Neues in Laax/​Flims/​Falera
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Man will halt ein Denkmal in Laax errichten wobei es sicherlich besser gewesen wäre solch ein System in einem kleineren Skigebiet bzw. anstelle vom Hauptzubringer in einem unbedeutenderem Teil eines Skigebietes zu installieren.
Diesen Winter sehe ich kein Problem mit dem System da es halt einfach nur 3 Stationen gibt die auf einer Achse liegen. Wirkliche Probleme werden erst im Winter 24/25 auftreten. Hier kann wenn es blöd läuft auch passieren, dass man im Sommer darauf den Arena Express nochmals laufen lassen muss um die finalen Anpassungen zu machen und nachdem ja alles bedeutend aufwendiger ist würde da die Zeit zwischen den Saisonen bestimmt nicht reichen.
Diesen Winter sehe ich kein Problem mit dem System da es halt einfach nur 3 Stationen gibt die auf einer Achse liegen. Wirkliche Probleme werden erst im Winter 24/25 auftreten. Hier kann wenn es blöd läuft auch passieren, dass man im Sommer darauf den Arena Express nochmals laufen lassen muss um die finalen Anpassungen zu machen und nachdem ja alles bedeutend aufwendiger ist würde da die Zeit zwischen den Saisonen bestimmt nicht reichen.
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pzmar
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Es wird im Sommer funktionnieren - ob im Winter bei viel Andrang bin ich auch noch eher skeptisch. Wobei am bisherigen 3er Sessel hatte es im Winter üblicherweise wenig Leute wenn der Arenaexpress läuft - und dass künftig extrem viel mehr Personen auf der neuen Linie verkehren ist ja noch offen… und sonst geht halt fast alles wie bisher via Arenaexpress. Bin gespannt…
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Im Sommer wird es ein grosser Mehrwert sein und die Leute werden das, mit viel weniger Leuten und Hektik um sich rum, auch verstehen und richtig machen. Aber im Winter sehe ich das Chaos auch vor mir. Insbesondere dann, wenn zu gewissen Zeiten an einem Ort grosser Andrang herrscht.
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
GMD, im ersten Moment erscheint de Szenerie am hochmodernen Krankenhausliftsystem ja theatralisch lustig. Denn irgendwie freut es den Menschen, doch wieder ein hochtechnisiertes System "ertappt" zu haben, welches den ganz natürlichen menschlichen Unzulänglichkeiten nicht gerecht wird.
Das System ist offenbar nicht in der Lage ist, seine Anwender derart zu "erziehen", damit es nach ursprünglicher Intention funktioniert.
Der offenbar nicht ausreichend erziehbare Mensch vereitelt der modernen Technik, ihre Mehrwerte anbieten zu können. So wird es dann statt besser, für alle insgesamt schlechter....
Vgl. auch "Mon Oncle "von Jacques Thati (anno 1958): https://www.youtube.com/watch?v=LE9t98Gox60
Flims:
Ist hier tatsächlich geplant, dass jeder einzelne Passagier sein Ziel vor dem Einsteigen wählt?
Wobei es in Flims insofern einfacher sein dürfte, als dass die meisten Leute in einer Station stets zum gleichen Ziel fahren wollen, und es an Zielen eigentlich nur zwei gibt.
Im Krankenhaus hingegen hat es vielleicht 10 Stockwerke. In Stock 3 steigt jemand ein, der in Stock 7 aussteigt usw, das ist wesentlich inhomogener...
Wenn die Zielwahl bei der Bartholet-Bahn am Drehkreuz stattfindet, so ist es dann in der Tat interessant, ob das sich das bewährt: Wenn zB. eine hinbeorderte Zielkabine nicht ganz gefüllt wird, warten dann die Leute im Stauraum (also nach dem Drehkreuz) u.U. sehr lange, bis dann doch wieder eine "richtige" Kabine kommt...
Ambitioniert finde ich auch, dass es in den Mittelstationen nur eine Einstiegsstelle für Berg- und Talfahrt gleichermaßen gibt.
In die Hauptrichtung (Berg) gestaltet sich das Ganze noch recht überschaubar. Eine Kabine schert aus der Stationsdurchfahrt aus, und kommt am Bahnsteiggleis zum stehen. Dort steigen Leute ein/aus, und die Kabine kommt dann wieder in die reguläre Stationdurchfahrt. Hierfür bedarf es zwei Weichenfahrten in abzweigender Richtung (Ein- und Ausfahrt aus dem Haltegleis).
Möchte ich an einer Mittelstation in die Gegenrichtung (Tal) fahren, so ergibt sich jedoch eine ganze Orgie an Weichenfahrten in abzweigender Richtung, denn jede solche Kabine muss je nach Ursprung (Berg oder Tal) eine 360 oder 180Grad Schleife durchfahren.
Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind dafür Worst Case sechs Weichen in abzweigender Richtung zu befahren, sowie zwei in gerader Richtung. Zwei der Weichen werden sogar doppelt befahren, aber in umgekehrter Stellung. Zudem wird dabei zwei oder dreimal in eine Hauptachse eingefahren, d.h. es braucht ein gutes Timing..
