Skipasspreise 2023 / 2024
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Schneeberk
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Bei den skipass Preisen zeigt sich eine merkwürdige parallele zum Auto. Nur noch teuer, nur noch groß, die Familien haben das nachsehen . Trotzdem verdienen die Hersteller prächtig, da man sich auf die reichen Kunden des Weltmarkts konzentriert. Das geht ne zeit lang, dann springen Anbieter In die Lücken.
Daher meine Frage an alle Betreiber: Wer erkennt die Lücke und wird zum Dacia der skigebiete? Fokussiert auf das wesentliche, top Preis leistungs Verhältnis. Danke, Dacia bzw. Renault.
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tom75
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
wenn ich - wie diese woche geschehen - sehe, dass eine reine führung in der elbphilharmonie, dauer 2h, kein konzert, mit 30 euro pro person (auch kinder) zu buche schlägt, ist die entwicklung bei den skipässen zumindest in bester gesellschaft.
meiner meinung nach werden des weiteren seltsamerweise horrende hotelkosten viel eher toleriert, als wenn der tagespass 5 euro mehr kostet. für mich vollkommen unverständlich, weshalb man ins hotel geht, wenn die finanzielle situation nicht auf "unbegrenzt" eingestellt ist (zumindest bei familien, bei einer oder zwei personen sind die unterschiede im niedersternigen bereich sicher nicht so relevant zur fewo).
meiner meinung nach werden des weiteren seltsamerweise horrende hotelkosten viel eher toleriert, als wenn der tagespass 5 euro mehr kostet. für mich vollkommen unverständlich, weshalb man ins hotel geht, wenn die finanzielle situation nicht auf "unbegrenzt" eingestellt ist (zumindest bei familien, bei einer oder zwei personen sind die unterschiede im niedersternigen bereich sicher nicht so relevant zur fewo).
Zuletzt geändert von tom75 am 22.05.2023 - 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
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j-d-s
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Naja, da hat man halt viel mehr Auswahl. Niemand muss ein teures Hotel nehmen und die Preisunterschiede unter den Hotels sind auch ziemlich groß.
Bei den Skigebieten dagegen sind die Preisunterschiede zwischen den großen Gebieten dagegen ziemlich gering, jedenfalls gibt es faktisch nur einzelne die verglichen mit den anderen deutlich günstiger sind, sodass bei fast allen der Preis eben relativ gleich ist und es daher keine Auswahl gibt, um den Preis zu reduzieren.
Bei den Skigebieten dagegen sind die Preisunterschiede zwischen den großen Gebieten dagegen ziemlich gering, jedenfalls gibt es faktisch nur einzelne die verglichen mit den anderen deutlich günstiger sind, sodass bei fast allen der Preis eben relativ gleich ist und es daher keine Auswahl gibt, um den Preis zu reduzieren.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Mich dünkt, solche Vorhersagen lese ich schon seit vielen Jahren. Und eintreffen wollen sie partout nicht. Wir haben es ja grad diesen Winter wieder gesehen. Oft sehr viel los. Aber ich wiederhole mich.zonk hat geschrieben: 22.05.2023 - 09:34 Aber den Status als massensport in Europa wird das Skifahren definitiv verlieren.
Skifahren muss nicht für jeden finanzierbar sein. War es auch nie. Für Familien, die nahe an den Bergen wohnen, ist der Stellenwert gross und man ist bereit, tief in die Tasche zu greifen, wenn es irgendwie möglich ist. Andere, die weiter weg wohnen, überlegen sich halt stärker, ob es unbedingt Skifahren sein muss. Surfen tut auch nicht jeder.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Ich kenne auch genug Familien, die sich den Winterurlaub weiterhin leisten möchten. Denn man kann dabei auch dem trüben und nassen Winterwetter Norddeutschlands sehr gut entgehen. Ich habe noch nie eine komplette Woche Schlechtwetter in den Alpen gehabt. Die andere Möglichkeit wäre das Fliegen in wärmere Gefilde, das wird aber auch nicht viel günstiger als die Woche Skiurlaub. Nichts desto trotz wird schon über die Preissteigerung gejammert aber das betrifft halt auch den ganzen Lebensbereich.ski-chrigel hat geschrieben: 22.05.2023 - 19:11 Mich dünkt, solche Vorhersagen lese ich schon seit vielen Jahren. Und eintreffen wollen sie partout nicht. Wir haben es ja grad diesen Winter wieder gesehen. Oft sehr viel los. Aber ich wiederhole mich.
