Dynamische Preise gibt es auch nach unten… Aber das klammern die, die mit den Vorurteilen dann natürlich aus. Dasselbe Ticket gibt es auch für 43.-.powdertiger hat geschrieben: 30.12.2022 - 23:59 Bemerkenswert finde ich bei der Diskussion, dass diejenigen, die 107 Fr. im konkreten Fall für einen angemessenen Tageskartenpreis halten, gleichzeitig auch diejenigen sind, die sich über das Vorurteil der teuren Schweiz wundern.
Skipasspreise 2022/2023
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Re: Skipasspreise 2022/2023
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Ja, in absoluten Randzeiten als Sonderangebote.ski-chrigel hat geschrieben: 31.12.2022 - 04:54Dynamische Preise gibt es auch nach unten… Aber das klammern die, die mit den Vorurteilen dann natürlich aus. Dasselbe Ticket gibt es auch für 43.-.powdertiger hat geschrieben: 30.12.2022 - 23:59 Bemerkenswert finde ich bei der Diskussion, dass diejenigen, die 107 Fr. im konkreten Fall für einen angemessenen Tageskartenpreis halten, gleichzeitig auch diejenigen sind, die sich über das Vorurteil der teuren Schweiz wundern.
Wenn man einen Mittelwert der Hochsaison bilden würde, wäre man sicher im dreistelligen Bereich. Also sehr nahe am Maximalpreis, denn genau zur Verschleierung desselben sind "dynamische" Preissysteme ja gedacht.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
43.- gibt es zB an einem 9.3.. Im Engadin ganz bestimmt keine absolute Randzeit.
Und den ganzen Februar (= Höchstsaison) kann man zZ für um die 80.- kaufen.
Früh buchen lohnt sich. Feriengäste mit fixen Unterkunftsbuchungen profitieren davon (sofern sie nicht sowieso bei Sleep&Ski dabei sind). Der Tagesgast, der halt nur kurzfristig bei schönem Wetter einen Tag gehen und kein Risiko eingehen will, der zahlt mehr als früher. Das macht bezüglich Angebot und Nachfrage auch Sinn. Marktwirtschaft sagt man dem.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Wobei mir das Engadin an guten Tagen für den Preis auch zu voll ist...
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Das muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich kann nur meine Berichte der letzten Tage wiederholen: 79.- für das überfüllte Arosa-Lenzerheide würde ich nicht bezahlen wollen, 107.- für die verhältnismässig leeren Pisten im Engadin aber schon. Siehe auch LGH‘s gestriger Bericht.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Oder für 67 Euro nach Samnaun/Ischgl oder 74 Dolomiti Superski. Besser als beide und obendrein günstiger!
Du dagegen zahlst ja im Engadin ohnehin nichts wegen deiner Saisonkarte...
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Drum der Konjunktiv
Aber zur Erinnerung: viewtopic.php?p=5382671#p5382671
Ischgl mit den aktuellen Massen an Leuten auf den Pisten ist niemals besser als das Engadin. Vergiss es!
Aber wie gesagt, es zwingt Dich niemand. Nur solltest Du nicht so tun, als würdest Du Dich auskennen…
Aber zur Erinnerung: viewtopic.php?p=5382671#p5382671
Ischgl mit den aktuellen Massen an Leuten auf den Pisten ist niemals besser als das Engadin. Vergiss es!
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Ich würde noch melken/ausbeuten/den Hals nicht voll kriegen ergänzen, denn das beherrscht heute viele unserer Märkte.ski-chrigel hat geschrieben: 29.12.2022 - 09:09 Angebot und Nachfrage sagt man dem. Ich teile Deine Meinung nicht.
Ein Blick zurück über das letzte Jahr zeigt das in sehr vielen Bereichen unseres Lebens. Spritpreise z.B. oder eben diverse Industriezweige in denen Kostensteigerungen mit extrem gestiegenen Rohstoffpreisen und Produktionskosten gerechtfertigt wurden und plötzlich (wer hätte es gedacht) legen diverse Firmen Jahresgewinne in Rekordhöhe vor.
