Das wäre in Deutschland aber ähnlich wie die Österreichische Lösung bzw. jetzt in der Schweiz gekommen.3303 hat geschrieben: 20.06.2023 - 10:41 Wenn ich das von Frankreich lese (auch die Scannerlösung überzeugt mE nicht) und an Fahrten in Italien denke, nerven alle Lösungen einfach nur und das wäre bei uns auch nicht anders geworden.
Maut
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Re: Maut
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Re: Maut
Mea culpa. Da habe ich nicht ordentlich gelesen.Spezialwidde hat geschrieben: 20.06.2023 - 12:45Zitat:ThomasZ hat geschrieben: 20.06.2023 - 09:39
Ich lese da aber nichts von Video, sondern dass das auf den Telepeage-Boxen aufbauen soll.
"Eine Maut-Box ist auch dann nicht zwingend notwendig, denn der Scanner erfasst auch das Kennzeichen. Dieses können Nutzer:innen der gebührenpflichtigen Autobahnen vorab online für eine automatische Bezahlung anmelden."
Auch wenn es erstmal nur für Autos funktioniert die in Frankreich zugelassen sind.
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Re: Maut
Das Problem an der .de Maut war halt, dass sie der Stammtisch orientierten (dummen, aber so sind sie halt die dunkeldeutschen) CSU Idee "wir wollen die Ausländer rankriegen, denn schliesslich zahlen wir dort auch Maut" folgte. Haette man konsequent eine nutzungsabhängige Maut fuer alle eingeführt, haette man die Infrastruktur, die von der LKW Maut her existiert nutzen können und haette darueber ernsthafte Einnahmen generieren koennen, die man z.B. in die und Deutschland fehlende Radweginfrastruktur (man schaue sich mal die aktiv gesteuerten Ampeln fuer Radwege in .nl an) haette verwenden koennen.3303 hat geschrieben: 20.06.2023 - 10:41 Noch viel besser, dass das unsägliche PKW-Maut Projekt in Deutschland gescheitert ist.
Man wäre meines Erachtens nie mehr aus einem stets teurer und komplizierter werdenden System herausgekommen.
Ich hoffe, dass man da nochmal einen neuen Anlauf nimmt und die Vielfahrer zur Kasse bittet.
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Re: Maut
Naja, die Autofahrer werden ja schon genug zur Kasse gebeten. Mineralölsteuer, KFZ Steuer, Versicherungssteuer, MWST noch mal auf Benzin aber auch auf alle anderen KFZ nahen Dienstleistungen (Reparaturen, Parken etc.) und beim Autokauf... Da werden viel mehr Steuereinnahmen generiert als in den Straßenbau und die Infrastruktur investiert wird.
Man sollte endlich anfangen auch E-Auto zu besteuern, weil das zukünftig zu großen Steuerausfällen führen wird, wenn es mal mehr E-Autos geben wird. Die E-Auto Subvention ist ungerecht und wird langfristig nicht funktionieren.
Und was den Ausbau der Radwege und Infrastruktur angeht stimme ich dir voll zu. Da ist noch viel zu machen. Aber warum sollen das die Autofahrer bezahlen? Warum führt man keine Fahrradsteuer ein, die diese Kosten trägt?
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Re: Maut
um das Autofahren unattraktiver zu machen!Mt. Cervino hat geschrieben: 21.06.2023 - 10:24\Aber warum sollen das die Autofahrer bezahlen? Warum führt man keine Fahrradsteuer ein, die diese Kosten trägt?
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Re: Maut
Dazu gibt es aber andere Stimmen:Mt. Cervino hat geschrieben: 21.06.2023 - 10:24 Naja, die Autofahrer werden ja schon genug zur Kasse gebeten. Mineralölsteuer, KFZ Steuer, Versicherungssteuer, MWST noch mal auf Benzin aber auch auf alle anderen KFZ nahen Dienstleistungen (Reparaturen, Parken etc.) und beim Autokauf... Da werden viel mehr Steuereinnahmen generiert als in den Straßenbau und die Infrastruktur investiert wird.
Man sollte endlich anfangen auch E-Auto zu besteuern, weil das zukünftig zu großen Steuerausfällen führen wird, wenn es mal mehr E-Autos geben wird. Die E-Auto Subvention ist ungerecht und wird langfristig nicht funktionieren.
