@Highlander:
Das ist direkt neben Manincor? Kenne ich nicht, sieht aber sehr nett aus .
Der Kalterer See ist schon ein schönes Fleckchen Erde
@ski-chrigel: Teezeremonie und "herb-frisches Jever" schätze ich durchaus, aber ansonsten brauchte es bei mir schon andere Reize, um mich ins flache Land an deutschen Küsten zu bewegen . Dennoch ist der Sonnenuntergang dort nicht zu verachten
Mal was ganz anderes; kennt sich jemand mit slowenischem Wein aus? Wir haben Ende August Urlaub in Döbriach gebucht und die Weinkarte hat neben hochklassigen Österreichern auch einiges aus Slowenien auf der Karte. Und da ich gerne probiere
Tipps sind daher gerne willkommen
icedtea hat geschrieben: 17.06.2023 - 00:11
@ski-chrigel: Teezeremonie und "herb-frisches Jever" schätze ich durchaus, aber ansonsten brauchte es bei mir schon andere Reize, um mich ins flache Land an deutschen Küsten zu bewegen . Dennoch ist der Sonnenuntergang dort nicht zu verachten
Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich den m.E. besten Bündner Rotwein, den Molina, hier schon vorgestellt hatte. Doch wenn ich nach diesem Begriff suche, kommen nur ein paar Kommentare dazu. Na dann:
Auf dem Weg von unserem Flimser-Wochenende nach Hause hatten wir einen Stopp hier von Beginn weg eingeplant und einen Tisch reserviert:
Der Cuvée aus Cabernet Cubin, Cabernet Dorio, Cabernet Dorsa, Diolinoir, Gamaret, Merlot, Regent, Zweigelt begeistert mich mit seiner angenehmen Schwere und seiner geringen Säure jedes Mal aufs Neue. Er ist auch fester Bestandteil meines Weinschranks. Was ich nicht wusste: Es gibt ihn auch als 5dl-Flasche (mit Kork), was ideal ist, weil ski-andy noch autofahren muss und ski-chrigel junior noch nichts am Hut hat mit Alkohol, auch wenn ich es ihm mit seinen 15 Jahren in solchen Situationen gerne erlauben würde.
Erstmal @Chrigel: Sieht sehr lecker aus und zumindest bei mir hast du den Molina schon vorgestellt . Müssen wir mal gemeinsam trinken
Ansonsten heute Abend nach dem Italiener der Beweis, dass man auch mal günstig trinken kann.
2022er Spätburgunder Trocken "Der Hesse" von den Bergsträßer Winzern in der Literflasche mit 13,5 Vol% für schlappe € 4,29
Backwein meiner Frau und seit Sonntag angebrochen verschlossen im Kühlschrank. Dennoch ein sauberer Zechwein, ähnlich einem Südtiroler Hausvernatsch im Hofschank. Gerade beim heutigen Wetter (bei meiner Mutter rund 12km Luftlinie entfernt zog wohl ein Tornado vorbei ) gekühlt ein unkomplizierter Abendbegleiter
icedtea hat geschrieben: 21.01.2023 - 22:48
Gestern und heute war wieder Südtiroler Wein angesagt; 2020er Kalterer See Plantaditsch vom Klosterhof Andergassen, der nicht nur weil es ein "Classico" ist, die klassischen Merkmale eines guten Vernatsch zeigte. Kirsche, Bittermandel, trinkig, unkompliziert aber dennoch alles andere als langweilig.
Heute Abend zur Feier des Eintracht-Siegs gegen den Tabellenletzten und der Handballer gegen die Niederlande den sattsam beschriebenen Blauburgunder vom Kränzelhof
Schönes Wochenende noch
Ich knüpfe mal an diesen Bericht an, da ich heute zum Wochenabschluss den Kalterer See Riserva vom Klosterhof aus dem Jahrgang 2019 mit 14 Vol% im Glas hatte.