Von Angebot und Nachfrage habe ich im vergangenen Jahr wenig gespürt, die Nachfrage war gleich, das Angebot war gleich, die Preise sind trotzdem explodiert.
Das nur ganz allgemein festgehalten.
Dass der ein oder andere der gut verdient sagt soll der Skipass halt 200€ kosten, wenn ich dafür allein bin ists mir das wert, finde ich sozial und gesellschaftlich fragwürdig. Wir haben 8 Mrd. Menschen auf dem Planeten, nach dem Motto zu leben ist mir doch egal wenn 99% keinen Spaß mehr haben können solange ich zu dem 1% gehöre macht die Welt in meinen Augen nicht unbedingt lebenswerter. Diese Entwicklung zeigt sich ja seit Jahren in vielen Bereichen und ich finde sie ziemlich unsympatisch.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Naja, grad im Bereich der Skigebiete spielt der Markt doch ziemlich gut. Sonst gäbe es die grossen Preisunterschiede eben genau nicht. Von anderen Branchen rede ich nicht.
Dass in diesem Forum die Bergbahnen stets als Halsabschneider dargestellt werden, ist bekannt und ätzend. Schaut man deren Jahresergebnisse dann genauer an, sieht man, dass diese Branche alles andere als zu den Grossmargengewinnern gehört. Dein erster Satz stimmt so überhaupt nicht.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Das ist richtig.
Die einen wirtschaften aber so, dass sie zum halben Preis die doppelte Skifahrerzahl anziehen und bieten eher ein Angebot das für alle offen steht, die anderen erhöhen halt die Preise und schränken im gleichen Zug das Publikum ein, wollen also nur noch eine elitäre wohlhabende Gruppe.
Mit anderen Worten man bietet ein Angebot nach dem Motto "warum sollen wir uns mit mehr Leuten mehr Arbeit machen, wenn wir mit weniger gleich viel verdienen können".
Ich finde gerade der Skitourismus ist hier das negative Paradebeispiel.
Mit der Hälfte der Personen den gleichen Gewinn zu machen und den Rest einfach auf der Strecke zu lassen ist für mich nichts anderes als melken. Der absolute Gewinn hat hier in meinen Augen wenig Aussagekraft, da Ticketpreis und Besucherzahl gegenläufig skalieren, Ausgaben und Ticketzahl allerdings nur bedingt zusammenhängen.
Wirtschaftlich funktioniert das bis zu einem bestimmten Punkt, sozial und menschlich ist es wie gesagt sehr unsympatisch.
Die Automobilindustrie ist auch ein Paradebeispiel dafür, der Kleinwagen ist es inzwischen nichtmal mehr wert produziert zu werden. Wozu den Aufwand betreiben viele Autos herzustellen wenn man mit 10% teuren Wagen den gleichen Umsatz machen kann. Wer in der Bevölkerung auf der Strecke bleibt und sich einfach keine Mobilität mehr leisten kann, ist dabei gleichgültig.
Das Problem des zu viel, des Überkonsums oder der Überlastung ist in meinen Augen ein Folge des Problems der generellen weltweiten Überbevölkerung. Die Überlastung dadurch zu lösen, dass man das Angebot einfach dahin verschiebt, dass ein großer Teil der Bevölkerung es einfach nicht mehr in Anspruch nehmen kann finde ich falsch.
Das gilt für sehr viele Industriezweige die inzwischen so wirtschaften, wir sind hier aber nunmal in einem Alpinforum und es geht hier primär um die Seilbahnbranche.
Die einen wirtschaften aber so, dass sie zum halben Preis die doppelte Skifahrerzahl anziehen und bieten eher ein Angebot das für alle offen steht, die anderen erhöhen halt die Preise und schränken im gleichen Zug das Publikum ein, wollen also nur noch eine elitäre wohlhabende Gruppe.
