Snowboarder90 hat geschrieben: 03.09.2023 - 13:57
Hallo zusammen,
Mir ist aufgefallen, dass der Stubaier Gletscher mit ca. 63 Euro für die tageskarte fast um 10 Euro günstiger ist als der Hintertuxer Gletscher kommende Saison, sofern ich mich nicht verlesen habe auf den Webseiten.
Von der betriebenen Infrastruktur schätze ich beide Gebiete ähnlich ein, auch von der Besucherzahl her, kann hier natürlich auch falsch liegen.
Wie erklärt ihr euch den Preisunterschied ?
Freue mich auf eure ernst gemeinten Antworten , an der Dieselmenge für die Pistenraupen kann meiner Meinung nach kein Unterschied bestehen, da hier beide Gebiete sehr sparsam umgehen, was ich an der pistenpflege bereits öfter erleben durfte
Das liegt daran, dass es im Winter gar keine "Nur-Hintertux"-Skipässe gibt, sondern man immer das gesamte Mayrhofner Gebiet mitbezahlt, auch bei Tageskarten.
Ist eine beliebte Masche in Österreich, dass man sogar bei nichtverbundenen Gebieten ausschließlich Großraumskipässe verkauft um eine Begründung zu haben, wieso man mehr verlangen kann.
Holländer hat geschrieben: 03.09.2023 - 18:07
Half on topic:
'Anbei seht ihr einen Preiskorb von 11 österreichischen Premiumskigebieten. Eine Tagekarte kostet heuer im Mittel 67,9 Euro. Von 1990/91 (22,1 Euro pro Tageskarte im Mittel der 11 Skigebiete) bis 2023/24 ist das eine Steigerung von 45,8 Euro oder 207 %'
Das entspricht einer jährlichen Steigerung von ca. 3,5%. Wenn man neben der Inflation auch noch die technischen Neuerungen, den Ausbau der Gebiete und die zu bewältigenden Herausforderungen aufgrund des Klimawandels berücksichtigt, ist das nicht besonders hoch.
Snowboarder90 hat geschrieben: 03.09.2023 - 13:57
Hallo zusammen,
Mir ist aufgefallen, dass der Stubaier Gletscher mit ca. 63 Euro für die tageskarte fast um 10 Euro günstiger ist als der Hintertuxer Gletscher kommende Saison, sofern ich mich nicht verlesen habe auf den Webseiten.
Von der betriebenen Infrastruktur schätze ich beide Gebiete ähnlich ein, auch von der Besucherzahl her, kann hier natürlich auch falsch liegen.
Wie erklärt ihr euch den Preisunterschied ?
Freue mich auf eure ernst gemeinten Antworten , an der Dieselmenge für die Pistenraupen kann meiner Meinung nach kein Unterschied bestehen, da hier beide Gebiete sehr sparsam umgehen, was ich an der pistenpflege bereits öfter erleben durfte
Das liegt daran, dass es im Winter gar keine "Nur-Hintertux"-Skipässe gibt, sondern man immer das gesamte Mayrhofner Gebiet mitbezahlt, auch bei Tageskarten.
Ist eine beliebte Masche in Österreich, dass man sogar bei nichtverbundenen Gebieten ausschließlich Großraumskipässe verkauft um eine Begründung zu haben, wieso man mehr verlangen kann.
ja aber diese Preise gelten auch bis von 05.10 bis 02.12...in diesem Zeitpunkt es gibt "Nur-Hintertux" Skipässe
Auf der anderen Seite Stubai hat verschieSkipässeden Preise
bis 14.10 kostet 54,10
von Mitte Oktober bis Dezember und ab Mitte April 63 Euro
und in der normale Saison "ab 4 Tage (= Stubai Skipass) gültig: Stubaier Gletscher, Schlick 2000, Serlesbahnen, Elferbahnen"
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Bin ich froh, mit meinen Steuergeldern diese ... finanziert zu haben.
COVID Hilfen 21/22
Zeller Bergbahnen: ~ 9,5 Millionen
Königsleiten Bergbahnen: ~ 5,5 Millionen
Gerlos Schilifte: ~ 7 Millionen
Hochkrimml: ~ 1,4 Millionen
Ergibt für die Zillertal Arena eine stattliche Summe von über 23 Millionen Euro in _2 Jahren_ . Dazu kommt noch anderes wie die geförderte Kurzarbeit und weitere Gelder durch Zweitbetriebe wir Skihütten, Hotels oder Skischulen welche auch den Eigentümern der Bergbahnen gehören.
TiPi hat geschrieben: 04.09.2023 - 14:01
Kennt sich wer mit dem Online System in Sölden aus?
Momentan liegt der 5 Tages Skipass für Mitte Dezember bei € 297,50. Kaufen oder noch warten?
hast du Übernachtung etc gebucht? falls ja, dann wieso nicht. Billiger wird nicht (denke ich)
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
TiPi hat geschrieben: 04.09.2023 - 14:01
Kennt sich wer mit dem Online System in Sölden aus?
Momentan liegt der 5 Tages Skipass für Mitte Dezember bei € 297,50. Kaufen oder noch warten?
hast du Übernachtung etc gebucht? falls ja, dann wieso nicht. Billiger wird nicht (denke ich)
TiPi hat geschrieben: 04.09.2023 - 14:01
Kennt sich wer mit dem Online System in Sölden aus?
Momentan liegt der 5 Tages Skipass für Mitte Dezember bei € 297,50. Kaufen oder noch warten?