Und was den Ausbau der Radwege und Infrastruktur angeht stimme ich dir voll zu. Da ist noch viel zu machen. Aber warum sollen das die Autofahrer bezahlen? Warum führt man keine Fahrradsteuer ein, die diese Kosten trägt?
Bsp: https://www.forschung-und-wissen.de/nac ... m-13376725
"In Deutschland decken die zweckgebundenen Steuern und Abgaben von Autos, Straßenspeditionen und Co. die Kosten des Straßenverkehrs nur zu 36 Prozent.
Die übrigen Kosten werden durch die öffentliche Hand durch andere Steuern subventioniert"
Bsp2: https://www.handelsblatt.com/mobilitaet ... 30728.html
"Autofahrer zahlen neben vielen anderen Posten auch Kfz- und Mineralölsteuer. Kostendeckend ist das aber offenbar nicht, wie eine Studie nahelegt.
Die Forscher ziehen das Fazit, dass das deutsche Mobilitätssystem ineffizient und unfair organisiert ist. Gerade Autofahrer mit kleinem und mittlerem Einkommen sowie Menschen ohne eigenen Pkw trügen einen unverhältnismäßig hohen Anteil der externen Kosten des Autofahrens. "
Bsp3: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 34085.html
"Die Untersuchung zeigt, dass ein Kilometer mit dem Fahrrad der Gesellschaft sogar Geld bringt – und zwar rund 30 Cent."
-> Wäre da das Gegenteil von Steuer angebracht, ein Bonus für jeden Radfahrer??
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Re: Maut
Wenn man es so spinnt wäre nur eine reine Wegemaut wirklich fair die von mir aus auch noch an die Fahrzeugklasse angepasst wird, dafür aber alle laufenden Abgaben weg. Dann zahlt auch jeder soviel wie er den öffentlichen Verkehrsraum belastet. Dann wäre nämlich ein großer Anreiz geschaffen weniger zu fahren. Aber offensichtlich will man das allen Klimaanstrengungen zum Trotz ja gerade nicht.Mt. Cervino hat geschrieben: 21.06.2023 - 10:24 Naja, die Autofahrer werden ja schon genug zur Kasse gebeten. Mineralölsteuer, KFZ Steuer, Versicherungssteuer, MWST noch mal auf Benzin aber auch auf alle anderen KFZ nahen Dienstleistungen (Reparaturen, Parken etc.) und beim Autokauf... Da werden viel mehr Steuereinnahmen generiert als in den Straßenbau und die Infrastruktur investiert wird.
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Re: Maut
Steuern kommen von steuern und man steuert durch die Steuererleichterungen derzeit den Umstieg auf lokal emissionsfreie Fahrzeuge.Mt. Cervino hat geschrieben: 21.06.2023 - 10:24 Man sollte endlich anfangen auch E-Auto zu besteuern, weil das zukünftig zu großen Steuerausfällen führen wird, wenn es mal mehr E-Autos geben wird. Die E-Auto Subvention ist ungerecht und wird langfristig nicht funktionieren.
Wenn wir im Gegenzug endlich einen marktorientierten CO2-Preis zulassen habe ich aber gegen die vl. 100 € Kfz-Steuer für mein Model 3 absolut nichts einzuwenden, da dann Spritpreise von > 3 €/l kommen. Das ist Anreiz genug für den Umstieg.
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51 Skitage in der Saison 19/20:
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Re: Maut
Leider ist der Artikel hinter der Bezahlschranke. Wie errechnet die Studie, dass jeder Kilometer Fahrrad Geld bringt? Von wem ist die Studie?da_Woifi hat geschrieben: 21.06.2023 - 10:58 Bsp3: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 34085.html
"Die Untersuchung zeigt, dass ein Kilometer mit dem Fahrrad der Gesellschaft sogar Geld bringt – und zwar rund 30 Cent."
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Re: Maut
Ein Gerät für jedes Fahrzeug? Nein danke.albe-fr hat geschrieben: 20.06.2023 - 23:11Das Problem an der .de Maut war halt, dass sie der Stammtisch orientierten (dummen, aber so sind sie halt die dunkeldeutschen) CSU Idee "wir wollen die Ausländer rankriegen, denn schliesslich zahlen wir dort auch Maut" folgte. Haette man konsequent eine nutzungsabhängige Maut fuer alle eingeführt, haette man die Infrastruktur, die von der LKW Maut her existiert nutzen können und haette darueber ernsthafte Einnahmen generieren koennen, die man z.B. in die und Deutschland fehlende Radweginfrastruktur (man schaue sich mal die aktiv gesteuerten Ampeln fuer Radwege in .nl an) haette verwenden koennen.3303 hat geschrieben: 20.06.2023 - 10:41 Noch viel besser, dass das unsägliche PKW-Maut Projekt in Deutschland gescheitert ist.
