Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Die Dimensionen in China sind schon wahnsinn, da wird nicht gekleckert
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das ist wahr, auch wenn man sich den 3 Schluchtendamm anschaut.dolomitibazi hat geschrieben: 30.12.2022 - 20:43 Die Dimensionen in China sind schon wahnsinn, da wird nicht gekleckert![]()
Genieße den Winter solange es ihn noch gibt
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
https://www.agrarheute.com/markt/diesel ... hen-601977
Wahnsinn.
Was macht eigentlich ein Bundeskartellamt?
Warum hat man die Strombörse gegründet...?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das ist kein Wahnsinn, sondern ein ganz normaler Effekt des Strompreissystems und der Strombörsen. Ist im Artikel ja ganz gut beschrieben, ausser das der Strompreis ein Mischkalkulation ist und deshalb nicht einfach Strompreis Börse = Strompreis Kunde gilt. Kommt in Deutschland öfters vor als in anderen europäischen Staaten, weil wir mehr schon mehr regenerative Energien haben die einspeisen.skifam hat geschrieben: 03.01.2023 - 11:43 https://www.agrarheute.com/markt/diesel ... hen-601977
Wahnsinn.
Was macht eigentlich ein Bundeskartellamt?
Warum hat man die Strombörse gegründet...?
Hier mal etwas unaufgeregter und ohne Trigger wie "kein Märchen" im Titel ...
https://www.next-kraftwerke.de/wissen/n ... trompreise
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Es ist immerwieder beruhigend wie Du uns entspannst und existentielle Veränderungen (Wenige (Stromgroßverbraucher in Industrie oder Versorgungsbetrieben ( wie zB -Shell z.B. Eigner der informativen website) profitieren gigantisch, viele werden abgezockt) einfach mit einem OMMM versiehst.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Situationen mit negativen Strompreisen werden wir in Zukunft noch deutlich häufiger sehen, je mehr Windkraft- und Photovoltaikanlagen gebaut werden.
Es wird dann immer öfter Situationen geben, in denen keiner die Energie haben will die durch Wind und Sonne erzeugt wurden.
Die Lösung sind massive Speicherkapazitäten und ein ausgewogener Energiemix aus EE, AKWs und Kraftwerken mit Fossilien Brennstoffen. Daran wird die nächsten 20 Jahre keine Weg dran vorbeigehen.
Es wird dann immer öfter Situationen geben, in denen keiner die Energie haben will die durch Wind und Sonne erzeugt wurden.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Da hast Du prinzipiell absolut recht. Ich persönlich hoffe auf einen Durchbruch in der Speichertechnik, sei es grüner Wasserstoff oder was auch immer.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Sehr euch doch generell die Entwicklung am Sportmarkt an.
https://www.epexspot.com/en/market-data ... on_period=
Seit einem Monat geht's ordentlich bergab.
Mal sehen, wann das beim Kunden ankommt.
Das ist doch der Kern dieser Diskussion.
Im Preise Erhöhen sind sie immer schnell. Im Senken langsam.
https://www.epexspot.com/en/market-data ... on_period=
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ist an keiner Tankstelle anders. Aber da gehört wirklich mal hingeschaut.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
stimmt.Pancho hat geschrieben: 03.01.2023 - 16:17 Ist an keiner Tankstelle anders. Aber da gehört wirklich mal hingeschaut.
nur eben nicht um 50 100 oder gar 150% Kundenendpreis... da lohnt im Vergleich der Betrieb des E Autos im Gegensatz zum letzten JAhr nicht mehr. (von L-Wärmepumpen vs Gas, Pellet etc ganz zu schweigen)
Mir ist nicht klar warum die Grünen da keinen Druck machen... entweder die sind voll im Griff der Stromlobbyisten mit u.a. den Windmühlen, die SPD macht massiv Druck oder sie schlafen.... nur sägt das jetzt massiv an ihrem Vorzeigeprojekt der ök. Energiewende..... das ist schon
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ich frage mich gerade was demnächst in den Skigebieten passiert, die aktuell wegen Schneemangel keinen oder nur sehr eingeschränkten Betrieb haben, wenn es hoffentlich mal wieder kälter wird...
