Bündner Buchungswunder: Hotellerie steht schweizweit auf Platz 1
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Tannberg
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Re: Bündner Buchungswunder: Hotellerie steht schweizweit auf Platz 1
Solche Berichte gibt's wirklich nur in der Schweiz....
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Re: Bündner Buchungswunder: Hotellerie steht schweizweit auf Platz 1
Dieses Unwort hattest Du schon mal gebracht: viewtopic.php?p=5327169#p5327169
Scheint ein Lieblingswort von Dir zu sein. Und nach wie vor verstehe ich nicht, was das mit einer schweizerischen Eigenheit zu tun haben soll.
Wäre der Titel „Hotellerie am Arlberg steht tirolweit auf Platz 1“, würdest Du das sicher völlig korrekt finden…
Scheint ein Lieblingswort von Dir zu sein. Und nach wie vor verstehe ich nicht, was das mit einer schweizerischen Eigenheit zu tun haben soll.
Wäre der Titel „Hotellerie am Arlberg steht tirolweit auf Platz 1“, würdest Du das sicher völlig korrekt finden…
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
- scratch
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Re: Bündner Buchungswunder: Hotellerie steht schweizweit auf Platz 1
Die ersten paar Zeilen schreiben sie vom Wintergeschäft, dann geht es eigentlich nur noch um den Sommer.
Mich wundert das allerdings nicht, dass sie im Sommer einen starken Zuwachs haben, wenn man sich die enorme Werbung ansieht. Und sie haben ja tatsächlich vieles richtig gemacht. Allerdings hoffe ich, dass sie es nicht übertreiben. Gab ja schon so manche Gebiete, welche die Geister die sie riefen nicht mehr los wurden und deshalb an Attraktivität eingebüßt haben.
Mich wundert das allerdings nicht, dass sie im Sommer einen starken Zuwachs haben, wenn man sich die enorme Werbung ansieht. Und sie haben ja tatsächlich vieles richtig gemacht. Allerdings hoffe ich, dass sie es nicht übertreiben. Gab ja schon so manche Gebiete, welche die Geister die sie riefen nicht mehr los wurden und deshalb an Attraktivität eingebüßt haben.
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biofleisch
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Re: Bündner Buchungswunder: Hotellerie steht schweizweit auf Platz 1
Welche Gebiete sollen das sein, welche an Attraktivität verloren haben? Haben die auch real Gäste verloren oder ist das nur eine subjektive Reduktion der Attraktivität?scratch hat geschrieben: 27.02.2023 - 21:41 Die ersten paar Zeilen schreiben sie vom Wintergeschäft, dann geht es eigentlich nur noch um den Sommer.![]()
Mich wundert das allerdings nicht, dass sie im Sommer einen starken Zuwachs haben, wenn man sich die enorme Werbung ansieht. Und sie haben ja tatsächlich vieles richtig gemacht. Allerdings hoffe ich, dass sie es nicht übertreiben. Gab ja schon so manche Gebiete, welche die Geister die sie riefen nicht mehr los wurden und deshalb an Attraktivität eingebüßt haben.
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Re: Bündner Buchungswunder: Hotellerie steht schweizweit auf Platz 1
Ob die von mir angedachten Gebiete real Gäste verloren haben weiß ich nicht, mir ging es in erster Linie um das subjektive Empfinden.
Im Sommer ist das für mich, was Mountainbiken betrifft, z.B. das mittlere Vinschgau. Die waren vor vielen Jahren mal eine "Vorzeigeregion" mit ihrem SharedTrail-Konzept. Allerdings wurde mit der Zeit der Zulauf zu groß und auch die Shuttlefahrten zu viel, so dass dann eben hier und da Einschränkungen kamen. So wurden dann eben doch der ein oder andere Weg gesperrt und das shutteln begrenzt, um die Massen etwas zu reduzieren.
Auch Saalbach hat meines Erachtens nicht mehr die Ausstrahlung wie früher. Durch die enormen Besucherzahlen wird es oft nur noch "Home of Bremswellen" bezeichnet und viele meiden inzwischen das Gebiet.
