sheridan hat geschrieben: 22.03.2023 - 17:39
@3303 war das dein weisser BMW ? Den habe ich heute vormittag auch an der Talstation gesehen
Ja.
Ist zwischen Kombis und SUVs oft die einzige Stufenhecklimousine auf dem Liftparkplatz.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“ [Johann Wolfgang von Goethe]
Ja, Ski-Work-Balance (oder Work-Ski-Balance?) würde ich doch gleich zum Wort des Jahres anmelden.... bekäme im Forum hier bestimmt eine Mehrheit der Simmen, noch vor laaxig und repulverisieren.
Heute war Corviglia für meinen Geschmack hervorragend.
Da sehr wenig los war, blieb der Schnee bzw. Sulz in weiten Bereichen ganztägig sehr schön zu fahren. Besonders gefallen hat mir die schwarze Trais Fluors, die bis zum Schluss nur sehr wenig zerfahren war, so dass man schön „herumschmieren“ konnte.
Man konnte wie üblich beobachten, dass dieser Schnee nicht jedermann‘s Sache ist, aber ich fahre viel lieber cremig weichen Schnee als Kunsteispisten zu Silvester.
Es hielt sich fast durchgehend sonnig. Allerdings zog Wind auf, der wohl den Wetterumschwung ankündigen dürfte.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“ [Johann Wolfgang von Goethe]
Heute war der wettermässig bisher schlechteste Tag seit letztem Wochenende. Am Mittag gab es Aufhellungen, von daher habe ich es mal am Corvatsch versucht. Leider war Murtel im Nebel, musste dort etwas rumstochern. An Curtinella war die Sicht dann besser. Rabgiusa lief nicht, wegen technischen Problemen anscheinend. Von daher habe ich nur die direkte Piste an Curtinella gemacht, die war auch nicht wirklich gut zu fahren. Hatte den Eindruck, dass es teilweise schon bremsig war. Vermutlich war die Nacht nicht kalt genug. Die Snow Night kann man auch abschreiben - glaube nicht, dass sich die Pisten bis heute abend repulverisieren und im schlimmsten Fall regnet es noch rein. Corviglia sah auch ziemlich neblig aus. Das war heute nix, aber morgen soll es wieder besser werden und über Nacht kommt noch etwas Neuschnee.
Früh aufstehen hatte sich heute gelohnt, bis 11.30h war das Wetter auf der Corviglia ganz gut, danach eher bedeckt. Allerdings hat die Sonne immer noch durchgedrückt, weswegen die Pistensicht noch relativ gut war. Alp Giop lief heute nicht und es war auch mehr los als letzten Sonntag. Dementsprechend schnell war der Hang vor Salastrains zerfahren und ab und zu war die Single-Line sinnvoll. Die Signal-Talabfahrt ist bei der Unterführung sehr knapp. Der Wechsel zum Corvatsch hat gut geklappt, dank Zwischenkursen der Pendelbahn. Nach dem Mittag war es tendenziell am Corvatsch heller als auf der Corviglia, es gab aber auch dort immer wieder mal Aufhellungen. Am Corvatsch habe ich noch den Gipfel nachgeholt, dort war etwas mehr Neuschnee auf der Piste. An Mandra gab es Wartezeiten wegen dem Weltcup, ging aber noch. Den Murtel-SL habe ich auch noch gemacht, mit wehleidigem Blick auf Giand'Alva. Die Pisten ab der Corvatsch-Mittelstation und Curtinella waren heute deutlich besser als gestern, Rabgiusa lief auch wieder. Gegen 14h habe ich dann die Talabfahrt genommen und der Vollständigkeit halber noch den Cristins SL. War eigentlich noch ein recht guter Tag heute, vor allem im Vergleich mit den Whiteout-Bildern, die man heute auf den Webcams von diversen anderen Skigebieten gesehen hat.