Viele Skigebiete auf der Nordseite der Alpen fangen ja quasi wieder bei Null an. D. h. wie normalerweise im Oktober/November bevor der erste Schnee gefallen ist.
Es gibt dazu meiner Meinung nach 2 grundsätzlich gegensätzliche Szenarien (sowie Mischszenarien dazwischen):
Szenario 1:
Komplett von 0 (oder fast 0) maximal Beschneien mit ggfs. doppelten Stromkosten (sofern im November/Dezember bereits schon einmal voll beschneit wurde).
Vorteil: Möglichst schnelles hochfahren auf Vollbetrieb und Sichern der Saison nach hinten raus (Kunstschnee und Naturschnee).
Nachteil: Ggfs. doppelte oder sogar mehr als doppelte Stromkosten für Beschneiung, sofern die 1. Beschneiung bereits erfolgt ist und ab 2023 ggfs. höhere Strompreise gelten als 2022.
Szenario 2:
Keine oder nur reduzierte Beschneiung wg. finanziellen Engpässen oder weil man der Ansicht ist, die Saison kann eh nicht mehr gerettet werden und Verluste minimiert werden sollen.
Vorteil: Keine weiteres Verbrennen von Finanzmitteln (Stromkosten). Saison kann je nach weiteren Verlauf der Schneefälle und Temperaturen noch (eingeschränkt) auf Naturschnee weitergeführt werden.
Nachteil: Deutlich kürzere Saison (wenn nicht noch extrem viel Schnee nachkommt), ggfs. kein Vollbetrieb mehr über die ganze Saison und damit deutlich reduzierte Einnahmen.
Vermutlich werden die meisten finanzstarken und größeren Gebiete Szenario 1 folgen. Bei kleineren und finanzschwachen Gebiete könnte ich mir vorstellen, dass der eine oder andere Betreiber den 2. Weg geht oder gehen muss. Meistens wird das dann gar keine frei gewählte Entscheidung sein, sondern durch die Finanzlage bestimmt sein.
Viele Skigebiete auf der Nordseite der Alpen fangen ja quasi wieder bei Null an. D. h. wie normalerweise im Oktober/November bevor der erste Schnee gefallen ist.
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Vorteil: Möglichst schnelles hochfahren auf Vollbetrieb und Sichern der Saison nach hinten raus (Kunstschnee und Naturschnee).
Nachteil: Ggfs. doppelte oder sogar mehr als doppelte Stromkosten für Beschneiung, sofern die 1. Beschneiung bereits erfolgt ist und ab 2023 ggfs. höhere Strompreise gelten als 2022.
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Vorteil: Keine weiteres Verbrennen von Finanzmitteln (Stromkosten). Saison kann je nach weiteren Verlauf der Schneefälle und Temperaturen noch (eingeschränkt) auf Naturschnee weitergeführt werden.
Nachteil: Deutlich kürzere Saison (wenn nicht noch extrem viel Schnee nachkommt), ggfs. kein Vollbetrieb mehr über die ganze Saison und damit deutlich reduzierte Einnahmen.
Vermutlich werden die meisten finanzstarken und größeren Gebiete Szenario 1 folgen. Bei kleineren und finanzschwachen Gebiete könnte ich mir vorstellen, dass der eine oder andere Betreiber den 2. Weg geht oder gehen muss. Meistens wird das dann gar keine frei gewählte Entscheidung sein, sondern durch die Finanzlage bestimmt sein.
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 07.01.2023 - 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Da fällt mir doch glatt dass Zitat eines Mineralöl-Lobbyisten ein, was mal in einer Talkshow gefallen ist. SinngemäßTyrolens hat geschrieben: 03.01.2023 - 16:14 Im Preise Erhöhen sind sie immer schnell. Im Senken langsam.![]()
Klar: 1x am Tag 22 Cent nach oben und dann in 10 Trippelschritten a 2 Cent die Preise gesenkt.Es würde gar nicht stimmen, dass die Konzerne immer nur die Preise erhöhen würden. Im Gegenteil, man würde sogar viel häufiger die Preise senken, als man sie erhöhen würde
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Aus Gründen...
https://www.t-online.de/leben/reisen/sk ... ngel-.html
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
So, liebes Forum, dann will ich mal zum eigentlichen Thema zurück: Stilllegung der Sauna und Seilbahnen wegen Stromkrise.
