Danke für den Link.phifue hat geschrieben: 08.02.2023 - 22:50 Absturzsicher? Die Seilbahn-Checker | SWR Doku
https://www.youtube.com/watch?v=vkqIuT7yYgM
Dass das Tragseil der Predigtstuhlbahn 95 Jahre alt ist...
Danke für den Link.phifue hat geschrieben: 08.02.2023 - 22:50 Absturzsicher? Die Seilbahn-Checker | SWR Doku
https://www.youtube.com/watch?v=vkqIuT7yYgM
Quelle: http://programm.ard.de/TV/daserste/feli ... 4001306046Felix Neureuther - Spiel mit den Alpen
Noch zwei Jahre sind es bis zu den Olympischen Spielen 2026 in Mailand und Cortina. Doch die wegweisenden Entscheidungen werden jetzt getroffen. In dem Film "Spiel mit den Alpen" zeigt der ARD-Olympia-Experte Felix Neureuther die Vorbereitungen auf das Großereignis: Wie nachhaltig sind die Spiele von Mailand und Cortina? Oder geht es am Ende doch wieder auf Kosten der Umwelt und der Anwohner?
Die Rückkehr der Olympischen Spiele in die Alpen begrüßt Felix Neureuther, aber er fordert auch einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur und eine Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner.
Felix Neureuther erlebt die teils drastischen Veränderungen in den Dolomiten hautnah mit. Über Monate hinweg reist er immer wieder an die späteren Spielstätten, sieht den Abriss der alten Bobbahn in Cortina d'Ampezzo oder die riesige Baustelle in Antholz, wo ein gigantisches neues Biathlonzentrum entsteht. Er spricht mit Entscheidungsträgern, wie dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher und mit Anwohnern, die Olympia kritisch sehen und sich nicht mitgenommen fühlen.
Felix Neureuther war 2006 als Athlet bei den Winterspielen in Turin dabei, jetzt reist er erneut ins Piemont und ist entsetzt, was er dort vorfindet: "Wenn man die alte Bobanlage in Cesana anschaut, oder die Skisprungschanzen in Pragelato – das ist wirklich unglaublich. Alles verrottet vor sich hin, es wachsen Bäume aus dem Schanzentisch. Seit Jahren werden diese Sportstätten nicht mehr benutzt. Das darf sich einfach nicht wiederholen!"
Wiederholungen und/oder andere Folgen dieser Reihe
27.02.2024 | 04:45 Uhr | Das Erste
Felix Neureuther - Spiel mit den Alpen
09.03.2024 | 22:35 Uhr | tagesschau24
Felix Neureuther - Spiel mit den Alpen
Film von Dr. Georg Bayerle und Robert Grantner
Quelle: http://programm.ard.de/TV/daserste/hart ... 4001306057Hart aber fair Berge ohne Schnee: Ist Alpen-Tourismus noch okay? Tipp
Hat der Massentourismus in Zeiten der Klimakrise noch eine Zukunft? Wie kann nachhaltiges Reisen aussehen? Und wer kann sich das überhaupt leisten? Zu Gast bei Louis Klamroth sind:
Reinhold Messner, Extrembergsteiger
Katharina Schulze (Bündnis 90/Die Grünen), Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag
Michaela Kaniber (CSU), Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus
Florian Stern, Geschäftsführer Skiclub Oberstdorf Veranstaltungs GmbH
Martina von Münchhausen, Expertin für nachhaltigen Tourismus beim WWF
Im Interview: Felix Neureuther, ehemaliger Skirennläufer und Weltcup-Sieger
Ich fand es hat der Fokus gefehlt, was wirklich ein Olympia-Problem ist und bei den Sommerspielen noch viel krasser ist. Stattdessen wurde mal wieder auf die Romantik des einsamen Skigebietes der 60er Jahre abgestellt. Für so viel Nostalgie ist mir der Neureuther noch zu jung. Bin aber sonst Fan von unserem Ex-Ski-Ass. Der setzt nur bisschen auf falsche Themen, meiner Meinung nach.noisi hat geschrieben: 26.02.2024 - 23:58 Die Sendung mit Neureuther fand ich wirklich gut und beschrieb das Problem das die Winterspiele haben perfekt.
