Der morgendliche Blick am Ostersonntag aus dem Fenster kündigte absolutes Kaiserwetter an. Umso verwunderter war ich, dass es in der Früh auf der Corviglia recht leer war. Scheinbar sind sehr viele Leute schon des Skifahrens müde oder wollten lieber Ostereier suchen. Auf der Corviglia wurde es aber auch im Tagesverlauf nicht wirklich voller. Am Corvatsch war am Nachmittag dann doch deutlich mehr los als üblich, was aber dann trotzdem keineswegs tragisch ist.
Die Pistenverhältnisse waren heute in beiden Skigebieten grandios. In den höheren Lagen erinnerte nichts daran, dass heute schon Ostern ist. Die Pisten waren hart-griffig und pulvrig, wie es an einem schönen Wintertag der Fall wäre. Unten auf den Talabfahrten war es aber naturgemäß etwas sulzig.
Das Wetter war heute an sich einfach top. Am Berg bewegten sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt und auch der Wind war weniger kräftig, wie an den Vortagen. Die Temperaturen waren heute zudem deutlich milder als zuvor.
Mehr Details zu den einzelnen Skigebieten schreibe ich dann an der jeweiligen Stelle im Bericht.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Corviglia:
Hier startete ich um 07:50 Uhr mit der ersten Fahrt der Signalbahn in den Skitag, Die Kabine war gerade einmal halbvoll. Oben waren die Pisten Corviglia-typisch perfekt präpariert und sehr griffig, Insbesondere sind positiv Plateau-Nair und die Paradiso sowie die Swing hervorzuheben.
Das Skigebiet füllte ich nur mäßig. Einzig am Plateau-Nair musste man manchmal ein paar Sessel warten, was man aber per Singleline umgehen konnte. An allen anderen Liftanlagen konnte man quasi durchgehen,

Morgendlicher Blick aus dem Salastrains-Sessel

Herrlicher Blick am Morgen auf die Corviglia

Der Plateau-Nair-Paradehang war einmal mehr perfekt. Grandios, wie sie das immer in Perfektion hinbekommen

Ultra-breiter Pistenstart am Plateau Nair

Blick auf Marguns

Ausblick Piz Nair

Pistenstart am Piz Nair

Lej da la Pesch

Dito. Die Pisten waren hier wegen des Neuschnees über Nacht und ein paar Windverwehungen etwas weich

Und der Ausblick in die Gegenrichtung

Start der Rückbringerabfahrt zur Glüna-Sesselbahn

Bei diesem Kaiserwetter ist „mein“ Glüna-Standardmotiv doch wesentlich ansehlicher, als bei dem schlechteren Wetter gestern

Tolle rote Abfahrt an der Glüna-Sesselbahn

Blick aus dem Trais Fluors-Sessel

Die dortige schwarze Abfahrt gehört immer noch zu den schlechteren Abfahrten im Gebiet in dieser Saison. Die Bodenwellen kommen hier noch arg durch.

Blick von der schwarzen Abfahrt auf Marguns

Deutlich besser war die rote Abfahrt am Trais Fluors

Start der Talabfahrt nach Celerina

Blick auf Celerina. Auch wenn der Parkplatz heute deutlich voller war als gestern, merkte man das im Gebiet kaum. Die Talabfahrt selbst war herrlich firnig um ca. 10:40 Uhr

Ebenso firnig war die Muntanella

Wieder überraschend gut war die Paradiso-Abfahrt, die super Aussichten auf die Oberengadiner Seenplatte bietet

Blick auf den Pistenstart am Munt da San Murrezan

Auch die Suvretta-Talabfahrt fuhr ich noch einmal, auch wenn natürlich die im unteren Bereich extrem kritische Schneelage nicht besser geworden ist

