Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

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Highlander
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

ja, man hat keine Chance wenn dort etwas von links oben kommt, da man ja genau dort erst in den Hang hineinquert...

was ich nicht verstehe, das dort noch solche Schneemassen runtergekommen sind...
Nach den Sprengungen in diesem Bereich, sollte das eigentlich nicht mehr passieren...
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christopher91
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von christopher91 »

Update: Acht Menschen gerettet, nur noch 2 Vermisste.
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Arlbergfan
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Arlbergfan »

Woher das Update?
Hoffentlich
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sr99
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von sr99 »

Arlbergfan hat geschrieben: 25.12.2022 - 20:40 Woher das Update?
Hoffentlich
https://vorarlberg.orf.at/live/63-Lawin ... en-werden/
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Skitage 2019/20: 6x Hintertux/2x Sölden/7x Zermatt/3x Wildhaus/5x Hoch-Ybrig/6xHochzeiger/1x Rifflsee/1x Obersaxen/1x Flumserberg
Skitage 2018/19: 6x Sölden/1x Davos/4x Schöneben-Haideralm/2x Laax/6x Hoch-Ybrig/1x Brunni/2x Atzmännig/8x Lenzerheide /8x Hochzeiger/2x Oberengadin/1x Grüsch-Danusa/4x Arlberg
Skitage 2017/18: 6x Hintertux/1x Stubaier Gletscher/4x Sölden/4x Flumserberg/4x Schöneben/1x Toggenburg/2x Amden-Arvenbüel/5 x Hoch-Ybrig/5x Arlberg/7x Hochzeiger/1x Klosters-Madrisa/1x Laax/1x Lenzerheide
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von christopher91 »

Von den 2 Vermissten wird aufgrund eines Videos vom Abgang ausgegangen. Hoffentlich sind sie doch herausgekommen. Vermisstenmeldungen gibt es bisher nicht.
Tyrolens
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Tyrolens »

Es wird nach wie vor mit zehn verschütteten Personen gerechnet.
Davon konnten sechs unverletzt geborgen werden, zwei verletzt und zwei gelten noch als verschüttet.

Insgesamt also schon etwas bessere Neuigkeiten.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Arlbergfan »

Also wenn das so ausgeht, mach ich drei Kreuze in den Kalender.
Ich habe noch nie so ein Aufgebot an Helfern in Lech gesehen.
Von zehn Personen, die auf einem Video zu sehen waren, konnten acht identifiziert werden. Nur eine Person musste ausgegraben werden, die anderen konnten sich entweder selbst retten oder sind laut Gantner nicht unter die Lawine gekommen.
Quelle: https://www.vol.at/lawinenabgang-in-zur ... en/7815829

Ich versteh das nicht ganz. Wenn nur eine verschüttet war - wieso braucht es mehr als 5 Stunden um zu Informieren, dass sie unverletzt sind?
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Highlander
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

ja, es ist eine etwas seltsame Vorgehensweise mit den Informationen an die Presse...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Larf »

Man weiß ja nicht, wann sich die nicht Verschütteten gemeldet haben. Und dann müssen sie ja auch noch zweifelsfrei dem Video zugeordnet werden. Könnte mir schon vorstellen, dass das dauert.

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Kapi
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Kapi »

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von NeusserGletscher »

Hilfreich wäre es, in so einer Situation bis zum Eintreffen der Rettungskräfte vor Ort zu bleiben (wenn man nicht sogar Verschütteten helfen kann). Das erspart den Rettern die Suche nach Phantomen und außerdem ergibt sich so schneller ein Gesamtbild, wie viele Wintersportler überhaupt betroffen sind.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von turms »

Oh man...

Frage: in diesem Video wo sind diese Leute?
Außer Piste? Und sie wollten fahren in der Richtung der Piste wo die Lawine gekommen ist?

Falls ja toll....
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Highlander
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

Arlbergfan hat geschrieben: 25.12.2022 - 20:58 Also wenn das so ausgeht, mach ich drei Kreuze in den Kalender.
Ich habe noch nie so ein Aufgebot an Helfern in Lech gesehen.
....
Das ist auch kein Wunder, denn die Verantwortlichen kommen vermutlich allesamt aus dem Ort...
und ein Bild von Dir kurz vor der Lawine aus Deinem Bericht, wird vermutlich zur Beweisfindung noch eine große Rolle spielen...
( dazu später mehr )

Die gute Nachricht zuerst: es wird keine Person mehr vermisst !!
( Quelle Bericht aus der Schweiz im Link weiter unten )

Alle Verschütteten befanden sich auf der offiziell freigegebenen roten Piste 134 vom Trittkopf.
Dieses ist auch die einzig offizielle Piste von dort herunter, das bedeutet, sollte diese nicht freigegeben werden, könnte die 2. Sektion der Trittkopfbahn nicht in Betrieb genommen werden.
Über eine solche Freigabe entscheidet in Bayern eine Lawinenkommission aus ehrenamtlichen Vertretern ( Bergführer, Skilehrer, Bergrettung.. ) zusammen mit den Bergbahnen über die Freigabe von gefährdeten Skipisten.
In Österreich ist dieses ähnlich, nur ist dort in vielen Fällen der Obmann der örtliche Bürgermeister....
( welches in meinen Augen nicht so ideal ist... )

Nun zurück zu diesem Fall am Trittkopf, diese Piste hätte nie freigegeben werden dürfen !!

