Anfahrt: Ettlingen - A8 - Ulm - A7 - Füssen - Fernpass - Imst - Pitztal/Tieflehn in ca. 5:00 h, Rückfahrt selbe Strecke 4:30 h
Wetter: Sonnig mit etwas Restbewölkung nur am ersten Skitag, 0°C bis 10°C im Tal, -5°C bis 0°C am Berg
Schnee: 5-50 cm gefrorener bzw. nasser Alt- und Maschinenschnee an Hochzeiger und Rifflsee, >100 cm oft pulvriger Naturschnee auf dem Pitztaler Gletscher, Notweg >100-5 cm Naturschnee.
Anlagen in Betrieb: Alle außer SCHL Zollberg & DSB Sechszeiger am Hochzeiger, Übungs-SCHL Hirschtal am Rifflsee sowie sämtliche Tallifte
Wartezeiten: Keine außer auf die Abfahrt der Gletscherbahn in Mandarfen
Gefallen: Seit langem wieder ein Osterskiurlaub, wenn auch kurz und spät; Wetter; Schneesituation; Panorama
Nicht gefallen: Schlechtes Wetter am Anreisetag machte ihn als Skitag obsolet
Bewertung: 6 von 6 Punkten
Ausnahmsweise kommt dieser Bericht mit einem Jahr Verzug, weil ich ihn vor dem Jahreswechsel 2022/23 zeitmangelbedingt nicht ansatzweise fertiggestellt hatte. Es sind noch nicht allzuviele Pitztalberichte aus der Saison 2022/23 im Forum, also stelle ich diese alte Doku trotzdem ein. Möge der Bericht einfach denjenigen (Vor-)Freude machen, die ihren Osterskiurlaub 2023 im Pitztal verbringen. Wer mag, kann ja hinterher die Bedingungen vergleichen.
Fast genau 10 Jahre zuvor hatten Frau Harzwinter und ich in einem sehr angenehmen Hotel im Pitztal übernachtet, das sich seitdem einmal jährlich mit einer unaufdringlichen Grußkarte in Erinnerung bringt. Wir wollten schon lange wieder dorthin, und an Ostern 2022 hat es geklappt. Gern wären wir schon am Anreisetag, am Karfreitag, dem 15. April 2022, unterwegs Ski gefahren, z.B. auf dem Zugspitzplatt. Dagegen sprachen jedoch trübes Wetter und Taltemperaturen von +15°C. Also ging es einvernehmlich erst am Ostersamstag auf die Piste, und zwar auf Wunsch von Harzwinter Junior am Hochzeiger oberhalb von Jerzens ganz vorn im Pitztal. Für mich war es der dritte Besuch, Frau Harzwinter war in den 1980er Jahren per Klassen-Skifahrt eine Woche auf einer Hütte im Hochzeiger-Skigebiet, und Harzwinter Junior war hier im Kleinkindalter samt Mama gerodelt, woran er sich merkwürdigerweise nicht erinnern konnte.
Trotz des Ostersamstags blieben Parkplatz und Liftanlagen am Hochzeiger leer - schlecht für die Bergbahnen, gut für uns. Die Quellbewölkung, die anfangs noch dem obersten Teil des Skigebiets Schatten spendete, verzog sich bis zum Mittag, und ungetrübtem Skispaß stand nichts mehr im Weg. Von den fünf Beschäftigungsanlagen am Berg waren nur drei in Betrieb, die aber alle Pisten erschlossen. Die KSB Hochzeiger kannte ich noch gar nicht - sie ist Nachfolgerin der Vorgänger-Sesselbahn Rotmoos, die ihre Bergstation etwas niedriger und weiter nördlich hatte ... ihr Bergstationsgebäude stand noch, aber die alte Bahn war weg. Die Hochzeigerbahn erschließt einerseits eigene, gute rote und schwarze Abfahrten, andererseits die Piste des bei unserem Besuch bereits abgebügelten SCHL Zollberg. So fuhren wir vormittags an Hochzeigerbahn und KSB Panoramabahn, und die Mittagseinkehr gab's am Hochzeigerhaus im Sonnenschein. Erst am Nachmittag erkundeten wir die Abfahrten der KSB Zirbenbahn. Die schwarze Zirbenfall-Direktabfahrt war schneemangelbedingt nicht mehr befahrbar, aber die Panoramaabfahrt über den Grat mit beidseitigem Blick ins Inntal machte das wieder wett. Zum Abschluss des Skitages begaben wir uns auf den Maschinenschneestreifen der Talabfahrt. Der weiche Schneebrei war kraftraubend zu fahren, aber das war immer noch besser als eine Talfahrt mit der EUB.
