Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

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don pipone
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von don pipone »

Neandertaler hat geschrieben: 15.02.2023 - 10:12
Sicherheitshalber mal ein Tuning auf 400 PS, da ist man schneller im Stau. :respekt:
Im Stau stehen nur Amateure, die zur falschen Zeit bzw. nicht antizyklisch fahren. Im übrigen verbrauchen hochmotorisierte Fahrzeuge bei gemäßigter Fahrweise weniger Sprit als untermotorisierte, die bei 140 am Anschlag sind. Ich fahre den mit ca. 8 L Durschnittsverbrauch obwohl ich wie gesagt berufsbedingt sehr gemischt mit doch recht viel Stadtverkehr fahren muss.

Privat fahre ich ohnehin viel mit dem Radl oder geh gleich zu Fuß oder E-scooter, weil ich in Muc-City wohne und da wie viele natürlich kein Auto brauche.

Aber mir gefällts halt auch Leute zu provozieren die sich nicht vorstellen können, dass es mitunter noch andere Jobs als Bürohocker-Selbstverwaltungs-Gedöns gibt und man auf Baustellen im gesamten oberbayrischen Raum besser mit einem kleinen SUV fährt als mit den öffentlichen, wo man dann für 1-stündige Orstermine 7 h unterwegs wäre. Und den SUV halt deshalb, weil ich ein gesteigrtes Bedürfnis habe am Abend wieder bei meiner Familie zu sein und nicht im Kleinwagen zerquetscht unter einem Sattelzug....

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Pancho
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von Pancho »

Quasi ein Grüner, der sich vor dem Comingout ziert…?
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von NeusserGletscher »

skifam hat geschrieben: 15.02.2023 - 12:47 Das ist deine Vermutung, die nicht zu beweisen ist. Was wir sehen ist, dass sie hin und her rennt, Stress macht, Aggressionen auslösst etc.
Das war auch immer mein Eindruck, wenn ich den Spot gesehen habe. Aber wie man sieht, kann sich der ein oder andere mit dieser toxischen Figur identifizieren. Woran das wohl liegen mag ...... :wink:
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Wooly
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von Wooly »

skifam hat geschrieben: 15.02.2023 - 12:47 Das ist deine Vermutung, die nicht zu beweisen ist. Was wir sehen ist, dass sie hin und her rennt, Stress macht, Aggressionen auslösst etc.
Naja, bei den Erneuerbaren geht endlich was nach 15 Jahren, Gas ist keines ausgegangen trotz ausgefallener Piplines, Blackouts hatten wir auch keine, Europa bekommt es hin mit einer Stimme zu reden, die Verkehrswende kommt voran, und die Ukraine hat Putin sich auch nicht einverleiben können ... vielleicht hast du einfach ein Frauenproblem. Du hast Sie ja schon nicht gerne im Wohnzimmer, das lässt tief blicken ... :roll:
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von valdebagnes »

don pipone hat geschrieben: 15.02.2023 - 13:05 …Im übrigen verbrauchen hochmotorisierte Fahrzeuge bei gemäßigter Fahrweise weniger Sprit als untermotorisierte, die bei 140 am Anschlag sind. Ich fahre den mit ca. 8 L Durschnittsverbrauch obwohl ich wie gesagt berufsbedingt sehr gemischt mit doch recht viel Stadtverkehr fahren muss.
Brauch ich mit meinem untermotorisierten 105PS Kombi auch… halt pro 200km

In einer Welt in der man nicht alles Schwarz/Weiß sieht gibt es auch noch Motoren zwischen 40 und 400 PS.
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GIFWilli59
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von GIFWilli59 »

Die "jetzt erst Recht" - Mentalität zeugt m. E. von einer hoch emotionalisierten Denkweise und einem geringen Grad geistiger Reife inkl. der Fähigkeit, rationale Entscheidungen zu treffen.
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von don pipone »

GIFWilli59 hat geschrieben: 15.02.2023 - 16:35 Die "jetzt erst Recht" - Mentalität zeugt m. E. von einer hoch emotionalisierten Denkweise und einem geringen Grad geistiger Reife inkl. der Fähigkeit, rationale Entscheidungen zu treffen.
Ich bin recht erfolgreicher Bauunternehmer und treffe täglich x-fach, und völlig emotionslos, rationale Entscheidungen. Aber halt in wichtigen Dingen und nicht bei so einem unwichtigen Käse wie meinem neuen Geschäftswagen den ich dann 3 Jahre fahre.

