Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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judyclt
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von judyclt »

Um auf den Thementitel zurückzukommen:
Stillgelegt wurden zwar Rutschen in Schwimmbädern für Kinder, aber größere Stilllegungen in Skigebieten oder geschlossene Saunen in Hotels sind mir nicht begegnet.

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ski-chrigel
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von ski-chrigel »

Genau. Und Kinder mit blauen Lippen im Schwimmunterricht, weil man die Wassertemperaturen gesenkt hatte. Sonst aber nur viel Panikmache und Medienhype um wenig…. Kennen wir ja… Nur muss man sich dann nicht wundern, wenn wirklich mal was Ernstes kommt, dass es niemand ernst nimmt…
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rush_dc
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von rush_dc »

Hier in der Umgebung hatte man in den Hallenschwimmbädern mit starken Rückgängen an Besuchern zu kämpfen, nachdem man die Wassertemperatur gesenkt hatte. Daraufhin wurde die Wassertemperatur wieder angehoben.
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Theo
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Theo »

Kurz und knapp zusammegefasst:
Die Einschränkungsfanatiker haben ihren Krieg gegen den Wintertourismus sang und klanglos verloren.
freeriderin
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von freeriderin »

Zum Glück wurden viele (nicht alle) Sitzheizungen ausgeschaltet.
Das darf gerne beibehalten werden. Sonst schmilzt irgendwann meine Hose am Sitz fest...
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ski-chrigel
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von ski-chrigel »

Ich hatte eher die Wahrnehmung, dass die meisten eingeschaltet blieben. Und das schätze ich auch.
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judyclt
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von judyclt »

Das kommt ganz auf die Wetterlage an.
Mir wäre es lieber, dass die Dinger ausbleiben und dafür der Lift schneller läuft.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von astra12 »

judyclt hat geschrieben: 19.04.2023 - 12:03 Um auf den Thementitel zurückzukommen:
Stillgelegt wurden zwar Rutschen in Schwimmbädern für Kinder, aber größere Stilllegungen in Skigebieten oder geschlossene Saunen in Hotels sind mir nicht begegnet.
Ja so war das hier auch.

Die Kinder mussten im kalten Schwimmbad frieren in Panik(Deutsch)land, gleichfalls wir im Urlaub in Italien und Österreich unter dem Heizstrahler auf der Terrasse im Freien sitzen konnten. So eine bekloppte Welt.
Wir waren noch nie sowenig mit den Kindern schwimmen. Aber schwimmen lernen ist sicher völlig überbewertet bei Kindern.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Spezialwidde »

Das mit dem kalten Badewasser haben sie bei uns auch probiert, nach 2 Wochen aber wieder rückgängig gemacht weil jeder rüber nach Frankreich ging und die Badegäste komplett ausgeblieben sind. Einige Schwimmbäder bei uns nutzen Abwärme von Industriebetrieben, die waren zum Glück nie betroffen, die sind eh immer chronisch überheizt :biggrin:
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kreon100 »

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:lol:

Also wie schon einmal hier berichtet, ich habe abgesehen von unwesentlich verschmälerten Pisten und für mich nicht messbarer Drosselung der Lifte keinerlei Einschränkung erlebt. Ich hätte deutlich mehr Drosselung erwartet und akzeptiert, wenn wir dadurch die Unabhänglichkeit von den russischen Gaslieferungen erreichen können. Der Rest sind Luxusprobleme und sollte es am Ende übertrieben gewesen sein, werde ich für verlorene Pistenkilometer niemand in Regress nehmen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wursti »

Mich hat schon genervt, dass es diese Saison aufgrund drohender Energieknappheit kein Nachtskifahren in Diablerets oder Portes du soleil gab.
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Theo
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Theo »

Das war nicht wegen einer Stromknappheit sondern um die immer und überall empörten ruhig zu stellen.
Diese Woche war in einem Konsumentenmagazin
( Bezahahlschranke ) ein Bericht darüber welches Medienunternehmen wie viel von den insgesamt 7 Millionen an der Propagandakampagne kassiert.
Nächsten Winter gibt es wieder gleich viel. Die Firna wo die Kampagne erstellt hat ein Mandat bis 2026, Wert ca. 12 Millionen und Aussicht auf Verlängerung bis 2030.
Alles klar?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von judyclt »

Theo hat geschrieben: 26.04.2023 - 08:08 Das war nicht wegen einer Stromknappheit sondern um die immer und überall empörten ruhig zu stellen.
Ich habe auch den Eindruck, dass viele Gebiete sich mehr Gedanken um den möglichen medialen Aufschrei als um ein paar Euro mehr oder weniger Energiekosten gemacht haben.
Das dürfte auch die richtige Strategie gewesen sein. Nervt vielleicht an der ein oder anderen Stelle ein paar Leute, wirkt aber vermeintlich positiv in der Breite.
O.g. Beispiel Flutlicht lässt sich öffentlich sicher gut als Sparmaßnahme verkaufen, ohne dass es dem Skigebiet massenhaft weniger Skipassverkäufe beschert.
Das sähe ohne Beschneiung oder Präparierung ganz anders aus.
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ski-chrigel
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von ski-chrigel »

