Dolomiti Superski 4.2.23-11.2.23

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Finsteraarhorn
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Dolomiti Superski 4.2.23-11.2.23

Beitrag von Finsteraarhorn »

♫Do- Do- Do- Do- Dolomiti-Superski♫

Jahrelang sah ich mir all die fantastischen Berichte über die unendlichen Weiten, die unzähligen Pisten und Lifte, die spektakulären Felsformationen, den herrlichsten Kunstschnee und die filigransten Präparierungskünste der Dolomitenregion an und wollte irgendwann das mal selbst erkunden. Endlilch hat es geklapt und ich und zwei Freunde waren eine Woche im Skiurlaub.
Eigentlich wollte ich versuchen einen relativ zeitnahen (Live-)Bericht zu schreiben aber zu oft war mir die Zeit zu schade oder ich zu langsam beim Schreiben und Editieren. :lach:
Es gäbe auch jetzt vieles zu schreiben an Eindrücken, positiv und negativ, und Anekdoten aber ich will jetzt mal etwas die Bilder sprechen lassen. Auch wenn es hier im Forum gewiss bereits genug Fotos der Region gibt und mit sicherheit schönere. :D

Samstag: Anfahrt
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Auf der Anfahrt. Am Ofenpass kam die Sonne raus. Eigentlich wollten wir über den Julier, da war aber wegen der Schneefälle im Norden Kettenpflicht, daher nahmen wir den Vereina. Leider auch mit 2h Wartezeit.
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In Minschuns haben wir eine Pause eingelegt und sind zum Restaurant hochgelaufen und assen eine sehr gute Wurst mit super Kartoffelsalat. In Minschuns war ich mal 2016. Damals gabs noch Capuns.Der Eindruck kann täuschen, auch hier fehlt Schnee. Die Talabfahrt an der Passstrasse sah fürcherlich aus.
Die restliche fahrt war dann eigentlich recht entspannt, erst im Fassatal war es dann mühsam Zähflüssig.

Sonntag: Skitag 1
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Sass Becé kurz nach 9. Die Landschaft fesselte sofort, überall gibt es schöne Ausblicke und spektakuläre Felsformationen. Klar war aber auch schnell dass es voll werden wird. Die Wartezeiten waren mit maximal ein paar Minuten zwar gering, aber auf den Pisten wuselte es.
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Im Bereich Cherz gefiel es uns sehr. Waldabfahrten haben einfach etwas eigenes. Die kleine ruhige Hütte hat uns auch gefallen, wir besuchten sie in den Ferien noch weitere male.
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Einen Bombardino hatte ich noch nie. Schmeckt richtig gut. Genau mein Ding.
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Schöne Landschaften aber auch viel Gewusel und dabei extrem viele schlechte Skifahrer. Damit mein ich noch nicht mal Anfänger, viele haben einfach keinen Stil und fahren in einer Art Stemmbogen-Schuss. Wir nannten sie Kamikazepiloten.
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Solche Abschnitte waren selten.
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Am Abend war dann immer das Licht sehr schön und es wurde ruhiger auf den Pisten. Allerdings waren sie oft auch stark abgefahren und teils grosse Haufenbildungen. Hier im Bereich Belvedere war dann noch lange Sonne. Bitterkalt war es aber trotzdem immer. -12/-16 grad am Morgen und in Mulden/Schatten, in der Sonne etwa -6. Daher auch nicht von jedem Winkel der Skitour Fotos. :rolleyes: An der Landschaft kann ich mich nicht satt sehen. Hier muss ich auch mal im Sommer hin zum Wandern oder Biken.

Montag: Tag 2
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Frühmorgens Belvedere. In der Schweiz ist man oft die ersten 1-2 Stunden am Morgen allein für sich. Hier nicht. 10min nach Liftstart muss man sich an der Bergstation schon zwischen den Leuten durchdrängen die alle irgendwie gleich nach dem Ausstieg die Skis anschnallen wollen :roll:
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Gleich rüber zum Col Robella an die Sonne. Hier war es zum Glück noch etwas ruhiger. Die Pisten hier waren sehr schön.
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Landschaftlich einfach schön.
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Im Bereich Gran Paradiso-Comici gefiel es mir noch, doch rüber richtung Saslong wurde es dann zum Gewusel hinzu noch schmal, abgerutscht und eisig. Hier kämpften sich viele die Pisten runter. Einmal mehr musste man schauen dass einer einem nicht in die Spur rutscht.
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Die Saslong selbst war schwach befahren, war aber auch recht eisig, eigentlich wie das Lauberhorn in Wengen. Aber als Weltcup-Fan wollte ich die Saslong unbedingt fahren. :D
Der Rückweg war dann aber sehr mühsam. Immer wenn man sich direkt auf der Sella-Ronda befand war viel mehr los und es wirkten alle Leute gestresst. Es war eigentlich kein Drängeln aber jeder versuchte noch etwas schneller durch die Drehkreuze zu kommen. Gewartet wird dann erst vor den Schranken auf allfällige Kollegen. Natürlich mittig, so, dass die Dreiergruppe dahinter auch wartet und so weiter und so fort. Als Einzelner kommt man dann gar nicht vorbei und die Lifte laufen mit recht schlechter Auslastung. Die unzähligen Mitarbeitern an den Stationen hatten da aber nie geschaut. Ausser einmal habe ich einen Liftler erlebt der die Leute aufforderte aufzuschliessen und die Reihen zu füllen.
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Zur Seiseralm haben wir es dann leider nicht geschafft. Die könnte mir mit ihren sanften Hügeln auch gefallen. Ein ander mal :wink:

