohl man ständig ein 9-Euroticket fordert, schienen die meisten LG-Anhänger selbst wenig Erfahrung mit dem ÖPNV zu haben. Zu den aktuellen akuten Problemen im Regionalverkehr (Personalengpässe, ständige technische Störungen, Zugausfälle im größerem Umfang, Betriebsstörungen ohne Ende, unvorhergesehene Reparaturmaßnahmen an Fahrzeugen, Weichen, Signalen, Streckenabschnitten) wussten sie nichts zu sagen. Dabei würde ich sagen, dass diese chronischen Dauerprobleme als erstes angegangen werden müssten, sonst nützt ein preiswertes Dauerticket auch nichts.
Reginleif
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von Reginleif »

Diese ganzen Protestaktionen hätten sich längst erledigt wenn die Medien nicht ständig darüber berichten würden. Wen interessiert es denn ob irgendwer sich auf einer Autobahn oder einem Flughafen festgeklebt hat. Das ist etwa so spannend wie wenn ein Gepäckstück nicht angekommen ist oder jemand mit leerem Tank stehen geblieben ist. Aber natürlich muss man heute allem aus Sensationsgeilheit eine Basis bieten. Was ich insbesondere angesichts der Absurdheit der meisten "Protestaktionen" besonders unnötig finde.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von skifam »

osorno hat geschrieben: 20.12.2022 - 13:28 Was mir dort aufgefallen und mich verwundert hat: insbesondere von Seiten der Anhänger der LG kamen Kommentare, denenzufolge man anscheinend der Ansicht war, dass sich die Aktivisten selbst eher nicht an die eigenen Vorgaben halten müssten. Die Begründung klang sinngemäß ungefähr so, dass es ja darauf letztlich nicht ankäme, weil sie mit ihren Aktionen so stark auf die Problematik aufmerksam machen würden, dass das eigene Verhalten der Aktivisten im Vergleich dazu keine Rolle spielen würde.

Gab es alles genau vor 100 Jahren: es sind in Deutschland am Ende nur 2 Diktaturen draus geworden.

Es gab bis 1989 einen Spruch der Allgemeingut war östlich der Mauer:
"Alle Menschen sind gleich...nur manche sind etwas gleicher."

Es ist, in Ermangelung der nicht mehr so verarmten Massen trotz Neudefinitionen von Armut, einfach nur das Thema Klimaschutz gekapert worden um die ewig gleiche IdeologieSosse diesmal in blauen oder grünen Gefässen zu verkaufen.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von Pancho »

NeusserGletscher hat geschrieben: 20.12.2022 - 12:38 Immerhin hat das "wie gehabt" dazu geführt, dass Deutschland einen fast nur halb so großen Pro-Kopf CO2 Austoß hat wie die USA und beim Umweltschutz vor vielen vergleichbaren Industrienationen liegt. So ganz verkehrt kann das daher nicht gewesen sein.
Wer bist Du & was hast Du mit unserem Gletscher gemacht...??? 8O
Ein Lob auf die Politik in diesem Lande??? Account gekapert oder sind da Drogen im Spiel? ;D
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skifam
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von skifam »

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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von valdebagnes »

Julian96 hat geschrieben: 20.12.2022 - 16:03 Diese ganzen Protestaktionen hätten sich längst erledigt wenn die Medien nicht ständig darüber berichten würden. Wen interessiert es denn ob irgendwer sich auf einer Autobahn oder einem Flughafen festgeklebt hat.
Frei nach Schiller: „kleben und kleben lassen“
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Franken_Lorenz
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von Franken_Lorenz »

Klar is es wichtig, dass man Protestiert und es muss sich auch was ändern, aber im großen Stil, weltweit, was bringt es uns persönlich wenn ein paar Aktivisten den deutschen oder auch in weiteren europäischen Länder aufn Keks gehen?
Wir sind meiner Meinung doch bloß ein Tropfen auf den heißen Stein.
Wenn man da andere (größere) Nationen sieht…
Und was viele immer nicht bedenken, ist der Internationale Transport. Riesige Schiffe die Abertausende Tonnen Schweröl verbrennen, Flugverkehr usw.
Aber an sowas ändert eine Nation oder ein paar Nationen doch nichts