Könntest durchaus Recht haben mit der Einschätzung. Anfangs Winter fragte mich ein Skifahrer aus unserem nördlichen Nachbarland ob der beschneiten Pisten und zügig laufenden Bahnen ganz entsetzt, ob es denn bei uns kein Stromproblem gebe…
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kreon100 »

Theo hat geschrieben: 26.04.2023 - 08:08 Das war nicht wegen einer Stromknappheit sondern um die immer und überall empörten ruhig zu stellen.
Diese Woche war in einem Konsumentenmagazin
( Bezahahlschranke ) ein Bericht darüber welches Medienunternehmen wie viel von den insgesamt 7 Millionen an der Propagandakampagne kassiert.
Nächsten Winter gibt es wieder gleich viel. Die Firna wo die Kampagne erstellt hat ein Mandat bis 2026, Wert ca. 12 Millionen und Aussicht auf Verlängerung bis 2030.
Alles klar?
Was für eine Kampagne??? Von wem denn? Fundstelle?
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Theo
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Theo »

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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von icedtea »

Das die Werbeindustrie von den Kampagnen wie, "Wir duschen kälter" etc. in Plakatform, im Rundfunk, TV etc. profitiert hat, und das auch oft staatlich finanziert, ist nicht von der Hand zu weisen 🤷‍♂️

Ob man dahinter böse Mächte vermuten muss, glaube ich nicht; interessierte Kreise gab und gibt es wie meistens mit Sicherheit 😉

Edit: Wenn in manchen Ministerien Familienclans an wichtigen Stellen konzentriert sind, wird es halt bedenklich. Amigos gibt es leider in allen Parteien.
Wo ich schon war:
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Kreon100
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kreon100 »

Ach so, o.k.. kann da jetzt aber auch kein Skandal drin erkennen. Wenn es der Regierung in der Schweiz ein Anliegen ist, Energieverschwendung einzudämmen, ist es ja normal, dass es da Plakate zu gibt. Hier in D gibt es auch zu allem möglichen Themen Plakate, nicht nur im Wahlkampf.

Tatsache ist aber, dass es meines Wissens nicht einen einzigen Blackout gab, sicher auch wegen der Sparmaßnahmen. Hier in D war Erdgas Vorrat für den Winter ein ernstes Problem. Aber wegen der Sparsamkeit der Privathaushalte, war genug Energie den ganzen Winter über für die Wirtschaft da. Find ich gut, finde alles gut, was uns unabhängig von diesem Kriegsverbrecher Putin macht. Und nur weil nichts passiert ist, kann man ja nicht sagen, das war alles unnötig. Ich fahre ja auch nicht plötzlich ohne Helm, weil mir beim letzten Sturz nix passiert ist.
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ski-chrigel
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von ski-chrigel »

Also in der Schweiz waren die Einsparungen so gering, dass es auch ohne diese keinen Blackout gegeben hätte. Grundsätzlich ist zwar nichts gegen Sparen einzuwenden, im Detail aber sollte man sich schon überlegen, was sinnvoll ist und ob der Staat dafür Millionen für Kampagnen ausgeben soll.
Nun gut, wir wissen jetzt deswgen, dass wir das Wasser für die Teigwaren mit Deckel kochen sollen. Ohne diese Kampagne wären wir sicher nie drauf gekommen… ;-)
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Theo
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Theo »

@Kreon100: Da hast du zwar einerseits recht, es ist kein Skandal wenn auch ein Staat Kampagnen macht und dafür Geld ausgibt. Andrerseits hatten wir aber ein ganz anderes Problem und dass ist dann sehr wohl gravierend. Es gab in absolut keinem dieser nun konkret mit erhaltenem Betrag genannten Medien eine nur im Ansatz objektive Berichterstattung zum Thema Strom und Wintersport als Gesamtpaket und die volkswirtschaftlichen Auswirkungen davon wenn der nur mehr Eingeschränkt oder über einen gewissen Zeitraum gar nicht mehr stattfinden würde. Der Staat kaufte ja dann nicht nur die Inserateseiten oder TV-Spots, nein mit diesem Betrag wurde ja dann ganz konkret journalistische Arbeit gekauft um die Berichterstattung in die politisch gewünschten Bahnen zu lenken. Da wurde wochenlang mit allen verfügbaren Mitteln auf den Wintersport geschossen. Eine freie unabhängige Medienlandschaft war zeitweise nicht mal mehr ansatzweise erkennbar. Das betraf dann nicht nur die grossen Medienunternehmen sondern auch die kleinen unbedeutenden. So wurde hier bei uns im Wallis in der regionalen Deutschsprachigen Tageszeitung auch in den Leitartikeln vom Chefredaktor mehr oder weniger ein Verbot der Beschneiung gefordert und der Wintersport in seiner heutigen Form in Frage gestellt. Da tönte es dann fast schon so: Passiert sowieso, je eher desto besser. Wieso also nicht jetzt und gleich?