Mir ist ja auch die Klimasituation bewusst und ich vermeide wie geschrieben private Sinnlosfahrten genauso wie ich fast vollständig auf Fliegen verzichte und wir zu dritt in einer Wohnung (mit PV-Anlage auf dem Dach der WEG in Planung) leben und nicht in einem riesen Haus.

Aber ich bin halt (wenig überraschend) FDP-Wähler ( und kein verkappter Grüner wie unterstellt) und bin der Meinung, dass viele Diskussionen dieses Thema betreffend völlig unehrlich geführt werden. Und zwar mit großer Mithilfe der Presselandschaft.

Für die WEG haben wir für unsere TG (Baujahr 66) den Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die 10 Stellplätze angedacht und Kosten eingeholt. 6 stellig! Nicht weil die wallboxen so teuer sind, sondern weil die Elektroversorgung der TG das nicht im Ansatz hergibt. Über diese Probleme schweigt man sich in der Presse und der Politik aber lieber aus. Dabei betrifft das große Teile des innerstädtischen Bestandes.
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don pipone
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von don pipone »

valdebagnes hat geschrieben: 15.02.2023 - 16:21 Brauch ich mit meinem untermotorisierten 105PS Kombi auch… halt pro 200km
Einen 4-Liter-Verbrauch halte ich bei normaler Fahrweise und einem gemischten Fahrprofil für ein Märchen. Vielleicht leicht bergab mit 85 auf der Autobahn im Windschattde eines Sattelzuges. Dann brauch ich auch 4 L.....
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skifam
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von skifam »

Wooly hat geschrieben: 15.02.2023 - 16:20
skifam hat geschrieben: 15.02.2023 - 12:47 Das ist deine Vermutung, die nicht zu beweisen ist. Was wir sehen ist, dass sie hin und her rennt, Stress macht, Aggressionen auslösst etc.
Naja, bei den Erneuerbaren geht endlich was nach 15 Jahren, Gas ist keines ausgegangen trotz ausgefallener Piplines, Blackouts hatten wir auch keine, Europa bekommt es hin mit einer Stimme zu reden, die Verkehrswende kommt voran, und die Ukraine hat Putin sich auch nicht einverleiben können ... vielleicht hast du einfach ein Frauenproblem. Du hast Sie ja schon nicht gerne im Wohnzimmer, das lässt tief blicken ... :roll:
Es ist immer wieder schön wie Du
a aus Deinem Parteiauftragsbuch fürs af zitierst
b aus Deinem eigenen privaten Nähkästchen plauderst.
:roll:
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2019/20 mir war 7 bis 15Tage danach ziemlich coronerich...: :naja: WolkensteinSelva,Val diFassa, Arabba, Corvara, St.Christina, FlimsLaaxFalera, Klinovec, Stubaital
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von Wooly »

skifam hat geschrieben: 15.02.2023 - 18:25 a aus Deinem Parteiauftragsbuch fürs af zitierst
Naja, ich muss ja meine 15 parteinahen Posts am Tag durchbekommen sonst ist es nichts mit der Social Media Prämie ... als Selbstständiger ganz schön stressig !! Ist bei euch freien Sachsen doch bestimmt auch nicht anders ??
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von skifam »

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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von MarkusW »

Wenigstens ist der alberne Bart vom Ehring wieder ab... :)
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von Neandertaler »

Pancho hat geschrieben: 15.02.2023 - 10:43
Neandertaler hat geschrieben: 15.02.2023 - 10:12 Kommt da zu meinem Zeitvertreib noch was nach?
Offensichtlich: Ja! :D
Sie geben sich hier wirklich Mühe und lassen echt nichts aus.

Um was ging's hier eigentlich noch Mal genau? Achja, extra3 hat Bilder aus diesem Winter gezeigt. Resultat: Chiptuning, Gämsen aus den Alpen vertreiben, Ehekrise von Loriot, Probleme mit Frauen, Probleme ohne Frauen, Bauunternehmer wählen FDP,...

