Toll, diese Statistiken von Pseudo-Wissenschaftlern. Am Ende des Tages entscheiden allein die Betreiber, ob es sich rechnet oder nicht.
Das wird dann lustig, wenn Winterberg funktioniert und das Sudelfeld dicht macht....
Im übrigen ist kein Schnee im Winter auch nichts anderes als Dauerregen im Sommer. Der Tourismus geht trotzdem weiter. Er verschiebt sich halt nach oben. Wenn unter 1.500 alles dicht macht, kann man ja über 1.500m ausbauen.
Rein topografisch wirds in Bayern über 1500 Meter recht eng.die grösseren Höhen ab 1800 Meter sind in Bayern meist extrem felsige Areale. So dolle wiesenhügel bis 2100 Meter wie bei Schladming, flachau oder kitz fehlen fast vollkommen. Zumal der alpenplan dazwischenfunkt.
Ich seh ehrlich gesagt fürs Skifahren in Bayern auch keine rosige Zukunft.
Ich finde da gibt's ne recht einfache Lösung für.
Solange sich das Skifahren wirtschaftlich rentiert wird es ausgeübt und angeboten, wenn nicht mehr werden die Skigebiete sehr schnell verschwinden.
Und zumal die Skigebiete inzwischen ja doch auch einiges tun um nachhaltiger zu werden, finde ich es schon gerechtfertigt das Angebot zu bieten so lange die Nachfrage möglich ist und die Gegebenheiten es ermöglichen. Was in 5, 10 oder 50 Jahren ist kann man dann entscheiden. Bis dahin einfach genießen.
Schneeberk hat geschrieben: 15.04.2023 - 23:21
Im übrigen ist kein Schnee im Winter auch nichts anderes als Dauerregen im Sommer. Der Tourismus geht trotzdem weiter. Er verschiebt sich halt nach oben. Wenn unter 1.500 alles dicht macht, kann man ja über 1.500m ausbauen.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“ [Johann Wolfgang von Goethe]
Schneeberk hat geschrieben: 15.04.2023 - 23:21
Toll, diese Statistiken von Pseudo-Wissenschaftlern. Am Ende des Tages entscheiden allein die Betreiber, ob es sich rechnet oder nicht.
Das wird dann lustig, wenn Winterberg funktioniert und das Sudelfeld dicht macht....
Im übrigen ist kein Schnee im Winter auch nichts anderes als Dauerregen im Sommer. Der Tourismus geht trotzdem weiter. Er verschiebt sich halt nach oben. Wenn unter 1.500 alles dicht macht, kann man ja über 1.500m ausbauen.
Rein theoretisch könntest du zwar z.B. die Jennerbahn um eine dritte Sektion bis zum Schneibstein ergänzen und dann im Sattel zwischen Jenner und Schneibstein nach dem Vorbild von Furgg (Zermatt) einen Zwischeneinsteig errichten, aber das wirst du politisch kaum durchbekommen, auch wenn du am Schneibstein rein theoretisch ein paar rote Pisten anlegen kannst und eine EUB vom Jenner zum Schneibstein technisch einfach zu realisieren wäre.
Im Chiemgau kannst du es komplett vergessen; am Hochfelln hat man schon vor Jahren auf 1600 m Seehöhe den Skilift abgebaut, weil kein Schnee mehr da ist. Am Hochfelln hast du vielleicht noch 10 - 15 Skitage im Jahr - wenn überhaupt.
Der Osterfelder in Garmisch-Partenkirchen ist zwar über 2000 m hoch gelegen, aber auch dort klappt mitterweile oft wochenlang nichts mehr.
Theoretisch könntest du noch eine Seilbahn bis zum Alpspitzgipfel (2628 m) bauen und dann auf der Alpspitzschulter eine Piste anlegen; diese Piste hätte etwa 400 Höhenmeter und würde bis auf ca. 2200 m Seehöhe (östliche Alpspitzschulter) hinabreichen. Auf der Alpspitzschulter zwischen einer Höhe von 2200 m und 2628 m könntest du theoretisch einen kuppelbaren 6er-Sessel bauen.
Aber Talabfahrten wären auch da nicht mehr möglich, sodass die Skifahrer bei Pistenschluss wieder mit dem 6er Sessel von der Alpspitzschulter auf die Alpspitze (2628 m) hochfahren müssten, um dann mit der neuen Seilbahn ins Tal zu fahren.
Und im Bayerischen Wald lachen sie dich aus, wenn du ihnen den Tipp gibst, Skigebiete über 1500 m Seehöhe auszubauen.
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Rein theoretisch könnte man auch zwischen dem Hocheck (2651 m) und dem Watzmannhaus (1930 m) skifahren; da hättest du etwa 700 Höhenmeter. Ein Teil der Pisten wäre rot, ein Teil schwarz, aber auch das würde nie genehmigt werden. Vor ein paar Jahren wurden ja schon die Seilbahnpläne vom Tal bis zum Watzmannhaus (1930 m) ad acta gelegt. Beim Hohen Göll müsstest du viel zu viel Fels wegsprengen, um da eine Piste anzulegen. Dafür gibt es nie eine Genehmigung.
Wenn überhaupt, dann blieben nur Schneibstein und die Alpspitze übrig.
Schneeberk hat geschrieben: 15.04.2023 - 23:21
Im übrigen ist kein Schnee im Winter auch nichts anderes als Dauerregen im Sommer. Der Tourismus geht trotzdem weiter. Er verschiebt sich halt nach oben. Wenn unter 1.500 alles dicht macht, kann man ja über 1.500m ausbauen.
Wo denn zum Beispiel?
Sorry, natürlich dann österreich. Aus Sicht des Umweltschutzes spielt es ja keine Rolle in welchem Land. Ich meine, wenn in Bayern unter 1500m dicht gemacht wird kann mann in österreich als Ausgleich höher ausbauen. Pitztal ötztal etc.