Und außerdem verbraucht beim Skitourismus doch die An und Abfahrt am Meisten Energie. Da wären wir wieder beim Thema ÖPNV. Und Schienenfernverkehr
Mit fränkischen Gruß
Lorenz
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von NeusserGletscher »

In der großen Klimadiskussion habe ich die Doku zu der Geschichte des Verbots von FCKW ab den 1970ern verlinkt. Damals sahen einige Wissenschaftler die Gefahr, dass die Ozonschicht und damit unser globaler UV-Filter nachhaltig beschädigt würde. Nicht alle Wissenschaftler und Forscher sahen dies so. Aber anstatt zu spalten hat man sie mit ins Boot genommen. Die Industrie hat mitgezogen und Alternativen entwickelt. Den Verbrauchern hat man weder Kühlschränke noch Spraydosen verboten, sondern Produkte mit weniger gefährlichen Kühl- und Treibmitteln verkauft. Für mich völlig überraschend waren neben Ronald Reagan auch die studierte Chemikerin Margret Thatcher auf politischer Ebene die treibenden Kräfte und sorgten für ein weltweites Verbot von FCKW. Der ganze Prozess hat sich zwar hingezogen, aber am Ende hat sich die Ozon-Schicht wieder erholt.

Wenn alle am gleichen Strang ziehen und vor allem bezahlbare Alternativen entwickelt werden, dann bekommt die Menschheit auch die Kurve.

Was für ein Kontrast zu der Klima-Hysterie heutiger Tage.

Man kann mit überzogener Panikmache und Forderungen auch am Ende den eigenen Zielen mehr schaden als nutzen. Vor allem aber hilft beides nicht, technische Herausforderungen zu lösen. Durch solche Aktionen wird kein einziger Energiespeicher und nicht ein Meter HGÜ-Leitung gebaut.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen

L&S
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von L&S »

NeusserGletscher hat geschrieben: 20.12.2022 - 22:11 In der großen Klimadiskussion habe ich die Doku zu der Geschichte des Verbots von FCKW ab den 1970ern verlinkt. Damals sahen einige Wissenschaftler die Gefahr, dass die Ozonschicht und damit unser globaler UV-Filter nachhaltig beschädigt würde. Nicht alle Wissenschaftler und Forscher sahen dies so. Aber anstatt zu spalten hat man sie mit ins Boot genommen. Die Industrie hat mitgezogen und Alternativen entwickelt. Den Verbrauchern hat man weder Kühlschränke noch Spraydosen verboten, sondern Produkte mit weniger gefährlichen Kühl- und Treibmitteln verkauft. Für mich völlig überraschend waren neben Ronald Reagan auch die studierte Chemikerin Margret Thatcher auf politischer Ebene die treibenden Kräfte und sorgten für ein weltweites Verbot von FCKW. Der ganze Prozess hat sich zwar hingezogen, aber am Ende hat sich die Ozon-Schicht wieder erholt.

Wenn alle am gleichen Strang ziehen und vor allem bezahlbare Alternativen entwickelt werden, dann bekommt die Menschheit auch die Kurve.

Was für ein Kontrast zu der Klima-Hysterie heutiger Tage.

Man kann mit überzogener Panikmache und Forderungen auch am Ende den eigenen Zielen mehr schaden als nutzen. Vor allem aber hilft beides nicht, technische Herausforderungen zu lösen. Durch solche Aktionen wird kein einziger Energiespeicher und nicht ein Meter HGÜ-Leitung gebaut.
Das mit den FCKWs stimmt schon, das Montrealer Protokoll usw.
Hat von 1974( entdeckung) bis 1989 gedauert bis zum Verbot.
Der Unterschied zum Klimawandel:

Ohne UV-Schicht gibts keine Landwirtschaft und ein derartiges Szenario erschien damals innerhalb von wenigen Jahrzehnten möglich. Beim Klimawandel sind die Zeiträume größer, daher interessiert es weder Wähler noch Politiker, die nur bis ans eigene Ende denken.

Und bei den FCKW hatte es sich um ein Nischenprodukt gehandelt, das man mittlerweile überall ersetzt hat, während die Wirtschaft heute ohne Öl/Gas komplett zum Erliegen käme.