Ihr seid echt gut. Hätte ich so nicht erwartet. Da kann man nur sagen: :respekt:
Neu: Aus- und Weiterbildung zur Glühbirne. Man hat die Erleuchtung und kann dann alles mit Fassung ertragen!

Grüße aus Rockcity
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von Reginleif »

noisi hat geschrieben: 14.02.2023 - 23:34
don pipone hat geschrieben: 14.02.2023 - 15:36 Und diese (mediale) Stimmungsmacherei bewirkt generell bei mir lediglich eine "jetzt erst recht"-Haltung. Ich war bei der letzten Autobestellung eigentlich kurz davor, einen Hybriden zu nehmen, weil das mit meinem sehr gemischten Fahrprofil (Stadt, Land, Autobahn) eigentlich ganz gut zusammengepasst hätte. Dann haben mich die Grünen und vor allem die Presse (namentlich DER SPIEGEL) im Wahlkampf so genervt, dass ich doch den 3L Diesel genommen habe, der dann gleich noch einen Chip auf 400 PS bekommen hat....
Ist bei mir ganz genauso. Ich hab erst mal alle Heizungen voll aufgedereht - auch wenn es dafür viel zu warm ist. Backofen, Herd und Kühlschrank und Dusche laufen auch auf höchster Stufe und im Dauerbetrieb. Vorher habe ich natürlich sichergestellt, dass auch kein Ökostrom aus der Steckdose kommt, der riecht sowieso etwas streng meine ich. Jedenfalls irgendwie anders als der gute als Strom von früher. Ich habe auch schon eine Anzeige geschaltet. Ich suche einen Fahrer, damit sich mein Auto 24 Stunden am Tag bewegt. Sollte das nicht klappen habe ich mir schon einen schönen Platz auf dem Radweg ausgeguckt.
Auf jeden Fall lasse ich mir nichts vorschreiben von links-grün, links-gelb und diesen Klima-Klebern und Skihassern. Jetzt erst recht! Denen Zeige ich es so richtig.
Also ich stehe absolut dazu dass ich zunehmend konsequenter einige Trotz und jetzt erst Recht Haltungen eingenommen habe und weiter einnehme. Allerdings nicht um jemandem "was reinzuwürgen", sondern um selbst dafür einzustehen, dass mir das woran mir was liegt nicht genommen wird. Gerne entstehen daraus auch Denkweisen wie "das muss ich noch machen/kaufen solange es noch geht". Die einen zeigen ihren Willen halt auf Demonstrationen und öffentlich präsent, die anderen unauffällig im Hintergrund. Am Ende setzt sich aber jeder für seine Standpunkte ein.
Je eher das Ende des Schaltgetriebes droht, desto abgeneigter bin ich dem Automaten, da ich nicht riskieren will, dass am Ende vielleicht sogar das Nieschenprodukt mangels Nachfrage ausstirbt. Je mehr darüber diskutiert wird das Bargeld abzuschaffen, desto eher verzichte ich wo es geht auf Kartenzahlungen. Nur solange etwas Anhänger und Unterstützer findet wird es auch bewahrt.

Leider ist der eine heute stets ein Ewiggestriger nur weil er mit dem was er hat zufrieden und glücklich ist und es nicht aufgeben will oder einfach gar nicht das Bedürfnis nach Veränderung hat, der andere dagegen ist ein Rebell und ewig Unzufriedener, nur weil er etwas weiter entwickeln will und vielleicht behebbare Missstände sieht. Die Mitte scheint immer weniger zu existieren, so zumindest meine öffentliche Wahrnehmung.

Mehr Akzeptanz für das Erreichen eines Ziels auf verschiedenen Wegen wäre wünschenswert. In meinen Augen scheitert der Klimaschutz vor allem daran dass man erwartet alle Menschen müssten gleich leben und denken. Wer Fleisch ist und nicht fliegt bleibt trotzdem eine Sau, zumindest wird irgendwer in irgend einer Ecke immer so denken.
Man muss manchmal auch technologisch unlogisch erscheinende Wege mitnehmen, aber dafür holt man am Ende alle ins Boot. Vor allem muss man über den eigenen Tellerrand auf andere schauen und das kann gefühlt fast keiner mehr. Mal gehe ich anderen auf den Zeiger, mal sie mir. So war das schon immer ein geben und nehmen. Komisch dass heute die Akzeptanz für so vieles fehlt. Den Willen des Menschen zu verbiegen ist unmöglich, das sollte man nach all den Jahren doch langsam mal gemerkt haben. Wir sind zum Glück keine Maschinen sondern alle individuell anders mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorstellungen von Sinn und Logik. Das Problem ist dass viele meinen es können nur die eine Logik geben, nämlich ihre.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von Wooly »

