Soderle, gestern war entspannte Anreise angesagt (Abfahrt Flörsheim 5:07, Ankunft Döbriach 12:35 ). Dann Mittagessen auf der Seeterasse des Hotels, Zimmerbezug, kurze Runde in den Ort und wie im Genusstreff beschrieben erstes Abendessen
Heute Morgen die Kärntencard erworben und auf Vorschlag der Tochter in die Raggaschlucht. Bei zum Nachmittag angesagten 33 Grad am See eine gute Idee und die Schlucht gefiel uns dreien sehr gut
Nach einer kurzen Mittagsjause an der Schlucht ging es zu den Mölltaler Gletscherbahnen wenige Kilometer weiter. Mit der Stollenbahn und der EUB zur Station Gletschersee mit dem Charme und der Optik einer modernen Feuerwache zur Besichtigung des Restgletschers. Mehrere Bäche sprudelten uns dort entgegen, wo mit Vermattung versucht wird eine Piste zu halten. Wirklich erfolgreich wirkt es nicht, wobei mir der echte Vergleich fehlt. Aber Bilder hier im AF zeigen denke ich schon, dass der Auflöseprozess derzeit recht schnell von statten geht
Dennoch ein interessanter Besuch bei rund 20 Grad auf 2.800m.
Danach zurück über Millstatt und ein Eis ins Hotel, wo wir uns jetzt am oder im See befinden. Unsere Tochter will nachher beim SUP den Sonnenuntergang filmen
Heute war es soweit; die Urlaubsüberraschung für die Tochter stand an; Flying Fox auf der Flugschanze in Planica
Vorher gab es noch einen Abstecher nach Tarvisio; offensichtlich ein Einkaufsparadies mit abgefahrener Markthalle
Dann ging es ins Tal der (8) Schanzen, schon eine sehr beeindruckende Anlage, auch mit unterirdischer Langlaufpiste im Nordic Center
Irgendwann kam die Tochter dann runtergesaust, aber was war der Kommentar? "War ein wenig langsam"
Am Nachmittag zog es dann zu und kurz vor einem veritablen Gewitter schauten wir uns noch kurz die "Stadt" Radenthein an; architektonisch "extravagant"
Abendessen folgt im Genusstreff; ansonsten ein paar Bilder:
Ziel des heutigen Tages war das Maltatal, welches auch als "Tal der springenden Wasser" bezeichnet wird, und dies nicht zu Unrecht.
Erste Station war der Bogenparcours in der Nähe des höchsten Wasserfalls in Kärnten. Endlich mal ein kompakter Parcours ohne waghalsige Kletterpartien, aber auch der erste, an dem Betrieb war, wie auf einem Minigolfplatz. Nach 20 Gummitieren ging diesmal meine Gattin als Siegerin vom Platz; es hat dennoch sehr viel Spaß gemacht
Danach ging es über die Hochalm-Straße zur Kölnbrein-Staumauer auf rund 1.900m, mit 200m Höhe die höchste Staumauer Österreichs. Schon beeindruckend; meine Tochter hätte sich eine Bungee-Anlage an der Platform in der Mitte der Bogenstaumauer gewünscht
Bevor der Tag wie so oft am Hotelstrand endete, gab es noch einen Abstecher in den Eselpark Maltatal, der auch Alpakas und Lamas beheimatet.
Abendessen und Wein später im Genusstreff
Hat eigentlich jemand eine Ahnung, was das steinbruchähnliche Gelände am Ufer des Stausees zu bedeuten hat?
Auf Wunsch der Tochter ging es zunächst in Klagenfurt zum Minimundos, einem Park in dem Monumente der Menschheit im Maßstab 1 : 25 nachgebaut sind. Schon nett gemacht, aber das fotografieren habe ich meinen Damen überlassen.