Dienstag: Tag 3
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Morgens Belvedere. Eine schöne Schneeschüssel mit viel Sonne. Leider auch mit vielen Leuten. Drum heute der Versuch, dem auszuweichen...
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...es ging Richtung Ciampac-Buffaure. Leider habe ich von dort kaum Fotos. Es war bitterkalt ohne Sonne. Allerdings hatte es auch kaum Leute und die Talabfahrten...
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...Richtung Pozza di Fassa waren ein Traum. besonders die Rote war herrvorragend und schön durch den Wald maändrierend...
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...nur der lange Skiwegt im Schatten war dann wieder bitterkalt. Dafür war aber das Panorama Fabelhaft.
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Aufwärmen auf einer Sonnenterasse. Der Calimero schmeckte auch, ist mir aber zu süss, daher bleib ich beim Bombardino. :wink:
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Oder wenn es genug warm war, dann gerne auch ein Bier. Das Naturtrübe ist sehr gut.

Mittwoch: Tag 4
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Heute gehts zur Marmolada.
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Den Bereich Arabba Porta Vescovo fand ich interessant, der war aber leider immer sehr schattig, daher fuhren wir hier nur für heute und die Rückkehr Richtung Belvedere/Canazei.
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Wieder eine etwas andere Landschaft. Die Abfahrt bis runter zur Talstation gefiel uns sehr.
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Spektakulär :D
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Wunderbare Aus- und Tiefblicke. Die Fahrt da hoch lohnt sich.
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Auch die ewig lange Abfahrt hats in sich. Leider auch hier alles im Schatten.
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Auch das Dolomiti Rosso ist sehr gut.
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Ich hab mich dann alleine noch auf die grüne Sella-Ronda begeben. Mein Freund wollte noch die Sonne geniessen.
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Wieder bei Cherz. Da gefiel es mir sehr. Leider auch hier, wie vielen Orten lahme, fixgeklemmte Lifte.
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Richtung Dantercepies. Die Hütte gfeil mir...
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...und die Landschaft erst recht. Leider war keine Zeit für eine Pause. Als Neuling konnte ich nicht einschätzen wie lange ich noch bis rüber nach Canazei noch bräuchte.
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Das Gadertal fand ich sehr schön und die Orte gefielen mir weit mehr als die im Fassatal. Auch das Teilskigebiet von Kolfuschg sah interessant aus und wäre schön in der Sonne gelegen. Leider haben wirs auch da hin nicht mehr geschafft. Für ein anderes mal würde ich mich vieleicht für eine Unterkunft hier umschauen. Allerdings ist die Liftgondelei das Tal hoch sehr unattraktiv. In die andere Richtung wäre es wohl spannender.
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Auch hier, wunderbare Ausblicke. Die Seite gefiel mir besonders gut. Gröden selbst war dann wieder zu wuselig und ich verstand warum hier sich kürzlich ein User über die Beschriftungen im Gebiet etwas geärgert hatte. Die Abzweigung in Gröden links ins Dorf hab ich glatt verpasst. Ein Schild steht nur 200m weiter vorne mit einem Pfeil in 200m links. Dass das dann in einen schmalen Weg abbiegt hab ich zu spät gesehen und ich musste den Tellerlift nehmen. Grundsätzlich ist alles meist gut angeschrieben aber die Schilder dürften höher angebracht und grösser sein. Wie die Riesenschilder meist in der Schweiz.
In Gröden dann wieder das Problem wie beim letzten mal bei der Saslong. Man muss da völlig unnötig noch mals rumgondeln. Ist das der Zaun von dem es ein eigenes Topic gibt?

