Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
IronDome
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Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von IronDome »

https://www.welt.de/vermischtes/weltges ... oetet.html

https://www.stol.it/artikel/chronik/aut ... r-getoetet

Das ist erschreckend. Mir war nicht bekannt, dass in dieser Gegend Bären existieren. Anscheinend geriet das Ansiedlungsprogramm der EU außer Kontrolle.

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Nocki
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von Nocki »

IronDome hat geschrieben: 07.04.2023 - 21:46 Das ist erschreckend. Mir war nicht bekannt, dass in dieser Gegend Bären existieren. Anscheinend geriet das Ansiedlungsprogramm der EU außer Kontrolle.
Zumindest am Monte Stivo stehen einige Warnschilder mit Verhaltenstipps.
Auf jeden Fall traurig... :(
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan :ja: :wink:
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albe-fr
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von albe-fr »

das erschreckende ist, dass der Baer abgeschossen werden soll - wir sollten doch froh sein, dass Baeren in den Alpen wieder sesshaft werden.
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ski-chrigel
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von ski-chrigel »

IronDome hat geschrieben: 07.04.2023 - 21:46 Anscheinend geriet das Ansiedlungsprogramm der EU außer Kontrolle.
Ausser Kontrolle würde ich dem nicht sagen. Aber sind halt Wildtiere. Der Bruder dieses Bärs war ebenfalls ein Problembär und musste in der Schweiz erschossen werden. Eine etwas schwierige Familie ;-)
https://amp.20min.ch/story/problembaer- ... 0672802144
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icedtea
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von icedtea »

Verwandte von Bruno?
Wo ich schon war:
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Als nächstes: 🤷‍♂️
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IronDome
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von IronDome »

albe-fr hat geschrieben: 07.04.2023 - 22:42 das erschreckende ist, dass der Baer abgeschossen werden soll - wir sollten doch froh sein, dass Baeren in den Alpen wieder sesshaft werden.
Genau, am besten überlassen wir den Bären alles und bieten ihnen unsere Mitbürger zum Fraß an.

Mann Mann Mann, wenn ich so etwas lese. Bist du Grüner?
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snowotz
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von snowotz »

Das wirklich erschreckende daran ist, dass dieser Problem-Bär laut letztem Artikel hätte eigentlich schon längst abgeschossen werden sollen, da er bereits einen anderen Wanderer angefallen hatte und dass das angeblich nur an Protesten von Tierschutzverbänden gescheitert ist. Ganz toll, wenn das so stimmt dann haben die jetzt einen Menschen auf dem Gewissen.
Ich weis wo ich zum Wandern nicht mehr hinfahre. :twisted:
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von judyclt »

Altes Thema. Die Diskussion kann man sich quasi sparen und alle Argumente nachlesen.
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Theo
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von Theo »

War klar dass das früher oder später mal passiert
( wenn es nicht schon öfters passiert ist ) wenn man im Gehege aufgezogene Kreaturen aussetzt.
Das Problem ist dass diese Tiere nie ein artgerechtes Leben erlernt haben und desshalb in gewisser weise darum eben auch gar keine Wildtiere sind.

Jeder weis dass diese art von "Auswilderung" nicht funktionieren kann und dass es zwangsweise irgendwann dadurch Tote geben wird und darum ist für mich jeder wo so etwas unterstütz schlicht und einfach ein "MÖRDER".

Wenn man Tiere wieder ansiedeln will dann muss man es richtig machen, aber das ist finanziell ja da dann nicht mehr lukrativ und um was anderes als haufenweise damit Geld verdienen geht es bei Wolf und Bär ganz sicher nicht.

Bergwanderer
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von Bergwanderer »

Das nächste Problem ist schon gegeben, die Vermehrung der Wölfe ... auch im dicht besiedelten Deutschland.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 93317.html
https://www.topagrar.com/jagd-und-wald/ ... 47273.html
gfm49
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von gfm49 »

Theo hat geschrieben: 08.04.2023 - 11:33 War klar dass das früher oder später mal passiert
( wenn es nicht schon öfters passiert ist ) wenn man im Gehege aufgezogene Kreaturen aussetzt.
afaik wurden keine Tiere aus Gehegen ausgesetzt, sondern wildlebende Tiere aus Slowenien "umgesiedelt". Außerdem ist ein erheblicher Teil der Trienter Population bereits dort "in freier Wildbahn" geboren.
ThomasK
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von ThomasK »

Ich war immer schon strikt gegen diese Wiederansiedlungsprogramme, denn sie können in unserer dichtbesiedelten Kulturlandschaft gar nicht artgerecht leben. Als vor über 200 Jahren die letzten Bären und Wölfe abgeschossen wurden, gab es keine Eisenbahnen, keine Straßen, keine ausgedehnten Siedlungsgebiete, keine Seilbahnen, keinen Tourismus usw.