Kann jetzt nur von ein paar Tagen Warth über Weihnachten und 10 Tagen Gastein berichten. Unterschied zu 2021/22? Null!
Das Schwimmbad ist ein bisschen kühler, in meinen Augen nicht mehr so piewarm, sehr angenehm. Sauna lief ganz normal. Alle Lifte liefen, alle Pisten offen, bis auf die wenigen, die (oben) wegen Schneemangel noch nicht geöffnet waren. Alle Talabfahrten in sehr gutem Zustand auch gestern noch. Die Preise auf den Hütten haben angezogen, kann man durchAusweichen bei der Menüwahl wieder wett machen. Offenbar mal wieder eine Luftblase, über die man sich Gedanken gemacht hat.
Kann jetzt nur von ein paar Tagen Warth über Weihnachten und 10 Tagen Gastein berichten. Unterschied zu 2021/22? Null!
Das Schwimmbad ist ein bisschen kühler, in meinen Augen nicht mehr so piewarm, sehr angenehm. Sauna lief ganz normal. Alle Lifte liefen, alle Pisten offen, bis auf die wenigen, die (oben) wegen Schneemangel noch nicht geöffnet waren. Alle Talabfahrten in sehr gutem Zustand auch gestern noch. Die Preise auf den Hütten haben angezogen, kann man durchAusweichen bei der Menüwahl wieder wett machen. Offenbar mal wieder eine Luftblase, über die man sich Gedanken gemacht hat.
Rossignol Hero Elite ST TI (2023) 167 Länge
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das habe ich in Gastein ebenfalls gesehen, dort werden die Parkreihen auf den großen Parkplätzen bei den Talstationen mit Sonnenkollektoren abgetrennt, quasi statt Bäumen. Find ich prima!Kapi hat geschrieben: 05.01.2023 - 13:36 Aus Gründen...
https://www.t-online.de/leben/reisen/sk ... ngel-.html
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Funktioniert super.
Im Frühjahr/Sommer...
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"Ein Leben ohne Skifoan ist zwar möglich, aber sinnlos."
2023/24 Hintertux,Feldberg,LaBresse,Selva
2022/23 Hintertux, Klinovec, Arlberg mit Lech, Zürs, Warth, Stuben, St.Christop, St Anton, Bublava/Bleiberg,, Klinovec, Espace Killy,Hintertux
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2019/20 mir war 7 bis 15Tage danach ziemlich coronerich...:
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2018/19 Sierra Nevada, KlinovecNeklid,Othal, KlinovecNeklid, Feldberg, EngelbergTitlis, HaslibergMeieringen, GrindelwaldWengen, Klinovec, Stubaital
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"Ceterum censeo Verwaltunginem esse delendam."
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
…was ich an meinen bisher 48 Skitagen und zahlreichen Hotelaufenthalten völlig bestätigen kann. Outdoor-Pools mit 36°, Saunen, Sitzheizungen, Beschneiung alles völlig normal. Einzig einige Bergbahnen fahren bei wenig Betrieb tatsächlich noch etwas langsamer als vorher. Die, die schon vorher Gas gaben, tun es immer noch.Kreon100 hat geschrieben: 07.01.2023 - 13:11 So, liebes Forum, dann will ich mal zum eigentlichen Thema zurück: Stilllegung der Sauna und Seilbahnen wegen Stromkrise.
Kann jetzt nur von ein paar Tagen Warth über Weihnachten und 10 Tagen Gastein berichten. Unterschied zu 2021/22? Null!
Das Schwimmbad ist ein bisschen kühler, in meinen Augen nicht mehr so piewarm, sehr angenehm. Sauna lief ganz normal. Alle Lifte liefen, alle Pisten offen, bis auf die wenigen, die (oben) wegen Schneemangel noch nicht geöffnet waren. Alle Talabfahrten in sehr gutem Zustand auch gestern noch. Die Preise auf den Hütten haben angezogen, kann man durchAusweichen bei der Menüwahl wieder wett machen. Offenbar mal wieder eine Luftblase, über die man sich Gedanken gemacht hat.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wobei für die meisten Hotels, Bergbahnen etc. der Strompreis ja zumindest bis Ende 2022 (für manche auch länger) fix war. D. h. die meisten Hotels, Bergbahnen etc. konnten bis vor ein paar Tagen ihren Betrieb noch wie bisher weiterlaufen lassen, zu meist gleichen Kosten. Die Erhöhungen der Stromkosten werden erst nach und nach durchschlagen, oftmals aber nun bereits seit 1. Jan 2023.