Sobald die Bahn fährt, werde ich genau dieses Szenario ausprobieren
Jedenfalls erscheint mir das klassische zweite Bahnsteigperron auf der Gegenseite um einiges simpler. Der Wunsch, beide Fahrtrichtungen an einem Perron zusammenfassen zu wollen, kommt daher schon ein bisschen sehr gewollt.
Aber alles sehr spannend! Ich drücke die Daumen.
Auch wg. der Ingenieure und Techniker, die das Ganze unter dem in der Seilbahnbranche üblichen hohen Druck planen, bauen und in Betrieb setzen müssen. Bei zumeist eher bescheidenem Gehalt...
Das System ist offenbar nicht in der Lage ist, seine Anwender derart zu "erziehen", damit es nach ursprünglicher Intention funktioniert.
Der offenbar nicht ausreichend erziehbare Mensch vereitelt der modernen Technik, ihre Mehrwerte anbieten zu können. So wird es dann statt besser, für alle insgesamt schlechter....
Vgl. auch "Mon Oncle "von Jacques Thati (anno 1958): https://www.youtube.com/watch?v=LE9t98Gox60
Flims:
Ist hier tatsächlich geplant, dass jeder einzelne Passagier sein Ziel vor dem Einsteigen wählt?
Wobei es in Flims insofern einfacher sein dürfte, als dass die meisten Leute in einer Station stets zum gleichen Ziel fahren wollen, und es an Zielen eigentlich nur zwei gibt.
Im Krankenhaus hingegen hat es vielleicht 10 Stockwerke. In Stock 3 steigt jemand ein, der in Stock 7 aussteigt usw, das ist wesentlich inhomogener...
Wenn die Zielwahl bei der Bartholet-Bahn am Drehkreuz stattfindet, so ist es dann in der Tat interessant, ob das sich das bewährt: Wenn zB. eine hinbeorderte Zielkabine nicht ganz gefüllt wird, warten dann die Leute im Stauraum (also nach dem Drehkreuz) u.U. sehr lange, bis dann doch wieder eine "richtige" Kabine kommt...
Ambitioniert finde ich auch, dass es in den Mittelstationen nur eine Einstiegsstelle für Berg- und Talfahrt gleichermaßen gibt.
In die Hauptrichtung (Berg) gestaltet sich das Ganze noch recht überschaubar. Eine Kabine schert aus der Stationsdurchfahrt aus, und kommt am Bahnsteiggleis zum stehen. Dort steigen Leute ein/aus, und die Kabine kommt dann wieder in die reguläre Stationdurchfahrt. Hierfür bedarf es zwei Weichenfahrten in abzweigender Richtung (Ein- und Ausfahrt aus dem Haltegleis).
Möchte ich an einer Mittelstation in die Gegenrichtung (Tal) fahren, so ergibt sich jedoch eine ganze Orgie an Weichenfahrten in abzweigender Richtung, denn jede solche Kabine muss je nach Ursprung (Berg oder Tal) eine 360 oder 180Grad Schleife durchfahren.
Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind dafür Worst Case sechs Weichen in abzweigender Richtung zu befahren, sowie zwei in gerader Richtung. Zwei der Weichen werden sogar doppelt befahren, aber in umgekehrter Stellung. Zudem wird dabei zwei oder dreimal in eine Hauptachse eingefahren, d.h. es braucht ein gutes Timing..
Sobald die Bahn fährt, werde ich genau dieses Szenario ausprobieren
Jedenfalls erscheint mir das klassische zweite Bahnsteigperron auf der Gegenseite um einiges simpler. Der Wunsch, beide Fahrtrichtungen an einem Perron zusammenfassen zu wollen, kommt daher schon ein bisschen sehr gewollt.
Aber alles sehr spannend! Ich drücke die Daumen.
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Bei einer Einstiegsstelle für beide Richtungen kommt noch eine psychische Komponente dazu, nämlich dass die talwärts fahrende Fahrgäste in die falsche Richtung einsteigen müssen. Das wird für Verwirrung sorgen. Erinnert mich ein wenig an die Situation beim Bahnhof Wassen an der berühmten Gotthardbahn (Bergstrecke). Die liegt zwischen zwei 180° Schleifen. Richtung Süden musste man also in einen Zug einsteigen, der in diesem Teil nach Norden fährt und umgekehrt. Talaufwärts oder abwärts funktioniert als Richtungsangabe natürlich auch nicht. Es gab auf dem Bahnsteig grosse Tafeln mit Richtungspfeilen, die auf dieses "umgekehrte" Einsteigen hinwiesen. Unterdessen wurde der Regionalverkehr auf die Busbetrieb umgestellt, somit löste sich das Problem von alleine, da die Strasse dort ihre Kehren ausserhalb des Ortes hat und in korrekter Richtung durch das Dorf verläuft.