Hart aber Fair war eine Nullnummer. Ziemlich schwache Argumente von beiden Seiten.
Richtig, Thema per se absolut wichtig und richtig, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt, sorry. Nur ob der Neureuther j. sich damit einen Gefallen macht, bezweifel ich. Er sollte mal in dem DSV gehen und da still, also ohne großen Bohei was bewegen. Da könnte er mehr erreichen, als jetzt nur von den Skigebieten seiner Kindheit zu träumen. Da bringen wir die Millionen von Skifahrern leider nicht unter. Also eigentlich meinte ich es genauso wie du.judyclt hat geschrieben: 27.02.2024 - 21:28 Falsches Thema keineswegs. Nachhaltigkeit ist aktueller denn je.
Nur hat die Sendung wirklich wenig Substanzielles gebracht. Dass man Gelder für Olympia für diverse Bautätigkeiten wie bei Biathlon und Kreiseln etc. nutzt, kann ich nachvollziehen.
Lediglich die Bobbahn ist völlig drüber. Müsste man defintiv günstiger sanieren können. Anstatt dann aber ewig in der Vergangenheit zu wühlen (klar, Sestrière war das Gegenteil von nachhaltig)
hätte ich mir das Aufzeigen von Alternativen und mehr Gespräche mit direkten Beteiligten gewünscht. Stattdessen wird mit Alberto Tomba telefoniert. Ist ja witzig, aber thematisch daneben.
Dazu fand ich so einige Aufnahmen etwas to much. Wie oft läuft zufällig eine bimmelnde Kuh durchs Bild, es scheint toll die Sonne, die Gondel schwebt vor der Bergkulisse vorbei...
Neureuther traue ich da eigentlich mehr zu. Allerdings schwer zu beurteilen, ob er seitens des ÖRR nicht auch eingebremst wird und so eine Sendung für die Massen entsprechend seicht und leicht verdaulich sein muss.
Eingebremst? Der war immer schon ein widerlicher Schleimer, der genau wusste, von welcher Seite das Brot gebuttert ist. Reden wir doch mal über Nachhaltigkeit! Sestriere ein 'überflüssiger, seelenloser, dem Verfall preisgegebener Betonklotz'? Ist aber im Sommer durchaus gut und während der Skisaison allerbestens ausgelastet, und dann können da zehntausende Seelen gleichzeitig Urlaub machen bei extrem geringem Flächenverbrauch. Auch energetisch ist das natürlich top, wenn du auf 35qm bis zu sechs Personen unterbringst und fünf warme Wände hast. Aber nö, ökologisch wertvoller wär's natürlich, die Mischpoke bliebe zuhause und starrte da die feuchte Wand an. Wollte man hingegen echte alpine Energieverschwendung besichtigen, führte der, nebenbei bemerkt viel kürzere, Weg nach Lech oder Kitz, wo die fetten Wellness-Hotels mit ihren ausgedehnten Spa-Landschaften die Energie übers Außenbecken im großen Stil in die Atmosphäre blasen. Blöd nur, dass da die gesamte Münchner Schickeria ein und aus geht und die Chancen nicht schlecht stehen, im Whirlpool auf den dann missgelaunten BR-Intendanten zu treffen. So kann eine Fernsehkarriere auch zu Ende gehen. Und zwar nachhaltig.judyclt hat geschrieben: 27.02.2024 - 21:28 Falsches Thema keineswegs. Nachhaltigkeit ist aktueller denn je.
Nur hat die Sendung wirklich wenig Substanzielles gebracht. Dass man Gelder für Olympia für diverse Bautätigkeiten wie bei Biathlon und Kreiseln etc. nutzt, kann ich nachvollziehen.
Lediglich die Bobbahn ist völlig drüber. Müsste man defintiv günstiger sanieren können. Anstatt dann aber ewig in der Vergangenheit zu wühlen (klar, Sestrière war das Gegenteil von nachhaltig)
hätte ich mir das Aufzeigen von Alternativen und mehr Gespräche mit direkten Beteiligten gewünscht. Stattdessen wird mit Alberto Tomba telefoniert. Ist ja witzig, aber thematisch daneben.