Mit anderen Worten man bietet ein Angebot nach dem Motto "warum sollen wir uns mit mehr Leuten mehr Arbeit machen, wenn wir mit weniger gleich viel verdienen können".
Ich finde gerade der Skitourismus ist hier das negative Paradebeispiel.
Mit der Hälfte der Personen den gleichen Gewinn zu machen und den Rest einfach auf der Strecke zu lassen ist für mich nichts anderes als melken. Der absolute Gewinn hat hier in meinen Augen wenig Aussagekraft, da Ticketpreis und Besucherzahl gegenläufig skalieren, Ausgaben und Ticketzahl allerdings nur bedingt zusammenhängen.
Wirtschaftlich funktioniert das bis zu einem bestimmten Punkt, sozial und menschlich ist es wie gesagt sehr unsympatisch.
Die Automobilindustrie ist auch ein Paradebeispiel dafür, der Kleinwagen ist es inzwischen nichtmal mehr wert produziert zu werden. Wozu den Aufwand betreiben viele Autos herzustellen wenn man mit 10% teuren Wagen den gleichen Umsatz machen kann. Wer in der Bevölkerung auf der Strecke bleibt und sich einfach keine Mobilität mehr leisten kann, ist dabei gleichgültig.
Das Problem des zu viel, des Überkonsums oder der Überlastung ist in meinen Augen ein Folge des Problems der generellen weltweiten Überbevölkerung. Die Überlastung dadurch zu lösen, dass man das Angebot einfach dahin verschiebt, dass ein großer Teil der Bevölkerung es einfach nicht mehr in Anspruch nehmen kann finde ich falsch.
Das gilt für sehr viele Industriezweige die inzwischen so wirtschaften, wir sind hier aber nunmal in einem Alpinforum und es geht hier primär um die Seilbahnbranche.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Das möchte ich so nicht stehen lassen. Die negative Darstellung macht den Eindruck, zu überwiegen, weil natürlich vor allem Beschwerden genannt werden - und da sind dreistellige Skipasspreise freilich ein gewichtiger Punkt, zumal das nur in St. Moritz und Zermatt der Fall ist, die sogar bei ca. 114 Franken liegen, alle anderen unter 95, und selbst im Bereich 80-95 sinds nur eine handvoll.ski-chrigel hat geschrieben: 01.01.2023 - 10:58 Naja, grad im Bereich der Skigebiete spielt der Markt doch ziemlich gut. Sonst gäbe es die grossen Preisunterschiede eben genau nicht. Von anderen Branchen rede ich nicht.
Dass in diesem Forum die Bergbahnen stets als Halsabschneider dargestellt werden, ist bekannt und ätzend. Schaut man deren Jahresergebnisse dann genauer an, sieht man, dass diese Branche alles andere als zu den Grossmargengewinnern gehört. Dein erster Satz stimmt so überhaupt nicht.
Freilich gibt es auch positive Beispiele, und interessanterweise sind das häufig diejenigen, die auch besonders gute finanzielle Zahlen vorlegen können - beispielsweise Ischgl, die 3V, PdS in großen Teilgebieten, die Sellaronda oder ALH.
Wenn man dann aber St. Moritz (jedenfalls die Corviglia-Gesellschaft) oder Zermatt ansieht, sind das ja auch welche der finanziell besser dastehenden Gesellschaften, aber welche die trotzdem extrem hohe Preise aufrufen, anstatt wie die anderen genannten (ich weiß, in den genannten Gebieten sind es meist mehrere verschiedene Gesellschaften) auf "normal-hohe" Preise und dafür mehr Gäste zu setzen.
Eine Hochpreis-Strategie, die aktiv darauf setzt, dass sich weniger Gäste die Preise leisten können, finde ich da in der Tat nicht moralisch richtig.
