Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

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albe-fr
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von albe-fr »

Skitobi hat geschrieben: 29.12.2022 - 00:38Deine Aussage bleibt trotzdem ekelhaft.
Du bleibst weiter beleidigend!

Und, wenn du mal nüchtern bist, dass lies nochmal meine ursprüngliche Nachricht, es ging mir nie um eine Trennung von Alpin und Pistenunfällen, ich fand es halt nur nett, wenn man die Darwinaward tauglichen hier raushalten wuerde - dafuer wär doch vermutlich ein weiteres Topic sehr unterhaltsam.

Bitte einen sachlichen und höflichen Umgangston verwenden. Danke. / Mod. maba04
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maba04
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von maba04 »

Da hier niemand Fesers Aufforderung nach dem Beenden dieser Diskussionen Folge geleistet hat, bleibt dieses Thema bis zum heutigen Mittag geschlossen.

Zu den restlichen Dingen und Äußerungen werde ich mich hier nicht äußern.
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maba04
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von maba04 »

Das Thema ist ab nun wieder offen.
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Kapi
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Kapi »

Schneearme Pisten: Nicht ungewöhnlich, aber gefährlich

https://www.br.de/nachrichten/bayern/sc ... ch,TRUmWVG
A bisserl woas gehd ollaweil.
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phifue
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von phifue »

https://www.vol.at/belgier-beim-skifahr ... kt/7822249

Vor zwei Tagen am Arlberg (Rendl).
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Kapi
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Kapi »

Nachricht via @BR24: Lawinen auf Pisten: Wie sicher sind die Skigebiete?

https://www.br.de/nachrichten/bayern/la ... te,TRVwd3w
A bisserl woas gehd ollaweil.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Schusti »

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

Schusti hat geschrieben: 01.01.2023 - 17:21 Heute in Hintertux ☹
Eisige Piste: Eine Tote, zwei Schwerverletzte
War heute zufällig jemand vor Ort ?

dieses ist ja wirklich heftig...

https://www.tt.com/artikel/30841894/dra ... rverletzte

normal sperren sie ja immer die Talabfahrt, sobald es komplett vereist ist..
vor allem jetzt wäre dieses ja noch wichtiger, da neben dem Pistenrand kein Schnee liegt,
und man gleich in den Felsen landet...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Schusti »

Highlander hat geschrieben: 01.01.2023 - 20:09
Schusti hat geschrieben: 01.01.2023 - 17:21 Heute in Hintertux ☹
Eisige Piste: Eine Tote, zwei Schwerverletzte
War heute zufällig jemand vor Ort ?

dieses ist ja wirklich heftig...

https://www.tt.com/artikel/30841894/dra ... rverletzte

normal sperren sie ja immer die Talabfahrt, sobald es komplett vereist ist..
vor allem jetzt wäre dieses ja noch wichtiger, da neben dem Pistenrand kein Schnee liegt,
und man gleich in den Felsen landet...
Was ich mich die ganze Zeit frage, der Sturz 30min später wäre eventuell vermeidbar gewesen. (auch schwer verletzt)
Wieso kann man die Situation nicht sofort vor Ort evaluieren, und halt die Piste vorerst sperren, wenns da 2 Leute über den Rand haut :?:

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Tyrolens »

Selbst der Hubschrauberpilot ist lieber auf den Almrosen gelandet, als auf der Piste.
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Highlander
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Highlander »

Schusti hat geschrieben: 01.01.2023 - 20:13 .....
Was ich mich die ganze Zeit frage, der Sturz 30min später wäre eventuell vermeidbar gewesen. (auch schwer verletzt)
Wieso kann man die Situation nicht sofort vor Ort evaluieren, und halt die Piste vorerst sperren, wenns da 2 Leute über den Rand haut :?:
bei einer normalen Piste bin ich bei Dir, aber eine kurzfristige Sperrung einer Talabfahrt hilft nur bedingt...
Es sind bei der Länge der Talabfahrt an solchen Tagen ja viele Leute unterwegs...

zudem ist der dritte verunfallte vermutlich auf der Talabfahrt bereits unterwegs gewesen...