Fazit: Der Hochzeiger ist ein schönes Tagesskigebiet, in das ich alle paar Jahre wieder gern zurückkehre.
30 Fotos vom Hochzeiger:
Pistenplan Skigebiet Jerzens / Hochzeiger.
Bergfahrt in der EUB Hochzeigerbahn von 1993 über die Maschinenschneepiste.
Anblick beim Verlassen des Stationsgebäudes Mittelstation auf 2000 m: Abgetaute Bereiche mit Kunstschneeband, aber auch Flächen mit verbliebenem Naturschnee.
Wir entschieden uns für die Skigebietsbefahrung gegen den Hoch- ... äh, Uhrzeigersinn und starteten mit der 8KSB Hochzeiger 2.5, die die Rotmoos-Sesselbahn ersetzte.
Noch viel Schnee an der Bergstation der 8KSB Hochzeiger 2.5, noch im Quellwolkenschatten. Gegenüber der Venetberg, hinter dem Landeck liegt.
Familie Harzwinter auf der Familienabfahrt zurück zum Mittelstationsensemble. Die Sonne gewinnt die Oberhand.
Baulich übermäßig erweitertes Ensemble Mittelstation Hochzeiger gegen Pillerhöhe und Venet-Südhang. Die Südhang-Sesselbahn des Skigebiets Venet ist leider verdeckt.
Nach erneuter Fahrt mit der 8KSB Hochzeiger 2.5 nehmen wir die Abfahrt Hochzeigerloch, die Verbindung zum Zollberg. Links eine Stütze des leider bereits im Saisonschluss befindlichen SCHL Zollberg, am rechten Bildrand unsere Abfahrt.
Auf der schön steilen Niederjöchl-Abfahrt zur Panoramabahn bzw. dem Hochzeigerhaus. Gegenüber wieder Pillersattel und Venet. Auf der Pillerhöhe befindet sich der kurze SCHL Walchlift.
Die 6KSB Panoramabahn fährt direkt am Hochzeigerhaus vorbei ...
... und bringt uns auf die Kalbenalm-Abfahrt der Zirbenbahn.
6KSB Zirbenbahn von 2009, damals eine Neuerschließung, die sicherlich nicht der Natur, aber der Attraktivität des Skigebiets gut getan hat.
Bergstation 6KSB Panoramabahn gegen die Pitztaler Dreitausender: Rofelewand, Gsallkopf und Watzespitze.
Das isolierte Kunstschneeband inmitten reinen Grüns da drüben gehört zum Kleinskigebiet Hochimst, das an Ostern 2022 bereits geschlossen war. Wenn das kein Königreich das Resteskifahrens ist, was sonst?
Blick von der Zirbenabfahrt auf Imst im unteren Gurgltal.
Langer Hangziehweg Panoramaabfahrt zurück ins Hauptskigebiet Hochzeiger, ...
... um zwecks Mittagseinkehr erneut über die Niederjöchlabfahrt hinunter zum Hochzeigerhaus zu düsen.
Mittagseinkehr im Hochzeigerhaus.
Nach erneuter Fahrt mit der Panoramabahn geht es wieder auf die Abfahrt ...
... zur Zirbenbahn ...
... und dann endlich auf die Panoramaabfahrt der Zirbenbahn. Ja, auch die ist ein Maschinenschneeschützenfest, ...
... aber mit obergenialer Trassierung! Links das Gurgltal mit Imst, rechts das Inntal. Dazwischen der 2370 m hohe Tschirgant mit dem kahlen, ca. 3.000 Jahre alten Bergsturzbereich.
Blick von der Panoramaabfahrt der Zirbenbahn übers Inntal ins Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis. In Bildmitte die Frommesabfahrt, über dem Skigebiet in weiß der Furgler.
Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis. Vorn Komperdellalpe, Lazid- und Scheidbahn mit ihren Pisten, hinten Sesselbahn und schwarze Abfahrten am Pezid, oben links die Stammerspitze, zweithöchster Berg der Samnaungruppe.
Zurück im Hauptskigebiet auf der Rotmoosabfahrt. Von hier geht es nochmals auf die ...
... Kanonenrohrabfahrt hinüber zum Zollberg, ...
... die interessant trassiert ist.
Gebäudeensemble "Mittelstation" Hochzeiger - stillose, nicht zueinander passende Zweckbauten. Schön (oder wenigstens ansehnlich) geht anders.
Vorbei an der Talstation Panoramabahn geht es nachmittags bei +8 bis +10°C im Maschinenschneebrei zu Tal.