Wunderbare Beispiele ... ich kotze, wenn ich so einen altertümlichen Schalter fahren muss, weil irgendwelche Honks auf der Bundestrasse immer noch der Meinung sind man würde da "sportlicher" fahren. Und wenn ich ein paar Wochen im Ausland bin, nervt es kolossal wenn der Bäcker mir die 5.30 Euro nicht mit Karte abziehen will ... :biggrin: :biggrin: :biggrin: :biggrin: :biggrin:

Ich glaube tatsächlich, das sich in den letzten 50 Jahren kaum etwas geändert hat. Manche Menschen sind konservativ und bleiben gerne beim Bewährten, andere umarmen jede Neuerung, sinnvoll oder nicht. Aber es gleicht sich dann am Ende doch immer wieder aus. Das einzige, was sich geändert hat ist das man sich viel offensiver streiten kann, und auch mit Menschen mit denen man früher nie in Berührung gekommen wäre. "Filterblasen" gab es vor 50 Jahren genauso wie heute, da hieß es dann halt Kiez ... und da hat auch jeder auf seiner Logik bestanden.

In den 70ern haben genauso wenig Konservative die langhaarigen Bombenleger geliebt wie heute .... aber damals hat man sich halt am Stammtisch ausgekotzt, heute halt auf Social Media mit einer ungleich höheren Reichweite. Aber die Quintessenz bleibt die gleiche ... Menschen sind sehr unterschiedlich, und eine Gesellschaft muss einen Mittelweg finden. Und findet sie eigentlich auch immer, jedenfalls bei uns in Europa.
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von skifam »

So nu sind wir hier durch...
Jetzt wissen wir auch warum Kneipen sterben....weil man sich jetzt in sozi media auskotzen kann...

Ich mach jetzt was neues zum kotzen auf:

viewtopic.php?f=35&t=68013#p5392935

Alles zu den Drei Irrtümern.....

Also alle sind ab jetzt da und kotzen is umsonst ...frei nach Kir Royal "in ist wir drin ist...."
Zuletzt geändert von skifam am 15.02.2023 - 23:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von GIFWilli59 »

Neandertaler hat geschrieben: 15.02.2023 - 21:50 Achja, extra3 hat Bilder aus diesem Winter gezeigt.
Mindestens eins zeigte auch die Depotschnee-Piste in Kitzbühel im Herbst :!:
:wink:
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von Reginleif »

Wooly hat geschrieben: 15.02.2023 - 23:21 Wunderbare Beispiele ... ich kotze, wenn ich so einen altertümlichen Schalter fahren muss...
Muss ist genau der Punkt, niemand hat was gegen Optionen, aber heute will man einem immer mehr aufzwängen. Zumindest politisch zwingt dich ja keiner zum Schalter fahren und trotzdem ist es doch wurst was andere im Auto machen oder lieber haben. Ich brauche z.B. auch keine elektrische Sitzverstellung, auf die Technik, das Gewicht und den Preis verzichte ich gerne, zumal ich mechanisch schneller bin und nur kurz am Hebel ziehen muss. Aber trotzdem ist es mir doch egal was andere für nen Sitz im Auto haben.
Ich kann doch auch heute noch mit dem Pferd reisen wenn ich es wollte. Ich brauchs nicht, aber wer gerne reitet ist glücklich dass er darf.

