Irgendwann muss man den Tatsachen ins Auge sehen. Zwar schade, aber das ist die Realität.Arthur Camenisch erinnert, dass schon vor 20 Jahren Sasolas geschlossen werden sollte und die Klimaerwärmung nicht hilfreich sei. Vermutlich müssen wir das Schliessen von Sasolas akzeptieren,
Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Nein, alles andere als ermutigend. Ist ein absoluter Hammer, auch wenn man leider seit 2004 immer wieder mal damit rechnen wusste.Strillo hat geschrieben: 16.04.2023 - 08:03 Nicht wirklich ermutigend, was aus dem GV Protokoll von Prosasolasplitschès zu entnehmen ist. Bin gespannt, ob und wann sich die Bergbahnen zur Sasolas-Thematik und ganz generell zum Mundaun-Sektor öffentlich äussern werden.
https://www.prosasolasplitsches.ch/app/ ... 1681369512
Sollte Sasolas tatsächlich wegfallen (und langfristig auch Valata-Piz Mundaun) wär's das für mich mit Obersaxen. Und zwar definitiv. Das Preis-Leistungsverhältnis dort stimmt schon lange nicht mehr. Der Punkt ist doch völlig klar: die Bergbahnen Obersaxen zeigen seit zwanzig Jahren überdeutlich und eigentlich auch unverholen klar, dass sie an diesem Gebietsteil schlicht kein Interesse haben. Meiner Meinung ist dieses Signal fatal. Wenn die Obersaxer Bergbahnen entsprechend investieren würden, könnte man das Sasolas-Gebiet problemlos (mit einer durchgehend bescheiten Piste zum Sasolas-Lift) offenhalten. Schliesslich ist die Höhenlage der Talstation in etwa gleich wie in Waltensburg gegenüber (1300 Meter), aber aufgrund der Exposition deutlich besser als auf den Südhängen von Brigels bzw. Laax.
Ich glaub, ich such mir langsam aber sicher etwas anderes - wahrscheinlich im Wallis. Macht eindeutig mehr Spass dort.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Ah, und noch was zu Sasolas:
Seit 2004 (vorher so oder so), also seitdem die Bergbahnen Obersaxen das Sagen haben, gabs in Sasolas jeden Winter genug Schnee (mit Ausnahme von vier oder fünf Wintern zur Weihnachtszeit). Lediglich 2011 war es auf Sasolas problematisch, aber auch dann war der Lift in Betrieb. Von der Bergstation bis circa auf eine Höhenlage von 1400 Metern ist das Gebiet sogar ziemlich schneesicher. Problematisch ist einzig der unterste Teil, die letzten 100 bis 150 Höhenmeter. Wenn man dort effizient beschneien würde, könnte man Sasolas ohne Probleme offen halten.
Insofern war die Saison 2022/23 auch in Sasolas mit null Betriebstagen die absolute Ausnahme. Sollte sich das Ganze mit der Schneearmut in der nächsten Saison wiederholen, dann allerdings ist das Wintersport-Kapitel auf Sasolas wahrscheinlich endgültig Geschichte.
Seit 2004 (vorher so oder so), also seitdem die Bergbahnen Obersaxen das Sagen haben, gabs in Sasolas jeden Winter genug Schnee (mit Ausnahme von vier oder fünf Wintern zur Weihnachtszeit). Lediglich 2011 war es auf Sasolas problematisch, aber auch dann war der Lift in Betrieb. Von der Bergstation bis circa auf eine Höhenlage von 1400 Metern ist das Gebiet sogar ziemlich schneesicher. Problematisch ist einzig der unterste Teil, die letzten 100 bis 150 Höhenmeter. Wenn man dort effizient beschneien würde, könnte man Sasolas ohne Probleme offen halten.