Die Kurverei im Pistenpürree ist kraftraubend, aber zehnmal besser als die Talfahrt in der EUB.
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Am Ostersonntag, dem zweiten unserer drei Osterskitage, fuhren wir per Skibus zur EUB Rifflsee in Mandarfen. Die noch am Gründonnerstag als geöffnet gelistete Talabfahrt wurde mittlerweile als geschlossen angezeigt - doof, denn über sie wollten wir später auf Ski zur Gletscherbahn wechseln. Außerdem würde damit die Taschachalm als Wunsch-Mittagseinkehr ausfallen.
Auf den Abfahrten der Sesselbahnen Grubenkopf, Muttenkopf und Sunna Alm am Rifflsee hatten wir guten Skispaß, wobei die beiden letztgenannten Anlagen für Alpenverhältnisse schon arg kurz sind. Folglich fährt man vorwiegend am Grubenkopf mit seinen zweieinhalb sportlichen, ausreichend langen Abfahrten. Viel Panorama bietet das kleine Rifflsee-Skigebiet nicht. Selbst der Pitztaler Gletscher ist vom dominanten Mittagskogel, den die Gletscherbahn per Tunnel unterquert, verdeckt.
Da die Talabfahrt nur drei Tage zuvor noch geöffnet war, bot ich der Familie an, sie zwecks späteren Wechsels ins Gletschergebiet probezufahren - bei Lawinenwarnstufe 1 und bereits weitgehend abgetautem Südhang für mich risikolos. Und voilà, abgesehen von 20 m Seitrutschen neben einem aperen Hang war nicht nur die Gletscherbahn mühelos erreichbar, sondern auch die Taschachalm fand ich geöffnet und ohne Ablegen der Ski erreichbar vor. Lediglich die Rückkehr von der Taschachalm über den Ziehweg zur Rifflsee-Gondelbahn erforderte zweimaliges Abschnallen und Tragen der Skier über jeweils 200 Meter, aber der Stich zur Gletscherbahn zweigte ja bereits vorher ab. So verzichteten wir am Rifflsee gern auf die Mittagseinkehr im stillosen Artefakt mit dem gequält klingenden Marketing-Namen "Sunna Alm" neben der EUB-Bergstation, nahmen stattdessen lieber gemeinsam die gesperrte Talabfahrt unter die Kanten und bekamen so doch noch lecker Essen auf der Taschachalm.
Der Abzweig der offiziell gesperrten Piste zur Pitztaler Gletscherbahn hatte noch viel Schnee. Die Standseilbahn setzte sich schon bald nach unserer Ankunft in Bewegung. Ein kurzer Rundumblick an der Gletscherbahn-Bergstation: Hier hatte sich in den letzten Jahren nichts Wesentliches geändert, alles fast wie immer. Und so zeigten wir Harzwinter Junior die tolle Abfahrt der EUB Wildspitzbahn vom Hinteren Brunnenkogel mit dem Café 3440 obendrauf. Er war allerdings mehr an den rudimentären, für uns Eltern langweiligen Snowparks der EUB Mittelbergbahn interessiert.
Während meinem Familienanhang nachmittags die Kraft ausging und beide darum der Talfahrt per Standseilbahn den Vorzug gaben, testete ich nach einer Wunschfahrt mit dem schön langen SCHL Brunnenkogel die inoffizielle Notweg-Talabfahrt, den bekanntesten Schwarzbau der Pitztaler Gletscherbahnen - wie oben erwähnt bei Lawinenwarnstufe 1. Aus dem Rifflsee-Skigebiet konnte man sie gut einsehen, und ich hatte bereits damit gerechnet, am Ende der Abfahrt meine Skier wegen abgetauter Trasse einige hundert Meter tragen zu müssen. Die Notweg-Talabfahrt erwies sich als bestens zu fahren, wenn man im unteren Schussbereich von Nassschnee und ein paar zu umfahrenden Steinen absah. Und sie war noch genau bis zum Ende an einer Schirmbar vor dem Parkplatz der Gletscherbahn mit Schnee bedeckt. Von hier aus musste man nur noch über den Parkplatz zur Skibushaltestelle tragen. Was ich aus dem Rifflseegebiet als abgetaut wahrgenommen hatte, war die Schiebetrasse am Bach entlang nach Mandarfen und Tieflehn. So hat also alles wie gewünscht geklappt.