Und beim Skifahren ist es das gleiche, solange es die Möglichkeit gibt, will ich sie auch nutzen und sie muss mir nicht mies gemacht werden. Die Debatte finde ich ohnehin lachhaft, da beispielsweise der Stromverbrauch aller Schneekanonen in den Alpen umgelegt auf die Anzahl der Skifahrer in den Alpen bei etwas über 50kwh pro Person liegt. Wie kommt man überhaupt darauf das zu hinterfragen? Man könnte auch seinen Kühlschrank über den Winter ausschalten und den Inhalt draußen lagern, das würde die 50kwh schon wieder einsparen. :roll:
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von Che »

don pipone hat geschrieben: 15.02.2023 - 17:46 Ich bin recht erfolgreicher Bauunternehmer …

Für die WEG haben wir für unsere TG (Baujahr 66) den Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die 10 Stellplätze angedacht und Kosten eingeholt. 6 stellig! Nicht weil die wallboxen so teuer sind, sondern weil die Elektroversorgung der TG das nicht im Ansatz hergibt. Über diese Probleme schweigt man sich in der Presse und der Politik aber lieber aus. Dabei betrifft das große Teile des innerstädtischen Bestandes.
Als erfolgreicher Bauunternehmer sollte man doch fähige Elektriker kennen ;-)
Das Ganze geht selbstverständlich weitaus günstiger und es bereitet keine großen Probleme, auch wenn viele das gerne anders darstellen.
Das durchschnittliche Auto fährt 29km am Tag, verbraucht also rund 6kWh am Tag.
Bei einer Standzeit von ca. 12h reichen im Schnitt also schon 500W pro Haushalt, um die Autos wieder zu laden. In München vermutlich sogar noch weniger, da die durchschnittliche Fahrtstrecke im Schnitt noch niedriger sein wird.
Ich habe schon ausreichend Lademanagements verkauft (montiert darf ich als Bürohengst nicht sagen) und höre tagtäglich von Menschen mit Ladeangst. Diese ist jedoch was Mehrfamilienhäuser angeht vollkommen unbegründet.
Die Siedlung mit durchgehend 1-Familienhäuser, in der jeder um 17:00 Uhr kurzfristig sein Auto mit 11kW laden möchte und es kein Lademanagement gibt, macht mir da schon mehr Sorgen. Natürlich nicht mein Problem als Hauselektriker, aber die Energieversorger werden damit ein Problem haben in Zukunft. Sprich die Wallbox muss in Zukunft angesteuert werden können-> ist ja in der Mache, allerdings eben im gewohnten „Deutschlandtempo“ ;-)
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don pipone
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von don pipone »

Che hat geschrieben: 16.02.2023 - 06:03 Als erfolgreicher Bauunternehmer sollte man doch fähige Elektriker kennen ;-)
Das Ganze geht selbstverständlich weitaus günstiger und es bereitet keine großen Probleme, auch wenn viele das gerne anders darstellen.
Das durchschnittliche Auto fährt 29km am Tag, verbraucht also rund 6kWh am Tag.
Bei einer Standzeit von ca. 12h reichen im Schnitt also schon 500W pro Haushalt, um die Autos wieder zu laden. In München vermutlich sogar noch weniger, da die durchschnittliche Fahrtstrecke im Schnitt noch niedriger sein wird.
Ich habe schon ausreichend Lademanagements verkauft (montiert darf ich als Bürohengst nicht sagen) und höre tagtäglich von Menschen mit Ladeangst. Diese ist jedoch was Mehrfamilienhäuser angeht vollkommen unbegründet.
Die Siedlung mit durchgehend 1-Familienhäuser, in der jeder um 17:00 Uhr kurzfristig sein Auto mit 11kW laden möchte und es kein Lademanagement gibt, macht mir da schon mehr Sorgen. Natürlich nicht mein Problem als Hauselektriker, aber die Energieversorger werden damit ein Problem haben in Zukunft. Sprich die Wallbox muss in Zukunft angesteuert werden können-> ist ja in der Mache, allerdings eben im gewohnten „Deutschlandtempo“ ;-)
Mit Elektrikern habe ich in meinem Gewerk nicht so häufig zu tun. Der Elektriker meines Vertrauens (der sich gut mit Steuerungstechnik usw. auskennt) sieht das Thema aber auf jeden Fall auch kritisch.

Die Angebote wurden über die HV eingeholt. Die ist schon ganz gut vernetzt. Und es waren ja auch 3 Firmen die das unabhängig voneinander so gesehen haben. Ich habe das schon auch so verstanden, dass es da eine Software geben muss, die in Abhängigkeit des Ladestandes Strom zuweist. Aber der Strom muss halt auch erst vom Zählerraum (mit den uralten Keramiksicherungen) in die TG und dann weiter an die einzelnen Stellplätze gelangen. Und die SWM haben wohl auch noch nicht ihren Senf dazu abgegeben.