Insofern war die Saison 2022/23 auch in Sasolas mit null Betriebstagen die absolute Ausnahme. Sollte sich das Ganze mit der Schneearmut in der nächsten Saison wiederholen, dann allerdings ist das Wintersport-Kapitel auf Sasolas wahrscheinlich endgültig Geschichte.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Trotz der auf dem Tisch liegenden ernüchternden Fakten tue ich mich schwer mit dem Gedanken, dass am Sasolas schon bald Schluss sein könnte. Damit verliert man viel mehr als ein paar lausige Pistenkilometer. Aber wie du treffend erwähnst, haben die Bergbahnen die schönste Ecke im Skigebiet schon vor Jahren abgeschrieben. Da passt es ins Bild, dass man an der GV mit Abwesenheit glänzte. Dass fast parallel das für Obersaxen zwei Schuhnummern zu grosse Projekt "Rhein und Rauf" mit der direkten Erschliessung des Mundauns ab Ilanz durch die Medien geistert, empfinde ich in diesem Zusammenhang schon fast als Hohn.intermezzo hat geschrieben: 17.04.2023 - 09:52 Ah, und noch was zu Sasolas:
Seit 2004 (vorher so oder so), also seitdem die Bergbahnen Obersaxen das Sagen haben, gabs in Sasolas jeden Winter genug Schnee (mit Ausnahme von vier oder fünf Wintern zur Weihnachtszeit). Lediglich 2011 war es auf Sasolas problematisch, aber auch dann war der Lift in Betrieb. Von der Bergstation bis circa auf eine Höhenlage von 1400 Metern ist das Gebiet sogar ziemlich schneesicher. Problematisch ist einzig der unterste Teil, die letzten 100 bis 150 Höhenmeter. Wenn man dort effizient beschneien würde, könnte man Sasolas ohne Probleme offen halten.
Insofern war die Saison 2022/23 auch in Sasolas mit null Betriebstagen die absolute Ausnahme. Sollte sich das Ganze mit der Schneearmut in der nächsten Saison wiederholen, dann allerdings ist das Wintersport-Kapitel auf Sasolas wahrscheinlich endgültig Geschichte.
Am Mundaun stehen - mal abgesehen vom Sasolas - in den nächsten Jahren diverse Entscheide an (Plitschès, Valata-Cuolm Sura), denen ich mit Sorge entgegenblicke. Das Gebiet hätte meiner Meinung nach durchaus Potenzial, wenn man es nicht so stiefmütterlich behandeln würde. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass hier eines Tages ein Umdenken stattfindet. Und wer weiss, vielleicht erlebe ich es noch, dass der Hitzeggen von Cuolm Sura aus erschlossen wird und der unsägliche Ziehweg 23 aus dem Pistenplan gestrichen wird.
Glaubt man den Gerüchten (anders habe ich die Kommunikation in Obersaxen bisher nur selten erlebt), so ist nach diesem schneearmen Winter die Beschneiung wieder in den Fokus geraten, was zumindest für Stein -> Wali ein Segen wäre. Es bleibt spannend.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Absolut einverstanden. Einzige Ausnahme: Von ein paar «lausigen Pistenkilometern» im Gebiet würde ich hier nicht reden. Es sind sicherlich 20+ Kilometer, die wegfallen würden. Und das ist bei 100 (realistischen Gesamtpisten-Kilometern) nicht wenig, sondern ein Fünftel aller Pisten. Das ist für Obersaxen also durchaus etwas Substanzielles. Und wenn ich an früher denke, da gab es in der Sasolas-Ecke ja noch deutlich mehr Pisten.Strillo hat geschrieben: 17.04.2023 - 12:27 Trotz der auf dem Tisch liegenden ernüchternden Fakten tue ich mich schwer mit dem Gedanken, dass am Sasolas schon bald Schluss sein könnte. Damit verliert man viel mehr als ein paar lausige Pistenkilometer. Aber wie du treffend erwähnst, haben die Bergbahnen die schönste Ecke im Skigebiet schon vor Jahren abgeschrieben. Da passt es ins Bild, dass man an der GV mit Abwesenheit glänzte. Dass fast parallel das für Obersaxen zwei Schuhnummern zu grosse Projekt "Rhein und Rauf" mit der direkten Erschliessung des Mundauns ab Ilanz durch die Medien geistert, empfinde ich in diesem Zusammenhang schon fast als Hohn.