Dazu fand ich so einige Aufnahmen etwas to much. Wie oft läuft zufällig eine bimmelnde Kuh durchs Bild, es scheint toll die Sonne, die Gondel schwebt vor der Bergkulisse vorbei...
Neureuther traue ich da eigentlich mehr zu. Allerdings schwer zu beurteilen, ob er seitens des ÖRR nicht auch eingebremst wird und so eine Sendung für die Massen entsprechend seicht und leicht verdaulich sein muss.
Mach mal Fenster auf Kipp. Und der Intendant vom BR ist eine IntendantINToposlopos hat geschrieben: 04.03.2024 - 14:26Eingebremst? Der war immer schon ein widerlicher Schleimer, der genau wusste, von welcher Seite das Brot gebuttert ist. Reden wir doch mal über Nachhaltigkeit! Sestriere ein 'überflüssiger, seelenloser, dem Verfall preisgegebener Betonklotz'? Ist aber im Sommer durchaus gut und während der Skisaison allerbestens ausgelastet, und dann können da zehntausende Seelen gleichzeitig Urlaub machen bei extrem geringem Flächenverbrauch. Auch energetisch ist das natürlich top, wenn du auf 35qm bis zu sechs Personen unterbringst und fünf warme Wände hast. Aber nö, ökologisch wertvoller wär's natürlich, die Mischpoke bliebe zuhause und starrte da die feuchte Wand an. Wollte man hingegen echte alpine Energieverschwendung besichtigen, führte der, nebenbei bemerkt viel kürzere, Weg nach Lech oder Kitz, wo die fetten Wellness-Hotels mit ihren ausgedehnten Spa-Landschaften die Energie übers Außenbecken im großen Stil in die Atmosphäre blasen. Blöd nur, dass da die gesamte Münchner Schickeria ein und aus geht und die Chancen nicht schlecht stehen, im Whirlpool auf den dann missgelaunten BR-Intendanten zu treffen. So kann eine Fernsehkarriere auch zu Ende gehen. Und zwar nachhaltig.judyclt hat geschrieben: 27.02.2024 - 21:28 Falsches Thema keineswegs. Nachhaltigkeit ist aktueller denn je.
Nur hat die Sendung wirklich wenig Substanzielles gebracht. Dass man Gelder für Olympia für diverse Bautätigkeiten wie bei Biathlon und Kreiseln etc. nutzt, kann ich nachvollziehen.
Lediglich die Bobbahn ist völlig drüber. Müsste man defintiv günstiger sanieren können. Anstatt dann aber ewig in der Vergangenheit zu wühlen (klar, Sestrière war das Gegenteil von nachhaltig)
hätte ich mir das Aufzeigen von Alternativen und mehr Gespräche mit direkten Beteiligten gewünscht. Stattdessen wird mit Alberto Tomba telefoniert. Ist ja witzig, aber thematisch daneben.
Dazu fand ich so einige Aufnahmen etwas to much. Wie oft läuft zufällig eine bimmelnde Kuh durchs Bild, es scheint toll die Sonne, die Gondel schwebt vor der Bergkulisse vorbei...
Neureuther traue ich da eigentlich mehr zu. Allerdings schwer zu beurteilen, ob er seitens des ÖRR nicht auch eingebremst wird und so eine Sendung für die Massen entsprechend seicht und leicht verdaulich sein muss.