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
So wie ich verstanden habe, steht ein Wählknopf kurz vor der Einstiegsstelle. Der erste, der dort drückt, bestimmt das Ziel der nächsten freien Gondel, deren Ziel dann über dem Einstieg angezeigt wird. Also müssen die Mitfahrer kein Ziel wählen sondern nur einsteigen. Nach einer gewissen Zeit fährt die Gondel dann los, egal wieviele Personen drin sind.Kris hat geschrieben: 14.08.2023 - 11:37 Flims:
Ist hier tatsächlich geplant, dass jeder einzelne Passagier sein Ziel vor dem Einsteigen wählt?
Wieso nur zwei? Im Endausbau kann der Gast in Flims zwischen Foppa, Startgels, Segnes, Nagens und Ils Cuns, also 5 auswählen. Startgels wird sicher selten gewählt, aber die anderen vier oft, am meisten wohl Nagens.Wobei es in Flims insofern einfacher sein dürfte, als dass die meisten Leute in einer Station stets zum gleichen Ziel fahren wollen, und es an Zielen eigentlich nur zwei gibt.
Diese Idee höre ich jetzt zum ersten Mal.Wenn die Zielwahl bei der Bartholet-Bahn am Drehkreuz stattfindet
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
@GMD:
Ich habe ja teilweise auch bedenken, ob das System 100% so funktioniert, wie es funktionieren soll bei großem Andrang. Aber du solltest dich, bevor du Bedenken äußerst erst einmal genau mit dem System beschäftigen. Klar genau wissen wir alle noch nicht, wie es letztendlich funktioniert, aber es gibt schon so viele Erklärvideos etc. da werden einige Fragen bereits geklärt und deine Bedenken passen dazu teils nicht. Damit meine ich vor allen Dingen:
1. Bedenken bezüglich Zustieg bei Gruppen
2. Chaos wegen falschem Austeigen
Ich fange mal mit 2. an. Das System soll so funktionieren, dass die Gondeln direkt zum Ziel fahren und nicht zwischendurch anhalten. D.h. es kann kein Chaos geben, dass jemand falsch aussteigt. Es muss nur eine Überwachung geben, dass alle Leute beim Ausstieg auch aussteigen, dass die Kabine leer ist, bevor es weiter geht. * kommt weiter unten
Zu 1.: Es gibt ein Auswahlanzeige, wo man auswählen kann wo es hingeht. Nirgends wurde dazu gesagt, dass das jede Person machen muss. Wenn jemand drückt, wird einer Kabine dieses Ziel zugeordnet und steht dann groß über dieser Kabine dran. Da können dann alle einsteigen, die zu diesem Ziel wollen. Wer wo anders hin möchte, muss halt drücken und eine andere Kabine wird dem neuen Ziel zugeordnet. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gibt es beim Einstieg Lichtschranken (vielleicht auch noch modernere Überwachungssysteme?). Ein Szenario, wie du es aus dem Krankenhaus beschreibst würde in der Tat zum Chaos führen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies so hier gehandhabt wird, sondern dass ganz einfach überwacht wird, wie viele Leute in eine Gondel steigen. Wenn es 10 sind, ist sie voll und die Kabine weiß es. Interessant wird es sein, wie das im Sommer mit den Bikes registriert wird, aber bei den modernen Möglichkeiten heutzutage wird dies mit Sicherheit auch mit bedacht worden und möglich sein.
Und vielleicht auch noch zu erwähnen, da ich das Gefühl habe, dass es nicht unbedingt auf dem Schirm ist: Ausstieg & Einstieg sind getrennt bei allen Stationen.
* komme ich jetzt noch zum Sternchen von oben: Irgendwann wurde in irgendeinem Video auch gesagt, dass es Bummelkabinen geben soll für Stationen die aktuell nicht so gefragt sind. Wenn es diese wirklich geben soll, weiß ich nicht, wie die wirklich funktionieren sollen, ohne dass die Fahrt nach oben ewig dauert: Wenn die Kabine bei allen Stationen anhält, erst im Ausstiegsbereich, dann warten bis Platz beim Einstiegsbereich ist, anhalten im Einstiegsbereich und dann erst weiter zur nächsten Station. Ich hoffe, dass diese Idee mit Bummelkabinen wieder gestrichen wurde/wird.
