Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

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lanschi
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Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von lanschi »

https://salzburg.orf.at/stories/3213419/

Zur Erklärung (fehlt in diesem Artikel nämlich): Die A10 ist in den Wintersaisonen 2023/24 und 2024/25 auf einer Länge von ca. 14 km (AS Golling - AS Werfen) jeweils nur 1-spurig befahrbar. Es werden massive Staus befürchtet.

Man sollte aus meiner Sicht daher überlegen, welchen Beitrag man als Seilbahnbetreiber zu einer bestmöglichen Entzerrung der Verkehrsströme leisten könnte. (Deutlich!) verlängerte Betriebszeiten, insbesondere in den Morgenstunden, könnten ein Ansatz sein - aber stattdessen hofft man scheinbar immer noch, dass die ASFINAG diese hochkomplexe Baustelle nicht einmal 3 Monate vor Start des Gegenverkehrsbetriebs nochmals komplett umplant...
Zuletzt geändert von lanschi am 27.06.2023 - 14:26, insgesamt 2-mal geändert.

christopher91
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von christopher91 »

Wenn ich es nicht eh schon vorgehabt hätte, wäre dies nun die letzte Entscheidungsgrundlage für TSC nächste Saison statt SSSC.
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br403
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von br403 »

Vielen Dank für die Info Lanschi, dann fällt Obertauern usw. raus, hatten wir schon immer mal wieder gemacht (aus München nicht so weit).
Ron
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Ron »

Traut sich jemand da ein Einschätzung von Zeitverlust zu machen?
Anfang März Freitagnachmittag Salzburg richtung Bischofshofen,
Sonntagmorgens Bischofshofen richtung Salzburg.
Wäre da die Route Rosenheim - Kufstein - Saalfelden ein vernüftiges Alternativ wenn mann Gasteinertal als Ziel hat?
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von carvster| »

Ron hat geschrieben: 27.06.2023 - 18:56 Traut sich jemand da ein Einschätzung von Zeitverlust zu machen?
Anfang März Freitagnachmittag Salzburg richtung Bischofshofen,
Sonntagmorgens Bischofshofen richtung Salzburg.
Wäre da die Route Rosenheim - Kufstein - Saalfelden ein vernüftiges Alternativ wenn mann Gasteinertal als Ziel hat?
lanschi hat geschrieben: 26.06.2023 - 20:11 https://salzburg.orf.at/stories/3213419/
Das dürfte sich ziemlich in Grenzen halten max. 30 min. Ja wäre eine potentielle Alternative. Falls man aufs Auto verzichten kann sind das Gasteinertal und auch das Ennstal gut mit der Bahn zu erreichen.

Zur Erklärung (fehlt in diesem Artikel nämlich): Die A10 ist in den Wintersaisonen 2023/24 und 2024/25 auf einer Länge von ca. 14 km (AS Golling - AS Werfen) jeweils nur 1-spurig befahrbar. Es werden massive Staus befürchtet.

Man sollte aus meiner Sicht daher überlegen, welchen Beitrag man als Seilbahnbetreiber zu einer bestmöglichen Entzerrung der Verkehrsströme leisten könnte. (Deutlich!) verlängerte Betriebszeiten, insbesondere in den Morgenstunden, könnten ein Ansatz sein - aber stattdessen hofft man scheinbar immer noch, dass die ASFINAG diese hochkomplexe Baustelle nicht einmal 3 Monate vor Start des Gegenverkehrsbetriebs nochmals komplett umplant...
War auch mein Gedanke, dass da einige Gäste die Gebiete meiden werden. Flachau, Obertauern, Schladming wird es denke ich mal am schlimmsten treffen. Insbesondere viele im Einzugsgebiet von der blauen Route (deutsche B 20) werden Richtung Lofer ausweichen. Mag für die Skigebiete ein blödes Timing sein, jedoch gibt es in meinen Augen kaum eine besser Zeit.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von biofleisch »

Ron hat geschrieben: 27.06.2023 - 18:56 Traut sich jemand da ein Einschätzung von Zeitverlust zu machen?
Anfang März Freitagnachmittag Salzburg richtung Bischofshofen,
Sonntagmorgens Bischofshofen richtung Salzburg.
Wäre da die Route Rosenheim - Kufstein - Saalfelden ein vernüftiges Alternativ wenn mann Gasteinertal als Ziel hat?
Öhm, nein?