Ich war seit 2018 nicht mehr in Davos, aber auch dort soll inzwischen im Sommer um einiges mehr los sein. Da ist es dann auch nur eine Frage der Zeit, bis die Probleme zu groß werden, wenn man nicht rechtzeitig dagegen lenkt.
Wenn ich mich recht erinnere, ging es (im Winter?) in manchen Skigebieten ja auch so mit einem gewissen Klientel. Die brachten viel Geld mit, aber das Benehmen dieser Menschen soll wohl auch entsprechend schlecht gewesen sein, so dass andere Gäste weg geblieben sind und der ein oder andere Hotelier gerne wieder weniger von diesem Klientel gehabt hätte. Aber da muss ich zugeben, dass ich das nur von Berichten gesehen/gelesen und nicht selber erlebt habe, weil ich in diesen Regionen nicht war.
Ist wohl der normale Verlauf. Wenn viel Werbung gemacht wird und es entsprechend funktioniert, wird es so lange gesteigert, bis eben der Zenit erreicht ist. Die Kunst ist es ja, den großen Zuspruch halten zu können, so dass die Karawane dann eben nicht weiter zieht/ziehen muss zum nächsten Hotspot. Das ist ein schwieriger Balanceakt, vor allem wenn der Zuwachs schnell ansteigt und somit die Gefahr groß ist, über das Ziel dann hinaus zu schießen. Bzw. oft weiß man vorher auch nicht, wann das Maximum an Erträglichkeit erreicht ist und merkt es erst, wenn es wieder rückläufig ist.
Im Sommer ist das für mich, was Mountainbiken betrifft, z.B. das mittlere Vinschgau. Die waren vor vielen Jahren mal eine "Vorzeigeregion" mit ihrem SharedTrail-Konzept. Allerdings wurde mit der Zeit der Zulauf zu groß und auch die Shuttlefahrten zu viel, so dass dann eben hier und da Einschränkungen kamen. So wurden dann eben doch der ein oder andere Weg gesperrt und das shutteln begrenzt, um die Massen etwas zu reduzieren.
Auch Saalbach hat meines Erachtens nicht mehr die Ausstrahlung wie früher. Durch die enormen Besucherzahlen wird es oft nur noch "Home of Bremswellen" bezeichnet und viele meiden inzwischen das Gebiet.
Ich war seit 2018 nicht mehr in Davos, aber auch dort soll inzwischen im Sommer um einiges mehr los sein. Da ist es dann auch nur eine Frage der Zeit, bis die Probleme zu groß werden, wenn man nicht rechtzeitig dagegen lenkt.
Wenn ich mich recht erinnere, ging es (im Winter?) in manchen Skigebieten ja auch so mit einem gewissen Klientel. Die brachten viel Geld mit, aber das Benehmen dieser Menschen soll wohl auch entsprechend schlecht gewesen sein, so dass andere Gäste weg geblieben sind und der ein oder andere Hotelier gerne wieder weniger von diesem Klientel gehabt hätte. Aber da muss ich zugeben, dass ich das nur von Berichten gesehen/gelesen und nicht selber erlebt habe, weil ich in diesen Regionen nicht war.
Ist wohl der normale Verlauf. Wenn viel Werbung gemacht wird und es entsprechend funktioniert, wird es so lange gesteigert, bis eben der Zenit erreicht ist. Die Kunst ist es ja, den großen Zuspruch halten zu können, so dass die Karawane dann eben nicht weiter zieht/ziehen muss zum nächsten Hotspot. Das ist ein schwieriger Balanceakt, vor allem wenn der Zuwachs schnell ansteigt und somit die Gefahr groß ist, über das Ziel dann hinaus zu schießen. Bzw. oft weiß man vorher auch nicht, wann das Maximum an Erträglichkeit erreicht ist und merkt es erst, wenn es wieder rückläufig ist.