Da bin ich ganz bei dir! Ich kenne das ja selber aus meinen Zeiten beim Pistendienst dass man vor oder während dem Betrieb noch losgeschickt etwas zusätzlich aufzustellen wenn klar ist (z.b. durch Infos der Gerätefahrer oder durch eigene Befahrung, die übrigens meiner Meinung nach immer auf Ski und nicht mit dem Skidoo erfolgen sollte) dass etwas im Argen liegt.freerider13 hat geschrieben: 05.01.2023 - 14:19 Die Sache mit der schneekanone damals hin oder her, hier liegt der Fall ja doch etwas anders:
Die Tote und auch die Verletzten sind scheinbar oben gestürzt und danach mit hoher Geschwindigkeit über weite Teile des Hangs abgerutscht. (Sonst hätte sie es nicht so weit rauskatapultiert unten…)
Wie viele es an dem Tag dort noch geschmissen hat, die sich aber fangen konnten wissen wir ja gar nicht…
Wenn ich aber - den derzeitigen Bedingungen geschuldet - einen solchen Hang habe, bei dem man nur durchs abrutschen nach Sturz so über den pistenrand schiessen kann, dann muss ich da halt irgendwas geeigneteres aufstellen, damit das verhindert wird. Ob die Piste jetzt rot oder schwarz ist ist da für mich genauso egal wie Warnschilder.
Ein sturz kann auch dem besten Fahrer passieren. Entscheidend ist hier das lange abrutschen.
Der Hang scheint ja bei normalen Bedingungen nicht dieses gefahrenpotential zu haben, sonst wär da ja vorher schon was passiert. Aber als Betreiber hab ich doch meine Hänge selber präpariert und weiß, dass die Situation im Moment anders ist…
Hier hätte es m.e. mindestens einen deutlichen Hinweis und zwar am Pistenanfang und vor der Gefahrenstelle gebraucht und mindestens einen zweiten Zaun (falls möglich hinter dem Pistenrand im Erdreich verankert und evtl. zusätzlich abgestützt)
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass diese beiden Fälle eben m.e. NICHT vergleichbar sind