Brauchst ja eigentlich nur aktuell die beiden Routen vergleichen. Selbst wenn du nicht über Kufstein fährst, was ja ein gigantischer Umweg wäre, sondern den kürzesten Weg über Lofer nimmst, dann ist der auch heute rund 30min langsamer. Wählen nur ca. 30% mehr Reisende diesen kürzeren Weg, dann verlängert der sich ebenfalls exorbitant.
Ich würde entweder andere Skigebiete wählen oder immer so früh fahren, dass ich vor dem Stau bin.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Ron »

biofleisch hat geschrieben: 27.06.2023 - 21:52 Ich würde entweder andere Skigebiete wählen oder immer so früh fahren, dass ich vor dem Stau bin.
Unser Hotel im Gasteinertal ist schon gebucht. Ankunft Freitag, abreise Sonntag (9 Tage später), also für ein anderes Skigebiet ist schon zu spät.
Die Route über Lofer war ich glatt vergessen obwohl ich die schonmal (vor 15 Jahr oder so) auf dem Weg nach Saalfelden gefahren bin.
Aber gut, auf einer fahrt von zwischen 8 und 10 Stunden wird ein halber oder sogar ein ganzer Stunde mehr auch nicht das grosse Unterschied machen.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von basti.ethal »

Meiner Meinung nach wird der Hauptanteil der Piefkes die Ankündigung gar nicht wahrnehmen und ganz normal buchen.
Einen Salzburger interessiert es ja auch nicht, wenn jetzt in Hamburg eine Autobahn saniert wird.
Auffallen wird es dann erst, wenn sie schon im Stau stehen.
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Skisaison 22/23: 34 Skitage
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Skisaison 21/22: 42 Skitage
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von molotov »

DIe Auswirkungen werden eher im Tagestourismus sein. Das tut man sich einmal an aber kein zweites Mal, wenn ich 7 oder 10 Tage vor Ort bin wähle ich An- und Abfahrt halt so dass es einigermaßen erträglich bleibt oder scheiß auf die Stunde Stau...
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von GIFWilli59 »

Genau, ist die Frage, welchen Anteil die Tagestouristen in den Gebieten haben.
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Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von gerrit »

Den Prozentsatz kann ich nicht abschätzen, aber die rasche Erreichbarkeit vieler großer und - je nach persönlichem Gusto - attraktiver Schigebiete aus der (Stadt)-Salzburger Gegend und dem anschließenden süddeutschen Raum dürfte jedenfalls zu einem erheblichen Anteil an Tagestouristen vor allem an Wochenenden und in den Ferien führen. Ich denke, dass die längere Fahrzeit und das subjektive Missempfinden beim Stehen im Stau nur teilweise zu einer Verlagerung der Tagestouristen in andere Ziele abseits der Tauernautobahn führen wird, die Kombination mit der allgemeinen Teuerung könnte daher durchaus einen empfindlichen Rückgang des Tagestourismus insgesamt, vor allem aber in den Zielen südlich der Tunnelkette verursachen.
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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lanschi
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von lanschi »

gerrit hat geschrieben: 28.06.2023 - 11:21 Den Prozentsatz kann ich nicht abschätzen, aber die rasche Erreichbarkeit vieler großer und - je nach persönlichem Gusto - attraktiver Schigebiete aus der (Stadt)-Salzburger Gegend und dem anschließenden süddeutschen Raum dürfte jedenfalls zu einem erheblichen Anteil an Tagestouristen vor allem an Wochenenden und in den Ferien führen. Ich denke, dass die längere Fahrzeit und das subjektive Missempfinden beim Stehen im Stau nur teilweise zu einer Verlagerung der Tagestouristen in andere Ziele abseits der Tauernautobahn führen wird, die Kombination mit der allgemeinen Teuerung könnte daher durchaus einen empfindlichen Rückgang des Tagestourismus insgesamt, vor allem aber in den Zielen südlich der Tunnelkette verursachen.
Das ist auch meine persönliche Einschätzung. Ich wohne ca. 1-1,5 Autostunden von den Salzburger Skigebieten entfernt, bin Vielfahrer und seit vielen Jahren auch SSSC-Saisonkartenbesitzer - und die A10 ist auch meine Hauptachse, was die An-/Abreise in die Skigebiete angeht. Ich habe für mich selbst aber immer die Grundregel aufgestellt, dass man zwischen Weihnachten und Anfang März den Knoten Salzburg an Schönwetter-Wochenenden spätestens um 07:30 Uhr passiert haben sollte, weil der Verkehr ansonsten doch bis auf Höhe Knoten Pongau merkbar zu stocken anfängt. Gleichzeitig vermeide ich es, den Knoten Pongau an solchen Tagen nach 16:00 Uhr zu passieren (bzw. am Samstag zusätzlich auch vor 13:00 Uhr). Mit diesen Grundregeln umfährt man die Staus bisher mit fast 100%-iger Sicherheit - aber die Verkehrsdichte ist dort so hoch, dass es dort unweigerlich massiv stauen wird... Ich bin auch am Überlegen, wie ich die Thematik heuer in Bezug auf eine allfällige Saisonkarte anlege....