Nicht zuletzt geht es natürlich auch um das Preis-Leistungs-Verhältnis, verglichen zwischen den genannten Gebieten und deren Preisen, wo dann eben ein Aufpreis von etwa 35 Franken, was mehr als 40% entspricht, kaum gerechtfertigt erscheint.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Der zweite Punkt ist recht interessant, das geht tatsächlich viel zu oft unter. Das Business ist nicht wirklich rentabel, außer bei einigen ganz großen die sehr gut organisiert sind.ski-chrigel hat geschrieben: 01.01.2023 - 10:58 Naja, grad im Bereich der Skigebiete spielt der Markt doch ziemlich gut. Sonst gäbe es die grossen Preisunterschiede eben genau nicht. Von anderen Branchen rede ich nicht.
Dass in diesem Forum die Bergbahnen stets als Halsabschneider dargestellt werden, ist bekannt und ätzend. Schaut man deren Jahresergebnisse dann genauer an, sieht man, dass diese Branche alles andere als zu den Grossmargengewinnern gehört. Dein erster Satz stimmt so überhaupt nicht.
Markt ist bei Skigebieten natürlich schwierig, da der Marktzugang für Wettbewerb quasi nicht mehr möglich ist. Sprich Anbieterseitig ist der Markt reglementiert. Ein knappes Gut (Pisten/Berge die verbaut werden dürfen) darf zur privaten Gewinnerzielung genutzt werden und dass ohne Lizenzen an den Staat zu zahlen. Kiesabbau oder ölförderung ist eigentlich ähnlich
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Eigentlich ist das ja eher wie der Bau von Kraftwerken. Skigebiete haben eine strategische Bedeutung und erhalten deshalb auch bisweilen umfassende Förderungen aus Steuergeldern. Manche sind too big to fail und werden auch mal mit öffentlichen Geldern vor der Pleite gerettet. Denn jeder Euro oder Franke, der für den Skipass ausgegeben wird, erzeugt ja afaik den fünffachen Wert an Gesamtwertschöpfung für alle damit verbundenen Services und Aktivitäten, sodass ohne die Skigebiete ganze Regionen (wie bspw. das Tiroler Lechtal in Ö) sehr wirtschaftsschwach werden mit Abwanderung.
Und in F gehören einige der wichtigsten Skigebiete sowieso mehrheitlich dem Staat (die Compagnie des Alpes mit u.a. Paradiski, Val d'Isere-Tignes, Chamonix und 2 der 4 Gesellschaften der 3V).
Und in F gehören einige der wichtigsten Skigebiete sowieso mehrheitlich dem Staat (die Compagnie des Alpes mit u.a. Paradiski, Val d'Isere-Tignes, Chamonix und 2 der 4 Gesellschaften der 3V).
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Also 40% Mehrpreis für die Pistenqualität in St.Moritz anstatt auf dem Stubaier Gletscher ist eigentlich noch viel zu wenig. Oder andersrum, der Stubaier ist selbst mit den aktuellen Preisen für die gebotene Leistung noch viel zu teuer. Vermutlich wirst da sogar Du mir zustimmen.j-d-s hat geschrieben: 01.01.2023 - 13:48 Nicht zuletzt geht es natürlich auch um das Preis-Leistungs-Verhältnis, verglichen zwischen den genannten Gebieten und deren Preisen, wo dann eben ein Aufpreis von etwa 35 Franken, was mehr als 40% entspricht, kaum gerechtfertigt erscheint.