Erst kürzlich habe ich einen Bericht im Schweizer Fernsehen gesehen, in dem berichtet wurde, dass das Skigebiet Dissentis seit 2023 nun 7 mal so viel für den Strom bezahlen muss wie zuvor.
In Davos Klosters (ich meine es war Madrisa) zahlt man seit dem 01.01.23 nun 3,5 mal so viel wie noch 2022.
Aufgrund der oben dargestellten Tatsache hat auch im November/Dezember kaum ein Skigebiet weniger beschneit als in den Jahren zuvor.
Was nun allerdings passiert, wenn es wieder kalt wird und viele Skigebiete wieder beschneien könnten bzw. müssten, werden wir in den nächsten Tagen sehen.
Ich verweise noch mal auf meinen Beitrag weiter oben:
Erst kürzlich habe ich einen Bericht im Schweizer Fernsehen gesehen, in dem berichtet wurde, dass das Skigebiet Dissentis seit 2023 nun 7 mal so viel für den Strom bezahlen muss wie zuvor.
In Davos Klosters (ich meine es war Madrisa) zahlt man seit dem 01.01.23 nun 3,5 mal so viel wie noch 2022.
Aufgrund der oben dargestellten Tatsache hat auch im November/Dezember kaum ein Skigebiet weniger beschneit als in den Jahren zuvor.
Was nun allerdings passiert, wenn es wieder kalt wird und viele Skigebiete wieder beschneien könnten bzw. müssten, werden wir in den nächsten Tagen sehen.
Ich verweise noch mal auf meinen Beitrag weiter oben:
Mt. Cervino hat geschrieben: 04.01.2023 - 22:06 Ich frage mich gerade was demnächst in den Skigebieten passiert, die aktuell wegen Schneemangel keinen oder nur sehr eingeschränkten Betrieb haben, wenn es hoffentlich mal wieder kälter wird...
Viele Skigebiete auf der Nordseite der Alpen fangen ja quasi wieder bei Null an. D. h. wie normalerweise im Oktober/November bevor der erste Schnee gefallen ist.
Es gibt dazu meiner Meinung nach 2 grundsätzlich gegensätzliche Szenarien (sowie Mischszenarien dazwischen):
Szenario 1:
Komplett von 0 (oder fast 0) maximal Beschneien mit ggfs. doppelten Stromkosten (sofern im November/Dezember bereits schon einmal voll beschneit wurde).
Vorteil: Möglichst schnelles hochfahren auf Vollbetrieb und Sichern der Saison nach hinten raus (Kunstschnee und Naturschnee).
Nachteil: Ggfs. doppelte oder sogar mehr als doppelte Stromkosten für Beschneiung, sofern die 1. Beschneiung bereits erfolgt ist und ab 2023 ggfs. höhere Strompreise gelten als 2022.
Szenario 2:
Keine oder nur reduzierte Beschneiung wg. finanziellen Engpässen oder weil man der Ansicht ist, die Saison kann eh nicht mehr gerettet werden und Verluste minimiert werden sollen.
Vorteil: Keine weiteres Verbrennen von Finanzmitteln (Stromkosten). Saison kann je nach weiteren Verlauf der Schneefälle und Temperaturen noch (eingeschränkt) auf Naturschnee weitergeführt werden.
Nachteil: Deutlich kürzere Saison (wenn nicht noch extrem viel Schnee nachkommt), ggfs. kein Vollbetrieb mehr über die ganze Saison und damit deutlich reduzierte Einnahmen.
Vermutlich werden die meisten finanzstarken und größeren Gebiete Szenario 1 folgen. Bei kleineren und finanzschwachen Gebiete könnte ich mir vorstellen, dass der eine oder andere Betreiber den 2. Weg geht oder gehen muss. Meistens wird das dann gar keine frei gewählte Entscheidung sein, sondern durch die Finanzlage bestimmt sein.