Man wäre meines Erachtens nie mehr aus einem stets teurer und komplizierter werdenden System herausgekommen.
Ich hoffe, dass man da nochmal einen neuen Anlauf nimmt und die Vielfahrer zur Kasse bittet.
Ich bin ja eher für eine Abgabe auf den Treibstoff, die dann zweckgebunden eingesetzt wird. Die könnte bürokratiearm und effizient eingezogen werden und würde genau den belasten, der viel verbraucht. Mit der Zunahme der E-Mobilität müsste man sich für den Strom allerdings etwas überlegen…
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Re: Maut
wozu das denn? Sowas sollte man bequem ueber das scannen der Nummernschilder abwickeln koennen und dann wird die Maut monatlich eingezogen. Alternativ koennte man sich natuerlich am klassischem italienischen Modell mit Mautstationen orientieren, irgendwie find ich das stylish.
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Re: Maut
Stefan Gössling, Professor für Tourismus und Humanökologie an der Lund Universität in SchwedenThomasZ hat geschrieben: 21.06.2023 - 12:35Leider ist der Artikel hinter der Bezahlschranke. Wie errechnet die Studie, dass jeder Kilometer Fahrrad Geld bringt? Von wem ist die Studie?da_Woifi hat geschrieben: 21.06.2023 - 10:58 Bsp3: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 34085.html
"Die Untersuchung zeigt, dass ein Kilometer mit dem Fahrrad der Gesellschaft sogar Geld bringt – und zwar rund 30 Cent."
-> Wäre da das Gegenteil von Steuer angebracht, ein Bonus für jeden Radfahrer??
Weitere Links dazu:Er berechnet in dem Paper aus dem Jahr 2018 ebenfalls Umweltkosten. Im Gegensatz zum Umweltbundesamt bezieht er aber auch noch Gesundheitseffekte durch die Fahrzeugnutzung und die Ausgaben, die durch Unfälle entstehen, mit ein. Letztere berechnet Gössling, indem er schaut, wie wahrscheinlich es beim Rad- oder Autofahren ist, dass man sich verletzt oder gar stirbt. Diesen Prozentsatz setzt er dann in Beziehung mit dem Wert, der für ein Menschenleben angesetzt wird. Wie hoch der ist, erklärt er im Interview am Telefon: Ökonomen seien da auf knapp zwei Millionen Euro gekommen, die sich hauptsächlich durch Versicherungs- und Lohnkosten zusammensetzen. „Man muss hierbei jedoch beachten, dass emotionale Werte und Sekundärfaktoren wie Trauer oder Kosten für mögliche Psychotherapien nach Unfalltraumata ausgeklammert sind. Daher ist der Wert eher unter- als überschätzt“, merkt der Professor an.
Die Untersuchung zeigt, dass ein Kilometer mit dem Fahrrad der Gesellschaft sogar Geld bringt – und zwar rund 30 Cent. Auf diesen Betrag kommt Gössling, weil er die positiven Gesundheitseffekte aufrechnet, die letztlich Versicherungen entlasten und Arbeitsunfähigkeiten reduzieren. Dadurch erhöhe sich auch die Lebenserwartung, was die Gesellschaft wiederum Geld koste. Denn leben lasse sich nicht umsonst – so bringe etwa jedes Leben einen ökologischen Fußabdruck mit sich. Weitere Kosten entstehen durch die Infrastruktur für Radfahrer und durch Unfälle.
Im Vergleich dazu steht das Auto schlechter da, denn laut seiner Studie zahlt die Gesellschaft für jeden Autokilometer 27 Cent. Das resultiert hauptsächlich daraus, wie viel die für Autos benötigte Infrastruktur jeden Einzelnen kostet, und was die Bürger für Lärm und Luftverschmutzung zuzahlen haben. Weitere Faktoren, die Gössling einbezogen hat, das Umweltbundesamt allerdings nicht, sind negative Auswirkungen auf Boden- und Wasserqualität, staatliche Subventionen, Unfallkosten sowie Abgaben und Steuern. Laut Gössling besitzen 19 Prozent der Deutschen kein Auto, rund jeder Fünfte zahlt also die Kosten für Autofahrer mit.