Edit: Kaldini ist dort am 28.12. ebenfalls runter, und laut seinem Bericht war es nur unterhalb 2000 mtr entsprechend härter..
viewtopic.php?f=46&t=67652

aber vermutlich hat sich dieses durch den Wärmeeinbruch an Silvester dramatisch verschlechtert...
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von kaldini »

die Unfälle passierten auf der Talabfahrt, so wie ich es auf dem Bild sehe nach dem 2.Steilhang, dort geht es dann scharf links weiter auf einen kurzen Ziehweg. Also die Stelle sollte gut unterhalb von 2000m sein.

Ich kann hier viele Aussagen schon verstehen, dass es ein gewisses Risiko gibt. Und eine Volleinzäunung von Pisten a la Italien fände ich auch übertrieben. Aber an abrupten Kurswechseln auf Pisten, bei denen es geradeaus dann auch noch einen (leichten) Abhang runter geht oder Bäume stehen, da fände ich Fangnetze schon sinnvoll. In Tux war mir aufgefallen, dass nachmittags da viele eher angestrengt runter sind (da war es dann aber auch schon mehr abgefahren) - mir kam der Gedanke, warum sie nicht mit der Gondel runter sind. Und weiter unten kommt auf einem anderen Ziehweg eine 180 Grad Kurve, da hab ich mir auch gedacht, da sollte ein Fangnetz sein.

Wenn ich das nächste Mal in Hopfgarten unterwegs bin, mach ich Fotos des neuen Fangnetzes an der Rigibahn Abfahrt - hier war ja letztes Jahr eine Frau gestorben, als sie in den Holzzaun gerutscht ist. Nun ist da ein richtiges Fangnetz.

Klar kann man sagen, früher haben wir das nicht gebraucht, warum heute. Aber das Ski fahren hat sich seit damals auch weiter entwickelt, viele sind schneller (und unkontrollierter) unterwegs. Aber auch durch den Kunstschnee sind die Pisten härter und glatter und wenn man fällt, rutscht man weiter.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Tyrolens »

Aber schwierig ist diese Abfahrt doch keinesfalls. Ob die wirklich so stark vereist war?
Gefährlich dort ist nicht so sehr der Knick, sondern dass dort ein Hang in einen Ziehweg mündet. Das ergibt eine perfekte Sprungschanze.
Wenn die Berichte so stimmen, dann hätte mehr Schnee auch nicht geholfen. Die Frau flog angeblich 10 oder 20 m durch die Luft und traf dann direkt einen Baum.

Man muss auch bedenken: 5.000 Menschen (nur um eine Zahl zu nennen) kamen dort gestern sicher runter. 3 Nicht.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von don pipone »

Tyrolens hat geschrieben: 02.01.2023 - 08:44 Aber schwierig ist diese Abfahrt doch keinesfalls. Ob die wirklich so stark vereist war?
Gefährlich dort ist nicht so sehr der Knick, sondern dass dort ein Hang in einen Ziehweg mündet. Das ergibt eine perfekte Sprungschanze.
Wenn die Berichte so stimmen, dann hätte mehr Schnee auch nicht geholfen. Die Frau flog angeblich 10 oder 20 m durch die Luft und traf dann direkt einen Baum.
Umso mehr müsste man dort halt potente Fangnetze installieren. Gerade auf nicht schwierigen Pisten muss man ja davon ausgehen, dass auch schlechtere Skifahrer dort fahren und evtl. zu Sturz kommen.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von kaldini »

laut interaktivem Pitenplan ist die Schwarze Pfanne heute geschlossen.