Ich habe ja teilweise auch bedenken, ob das System 100% so funktioniert, wie es funktionieren soll bei großem Andrang. Aber du solltest dich, bevor du Bedenken äußerst erst einmal genau mit dem System beschäftigen. Klar genau wissen wir alle noch nicht, wie es letztendlich funktioniert, aber es gibt schon so viele Erklärvideos etc. da werden einige Fragen bereits geklärt und deine Bedenken passen dazu teils nicht. Damit meine ich vor allen Dingen:
1. Bedenken bezüglich Zustieg bei Gruppen
2. Chaos wegen falschem Austeigen
Ich fange mal mit 2. an. Das System soll so funktionieren, dass die Gondeln direkt zum Ziel fahren und nicht zwischendurch anhalten. D.h. es kann kein Chaos geben, dass jemand falsch aussteigt. Es muss nur eine Überwachung geben, dass alle Leute beim Ausstieg auch aussteigen, dass die Kabine leer ist, bevor es weiter geht. * kommt weiter unten
Zu 1.: Es gibt ein Auswahlanzeige, wo man auswählen kann wo es hingeht. Nirgends wurde dazu gesagt, dass das jede Person machen muss. Wenn jemand drückt, wird einer Kabine dieses Ziel zugeordnet und steht dann groß über dieser Kabine dran. Da können dann alle einsteigen, die zu diesem Ziel wollen. Wer wo anders hin möchte, muss halt drücken und eine andere Kabine wird dem neuen Ziel zugeordnet. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gibt es beim Einstieg Lichtschranken (vielleicht auch noch modernere Überwachungssysteme?). Ein Szenario, wie du es aus dem Krankenhaus beschreibst würde in der Tat zum Chaos führen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies so hier gehandhabt wird, sondern dass ganz einfach überwacht wird, wie viele Leute in eine Gondel steigen. Wenn es 10 sind, ist sie voll und die Kabine weiß es. Interessant wird es sein, wie das im Sommer mit den Bikes registriert wird, aber bei den modernen Möglichkeiten heutzutage wird dies mit Sicherheit auch mit bedacht worden und möglich sein.
Und vielleicht auch noch zu erwähnen, da ich das Gefühl habe, dass es nicht unbedingt auf dem Schirm ist: Ausstieg & Einstieg sind getrennt bei allen Stationen.
* komme ich jetzt noch zum Sternchen von oben: Irgendwann wurde in irgendeinem Video auch gesagt, dass es Bummelkabinen geben soll für Stationen die aktuell nicht so gefragt sind. Wenn es diese wirklich geben soll, weiß ich nicht, wie die wirklich funktionieren sollen, ohne dass die Fahrt nach oben ewig dauert: Wenn die Kabine bei allen Stationen anhält, erst im Ausstiegsbereich, dann warten bis Platz beim Einstiegsbereich ist, anhalten im Einstiegsbereich und dann erst weiter zur nächsten Station. Ich hoffe, dass diese Idee mit Bummelkabinen wieder gestrichen wurde/wird.
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Auch diese Bedenken verstehe ich überhaupt nicht. Bei normalen Bahnen gibt es keine feste Seite, für Berg- und Talfahrt. Bei manchen Bahnen ist die Auffahrseite rechts, bei manchen links. Hier ist eine Verwirrung, wenn es zwei Einstige gibt doch viel größer, auf welcher Seite eingestiegen werden muss. Da ist es doch viel einfacher und unkomplizierter, wenn nur ein Eingang da ist, der angesteuert werden muss. Keine Verwirrung, weniger kompliziert, man muss nicht drüber nachdenken. Man muss nicht mal überlegen, ob die Station zu der man will bergauf oder bergab liegt.GMD hat geschrieben: 14.08.2023 - 12:39 Bei einer Einstiegsstelle für beide Richtungen kommt noch eine psychische Komponente dazu, nämlich dass die talwärts fahrende Fahrgäste in die falsche Richtung einsteigen müssen. Das wird für Verwirrung sorgen. Erinnert mich ein wenig an die Situation beim Bahnhof Wassen an der berühmten Gotthardbahn (Bergstrecke). Die liegt zwischen zwei 180° Schleifen. Richtung Süden musste man also in einen Zug einsteigen, der in diesem Teil nach Norden fährt und umgekehrt. Talaufwärts oder abwärts funktioniert als Richtungsangabe natürlich auch nicht. Es gab auf dem Bahnsteig grosse Tafeln mit Richtungspfeilen, die auf dieses "umgekehrte" Einsteigen hinwiesen. Unterdessen wurde der Regionalverkehr auf die Busbetrieb umgestellt, somit löste sich das Problem von alleine, da die Strasse dort ihre Kehren ausserhalb des Ortes hat und in korrekter Richtung durch das Dorf verläuft.
Edit:
hier noch ein Link zu einem Bild, wo man den Einstiegsbereich der Station Startgels, welche beispielhaft bei BMF aufgebaut wurde sieht:
https://www.weissearena.com/wp-content/ ... 80x854.jpg
Quelle: https://www.weissearena.com/news/besich ... -in-flums/
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Danke, bestätigt meine obige Aussage perfekt.Estiby hat geschrieben: 14.08.2023 - 12:52 hier noch ein Link zu einem Bild, wo man den Einstiegsbereich der Station Startgels, welche beispielhaft bei BMF aufgebaut wurde sieht:
https://www.weissearena.com/wp-content/ ... 80x854.jpg
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Doch es ändert sich nicht. Ausserdem ist dann bei Zwischenstationen die Richtung getrennt. Will man hoch, steigt man in eine Kabine die aus dem Tal kommt und Richtung Berg fährt und umgekehrt. Da spielt es in der Tat keine Rolle, ob das nun links oder rechts ist. Beim Flem-Express ist das anderst. Man will ins Tal, muss aber in eine Kabine steigen, die gefühlt und gesehen Richtung Berg fährt während sichtbar die Kabinen der anderen Richtung gegenüber fahren. Da könnte durchaus bei einigen das Gefühl aufkommen, am falschen Ort zu stehen.Estiby hat geschrieben: 14.08.2023 - 12:52 Auch diese Bedenken verstehe ich überhaupt nicht. Bei normalen Bahnen gibt es keine feste Seite, für Berg- und Talfahrt. Bei manchen Bahnen ist die Auffahrseite rechts, bei manchen links. Hier ist eine Verwirrung, wenn es zwei Einstige gibt doch viel größer, auf welcher Seite eingestiegen werden muss. Da ist es doch viel einfacher und unkomplizierter, wenn nur ein Eingang da ist, der angesteuert werden muss. Keine Verwirrung, weniger kompliziert, man muss nicht drüber nachdenken. Man muss nicht mal überlegen, ob die Station zu der man will bergauf oder bergab liegt.
