Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

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bora99
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Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von bora99 »

https://vorarlberg.orf.at/stories/3197625/
oder
https://vorarlberg.orf.at/stories/3197625/

Frage an die Experten:
Was ist die Aufgabe eines Liftwartes?
Bin nicht der einzige mit folgender Meinung:
So ein Vorfall hätte unbedingt verhindert werden können.
Warum sieht es ein Liftwart nicht?

Vierer-Sessellift „Gargellner Köpfe“ ist laut folgender Information Bj. 1998 und laut meiner Erfahrung wird die Geschwindigkeit beim Einstieg nicht verringert.
Auf den Bildern vom Link sieht man Einstieg und die 1. Stützen
https://www.skiresort.at/skigebiet/garg ... en/l46370/

Weiters, war heuer über 14 Skitage unterwegs, die Mehrheit der Liftwarte sitzt in ihrem Bereich und beobachtet nicht aktiv den Einstieg.

Und hier ein weiterer Unfall:
https://amp.heute.at/s/kind-6-stuerzt-a ... -100256758

Wir können berichten zu diesem Vorfall:
Freunde haben Ihr Kind nicht mehr für einen Skikurs, welches in einem Skigebiet mit Sessel Lift liegt, angemeldet...
Wir dachten übertrieben, aber nach diesen Vorfällen nicht mehr.

Tragisch und gute Besserung den Verunfallten.

Latesn
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Re: Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von Latesn »

Bisschen reisserischer könnte man schon noch posten ...

Sessellifte in Österreich - Sie fressen unsere Kinder

Das Tal des Todes - Horror im Skigebiet

Katastrophe - Liftler biss in seine Semmel

Der zweite Bericht ... ja wenn da Fahrerflucht begangen wurde ... übel!

Der erstere ... wenn ein 14 jähriges Kind nicht in der Lage ist einen Schliessbügel zu schliessen frage ich mich schon wie das jemals im Leben zurechtkommen soll ... da ist kein Versagen von Liftpersonal (auch wenn es in Österreich eher faul beim arbeiten neben dem beobachten ist ... zuschauen können Sie) zu sehen sondern eher von Helikoptereltern vom feinsten

Abgesehen davon darf man mit 14 schon 2 Kinder im Sessellift mitnehmen und die grösse von 2 Kindern mit 7 und 8 dürfte auch die 1.25er Regel problemlos übersteigen ... also alles rechtlich in Ordnung
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TiPi
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Re: Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von TiPi »

Kollateralschäden passieren halt. Für den Jungen tut es mir leid, aber dafür gleich das ganze Sicherheitskonzept in Frage stellen, halte ich für äußerst übertrieben.
Dieses grüne Regel- und Verbotsdenken weitet sich immer mehr aus. :boese: :nein:
Glück Auf!
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turms
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Re: Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von turms »

Laut DLRG
Es ertranken 17 Jungen- und Mädchen zwischen null und zehn Jahren, sechs weniger als im Jahr davor. Unter den elf- bis 20-Jährigen gab es jedoch einen Anstieg von 26 auf 30 Todesfälle.

Schwimmbäder fressen AUCH unser Kinder

:nein:

Aber ich habe vergessen...nur das Skifahren ist böse
Heimat ist wo das Herz ist

Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von don pipone »

Latesn hat geschrieben: 09.03.2023 - 00:48 ... wenn ein 14 jähriges Kind nicht in der Lage ist einen Schliessbügel zu schliessen frage ich mich schon wie das jemals im Leben zurechtkommen soll ... da ist kein Versagen von Liftpersonal (auch wenn es in Österreich eher faul beim arbeiten neben dem beobachten ist ... zuschauen können Sie) zu sehen sondern eher von Helikoptereltern vom feinsten
Das sehe ich auch so. Wir sind mit 14 alleine von München regelmäßig als Tagesausflug zum snowboarden mit dem Zug auf die Zugspitze gefahren.

Natürlich ist so ein Unfall schlimm. Aber da jetzt die Schuld beim Liftpersonal zu suchen und seine Kinder gleich von Skikursen abmelden ist schon sehr Vollkaskomentalität....
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gerrit
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Re: Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von gerrit »

Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes aus dem Sessellift viel geringer als die eines Autounfalls auf der Anreise, aber Statistik und Emotion vertragen sich oft nicht. So ist auch die Wahrscheinlichkeit einer tödlichen Verletzung durch einen Hai wesentlich geringer als die einer tödlichen Kopfverletzung durch das Herunterfallen einer Kokosnuss, trotzdem fürchtet man sich viel mehr vor dem Hai. Das dürfte aber auch darauf zurückzuführen sein, dass es der Mensch nicht gewohnt ist, dass es Lebewesen gibt, die auf der Nahrungskette auch hinter ihm stehen können.....
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Re: Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von srj »

Also zum einen finde ich auch, dass nicht alles zu 100% abgesichert werden kann.