Das alles hat nichts damit zu tun dass wir in Zukunft beim Strom in vielen Bereichen Veränderungen haben werden, da sind wir uns glaube ich alle einig. Hier geht es nur darum, dass ein Bereich auf den sowieso gerne geschossen wird, für alle bisher gemachten Fehler und auch für die wo tagtäglich weiterhin gemacht werden als alleiniger Sündenbock herhalten sollte.

Schlussendlich ging es auch darum Verunsicherung zu stiften damit und die Leute vom Buchen eines Winterurlaubs abzuhalten und es freut mich ehrlich gesagt riesig dass die Leute zum allergrössten Teil nicht darauf reingefallen sind.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kreon100 »

Theo hat geschrieben: 28.04.2023 - 10:55 @Kreon100: Da hast du zwar einerseits recht, es ist kein Skandal wenn auch ein Staat Kampagnen macht und dafür Geld ausgibt. Andrerseits hatten wir aber ein ganz anderes Problem und dass ist dann sehr wohl gravierend. Es gab in absolut keinem dieser nun konkret mit erhaltenem Betrag genannten Medien eine nur im Ansatz objektive Berichterstattung zum Thema Strom und Wintersport als Gesamtpaket und die volkswirtschaftlichen Auswirkungen davon wenn der nur mehr Eingeschränkt oder über einen gewissen Zeitraum gar nicht mehr stattfinden würde. Der Staat kaufte ja dann nicht nur die Inserateseiten oder TV-Spots, nein mit diesem Betrag wurde ja dann ganz konkret journalistische Arbeit gekauft um die Berichterstattung in die politisch gewünschten Bahnen zu lenken. Da wurde wochenlang mit allen verfügbaren Mitteln auf den Wintersport geschossen. Eine freie unabhängige Medienlandschaft war zeitweise nicht mal mehr ansatzweise erkennbar. Das betraf dann nicht nur die grossen Medienunternehmen sondern auch die kleinen unbedeutenden. So wurde hier bei uns im Wallis in der regionalen Deutschsprachigen Tageszeitung auch in den Leitartikeln vom Chefredaktor mehr oder weniger ein Verbot der Beschneiung gefordert und der Wintersport in seiner heutigen Form in Frage gestellt. Da tönte es dann fast schon so: Passiert sowieso, je eher desto besser. Wieso also nicht jetzt und gleich?

Das alles hat nichts damit zu tun dass wir in Zukunft beim Strom in vielen Bereichen Veränderungen haben werden, da sind wir uns glaube ich alle einig. Hier geht es nur darum, dass ein Bereich auf den sowieso gerne geschossen wird, für alle bisher gemachten Fehler und auch für die wo tagtäglich weiterhin gemacht werden als alleiniger Sündenbock herhalten sollte.

Schlussendlich ging es auch darum Verunsicherung zu stiften damit und die Leute vom Buchen eines Winterurlaubs abzuhalten und es freut mich ehrlich gesagt riesig dass die Leute zum allergrössten Teil nicht darauf reingefallen sind.
Ja, o.k. das ist etwas völlig anderes. Da sind wir dann doch ganz dicht beieinander. Das geht mir schon seit Jahren auf den Keks, dass dieses Öko-Bashing nur wir Skifahrer abkriegen. Der Co2-Fußabdruck der ganzen November bis Mai Mallorca-Flieger ist sicher nicht besser als der von Skifahrern. Im Schnitt laufen die Schneekanonen ja nur ca 10 Tage im Jahr, in den Medien wird es aber immer so dargestellt, als ob die die ganze Saison durchlaufen. 80% der Emissionen geschehen bei der an und Abreise im Individualverkehr. Das ist im Sommer bei der Anreise am die Ostsee oder das Mittelmeer nicht anders, nur darüber liest man nix. Da gibt es ganz klar eine Schieflage in der Berichterstattung. Allerdings gibt es in der Süddeutschen Zeitung oder so auch immer wieder mal eine Richtigstellung der Zahlen.