Anyway. Ich habe zu den obigen Argumenten nichts mehr zu sagen. Skifahren ist nunmal nicht für 8 Milliarden Menschen möglich und einige Posts gehen mir zu sehr in eine Neiddebatte. Wenn die freie Marktwirtschaft nicht mehr spielen darf und die Anbieter ihre Preise nicht so festsetzen dürfen, wie sie es für richtig halten, dann endet meine Diskussion hier. Ich und meine Liebsten sind bereit, für top Skigebiets-Qualität diese Preise zu bezahlen, weil es uns das wert ist. Andererseits würde ich niemals ein hochpreisiges Auto kaufen, weil mir es das schlicht nicht wert ist. Dennoch jammere ich nicht über die Preise der Topmarken, die ich mir nicht leisten kann oder will.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Falls du mich meinst ich jammere nicht. Mir tut es nicht wirklich weh. Ob ich im Winter 1000€, 2000€ oder 3000€ fürs Skifahren ausgebe und entsprechend weniger zur Seite lege ist mir ziemlich egal. Genauso wie ich auch schon öfter gesagt habe, dass ich auch bei 3€ für den Liter Benzin nicht einen Kilometer weniger Auto fahren werde geschweige denn auf einen Bus umsteige. Wie du auch sagst ist es mir das einfach wert, weil Spaß und Freude in der Freizeit für mich in Form von Geld immer unbezahlbar bleiben werden.
Nur weil ich das so sage heißt das aber trotzdem nicht, dass ich diese Entwicklung allgemein gut finde.
Ich sehe einen Missstand, da ich inzwischen einige Leute/Familien kenne die sagen ein Winterurlaub ist einfach nicht mehr drin weil zu teuer. Und das sind alles Leute die vor 10 Jahren mit Kindern gerne und jedes Jahr beim Skifahren waren. Das ist auch einer der Hauptgründe für rückläufige Skifahrerzahlen.
Kann man gerne auch auf andere Dinge übertragen. Schenk heute mal deinen Kindern ein Fahrrad zu Ostern, für mich das normalste der Welt und vor dem Fahrradboom der letzten Jahre war es auch noch möglich, dass sich zumindest große Teile der Bevölkerung ein Fahrrad leisten konnten.
Heute ist es undenkbar für 200-300€ noch ein vernünftiges Fahrrad zu bekommen und bereits diese Summe ist für immer mehr Menschen sehr viel Geld. Den Luxus beispielsweise in einer Gewerkschaft mit Tariflohn zu sein und einfach mehr Geld zu bekommen, sodass einem die Inflation egal ist hat bei weitem nicht jeder.
Mir gefällt die Entwicklung der letzten Jahre einfach nicht, insbesondere im Tourismus aller Art.
Nur weil ich das so sage heißt das aber trotzdem nicht, dass ich diese Entwicklung allgemein gut finde.
Ich sehe einen Missstand, da ich inzwischen einige Leute/Familien kenne die sagen ein Winterurlaub ist einfach nicht mehr drin weil zu teuer. Und das sind alles Leute die vor 10 Jahren mit Kindern gerne und jedes Jahr beim Skifahren waren. Das ist auch einer der Hauptgründe für rückläufige Skifahrerzahlen.
Kann man gerne auch auf andere Dinge übertragen. Schenk heute mal deinen Kindern ein Fahrrad zu Ostern, für mich das normalste der Welt und vor dem Fahrradboom der letzten Jahre war es auch noch möglich, dass sich zumindest große Teile der Bevölkerung ein Fahrrad leisten konnten.
Heute ist es undenkbar für 200-300€ noch ein vernünftiges Fahrrad zu bekommen und bereits diese Summe ist für immer mehr Menschen sehr viel Geld. Den Luxus beispielsweise in einer Gewerkschaft mit Tariflohn zu sein und einfach mehr Geld zu bekommen, sodass einem die Inflation egal ist hat bei weitem nicht jeder.
Mir gefällt die Entwicklung der letzten Jahre einfach nicht, insbesondere im Tourismus aller Art.