Damals hätt der Normalbürger nicht kapiert, was das sonst geschehen wäre, damals hatte man noch eher Angst vor dem Atomkrieg , falls du dich erinnnerst..Wogegen heute jedes Kind in der Schule erfährt, was wir ihnen hinterlassen

Der wichtigste Unterschied: Michail Iwanowitsch Budyko hat Lyndon B. Johnson 1965 vor dem Klimawandel gewarnt und was ist seit dem geschehen??

Sollen wir wirklich nochmal 55 Jahre verhandeln bis wir gemeinsam eine Lösung haben? Gerade in Zeiten wie diesen, wo man sich gerade noch bei der Uhrzeit einig ist?

Diese Argumentation hätte ich 2000 noch gekauft.
Aber während du Konsens forderst, (für den du als letzter zu haben wärst,) läuft alles weiter wie gehabt....Gratulation
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von Spezialwidde »

Das mit dem FCKW Verbot find ich an der Stelle ein klassischer Äpfel-Birnen Vergleich. Genauso wie das bei diesem neuen Dreckszeug R1234YF, mit dem neuere Fahrzeugklimaanlagen befüllt werden müssen!!, technisch gesehen braucht das kein Mensch, mittels Lobbyarbeit durchgesetzt wurde obwohl das Zeug absolut lebensgefährlich und auch in hohem Maße umweltschädlich ist. Das würde genauso mit umweltfreundlichen Kohlenwasserstoffen gehen wie man es ja bei Kühlschränken schon lange macht. Die laufen mit Feuerzeuggas. Verbleites Benzin war auch so eine Geschichte, wenn die Politik und Lobby es will interessiert es keine Sau ob man die ganze Welt vergiftet. Das hat man auch beim Glühlampenverbot gesehen, wir mussten uns alle die hochgiftigen Energiesparlampen kaufen und jetzt, oh Wunder, sind die auch plötzlich böse und verboten. Komisch... Man muss sich endlich mal von dem Gedanken lösen dass Politik zum Wohle des Volkes und der Umwelt handelt. Das hat sie nie und das wird sie nie. Es muss dem Volke halt nur irgendwie nachvollziehbar verkauft werden. Für die FCKW gibt es jedenfalls tragfähige Alternativen, in den allermeisten Fällen hat man deren Einsatz ja damit begründet dass sie unbrennbar sind und die Anwendersicherheit damit erhöht wird. Die selben technischen Eigenschaften kann man hier mit ganz normalen Kohlenwasserstoffen erreichen, das einzige Manko ist da halt die Brennbarkeit. Das kann man mit einem bisschen guten Willen handeln. Früher hatte die Jugend halt weniger Spaß weil Deospray ein Feuerzeug ausgeblasen hatte und sich nicht als Flammenwerfer missbrauchen ließ... Mit der Energieversorgung sieht es freilich anders aus. Das kann man so echt überhaupt nicht vergleichen. Ohne Energie geht es eben heutzutage gar nicht mehr. Ich denke wir sind und alle einig, es muss sich was ändern, aber es hat keinen Sinn die Energiewende ohne Rücksicht auf Verluste am Knie abzubrechen ohne dass die Technik es wirklich hergibt. Ein Energiekollaps hätte auch verheerendste Auswirkungen. Das Problem bei solchen Aktivistenaktionen ist doch: Die jungen Leute sind verklärt. Sie sehen nur ihre Seite, man muss jetzt alles tun, koste es was es wolle. Die sind sich der Tragweite ihrer Aktionen gar nicht bewusst. Wenn ich mich in den (sozialen) Medien so umschaue haben sie eigentlich das Gegenteil erreicht, man macht sich nur noch lustig darüber und nimmt sie erstrecht nicht ernst. Ich erinnere mich gerne an meine eigene Jugend zurück, damals war es lebensgefährlich in den Rein zu fallen. Damals wollten wir auch alle die Welt retten. Stoppt den sauren Regen, rettet die Flüsse, verbietet Papierhandtücher, rettet die armen Kinder in Afrika...Man ließ sich da begeistert mitreißen. Wenn ich bedenke dass das noch ein Vorwand gewesen wäre die verhasste Schule zu schwänzen, ein Traum! Deswegen tut mir diese Generation eher leid weil ich sehe wie man sie instrumentalisiert. Aber dann kam das Berufsleben, man hat erkannt dass sich nicht alles was sich toll anhört auch praktikabel ist und dann war die Begeisterung vorbei. Jetzt mal ehrlich: Habt ihr mal so einen Aktivisten gesehen der in Lohn und Brot steht und sich jeden Tag auf die Arbeit bequemt? So long...
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von burgi83 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 20.12.2022 - 22:11 Man kann mit überzogener Panikmache und Forderungen auch am Ende den eigenen Zielen mehr schaden als nutzen. Vor allem aber hilft beides nicht, technische Herausforderungen zu lösen. Durch solche Aktionen wird kein einziger Energiespeicher und nicht ein Meter HGÜ-Leitung gebaut.
Insbesondere weil es vorerst in Deutschland nur um das 9-Euro Ticket und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h auf Autobahnen geht. Das kann man auch über Petitionen erreichen.
Franken_Lorenz hat geschrieben: 20.12.2022 - 19:13 Und außerdem verbraucht beim Skitourismus doch die An und Abfahrt am Meisten Energie. Da wären wir wieder beim Thema ÖPNV. Und Schienenfernverkehr
Das erinnert mich an meine Bahn-Anreise ins Tannheimer Tal in diesem Frühjahr. Da hätte ich in Ulm fast den Anschlusszug verpasst und eine Stunde warten müssen.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von osorno »