Es wäre in der Tat schön, wenn es ein Umdenken gäbe: nur glaube ich nicht daran, leider. Es gibt so viele Zweitwohnungsbesitzer in Obersaxen - und viele von Ihnen machen die Faust im Sack, diese sind aber allesamt nicht in einer IG organisiert. Würden diese mal geeint auftreten und gemeinsam auf den Tisch hauen, würde das den Bergbahnen sicher etwas mehr Eindruck machen.Strillo hat geschrieben: 17.04.2023 - 12:27 Am Mundaun stehen - mal abgesehen vom Sasolas - in den nächsten Jahren diverse Entscheide an (Plitschès, Valata-Cuolm Sura), denen ich mit Sorge entgegenblicke. Das Gebiet hätte meiner Meinung nach durchaus Potenzial, wenn man es nicht so stiefmütterlich behandeln würde. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass hier eines Tages ein Umdenken stattfindet. Und wer weiss, vielleicht erlebe ich es noch, dass der Hitzeggen von Cuolm Sura aus erschlossen wird und der unsägliche Ziehweg 23 aus dem Pistenplan gestrichen wird.
Eine KSB Cuolm Sura-Hitzeggen wäre ein Traum, nur wird eine solche Verbindung wohl für immer ein Traum bzw. reines Wunschdenken bleiben. Ich fände es ja schon super, wenn der alte Tegia Dado-Gadastatt-Lift reaktiviert würde...
Oder wenn ich an die Piste 17 im Gebiet Sez Ner denke: was für eine traumhafte Piste, die dann jedoch urplötzlich in einen Ziehweg mit Gegenanstieg endet. Hier könnte man mit einer Mini-Investition in Form einer kleinen Skibrücke mit sanfter Neigung wirkungsvoll Abhilfe schaffen, mit Hilfe derer man ohne Schieben auf die Piste 18 käme... wenn man denn nur wollte (...)
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Die Pisten im Gebiet Sasolas sind wohl die schönsten Pisten im ganzen Skigebiet. Darüber muss nicht diskutiert werden. Wenn man sich nicht so mühsam dahinqäulen müsste und man sich dort nicht mit einem Schlepper, bei dem die Spur gelinde gesagt einer Skiroute gleich kommt, hinaufquälen müsste, wäre das Gebiet überlaufen. Wer das nicht sieht hat Tomaten auf den Augen. Mich selbst stört das nicht, aber dem 08/15 Skifahrer ist das zu mühsam.
Und was soll der Scheiss, dass der Schlepper Sasolas Kosten verursacht? Das mach doch bitte jede einzelne Anlage im gesamten Skigebiet. Legt doch mal die Zahlen für alle Anlagen vor!
Gruss,
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Und was soll der Scheiss, dass der Schlepper Sasolas Kosten verursacht? Das mach doch bitte jede einzelne Anlage im gesamten Skigebiet. Legt doch mal die Zahlen für alle Anlagen vor!