In dem Fall wird also nicht auf eine optimale Auslastung geachtet? Also nicht wie im Prinzip die Reservationen in einem Zug? Sprich, ich habe in Flims sechs Personen nach Foppa und vier nach Nagens, ich packe sie alle in die gleiche Kabine und lasse dann in Foppa noch sechs für weiter oben zusteigen? Hmm, das generiert aber sehr viele Leerfahrten wenn es auf die ganze Strecke gesehen stark unterschiedliche Auslastungen gibt. Bsp. wenn viele von Startgels wieder nach Nagens hoch wollen und gleichzeitige eine hohe Nachfrage für Fahrten Flims - Foppa besteht.
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Was ich nicht verstehe: Was passiert, wenn viele Leute die Strecke Startgels-Cassons fahren wollen, in Flims-Foppa aber nichts los ist? Man will ja keine Leerfahrten haben...
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan
- Estiby
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Ich verstehe die Frage nicht so richtig. Dann fahren halt nur Kabinen auf der Strecke Startgels-Ils Cugns und keine auf der Strecke Flims-Foppa. Man muss sich von der Vorstellung der klassischen Gondelbahn lösen, bei der die Kabinen durch alle Stationen fest vorgegeben fahren müssenNocki hat geschrieben: 14.08.2023 - 13:45 Was ich nicht verstehe: Was passiert, wenn viele Leute die Strecke Startgels-Cassons fahren wollen, in Flims-Foppa aber nichts los ist? Man will ja keine Leerfahrten haben...
Leerfahrten wird es auf der Gegenseite schon geben müssen, da ja gleichzeitig auch Kabinen von Ils Cugns wieder nach Startgels fahren müssen, auch wenn da gerade keine Leute mit der Bahn runter fahren wollen.
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Achso, die Kabinen können in jeder Station umkehren?! Das hatte ich nicht verstanden.
Zuletzt geändert von Nocki am 14.08.2023 - 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Ja, können sie. Falls die Pläne nicht mehr öffentlich sind, kann ich sie Dir gerne per Mail senden.
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Das Konzept passt für mich hervorragend für eine urbane Seilbahn, aber weniger für eine touristische Anlage.
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Ich bin wirklich gespannt wie das funktionieren wird. Allerdings muss es irgendwelche Stromzuführungen geben, denn im Stand gibt es auch einen Verlust und die engagierten Gondeln haben zwangsläufig irgendwann keinen Strom mehr.GMD hat geschrieben: 14.08.2023 - 10:11 Ich bin sehr gespannt, ob dieses neue Betriebskonzept funktionieren wird. Es gibt da zwei Faktoren, die man beachten muss: Die Technik und der Mensch, sprich die Fahrgäste. Die technischen Probleme wird man je nach Schwere mehr oder weniger grossem Aufwand in den Griff bekommen. Wobei ich bis heute nicht verstehe, warum man bei einem Verkehrsmittel bei dem Leichtbau Trumpf ist und bei dem um fast jedes Kilo gekämpft wird die Kabinen mit zusätzlichen Gewicht durch einen Antrieb und einer Batterie belastet. All die vorgesehenen Fahrmanöver in den Stationen hätte man auch problemlos mit der altbewährten und zuverlässigen Fördertechnik klassischer EUB hinbekommen. Hier drängt sich für mich der Eindruck auf, BMF will das Rad neu erfinden. Zumindest die Batterien hätte man durch eine Stromzuführung ersetzen können. Das wird sicher lustig, wenn wegen einem schlecht gelandenen Akku eine Kabine in einer der Stationen streikt.
Das mit dem Gewicht soll ja so sein, dass die Batterie zu unterst in der Gondel ist, und somit für mehr Windstabilität sorgt.