burgi83 hat geschrieben: 21.12.2022 - 11:39 Das erinnert mich an meine Bahn-Anreise ins Tannheimer Tal in diesem Frühjahr. Da hätte ich in Ulm fast den Anschlusszug verpasst und eine Stunde warten müssen.
Ich bin letztes Wochenende von München nach Stuttgart und zurück gefahren. Wohlgemerkt, da ist vor kurzem die neue Schnellstrecke zwischen Wendlingen und Ulm eröffnet worden.

Bei der Hinfahrt habe ich vier Stunden gebraucht, weil der Zug in Günzburg kaputt gegangen ist und wir fast zwei Stunden lang in der Kälte herumstehen mussten, bis uns irgendwann ein anderer Zug eingesammelt hat. Bei der Rückfahrt war eine wichtige Weiche kaputtgegangen, sodass die neue Schnellstrecke stundenlang nicht befahren werden konnte. Züge wurden umgeleitet oder fielen aus.

Meiner Ansicht nach wäre es sinnvoller und dringender, zuerst diese ständigen Infrastrukturprobleme zu lösen, bevor man irgendwelche Einheitstickets anbietet, die rein gar nichts bringen, solange das Bahnfahren eher einer Lotterie gleicht.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von molotov »

Immerhin ist die Lotterie dann billig, die Gewinnaussichten werden halt noch schlechter...
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von albe-fr »

burgi83 hat geschrieben: 21.12.2022 - 11:39 Insbesondere weil es vorerst in Deutschland nur um das 9-Euro Ticket und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h auf Autobahnen geht. Das kann man auch über Petitionen erreichen.
und das glaubst Du selber? Wahrscheinlich glaust du auch an den Weihnachtsmann....

Ich halte diese Proteste fuer sinnvoll - hier in Freiburg steht der Verkehr eigentlich seit zwei Monaten ein bis zweimal die Woche auf einer wichtigen Verkehrsachse. Dabei wird immer darauf geachtet, dass eine Fahrspur fuer Rettungsfahrzeuge schnell frei gemacht werden kann - da klebt dann niemand. Ich glaube, dass fällt mehr auf und fuehrt auch zu mehr als irgendwelche Petitionen.
Zuletzt geändert von albe-fr am 21.12.2022 - 14:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von osorno »

albe-fr hat geschrieben: 21.12.2022 - 14:18
Ich halte diese Proteste fuer sinnvoll
Weil? Sie mit diesen Aktionen tatsächlich das Klima retten? Welche Mechanismen greifen da deiner Ansicht nach? Auf welche Weise führen Klebeaktionen zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes, wenn die Aktivisten Forderungen wie das erwähnte 9-Euroticket stellen, ohne zu berücksichtigen, dass der ÖPNV derzeit ohnehin schon an der oberen Leistungsgrenze schrammt?
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von albe-fr »

osorno hat geschrieben: 21.12.2022 - 14:25
albe-fr hat geschrieben: 21.12.2022 - 14:18
Ich halte diese Proteste fuer sinnvoll
Weil?
sie dafuer Sorgen, das das Thema in der Diskussion bleibt. und insbesondere Tempo 100/80/30 wuerde uns ganz spontan helfen.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von osorno »

albe-fr hat geschrieben: 21.12.2022 - 14:39
sie dafuer Sorgen, das das Thema in der Diskussion bleibt.
Naja, überwiegend bleibt das Thema "Klebeaktionen" in der Diskussion. Die Forderungen der Aktivisten werden meines Erachtens weit weniger ausführlich diskutiert.