Das ist auch so eine Aussage, die ich allgemeingültig (jetzt nicht spezifisch auf Skipässe bezogen) niemals so stehen lassen würde. Stichwort Kartellamt.ski-chrigel hat geschrieben: 02.01.2023 - 14:28 Wenn die freie Marktwirtschaft nicht mehr spielen darf und die Anbieter ihre Preise nicht so festsetzen dürfen, wie sie es für richtig halten, dann endet meine Diskussion hier.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Skipasspreise 2022/2023
In Engadin würde ich ohne die GR-Card einfach den Sleep&Ski-Pass für 45 CHF nehmen, was wohl auch die meisten machen. Von daher sind die dynamischen Preise eher so eine Art Abwehrpreise für Tagesgäste. 113 CHF haben sicher nur die wenigsten auf den Tisch gelegt.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Was mir hier zu kurz kommt ist die Zukunft. Wie schon angesprochen, gehen die Skifahrerzahlen zurück. Sei des klimabedingt oder aber auch geldbedingt.
Schulen fahren immer weniger ins Skilandheim. Heuer auch vermehrt Familien, weil es nicht leistbar ist. Was hat das zur Folge?
Wenn der Nachwuchs das Skifahren nicht lernt, fährt er wenn er groß ist, erst recht nicht zum Skifahren.
Als Erstes merken es die kleinen Skigebiete, dass die Familien weniger werden und irgendwann ausbleiben. Aber auch in ISCHGL werden sie es irgendwann merken, wenn das Partyvolk nicht mehr kommt, oder nur mehr in die Therme geht, da die Kundschaft die Sportart auf dem Berg nicht mehr kann.
Zudem merken es die Bergbahnen schon jetzt, in der Gastro. Da werden bisweilen auch Mondpreise verlangt, und immer mehr Leute nehmen sich ein Vesper mit. Wie soll das eine vierköpfige Familie auch bezahlen?
Sicherlich wird das Ganze noch etwas dauern bis es voll durchschlägt, aber es wird kommen. Und dann schauen wir mal wer am Ende alles übrig bleibt. Dort haben wir dann ein quasi Monopol, so wie auf den Gletschern jetzt schon im Herbst.
Schulen fahren immer weniger ins Skilandheim. Heuer auch vermehrt Familien, weil es nicht leistbar ist. Was hat das zur Folge?
Wenn der Nachwuchs das Skifahren nicht lernt, fährt er wenn er groß ist, erst recht nicht zum Skifahren.
Als Erstes merken es die kleinen Skigebiete, dass die Familien weniger werden und irgendwann ausbleiben. Aber auch in ISCHGL werden sie es irgendwann merken, wenn das Partyvolk nicht mehr kommt, oder nur mehr in die Therme geht, da die Kundschaft die Sportart auf dem Berg nicht mehr kann.
Zudem merken es die Bergbahnen schon jetzt, in der Gastro. Da werden bisweilen auch Mondpreise verlangt, und immer mehr Leute nehmen sich ein Vesper mit. Wie soll das eine vierköpfige Familie auch bezahlen?
Sicherlich wird das Ganze noch etwas dauern bis es voll durchschlägt, aber es wird kommen. Und dann schauen wir mal wer am Ende alles übrig bleibt. Dort haben wir dann ein quasi Monopol, so wie auf den Gletschern jetzt schon im Herbst.
- F. Feser
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Re: Skipasspreise 2022/2023
GAAAANZ wichtiges Argument. Zukunft - wir kennen viele Familien, die bis vor wenigen Jahren wirklich noch regelmäßig eine oder mehrere Wochen im Schnee verbracht haben. Viele sind zum Zeitpunkt der 50€ Schwelle (wenn man es jetzt mal an Tageskartenpreisen festmachen will…), einige dann noch nach Corona und wiederum einige haben sich im Sommer hochgerechnet, dass sie im nächsten Jahr tausende Euro mehr für Energie bezahlen müssen als derzeit und dann ihren bereits ein Jahr im Voraus gebuchten Urlaub storniert (!).wildkogel hat geschrieben: 02.01.2023 - 18:19 Was mir hier zu kurz kommt ist die Zukunft. Wie schon angesprochen, gehen die Skifahrerzahlen zurück. Sei des klimabedingt oder aber auch geldbedingt.