Wir haben das jetzt erstmal auf Eis gelegt und gehen nun zuerst die PV-Anlage an. Das ist kurzfristig vielversprechender und danach sehen wir weiter. Es war halt fürs Erste ziemlich ernüchternd.
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von NeusserGletscher »

don pipone hat geschrieben: 16.02.2023 - 07:04 Die Angebote wurden über die HV eingeholt. Die ist schon ganz gut vernetzt. Und es waren ja auch 3 Firmen die das unabhängig voneinander so gesehen haben
Bei einem Mehrfamilienhaus mit zentraler Heizung und Warmwasserbereitung dürfte der größte elektrische Verbraucher in einer Wohnung der Herd sein. Demnentsprechend sind die Wohnungen niedrig abgesichert und damit wird der gesamte Anschlusswert des Hauses gering sein.

Wenn nun x Wallboxen a 11KW dazu kommen, dann muss vermutlich die Zuleitung ins Haus neu gelegt werden, ggf. wird ein neuer Zählerschrank notwendig und da kommen dann ganz schnell Kosten im fünfstelligen Bereich zusammen. Die Leitung zur Garage und die dortige Installation kommen ja auch noch dazu. Möglicherweise wäre es wirtschaftlicher, die Garage direkt an das öffentliche Stromnetz anzuschließen.
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von biofleisch »

Che hat geschrieben: 16.02.2023 - 06:03 Ich habe schon ausreichend Lademanagements verkauft (montiert darf ich als Bürohengst nicht sagen) und höre tagtäglich von Menschen mit Ladeangst.
ich höre täglich von Menschen, welche nicht zu wissen scheinen, dass elektrisch fahrende Autos prinzipiell genauso CO2 verbrauchen wie Autos mit Verbrennungsmotor.

Dieselben Leute sind offenbar nicht imstande Zusammenhänge Stromerzeugung, Speicherung, Weiterleitung, Netzstabilität zu verstehen oder schlichtweg so lange zu ignorieren, bis die Gesamtbevölkeru8ng die Realität einholt :roll:
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von Wooly »

Julian96 hat geschrieben: 16.02.2023 - 05:42 Muss ist genau der Punkt, niemand hat was gegen Optionen, aber heute will man einem immer mehr aufzwängen. Zumindest politisch zwingt dich ja keiner zum Schalter fahren und trotzdem ist es doch wurst was andere im Auto machen oder lieber haben.
Mir will keiner was aufzwängen. Einer meiner Kunden hat einen kleine Wagenflotte für Produktionen, und weil irgend ein Idiot im Einkauf unbedingt noch ein paar Euros sparen wollte, sind das alles Schalter. Fahr ich halt damit. Nervt nur gewaltig, und ist für mich gefühlt aus der Steinzeit. Aber von A nach B kommt man damit aber genauso. Und deswegen trotzig mit dem Fuß stapfen ist halt auch eher kindisch ... :mrgreen:
Julian96 hat geschrieben: 16.02.2023 - 05:42Und beim Skifahren ist es das gleiche, solange es die Möglichkeit gibt, will ich sie auch nutzen und sie muss mir nicht mies gemacht werden. Die Debatte finde ich ohnehin lachhaft, da beispielsweise der Stromverbrauch aller Schneekanonen in den Alpen umgelegt auf die Anzahl der Skifahrer in den Alpen bei etwas über 50kwh pro Person liegt. Wie kommt man überhaupt darauf das zu hinterfragen? Man könnte auch seinen Kühlschrank über den Winter ausschalten und den Inhalt draußen lagern, das würde die 50kwh schon wieder einsparen. :roll:
Also "mies" machen macht man sich die Sache nur selber ... wenn du persönlich der Meinung bist, es ist ok, dann kannst du doch ohne das dich jemand daran hindert Skifahren gehen ... und so lächerlich ist die Einspardebatte halt doch nicht. Es geht ja eh nicht darum, das wenige Menschen quasi komplett alles aufgeben, sondern das alle in der Gesamtheit ein wenig achtsamer werden ... das ist dann auch pro Kopf nicht viel, aber in der Masse kommt dann doch ordentlich was zusammen.
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von don pipone »

NeusserGletscher hat geschrieben: 16.02.2023 - 08:36 Bei einem Mehrfamilienhaus mit zentraler Heizung und Warmwasserbereitung dürfte der größte elektrische Verbraucher in einer Wohnung der Herd sein. Demnentsprechend sind die Wohnungen niedrig abgesichert und damit wird der gesamte Anschlusswert des Hauses gering sein.