Die Alpen waren im wesentlichen menschenleer und es gab keinen Tourismus.

Bären und Wölfe brauchen aber ihre Jagdreviere, wo sie sich austoben können. Das klappt aber nur in menschenleeren Gebieten.

Aber die Alpen sind heute eine menschengeprägte Kulturlandschaft, die zudem von zahlreichen Infrastruktureinrichtungen zerschnitten ist. Da ist es ZWANGSLÄUFIG so, dass die Bären und Wölfe ihre Scheu vor den Menschen verlieren MÜSSEN, weil sie sich in der von Verkehrswegen und anderen Zivilisationseinrichtungen völlig zerschnittenen Landschaft ZWANGSLÄUFIG an die Menschen gewöhnen.

Das ganze doofe Gerede von Bärenexperten, dass die Bären die Menschen nie angreifen werden, ist doch totaler Quatsch. Wenn bereits bei 100 Bären so ein tödlicher Unfall passiert, dann ist die Wahrscheinlichkeit durchaus schon im einstelligen Prozentbereich.

Meiner Meinung nach gibt es nur eines: Die ganzen Wiederansiedlungsprogramme unverzüglich stoppen und alle Bären, Wölfe und Luchse entnehmen. Die können in menschenleeren Gebieten in Alaska oder Sibirien leben, aber nicht bei uns.

Deutschland gehört zu den am dichtest besiedelten Staaten der Erde. Das ist völlig irre, da mit falscher Naturromantik Menschenleben auf das Spiel zu setzen. Das ist ungefähr so irre, wie wenn man einem Säugling eine geladene Pistole zum Spielen gibt und sich dann die Hände in Unschuld reibt, wenn etwas passiert.

Ich denke, wenn jetzt nicht die Notbremse gezogen wird, dann werden weitere tödliche Unfälle passieren und irgendwann werden dann Aktivisten Terroranschläge auf Büros wie WWF & Co verüben.
schneesucher
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von schneesucher »

Sehe ich ähnlich wie Ihr. Vor ein paar hundert Jahren, war man wohl froh, dass man diese Raubtiere ausgerottet hat und nun setzt man sie mutwillig wieder aus.
Dabei dürfte insbesondere die Stadtbevölkerung politisch dafür sorgen, dass sich die Landbevölkerung mit den daraus folgenden Problemen herumschlagen muss.
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Skipapi
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von Skipapi »

Und weil jeder Todesfall inakzeptabel ist, sind auch alle Wolf- und Bärgegner dafür, sofort den Autoverkehr zu verbieten..... Es ist schön, dass bei uns wieder Bartgeier, Wölfe, Bären und Luchse leben. Ja, das ist nicht ganz ohne Risiken, ja, gewisse Problemtiere muss man schiessen. Gewisse Vorsichtsmassnahmen muss man ergreifen, dann funktioniert das Zusammenleben. In vielen anderen Lebensbereichen, leben wir mit viel grösseren Restrisiken, siehe Einleitung ..
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Theo
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von Theo »

Den Schmarrn mit umgesiedelt aus Slowenien und in freier Wildbahn aufgewachsen können die so oft erzählen wie sie wollen, stimmen tut er zum Grossteil trotzdem nicht. In der Wildniss geboren ma ja stimmen, ksum suf der Welt betäubt und von Menschenhdnd aufgezogen bis zur Aussetzung aber auch.
Das war brim Bruno schon so, da wusste halb Europa wie sich ein Bär verhält, einzig Bruno wusste es nicht und machte eigentlich alles genau anders Wsrum wohl?
Das gleiche gilt auch für den Quatsch mit der selbsständigen Einwanderung, bei 10 Kilometer von drt Grenze aussetzen zear in der Theorie war und trotzdem gelogen.

Kurios an den ganzen Geschichen ist dass dort wo sich Rudel gebildet haben die Risse von Nutztieren und anderem Wild trotz der weit höheren anzahl Raubtiere nicht mehr zunehmen und die erlegten Tiere quasi vollkommen aufgefressen werden.
Die Tiere können sich also in eimem Rudel selbsständig Sozialkompetenzen aneignen, als Einzeltier geht das halt nicht und deshalb sind auch immer wieder diese das Problem.

Gar nicht so heimische Giftschlangen waren auch schon im Angebot, da haben sie dann allerdings selber mangels Handyempfang im Umkreis vom Guggisee die Transportkörbe nicht wieder gefunden.
Die Beweise sind nach wie vor privat eingelagert, der Wildhüter bekam von den Findern nur die Hälfte ausgehändigt.