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Melde Dich mal bei denen:intermezzo hat geschrieben: 17.04.2023 - 16:44
Es wäre in der Tat schön, wenn es ein Umdenken gäbe: nur glaube ich nicht daran, leider. Es gibt so viele Zweitwohnungsbesitzer in Obersaxen - und viele von Ihnen machen die Faust im Sack, diese sind aber allesamt nicht in einer IG organisiert. Würden diese mal geeint auftreten und gemeinsam auf den Tisch hauen, würde das den Bergbahnen sicher etwas mehr Eindruck machen.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Okay, wusste ich nicht, dass es das gibt! Danke. Bin mal rasch drüber - sieht jetzt nicht gerade danach aus, als ob diese doch sehr weit gefasste IG (inkl. Brigels) konkret bei den BBO mal vorsprechen würde, wo bei einigen der Zweitwohnungsbesitzer und Gäste im Wintersportgebiet Obersaxen der Schuh drückt. Das ist aber in Bezug auf diese IG reine Spekulation meinerseits, vielleicht täusche ich mich da ja auch total.Mick hat geschrieben: 17.04.2023 - 20:52Melde Dich mal bei denen:intermezzo hat geschrieben: 17.04.2023 - 16:44
Es wäre in der Tat schön, wenn es ein Umdenken gäbe: nur glaube ich nicht daran, leider. Es gibt so viele Zweitwohnungsbesitzer in Obersaxen - und viele von Ihnen machen die Faust im Sack, diese sind aber allesamt nicht in einer IG organisiert. Würden diese mal geeint auftreten und gemeinsam auf den Tisch hauen, würde das den Bergbahnen sicher etwas mehr Eindruck machen.
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Jedenfalls sehe ich persönlich KEINEN valablen Grund, mich bei der IG zu melden, da ich selber ja weder Zweitwohnungs- noch Hausbesitzer in Obersaxen bin. Ich bin lediglich Feriengast in Obersaxen, mich interessieren dort in erster Linie touristische Aspekte und Entwicklungen, und ich lege hier meine Sicht der Dinge dar. That's it.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Mein "lausig" hätte wohl in Gänsefüsschen gehörtintermezzo hat geschrieben: 17.04.2023 - 16:44 Absolut einverstanden. Einzige Ausnahme: Von ein paar «lausigen Pistenkilometern» im Gebiet würde ich hier nicht reden. Es sind sicherlich 20+ Kilometer, die wegfallen würden. Und das ist bei 100 (realistischen Gesamtpisten-Kilometern) nicht wenig, sondern ein Fünftel aller Pisten. Das ist für Obersaxen also durchaus etwas Substanzielles. Und wenn ich an früher denke, da gab es in der Sasolas-Ecke ja noch deutlich mehr Pisten.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Für den Sommer 2023 gibt es gleich vier neue Mountain Bike Routen im Gebiet. Die Lag da Pigniu Bike zähle ich auch dazu, da sie ganz in der Nähe vorbeiführt.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Es hat sich abgezeichnet und kommt nicht unerwartet. Und vermutlich ist es auch besser, die Kräfte für die Achse Valata - Cuolm Sura - Piz Mundaun zu bündeln, inkl. Beschneiuung.
Aus reiner Nostalgie kann man solche Ecken, so schön sie auch sind, einfach nicht finanzieren.
Auch hier war es ein Sterben auf Raten, das gewisse User anderenorts noch nicht einsehen wollen.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Den Skilift einfach so zu schliessen, ist schlichtweg maximale Gewinn/Kostenoptimierung. Die Tageskartenpreise werden keinen Rappen sinken und dem Kunden wird man weiterhin vorgaukeln, wie geeignet und gross das Skigebiet für jederman sei. 99% der Gäste werden weiterhin kommen, aber zumindest mich sehen die nie wieder. Leider führten mehrere Katastrophale Fehlentscheide der letzten Jahre dazu, dass das Skigebiet, im Bündnerland höchstens noch im unteren Mittelfeld mitspielen kann.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Schade, dass ich es in den letzten zwei Jahrzehnten nicht dorthin geschafft habe. Es hat mich mal wirklich angelacht.
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Stilllegung von Sasolas: schlicht und einfach eine Bankrotterklärung und ein veritables Trauerspiel - leider mit jahrelanger Ansage.
