Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
im Zusammenhang mit dem Bild vom Anrissbereich kann das wohl ausgeschlossen werden.Tyrolens hat geschrieben: 26.12.2022 - 09:55 So, wie es auf dem Video gestaubt hat, war das keine Nasschneelawine.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Bei 2'15'' bin ich exakt an der Stelle, an der die Lawine herunter gekommen ist. Altes Video vom Jänner 2013. Da kann man auch schön erkennen, wie ich bewußt als letzter in die alte rote Tante eingestiegen bin, um als erster wieder rauszukommen
. Die Beschriftung "Hexenboden" ist übrigens nicht korrekt.
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A bisserl woas gehd ollaweil.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
In der aktuellen Tagesschau von gerade eben zeigen Sie immer noch diesen kleinen Schneerutsch der mit der Lawine nichts zu tun hat.
Da wird einfach das verfügbare Bildmaterial unreflektiert übernommen....
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
bin einmal gespannt ob die Innsbrucker Lawinenwarnzentrale noch zu diesem Ereignis eine Stellungnahme herausgibt...
denn sie haben dieses ja genau für diesen Tag und diese Region und Höhenlage vorhergesagt ( Westen des Landes und Höhen oberhalb etwa 2400 mtr )
https://lawinenwarndienst.blogspot.com/
Aber da dieses ja nun in Vorarlberger Zuständigkeit gehört, werden sie sich vermutlich nicht dazu äussern...
denn sie haben dieses ja genau für diesen Tag und diese Region und Höhenlage vorhergesagt ( Westen des Landes und Höhen oberhalb etwa 2400 mtr )
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Eingemeldet wird's jedenfalls hier:
https://www.lawis.at/incident/
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Kann ich mir nicht vorstellen, dass sie da Stellung nehmen oder berichten. Bislang habe es dort immer ausschließlich Informationen zu Tiroler Unfällen etc. gegeben.Highlander hat geschrieben: 26.12.2022 - 11:33 bin einmal gespannt ob die Innsbrucker Lawinenwarnzentrale noch zu diesem Ereignis eine Stellungnahme herausgibt...
denn sie haben dieses ja genau für diesen Tag und diese Region und Höhenlage vorhergesagt ( Westen des Landes und Höhen oberhalb etwa 2400 mtr )
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
mal abwarten, in diesem Fall könnten sie vielleicht eine Ausnahme machen...don pipone hat geschrieben: 26.12.2022 - 11:47Kann ich mir nicht vorstellen, dass sie da Stellung nehmen oder berichten. Bislang habe es dort immer ausschließlich Informationen zu Tiroler Unfällen etc. gegeben.Highlander hat geschrieben: 26.12.2022 - 11:33 bin einmal gespannt ob die Innsbrucker Lawinenwarnzentrale noch zu diesem Ereignis eine Stellungnahme herausgibt...
denn sie haben dieses ja genau für diesen Tag und diese Region und Höhenlage vorhergesagt ( Westen des Landes und Höhen oberhalb etwa 2400 mtr )
https://lawinenwarndienst.blogspot.com/
Aber da dieses ja nun in Vorarlberger Zuständigkeit gehört, werden sie sich vermutlich nicht dazu äussern...
da ja ebenfalls zur Unterstützung 3 Hubschrauber und Rettungskräfte aus Tirol vor Ort waren..
https://tirol.orf.at/stories/3187847/
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Der Lawinenwarndienst am 23.12. im Blog seine Analyse
Wir gehen aktuell von einem deutlichen Anstieg der Lawinengefahr im Tagesverlauf aus. Fallen die vorhergesagten Niederschlagsmengen, so wird während des Nachmittags / frühen Abends die Stufe 4 "groß" erreicht werden. Dabei handelt es sich um ein so genanntes "Wintersportler-Groß": Die Schneedecke ist schwach und störanfällig. Es gibt zahlreiche Gefahrenstellen. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Wintersportler Schneebrettlawinen auslösen können. Zudem erwarten wir spontane Lawinen. Meist sind die Lawinen mittelgroß (typische Skifahrerlawinen-Größe). Besonders in Schattenhängen können diese auch groß werden. Hier die Hintergründe:
Dort wo es schneit, fällt der Schnee anfangs bei etwas tieferen Temperaturen. Während des Schneefalls steigt die Temperatur dann an. Dadurch lagert wärmerer Schnee auf etwas kälterem Schnee, also ein "Brett" auf einer potentiellen Schwachschicht. Je nachdem, wie deutlich der Temperaturanstieg ausfällt, wird die Schneedecke rasch geschwächt. Kleine und mittelgroße Lawinen werden im Laufe des Temperaturanstieges vermehrt von selbst abgehen. Das "Brett" fördert großflächigere Auslösungen. Das Brett erhöht aber auch die Wahrscheinlichkeit von Fernauslösungen.