Denn auf dem Bild aus dem Bericht von Arlbergfan kurz vor dem Lawinenabgang ist eindeutig erkennbar, das die Lawinensprengung nicht erfolgreich war.
( das Bild ist aus der gleichen Perspektive wie dieses Video, es zeigt den Ziehweg von der Bergstation zur Piste, welche dann in Fahrtrichtung rechts runter geht )
Trittkopf20221225.jpg
Trittkopf20221225.jpg (314.31 KiB) 2249 mal betrachtet
Und genau diese Schneemassen sind dann komplett ( vermutlich bedingt durch die Sonneneinstrahlung ) spätnachmittags auf diesen Pistenbereich abgegangen..
( es hätte hier unbedingt noch eine weitere Sprengung erfordert, um genau dieses zu vermeiden )

Links oberhalb befinden sich diese Lawinenhänge, und alle Sprengungen waren erfolgreich ( sichtbare Felsen ) bis auf jene direkt unterhalb der fest installierten Sprenganlage ( rot markiert ), welche sich dann direkt oberhalb dieses Pistenbereichs befindet.
Trittkopf20221225V1.jpg
Trittkopf20221225V1.jpg (234.07 KiB) 2249 mal betrachtet
Bitte verwendet auch nicht nur den offiziellen ORF Link, denn hier werden leider alle kritischen Fragen bereits ausgeblendet,
https://vorarlberg.orf.at/live/63-Lawin ... en-werden/

und es wurden bisher nur Fakebilder von einer Mini Lawine ( irgendwo ganz anders ) gezeigt.
Und alle Verantwortlichen werden hier leider Österreich typisch, bereits komplett herausgehalten...

In dem nachfolgenden Schweizer Bericht werden die korrekten Bilder der Lawine gezeigt, und man kann dieses Ausmaß viel besser erkennen.
https://www.blick.ch/ausland/mehrere-he ... 75796.html

Man kann nur hoffen, das alle Verletzten keine bleibenden Schäden davon tragen..
und auch eine entsprechende Entschädigung von den wirklich Verantwortlichen an diesem Unglück erhalten..
und es dann nicht so ausgeht wie in Kaprun, wo am Ende die Heizlüfterfirma aus Deutschland, Schuld war an dem Bergbahn Unglück..
und hier dann am Trittkopf, die Sonne die alleinige Schuld an diesem Lawinenunglück zugewiesen bekommt..
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von molotov »

Das Bild von Arlbergfan ist doch direkt nach der Bergstation? Da ist der Anrissbereich doch eben nicht zu sehen?
Medienberichten sind leider wirklich typisch österreichisch, keine kritische Nachfrage (auch wenn das zu dem Zeitpunkt vielleicht keinen Sinn macht)
schön dass es so ausging wie es im Moment aussieht!
Touren >> Piste
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Highlander
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

Ja, Du hast Recht... Ich habe mir das Video nochmals angeschaut,
die Lawine ist erst im nächsten Pistenabschnitt herunter gekommen...

Aber grundsätzlich, wenn solche Schneemassen noch herunterkommen, kann die Sprengung nicht erfolgreich gewesen sein...
und das bedeutet aber auch, das dieser rot markierte Teil dort oben noch hängt.. und jederzeit ebenfalls noch runter kommen kann...

und ja, man kann froh sein, das dieses nun noch so glimpflich ausgegangen ist..
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Tyrolens »

Um ehrlich zu sein, kam mir als erstes Szenario das von mehreren Freeskier Gruppen in den Sinn, die sich den falschen Warteplatz ausgesucht haben, während eine oder mehrere andere Personen ein Schneebrett ausgelöst hat/haben.