Im Spital Wetzikon gibt es auch so eine Lift Anlage. Allerdings habe ich dort nicht gesehen, dass diese Anlage die Personen zählt. Ich hoffe, dass man dies auch beim Flem Express so löst, dass keine Zuweisung der Personen stattfindet, denn wie du ja schön beschreibst ist dies viel zu kompliziert.Eine viel grösserer Herausforderung sehe ich bei den Fahrgästen. Das System verlangt von ihnen eine komplett neue und andere Benutzungsweise, als sie es sich seit Jahrzehnten gewohnt sind. Erfahrungsgemäss etwas, was den Leuten schwer fällt und deswegen des öfteren auch nicht funktioniert. In die erstbeste freie Kabine einsteigen, fahren und am Ziel wieder aussteigen, das geht nun nicht mehr. Jeder muss nun ausnahmslos sein Fahrziel angeben und auf die zugewiesene Kabine warten. Ob das aufgrund von Gruppendynamik klappen wird?
Ich bin skeptisch, und zwar aus gemachten, eigenen Erfahrungen. Vor ein paar Jahren habe ich in einem 17-stöckigen, neu erbauten Krankenhaus gearbeitet. Dort hat man bei den Aufzügen genau dieses Prinzip wie beim Rope-Taxi verwendet. Es gab auf den Etagen keine klassische Rufknöpfe und in den Liftkabinen keine Zielknöpfe mehr, stattdessen draussen für jedes Stockwerk (ausser natürlich demenigen, auf dem man sich befand) einen Taste. Jeder Benutzer musste nun sein Zielstock angeben und das System hat dann den für ihn idealen Aufzug von vieren zugewiesen. Mit dem Ziel, jeden so schnell wie möglich zu transportieren. Es sah in der Theorie wunderbar aus, hat aber in der Praxis überhaupt nicht funktioniert! So waren die externen Benutzer (Patienten und Besucher) heillos überfordert und wussten nicht so recht, was tun. Zu Beginn musste Personal vom technischen Dienst abgestellt werden, die im Erdgeschoss, wo der Eingang liegt, den Erklärbär spielen und tw. sogar die Bedinenung übernehmen mussten! Inkl. langer Diskussionen, warum jetzt von einer mehrköpfiger Gruppe (bspw. einer Familie) ein Teil in diesen Aufzug und ein anderer Teil in einen Anderen einsteigen soll. Das System hat eben jeden Benutzer individuell betrachtet, sowas wie Gruppen waren nicht vorgesehen. War niemand vom Personal anwesend, dann haben die Gruppen in der Regel nur einmal die Zieltaste gedrückt und haben dann alle die zugewiesenen Aufzugkabine betreten. Und schon war das System ausgespielt, da es natürlich von den zusätzlichen Fahrgästen nichts wusste und die Kabine fröhlich anderen Benutzern zuteilte. Bei schwacher Frequenz kein Problem, aber bei "Stosszeiten" bspw. Mittag oder Ende der Besuchszeit schon. Da konnte es vorkommen, dass die zugewiesene Kabine bereits pumpenvoll war. Bei den vier Aufzügen nur für das Personal war es kein bisschen besser. Die funktionierten zwar nur mit einem Mitarbeiterbadge, aber das Gruppenproblem trat auch dort auf. Wenn beispielsweise die Belegschaft eines Büros gemeinsam zum Mittagessen in die Kantine gingen. Natürlich hat nur der erste den Badge benutzt, der Rest stieg einfach mit ein. Ebenfalls ins Schleudern kam die Steuerung, sowohl bei den Besucher- wie auch den Mitarbeiterliften, wenn Transportwagen, Rollstühle, oder andere Gegenstände welche zusätzlichen Platz in der Kabine benötigen, ins Spiel kamen. Auch hier wird mehr Platz verbraucht als die Steuerung davon wusste. Vor ein paar Wochen war ich wieder mal dort weil ein Freund von mir in diesem Spital operiert worden war und siehe da: Die Lifte waren auf konventionelle Steuerung umgebaut worden! Also Ruftasten draussen und Zielknöpfe innen. Man hat also resigniert und sich vom revoltionären Betriebskonzept wieder verabschiedet.
Diese Erfahrungen lassen sich ziemlich 1:1 auf den Flem-Express übertragen. Gut, man kann die Benutzer zur Wahl eines Zieles zwingen, indem man es mit den Drehkreuzen koppelt. Was aber wiederum die Schlangen davor verlängern dürfte. Die Sache mit der Gruppenteilung dürfte schwieriger werden. Da kann ich mir nur zu gut vorstellen, dass die Leute hier nicht mitspielen werden. "Oh schau Schatz, in deiner Kabine hat es ja auch noch Platz für mich!", und derjenige, der eigentlich dort einsteigen sollte, weiss natürlich nicht, wo nun ein Platz frei geblieben ist. Oder was ist mit denen, die während der Fahrt ihre Pläne ändern und statt wie angegeben in einer Zwischenstation auszusteigen einfach sitzen bleiben? Die fahren entweder unewartet wieder runter, da sie nicht wussten, dass dieses System das vorzeitige Wenden beherrscht, oder sie nehmen jemanden den zugewiesenen Platz ab einer Zwischenstation weg.