Er hat mehr Länge als der normale Classico und ist auch von den Aromen her interessanter, aber nicht in einem Ausmaß, welches für mich den Preisunterschied (wir sind hier rund beim doppelten) rechtfertigen würde. Toller Vernatsch, aber zu dem Preis würde ich ihn nicht nochmal kaufen
Nach einem gepflegten Rumpsteak in der Flörsheimer Karthaus,
habe ich jetzt noch im Glas nen Wein, aber zu Haus
Na ja, gibt glaube ich bessere Reime
Was besseres und vor allem interessanteres ist in der Tat der heutige Tropfen, den ich von Thomas im Vinschgau im April zum Verkosten auf den Weg mitbekam.
Sauvignon Blanc Voglar von der Südtiroler Weinlegende Peter Dipoli, der lange Jahre an der Laimburg tätig war und Ende der 80er selbst mit Weinbau und Weinhandel begann. Das Weingut ist in Neumarkt, der Weinberg dieses Weins in einer Fraktion von Kurtatsch. Als ich im April bei Johnson & Dipoli (geführt von Vincenzo DeGasperi und irgendwie verbunden mit dem Weinhandel) zu Mittag einkehrte, gab es den 2021er als Teil der Weinbegleitung.
Im Glas ist jetzt aber ein reifer Geselle; 2010 mit 13,5 Vol%; sowas hat man nicht alle Tage im Glas
Farblich sieht man das Alter nicht wirklich; ein wenig kräftiger als der junge, aber nicht mehr als ein kräftiger Grauburgunder finde ich. Im Duft schon Reifenoten; ein Hauch Petrol vielleicht und Trockenobst. Am Gaumen kräftig, mundfüllend mit Schwerpunkt reifer Stachelbeere, aber dennoch recht frisch für das Alter. Passt mir bei Sauvignon Blanc deutlich besser als die eher grasige Stilistik und ich kann die Stilistik vom 2021er durchaus wiedererkennen
Trockene Weißweine zu erzeugen, die auch nach 13 Jahren noch trinkfreudig sind, ist jetzt nicht jedem Winzer gegeben, aber Peter Dipoli schafft das hier sehr beeindruckend. Hier ist es wohl ein stabiles Säuregerüst (ohne Dominanz) und viel Mineralität, die den Wein für mich zum gehobenen Genuss machen
Ein schönes Wochenende euch allen und Grüße vom Main
Heute habe ich beim Kauf von Alltagsrieslingen bei Peter Flick in Hochheim auch meinen diesjährigen Rebstock-Patenschaftswein abgeholt (Danke dafür an meinen Bruder ).
2022er Wickerer Riesling Trocken mit 12 Vol%. Ein Wein, der mit seiner Frische, dem moderaten Alkohol und der lebhaften Säure auch bei den derzeitigen Temperaturen gut läuft. Die Trauben sind meines Wissens nicht nur aus der Lage Mönchsgewann, wo mein Rebstock steht, sondern auch aus dem Stein. Floraler Mönchsgewann und mineralischer Stein ergeben eine leckere Kombination mit Steinobst- und Zitrusnoten.
Da Hochheim ja um eine Woche verschoben hat, kollidiert das Weinfest mit dem Flörsheimer Sommerfest; bin noch nicht sicher, wie ich das synchronisiert bekomme
icedtea hat geschrieben: 09.07.2023 - 23:28
Da Hochheim ja um eine Woche verschoben hat, kollidiert das Weinfest mit dem Flörsheimer Sommerfest; bin noch nicht sicher, wie ich das synchronisiert bekomme
icedtea hat geschrieben: 09.07.2023 - 23:28
Da Hochheim ja um eine Woche verschoben hat, kollidiert das Weinfest mit dem Flörsheimer Sommerfest; bin noch nicht sicher, wie ich das synchronisiert bekomme
Freitag- Flörsheim, Samstag -Hochheim, Sonntag-Flörsheim, Montag- Hochheim mit Abschlussfeuerwerk
daily a hock- replace the doc (Queen Victoria)
Ich finde es gut, dass sie verschoben haben, hatte vorher immer dieselben Probleme Schierstein-Hochheim
icedtea hat geschrieben: 09.07.2023 - 23:28
Da Hochheim ja um eine Woche verschoben hat, kollidiert das Weinfest mit dem Flörsheimer Sommerfest; bin noch nicht sicher, wie ich das synchronisiert bekomme
Freitag- Flörsheim, Samstag -Hochheim, Sonntag-Flörsheim, Montag- Hochheim mit Abschlussfeuerwerk
daily a hock- replace the doc (Queen Victoria)
Ich finde es gut, dass sie verschoben haben, hatte vorher immer dieselben Probleme Schierstein-Hochheim
Nachdem mich SkifuzziWi wegen des Verflickst vom Peter Flick "angeappt" hat, musste ich heute Abend doch mal eine intensivere Verkostung des aktuellen 2022er Jahrgangs in Angriff nehmen
13 Vol% und dieses Jahr auch wieder rein aus dem Wickerer Mönchsgewann, der eher floralen Lage dort. Das florale merkt man zwar, aber nicht so deutlich wie auch schon (was für SkifuzziWi vielleicht der Grund ist, dass er gegenüber "obstkorbigen" Hölle-Weinen von W.J.Schäfer oder Baison eher nicht so gut weg kommt?).
