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Ein Erdbeben hat am frühen Donnerstagnachmittag im September 2022 das Fürstentum Liechtenstein erschüttert.
Mit den Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz beginnt die Forschung, einen genaueren Weg zum besseren Verständnis der Verwerfungsphysik zu finden. Einige unabhängige wissenschaftliche Forscher haben solide Methoden für die Erdbebenvorhersage entwickelt (Erdbeben-Frühwarnsystem).
Anwendungen wie MyShake liefern eine Benachrichtigung und senden einen Alarm direkt auf das Handy.
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Die MyShake-App
MyShake nutzt 3 verschiedene Wellen, um ein Beben vorherzusagen, bevor man es spürt. P-Wellen, die sich am schnellsten bewegen und als erste ankommen, sowie S-Wellen und Oberflächenwellen. Die beiden letzteren verursachen den grössten Schaden. Sensoren nehmen diese Wellen auf und übermitteln die Erdbebendaten an die Hauptalarmzentrale. Anschliessend wird eine Nachricht von der Zentrale an die MyShake-App gesendet. Die Nutzer können ihre Erfahrungen mit einem bestimmten Erdbeben mit anderen teilen und auch die Daten in der App einsehen.
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Das Android Earthquake Alerts System verwandelt Ihr Android-Telefon in ein Mini-Seismometer, das Erdbeben erkennt, sobald sie auftreten. Und ab Kalifornien ermöglicht eine Integration von ShakeAlert in das Android-Betriebssystem, dass Telefone Erdbebenwarnungen für zusätzliche Sekunden liefern, wenn sie fallen gelassen, abgedeckt und gehalten werden. Marc Stogaitis, leitender Android-Techniker, Rachel Sierer, Leiterin der Abteilung für seismische Gefahren beim California Governor's Office of Emergency Services, und Robert De Groot, Kommunikationskoordinator beim United States Geological Survey, erläutern mehr in Englisch.
Hier in Europa funktioniert die Alarmierung, durch die Daten von den Smartphone selber gemeldet werden. Ortsfeste Sensoren fehlen weitgehend auch in Länder wie Griechenland oder Italien.