Meine Prognose ist: Das wird so wie beim oben erwähnten Krankenhaus enden. Nach einiger Zeit wird man vor der Sturköpfigkeit und Unlust sich umzustellen der Fahrgäste kapitulieren und auf konventionellen Durchfahrbetrieb umstellen. Oder auf getrennte Zustiege für einzelne Ziele à la double embarquement umbauen. Denn das am gleichen Einsteigeort für verschiedene Ziele eingestiegen wird, wird meiner Meinung nach niemals zufriedenstellend für alle funktionieren!
P.S. Je eine Mail mit diesen Überlegungen ging schon vor einiger Zeit auch an die WAG und BMF, beide haben nicht geantwortet.
Dies führt allerdings zu einem anderem Problem, dass dann gelöst werden muss. Wenn die Gondel voll ist, sind die Personen die zur gleichen Station wollen meist schon an der Auswahl vorbei und stehen nun direkt vor der geschlossenen Tür.
Hier mal ein Beispiel:
- Es ist Vollbetrieb und 11 Personen wollen nach Nagens dahinter eine lange Schlange
- 1. Person drückt bei der Auswahl auf "Nagens"
- 10 weitere Personen gehen Richtung Gondel Nagens
- Wenn die 11. Person an der Auswahl vorbeigeht, ist die Tür zu Nagens noch offen und die 11. Person sieht nicht, dass die Gondel sich gerade füllt, es steht immer noch "Nagens" oberhalb der Türe.
- Die 11. Person steht nun vor der vollen Gondel und die Türe schliesst sich
Das Problem ist, was soll die 11. Person nun machen? Eigentlich ja zurück zur Auswahl, da sind aber dann schon die nächsten Gäste und drängen nach vorne. Solange es ruhig ist, kann das System ja funktionieren, aber nicht wenn der Eingangsbereich voll ist.
Was ich auch befürchte, ist, dass sich die Gäste ewig Zeit beim Ausstieg nehmen, da die Gondel ja steht. Bei einer normalen Gondelbahn hat man einen gewissen "Druck", da die Gondel ja irgendwann den Ausstiegsbereich verlässt.
Ich hoffe einfach, dass man ein echtes Beta-Testing gemacht hat. Also Tests mit Drittpersonen welche das System vor dem Test nicht gekannt haben.
- Kris
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Hier ein Screenshot aus dem Bartholet Youtube Video "The-vision-of-the-Flem-Xpress-Flem-Xpress-Diary-Episode-01"
https://youtu.be/1XRsVKT4t24?t=84

Zu sehen ist die Zwischenstation Startgels.
- Oben das zum Durchgangsgleis parallele Haltegleis mit zwei Einstiegs-, und zwei Ausstiegspositionen.
- Unten hingegen die Garage, welche auch als temporäres Magazin fungieren kann: Wird eine Kabine in der gleichen Station angefordert, so kann diese aus dem Magazin entnommen werden, wenn keine leere über die Strecke daherkommt.
Insgesamt hat es hier 10 Weichen, über die Bedeutung der Marker und Farben könnte man knobeln.
Wenn im Haltegleis tatsächlich jede Kabine oft zweimal anhält, einmal zum Aussteigen, und dann noch mal zum Einsteigen, so nimmt das einige Zeit in Anspruch. Zumal die Türen im Stand öffnen und schließen. Das taugt dann nicht mehr für Passagiere zum Durchfahren. Und wohl deshalb braucht es das separate Haltegleis?
Man könnte auf die patentierbare Idee kommen, dass alle Kabinen langsam durch die Zwischenstationen durchfahren, und sich dabei die Türen zum Ein- und Aussteigen öffnen. Damit spart man sich das komplexe Haltegleis mitsamt Weichen und separates Türmechanik...
https://youtu.be/1XRsVKT4t24?t=84
Zu sehen ist die Zwischenstation Startgels.
- Oben das zum Durchgangsgleis parallele Haltegleis mit zwei Einstiegs-, und zwei Ausstiegspositionen.
- Unten hingegen die Garage, welche auch als temporäres Magazin fungieren kann: Wird eine Kabine in der gleichen Station angefordert, so kann diese aus dem Magazin entnommen werden, wenn keine leere über die Strecke daherkommt.
Insgesamt hat es hier 10 Weichen, über die Bedeutung der Marker und Farben könnte man knobeln.
Wenn im Haltegleis tatsächlich jede Kabine oft zweimal anhält, einmal zum Aussteigen, und dann noch mal zum Einsteigen, so nimmt das einige Zeit in Anspruch. Zumal die Türen im Stand öffnen und schließen. Das taugt dann nicht mehr für Passagiere zum Durchfahren. Und wohl deshalb braucht es das separate Haltegleis?
Man könnte auf die patentierbare Idee kommen, dass alle Kabinen langsam durch die Zwischenstationen durchfahren, und sich dabei die Türen zum Ein- und Aussteigen öffnen. Damit spart man sich das komplexe Haltegleis mitsamt Weichen und separates Türmechanik...
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Danke für Dein Angebot, ich hatte sie mir aber mal abgespeichert.ski-chrigel hat geschrieben: 14.08.2023 - 14:22 Ja, können sie. Falls die Pläne nicht mehr öffentlich sind, kann ich sie Dir gerne per Mail senden.