(…)
Zudem merken es die Bergbahnen schon jetzt, in der Gastro. Da werden bisweilen auch Mondpreise verlangt, und immer mehr Leute nehmen sich ein Vesper mit. Wie soll das eine vierköpfige Familie auch bezahlen?
Das nächste Thema, das eigentlich ein eigenes Topic wert sein sollte sind die Gastropreise. Was hier im Montafon einzelne Gastronomen unter dem Vorwand der Inflation derzeit versuchen durchzuziehen wird dann selbst von uns - die zum Beispiel seit 35 Jahren am Golm in einschlägige Hütten geht - sanktioniert.
Die Schweizer bitte jetzt wegschauen - für euch sind die folgenden Preise ja vermutlich immer noch ein Schnäppchen (?)
Wenn man für eine 0,33 Cola Zero 4,90 bezahlt - im gleichen Gebiet aber auch eine für 3,50 findet, eine winzige Gulaschsuppe mit nahezu keiner Einlage für 7,10€ (die leere Tasse auf dem Bild, die volle Löwenkopftasse lag bei 7,70…), Wurstsalat für 15, nochwas Euro, Chicken Nuggets für Kinder für über 10€, Krautspätzle für 16 nochwas - dann reißt auch mir der Geduldsfaden und ich such mir Alternativen. Wie man dann von diversen Einheimischen mitbekommt scheint das aber so langsam die Runde zu machen und die Leute überlegen sich zweimal wo sie einkehren…
Nicht falsch verstehen - wenn ich handwerklich gute Qualität oder besondere Produkte bekomme bin ich ohne weiteres bereit angemessene Preise zu bezahlen. Brunella an der Nova mit Burger, Pommes aus eigenem Rindfleisch für 16€ oder ein Wildragout in einer Hütte in einem Seitental aus eigener Jagd für 19€ sind dann überhaupt kein Thema, auch der vegane Linseneintopf für knappe 10€ sind fair und gut wenn’s Gscheit gemacht ist…
Ein griechischer Bauernsalat für knapp an die 15€ ist halt einfach nicht vermittelbar. Vor allem wenn man am Beispiel der Gulaschsuppe - letztes Jahr 5,70 dafür aufgerufen hat und vorletztes Jahr bzw vor Corona 4,90.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
...dann stehen uns doch goldene Zeiten mit leeren Pisten bevor!wildkogel hat geschrieben: 02.01.2023 - 18:19 Wenn der Nachwuchs das Skifahren nicht lernt, fährt er wenn er groß ist, erst recht nicht zum Skifahren.
Als Erstes merken es die kleinen Skigebiete, dass die Familien weniger werden und irgendwann ausbleiben. Aber auch in ISCHGL werden sie es irgendwann merken, wenn das Partyvolk nicht mehr kommt, oder nur mehr in die Therme geht, da die Kundschaft die Sportart auf dem Berg nicht mehr kann.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
meine Erfahrung seit langem ist, es hat sich noch nie gelohnt beim Ski fahren budget-mäßig essen zu gehen. Lieber in ein ordentliches Restaurant mit Bedienung und etwas vernuenftiges Essen - meist ist man auch da mit ~ 25-45 EIUR dabei aber dafuer hat man dann was gutes gegessen und ist zufrieden.F. Feser hat geschrieben: 02.01.2023 - 18:40 Wie man dann von diversen Einheimischen mitbekommt scheint das aber so langsam die Runde zu machen und die Leute überlegen sich zweimal wo sie einkehren…
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Eigentlich wollte ich diese Diskussion ja nicht weiterführen, aber sowas kann ich doch nicht stehen lassen. Mit Kartell hat dies null und nichts zu tun. Im Gegenteil. Dynamische Preise sind wohl so das ziemliche Gegenteil von Preisabsprachen.Julian96 hat geschrieben: 02.01.2023 - 15:07Das ist auch so eine Aussage, die ich allgemeingültig (jetzt nicht spezifisch auf Skipässe bezogen) niemals so stehen lassen würde. Stichwort Kartellamt.ski-chrigel hat geschrieben: 02.01.2023 - 14:28 Wenn die freie Marktwirtschaft nicht mehr spielen darf und die Anbieter ihre Preise nicht so festsetzen dürfen, wie sie es für richtig halten, dann endet meine Diskussion hier.