Donnerstag: Tag 5
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Als ich meinen Freunden erzählte dass es da "Rössli" gäbe die einen über die Ebene zieht waren sie voll begeistert und wollten das unbedingt machen. Ich sagte ihnen dass wir dafür aber einen Langen Skitag einplanen müssten. Zu lange wie sich später rausstellte. :roll:
Hier bereits auf der Passstrasse in einem Sammelbus. So toll man hier alles erbindet und irgendwie noch mit einem Verbindungslift und mit Skibrücken zu verknüpfen versucht, so sehr kann ich dann nicht verstehen wie man hier nicht einfach mehrere grosse Niederflurbusse Runden drehen lässt. Dass es noch zusätzlich kostet stört mich ja nicht aber das ganze wirkt ziemlich ineffizient. Immerhin ist der Einweiser sehr aufmerksam und schaut dass nicht gedrängelt wird. Aber solange man noch in der Schlange hinten ansteht weiss man eigentlich als Neuling nicht wie wo was und wann. :lol:
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Wieder viele Fixgeklemte Lifte.
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Aber sehr schön wieder und sehr ruhig hier bei den Cinque Torri.
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Die Hütte am Ende der Piste fand ich sehr nett.. Ruhig und abgelegen, kein Trubel und gutes Essen. Allgemein hat es offenbar viele schöne Hütten. Die Hüttendichte finde ich auch sehr beeindruckend. Allerdings schienen mir alle etwas gleich und es gab kaum Unterscheidungen. Aber sicherlich gibt es auch noch viel zu entdecken.
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Hier war nicht so viel los und die Pisten super. Daher ein paar Wiederholungen.
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Spektakulär :D
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Langozuoi: Fantastisch oder auch spektakulär :D
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Die Hintenrumpiste. Solche Abfahrten mag ich. Lang, keine Lifte, nur schöne Natur. Leider dann schwer zu wiederholen...
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Wow. Auch die Hütte sieht super aus und schön gelegen. Leider zu schattig :lol:
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Die Rössli. Die waren dann leider weniger als erwartet. Ich dachte die Fahrt wäre länger und etwas schöner. Hier merkten wir dann dass wir langsam zu spät dran waren. Es ist einfach oft noch ein riesen Gondelei...
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...und wir habens nur noch ganz knapp bis Arabba geschaft, wo ich auf einer Toilette dieses nette Deutsch entdeckt hatte. Ein Taxi brachte uns dann über den Pass.

Freitag: Tag 6
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Am Freitag wurde es dann merklich wärmer und wir genossen noch etwas mehr die Sonne da die Muskeln langsam nicht mehr so geschmeidig waren und wir fuhren nur noch bis Kurfar wo ich dann noch die schwarze Piste Vallon Fahren wollte.
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Landschaftlich lohnt es sich zwar, die Abfahrt selbst war aber am Nachmittag völlig abgefahren und recht eisig mit vielen Haufen.

Samstag: Heimfahrt
Die Heimfahrt verlief ganz gut ohni Staus. Nur die Autobatterie mochte nach ner Woche -10 Grad nicht mehr und wir mussten Starthilfe haben.

So Fertig. Leider habe ich von vielem über das ich mir im und zum Skigebiet Gedanken gemacht habe nicht fotografiert. Ein Paar gedanken mit Pro und Contra meinerseits schreib ich dann später einmal.

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Re: Dolomiti Superski 4.2.23-11.2.23

Beitrag von Highlander »

Vielen Dank für die vielen Bilder von dort, mit aktuellen Eindrücken..
und wie es scheint, wird selbst dort nun an den häufig befahrenen Stellen, es wieder Zeit für etwas Neuschnee
( Saslong vereist. ? )

und ein Highlight hast Du Dir offensichtlich für den nächsten Besuch aufgespart...
La Villa und die Gran Risa... :D
zumindest habe ich keine Bilder von dort gesehen...
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Re: Dolomiti Superski 4.2.23-11.2.23

Beitrag von GF86 »

Vielen Dank für die einzigartigen Bilder!
Bin nächste Woche von Mittwoch bis Sonntag vor Ort (das 2. mal)

Rund um die Sella Ronda wuselt es nur so von Leuten.
Arabba hat mir besonders gut gefallen. Wenig Leute und super Abfahrten. Heuer gehts das erste mal Richtung Ciampac/Buffaure, hoffe dass dort auch wenig los ist.
Empfehlenswert im Grödnertal finde ich noch den Col Raiser. La Longia eine ser schöne und gemütliche Abfahrt und auf der Seceda talwärts auf den ewig breiten Pisten einfach ein Traum :D
Ebenso gut gefallen hat mit das Edelweißtal bei Corvara. Kann ich dir für deinen nächsten Urlaub ans Herz legen!
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