Wenn nun x Wallboxen a 11KW dazu kommen, dann muss vermutlich die Zuleitung ins Haus neu gelegt werden, ggf. wird ein neuer Zählerschrank notwendig und da kommen dann ganz schnell Kosten im fünfstelligen Bereich zusammen. Die Leitung zur Garage und die dortige Installation kommen ja auch noch dazu. Möglicherweise wäre es wirtschaftlicher, die Garage direkt an das öffentliche Stromnetz anzuschließen.
Richtig. So in etwa ist das. Wir sind dann auch noch an die Fernwärme der SWM angeschlossen, so dass da im Haus gar nichts erzeugt wird. In der TG brennen 2 kleine Funseln und es wird ein elektrisches Tor angebtrieben und zwei kleine Lüfter. Das wars.

Irgendeine Lösung wird es für diese Thematik sicher geben. Aber es ist halt in jedem Fall kostspielig und lange nicht so einfach, wie das in den Medien gerne dargestellt wird. Und solche Probleme gibt es im innerstädtischen Bestand halt massenhaft.

Jetzt wäre ich ja sogar Eigennutzer. Aber andere in der WEG vermieten ihre Stellplätze jetzt bereits für 200,-€ im Monat. Wenn die jetzt 10.000,-/Platz in Ladeninfrastruktur stecken und dann 50,- mehr verlangen könnten (wenn das momentan überhaupt durchsetzbar wäre, so viele E-Autos gibt es ja noch gar nicht) braucht es trotzdem 16 Jahre bis zur Armotisation. Warum sollten die das jetzt schon machen?? Oder überhaupt? TG-Stellplätze in der Münchner Innenstadt sind ein derart heiß begehrtes, nicht vermehrbares Gut, die lassen sich vermutlich auch ohne Ladestation noch sehr lange gut vermieten.....
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Re: Wie sinnlos ist Skifahren? ;-) Extra3

Beitrag von TVT »

biofleisch hat geschrieben: 16.02.2023 - 09:13
Che hat geschrieben: 16.02.2023 - 06:03 Ich habe schon ausreichend Lademanagements verkauft (montiert darf ich als Bürohengst nicht sagen) und höre tagtäglich von Menschen mit Ladeangst.
ich höre täglich von Menschen, welche nicht zu wissen scheinen, dass elektrisch fahrende Autos prinzipiell genauso CO2 verbrauchen wie Autos mit Verbrennungsmotor.

Dieselben Leute sind offenbar nicht imstande Zusammenhänge Stromerzeugung, Speicherung, Weiterleitung, Netzstabilität zu verstehen oder schlichtweg so lange zu ignorieren, bis die Gesamtbevölkeru8ng die Realität einholt :roll:
Ja auch elektrisch fahrende Autos stoßen indirekt über die Stromerzeugung CO2 aus. Allerdings wird der Strom ja nach aktuellem Strommix aus ca. 50% erneuerbaren Energien gewonnen, die keinen (bzw. indirekt ein wenig) CO2 aufstoßen. Zusätzlich habe gerade die neuen Kraftwerke höhere Wirkungsgrade als ein Verbrennermotor.

Also man kann schon sagen dass der CO2 Ausstoß eines E-Autos deutlich geringer ist als der eines Verbrenners.
Aber natürlich ist das E-Auto in der aktuellen Form auch nicht des Weißheits letzer Schluss.

Zum zweiten Teil machen sich übrigens viele Leute Gedanken. Auch in meinem Unternehmen, einem Übertragungsnetzbetreiber. Wo wir im übrigen immer mehr E-Autos im Bestand haben. Und ich denke gerade hier beschäftigen sich die Leute über Themen wie Netzstabilität, Erzeugung und bereiten das Netz auf die Umwandlung der Ernergieerzeugung und einflussnahme von E-Autos vor.
Also keine Sorge, das Stromnetz wird nicht so schnell zusammenbrechen :D

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