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 07.01.2023 - 22:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Beide Szenarien sind eine Wette auf die nächsten Wochen. Das kann so oder so in die Hose gehen. Wahrscheinlich werden wir sehen, dass die eher progressiven Skigebiete Strategie 1) fahren, während Skigebiete in tieferen Lagen und mit konservativer Finanzpolitik eher zu 2) neigen. So oder so, es bleibt spannend. So ein richtiger Winter mit viel Schnee aber ohne Viren, übers Knie gebrochene Energiewenden, Finanz- und andere Krisen wäre auch mal wieder ganz nett.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Mt. Cervino hat geschrieben: 07.01.2023 - 21:41 Erst kürzlich habe ich einen Bericht im Schweizer Fernsehen gesehen, in dem berichtet wurde, dass das Skigebiet Dissentis seit 2023 nun 7 mal so viel für den Strom bezahlen muss wie zuvor.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Da gehst du noch davon aus, dass sich die Skigebietsbetreiber noch frei entscheiden können. Das trifft auch hoffentlich auf viele Betreiber noch zu, einige Liftgesellschaften werden aber leider diese Entscheidung gar nicht mehr frei treffen können, da ihnen schlicht das Geld für eine erneute Beschneiung fehlt und sie so die Entscheidung abgenommen bekommen.NeusserGletscher hat geschrieben: 07.01.2023 - 22:10 Beide Szenarien sind eine Wette auf die nächsten Wochen. Das kann so oder so in die Hose gehen. Wahrscheinlich werden wir sehen, dass die eher progressiven Skigebiete Strategie 1) fahren, während Skigebiete in tieferen Lagen und mit konservativer Finanzpolitik eher zu 2) neigen. So oder so, es bleibt spannend. So ein richtiger Winter mit viel Schnee aber ohne Viren, übers Knie gebrochene Energiewenden, Finanz- und andere Krisen wäre auch mal wieder ganz nett.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Die Zeitungen schreiben, dass Putin den Gaskrieg verloren hat.
Nicht nur unsere Gasspeicher sind voll, sondern auch die Russlands. Russland muss nun verkaufen; oder abfackeln.
Wenn Russland verkauft, dann zu einem aktuellen Weltmarktpreis von unter 3 Euro. Billiger war Gas nur während der COVID-19 Krise.
Am Spotmarkt tut sich auch einiges. 28,7 ct pro kWh brutto.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wir kaufen Strom und Gas, sowohl privat wie auch in der Firma, über eine Genossenschaft ein.
Nachteil war, dass wir zu Hochpreiszeiten wirklich extrem viel bezahlen mussten, da die Preise immer aktuell berechnet werden.
Aktuell sind die energiepreise günstiger als im Januar/Februar letzten Jahres. Es ist derzeit günstig Strom einzukaufen.
Gruß!
der Joe
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17/18 48T Dolomiti
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19/20 22T Dolomiti (leider dann Corona-Schließung)
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21/22 17T Carezza/Latemar
22/23 8T Sella Ronda, 17T Carezza, 3T Alpe Lusia/P. Pellegrino, 2T San Martino/Rolle, 6T Latemar, 1T Catinaccio, 1T Civetta
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Nach all den schlechten Prognosen für die Wintersaison, kann man für den Pinzgau jetzt folgendes berichten:
Nächtigungen fast auf dem Vor-Corona-Rekordniveau.
Anfang Dezember-Weihnachten -> die meisten Nächtigungen aller Zeiten für diesen Zeitraum.
Nachdem ich diesen Winter mehrfach in Südtirol war, wäre ich nicht verwundert wenn man dort überhaupt den stärksten Tourismuswinter aller Zeiten gehabt hätte.
Nächtigungen fast auf dem Vor-Corona-Rekordniveau.
Anfang Dezember-Weihnachten -> die meisten Nächtigungen aller Zeiten für diesen Zeitraum.
Nachdem ich diesen Winter mehrfach in Südtirol war, wäre ich nicht verwundert wenn man dort überhaupt den stärksten Tourismuswinter aller Zeiten gehabt hätte.
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)