* https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit ... 76032.html
* https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... f5050.html
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Re: Maut
Mit der nahezu uferlosen Auswahl von Einflussfaktoren kann man durch geringes Drehen an einzelnen Meßgrößen wahrscheinlich alles beweisen und auch das Gegenteil. Allein die (imho aberwitzige) Idee der Bewertung eines Menschenlebens führt zu Absurditäten. Da kommt bei seinem Ausgangspunkt in Bulgarien ein Bruchteil raus wie in der Schweiz.
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Re: Maut
Wenn man Studien so konzipiert und durchführt kann man wohl auch noch "nachweisen" das langfristiges Rauchen fördernd für die Gesundheit ist
.
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Re: Maut
Das ist mir letztens auch aufgefallen. Die alte Variante an der Ausfahrt 14 kann man immer noch fahren, die geht in einer Linkskurve zur Mautstation und dort gibt's ein Ticket. Seit einiger Zeit gibt es aber einen Bypass, der vorher direkt rechts auf die A41 führt und dort bekommt man tatsächlich kein Ticket. Ich bin beim letzten Mal noch aus Gewohnheit die alte Variante gefahren, aber ich nehme an, dass ohne Ticket dann einfach der Maximalbetrag fällig ist. Oder was hast du dann beim Gare de Péage in Cruseilles gemacht ?Mt. Cervino hat geschrieben: 20.06.2023 - 10:54 Ich hatte dieses Jahr das Problem bei der Rückfahrt aus den 3 Vallees, dass ich nachdem ich vor Chambery die Maut für die A43 gezahlt hatte und dann direkt weiter Richtung Annecy/Genf auf der A41 weiter gefahren bin, am mautpflichtigen Ende der Autobahn in Annecy kein Ticket vom Start der Mautstrecke hatte.
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Re: Maut
An der Mautstation kann man bei Problemen einen Mitarbeiter per Assistance Taste kontaktieren.
Dem habe ich das dann (auf Englisch) erklärt und er hat das Ticket manuell eingebucht und ich danach wie gehabt bezahlt.
Wenn ich mich aber richtig erinnere gab es auf einem Display auch bei "No ticket" die Möglichkeit manuell die Einfahrtsstation auszuwählen. Dann erhält man einige vordefinierte Mautstationen (ca. 15) aus denen man auswählen kann. Ich wusste aber nicht wo genau bei welcher Station ich aufgefahren bin und habe es daher über den Support gemacht. Bei der manuellen Auswahl könnte man natürlich auch Annecy Süd auswählen und nur 1 Ausfahrt bezahlen. Gggfs... Wäre vermutlich auch gegangen sofern nicht mir Kennzeichen gegengecheckt wird.
Dem habe ich das dann (auf Englisch) erklärt und er hat das Ticket manuell eingebucht und ich danach wie gehabt bezahlt.
Wenn ich mich aber richtig erinnere gab es auf einem Display auch bei "No ticket" die Möglichkeit manuell die Einfahrtsstation auszuwählen. Dann erhält man einige vordefinierte Mautstationen (ca. 15) aus denen man auswählen kann. Ich wusste aber nicht wo genau bei welcher Station ich aufgefahren bin und habe es daher über den Support gemacht. Bei der manuellen Auswahl könnte man natürlich auch Annecy Süd auswählen und nur 1 Ausfahrt bezahlen. Gggfs... Wäre vermutlich auch gegangen sofern nicht mir Kennzeichen gegengecheckt wird.
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Re: Maut
Es ist nun im Endeffekt egal, was welche Studie sagt... wenn man ueber eine nutzungsabhängige Strassenmaut in Deutschland Einnahmen generieren wuerde, die man fuer verkehrspolitische Zwecke nutzen koennte, dann sollte man das endlich mal angehen. Ich finde die Beispiele Italien und Frankreich zeigen, dass da das Geld beim Nutzer relativ locker sitzt und man koennte wenn man es richtig macht locker im Bereich von 10 GEUR Einnahmen generieren (Vergleich Italien einnähme ~4 GEUR bei einem operativem Gewinn von 2.5 GEUR).