Den Ostermontag verbrachten wir ohne Rifflsee-Besuch komplett auf dem Pitztaler Gletscher. Diesmal nahmen wir gemeinsam die Abfahrten am recht langen Brunnenkogellift mit. Am Schlepplift fiel auf, dass seine Trasse teils nur noch durch Vermattung auf dem gewünschten Eisniveau gehalten wurde, während die südseitige der beiden Abfahrten neben dem Lift bereits einige Höhenmeter niedriger verlief. Erneut freute sich Harzwinter Junior über die wenigen Snowpark-Trassierungen, ansonsten fuhren wir am liebsten die Abfahrten der Wildspitzbahn. Als letzte Abfahrt der Skisaison 2021/22 gaben wir uns gemeinsam den Notweg ins Tal. In unserem Hotel in Tieflehn konnten wir uns in bequeme Reisekleidung werfen und waren viereinhalb Stunden später wieder daheim in Ettlingen.
Fazit: Schön, dass wir unsere Osterskitage 2022 im Pitztal genießen konnten und dass Wetter und Schneeverhältnisse mitgespielt haben. Ins Pitztal kehren wir alle paar Jahre gern zum Skifahren zurück ... vielleicht, weil hochalpine Skiatmosphäre ohne Halligalli Frau Harzwinter und mich an die eigene Skijugend im Wallis erinnert.
20 Fotos aus dem Rifflseegebiet:
Pistenplan Rifflsee und Pitztaler Gletscher.
Einstieg in die EUB Rifflsee in Mandarfen.
Rückblick aus der EUB Rifflsee hinunter nach Mandarfen. Da hab' ich auch schon mehrfach gewohnt.
Bergstation EUB Rifflsee. War die "Sunna Alm" jemals ein Almgebäude, bevor sie gequadert wurde?
Erklärungsbedürftiges Motiv von der Piste: Nachstellung einer Situation aus der Hundeschule ... "Sitz, Wuffi!" ? Oder was will uns das Personenarrangement sagen?
Abfahrt der KSB Sunna Alm ohne Beschäftigungswert, für ein Alpenskigebiet viel zu kurz.
Piste 4SB Muttenkopf mit Blick ins oberste Pitztal oberhalb Mittelbergs.
Grubenkopf mit seinen arg trassierten Abfahrten. Die Trassierung ist aber schon mindestens zwei Jahrzehnte alt.
Blick vom Grubenkopf ins Taschachtal. Auf dem flachen, runden Kamm am rechten Bildrand steht das Taschachhaus. Die Moränen zeugen eindrucksvoll von den einstigen Dimensionen des Taschachferners. Bei meinem Sommerbesuch 2002 befand sich zwischen den Moränenwällen allerdings nur noch eine schmale Toteiszunge. Mittlerweile ist auch sie weggetaut.
Schwarze Abfahrt Grubengrat, schön sportlich.
Hinunter zum Rifflsee.
Nochmals Abfahrt Grubengrat.
Oberstes Stück der bei unserem Besuch schneemangelbedingt gesperrten Talabfahrt Rifflsee. Blick ins Taschachtal.
Seitrutschen neben einem aperen Hang der gesperrten Talabfahrt.
Danach ist die gesperrte Talabfahrt bzw. ihre Beschneiungsspur aber wieder fit.
Taschachalm geöffnet!
Einmal versuche ich es auf dem Ziehweg bis zur Talstation der EUB Rifflsee in Mandarfen.
300 m vor Mandarfen muss ich zwischenzeitlich abschnallen und 200 m tragen.
Dann lässt es sich auf Resten bis zur Brücke vor der EUB-Talstation weiterrutschen.
Wieder hoch mit der EUB Rifflsee.
Weiter mit 47 Fotos vom Gletscher.
Fast keine Wartezeit auf die Abfahrt der Gletscherbahn.
An der Bergstation der Pitztaler Gletscherbahn kann ich im Vergleich mit den zurückliegenden Besuchen keine Veränderungen erkennen.
Hinterer Brunnenkogel mit Wildspitzbahn und den besten Abfahrten des Skigebiets.
Hinauf aus den Hinteren Brunnenkogel mit der Wildspitzbahn, die gar nicht auf die Wildspitze fährt.
Blickfänger Wildspitzbahn.
Immer wieder beeindruckendes Panorama des Wildspitzmassivs vom Hinteren Brunnenkogel aus.
Zoom hinüber ins Söldener Gletscherskigebiet auf den Resten des Rettenbachferners zu den Talstationen von EUB Schwarze Schneid II und SCHL Karleskogel.
Blick hinüber ins Söldener Gletscherskigebiet zur Bergstation EUB Tiefenbachbahn.