Für ein allgemeines Tempolimit von etwa 120 km/h auf den Autobahnen wäre ich übrigens durchaus zu haben. Ich denke, das wäre ein guter Kompromiss, mit dem die meisten leben könnten.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von albe-fr »

osorno hat geschrieben: 21.12.2022 - 14:48 Für ein allgemeines Tempolimit von etwa 120 km/h auf den Autobahnen wäre ich übrigens durchaus zu haben. Ich denke, das wäre ein guter Kompromiss, mit dem die meisten leben könnten.
ich bin dagegen, wenn sollten es maximal 100 km/h sein und man sollte auch die Landstrassen auf 80, besser 70 wie in Frankreich begrenzen. das bringt fast nochmal genausoviel wie ein Tempolimit von 120 auf BAB.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von Jan Tenner »

osorno hat geschrieben: 21.12.2022 - 14:48 Naja, überwiegend bleibt das Thema "Klebeaktionen" in der Diskussion. Die Forderungen der Aktivisten werden meines Erachtens weit weniger ausführlich diskutiert.
Ich glaube nicht, dass das stimmt!
Es gibt gewisse Kreise, die mit aller Gewalt versuchen, die Debatte auf die Aspekte "Kleben" und "Klima-RAF" zu lenken. Genauso wie die entsprechenden Protagonisten die Debatte bei Fridays for Feauture in Richtung "Schule schwänzen" und Pharisäertum ("mit dem Elternaxi-SUV zur Schule gefahren werden" und "Im Partyflieger nach Mallorca", obwohl beide Narrative widerlegt wurden) schubsen wollten. In den entsprechenden Filterblasen, in denen sämtliches Klimaschutzengagement sowieso von vorne herein abgelehnt wird, hallen diese Narrative natürlich une4ndlich nach.
Bei allen repräsentativen Umfragen, die mir über den Weg gelaufen sind, gewinnt das die Klimaproblematik dagegen immer mehr an Bedeutung und wird seit den FFF-Protesten zunehmend als größtes Problem und Bedrohungfüßr unseren Wohlstand gesehen. Wäre ich mal gespannt, ob es abseits anekdotischer oder subjektiver Einschätzungen wirklich dazu gekommen ist, dass die Aufmerksamkeit für Klimaschutzthemen durch die Protestformen tatsächlich weniger geworden ist.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von osorno »

Jan Tenner hat geschrieben: 21.12.2022 - 15:03
Es gibt gewisse Kreise, die mit aller Gewalt versuchen, die Debatte auf die Aspekte "Kleben" und "Klima-RAF" zu lenken.

Soso, die gewissen Kreise. Vermutlich gehört jeder, der die Aktionen der LG kritisch sieht, diesen ominösen "gewissen Kreisen" an. Ich bin oft überrascht, zu welchen "gewissen Kreisen" man plötzlich gerechnet wird, von deren Existenz man bisher gar nichts wusste.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von TVT »

