Es ist nicht eine Schneekanone. Sondern eine konzertierte Aktion selbsternannter Umweltschützer, die länderübergreifend und zeitgleich Sabotageakte in mehreren Skigebieten verübt haben. Das ist schon, auch im juristischen Sinn, mindestens sehr nah an einer terroristischen Vereinigung dran. Und der studierte Umweltexperte kann eine Karriere beim öffentlichen Dienst in den Wind schreiben, falls man ihn erwischt. So mancher private Arbeitgeber wird bei so einem Eintrag im Führungszeugnis auch von einer Einstellung absehen.
Abgesehen von juristischen Details stört mich die Denke, die dahinter steckt. Nur weil diese durchgeknallten Irren glauben, Schneekanonen seien ein maßgeblicher Faktor beim Klimawandel, nehmen sie sich das Recht heraus, fremdes Eigentum zu zerstören. Das hat nichts mehr mit dem Recht auf Protest zu tun, das ist schlicht und einfach kriminell.
In Wahrheit geht es diesen Irren auch gar nicht ums Klima. Denn dafür ist der Energieaufwand für die Beschneiung viel zu klein, um sich in irgend einer Weise messbar auszuwirken. Es geht diesen Irren einzig und alleine darum, dass sie entschieden haben, dass Wintersport in den Alpen ohne technische Beschneiung auszukommen hat. Oder am besten gar nicht mehr kommerziell betrieben werden darf. Die Klimathematik ist für sie nur der rhetorische Unterbau, mit dem sie sich zum Herren über ihre Mitmenschen aufspielen und glauben, uns allen vorschreiben zu können, wie wir zu leben haben. Genau genommen sind es also lupenreine Faschisten, die mit ihrer Ideologie die Menscheit bekehren wollen. Und auf so eine Form der Zwangsbeglückung kann ich dankend verzichten.