Zuletzt geändert von intermezzo am 23.05.2023 - 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Sehe ich genau gleich. Vor allem die hausgemachten - wirklich argen - Fehlentscheide der BBO sind ganz bitter (ist alles schön hier auf den vorderen Seiten nachzulesen). Das nächste Jahr werde ich nochmal hinfahren, aber danach überlege ich mir ernsthaft eine andere Destination. Was im Skigebiet Obersaxen in den letzten Jahren alles verschlimmbessert wurde: eigentlich unfassbar...Seilbahnfan 05 hat geschrieben: 22.05.2023 - 20:55 Den Skilift einfach so zu schliessen, ist schlichtweg maximale Gewinn/Kostenoptimierung. Die Tageskartenpreise werden keinen Rappen sinken und dem Kunden wird man weiterhin vorgaukeln, wie geeignet und gross das Skigebiet für jederman sei. 99% der Gäste werden weiterhin kommen, aber zumindest mich sehen die nie wieder. Leider führten mehrere Katastrophale Fehlentscheide der letzten Jahre dazu, dass das Skigebiet, im Bündnerland höchstens noch im unteren Mittelfeld mitspielen kann.
Immerhin besteht wenigstens noch ein Mini-Funken an Hoffnung: Stilllegung bedeutet nicht finale Schliessung. Aber faktisch gehe ich davon aus, dass der Lift nie mehr in Betrieb gehen wird.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Habe mich schlau gemacht und den Verein Prosasolas kontaktiert wegen der Stilllegung des Skilifts Sasolas. Laut Angaben des aktuellen Präsidenten des Vereins ist nun auch der letzte Funken Hoffnung, der allenfalls doch noch zu einer Betriebsaufnahme geführt hätte, gestorben. Der Lift wird nie mehr laufen, der Entscheid sei „unumstösslich“.
R.I.P. Schönes Sasolas-Gebiet.
Bleibt einzig die Hoffnung, dass das Projekt „Rhein & Rauf“ irgendwann realisiert wird. So oder so: die schönste Ecke des Skigebiets ist auf Jahre, wahrscheinlich Jahrzehnte - oder sogar für immer - tot.
R.I.P. Schönes Sasolas-Gebiet.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Bitter. Bleibt zu hoffen, dass die Bergbahnen ihren Worten, "den Mundaun-Sektor nicht auszuhöhlen" lieber früher als später Taten folgen lassen. Und das schlummernde Projekt wäre mir als "Rauf ohne Rhein" bedeutend sympathischer.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Ja, in der Tat bitter. Mehr als nur bitter. Für das Skigebiet Obersaxen empfinde ich die Schliessung als ungemein übel. Mitunter die schönsten Hänge gehören von nun an ganz den Tourengehern.
Klar ist: Der Sasolas-Lift war sanierungsbedürftig - jahrelang wurde ja auch nichts (oder dann nur das Nötigste) an ihm gemacht. Die maroden Gehänge lassen grüssen;-) Zudem: Vor etwa zwei Jahren musste man den Motor ersetzen. Aber das alles wäre sicherlich zu stemmen gewesen. Nur: die Bergbahnen Obersaxen wollten das alles nicht, schliesslich (wir erinnern uns) sollte bereits 2004 der Stecker gezogen werden. Für den Sasolas-Bühler-Skilift wurden seitens der Bergbahnen Instanstellungskosten von rund 800'000 Franken angegeben. Ein Betrag, den offenbar weder der Verein Prosasolas noch die Gemeinden auftreiben konnten bzw. gewillt waren, aufzuwerfen.