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Dann solltest Du sie aber auch mal studieren
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Wenn ich das so sehe und und dann an Personen denke die ewig beim Aussteigen brauchen dann evtl noch einen Handschuh fallen lassen haben beim Aussteigen und damit die Tür blockieren, dürfte es so auch massive Probleme mit der Kapazität geben an vollen Tagen da ja die Gondel zum Aussteigen die zum einsteigen blockiert und somit keine neuen kommen könnenKris hat geschrieben: 14.08.2023 - 15:42 Hier ein Screenshot aus dem Bartholet Youtube Video "The-vision-of-the-Flem-Xpress-Flem-Xpress-Diary-Episode-01"
https://youtu.be/1XRsVKT4t24?t=84
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Insgesamt hat es hier 10 Weichen, über die Bedeutung der Marker und Farben könnte man knobeln.
Wenn im Haltegleis tatsächlich jede Kabine oft zweimal anhält, einmal zum Aussteigen, und dann noch mal zum Einsteigen, so nimmt das einige Zeit in Anspruch. Zumal die Türen im Stand öffnen und schließen. Das taugt dann nicht mehr für Passagiere zum Durchfahren. Und wohl deshalb braucht es das separate Haltegleis?
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Mögliche Fails durch nicht am System ausgerichtetes menschliches Verhalten:
Ich denke wohl, dass Bartholet in seine Versuchsanlage Horden an Kindergärten, Schulklassen und Sportvereine im pubertären Alter eingeladen hat, mit dem Auftrag, die Bahn zur Verzweiflung zu bringen. "Wenn ihr das schafft, bekommt jeder von euch ein Eis" oder so...
Ich denke wohl, dass Bartholet in seine Versuchsanlage Horden an Kindergärten, Schulklassen und Sportvereine im pubertären Alter eingeladen hat, mit dem Auftrag, die Bahn zur Verzweiflung zu bringen. "Wenn ihr das schafft, bekommt jeder von euch ein Eis" oder so...
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Horden von Skifahrer, dann auch noch aus gewissen Ländern, lassen sich beim besten Willen nicht mit Schulklassen oder Vereinen aus dem Sarganserland vergleichen.
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Die Grundidee, nur Gondeln loszuschicken, für die ein Bedarf besteht und dadurch Energie- und Unterhaltskosten zu sparen, finde ich bestechend. Allerdings bin ich ein Verfechter des "Keep it simple and stupid" und davon ist das System sehr weit entfernt. Schafft es das System die Gondeln nachfragegerecht an den richtigen Ort zu bringen, die Besucherströme zu den richtigen Türen zu lenken, die Gondeln sinnvoll durch die Stationen zu führen, arbeitet die Software störungsfrei? Die Mechanik (Weichen), die Elektronik der einzelnen Gondeln? Was ist bei einer Störung bspw. in Nagens? Kann dann nach Segnes und ils Cugns noch gefahren werden, oder steht dann die ganze Bahn? Beim Auto sage ich: Jeder Schischi, den es hat, kann auch kaputt gehen, deshalb lieber weniger Schischi. Etwas weniger komplex hätte es das ganze vielleicht auch getan? Z.B. Garagierung in den Stationen, mit Möglichkeit die Anzahl der Gondeln über den Tag je nach Bedarf flexibel zu erhöhen und zu senken, dann allerdings mit normalem Durchfahrbetrieb von unten bis oben. Es bestünde dann auch noch, ganz konventionell, die Möglichkeit die Sektionen bei sehr stark unterschiedlicher Nachfrage auf einzelnen Sektionen auf Umsteigebetrieb umzustellen (wie beim Arenaexpress in Plaun): wenn bspw. viele Wiederholungsfahrer auf der Strecke Startgels-Segnes unterwegs sind, könnte man z.B. Tal-Startgels und Startgels-Nagens trennen, und unterschiedlich mit Gondeln bestücken, um unnötige Leerfahrten zu vermeiden. Die Achse Segnes-ils cugns hätte ich als unabhängige Anlage konzipiert, bspw. als Pendelbahn, da ohne Pisten ja ohnehin nicht für den normalen Skitouristen gedacht und daher, ohne wesentliche Anzahl Wiederholungsfahrten kaum sehr stark nachgefragt.
Wenn die neue Bahn reibungslos funktioniert, ziehe ich meinen Hut! Dann ist das tatsächlich eine "Revolution am Berg". Falls das System sich als störungsanfällig herausstellt und die Kundschaft verärgert, gibts dann halt "Revolte am Berg"....
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pircher
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Re: Neues in Laax/​Flims/​Falera
Ich kann mir noch ein weiteres Szenario vorstellen: Gibt es nicht auch Personen, die gar nicht wissen, wo sie hinfahren möchten? In grossen Skigebieten gibt es ja immer wieder Ortsunkundige, die einfach 'mal drauflos fahren oder schlicht die Namen der Stationen nicht kennen. Wie sollen sich diese Personen entscheiden, für welche Destination sie eine Gondel bestellen sollen?