Skifahren muss nicht für jeden finanzierbar sein. War es auch nie. Für Familien, die nahe an den Bergen wohnen, ist der Stellenwert gross und man ist bereit, tief in die Tasche zu greifen, wenn es irgendwie möglich ist. Andere, die weiter weg wohnen, überlegen sich halt stärker, ob es unbedingt Skifahren sein muss. Surfen tut auch nicht jeder.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Warum sollten sie, wenn die Marge doch bei einer anderen Zielgruppe viel höher ist?Schneeberk hat geschrieben: 22.05.2023 - 16:48 Bei den skipass Preisen zeigt sich eine merkwürdige parallele zum Auto. Nur noch teuer, nur noch groß, die Familien haben das nachsehen . Trotzdem verdienen die Hersteller prächtig, da man sich auf die reichen Kunden des Weltmarkts konzentriert. Das geht ne zeit lang, dann springen Anbieter In die Lücken.
Daher meine Frage an alle Betreiber: Wer erkennt die Lücke und wird zum Dacia der skigebiete? Fokussiert auf das wesentliche, top Preis leistungs Verhältnis. Danke, Dacia bzw. Renault.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Zur Preisdiskussion:
Was tut man, wenn ein Produkt so teuer wird, dass dieses die persönliche Preisschmerzgrenze überschreitet? Man substituiert das Markenprodukt durch eine billigere Eigenmarke. (Und stellt dabei vielleicht sogar fest, dass die Eigenmarke gar nicht einmal schlechter ist, ja vielleicht sogar besser ist.)
Aber wie kann das im Fall von Skigebieten funktionieren?
Vielleicht sollte man den skifahrerischen Horizont um einige Länder erweitern? Wenn es unbedingt die Alpen sein sollen: Wäre denn ein Skiurlaub in Slowenien oder im Piemont vorstellbar?
Warum müssen es denn überhaupt die Alpen sein? Wozu sich mit dem Auto von Norddeutschland zu den Alpen quälen, wenn man auch ins Flugzeug steigen kann und eine riesige Auswahl an günstigen Möglichkeiten hat.
Warum nicht mal ein Skiurlaub in Polen? Bosnien? Bulgarien? Oder vielleicht auch etwas weiter weg: In der Türkei? Georgien? Libanon?
Oder nochmal ein etwas anderer Blickwinkel: Jemand hat großen Hunger und will gut essen gehen. Die Wahl fällt auf ein normales Steakhouse z.B.: im Bezirk Kitzbühel. (kein Haubenlokal)
Die Order umfasst: 1x halbes Bier; 1x kleiner gemischter Salat; 1x 320g Filet Steak; Gemischtes Eis; Macht: 5.50 + 6 + 54.50 + 7 = 73 Euro.
Der Tagesskipass in Kitzski kostete in der Hauptsaison: 65 Euro.
Die Schlussfolgerung daraus ergibt: 1mal gut Essen gehen ist mehr wert, als von 8 Uhr bis 16:30 Uhr skifahren zu gehen.
Was tut man, wenn ein Produkt so teuer wird, dass dieses die persönliche Preisschmerzgrenze überschreitet? Man substituiert das Markenprodukt durch eine billigere Eigenmarke. (Und stellt dabei vielleicht sogar fest, dass die Eigenmarke gar nicht einmal schlechter ist, ja vielleicht sogar besser ist.)
Aber wie kann das im Fall von Skigebieten funktionieren?
Vielleicht sollte man den skifahrerischen Horizont um einige Länder erweitern? Wenn es unbedingt die Alpen sein sollen: Wäre denn ein Skiurlaub in Slowenien oder im Piemont vorstellbar?
Warum müssen es denn überhaupt die Alpen sein? Wozu sich mit dem Auto von Norddeutschland zu den Alpen quälen, wenn man auch ins Flugzeug steigen kann und eine riesige Auswahl an günstigen Möglichkeiten hat.
Warum nicht mal ein Skiurlaub in Polen? Bosnien? Bulgarien? Oder vielleicht auch etwas weiter weg: In der Türkei? Georgien? Libanon?
Oder nochmal ein etwas anderer Blickwinkel: Jemand hat großen Hunger und will gut essen gehen. Die Wahl fällt auf ein normales Steakhouse z.B.: im Bezirk Kitzbühel. (kein Haubenlokal)
Die Order umfasst: 1x halbes Bier; 1x kleiner gemischter Salat; 1x 320g Filet Steak; Gemischtes Eis; Macht: 5.50 + 6 + 54.50 + 7 = 73 Euro.
Der Tagesskipass in Kitzski kostete in der Hauptsaison: 65 Euro.
Die Schlussfolgerung daraus ergibt: 1mal gut Essen gehen ist mehr wert, als von 8 Uhr bis 16:30 Uhr skifahren zu gehen.
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tom75
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
@LOL:
deine gedanken sind vollkommen sachlogisch. vergiss es trotzdem. der durchschnittliche flachland-skiurlauber will nicht nach slowenien. er will dahin, wo er schon immer hin fährt. und zwar in der woche, in der er schon immer fährt. also an fasching oder über sylvester, auch wenn die kinder nicht mehr in die schule gehen. weil die schweiz ist teuer und an ostern ist der schnee sulzig.
deine gedanken sind vollkommen sachlogisch. vergiss es trotzdem. der durchschnittliche flachland-skiurlauber will nicht nach slowenien. er will dahin, wo er schon immer hin fährt. und zwar in der woche, in der er schon immer fährt. also an fasching oder über sylvester, auch wenn die kinder nicht mehr in die schule gehen. weil die schweiz ist teuer und an ostern ist der schnee sulzig.
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ThomasK
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
ThomasZ hat geschrieben: 22.05.2023 - 12:39 Bei einer jährlichen Steigerung von 3% werden aus 41€ 10 Jahre später 53,50€, bei 5% 63,6 0€
Nein.
Bei 3 % Inflation werden nach 10 Jahren aus 41 € dann 41 * 1,03^10 = 55,10 € und nicht 53,50 € und bei 5 % Inflation werden aus 41 € dann 41 * 1,05^10 = 66,78 € und nicht 63,60 €.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Treffend formuliert.tom75 hat geschrieben: 22.05.2023 - 21:27 @LOL:
deine gedanken sind vollkommen sachlogisch. vergiss es trotzdem. der durchschnittliche flachland-skiurlauber will nicht nach slowenien. er will dahin, wo er schon immer hin fährt. und zwar in der woche, in der er schon immer fährt. also an fasching oder über sylvester, auch wenn die kinder nicht mehr in die schule gehen. weil die schweiz ist teuer und an ostern ist der schnee sulzig.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Nein, der fährt in den Winterferien. Mit dem immer an die selbe stellen fahren, muss ich dir allerdings recht geben.tom75 hat geschrieben: 22.05.2023 - 21:27 @LOL:
deine gedanken sind vollkommen sachlogisch. vergiss es trotzdem. der durchschnittliche flachland-skiurlauber will nicht nach slowenien. er will dahin, wo er schon immer hin fährt. und zwar in der woche, in der er schon immer fährt. also an fasching oder über sylvester, auch wenn die kinder nicht mehr in die schule gehen. weil die schweiz ist teuer und an ostern ist der schnee sulzig.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Wenn man nur rummault über steigende Preise und dann trotzdem immer zur gleichen Stelle fährt, dann kann es ja nicht so schlimm sein.
Günstige und gute Skigebiete gibts übrigens en Masse in Frankreich. Ich habe diese Saison nirgendwo >50€ für eine Tageskarte ausgegeben:
Montgenevre 45.50 (inkl Via Lattea)
Pra Loup-Allos 46.50
Risoul 35.00 (3h)
Auron 38.00
Isola 38.00
Valberg 37.00
Sept Laux 33.50 (4h)
Günstige und gute Skigebiete gibts übrigens en Masse in Frankreich. Ich habe diese Saison nirgendwo >50€ für eine Tageskarte ausgegeben:
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Stimmt, waren nur 9 Jahre, aber dann kommt das ja nur noch näher an die jetzigen 69€ThomasK hat geschrieben: 22.05.2023 - 21:38ThomasZ hat geschrieben: 22.05.2023 - 12:39 Bei einer jährlichen Steigerung von 3% werden aus 41€ 10 Jahre später 53,50€, bei 5% 63,6 0€
Nein.
Bei 3 % Inflation werden nach 10 Jahren aus 41 € dann 41 * 1,03^10 = 55,10 € und nicht 53,50 € und bei 5 % Inflation werden aus 41 € dann 41 * 1,05^10 = 66,78 € und nicht 63,60 €.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Dafür muss man natürlich auch mehr oder weniger weit raus aus der Komfortzone.sheridan hat geschrieben: 22.05.2023 - 22:25 Günstige und gute Skigebiete gibts übrigens en Masse in Frankreich. Ich habe diese Saison nirgendwo >50€ für eine Tageskarte ausgegeben:
- etwas weitere Anfahrt
- andere Sprache, die vielen in DACH nicht geläufig ist
- weniger Komfort in Liften (kaum Hauben/Sitzheizungen)
- manchmal langsame fixe Bahnen
- weniger Beschneiung, da ist es natürlich dann Glücks- bzw. Pechsache, wie sehr sich das auswirkt
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Ich finde, dass die Tageskartenpreise eine gute Vergleichsgröße für die Abbildung der Teuerung sind.
Sie bilden eine gute und schnelle Vergleichsgröße für die Beurteilung, ob ein Skigebiet teuer oder günstig ist sowie wie sich die Kosten gegenüber dem Vorjahr verändert haben.
Zu berücksichtigen ist auch, dass die Preissteigerungen auch an die Saisonkarten weitergegeben werden.
Bei den Saisonkarten reduziert sich auch immer mehr der Preisvorteil. Hier sind auch Skitage zu berücksichtigen, wo nicht ein ganzer Skitag gefahren wird, sondern z.B. nur ein Halber. Für viele Berufstätige, welche unter der Woche eine normale Arbeitszeit haben wird es schwierig mehr als 15 bis 20 Tage zu erreichen. Erst ab diesem Zeitpunkt fangen sich viele Karten erst an zu rechnen, unter der Voraussetzung, dass man immer einen ganzen Tag fährt.
Zum Thema Skipasspreise in den USA möchte noch folgende Punkt anführen.
Viele europäische Skigebiete sehen ihre Preise im Vergleich zu den amerikanischen als günstig an.
Aus diesem Grund möchte sie auch gerne ihre Preise erhöhen im Vergleich zu ihrem Produktangebot.
Ein weiterer Punkt, welcher auch zu einer verdeckten Teuerung führt sind die dynamische Preise. Zu beachten ist auch, dass viele Skigebiete jetzt auf diese Preismodell umsteigen. Auch hier geht es um eine Einnahmenmaximierung. Diese Thema wurde heuer in der Diskussion noch gar erwähnt.
Ich stimmen vielen Autoren zu, dass Skifahren aufgrund der Preisentwicklung einer immer exklusiver Sport wird.
Einen Vergleich mit einen tollen Abendessen in einem Restaurant finde ich für eine Sportart nicht passenden. Es sind aus meiner Sicht zwei verschiedene Dinge. Es werden auch unterschiedliche Sinne angesprochen. Beim Sport geht es um die Bewegung. Aus diesem Grund sollte die Kosten mit einer anderen Sportart vergleichen werden.
Gerne z.B. mit Golf wie dies hier öfters erwähnt worden ist, dann wird man feststellen, dass ein Greenfee teilweise auch nicht mehr als eine Tageskarte kostet.
Der Skisport steht in Konkurrenz zu anderen Sportarten, welche ich unter Umständen das ganze Jahr betreiben kann. Des weiteren sind für diese Sportarten die Ausrüstungen günstiger. Auch diesen Faktor sollten die Skigebietsbetreiber berücksichtigen.
Sie bilden eine gute und schnelle Vergleichsgröße für die Beurteilung, ob ein Skigebiet teuer oder günstig ist sowie wie sich die Kosten gegenüber dem Vorjahr verändert haben.
Zu berücksichtigen ist auch, dass die Preissteigerungen auch an die Saisonkarten weitergegeben werden.
Bei den Saisonkarten reduziert sich auch immer mehr der Preisvorteil. Hier sind auch Skitage zu berücksichtigen, wo nicht ein ganzer Skitag gefahren wird, sondern z.B. nur ein Halber. Für viele Berufstätige, welche unter der Woche eine normale Arbeitszeit haben wird es schwierig mehr als 15 bis 20 Tage zu erreichen. Erst ab diesem Zeitpunkt fangen sich viele Karten erst an zu rechnen, unter der Voraussetzung, dass man immer einen ganzen Tag fährt.
Zum Thema Skipasspreise in den USA möchte noch folgende Punkt anführen.
Viele europäische Skigebiete sehen ihre Preise im Vergleich zu den amerikanischen als günstig an.
Aus diesem Grund möchte sie auch gerne ihre Preise erhöhen im Vergleich zu ihrem Produktangebot.
Ein weiterer Punkt, welcher auch zu einer verdeckten Teuerung führt sind die dynamische Preise. Zu beachten ist auch, dass viele Skigebiete jetzt auf diese Preismodell umsteigen. Auch hier geht es um eine Einnahmenmaximierung. Diese Thema wurde heuer in der Diskussion noch gar erwähnt.
Ich stimmen vielen Autoren zu, dass Skifahren aufgrund der Preisentwicklung einer immer exklusiver Sport wird.
Einen Vergleich mit einen tollen Abendessen in einem Restaurant finde ich für eine Sportart nicht passenden. Es sind aus meiner Sicht zwei verschiedene Dinge. Es werden auch unterschiedliche Sinne angesprochen. Beim Sport geht es um die Bewegung. Aus diesem Grund sollte die Kosten mit einer anderen Sportart vergleichen werden.
Gerne z.B. mit Golf wie dies hier öfters erwähnt worden ist, dann wird man feststellen, dass ein Greenfee teilweise auch nicht mehr als eine Tageskarte kostet.
Der Skisport steht in Konkurrenz zu anderen Sportarten, welche ich unter Umständen das ganze Jahr betreiben kann. Des weiteren sind für diese Sportarten die Ausrüstungen günstiger. Auch diesen Faktor sollten die Skigebietsbetreiber berücksichtigen.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
genau. Ich war bis jetzt zweimal in Frankreich (Silvester und in den Ostern Ferien) und wir haben bezahlt für 2 Erw + 2 Kindern U8, für eine Wohnung + Skipass weniger als die Vermieter in Österreich oder Süd Tirol nur für die Wohnung verlangen.sheridan hat geschrieben: 22.05.2023 - 22:25 Wenn man nur rummault über steigende Preise und dann trotzdem immer zur gleichen Stelle fährt, dann kann es ja nicht so schlimm sein.
Günstige und gute Skigebiete gibts übrigens en Masse in Frankreich. Ich habe diese Saison nirgendwo >50€ für eine Tageskarte ausgegeben:
Montgenevre 45.50 (inkl Via Lattea)
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Aber wie @GIFWilli59 sagt, man muss mehr oder weniger weit raus aus der Komfortzone.
Aber wenn jemand um 03.00 Uhr aufstehen muss, um ca um 07.30 Uhr den ersten Gletscherexpress (Pitztal) zu schaffen, hat seit Lange Zeit mit seiner Komfortzone verabschiedet...
Zuletzt geändert von turms am 23.05.2023 - 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Warum? Wenn die Marge stimmt, kann dem Betreiber das doch egal sein. Das sind doch Wirtschaftsunternehmen, deren ziel ist es, möglichst viel zu erwirtschaften. Nicht Almosen verteilen und nicht Familien das Skifahren zu ermöglichen.Skifreak_1 hat geschrieben: 23.05.2023 - 00:12 Auch diesen Faktor sollten die Skigebietsbetreiber berücksichtigen.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Ich stimme dem voll zu. Man bekommt in Frankreich mehr für sein Geld. Ich war diese Wintersaison in Le Corbier und Les Deux Alpes sowie in Warth und Berwang - die Preise in Österreich fand ich einfach nur überzogen für das, was man geboten bekommt (u.a. überteuerte Unterkünfte mit absolutem Basiskomfort, lange Liftschlangen und entsprechende Wartezeiten, unplanierte Pisten schon am Morgen in Warth und man muss zusätzlich noch den Namen "Tiroler Zugspitzregion" und "Arlberg" mitbezahlen).turms hat geschrieben: 23.05.2023 - 11:41genau. Ich war bis jetzt zweimal in Frankreich (Silvester und in den Ostern Ferien) und wir haben bezahlt für 2 Erw + 2 Kindern U8, für eine Wohnung + Skipass weniger als die Vermieter in Österreich oder Süd Tirol verlangen.sheridan hat geschrieben: 22.05.2023 - 22:25 Wenn man nur rummault über steigende Preise und dann trotzdem immer zur gleichen Stelle fährt, dann kann es ja nicht so schlimm sein.
Günstige und gute Skigebiete gibts übrigens en Masse in Frankreich. Ich habe diese Saison nirgendwo >50€ für eine Tageskarte ausgegeben:
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Aber wie @GIFWilli59 sagt, man muss mehr oder weniger weit raus aus der Komfortzone.
Aber wenn jemand um 03.00 Uhr aufstehen muss, um ca um 07.30 Uhr den ersten Gletscherexpress (Pitztal) zu schaffen, hat seit Lange Zeit mit seiner Komfortzone verabschiedet...
Ich gebe zu, ich bin frankophil und fahre schon seit 1978 nach Frankreich zum Skifahren, d.h. weder die Anfahrt noch die Sprache macht mir irgendetwas aus - in Frankreich kommt man übrigens mittlerweile, wer es denn möchte, auch in Englisch gut durch. Und ob man auf dem Fernpaß im Stau steht (schon oft erlebt, selbst frühmorgens oder spätnachmittags) und letztlich genauso lang braucht wie nach Frankreich, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Zu den anderen Diskussionspunkten: Ich denke auch, dass Skifahren sich eher wegbewegen wird vom Breitensport. Viele Orte suchen ja schon allein aufgrund des Klimawandels nach Alternativangeboten sowohl im Winter als auch im Sommer, um den Tourismus nicht ganz zu verlieren, was leider oft in Richtung Luxus sich entwickelt (z.B. Wellness-Angebote). Dass natürlich versucht wird, aktuell noch das Maximale aus den Urlaubern herauszupressen, kann man den Destinationen nicht übelnehmen - aber ob dies auf Dauer gutgeht, wage ich zu bezweifeln. Ich bin gespannt, in welche Richtung es geht. Bei mir im Bekanntenkreis zeigt sich eine Richtung: wenn eine Schmerzgrenze bei Skiurlauben überschritten wird, wird eben mit einem günstigen Flugticket (solange es dies noch gibt) einfach in den Süden geflogen und auf Skifahren verzichtet; Argument dabei: eine Woche Skiurlaub kostet soviel wie zwei Wochen Süden inkl. Flug...Meine Meinung dazu: Wenn man passionierter Skifahrer ist, wird man es sich, so lange es noch geht, das Skifahren noch leisten (wollen). Alle anderen werden dann irgendwann, wann auch immer, das Weite suchen.
Ski en France = parfait!
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Robert79
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Fahren auch jedes Jahr nach Frankreich in den Ski Urlaub. Ist im Preis-Leistungsverhältnis um einiges attraktiver. Vor allem viele wenn auch nicht unbedingt schöne Appartmenthäuser. Ich bevorzuge im Urlaub generell Appartments wenn ich länger bleibe, bei Wochenendtrips natürlich das Hotel. Bei uns in Österreich fehlt es meiner Meinung nach eh an Appartments an der Piste. In den großen Gebieten in Frankreich sind die fast durchwegs Ski In Ski Out. Aber in Österreich fordert der Tourismus mehr Betten der 4 und 5 Sterne Kategorie. Also 1 Woche Skiurlaub 4 Personen 5 Sterne Hotel musst mal konservativ gerechnet inkl. Skipass 6000 Euro los, ohne Nebengeräusche. Die Franzosen haben die Bettenburgen damals ja extra gebaut das sich jede Familie einen Skiurlaub leisten kann. Finde ich irgendwie sympathisch!
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Skifreak_1
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Vielen Dank an alle User für Ihre Beiträge.
Interessant finde ich bei der Diskussion um die Skipasspreise, dass es bei letzten Beiträge viel um die Preise für eine Woche Skiurlaub geht.
Wenn ich Skifahren als Sport betreiben möchte und ich nicht nur im Urlaub aktiv sein möchte, dann sind für mich die Preise vor Ort oder in Gebieten mit einer kurzen Erreichbarkeit interessant und von Bedeutung. Es ergeben sich dann nicht so viele Alternativen. Die Teuerung kommt dann voll zum Tragen. Dies sollte bei der Diskussion ebenfalls berücksichtigt werden.
Zu berücksichtigen ist auch, dass die Infrastruktur in Gebieten auf eine hohe Nachfrage von Gästen ausgelegt ist, damit die Gebiete wirtschaftlich betrieben werden können.
Zum Thema Saisonkarten möchte ich noch erwähnen, dass einige Gebiete ihre Saisonzeiten immer mehr reduzieren und dadurch die Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt werden und dies ebenfalls eine Preissteigerung darstellt.
Interessant finde ich bei der Diskussion um die Skipasspreise, dass es bei letzten Beiträge viel um die Preise für eine Woche Skiurlaub geht.
Wenn ich Skifahren als Sport betreiben möchte und ich nicht nur im Urlaub aktiv sein möchte, dann sind für mich die Preise vor Ort oder in Gebieten mit einer kurzen Erreichbarkeit interessant und von Bedeutung. Es ergeben sich dann nicht so viele Alternativen. Die Teuerung kommt dann voll zum Tragen. Dies sollte bei der Diskussion ebenfalls berücksichtigt werden.
Zu berücksichtigen ist auch, dass die Infrastruktur in Gebieten auf eine hohe Nachfrage von Gästen ausgelegt ist, damit die Gebiete wirtschaftlich betrieben werden können.
Zum Thema Saisonkarten möchte ich noch erwähnen, dass einige Gebiete ihre Saisonzeiten immer mehr reduzieren und dadurch die Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt werden und dies ebenfalls eine Preissteigerung darstellt.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Ich denke, dass diese Skifahrer am wenigsten Wertschöpfung für die Skigebiet machen, deshalb stört es die Betreiber überhaupt nicht, wenn diese die Teuerung voll abbekommen.Skifreak_1 hat geschrieben: 23.05.2023 - 21:29 Wenn ich Skifahren als Sport betreiben möchte und ich nicht nur im Urlaub aktiv sein möchte, dann sind für mich die Preise vor Ort oder in Gebieten mit einer kurzen Erreichbarkeit interessant und von Bedeutung. Es ergeben sich dann nicht so viele Alternativen. Die Teuerung kommt dann voll zum Tragen. Dies sollte bei der Diskussion ebenfalls berücksichtigt werden.
Die Skigebiete sind voll, deshalb ist das Argument momentan irrelevant.Skifreak_1 hat geschrieben: 23.05.2023 - 21:29 Zu berücksichtigen ist auch, dass die Infrastruktur in Gebieten auf eine hohe Nachfrage von Gästen ausgelegt ist, damit die Gebiete wirtschaftlich betrieben werden können.
Ich unterstelle hier dass das gewollt ist. Bei Tageskarten werden die Gebiete mehr verdienen, als beiden Powerusern mit Saisonkarte, die sie ab dem xxten Tag "umsonst" befördern.Skifreak_1 hat geschrieben: 23.05.2023 - 21:29 Zum Thema Saisonkarten möchte ich noch erwähnen, dass einige Gebiete ihre Saisonzeiten immer mehr reduzieren und dadurch die Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt werden und dies ebenfalls eine Preissteigerung darstellt.
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ThomasK
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Skifreak_1 hat geschrieben: 23.05.2023 - 21:29 Vielen Dank an alle User für Ihre Beiträge.
Interessant finde ich bei der Diskussion um die Skipasspreise, dass es bei letzten Beiträge viel um die Preise für eine Woche Skiurlaub geht.
Wenn ich Skifahren als Sport betreiben möchte und ich nicht nur im Urlaub aktiv sein möchte, dann sind für mich die Preise vor Ort oder in Gebieten mit einer kurzen Erreichbarkeit interessant und von Bedeutung. Es ergeben sich dann nicht so viele Alternativen. Die Teuerung kommt dann voll zum Tragen. Dies sollte bei der Diskussion ebenfalls berücksichtigt werden.
Zu berücksichtigen ist auch, dass die Infrastruktur in Gebieten auf eine hohe Nachfrage von Gästen ausgelegt ist, damit die Gebiete wirtschaftlich betrieben werden können.
Zum Thema Saisonkarten möchte ich noch erwähnen, dass einige Gebiete ihre Saisonzeiten immer mehr reduzieren und dadurch die Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt werden und dies ebenfalls eine Preissteigerung darstellt.
Als Faustregel haben mir die Seilbahner gesagt, gilt, dass man mindestens 100 Tage im Jahr das Skigebiet offen haben sollte, wenn man die Fixkosten einigermaßen auf die Skipässe umlegen will.
Fällt man unter 100 Tage, dann wird es kritisch zumal auch innerhalb der 100 Tage längst nicht immer optimale Bedingungen herrschen.
Nun wird bekanntlich 30 % des Saisonumsatzes zwischen dem 22.12. und dem 08.01. gemacht. Daraus folgt, dass als Öffnungszeit für die Skisaison der Zeitraum 15.12. - 31.03. gehalten werden muss, wenn es mit der 100-Tage-Regel so einigermaßen klappen soll.
Bei der Zugspitze ist es z.B. so, dass der Sommerfahrgast den Skifahrer subventioniert. Der Sommerfahrgast bezahlt 68 € für eine einfache Bergfahrt und Talfahrt auf die Zugspitze. Das ist deutlich teurer als der Tagesskipass Zugspitze, der nur 57 € kostet, wobei der Skifahrer nicht nur eine Berg- und Talfahrt zur Zugspitze unternimmt, sondern darüber hinaus auch noch zahlreiche Wiederholungsfahrten auf dem Zugspitzplatt durchführt.
Fazit: Der Skifahrer kostet der Bayerischen Zugspitzbahn wesentlich mehr als der Fußgänger und bezahlt wesentlich weniger.
Allerdings darf es die Bayerische Zugspitzbahn mit der Quersubventionierung nicht übertreiben, denn das widerspricht dem Wettbewerbsrecht der EU, das eine erhebliche Preisverzerrung untersagt.
- GIFWilli59
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Liegt natürlich nicht nur an den Skipässen, aber auf die Gesamtausgaben bezogen haben 1-2 Wochen Skiurlaub wahrscheinlich den deutlich größeren Kostenanteil als die 20-30 Skitage in Tagesausflugreichweite - teils mit Saisonkarte.Skifreak_1 hat geschrieben: 23.05.2023 - 21:29 Interessant finde ich bei der Diskussion um die Skipasspreise, dass es bei letzten Beiträge viel um die Preise für eine Woche Skiurlaub geht.
Wenn ich Skifahren als Sport betreiben möchte und ich nicht nur im Urlaub aktiv sein möchte, dann sind für mich die Preise vor Ort oder in Gebieten mit einer kurzen Erreichbarkeit interessant und von Bedeutung. Es ergeben sich dann nicht so viele Alternativen.
Wobei viele Gebiete Saisonlängen haben, die ausreichen, um die jeweilige Saisonkarte 5-10x herauszufahren (gemessen an Tageskarten).Skifreak_1 hat geschrieben: 23.05.2023 - 21:29 Zum Thema Saisonkarten möchte ich noch erwähnen, dass einige Gebiete ihre Saisonzeiten immer mehr reduzieren und dadurch die Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt werden und dies ebenfalls eine Preissteigerung darstellt.
Vielleicht verkennt man den Effekt dadurch aber auch noch mehr.
Ich kam für die Saison 2010/11 (Saisonkarte Skigebiet Willingen Kind, ca. 2.157 Fahrten, 61 d, 150 €) auf einen Durchschnittspreis von 7 ct/Fahrt, in 2022/23 schon auf 53 ct/Fahrt (Saisonkarte WSA Sauerland Tag Erw., 836 F., 20 d , 440 €).
So gesehen beträgt die durchschnittliche Steigerung p. a. 17% - wobei ich selbstkritisch anmerken muss, dass das nicht unbedingt ein guter Vergleich ist
Funfact: 2010/11 kostete mich eine Fahrt dann weniger als eine SMS (9 ct) - immerhin die ist günstiger geworden.
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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Robert79
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
Zum Thema Skipasspreise. Es kommt natürlich auch drauf an wo wann wohnt. Bei uns in Kärnten gibt es zb. ein Angebot von einer Tageszeitung, natürlich nur wenn man Abonnent ist oder zumindest einen kennt, da gibt es 11 Tageskarten für die Skigebiete in Kärnten für 218 Euro. Das ergibt einen Tagespreis von 20 Euro. Die Steiermark bietet etwas ähnliches an. Bei den anderen Bundesländern weiß ich es nicht. Dann ersteigere ich oft Skikarten auf Portalen oder Onlineauktionen. Ist natürlich etwas aufwendiger aber es lohnt sich schon, einfach mal das www durchstöbern im Winter. Mach halt ich immer so. Aber es ist natürlich schlecht für die Moral, wenn man so wie ich heuer am total überlaufenen Kreischberg in der Steiermark, 55 Euro für die Tageskarte bezahlt, in der Gondel einen mit dem Reisebus aus Kroatien gekommenen Tagesgast fragt was er bezahlt hat, und als Antwort bekommt 25 Euro die Tageskarte inkl. Bus. Sind wahrscheinlich subventionierte Lockangebote in der Hoffnung das sie später als Mehrtagesgäste wiederkommen. Ist in anderen Skigebieten das selbe finde ich aber trotzdem äußerst unfair!
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Skifreak_1
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024
@Robert79 Vielen Dank für Deine Beispiele mit den Zeitungsangeboten aus Kärnten und der Steiermark. Wäre schön, wenn es solche Angebote auch in anderen Regionen geben würde.