Klar ist: Der Sasolas-Lift war sanierungsbedürftig - jahrelang wurde ja auch nichts (oder dann nur das Nötigste) an ihm gemacht. Die maroden Gehänge lassen grüssen;-) Zudem: Vor etwa zwei Jahren musste man den Motor ersetzen. Aber das alles wäre sicherlich zu stemmen gewesen. Nur: die Bergbahnen Obersaxen wollten das alles nicht, schliesslich (wir erinnern uns) sollte bereits 2004 der Stecker gezogen werden. Für den Sasolas-Bühler-Skilift wurden seitens der Bergbahnen Instanstellungskosten von rund 800'000 Franken angegeben. Ein Betrag, den offenbar weder der Verein Prosasolas noch die Gemeinden auftreiben konnten bzw. gewillt waren, aufzuwerfen.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
AF-User Strillo gebührt grosser Dank: er hat mich darauf hingewiesen, dass in der Südostschweiz vom 9. August 2023 ein halbseitiger Bericht (Bezahlschranke) zur Schliessung des Sasolas-Gebiets erschienen ist und mir diesen Artikel sogleich auch zur Verfügung gestellt.
Der Bericht trägt den Titel: «Keine Alternativen zur Schliessung». Im Artikel steht nichts Neues, jedenfalls nichts, was wir bis jetzt nicht wüssten. Erwähnt wird, dass BBO-Verwaltungspräsident Brunner gegenüber romanisch sprachigen Medien bestätigt habe, dass der Sasolas-Skilift per sofort stillgelegt worden sei und im nächsten Winter definitiv nicht mehr in Betrieb sein werde. Bis anhin lag diese Information nur seitens von ProSasolas vor. Betont wird im Südostschweiz-Artikel auch, dass der Lift nach wie vor ein «massives Verlustgeschäft» sei, die Frequenzen in den letzten Jahren weiter abgenommen hätten.
Wissen wir alle. Auch kein Wunder, wenn man 20 Jahre lang nichts investiert und nur abbaut.
Das einzig halbwegs Spannende in diesem Südostschweiz-Artikel ist die Erwähnung, dass die Gemeinde Ilanz/Glion das Restaurant Sasolas an der Talstation des mittlerweile stillgelegten Skilifts weiterbetreiben will. Offenbar sucht man einen neuen Pächter. Ich kann mir zum jetzigen Zeitpunkt beim besten Willen nicht vorstellen, dass man unter diesen Voraussetzungen jemanden finden wird, der dort zu wirten auch nur ansatzweise bereit ist. Wer möchte/wird dort überhaupt noch hingehen, zumal im Winter, wenn keine Anbindung mehr ans Skigebiet besteht? Begründung der Gemeinde Ilanz/Glion am Festhalten des Restaurants: Aus der Hand geben wolle man das Restaurant nicht, gerade auch in Hinsicht auf das Zukunftsprojekt «Rhein und rauf». Fazit: Träumen ist immer erlaubt;-)
Der Bericht trägt den Titel: «Keine Alternativen zur Schliessung». Im Artikel steht nichts Neues, jedenfalls nichts, was wir bis jetzt nicht wüssten. Erwähnt wird, dass BBO-Verwaltungspräsident Brunner gegenüber romanisch sprachigen Medien bestätigt habe, dass der Sasolas-Skilift per sofort stillgelegt worden sei und im nächsten Winter definitiv nicht mehr in Betrieb sein werde. Bis anhin lag diese Information nur seitens von ProSasolas vor. Betont wird im Südostschweiz-Artikel auch, dass der Lift nach wie vor ein «massives Verlustgeschäft» sei, die Frequenzen in den letzten Jahren weiter abgenommen hätten.
Wissen wir alle. Auch kein Wunder, wenn man 20 Jahre lang nichts investiert und nur abbaut.