In drückender Hitze ging es dann weiter zum Pyramidenkogel, dessen Turm wegen Ausfall des Aufzugs unsere Tochter und ich alleine erstiegen. Ist ja in der Kärntencard drinne, ansonsten sollte man schon nach einer Preisermäßigung fragen. Rutsche und Abseilen fand die Tochter langweilig (was ist bei Ihr eigentlich überhaupt noch spektakulär? ). Der eigentlich sensationelle Ausblick war durch den Dunst der hohen Luftfeuchtigkeit eingeschränkt; dennoch tolles Panorama dort.
Vor dem üblichen Aufenthalt im und am See des Hotelstrands noch ein Abstecher nach Villach in die Fußgängerzone mit Blick auf die Gerlitzen.
Vorletztes Abendessen mit Weinen folgt wie immer im Genusstreff
Ich bin noch den letzten Tag in Kärnten schuldig; Porsche-Museum in Gmünd, nochmal die Esel im Maltatal und während die Damen nochmal den See genossen, war ich an der Kaiserburgbahn in BKK unterwegs.
Danach war ich leider unpässlich, so dass der Genusstreff ausfällt
Fazit nach der recht anstrengenden Rückreise folgt.
Bin noch das Fazit schuldig; ich fange mal mit dem Hotel im Vergleich zu meinem Stammhotel im Vinschgau an:
Die Weinauswahl braucht den Vergleich nicht zu scheuen, nur eben naturgemäß mit österreichischem Schwerpunkt (mit interessanten Slowenen) und dem Preisunterschied zur Hotellerie in Italien von rund 10 Euronen die Flasche; aber immer noch günstiger als in der Schweiz
Zimmer durchaus vergleichbar, wobei Thomas in Plaus durchaus mehr in die Zimmerrenovierungen zu stecken scheint.
Im Service merkt man, dass im Vinschgau ein echter Familienbetrieb mit Stammpersonal am Werk ist; in Döbriach waren deutlich mehr Saisonkräfte im Einsatz; dennoch gut. Die Atmosphäre war insgesamt ein wenig steifer am See; das Publikum eher distinguiert.
Die Küche war weitgehend gut, aber nicht besser als in Plaus.
Was vor allem für meine Damen wichtig war; der direkte Seezugang mit hoteleigenen SUP-Boards.
Der Spa-Bereich wirkte sehr ansprechend und dem Publikum angepasst.
Vor allem die Seelage mit eigenem Bootshafen führen dann auch dazu, dass es hier rund 25% teurer war, als im Vinschgau. Aber was tut man nicht, damit die Damen auch in den Bergen Sommerurlaub machen
Jetzt aber zur Gegend:
Kärnten hat mich wirklich überzeugt, auch wenn wir in einer Woche nur einen kleinen Querschnitt erleben konnten. Die Seenlandschaft, die sanften Nockberge, dolomitenartige Felsen Richtung Slowenien und Italien, hochalpine Landschaft im Westen. Das beeindruckte wirklich
Und auch das touristische Angebot ist auf hohem Niveau.
Da kommen wir gerne wieder; in welche Unterkunft? Mal schauen
icedtea hat geschrieben: 24.08.2023 - 22:10
Danach ging es über die Hochalm-Straße zur Kölnbrein-Staumauer auf rund 1.900m, mit 200m Höhe die höchste Staumauer Österreichs. Schon beeindruckend; meine Tochter hätte sich eine Bungee-Anlage an der Platform in der Mitte der Bogenstaumauer gewünscht
Ihr seid leider 2 Wochen zu spät dran gewesen - das wäre vl nächstes Jahr was für deinen kleinen Adrenalin-Junkie
icedtea hat geschrieben: 24.08.2023 - 22:10
Danach ging es über die Hochalm-Straße zur Kölnbrein-Staumauer auf rund 1.900m, mit 200m Höhe die höchste Staumauer Österreichs. Schon beeindruckend; meine Tochter hätte sich eine Bungee-Anlage an der Platform in der Mitte der Bogenstaumauer gewünscht
Ihr seid leider 2 Wochen zu spät dran gewesen - das wäre vl nächstes Jahr was für deinen kleinen Adrenalin-Junkie