Die von dir genannte Kampagne zum Energiesparen richtet sich ja aber wohl nicht gegen Skifahrer, sondern ruft allgemein zum geringeren Verbrauch auf, daher wäre das für mich o.k. . Zugfahren verbraucht ja auch Strom und niemand erwartet, dass wir weniger Zug fahren (sitze gerade im schönen ICE nach Stuttgart ;-) ).
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Mt. Cervino »

Kreon100 hat geschrieben: 28.04.2023 - 09:02 Tatsache ist aber, dass es meines Wissens nicht einen einzigen Blackout gab, sicher auch wegen der Sparmaßnahmen. Hier in D war Erdgas Vorrat für den Winter ein ernstes Problem. Aber wegen der Sparsamkeit der Privathaushalte, war genug Energie den ganzen Winter über für die Wirtschaft da.
Das stimmt so nicht ganz. Die überwiegende Mehrheit der Einsparungen bei Gas wurde in der Industrie/Unternehmen realisiert.
Deshalb hat uns Kläuschen Müller von der Energieagentur auch immer mal wieder ermahnt (eigentlich immer dann, wenn es kälter wurde und der Gasverbrauch hoch ging) doch dem Beispiel der Unternehmen zu folgen und noch mehr zu sparen.
Die Unternehmen hatten allerdings einen 2-gleisige Sparstrategie:
1.) Einsparung durch Optimierung oder einfach weniger produzieren
2.) Substitution von Gas durch andere Energieformen wie z. B. Öl
Gerade letzteres wurde in vielen Unternehmen (auch in meinen) großflächig angewendet, so dass die Gaseinsparungen zwar Einsparungen beim Gas, nicht aber komplette Energieeinsparungen waren...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Kreon100 »

Mt. Cervino hat geschrieben: 28.04.2023 - 16:05
Kreon100 hat geschrieben: 28.04.2023 - 09:02 Tatsache ist aber, dass es meines Wissens nicht einen einzigen Blackout gab, sicher auch wegen der Sparmaßnahmen. Hier in D war Erdgas Vorrat für den Winter ein ernstes Problem. Aber wegen der Sparsamkeit der Privathaushalte, war genug Energie den ganzen Winter über für die Wirtschaft da.
Das stimmt so nicht ganz. Die überwiegende Mehrheit der Einsparungen bei Gas wurde in der Industrie/Unternehmen realisiert.
Deshalb hat uns Kläuschen Müller von der Energieagentur auch immer mal wieder ermahnt (eigentlich immer dann, wenn es kälter wurde und der Gasverbrauch hoch ging) doch dem Beispiel der Unternehmen zu folgen und noch mehr zu sparen.
Die Unternehmen hatten allerdings einen 2-gleisige Sparstrategie:
1.) Einsparung durch Optimierung oder einfach weniger produzieren
2.) Substitution von Gas durch andere Energieformen wie z. B. Öl
Gerade letzteres wurde in vielen Unternehmen (auch in meinen) großflächig angewendet, so dass die Gaseinsparungen zwar Einsparungen beim Gas, nicht aber komplette Energieeinsparungen waren...
Danke für die Differenzierung, ich hatte allerdings neulich irgendwo gelesen, dass die Einsparungen der privaten Haushalte auch beachtlich waren und damit der notwendige Spielraum für die Wirtschaft vorhanden war.

Ich hatte wohl auch gelesen, dass große Teile der industriellen Verbraucher wegen der notwendigen Verlässlichkeit auf andere Energieträger umgestiegen sind. Ich muss aber zugeben, dass ich da nicht so tief in der Materie stecke. Ich nehme nur zur Kenntnis, dass es entgegen der Befürchtung und vor allem wegen der dadurch erfolgten Anstrengungen zu keinen Ausfällen kam. Damit sollte man dem nächsten Winter etwas entspannter entgegen blicken können.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von siri »

Kreon100 hat geschrieben: 29.04.2023 - 00:13 Danke für die Differenzierung, ich hatte allerdings neulich irgendwo gelesen, dass die Einsparungen der privaten Haushalte auch beachtlich waren und damit der notwendige Spielraum für die Wirtschaft vorhanden war.
Haupsächlich ware die privaten Einsparungen dem relativ warmen Winter geschuldet. Ich kenne kaum jemand der im Winter gefroren hat wegen Einsparungen :roll:
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wurzelsepp »

Natürlich nicht, aber ein-zwei Grad kühler haben einige doch eingestellt und das bringt auch schon etwas. Hier in der CH kamen einige im Verlauf des Spätwinters (ca März) ziemlich auf die Welt, als die Nebenkostenabrechnung für 2022 gekommen sind: Da hat vor allem in schlecht isolierten Wohnungen mit Gasheizung der hohe Preis voll durchgeschlagen, da waren Nachzahlungen im vierstelligen Bereich eher die Norm als die Ausnahme!

Gerade die Leute werden möglicherweise im nächsten Winter die Heizung noch einmal etwas runterdrehen und halt einen Pulli mehr anziehen, da es logischerweise gerade günstigere Wohnungen überproportional hart getroffen hat, da vielfach schlechter isoliert.

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