Gefühlt eher reduktiv und zurückhaltend in der Frucht; dennoch mit klassischer Steinobstnote und straffer Säure meine ich. Halt ein anderer, weniger fülliger Stil, der mir persönlich oft mehr zusagt.
Das ist halt das schöne am Wein; verschiedene Geschmäcker und alle finden was .
ski-chrigel hat geschrieben: 20.07.2023 - 21:11
Hatte ich den Churer Röteli hier eigentlich schon mal vorgestellt? Ich glaube nur den Bündner Röteli.
IMG_7792.jpeg
Den in Worte zu beschreiben, überfordert mich allerdings. Falls ich Dir, icedtea mal aufgetischt hatte, kannst Du das ja gerne übernehmen.
Einen Röteli hatten wir schon und ich meine du hattest mir erläutert, dass einer von beiden süßer ist als der Andere .
Beide aber klassische "Bitter", die einen guten Aufräumer nach einem guten Essen abgeben.
Also das Wort „Jägermeister“ auch nur in den Mund zu nehmen als Vergleich zum Röteli ist eine Beleidigung! Einen Jägermeister darf man auch gar nicht hier im GENUSS-Topic vorstellen!!!!
Ja, der Bündner Röteli ist süsser, wobei es DEN Bündner Röteli gar nicht gibt. Der meistverbreiteste von Kindschi (der „Industrieröteli“) ist sehr süss. Hausgemachte Bündner Rötelis sind weit weniger süss. Der Churer Röteli ist deutlich herber.
ski-chrigel hat geschrieben: 20.07.2023 - 21:39
Also das Wort „Jägermeister“ auch nur in den Mund zu nehmen als Vergleich zum Röteli ist eine Beleidigung! Einen Jägermeister darf man auch gar nicht hier im GENUSS-Topic vorstellen!!!!
Ja, der Bündner Röteli ist süsser, wobei es DEN Bündner Röteli gar nicht gibt. Der meistverbreiteste von Kindschi (der „Industrieröteli“) ist sehr süss. Hausgemachte Bündner Rötelis sind weit weniger süss. Der Churer Röteli ist deutlich herber.
Ich habe den Abstand zum Jägermeister nicht genug herausgearbeitet; Asche auf mein Haupt
Die Churer Variante sagt mir mehr zu
Dann schaue ich, dass es bei Deinem nächsten Besuch, an dem dann ja ohnehin Schlechtwetter herrschen wird , Churer Röteli vorrätig ist. Den gibts drum nur an einem einzigen Ort in Chur zu kaufen.
ski-chrigel hat geschrieben: 20.07.2023 - 21:52
Dann schaue ich, dass es bei Deinem nächsten Besuch, an dem dann ja ohnehin Schlechtwetter herrschen wird , Churer Röteli vorrätig ist. Den gibts drum nur an einem einzigen Ort in Chur zu kaufen.
Da Lena ja einen Tandemflug machen will, wird das Wetter beim nächsten Besuch schon passen; was den Churer Röteli nicht ausschließen wird