Das einzig halbwegs Spannende in diesem Südostschweiz-Artikel ist die Erwähnung, dass die Gemeinde Ilanz/Glion das Restaurant Sasolas an der Talstation des mittlerweile stillgelegten Skilifts weiterbetreiben will. Offenbar sucht man einen neuen Pächter. Ich kann mir zum jetzigen Zeitpunkt beim besten Willen nicht vorstellen, dass man unter diesen Voraussetzungen jemanden finden wird, der dort zu wirten auch nur ansatzweise bereit ist. Wer möchte/wird dort überhaupt noch hingehen, zumal im Winter, wenn keine Anbindung mehr ans Skigebiet besteht? Begründung der Gemeinde Ilanz/Glion am Festhalten des Restaurants: Aus der Hand geben wolle man das Restaurant nicht, gerade auch in Hinsicht auf das Zukunftsprojekt «Rhein und rauf». Fazit: Träumen ist immer erlaubt;-)
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Dass die Bergbahnen Obersaxen auch anders können und für ihre Verhältnisse etwas Innovatives auf die Beine stellen, bewiesen sie gestern mit einer Sonnenaufgangsfahrt auf den Mundaun. Geschätzte 100 Frühaufsteher nutzten das Angebot, liessen sich bei angenehmen Temperaturen um 5:30 Uhr mit der 6-SBK von Cuolm Sura auf den Piz Mundaun chauffieren und wurden mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt. Ein Grossteil davon fand sich hinterher in der Gipfelhütte zum ausgiebigen Frühstück wieder.
Ein an sich simpler Event, der in gleicher, ähnlicher oder anderer Form nach Wiederholung schreit. Danke BBO und dem Team der Gipfelhütte. Es geht doch.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Josef Brunner tritt zurück.
https://www.rtr.ch/novitads/grischun/su ... nistraziun
Sinngemäss übersetzt:
35 Jahre sass Josef Brunner im Verwaltungsrat der Bergbahnen Obersaxen. Seit 1992 war er deren Präsident. Im Jahresbericht 2022/23 des Unternehmens kündigt Brunner seinen Rücktritt auf die nächste Generalversammlung am 28. Oktober 2023 an.
Für seine Nachfolge wird Ernst Sax vorgeschlagen, der Gemeindepräsident von Obersaxen/Mundaun, der seit 2018 Mitglied des Verwaltungsrats ist. Neben Josef Brunner wird auch Vizepräsident Sigi Caduff zurücktreten. Für den Verwaltungsrat werden das derzeitige Mitglied Norbert Sax und neu Fabio Bianchi, Iso Caduff und Carlo Janka vorgeschlagen.
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Sinngemäss übersetzt:
35 Jahre sass Josef Brunner im Verwaltungsrat der Bergbahnen Obersaxen. Seit 1992 war er deren Präsident. Im Jahresbericht 2022/23 des Unternehmens kündigt Brunner seinen Rücktritt auf die nächste Generalversammlung am 28. Oktober 2023 an.
Für seine Nachfolge wird Ernst Sax vorgeschlagen, der Gemeindepräsident von Obersaxen/Mundaun, der seit 2018 Mitglied des Verwaltungsrats ist. Neben Josef Brunner wird auch Vizepräsident Sigi Caduff zurücktreten. Für den Verwaltungsrat werden das derzeitige Mitglied Norbert Sax und neu Fabio Bianchi, Iso Caduff und Carlo Janka vorgeschlagen.
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j-d-s
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Hm, verfallen nicht Skigebietsgrenzen/Liftkonzessionen irgendwann, wenn man sie nicht nutzt?intermezzo hat geschrieben: 10.08.2023 - 09:14 Begründung der Gemeinde Ilanz/Glion am Festhalten des Restaurants: Aus der Hand geben wolle man das Restaurant nicht, gerade auch in Hinsicht auf das Zukunftsprojekt «Rhein und rauf». Fazit: Träumen ist immer erlaubt;-)
Ich bin mir jedenfalls relativ sicher, dass ein "Ersatz des Schleppers Sasolas mit Verlängerung unten" deutlich leichter und schneller genehmigt würde als ein "kompletter Neubau einer EUB Ilanz-Piz Mundaun", wo sicher diverse Umweltschützer dagegen opponieren würden.
Von daher wäre als Strategie der Erhalt des SL wohl eher zielführend, wenn man das Projekt verfolgen will.