Zum anderen wundere ich mich schon ein wenig (aber war ja auch nicht dabei...), dass dabei zuzuschauen anscheinend niemanden dazu gebracht hat, irgendwie helfend einzugreifen.
Solche Lifte fahren ja in der Regel nicht sehr schnell, und wenn da so ein Kuddelmuddel passiert, und ein Kind aus dem Sessel hängt, springt doch normalerweise irgendwer zum Liftpersonal und haut gegen das Fenster?

Ob das was genützt hätte, sei dahin gestellt, denn den Lift anhalten und die Strecke rückwärts zu fahren dauert auch seine Zeit, zumal die dahinter eingestiegenen Personen ja auch sicher aussteigen können müssen.
So lange hätte sich das Kind vermutlich nicht festhalten können, und so richtig erkennbar war die Gefahr vermutlich auch erst nach Erreichen der ersten Stütze...

In jedem Fall hoffe ich, dass sich der Knabe zu 100% wieder erholt.

Der zweite Fall ist auch seltsam, und die "Fahrerflucht" natürlich kriminell.
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ski-chrigel
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Re: Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von ski-chrigel »

Mein Sohn ist auch 14jährig und ich habe Mühe, mir vorzustellen, wie ungeschickt er sich verhalten müsste, um vom Sessel zu fallen. Er ist grösser als ich. Aber eben, auch Erwachsene fallen vom Lift. Das hat ab einer gewissen Körpergrösse wenig mit dem Alter zu tun, sondern schlicht mit Unfähigkeit.
Andererseits wundert es mich nicht, dass der Liftler das nicht sieht. Grad kürzlich schaute ich in so einen Kontrollraum, in dem die junge Mitarbeiterin mit ihrem Handy beschäftigt war, während draussen Kinder beim Anbügeln an den Tellerlift überfordert waren, umfielen und mitgeschleift wurden. Selbst das Rufen des Skilehrers nützte nichts. Er musste sogar ans Fenster klopfen. Diese Gleichgültigkeit ist allerdings nicht länderspezifisch, sondern unternehmensspezifisch.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
MMA
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Re: Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von MMA »

Latesn hat geschrieben: 09.03.2023 - 00:48 Wenn ein 14 jähriges Kind nicht in der Lage ist einen Schliessbügel zu schliessen frage ich mich schon wie das jemals im Leben zurechtkommen soll.
Der Artikel ist für die Schuldfrage etwas zu schwammig formuliert.
- Beim Einstieg haben sich die Skier der beiden 8-jährigen "verheddert"
- Bei der Ausfahrt konnte der Bügel nicht geschlossen werden und beim Versuch des Schließens rutschte ein Junge ab.

Daher halte ich auch folgendes Szenario für möglich (Achtung, eine Spekulation):
- Die beiden 8-jährigen haben sich auf dem Förderband mit den Skiern "verheddert", daher keine korrekte Position auf den Förderband
- Anschließend saß mindestens einer nicht korrekt auf dem Sitzplatz, weswegen der Bügel nicht geschlossen werden konnte (ist ne Leitner-Anlage mit großen Griffen am Fußraster).
- Beim Versuch, auf den korrekten Sitzplatz zu rutschen ist das Unglück passiert. Oder durch das Rutschen saß der 8-jährige nicht mehr hinten, sodass er in Folge abgerutscht war. Das kann imo auch nicht im Verantwortungsbereich der 14-jährigen liegen, da diese wahrscheinlich einfach überfordert war.

Hier würde ich das Liftpersonal durchaus in der Verantwortung sehen. Solche Einstiegs-"Unfälle" sind bei fixen Anlagen ja wahrlich keine Seltenheit.

Aber für Anschuldigungen sind die Schilderungen zu schwammig und es bestehen mehrere, realistische Undallhergänge.

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Theo
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Re: Gargellen: Bub (8) stürzte von Skilift acht Meter in die Tiefe

Beitrag von Theo »

Kommandoraum zu weit hinten und als Zugabe noch nicht mal ein anständiges Fenster in Richtung Strecke. Falls nicht irgendwo eine Videokamera ist kann man diese Anlage vom Kommandoraum aus gar nicht sicher überwachen.
Das ist etwas was ich übrigens bei vielen Anlagen kritisiere, auch teilweise an der wo ich arbeite. Wären da auch Hauben drauf bräuchte ich zwei zusätzliche Kameras, kurioserweise auch dann noch wenn ich draussen bin.
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