Blick auf Signal

Der Starthang der Signal-Talabfahrt war noch sehr gut und firnig

Ab hier war es dann aber doch nur mehr Sulz

Und ab dem Bereich der Straßenquerung war auch hier die Schneelage, wie schon gestern, extrem kritisch. Gut, lange halten muss die Talabfahrt ja nicht mehr.
Um 12:16 Uhr nahm ich den Bus in Richtung Corvatsch
Corvatsch:
Pünktlich um 12:27 Uhr traf ich dann an der Talstation ein. Insgeheim hoffte ich, dass sie um 12:30 Uhr eine Zwischenfahrt machen würden. Ich habe hier im Forum mal gelesen, dass sie ab einer gewissen Anzahl Menschen solche Zwischenfahrten machen. Als ich durchs Drehkreuz ging war der Zähler auf 32 und nach mir kamen bis halb noch einmal circa 10 Personen. Schade, dass hier dann keine Zwischenfahrt eingelegt wurde, denn so musste man sinnlos im Tal bis 40 herumsitzen.
Oben am Corvatsch waren nahezu alle Abfahrten noch eher hochwinterlich, da hart-griffig und pulvrig. Nur die Gipfelabfahrten waren am Mittag schon hinüber, sodass ich dort nur die beiden Varianten gefahren bin und keine Wiederholungen gemacht habe.
Insgesamt war es am Corvatsch deutlich voller als üblich. Einmal musste ich sogar mehrere Minuten an der lahmen Mandra-Sesselbahn warten. Ansonsten gab es aber keine Wartezeiten und auch auf den Pisten war der Andrang ok. Die gewohnte Leere war heute hier aber nicht vorzufinden.

Ausblick vom Pistenstart am Gipfel in die Berninagruppe

Standard-Gipfelabfahrt

Blick aus der Gipfelbahn

Bei der zweiten Fahrt ging ich dann auch noch auf die Panoramaterrasse. Wie es scheint, hingen im Norden noch ein paar Wolken

Zoom zu den Schneebändern der Corviglia

Blick in die Berninagruppe

Roseg-Abfahrt

Weiter unten auf der Gipfelabfahrt, die bis zu diesem Punkt schon ziemlich hinüber war. Ab hier wurde es besser, was aber nicht wundert, da sie ab hier wesentlich flacher ist

Blick zur Talstation der Mandra-Sesselbahn, wo ich bei meiner ersten Gipfelrunde sogar ein paar Minuten warten musste. Völlig verrückt.

Sehr leer war es hingegen auf der Abfahrt zum SL Murtel

Giand’Alva. Die dortige DSB war diesen Winter nie in Betrieb, richtig?

Die Abfahrt Murtel – Alp Surlej war gut

Auch die Chastelets war gewohnt gut und machte noch viel Spaß

Blick aus der Surlej-Sesselbahn

Kurz vor Murtel

Rückblick Chastelets

Die Crap Nair war aber noch einiges besser, als die Chastelets. Sie war wahrlich perfekt

Blick aus der Curtinella-Sesselbahn zur Chastelets-Abfahrt

Curtinella

Kurz vor der Curtinella-Bergstation

Curtinella-Abfahrt mit Blick zur Corviglia

Verblüffend gut und nur ganz leicht sulzig war die Talabfahrt nach Surlej

Blick von der Chastelets auf die Alp Surlej

Blick auf Rabgiusa

Sehr gute Grialetsch-Abfahrt mit Blick auf Furtschellas

Blick aus der Furtschellas-Sesselbahn kurz vor der Bergstation. Leider sind die Skydancer-Sessel furchtbar unbequem

Ausblick Furtschellas-Bergstation

Furtschellas-Abfahrt

Blick auf Rabgiusa

Dito

Abfahrt entlang Chüderun

Zu guter Letzt ging es über die Talabfahrt nach Sils, von wo aus ich per Bus wieder zu meiner Unterkunft fuhr. Die Talabfahrt war für die Uhrzeit noch ziemlich gut in Schuss und machte noch Spaß. Ein würdiger Tagesabschluss also
Fazit:
Wow, was war das für ein toller Tag heute. So winterliche Tage an Ostern machen doch Spaß. Perfekter Schnee, perfekte Pisten und moderater Andrang machten das heute für mich zu einem sehr, sehr guten Skitag.