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Fuorcla Grischa, zu knappe Schneelage für die Piste
Lej de la Pesch
An der Chamanna hat noch ein Sessel vom alten 2er-Lift überlebt
Heute morgen gab es nochmal Top-Bedingungen auf der Corviglia. Wegen der Zeitumstellung habe ich erst 8.30h den Start geschafft, gestern wäre das noch 7.30h gewesen .. dafür war es schon schön sonnig. Plateau Nair wie immee top, habe danach dann mal die Piste 9 gemacht, die geht am morgen besser, wenn auch noch einen Tick zu hart. Der rote Endhang vor Salastrains war nicht ganz so gut, etwas wellig und ein paar Versätze. Vermutlich hat man die Sulzbuckel von gestern nicht ganz 100%ig wieder platt bekommen. Dafür waren Paradiso und Swing ziemlich perfekt am morgen. Generell war heute weniger Andrang, am morgen "Near"-Privatskigebiet-Feeling. Man hat die fehlenden 12 Busladungen von deutschen Tagesgästen gemerkt, die gestern auf dem Parkplatz in Celerina zu sehen waren. Gegen 10h sind dann ein paar dunkle Wolken aufgezogen, ich hab dann noch eine Runde auf dem Sass Runzöl SL gemacht und dann die Talabfahrt nach Celerina. Die war nach 10h noch sehr gut zu fahren. Der Vollständigkeit halber habe ich noch den lahmen Sessellift und den Tellerlift vom Idiotenhügel gemacht, danach war es dann wieder sonnig. Also nochmal wieder hoch nach Marguns und eine Ehrenrunde auf Glüna, bis es gegen 11.30h dann endgültig zugezogen hatte. War noch ein sehr guter Abschluss meiner 10tägigen Engadin-Exkursion, viel länger wäre ich wegen der Abreise auch nicht geblieben. Insgesamt hat das Engadin seinem sonnigen Ruf alle Ehre gemacht, eigentlich war das Wetter nur diesen Freitag nicht so brauchbar.
Der Vollständigkeit halber auch von mir noch ein paar Eindrücke. Kann die Schilderungen vor mir so teilen, aber man muss schon sagen, dass der Zustand der Corviglia sehr kritisch ist für Ende März im Vergleich zu normalen Wintern. Klar, immer noch viel besser als an anderen Orten, aber die Südhänge waren gestern ab Mittag nicht mehr wirklich fahrbar. War fast ein bisschen Endzeitstimmung.
Heute am Corvatsch wars dann viel besser, der sollte die verbleibenden 4-5 Wochen durchhalten.
Fuorcla ist jetzt wieder als „ausser Betrieb“ gekennzeichnet.
Das war vermutlich ein Fehler…
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“ [Johann Wolfgang von Goethe]
Was für ein traumhafter Ostersonntag heute auf der Corviglia und was für ein Gegensatz zur Tristesse vor 2 Wochen. Sonnenschein pur aber dank einem kühlen Wind wurde es nie extrem sulzig. Und auf den windgeschützten Terrassen war es mehr als genug warm. Zudem waren zwar deutlich mehr Leute auf der Corviglia als vor 2 Wochen, aber ab Mittag waren die Pisten völlig vereinsamt. Krönender Abschluss war dann die Live-Musik auf der Salastrains-Terrasse. Das Engadin hat mal wieder gezeigt heute, warum nur wenige ihnen das Wasser reichen können. Die Kombination vom oft sonnenverwöhnten Wetter, der Höhenlage, der Kulinarik im Skigebiet und schlichtwegs dem „Geniesser“-Skifahren ist einmalig. Schade ist morgen Schluss! Wobei angesichts des Wetters ab Dienstag vielleicht gerade richtig.
Und auch heute, was für ein Saisonabschluss auf der Corviglia. Und vor allem kaum was los, man merkte, dass viele heute abreisten. Bedingungen bis auf Höhe Corviglia sensationell, weiter unten wurde es dann auf den Südhängen natürlich sehr sulzig.
Gestartet sind wir um 9:30h vom (völlig leeren) Suvretta Parkplatz, wo wir um 16:30h dann auch den Tag beendeten. Die Talabfahrt hätte keinen weiteren Tag geschafft auf den letzten Metern, die war völlig am Ende.
Leider war ich diesen Winter nicht ganz so häufig auf der Corviglia wie die letzten Jahre, doch war ich am ersten Tag am Fr. 25.11 dabei und bis zum heutigen Tag war ich doch wiederum an ca. 25 Tagen auf der Corviglia unterwegs in diesem sehr schneearmen Engadiner Winter. Und auch dieses Jahr lässt sich sagen, dass ich unglaublich froh bin, weite Teile des Winters im Engadin verbracht zu haben, denn auch in einem solch schneearmen Winter geniesst man im Engadin dank Höhenlage und perfektem Kunstschnee unglaubliche Bedingungen.
Jetzt noch die restlichen Tage auf dem Corvatsch und Diavolezza/Lagalb geniessen bis 07. Mai!
Start Suvretta:
Paradiso:
Talabfahrt nach Celerina nach wie vor in einem super Zustand:
Trais Fluors
Muntanella
Swing, eine der besten heute
Dieses Bild entstand um 13 Uhr, das Gebiet war ab dem Mittag quasi leer:
Plateau Nair wie immer ein Traum:
Um 16h nochmals Trais Fluors:
Marguns kurz nach 16h:
Kurz vor der Talstation Suvretta fiel es uns nicht schwer, uns von der Corviglia für diesen Winter zu verabschieden:
Danke für die Berichte.