Schlussatz: Es könnte funktionieren wenn man es richtig macht und bereit ist gemachte Fehler zu korrigieren. Uneinsichtig, rechthaberisch, von oben herab und mit dem Kopf durch die Wand komnt es allerdings sicher nicht gut.
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sheridan
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von sheridan »

Gibt's dann demnächst solche Bilder auch von Dolomiti Superski ? Wobei dort die Pisten besser aussehen ..

https://youtube.com/shorts/kprjFMYwUU8?feature=share
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ski-chrigel
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von ski-chrigel »

…und die Skifahrer besser fahren können.
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schneesucher
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von schneesucher »

Nun ja, es ist ja keine Überraschung, dass bei einem solchen Thema die Grünen überraschend aus dem Unterholz brechen.
Mittelbar kann man tatsächlich mittelbar eine Mordabsicht unterstellen, wenn man Raubtiere in einer dichtbesiedelten Region frei herumlaufen lässt. Um dieses Faktum zu vernebeln, kommen dann immer wieder solche Behauptungen, dass dieses Raubtier den Menschen nicht als natürliche Beute ansieht.
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von tafaas »

Man solltet vielleicht das Wort Mord mal googlen, bevor man es anderen Menschen an den Kopf wirft. :rolleyes:
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Theo
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von Theo »

Es sollt einfach jeder wissen dass es auch ihn oder jemand aus seiner Familie jederzeit treffen kann und was das andere angeht, es gibt Gesetze wo einen zwingen andere vor sich selbst zu schützen.
judyclt
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von judyclt »

Biggilino hat geschrieben: 08.04.2023 - 21:08 Das sagt der richtige! :lach:
Wohl wahr :lol:

Wobei es natürlich stimmt, dass die Diskussion über Opfer von Bären statistisch gesehen völlig Banane ist. Da würden ein paar Radwege, Kreisverkehre, Fluppensteuern usw. viel mehr Leben retten. Ist aber nicht so spannend für die Medien.
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von ThomasK »

Juristisch ist Mord der falsche Ausdruck.

Richtig ist, dass diejenigen, die Raubtiere in Gebieten ansiedeln, die von Menschen genutzt werden, sich der fahrlässigen Tötung schuldig machen.

Juristisch muss man allerdings unterscheiden.

Wenn die Bärenansiedler sagen "Es wird schon nichts passieren" dann ist es fahrlässige Tötung.

Sagen sie aber: "Und wenn schon, die Bären haben ein Recht hier angesiedelt zu werden" dann ist es bedingter Vorsatz, aber auch dann kein Mord.

Da allerdings das Trentino zu Italien gehört, ist das deutsche StGB sowieso nicht relevant.
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von Highlander »

ski-chrigel hat geschrieben: 08.04.2023 - 18:16 …und die Skifahrer besser fahren können.
aber auch nicht alle ... :mrgreen:
und stehen bleiben diese meistens mitten in einer Pistenkreuzung...
und überlegen (diskutieren ) dann minutenlang ob sie rechts oder links fahren... :biggrin:
da wäre es manchmal nicht schlecht, wenn da ein Bär hinter Ihnen her wäre.. :mrgreen:
wo ich schon skifahren war:
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ski-chrigel
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von ski-chrigel »

ThomasK hat geschrieben: 09.04.2023 - 00:24 Juristisch ist Mord der falsche Ausdruck.

Richtig ist, dass diejenigen, die Raubtiere in Gebieten ansiedeln, die von Menschen genutzt werden, sich der fahrlässigen Tötung schuldig machen.

Juristisch muss man allerdings unterscheiden.

Wenn die Bärenansiedler sagen "Es wird schon nichts passieren" dann ist es fahrlässige Tötung.

Sagen sie aber: "Und wenn schon, die Bären haben ein Recht hier angesiedelt zu werden" dann ist es bedingter Vorsatz, aber auch dann kein Mord.

Da allerdings das Trentino zu Italien gehört, ist das deutsche StGB sowieso nicht relevant.
Die italienischen Gerichte werden diese Frage nun klären:


Familie von totem Jogger (26) verklagt Staat
https://www.20min.ch/story/familie-von- ... 4116889179
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gfm49
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Re: Wanderer im Trentino von einem Bären getötet

Beitrag von gfm49 »

ski-chrigel hat geschrieben: 09.04.2023 - 02:08 Die italienischen Gerichte werden diese Frage nun klären:


Familie von totem Jogger (26) verklagt Staat
https://www.20min.ch/story/familie-von- ... 4116889179
Das dürfte aber ein Zivilprozess sein, keine strafrechtliche Verfolgung

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