Mountain West Teil 1: Städeli-Showdown, Autopanne in Montana und Bieber in Utah

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hch
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Mountain West Teil 1: Städeli-Showdown, Autopanne in Montana und Bieber in Utah

Beitrag von hch »

Nach einigen Tagen geschäftlichen Aufenthaltes in den USA ging es am 2.3.2023 per Flugzeug nach Bozeman Montana, Ankunft kurz vor Mitternacht. Dort traf ich mich mit einem einheimischen Bekannten. Nach wenigen Stunden Schlaf dann Aufbruch zum Skigebiet Showdown, welches circa zwei Autostunden entfernt liegt. Es ist normalerweise nur von Mittwoch bis Sonntag geöffnet.

Showdown war 1936 das erste Skigebiet in Montana, und hat seit 1940 durchgehende Liftbetrieb. Die zwei aktuellen Hauptlifte sind zwei Städeli-DSB aus den 1970ern. Laut Wikipedia soll der Längere bei seiner Errichtung sogar der längste Sessellift der Welt gewesen sein. Mehr Bilder von den beiden Liften gibt es bei Liftblog:

https://liftblog.com/payload-showdown-mt/
https://liftblog.com/prospector-showdown-mt/

Den Pistenplan gibt es hier, wobei Pistenplan eigentlich falsch ist - in Nordamerika können die Runs ja sowohl Pisten als auch Skirouten sein, und ob sie präpariert sind (groomers) oder nicht ist aus dem Plan nicht ersichtlich.

Überblick vom Parkplatz:
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2.jpg
Der in Amerika recht übliche "Schneebericht":
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-5 Fahrenheit sind Minus 20 Grad, unterwegs war es sogar noch kälter. Die 70 Inches sind knapp 178cm Schneehöhe. Wenn ich nichts übersehen habe dürfte das übrigens rein Naturschnee sein.

Blick über eine Präperierte Piste zur Baselodge:
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Einer der hier recht üblichen unpräparierten Runs. Der Schnee ist meist schon recht zerfahren, aber sehr weich und deshalb trotzdem ein Genuss. Am Rand und im Wald findet man auch noch ein paar Schwünge unverspurten Schnee.
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Landschaft:
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Die Interessante Mittelstation des "Prospector" Liftes:
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Noch ein breiter Groomer. Die Pisten waren übrigens auch sehr schön zu fahren. Für unsere Verhältnisse sehr weicht präpariert, aber dank sehr geringem Buscherandrang kaum zerfahren.
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Gegen halb Zwei ging es dann wieder zurück nach Bozeman, da mein Gastgeber ab 16:00 arbeiten musste.

Am nächsten morgen wollten wir dann das nächste Kleinskigebiet abklappern Ski Discovery, aber gut 100 Meilen ausserhalb von Bozeman macht das Auto meines Gastgebers schlapp. Jetzt war guter Rat teuer, denn auf der Straße gab es nicht einmal Handyempfang. Ein kurzer aufstieg auf den Hügel neben der Straße löste das Problem, und wir konnten den Abschleppdienst verständigen. Dieser brauchte ca 90 Minuten bis zum Pannenort, und dann nochmals eine halbe Stunden zum Aufladen des Autos auf die Ladefläche. Dann ging es wieder eine gute Stunde zurück nach Bozeman zur Werkstatt. Der Skitag war damit gelaufen. Eigentlich wollten wir noch ein weiteres Skigebiet in Montana abklappern, stattdessen ging es dann mit Frau meines Gastgebers ihrem Auto nach Salt Lake City, Ankunft dort zwei Uhr nachts. Dort habe ich mir dann am Flughafen einen Leihwagen abgeholt damit wir wieder flexibel sind, und sind zum Beaver Mountain gefahren. Ein nettes kleines Skigebietchen, das für sein (für Amerikanische Verhältnisse) gutes Mittagessen bekannt ist. Das grüne Chili war dann in der tat bestens. Nach der Stärkung dann tatsächlich Skifahren mit der Halbtageskarte ab 12:30. Die Sicht war eher bescheiden, aber ein den Bäumen ist das halb so schlimm. Großartig zum Photographieren bin ich aber nicht gekommen, deshalb hier nur ein Bild von der Base Lodge auf den Beaver's Face Lift und ein paar Runs:
1.jpg
Und natürlich der Pistenplan.

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beatle
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Re: Mountain West Teil 1: Städeli-Showdown, Autopanne in Montana und Bieber in Utah

Beitrag von beatle »

Immer noch schön - handschriftliche Informationen. Richtig cool. Haben die immer noch keine Drehkreuze an manchen Liften?
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Re: Mountain West Teil 1: Städeli-Showdown, Autopanne in Montana und Bieber in Utah

Beitrag von hch »

Drehkreuze sind in Amerika absolut unüblich, und auf dieser Reise habe ich kein einziges benutzt.

Kleine Skigebiete haben fast immer eine einfache manuelle Sichtkontrolle der offen getragenen Karten.

Recht verbreitet sind dann noch Barcodes, die mittels einer Art Lichtpistole ausgelesen werden, auch die
müssen dafür natürlich sichtbar getragen werden.

RFID-Skipässe setzen sich inzwischen vor allem bei den grösseren Betreibern (Vail, Alterra, Boyne, MCP) durch, aber auch da wird im Normalfall mittels einer Art Pistole ausgelesen.

Vielleicht ändert sich das irgendwann mal wenn die Personalsituation auch in den USA nicht besser wird.
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Re: Mountain West Teil 1: Städeli-Showdown, Autopanne in Montana und Bieber in Utah

Beitrag von schafruegg »

Vail ergänzt das ganze auf nächste Saison mit dem mobile Pass. Ticket wird direkt aufs Phone geladen und via Bluetooth an den Drehkreuzen direkt aus der Jacken- oder Hosentasche ausgelesen.

https://www.epicpass.com/app.aspx
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Re: Mountain West Teil 1: Städeli-Showdown, Autopanne in Montana und Bieber in Utah

Beitrag von hch »

Ja, das ist von Axxess, die schon seit ein paar Jahren dran rumbasteln. Für Europa mit Drehkreuz, für Nordamerika mit Pistole..
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beatle
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Re: Mountain West Teil 1: Städeli-Showdown, Autopanne in Montana und Bieber in Utah

Beitrag von beatle »

So habe ich das auch in Erinnerung mit den Lichtpistolen. Hatten damals meistens hübsche Studentinnen erledigt - man unterhielt sich dann auch immer kurz - sehr cool!
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