Aber vielleicht heisst das bei Euch ja auch anders. In der Schweiz würde das SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft) bei kartellähnlichen Situationen aufkreuzen, aber in diesem Fall sicher nicht. Wenn, dann käme der Preisüberwacher bei monopolistischen Zügen. Aber auch da sind Skigebiete wohl weit davon entfernt. Zumindest für die Schweiz ist Dein Stichwort komplett falsch.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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biofleisch
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Dynamische Preise in einem Verkehrssystem bei dem es KEINE Alternativen geben KANN, sind KEINE Marktwirtschaft.
Ein anderes Skigebiet ist keine gleichwertige Alternative. Es handelt sich ja nicht um einen Kartoffelmarkt, wo man die Sorte X von Anbieter 1, 2 oder 3 kaufen könnte.
Für Laien im Thema Marktwirtschaft empfehle ich die unendlichen (kostenlosen) Podcast Folgen von https://wohlstandfueralle.podigee.io
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Als ob es keine - nennen wir es mal - Marktbeobachtungen und zufällige Kegelbahntreffen von Skigebietsbetreibern bzw. Deren Gremien geben würde - das ist zwar sicherlich kein Kartell im engeren Sinne aber zu behaupten dass es untereinander Kampfpreise und einen wirklichen Wettbewerb gäbe ist ja wohl absoluter Nonsens…ski-chrigel hat geschrieben: 02.01.2023 - 18:52Eigentlich wollte ich diese Diskussion ja nicht weiterführen, aber sowas kann ich doch nicht stehen lassen. Mit Kartell hat dies null und nichts zu tun. Im Gegenteil. Dynamische Preise sind wohl so das ziemliche Gegenteil von Preisabsprachen.Julian96 hat geschrieben: 02.01.2023 - 15:07Das ist auch so eine Aussage, die ich allgemeingültig (jetzt nicht spezifisch auf Skipässe bezogen) niemals so stehen lassen würde. Stichwort Kartellamt.ski-chrigel hat geschrieben: 02.01.2023 - 14:28 Wenn die freie Marktwirtschaft nicht mehr spielen darf und die Anbieter ihre Preise nicht so festsetzen dürfen, wie sie es für richtig halten, dann endet meine Diskussion hier.
Aber vielleicht heisst das bei Euch ja auch anders. In der Schweiz würde das SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft) bei kartellähnlichen Situationen aufkreuzen, aber in diesem Fall sicher nicht. Wenn, dann käme der Preisüberwacher bei monopolistischen Zügen. Aber auch da sind Skigebiete wohl weit davon entfernt. Zumindest für die Schweiz ist Dein Stichwort komplett falsch.
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Re: Skipasspreise 2022/2023
Ist der auch in der Schweiz zugänglich? Frage für einen Freund, der sich mit Kartellen, freier Marktwirtschaft und dergleichen nicht auskennt und dort lebt…biofleisch hat geschrieben: 02.01.2023 - 19:10
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Re: Skipasspreise 2022/2023
wenn es ein Verkehrssystem ist, erwarte ich in der Schweiz, dass es mein Halbtax Ticket akzeptiert. Gibt es das wirklich? Ein halbtax taugliches Transportmittel mit dynamic pricing?biofleisch hat geschrieben: 02.01.2023 - 19:10 Dynamische Preise in einem Verkehrssystem bei dem es KEINE Alternativen geben KANN, sind KEINE Marktwirtschaft.
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