Blick hinüber ins Söldener Gletscherskigebiet auf den Resten des Rettenbachferners zur den Talstation der EUB Schwarze Schneid II. Hinten Wilde Leck und Ruderhofspitze.
Zoom über den Söldener Skihang auf dem Rettenbachferner mit SCHL Karleskogel zum Zuckerhütl, dem breiten Kamm der Sonklarspitze, und ganz rechts zum Großen Möseler in den Zillertaler Alpen. Am oberen rechten Bildrand erkennt man noch die Bergstationsstützen der EUB Tiefenbachbahn.
Zeit für Zoomfotografie hier oben: Antelao, Geisler und Fermeda in den Dolomiten.
Blick übers Taschachtal in Richtung Silvrettagruppe.
Hinten Piz Güglia / Piz Julier überm Julierpass bzw. Oberengadin. Vorn mit der Tourenfahrerspur drauf die Nördliche Sexegertenspitze.
Piz Sarsura, Sarsuragletscher, Piz Vadret, hinten Piz Mitgel, rechts Piz Sarsura Pitschen zwischen Zernez und Flüelapass. Sieht aus wie ein Gletscherskigebiet, ist aber keines.
Schwarzhorn überm Flüelapass mit Flüelastrasse.
Vorn Idjoch und Viderjoch im Skigebiet Ischgl-Samnaun, hinten Schesaplana.
Piz Linard und Piz Clünas in der Silvretta im Zoom.
Abfahrtszubringer auf dem Kamm des Hinteren Brunnenkogels. Hier wurde vor ein paar Jahren illegal gesprengt; in der Folge durfte die Abfahrt einen Winter lang nicht benutzt werden. Selten dämliche Aktion der Gletscherbahnen.
Blick 2000 m tiefer ins Pitztal mit den Gipfeln Fundusfeiler und Kreuzspitz.
Wildspitz-Wintergipfel und Hauptgipfel, mit 3774 m höchster Berg Tirols, bestiegen 2002.
Hochvernagtspitze.
Zoom auf Großglockner, Großen Möseler, Hochfernerspitze und Hochfeiler.
Noch gibt es an der Wildspitze so eindrucksvolle Gletscher ...
Abfahrt vom Hinteren Brunnenkogel. Für mich bei jedem Besuch wieder toll.
Kurz vor der Gletscherbahnstation.
Und nochmal runter vom Hinteren Brunnenkogel, ...
... aber diesmal queren wir in Richtung Mittelbergbahn.
Talstation EUB Mittelbergbahn und KSB Gletschersee.
EUB Mittelbergbahn von 2006 mit anfangs relativ flacher Trasse. Kaum noch vorstellbar, dass ihre Vorgänger ein 2220 m langer plus ein 800 m langer Gletscherschlepplift waren.
Steileres Trassenstück der EUB Mittelbergbahn vor der Mittelstation. Ein attraktiver Beweis, weshalb Seilbahnkabinen weder weiß noch blau noch schwarz sein sollten.
Von den Abfahrten der Mittelbergbahn wollte Harzwinter Junior unbedingt die mit den Funparkelementen fahren. Gähn. Springen tu' ich mit meinen Ü50 schon lange nicht mehr.
Noch mal hoch mit der ansehnlichen Mittelbergbahn.
Querblick zum Hinteren Brunnenkogel.
Schleppliftfahrt am gähnend leeren SCHL Brunnenkogel.
Viel Metall im Zoom. Man sieht, dass die Südseite der Eistrasse des Lifts teils durch Vermattung vor dem Abschmelzen geschützt ist.
Herrlich leere Abfahrt des SCHL Brunnenkogel - und das an Ostern!
Vom SCHL Brunnenkogel ging es im Schuss auf die illegal angelegte Notweg-Talabfahrt vom Gletscher hinunter nach Mittelberg.
Rückblick auf das erste Stück Notweg.
Weiter hinunter in Richtung Gletscherende. Das dominante Gletschertor von früher ist leider verschwunden.
Über ein aus dem Fels gesprengtes Stück Ziehweg ...
... geht es weiter ins oberste Stück Pitztal oberhalb Mittelbergs.
Notwegstück in Richtung des Hangs, auf dem gern eine Lawine abgeht. Bei uns war Warnstufe 1.
Weiter in Richtung Talboden.
Der Notweg wird flacher, ...
... bis er nur noch ein Alpwegstück neben dem Bach ist ...
... und kurz vor der Bebauung ...
... an einer Schirmbar endet. Im Hochwinter kann man von hier über eine Wegtrasse fast gefällelos noch weiter bis Mandarfen und Tieflehn schieben.
Ende unseres Osterskiurlaubs 2022.