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Re: Maut
Wenn dann die Autobahnen ähnlich wie in Italien leerer werden (zumindest außerhalb der großen Ballungszentren) und auch weniger Tempomessungen anlog Italien vorgenommen werden, dann bin ich sogar dabei.
Wenn alles beim alten bleibt nicht...
Der Kehrseite der Medaille in Italien sind ja die nichtmautpflichtigen Autobahnen und Schnellstraßen um die sich der Staat kümmert. Die sind oft in einem sehr schlechten bis katastrophalen Zustand und Ausbaustand...
Das möchte ich hier nicht haben.
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Re: Maut
Was sind den GEUR? Wird ganz schön einbrechen, die Einnahme. Fahren doch jetzt alle mit dem 49€ Ticket.albe-fr hat geschrieben: 22.06.2023 - 14:21 Es ist nun im Endeffekt egal, was welche Studie sagt... wenn man ueber eine nutzungsabhängige Strassenmaut in Deutschland Einnahmen generieren wuerde, die man fuer verkehrspolitische Zwecke nutzen koennte, dann sollte man das endlich mal angehen. Ich finde die Beispiele Italien und Frankreich zeigen, dass da das Geld beim Nutzer relativ locker sitzt und man koennte wenn man es richtig macht locker im Bereich von 10 GEUR Einnahmen generieren (Vergleich Italien einnähme ~4 GEUR bei einem operativem Gewinn von 2.5 GEUR).
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Ralf321
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Re: Maut
Die Free flow Maut gibt’s auf der neuen A79 in Frankreich..
Das System soll bei Erfolg wohl auf ganz Frankreich ausgeweitet werden.
Es erfasst alle Kennzeichen und zeitnah Zahlen innerhalb von 72 Stunden ist sehr zu empfehlenswert.
Telepeage Boxen gehen auch, ansonsten am Automaten oder online zahlen.
Infos unter
https://paiement.aliae.com/de/
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j-d-s
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Re: Maut
Ich weiß ja nicht, ob eine Situation wie in Italien und auch Frankreich, wo mautpflichtige Autobahnen meistens ziemlich leer sind (also verglichen mit DE/AT/CH) und die Autofahrer stattdessen häufiger Landstraßen nutzen, erstrebenswert ist. Das dürfte tendenziell sogar zu höherem Spritverbrauch führen und wäre vor allem eine Art Umverteilung von Unten nach Oben, weil sie Autobahnen den eher Gutverdienenden vorbehält, die bereit sind, die Mautkosten zu zahlen (die streckenbezogene Maut in I/F ist massiv teurer als die Vignetten von AT/CH).Mt. Cervino hat geschrieben: 22.06.2023 - 14:51 Wenn dann die Autobahnen ähnlich wie in Italien leerer werden (zumindest außerhalb der großen Ballungszentren) und auch weniger Tempomessungen anlog Italien vorgenommen werden, dann bin ich sogar dabei.
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Bzgl. der Tempomessungen in Italien muss man anmerken, dass die auf bestimmten Autobahnen was richtig mieses haben: Section Control über teils hunderte Kilometer ("Sistema Tutor"), bei dem auch alle paar Kilometer erneut kontrolliert und ggf. geblitzt wird.
In F dagegen wird Autofahrerfreundlich fast jeder Blitzer vorher angekündigt mit Schildern, damit man rechtzeitig vom Gas gehen kann.
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Re: Maut
das dürfte natuerlich nicht passieren, deshalb sprach ich auch nie von einer Autobahnmaut. Ein vernünftiges System muesste jegliche Strasse, von der Autobahn ueber Bundesstrassen bis runter zu den Städten und auch Privatwegen erfassen und entsprechend Gewichten.Mt. Cervino hat geschrieben: 22.06.2023 - 14:51 Wenn dann die Autobahnen ähnlich wie in Italien leerer werden (zumindest außerhalb der großen Ballungszentren) und auch weniger Tempomessungen anlog Italien vorgenommen werden, dann bin ich sogar dabei.
I love the smell of napalm in the morning
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j-d-s
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Re: Maut
Also der gläserne Autofahrer.
Auf Privatwegen ist übrigens das Autofahren sogar ohne Führerschein und Versicherung erlaubt, da kannst der Staat keine Maut einheben, allenfalls der Eigentümer.
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