Jan Tenner hat geschrieben: 21.12.2022 - 15:03
osorno hat geschrieben: 21.12.2022 - 14:48 Naja, überwiegend bleibt das Thema "Klebeaktionen" in der Diskussion. Die Forderungen der Aktivisten werden meines Erachtens weit weniger ausführlich diskutiert.
Ich glaube nicht, dass das stimmt!
Es gibt gewisse Kreise, die mit aller Gewalt versuchen, die Debatte auf die Aspekte "Kleben" und "Klima-RAF" zu lenken. Genauso wie die entsprechenden Protagonisten die Debatte bei Fridays for Feauture in Richtung "Schule schwänzen" und Pharisäertum ("mit dem Elternaxi-SUV zur Schule gefahren werden" und "Im Partyflieger nach Mallorca", obwohl beide Narrative widerlegt wurden) schubsen wollten. In den entsprechenden Filterblasen, in denen sämtliches Klimaschutzengagement sowieso von vorne herein abgelehnt wird, hallen diese Narrative natürlich une4ndlich nach.
Bei allen repräsentativen Umfragen, die mir über den Weg gelaufen sind, gewinnt das die Klimaproblematik dagegen immer mehr an Bedeutung und wird seit den FFF-Protesten zunehmend als größtes Problem und Bedrohungfüßr unseren Wohlstand gesehen. Wäre ich mal gespannt, ob es abseits anekdotischer oder subjektiver Einschätzungen wirklich dazu gekommen ist, dass die Aufmerksamkeit für Klimaschutzthemen durch die Protestformen tatsächlich weniger geworden ist.
Naja, in meinem Umfeld (ländliches Gebiet, bin Anfang 20) nimmt die Proteste eigentlich niemand ernst bzw. kenne niemanden der diese begrüßt oder positiv sieht. Außerdem wird da auch kaum über die Inhalte gesprochen, sondern nur über die Aktionen und Sinnhaftigkeit dieser.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von osorno »

TVT hat geschrieben: 21.12.2022 - 15:18
Naja, in meinem Umfeld (ländliches Gebiet, bin Anfang 20) nimmt die Proteste eigentlich niemand ernst bzw. kenne niemanden der diese begrüßt oder positiv sieht. Außerdem wird da auch kaum über die Inhalte gesprochen, sondern nur über die Aktionen und Sinnhaftigkeit dieser.
So ähnlich ist das in meinem Umfeld auch, obwohl meine Stadt sehr stark von den Klebeaktionen betroffen ist. Wobei: wenn ich mich mich beispielsweise im Kollegenkreis oder im sozialen Umfeld umhöre, wird eigentlich so gut wie gar nicht über die Aktionen geredet, weder positiv noch negativ. Und falls es doch mal erwähnt wird, dann nur kurz, in einem Nebensatz: "Die XY-Straße war heute wegen der Klimakleber blockiert. - Achso, die mal wieder...."

Was mich auch manchmal stört: wenn jemand sich im Internet über so eine LG-Blockade ärgert, kommt meistens postwendend der Vorwurf "Warum fährst du nicht ÖPNV?", ohne dass überhaupt nachgefragt wird, welche Verkehrsmittel man normalerweise wählt und warum. Und dass die Linienbusse und z.T. die Straßenbahnen auch genauso im Blockadestau steckenbleiben, wenn die entsprechende Straße betroffen ist, wird auch ignoriert.
Jan Tenner
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von Jan Tenner »

osorno hat geschrieben: 21.12.2022 - 15:06 Soso, die gewissen Kreise. Vermutlich gehört jeder, der die Aktionen der LG kritisch sieht, diesen ominösen "gewissen Kreisen" an. Ich bin oft überrascht, zu welchen "gewissen Kreisen" man plötzlich gerechnet wird, von deren Existenz man bisher gar nichts wusste.
Du brauchst nicht alles auf Dich zu beziehen, dich würde ich bezogen auf die Wirksamkeit in der öffentlich Debatte eher als kleines Licht einordnen, nicht zu den "gewissen Kreisen". Es geht eher um Protagonisten in der Politik zB wie Merz oder Söder, die in der Debatte im Verhältnis von 95 zu 5 (wohlwollend gesehen) den Zusammenhang von Klimaprotesten zu Terrorismus/Straftaten als von Klimaprotesten zu Klimaproblematik herstellen.
TVT hat geschrieben: 21.12.2022 - 15:18 Naja, in meinem Umfeld (ländliches Gebiet, bin Anfang 20) nimmt die Proteste eigentlich niemand ernst
siehe
...anekdotische oder subjektive Einschätzungen
q.e.d.
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Re: Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Beitrag von NeusserGletscher »

Zwei einsame versprengte Klima-"Aktivisten" erfreuen sich medialer Aufmerksamkeit und sorgen für reichlich Gesprächsstoff. Wieviele Wintersportler haben an diesem Tag einfach nur den Kunstschnee genossen und Spaß gehabt? 100? 1000? Mehr?

So viel zum Thema "anekdotische Evidenz". :lol:
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen

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