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Leider wird da gar nichts mehr gehen, leider, leider und nochmals leider. Ich behaupte: die Tourismus- und BB-Verantwortlichen in Obersaxen werden erst in ein paar Jahren merken, welchen kolossalen Mist sie hier mit dieser Skilift-Stilllegung geschaffen bzw. hinterlassen haben.j-d-s hat geschrieben: 19.10.2023 - 20:06Hm, verfallen nicht Skigebietsgrenzen/Liftkonzessionen irgendwann, wenn man sie nicht nutzt?intermezzo hat geschrieben: 10.08.2023 - 09:14 Begründung der Gemeinde Ilanz/Glion am Festhalten des Restaurants: Aus der Hand geben wolle man das Restaurant nicht, gerade auch in Hinsicht auf das Zukunftsprojekt «Rhein und rauf». Fazit: Träumen ist immer erlaubt;-)
Ich bin mir jedenfalls relativ sicher, dass ein "Ersatz des Schleppers Sasolas mit Verlängerung unten" deutlich leichter und schneller genehmigt würde als ein "kompletter Neubau einer EUB Ilanz-Piz Mundaun", wo sicher diverse Umweltschützer dagegen opponieren würden.
Von daher wäre als Strategie der Erhalt des SL wohl eher zielführend, wenn man das Projekt verfolgen will.
Eine EUB von Ilanz auf den Piz wird es nie geben, nie. Gut gemeint, nur: wer soll das bezahlen? Finanzierung zum jetzigen Zeitpunkt: meines Erachtens gibt es aktuell niemanden, auch nur ansatzweise, der das stemmen könnte oder wollte. Öffentliche Hand schon gar nicht, sonst wäre es auch beim Sasolas-Skilift nie so weit gekommen. Allfällige Mäzene? Ist mir niemand bekannt. Oder weiss jemand mehr?
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Re: Neues in Obersaxen/​Mundaun/​Val Lumnezia
Im aktuellen Geschäftsbericht 22/23 der Bergbahnen Piz Mundaun AG geht man nochmals darauf ein, warum Sasolas aufgegeben wurde.
Zusammenfassung: Der bauliche und mechanische Zustand erlaube keinen Weiterbetrieb. Auflagen der Aufsichtsbehörde hätten Sanierungskosten von mindestens CHF 800'000 bedeutet. Ein solche Investition hätte sich niemals gelohnt, zumal die Frequenzen konstant rückläufig gewesen seien und der Lift trotz finanzieller Unterstützung nie kostendeckend betrieben werden konnte. Zudem sei eine Pistenpräparation ohne leistungsfähige Beschneiungsanlage immer mehr zum Problem geworden. Hier hätte demzufolge zusätzlicher Investitionsbedarf in mehrfacher Millionenhöhe bestanden.
Immerhin stimmt einen der Schlussabsatz positiv. Zitat: "Stattdessen planen wir nun eine Ersatzanlage für die Sesselbahn Valata - Cuolm Sura und eine Schneeanlage, namentlich auch für die Übergänge nach Misanenga und Untermatt."
Zusammenfassung: Der bauliche und mechanische Zustand erlaube keinen Weiterbetrieb. Auflagen der Aufsichtsbehörde hätten Sanierungskosten von mindestens CHF 800'000 bedeutet. Ein solche Investition hätte sich niemals gelohnt, zumal die Frequenzen konstant rückläufig gewesen seien und der Lift trotz finanzieller Unterstützung nie kostendeckend betrieben werden konnte. Zudem sei eine Pistenpräparation ohne leistungsfähige Beschneiungsanlage immer mehr zum Problem geworden. Hier hätte demzufolge zusätzlicher Investitionsbedarf in mehrfacher Millionenhöhe bestanden.
Immerhin stimmt einen der Schlussabsatz positiv. Zitat: "Stattdessen planen wir nun eine Ersatzanlage für die Sesselbahn Valata - Cuolm Sura und eine Schneeanlage, namentlich auch für die Übergänge nach Misanenga und Untermatt."