Alleine im Skigebiet Snow Space Salzburg + Shuttleberg + Zauchensee gibt es gefühlt tausende Tagesparkplätze, die an solchen Tagen üblicherweise binnen 1-2 Stunden gefüllt werden...
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von carvster| »

In der Zwischenzeit ist die Tunnelkette gesperrt. Der Stau ist der Wahnsinn. Trotz wirklich moderaten Verkehrsaufkommentern in Fahrtrichtung Salzburg fast den ganzen Tag mindestens 1 bis 2 Stunden Stau. An den Spitzentagen ist da deutlich mehr los...
Das wird hart im Winter.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Werna76 »

Die Tunnelgroßbaustelle auf der Tauernautobahn (A10) im Pongau hat am Donnerstag zu stundenlangem Stau geführt: Wegen des Urlauberrückreiseverkehrs gab es für Autofahrer in Richtung Norden teils zwei Stunden Verzögerung.
https://salzburg.orf.at/stories/3224186/

Aktuell wird angegeben:
Zeitverlust Fahrtrichtung Süden 1 h, Fahrtrichtung Norden 1h 45 min 8O
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Tri_Line
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Tri_Line »

Werna76 hat geschrieben: 16.09.2023 - 11:34
Die Tunnelgroßbaustelle auf der Tauernautobahn (A10) im Pongau hat am Donnerstag zu stundenlangem Stau geführt: Wegen des Urlauberrückreiseverkehrs gab es für Autofahrer in Richtung Norden teils zwei Stunden Verzögerung.
https://salzburg.orf.at/stories/3224186/

Aktuell wird angegeben:
Zeitverlust Fahrtrichtung Süden 1 h, Fahrtrichtung Norden 1h 45 min 8O
…bei normalem Verkehrsaufkommen. Wenn bei dichtem Verkehr und Schneefahrbahn jemand einen Auffahrunfall oder ähnliches baut, dann stehst du aber deutlich länger :nein:
:gruebel: :idea: :arrow:
:snoopy:
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lanschi
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von lanschi »

Der (mediale) Druck auf die ASFINAG steigt, die Situation sei untragbar und eine Gefahr für den Tourismus:
https://salzburg.orf.at/stories/3224482/

Lösung?
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von GIFWilli59 »

Infrastrukturmanagement wie in Genua?
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Neandertaler »

GIFWilli59 hat geschrieben: 17.09.2023 - 14:41 Infrastrukturmanagement wie in Genua?
Ein ❗ wäre angebrachter bei dieser Antwort.
Bin gespannt wie das wird wenn die Europabrücke erneuert werden muss.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Skitobi »

Neandertaler hat geschrieben: 17.09.2023 - 17:37 Ein ❗ wäre angebrachter bei dieser Antwort.
Bin gespannt wie das wird wenn die Europabrücke erneuert werden muss.
Erstmal ist die Luegbrücke dran...
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von carvster| »

Aktuell 4 Stunden!!! Stau in Fahrtrichtung Salzburg laut Ö3.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Neandertaler »

carvster| hat geschrieben: 17.09.2023 - 18:41 Aktuell 4 Stunden!!! Stau in Fahrtrichtung Salzburg laut Ö3.
Ganz schnell hin da, da bekommt man für die Vignette und Maut richtig was geboten!

/S

Was denken sich eigentlich gewisse Personen? Das alles ewig halten wird?

Es wird das Gegenteil immer mehr zutreffen. Einweihungen von neuem wird es selten geben da alles, was um 1950 gebaut wurde jetzt, nach 75 Jahren überarbeitet wenn nicht neu gebaut werden muss. Es gibt so viel zu tun in diesem Richtung das man ganz schnell anfangen sollte.