Es ist eine rote Piste, also mittelschwer. Es gibt 3 "dunkelrote" Abschnitte, zuerst recht breit nach dem ersten Ziehweg, dann im mittleren Teil (dort passierten die Unfälle meines Wissens nach) und dann nach dem langen Flachstück kommt im Wald nochmal ein steiler Hang (alle würde ich mit dunkelrot definieren). Problem ist, wie hier schon geschrieben wurde, dass es nach dem zweiten und dritten Steilstück in einen Ziehweg geht, dadurch ergibt sich dort am Ende eine Kante.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Tyrolens »

Das sollte die Stelle sein:

https://youtu.be/oLwLZ-nImKM?t=383


Ideal ist das nicht. Ideale Absprungbedingungen für alle, die die Kurve nicht bekommen.


Ansonsten ist das eine tolle Piste. Bin ich immer gerne gefahren.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Skifahrine »

Tyrolens hat geschrieben: 02.01.2023 - 11:41 Das sollte die Stelle sein:

https://youtu.be/oLwLZ-nImKM?t=383


Ideal ist das nicht. Ideale Absprungbedingungen für alle, die die Kurve nicht bekommen.


Ansonsten ist das eine tolle Piste. Bin ich immer gerne gefahren.

An welcher Stelle meinst du? Bei 8,53?

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von odolmann »

Skifahrine hat geschrieben: 02.01.2023 - 12:31
Tyrolens hat geschrieben: 02.01.2023 - 11:41 Das sollte die Stelle sein:

https://youtu.be/oLwLZ-nImKM?t=383


Ideal ist das nicht. Ideale Absprungbedingungen für alle, die die Kurve nicht bekommen.


Ansonsten ist das eine tolle Piste. Bin ich immer gerne gefahren.

An welcher Stelle meinst du? Bei 8,53?
7:30 würde ich annehmen
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Tyrolens »

Genau. Bei 7:30
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JohnnyDriver
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von JohnnyDriver »

Tyrolens hat geschrieben: 02.01.2023 - 08:44 Aber schwierig ist diese Abfahrt doch keinesfalls. Ob die wirklich so stark vereist war?
Ich war nicht in Hintertux, aber in Kaltenbach. Dort waren die Piste ab 7:30 Uhr extrem Hart und Glatt. Am 31. war durch die wärme der Schnee sehr feucht, durch die offensichtlich gute Strahlungsnacht, waren die Pisten sehr Hart und vereist. Nur dort, wo ab Sonnenaufgang die Sonne hinkommt, wurde es weich. Auch abends um 16 Uhr waren z.B. die Schwarze am Schnee-Express im letzten Abschnitt, oder beide Schwarzen am Neuhütten eine große Eisplatte in der teilweise noch die Rillen vom präparieren zu sehen waren. Heute in Mayrhofen ist es gänzlich anders - seit morgebs großteils weich.
An den oben genannten Pisten gab es gestern einige spektakuläre abflüge von oben bis unten - ich kann mir also gut vorstellen, dass da an der Schwarzen Pfanne auch so war. Die Harakiri am Penken wird z.B. bei solch extrem Bedingungen meist gesperrt. Mich erinnert der Unfall an den letztjährigen in Hopfgarten, aber die Frage ist schon ob die Bergbahnen dafür verantwortlich ist, oder man als Skifahrer das einschätzen können soll oder muss.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Skifahrine »

Tyrolens hat geschrieben: 02.01.2023 - 12:57 Genau. Bei 7:30
Ziemlich mickrig dieses Zäunchen, in der Tat. Und viel zu kurz. Bin gerade echt erschrocken. Ich bin Südtirol gewohnt, da ist alles mit riesigen Fangzäunen gesichert.
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markman
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von markman »

ich war bis einem Tag vor den Unfällen dort 9 Tage in Hintertux. Es ist die Stelle bei 7:30 am Ende des letzten Steilstückes. Die Schwarze Pfanne warm.E. 9 Tage hervorrangend zu fahren. Man konnte sogar die ganze Breite zum Carven nutzen ohne zu einem Zeitpunkt Gefahr zu laufen, von Eisplatten überrascht zu werden, wie es sonst um diese Zeit üblich ist.