Der Trittkopf ist jedenfalls mit Lawinensprengsystemen gut ausgestattet...
War mal involviert mit einen Projekt bzgl. Lawinen-Riskomanagement in Zürs. Ich fand es beeindruckend, wie professionell und organisiert das abläuft.
Arlberg bleibt eben Arlberg, die Plose ist woanders.
Wir gehen aktuell von einem deutlichen Anstieg der Lawinengefahr im Tagesverlauf aus. Fallen die vorhergesagten Niederschlagsmengen, so wird während des Nachmittags / frühen Abends die Stufe 4 "groß" erreicht werden. Dabei handelt es sich um ein so genanntes "Wintersportler-Groß": Die Schneedecke ist schwach und störanfällig. Es gibt zahlreiche Gefahrenstellen. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Wintersportler Schneebrettlawinen auslösen können. Zudem erwarten wir spontane Lawinen. Meist sind die Lawinen mittelgroß (typische Skifahrerlawinen-Größe). Besonders in Schattenhängen können diese auch groß werden. Hier die Hintergründe:
Dort wo es schneit, fällt der Schnee anfangs bei etwas tieferen Temperaturen. Während des Schneefalls steigt die Temperatur dann an. Dadurch lagert wärmerer Schnee auf etwas kälterem Schnee, also ein "Brett" auf einer potentiellen Schwachschicht. Je nachdem, wie deutlich der Temperaturanstieg ausfällt, wird die Schneedecke rasch geschwächt. Kleine und mittelgroße Lawinen werden im Laufe des Temperaturanstieges vermehrt von selbst abgehen. Das "Brett" fördert großflächigere Auslösungen. Das Brett erhöht aber auch die Wahrscheinlichkeit von Fernauslösungen.
Der Trittkopf ist jedenfalls mit Lawinensprengsystemen gut ausgestattet...
War mal involviert mit einen Projekt bzgl. Lawinen-Riskomanagement in Zürs. Ich fand es beeindruckend, wie professionell und organisiert das abläuft.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Wann war die Sprengbahn das letzte Mal in Betrieb? Wie waren die Wetterverhältnisse? Die Seile scheinen zum Teil vereist oder von Schneebedeckt zu sein! Hierzu wären ein paar Infos interessant.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
wartet doch einfach die offizielle Analyse ab.... nicht so ausführlich wie beim Tiroler Blog aber normalerweise veröffentlichen die Vorarlberger auch was
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Da hast du natürlich recht, so sollte es sein.NeusserGletscher hat geschrieben: 25.12.2022 - 23:59 Hilfreich wäre es, in so einer Situation bis zum Eintreffen der Rettungskräfte vor Ort zu bleiben (wenn man nicht sogar Verschütteten helfen kann). Das erspart den Rettern die Suche nach Phantomen und außerdem ergibt sich so schneller ein Gesamtbild, wie viele Wintersportler überhaupt betroffen sind.
Meine lokale Tageszeitung gibt leider mir recht, da stand heute, dass sich die letzten Opfer wohl gegen 23 Uhr aus Deutschland gemeldet hätten.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
hier nochmals ein mehr objektiver Bericht zu diesem Unglück, als jener von dem ORF link..
in welchem das Ausmass dieser Lawine bis heute, rigoros heruntergespielt wird..
( nur fake Bilder von einer Mini Lawine, und es wird weiterhin behauptet das nur Ausläufer den Pistenbereich erfasst hatten .. )
In dem Kurierbericht werden hingegen die tatsächlichen Ausmasse wiedergegeben...
https://kurier.at/chronik/oesterreich/l ... /402271287
in welchem das Ausmass dieser Lawine bis heute, rigoros heruntergespielt wird..
( nur fake Bilder von einer Mini Lawine, und es wird weiterhin behauptet das nur Ausläufer den Pistenbereich erfasst hatten .. )
In dem Kurierbericht werden hingegen die tatsächlichen Ausmasse wiedergegeben...
..die Skipiste wurde in einer Länge von 500 - 600 Meter verlegt...
.. die maximale Höhe des Lawinenkegels auf der Skipiste betrug etwa 10 Meter...
https://kurier.at/chronik/oesterreich/l ... /402271287
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Wenn man nicht helfen kann, ist es das wichtigste die Gefahrenzone schnell zu verlassen!
Ansonsten stimmt es natürlich, direkte Sichtungsmeldungen zum Ablauf der Lawine helfen den Helfern sehr.