Schon lange nichts mehr vom engadin gesehen, dass jetzt so wenig Schnee im Hochtal liegt ist schon erstaunlich. Gerade mal der 10.4. und quasi schneefrei
Heute morgen war ich noch auf der Diavolezza. Am morgen war das Wetter noch ziemlich schlecht, daher war ich erst 9h am Start. Ab 9.30h wurfe es dann aber immer besser. Oben war ein paar cm Neuschnee auf den Pisten, ab dem See war es auch am morgen schon weich. Vermutlich konnte die Piste nicht in der Nacht durchfrieren. Gegen 11h wurde es dann unten teilweise schon bremsig, wurde dann auch eine knappe Nummer, den 20min-Takt zu schaffen. Nach 11h wurde aber nicht mehr nach Plan gefahren. 12h habe ich dann Schluss gemacht, war mir dann zu bremsig. Wenn der Sessellift noch gelaufen wäre, dann hätte ich noch länger gemacht. Aber am Berghaus konnte man immerhin noch schön an der Sonne das Panorama der Berninakette geniessen. War das letzte Mal für mich diese Saison, morgen ist GR Card-Saisonende. Die Piste hat noch gut Schnee, das reicht sicher bis zum 9.5.
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Blick zum Berninapass, der Lago Bianco macht seinem Namen noch alle Ehre
Wir waren heute spontan auch nochmals oben, allerdings später. So ca. von 10:30-15:00 Uhr.
Glücklicherweise haben unsere frisch präparierten Skis auf der Piste eigentlich nicht gebremst. Neben der Piste fühlte es sich aber bremsig an. Vielleicht ist der nächtliche, minimale Neuschnee dafür verantwortlich.
Leider läuft ja der Sessel nicht, aber man kann froh sein, überhaupt noch so gut fahren zu können. Im März war ich noch sehr skeptisch für das Saisonende. Der April mit seinem Wetter hat aber nun sehr stark geholfen, so dass noch mehr als genug Schnee liegen sollte bis zum kommenden Wochenende.
Morteratsch sieht von oben übrigens so aus, als könnte der Schnee nun endlich genügen. Aber unterhalb des Gletscherendes apert es bereits.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“ [Johann Wolfgang von Goethe]
Ja, der Neuschnee hat auch oben etwas gebremst. War dann besser, als der dann zerfahren war. Mein Board müsste aber auch mal wieder in den Service. Die Morteratsch-Abfahrt habe ich noch nie gemacht, aber kommt man dort ohne bergauf zu fahren über die Moräne? Auf dem Bild sieht es so aus, als ob man die erklimmen müsste.
Muss man nicht
Die Abfahrt schwenkt Richtung Piz Trovat in einer Traverse, mit der man ohne Gegenanstieg den Moränenkamm überwindet.
Hier bin ich die Abfahrt mit zwei Snowboardern gefahren:
Die Moräne ist im Prinzip gleich, nur fährt man tiefer auf den Gletscher herunter.
Der Übergang Pers- Morteratsch und das Gletscherende sind heute ganz anders. http://www.sommerschi.com/forum/reporta ... t1223.html
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“ [Johann Wolfgang von Goethe]
Ich bin die 1985 (auf Ski) und 2019 auf Snowboard gefahren. Und muss sagen, ich bin da an meine Grenzen gestossen. Die Seitenmoräne runter ist schon heftig, dann gibt es noch eine 2. Stelle. Wenn am Ende kein Schnee mehr liegt, heisst es marschieren. Die Abfahrt ist aktuell nicht offen und da würde ich so niemals runter. Der Winter war extrem schneearm und der Sommer davor sehr heiss. Verglichen zu gängigen Off-Piste, ist das schon eine eigene Klasse.
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Zuletzt geändert von fabile am 30.04.2023 - 10:58, insgesamt 1-mal geändert.
Ich kann das so nicht unterschreiben. Bei guten Verhältnissen ist die Abfahrt für einen einigermassen guten Skifahrer kein Problem. Am 14.2.21 bin ich da letztes Mal runter und habe es hier dokumentiert: viewtopic.php?p=5314185#p5314185
Der Einstieg direkt an der Diavolezza ist wohl der schwierigste Abschnitt. Den Wechsel vom Vadret Pers zum Morteratsch finde ich harmlos. Und die Steilstufe auf 2100m kann mit einer roten statt schwarzen Umfahrung umgangen werden. Der Rest ist eh Pipifax.
Wie es aktuell aussieht, weiss ich aber nicht. Mehr so generell.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum