Aspen Highlands: Daten des Skigebiets / Mountain information:
Base Elevation: 8’040 ft (2‘451 m)
Summit Elevation: 11'675 ft (3’559 m)
Vertical Rise: 3‘635 ft (1‘108 m)
Anzahl Anlagen: 5
Anzahl Pisten: 118 (18% grün, 30% blau, 16% schwarz, 36% black double diamond)
Durchschnittlicher kumulierter Schneefall pro Winterhalbjahr: 300 in (760 cm)
Längste Abfahrt: 3.5 miles (5.9 km)
Passzugehörigkeit: IKON & Mountain Collective
Tageskartenpreis am Tag des Besuches: USD 194 (2 Tage USD 344)
Pistenpläne:
Aspen Highlands
Gefallen in Aspen Highlands:
Nicht gefallen in Aspen Highlands:
Unsere Tipps:
Unbedingt den kostenlosen Skibus benutzen um zwischen den Bergen hin und her zu wechseln. Wir haben am Morgen direkt in Aspen selber parkiert in der Nähe des Aspen Mountain, sind dann mit dem Bus auf Highlands gefahren und haben am Nachmittag mit dem Bus wieder zurück an den Aspen Mountain gewechselt. So kann man nach dem Skifahren direkt und schnell wieder ins warme Auto steigen. Rio Grande Parking, top gedeckt und mit $12/Tag für Aspen-Verhältnisse doch sehr günstig.
Noch besser ist das Brush Creek Parking, insbesondere wenn man noch mehr Berge an einem Tag besuchen (oder nach Snowmass) will. Gratis. Leider an unseren Tagen aufgrund der Eventvorbereitungen zu den X Games für Skigäste kein Parking möglich gewesen.
Bilder und Eindrücke:
Vormittag Aspen Highlands:
Parking wie bereits erwähnt in der Rio Grande Garage, wo fast nebenan der Bus zum Skigebiet Aspen Highlands fährt. Zum Skigebiet Ajax (Aspen Mountain) sind es rund 8 Minuten zu Fuss.
Der Bus nach Highlands fährt alle 10 Minuten und dauert rund 12 Minuten. Lustig, wie die Skier ausserhalb des Buses montiert werden können. Das spart extrem Platz im Bus, ganz toll. Sehe ich so zum ersten Mal (und es sollte nicht das letzte gewesen sein). Der Pickup des MC-Pass war wieder sehr simpel. In Aspen mussten wir uns vor dem Besuch via Onlinetool anmelden und bereits einige Angaben über uns machen. Wenn man es dann auch geschafft hat, die Fotos hochzuladen (hat bei uns nur bei einer Person geklappt, die zweite Person musste vor Ort eines machen), dann konnte man den Pass direkt an einem Automaten beziehen. Wir mussten für den zweiten Pass kurz an den Schalter, das Problem sei bekannt. Sache von einer Minute und wir konnten den Exhibition Chair besteigen. Donnerstag, top Wetter, keine Leute. Gibts hier auch ein Januarloch?
Die lange Fahrt auf dem Sessellift war aufgrund seiner nordseitigen Ausrichtung, dem tiefen Sonnenstand und viel Wald sehr kalt. Oben ging es dann besser und der Loge Peak Chair lag schon gut in der Sonne. Leute: keine. Vom knapp 3600m hohen Loge Peak gibts ziemlich schöne Aussichten inkl. einen Blick in die berüchtigte Highlands Bowl. So viel vorab: Wir liessen die Bowl aussen vor. Wie auch die Locals berichteten ist es aktuell in der Bowl ziemlich verblasen und Schnee ist, vor allem im oberen Teil, auch eher noch Mangelware. Auch ok, wollten wir sowieso den restlichen Berg abchecken. Muss aber gewaltig sein, ich freue mich da schon auf einen weiteren Besuch hier in Aspen. Broadway, Meadows, Kandahar und die Wine Ridge: Wow, was sind das für geile Pisten am Loge Peak Sessellift. Danach ging es rüber an den Cloud Nine Chair, hier gefiel uns vor allem die direkte „show-off“-Variante gleich unter dem Lift namens Gunbarrel mit Fortsetzung auf der Deane‘s. Auf der Exhibition gehts dann runter ins Tal, auch an diesem Lift existieren unzählige Pistenvarianten welche alle präpariert und menschenleer sind. Uns ahnt schon, dass wir wohl auch sehr gut den ganzen Tag hier verbringen könnten, als gegen um Mittag in Richtung Aspen Mountain zu wechseln. Wir wollen aber unserem Plan treu bleiben. Auf der Prospector Gulch und Nugget sowie der „Hauptpiste“ Upper Jerome und Jerome ging es ins erstmals ins Tal. Dann gleich nochmals hoch mit dem laaaangen Exhibition-Lift um nach dem Lunch den Race-Bereich in den Golden Horn Woods zu testen.
Mittagessen gab es im Merry-Go-Round Restaurant in der Mitte des Berges. Wir haben so ziemlich alles erwartet hier aber keine feine vegane Bowl - hat sehr geschmeckt und auch das Ambiente war, eher nicht mid-mountain-like, sehr entspannt und überhaupt nicht versnobbt. Übrigens: Das Cloud Nine Bistro soll auch ganz gut seid. Leider war die kleine Hütte an der Bergstation des Cloud Nine Express zum Zeitpunkt unseres Besuches vollständig besetzt.
Der Golden Horn Bereich ist dann nochmals eine Liga für sich. Ein endlos langer und breiter Hang, welcher mich etwas an das Plateau Nair in St. Moritz erinnert, null Leute und full Carving. Einziger Schwachpunkt hier: der Thunderbowl Chair, welcher diesen Teil erschliesst und den ganz oberen Teil bis zum Mid-Mountain auslässt, wurde heute (verständlicherweise) nicht in Betrieb genommen. So blieb es bei zwei Fahrten hier, bevor wir den Bus in Richtung Ajax anpeilen.
Aspen Mountain/Ajax: Daten des Skigebiets / Mountain information:
Base Elevation: 7‘945 ft (2‘422 m)
Summit Elevation: 11’212 ft (3’417 m)
Vertical Rise: 3‘267 ft (996 m)
Anzahl Anlagen: 8
Anzahl Pisten: 76 (0% grün, 48% blau, 26% schwarz, 26% black double diamond)
Durchschnittlicher kumulierter Schneefall pro Winterhalbjahr: 300 in (760 cm)
Längste Abfahrt: 3 miles (5 km)
Passzugehörigkeit: IKON & Mountain Collective
Tageskartenpreis am Tag des Besuches: USD 194 (2 Tage USD 344)
Pistenpläne:
Aspen Mountain
Gefallen am Aspen Mountain:
Nicht gefallen am Aspen Mountain:
Nachmittag: Wechsel an den Aspen Mountain
Nach 10minütiger Busfahrt von der Highlands Base Area zum Aspen Rubey Transit Park Center waren wir 15 Minuten später auf der Hauptbeschäftigungsanlage Silver Queen Gondola um gleich auf den Gipfel zu gelangen. Nach den ersten Fahrten am Ajax Express (hervorzuheben sind hier die Buckhorn, Midway Road sowie die Silver Dip) ging es nach dem Tipp eines Locals via FIS-Sessel rüber zum Ruthie‘s Run, wo ganz zuoberst auch der Americas Downhill, die Männerabfahrt, startet. Die Pisten sind hier generell etwas schmäler als in Highlands und der Berg ist einigermassen überschaubar. Bei Neuschnee sind die verschiedenen Rinnen entlang der Ridge am FIS-Sessel sicher ganz nice. Interessanterweise war der Schnee einiges harter als auf Highlands. Derselbe Local erklärte mir auf einer Gondelfahrt, dass sie relativ früh mit der Beschneiung beginnen, Wasser definitiv auch ein Thema sei und sie ab Ende Januar gar nicht mehr beschneien dürfen. Dieses Jahr sei die Beschneiung im Dezember abgeschlossen gewesen, für ihn ein schöner Nebenverdienst während knapp 3 Monaten. Zusätzlich zum Lohn bekommt er noch die Saisonkarte als Beilage. Uns gefallen die wieder eher steilen Pisten, die tolle Abfahrt vom Top of Ruthie‘s Express via Ruthie‘s Run, Summer Road, Aztec, Spring, Pitch, Strawpie zurück zur Gondola Plaza sehr. Ajax müsste man sicher auch mal bei Neuschnee fahren, über 50% der Pisten fallen in die Kategorie black oder double black. Extrem viel Terrain, welches zusätzlich zu erkunden ist. Die Zeitaufteilung heute war super. Von 9 bis 13 Uhr fuhren wir in den Highlands, bevor es für die letzten 3 Stunden des Tages an den Aspen Mountain ging.
Teil 2 zu Aspen über den Besuch in Aspen Snowmass, dem „Hauptgebiet“, falls man denn überhaupt so sagen kann, folgt in einem separaten Topic. Edit: Mountain Info zu Aspen Highlands korrigiert. Danke icedtea fürs aufmerksame Durchlesen.
Inhaltsverzeichnis:
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