Ansonsten stimmt es natürlich, direkte Sichtungsmeldungen zum Ablauf der Lawine helfen den Helfern sehr.
Da hast du natürlich recht, so sollte es sein.
Meine lokale Tageszeitung gibt leider mir recht, da stand heute, dass sich die letzten Opfer wohl gegen 23 Uhr aus Deutschland gemeldet hätten.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
In diesem Update auf ORF wird berichtet, die Piste sei auf einer Länge von 500 bis 600 Metern verschüttet worden. Können wir damit die Verschwörungstheorien über eine verharmlosende Berichterstattung des ORF beenden?Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:20 hier nochmals ein mehr objektiver Bericht zu diesem Unglück, als jener von dem ORF link..
in welchem das Ausmass dieser Lawine bis heute, rigoros heruntergespielt wird..
( nur fake Bilder von einer Mini Lawine, und es wird weiterhin behauptet das nur Ausläufer den Pistenbereich erfasst hatten .. )
Bei so einer Lawine ist eigentlich jede helfende Hand nützlich. Und die Wahrscheinlichkeit, dass auf die erste noch eine zweite Lawine folgt, je nach Gelände und Situation eher gering bis unwahrscheinlich. Das mindeste, was man aber tun sollte, wäre Name und Rufnummer an der nächsten Talstation zu hinterlegen. GGf. kann ein Bahnmitarbeiter zur Identifikation ein Foto von Skikleidung und Ski machen, damit die Helfer nicht umsonst graben müssen.Skitobi hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:24 Wenn man nicht helfen kann, ist es das wichtigste die Gefahrenzone schnell zu verlassen!
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Was ich wirklich nicht nachvollziehen kann: Wenn ich bei dieser Lawine beteiligt bin, dann ist es doch das mindeste, dass ich an der Talstation Bescheid sage und meine Kontaktdaten hinterlege.
Die ganze Region ist im Aufruhr und sie fahren einfach so nach Hause? Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Alles in allem bin ich sehr dankbar, dass nichts passiert ist. Zwischen 19 und 22 Uhr hatte ich nur noch Horrorszenarien im Kopf.
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Alles in allem bin ich sehr dankbar, dass nichts passiert ist. Zwischen 19 und 22 Uhr hatte ich nur noch Horrorszenarien im Kopf.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
und ich bleibe dabei, das dieses von offizieller Seite absolut verharmlost wird und runtergespielt wird...NeusserGletscher hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:47In diesem Update auf ORF wird berichtet, die Piste sei auf einer Länge von 500 bis 600 Metern verschüttet worden. Können wir damit die Verschwörungstheorien über eine verharmlosende Berichterstattung des ORF beenden?Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:20 hier nochmals ein mehr objektiver Bericht zu diesem Unglück, als jener von dem ORF link..
in welchem das Ausmass dieser Lawine bis heute, rigoros heruntergespielt wird..
( nur fake Bilder von einer Mini Lawine, und es wird weiterhin behauptet das nur Ausläufer den Pistenbereich erfasst hatten .. )![]()
Außerdem ist das mein Part, die Einseitigkeit, Oberflächlichkeit und fehlende Objektivität der Leitmedien zu thematisieren. Es reicht, wenn einer damit hier im Forum den Zorn der "Schlafschafe"
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auf sich zieht. (Vorsicht, Ironie).
......
weshalb erfolgt dieser update nicht in dem Hauptlink zu diesem Unglück.. ??
https://vorarlberg.orf.at/live/63-Lawin ... -verletzt/
Bei diesem Ausmaß dieser Lawine, hätten genau so gut alle 10 Verschütteten diese Lawine nicht überleben können...
ob Du dann hier ebenfalls noch solche Kommentare schreiben würdest, wage ich zu bezweifeln...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Dieses kann ich ebenfalls in keinster Weise nachvollziehen...Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:57 Was ich wirklich nicht nachvollziehen kann: Wenn ich bei dieser Lawine beteiligt bin, dann ist es doch das mindeste, dass ich an der Talstation Bescheid sage und meine Kontaktdaten hinterlege.
Die ganze Region ist im Aufruhr und sie fahren einfach so nach Hause? Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Alles in allem bin ich sehr dankbar, dass nichts passiert ist. Zwischen 19 und 22 Uhr hatte ich nur noch Horrorszenarien im Kopf.
Wenn man sich selbst befreien kann, und dann einfach nach Hause fahren als wäre gar nichts gewesen, geht gar nicht...