Die A45 und all ihre Brücken die so langsam den Geist aufgeben ist ein Schuss vor den Bug, da sind ganz andere Abschnitte betroffen an die sich keiner so wirklich rann traut. Der Bereich Irschenberg der A8 ist einer, Hauptzulauf zum Brenner und Tauern. Irgend wann wird es sein müssen. Viel Spass dann auf den Ausweichrouten und der Autobahn selber.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von snowflat »

Zwei bis vier Stunden Verzögerung brachten die Tunnelsanierungen auf der Tauernautobahn im Pongau am vergangenen Wochenende. Salzburgs Seilbahnsprecher Erich Egger befürchtet noch viel mehr Verzögerungen, wenn erst die Skisaison einsetzt und fordert daher einen Winter-Baustopp.
Quelle: Baustelle auf A10 könnte dem Pongau Hälfte der Tagesskigäste kosten
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Skitobi »

Die Forderung "nicht alle Tunnel auf einmal", die öfter mal u. a. von ÖVP-Politikern auftaucht, zeugt einfach nur von Unkenntnis. Wenn der Verkehr einmal auf eine Spur verengt wird, gibt es Stau, egal wie lang die Baustelle ist. Das würde das ganze nur zeitlich massiv in die Länge ziehen.

Die einzige "Verbesserungsmöglichkeit" wäre wohl die (zu definierende) Winter-Hauptsaison auszusparen, und damit die Baustelle auch zeitlich zu verlängern auf 3-4 Jahre...

oooder eine massive Verlagerung auf den Bahnverkehr durch Angebotsausweitung, Bewerbung und günstiger Tarifangebote auch für Tages-Skitouristen. Die Bahnstrecke läuft immerhin direkt parallel zum kompletten betroffenen Abschnitt *träum*.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von David93 »

Das Problem bei der Bahn ist halt, dass die Strecke zwar in dem Abschnitt parallel läuft, aber nicht unbedingt am Zielort der Leute die dort fahren. Oder dass Öffis nicht zwingend die Mobilität am Zielort der Urlauber sicherstellen. Oder dass sie nicht die Möglichkeiten für den Gepäcktransport und -aufbewahrung bieten.
Egal ob derjenige irgendwo in die Alpen (Salzburger Lang, Steiermark, Kärnten) unterwegs ist, oder nach Kroatien, etc.

Und beim Schwerlastverkehr ist es sowieso ein Grundsatzproblem dass der nicht auf der Schiene läuft.

Ich wüsste an der Stelle aber auch keine wirklich bessere Lösung. Eine Fahrbahnseite muss man einfach voll sperren um effektiv arbeiten zu können. Und die Bundesstraße hat einfach zu viele Ortsdurchfahrten als das man sie wirklich mit einbeziehen könnte. Abgesehen davon dass sie eh schon für Lokalen (oder auch weniger lokalen) Ausweichverkehr genutzt wird. Und für provisorische Umfahrungsstraßen während der Baustelle fehlt da einfach der Platz bzw. das Gelände ist nicht geeignet. Selbst das ganz großräumige umfahren würde über Straßen führen, die für diese Verkehrsbelastung einfach nicht geeignet sind oder eh schon überlastet.
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Re: Autobahnsperre: Salzburger Seilbahner befürchten Riesenverluste

Beitrag von Theo »

Ich hätte da einen anderen Lösungsansatz, welchen ich mir bei Stau vor dem Gotthard auch oftmals wünsche.
Dazu müsste man hier aber ein wissen: Kann die Bundesstrasse über die meiste Zeit des Tages in der schwächeren Fahrtrichtung den Verkehr von der Autobahn mitübernehmen ider nicht? Wäre dass nämlich der Fall dann hätte mehrere Optionen der Verkehrslenkung. Transit nur über die Autobahn, Transit in einer Richtung nur über die Bundesstrasse und in der anderen Richtung zweispurig über die Autobahn, abwechselnd je nach Verkersaufkommen.
Die Ideallösung für den Pass, eine Richtung oben drüber und die andere Richtung auf der Autobahn, kann man hier nicht anwenden da man die Anwohner abschneiden oder weite Wege zwingen würde.
Kann die Bundesstrassen den Autobahnverkehr nie zusatzlich übernehmen dann bleibt nur die jetztige Lösung.

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