Das Video sieht sehr nach einer Spontanauslösung aus. Auf anderen Fotos sah der Lawinenstrich aus unverspurt aus.
Lockerschneelawinen sind auch eher selten. Fast immer sind's ja Schneebretter. Auslöser war vielleicht trotzdem ein Schneebrett; das dann aufgrund der Steilheit des Geländes zur Lockerschneelawine wurde.

https://oekastatic.orf.at/mims/2022/53/ ... acbfd1143a


Der Spin der Medien ist schon sportlich. Aktuell: "Es ist eh nichts passiert. Alles gut".
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von NeusserGletscher »

Ach Du meine Güte. Hoffen wir, dass der Schwerverletzte und alle anderen keine bleibenden Schäden davon tragen. Die Verantwortlichen vor Ort werden sich sicherlich schon die Frage stellen, was schief gegangen ist. Hat die Sprenganlage nicht richtig gezündet? Hätte man ein zweites Mal sprengen sollen? Nach wie vielen Sprenungen kann man sicher sein, dass der Schnee nicht doch im Lauf des Tages herunter kommt oder die letzte Sprengung die Schneedecke so weit geschwächt hat, dass jetzt der kleinste Auslöser für den Abgang reicht? Hätte man ein Schneeprofil erstellen müssen? Hätte man die Piste gegen Mittag wegen der zunehmenden Lawinengefahr sperren müssen? Gab es aus der langjährigen Erfahrung einen Grund, hier von einer Gefahr auszugehen?

Ich bin mir sicher, dass man künftig bei gleichen Voraussetzungen anders agieren wird. Aber als einfacher und durchschnittlich in alpinen Gefahren unterrichteter Skifahrer weiß ich auch, dass es im hochalpinen Gelände auch im gesicherten Bereich ein Restrisiko gibt.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von gernot »

Kapi hat geschrieben: 25.12.2022 - 23:56 Ein gewaltiges Ding:
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weil in den yt kommentaren drutersteht "das ist nicht in lech" - das video passt, oder?
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von F. Feser »

Ja das Video passt
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von molotov »

NeusserGletscher hat geschrieben: 26.12.2022 - 08:42
Ich bin mir sicher, dass man künftig bei gleichen Voraussetzungen anders agieren wird. Aber als einfacher und durchschnittlich in alpinen Gefahren unterrichteter Skifahrer weiß ich auch, dass es im hochalpinen Gelände auch im gesicherten Bereich ein Restrisiko gibt.
nur so viel zu den Spekulationen hier: eine nicht erfolgreiche Sprengung kommt jeden Tag vor und ist kein Grund eine Piste nicht zu öffnen!

@gernot aus meiner Sicht passt das Video zu dem Bereich in Zürs am Trittkopf
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Tyrolens »

Die Balmen Abfahrt ist deswegen ja auch ein gewisses Erlebnis. Vor allem aber wegen des ersten Hanges, den man quert. Gefühlt hängt da immer unglaublich viel Schnee drin, obwohl dort natürlich fleißig gesprengt wird.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von piotre22 »

Highlander hat geschrieben: 26.12.2022 - 05:37 und es wurden bisher nur Fakebilder von einer Mini Lawine ( irgendwo ganz anders ) gezeigt.
Und alle Verantwortlichen werden hier leider Österreich typisch, bereits komplett herausgehalten...
Gestern Abend in den Tagesthemen auf ARD wurde ebenfalls die Fake Lawine gezeigt… :nein: :nein: :nein:

Gut, dass es gut ausgegangen ist, aber ein paar kritische Fragen werden gestellt werden müssen.

Ich bin exakt diese Piste 134 (früher war es die 7) schon dutzende male gefahren, genau dieses Stück wo es passiert ist, ist eins meiner Lieblingsstücke. Früher, mit der alten Pendelbahn, habe ich immer versucht der erste aus der Gondel zu sein und dann hatte man die gesamte Piste für sich alleine :)
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Kapi »

piotre22 hat geschrieben: 26.12.2022 - 09:32Ich bin exakt diese Piste 134 (früher war es die 7) schon dutzende male gefahren, genau dieses Stück wo es passiert ist, ist eins meiner Lieblingsstücke. Früher, mit der alten Pendelbahn, habe ich immer versucht der erste aus der Gondel zu sein und dann hatte man die gesamte Piste für sich alleine :)
Darum: immer als Letzter in die alte Gondel rein und dann im Laufschritt los. So haben wir das auch immer gemacht :-).

K.
Zuletzt geändert von Kapi am 26.12.2022 - 10:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Gleitweggleiter »

Laienhafte Frage: Kann man Nasschneelawinen - und davon wäre ich angesichts der Frühjahrssituation ausgegangen - überhaupt vernünftig wegsprengen? Bei Gleitschneelawinen ist das m.W. schwierig, da gab es doch in St. Anton immer das Thema.
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2021/22: 24 Tage - 19x Kleinwalsertal, 1x Bödele, 1x Kranzberg, 2x Kitzbühel, 1x See
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von molotov »

Gleitweggleiter hat geschrieben: 26.12.2022 - 09:45 Laienhafte Frage: Kann man Nasschneelawinen - und davon wäre ich angesichts der Frühjahrssituation ausgegangen - überhaupt vernünftig wegsprengen? Bei Gleitschneelawinen ist das m.W. schwierig, da gab es doch in St. Anton immer das Thema.
auf der Höhe des Einzugsbereichs dürfte es schon ein mehr oder weniger trockenes Brett gewesen sein.

Hier der Anrissbereich:
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