Klar wenn man keine Hilfsmittel zur Lawinensuche dabei hat, macht es keinen Sinn dort noch länger zu bleiben...
schon alleine aus dem Grund, da man nicht abschätzen kann ob noch Folgelawinen abgehen können...
Aber das mindeste ist dann, sich an der Talstation zu melden, da man ja ebenfalls gar nicht wissen kann, ob dort dieser Lawinenabgang bereits gemeldet wurde..
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
diese Aussage ist ebenfalls ein Riesenschmarrn....NeusserGletscher hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:47Bei so einer Lawine ist eigentlich jede helfende Hand nützlich. Und die Wahrscheinlichkeit, dass auf die erste noch eine zweite Lawine folgt, je nach Gelände und Situation eher gering bis unwahrscheinlich.Skitobi hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:24 Wenn man nicht helfen kann, ist es das wichtigste die Gefahrenzone schnell zu verlassen!
....
jemand der nicht geschult ist in der Verschütteneten Suche, ist bei dieser Aktion absolut eher störend..
zudem waren unter den Verschütteten ebenfalls Ausländer...
weshalb sollten sich diese ebenfalls noch unnötig in dem Gefahrenbereich aufhalten..
und die Gefahr einer 2. Lawine ist eher wahrscheinlich, als unwahrscheinlich....
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Wenn jemand mit dem Kopf im Schnee festhängt und zu ersticken droht, dann zählt jede Minute. Um so jemanden auszugraben, braucht man keine Schulung.Highlander hat geschrieben: 27.12.2022 - 12:12 jemand der nicht geschult ist in der Verschütteneten Suche, ist bei dieser Aktion absolut eher störend..
Klar, ohne Lawinensonde ist es schwierig, Voll-Verschüttete zu finden. Aber bei Teilverschütteten braucht es schon mehrere Helfer, die notfalls mit ihren Ski den Verschütteten ausgraben. Andere können nach Stöcken, Ski oder Kleidungsstücken Ausschau halten, um ggf. weitere Opfer zu finden. Und im Zweifel kann es schon helfen, mit unter Schock stehenden Menschen zu reden, auch dafür muss man nicht geschult sein.
Sobald die professionellen Retter vor Ort sind, kann man nach Angabe seiner Personalien ja weiter ziehen. Aber solange keine professionelle Hilfe vor Ort ist, ist eine nicht professionell durchgeführte Hilfe immer noch besser als gar keine.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Ich beende jetzt diese Diskussion, denn es macht keinen Sinn hier weiter zu diskutieren, wenn solche Aussagen kommen...
in den Alpen ist hierfür mindestens eine Lawinenschaufel notwendig..
ausserdem ist die Gefahr, das man mit den scharfen Skikanten, den Verschütteten noch zusätzlich verletzt, nicht unerheblich....
so etwas mag vielleicht bei einer Lawine in der Skihalle in Neuss funktionieren.....die notfalls mit ihren Ski den Verschütteten ausgraben
in den Alpen ist hierfür mindestens eine Lawinenschaufel notwendig..
ausserdem ist die Gefahr, das man mit den scharfen Skikanten, den Verschütteten noch zusätzlich verletzt, nicht unerheblich....
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
..und ich setzte hier einen Denkstopper und frage: Schock?Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2022 - 10:57 Was ich wirklich nicht nachvollziehen kann: Wenn ich bei dieser Lawine beteiligt bin, dann ist es doch das mindeste, dass ich an der Talstation Bescheid sage und meine Kontaktdaten hinterlege.
Die ganze Region ist im Aufruhr und sie fahren einfach so nach Hause? Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Es gab mal einen gut dokumentierten Gleitschirmufall. Der Verunfallte hatte ein Handy bei sich, die Hüfte und mehr gebrochen, kam in seinem Schock aber tagelang nicht auf die Idee das Handy zu benutzten und Hilfe herbei zu rufen. Erst als der Akku längst leer war, wurde ihm seine Lage bewußt.
Ein Schockerlebnis muss nicht zwangsläufig mit eigener (physischer) Verletzung einher gehen.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Noch 2 Bilder, die den unglaublichen Einsatz der Rettungskräfte dokumentiert:
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023
Das ist nicht wahr..Tyrolens hat geschrieben: 27.12.2022 - 15:42 Das sind Touristen. Die haben null Ahnung vom Sport und dem Drumherum.
Es gibt Touristen die schon eine Ahnung haben aber das spielt keine Rolle
Die Frage ist wie man unten Schock reagieren wird.
Laut wissenschaftlichen Studien auch zwischen den Soldaten die theoretisch für einen Krieg jeden Tag vorbereiten, nach den ersten Töten ca 30% -40% werden unten Schock bleiben ....
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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