Der letzte Steilhang ist sehr lang, das Ende ist sichtbar und es passt zu meinen Eindrücken, wass mir dort jeden Tag aufgefallen ist. Viele Skifahrer hatten damit ein Problem, wenn man Sie überholt hat bzw. überholen wollte. Da wurde die Spur zugemacht oder ein Versuch durch Schussfahren wieder nach vorne zu kommen. Das ist uns jeden Tag passiert. Es war ein agressives Fahren, was auch meiner besseren Hälfte aufgefallen ist, die eine sehr gute SKifahrerin ist und ältere Männer es nicht ankonnte, von einer Frau überholt zu werden.

Und die Schwarze Pfanne wird von Kleinkindern mit Ihren Übereltern gefahren, die sie einfach vorfahren. Skifahren ist für 95% den Hang runter, die Skier ein wenig rechts und links, ich habe kaum einen richtigen Carvingschwung gesehen und ich habe auch niemanden gesehen, der vor dem Einfahren einer Piste nach oben geschaut hat, niemanden. Selbst auf der schwarzen Pfanne wird bei der Steilstücken einfach losgefahren. Ich maulte mehrere Skifahrer an, die aber keine Einsicht zeigen, sondern sagen, dass man nicht schauen muss.

Niemand beachte die Regeln, das Niveau war erschreckend schlecht und da muss man sich nicht über die vielen Unfällen wundern, der Hubschauber ist jeden Tag mehrere Male gefahren.

Kurzum: Wie man am Ende des letzten Steilstückes durch die Absperrung fahren kann, ist mir aber rätzelhaft. Diejenige muss vorher Schuss gefahren sein, es wird vor der Kurve wieder flach. Ich möchte damit nicht den Tod einer Skifahrerin herunter spielen, aber es war ein Wunder, das nicht mehr dort passiert. Die Bergbahnen sollten auf Pistenregeln hinweisen und das auch kontrollieren,

Grüße,
Markman
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Tyrolens »

Die Fahrerinnen dürften weit oben schon zu Sturz gekommen und dann den gesamten Hang hinunter gerutscht sein.
Warum's gleich drei erwischt hat, ob das nur Zufall war? Bei einer einzigen verunglückten Person wäre das sicher unter ferner liefen verbucht worden.

Beim Überholen immer den Überraschungsmoment nutzen und dabei natürlich genug Sicherheitsabstand halten. Dann kann man auch recht schnell vorbei. Im flacheren Gelände sticht dann sowieso, dass man sich am Vorabend die Arbeit des Wachsens gemacht hat. Und was noch viel besser sticht: Ordentliche Beine. Kaum jemand hält längeres Fahren aus, außer auf Cruiser Pisten halt.
Auf dem oberen Ziehweg der schwarzen Pfanne würde ich mir zb das Überholen sparen; beim Vorbeifahren warne ich dann immer Leute.

Dass es an den Grundfertigkeiten des Skifahrens fehlt, ist nicht neu. Solche Hänge sollte man auch bei Eis locker anrutschen können. Außer die Skier haben halt überhaupt keine Kanten mehr. Ist mir mal auf einem Idiotenhügel passiert. Da waren davor die Kids am Slalom Trainieren. :D


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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von albe-fr »

irgendwo ist ads ein shit-happens Unfall - wenn hier jetzt nach höheren Fangzäunen und nach Pistensperrungen gerufen wird dann frage ich mich wo denn die Eigenverantwortung und der Spass beim Skifahren bleibt. Jeder sollte halt nur solche Pisten fahren, die er auch in der Lage ist zu bewältigen - und wenn dan mal was passiert - s.o.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2022/2023

Beitrag von Tyrolens »

Massentourismus wird auf diese Weise nicht funktionieren, denke ich.
Die, die Sport ernsthaft betreiben, sind relativ wenig im Vergleich zu denen, die Skiurlaub aus anderen Gründen machen wollen.
Will man ein großes Skigebiet füllen, braucht man vor allem diese zweite Gruppe.
Und wird sich als Skigebiet daran anpassen müssen, dass die meisten Kunden den Sport nicht beherrschen.

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