Skispringen und Bobfahren sind in der Tat Sportarten auf zweifelhafter Rechtfertigungsgrundlage: riesiger Flächenverbrauch, riesige Energieverschwendung, riesige Kosten für die öffentliche Hand, fast keine Aktiven. Das ist schon Wahnsinn, weshalb ja auch kaum Länder da mitziehen. Das kann man zurecht kritisieren. Aber muss ich dafür ins Piemont fahren? Immerhin renaturiert sich die Schanze dort offensichtlich selbst, so dass es bei der einmaligen Verschwendung von Steuergeldern bleibt. Italienischen zudem. Im Berchtesgadener Land hat jüngst der Watzmann den oberen Teil des Eiskanals naturnah umgestaltet. Könnte man zum Nachwuchstraining schon noch weiternutzen, aber für Weltcups müsste man zukünftig halt auf eine der anderen (man beachte den Plural, weltweit ein Unikum!) deutschen Bahnen ausweichen. Soll jetzt wieder aufgebaut werden. Natürlich schöner und besser mit riesigem Betonturm mitten im Wald. Erste, vorsichtige Schätzungen belaufen sich auf halbe Elphi, also 50Mio. Machen wir natürlich. Die Kirsche obendrauf: das Geld stammt aus dem Flutnothilfeprogramm des Ahrtals!Da könnte man schön hinfahren und mit den Umweltschützern vor Ort sprechen, die dagegen Sturm laufen. Doch der Söder Maggus ist stark dafür und hat den BR-Intendanten auf Kurzwahl 1 liegen. Da lass ma lieber stecken...
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Wenn man denkt, mehr geht nun wirklich nicht, wird's noch mal zwei Zacken geiler. Der liebe Baba hat's schon immer gewusst? Schon '92 das IOC aufs Schärfste kritisiert? Naja, irgendwann muss er wohl zum wahren Glauben zurückgefunden haben. Jedenfalls hat er von 2009 bis zur einhelligen, endgültigen Ablehnung durch die Bürger in allen betroffenen Regionen im Jahre 2013 für die Münchner Olympiabewerbung geschafft. Da standen die Weißen Elephanten von Turin bereits als Mahnmal in der Gegend herum. Was wusste der den Kritikern zu sagen? Den Kritikern, die auf eben jene Elephanten hinwiesen? Die die Knebelverträge des IOC anprangerten, welche dem Weltverband hohe Gewinne garantiert, sämtliche Risiken und Kosten aber bei den Ausrichterstädten ablädt? Die ausbuchstabierten, dass allein das Sicherheitskonzept zwischen einer und anderthalb Milliarden Euro (sic!) verschlingen würde? Tja, das waren einfach kleingeistige Hinterwäldler, denen es an visionärer Vorstellungskraft mangelte, die riesigen Chancen zu begreifen!
Und der Felix selbst? Der hat's ganz genauso gesehen:
"Es herrscht allgemein in Deutschland gerade eine fast schon zu große Zufriedenheit mit dem, wie es gerade ist. Und Zufriedenheit ist zwar gut und recht, aber sie bringt einen nicht weiter. Denn um sich zu entwickeln, muss man auch einmal etwas wagen und vielleicht auch Risiken eingehen. Nur dann kann man etwas weiterentwickeln und auch unserer Jugend eine Riesenchance für die Zukunft ermöglichen. Dieses Festhalten am Hier und Jetzt, das ist schon sehr verankert in den Köpfen derzeit, und das muss sich ändern, wenn Deutschland sich weiterentwickeln will."
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sk ... -1.1815351
Vor dem Hintergrund nehmen sich die drei Schuljungens, die meinen, statt des Umbaus einer Kreuzung in einen Kreisverkehr solle man doch lieber eine ohnehin bereits defizitäre Nebenstrecke doppelgleisig ausbauen, geradezu idyllisch aus.![]()
Quelle: https://www.tvspielfilm.de/tv-programm/ ... 5c237.htmlAlpen in Not
Die Idylle trügt. In den Alpen wirken sich die Veränderungen des Klimas besonders stark aus. Die Temperaturen stiegen hier in den vergangenen 100 Jahren um zwei Grad an — doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt.
Die Folgen sind verheerend: Der Permafrost, der die Gesteinsformationen zusammenhält, taut ab. Schlammlawinen stürzen die Berghänge hinunter. Die Gletscher schmelzen, es fällt weniger Schnee. Das stellt nicht nur den Skitourismus vor Herausforderungen.
Leider extrem kurz und mit einem seltsam schulterzuckenden Lesch zum Schluss "...trotz des Klimawandels bleiben die Berge erhalten". Hurra!snowflat hat geschrieben: 20.03.2024 - 09:15 Kam gestern Abend auf ZDF, wurde viel auf der Zugspitze gedreht:...