TiPi hat geschrieben: 04.09.2023 - 14:01
Kennt sich wer mit dem Online System in Sölden aus?
Momentan liegt der 5 Tages Skipass für Mitte Dezember bei € 297,50. Kaufen oder noch warten?
hast du Übernachtung etc gebucht? falls ja, dann wieso nicht. Billiger wird nicht (denke ich)
Ja, Hotel ist gebucht.
dann, ich glaube die Skipässe werden sie nicht billiger
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
TiPi hat geschrieben: 04.09.2023 - 14:01
Kennt sich wer mit dem Online System in Sölden aus?
Momentan liegt der 5 Tages Skipass für Mitte Dezember bei € 297,50. Kaufen oder noch warten?
Die Gasteiner haben doch eh den Schuss nicht gehört. Die wollen sich offenbar runterwirtschaften.
Die haben ja nur ein Mittelgroßes, ein Kleines und zwei sehr kleine Gebiete, trotzdem verlangen sie mehr als alle viel größeren Gebiete in der Nähe.
Ich meine, auch wenn Flachau und Saalbach nur minimal günstiger sind, sind deren Gebiete deutlich größer und noch dazu haben die Gasteiner ja auch die kürzesten Liftbetriebszeiten in Österreich, die meisten Lifte schließen um 15:30 Uhr, während fast alle anderen 16:00 Uhr als früheste Schließung haben.
Würde mich nicht wundern wenn wir da demnächst was von großen wirtschaftlichen Problemen hören, wahrscheinlich werden die zwei kleinen Gebiete einfach stillgelegt...
Holländer hat geschrieben: 03.09.2023 - 18:07
Half on topic:
'Anbei seht ihr einen Preiskorb von 11 österreichischen Premiumskigebieten. Eine Tagekarte kostet heuer im Mittel 67,9 Euro. Von 1990/91 (22,1 Euro pro Tageskarte im Mittel der 11 Skigebiete) bis 2023/24 ist das eine Steigerung von 45,8 Euro oder 207 %'
Das entspricht einer jährlichen Steigerung von ca. 3,5%. Wenn man neben der Inflation auch noch die technischen Neuerungen, den Ausbau der Gebiete und die zu bewältigenden Herausforderungen aufgrund des Klimawandels berücksichtigt, ist das nicht besonders hoch.
Deshalb ist es um so mehr unverständlich, weshalb wir nun in den letzten beiden Jahren bei Preissteigerungen im Schnitt um die 10 % angekommen sind.. ??
Bei solchen Preissteigerungen sollte das östereichische Parlament eigentlich beschliessen, das von den Skigebieten die erhaltenen Covid Hilfen wieder zurückgezahlt werden sollen, in einen Fonds ' Zukunft des Skisports '
Aus welchem dann im Winter Schulfreizeiten zum skifahren oder ähnliches, staatlich zusätzlich gefördert wird...
Interessant auch, welche Personen größtenteils verantwortlich für diese enormen Preisteigerungen sind...
Es sind offensichtlich auch Leute darunter, welche offensichtlich, den Hals nicht voll genug bekommen können...
Der Artikel ist zwar von 2018, aber vermutlich sind die Umsatzzahlen trotz Corona inzwischen weiter angestiegen...
Bin ich froh, mit meinen Steuergeldern diese ... finanziert zu haben.
COVID Hilfen 21/22
Zeller Bergbahnen: ~ 9,5 Millionen
Königsleiten Bergbahnen: ~ 5,5 Millionen
Gerlos Schilifte: ~ 7 Millionen
Hochkrimml: ~ 1,4 Millionen
Ergibt für die Zillertal Arena eine stattliche Summe von über 23 Millionen Euro in _2 Jahren_ . Dazu kommt noch anderes wie die geförderte Kurzarbeit und weitere Gelder durch Zweitbetriebe wir Skihütten, Hotels oder Skischulen welche auch den Eigentümern der Bergbahnen gehören.
Wo darf ich hinkotzen?
Ich stimme zu, aber wenn ich das bei allem wo Steuergeld für etwas ausgegeben wird wo ich nichts mit anfangen kann, nicht betroffen bin oder sogar dagegen bin, dann wäre ich längst verhungert.
Wenn ich da nur an Subventionen von E Autos, 49€ Ticket, U Bahnen, Opernhäuser, Museen und Kulturgut in vielerlei Hinsicht etc. denke. Die Liste an Dingen wo in meinen Augen Steuergeld hin geleitet wird ist endlos.
Aber die Liste von Dingen wo andere Leute Sachen in meinem Leben querfinanzieren ist vermutlich genauso endlos. Sogesehen darf man da nichts sagen. Das nennt sich Sozialstaat.
Gleiches gilt für Versicherungen. Meine Familie hat dieses Jahr das erste mal im Leben einen Sturmschaden am Gebäude zu beklagen, meine Eltern haben wohl schon die 10 fache Summe in die Versicherung eingezahlt wie sie jetzt wieder rausbekommen.
Meine Schwester war dagegen jahrelang wegen Krebs in Behandlung, all das hat wahrscheinlich Millionen gekostet und sie hat nie gearbeitet und was eingezahlt.
Ich bin dankbar dass wir in solchen Staaten leben.
Auch wenn in der Coronapolitik viel schief lief. Ganz unabhängig davon sollte generell viel öfter der der nicht sauber wirtschaftet abgestraft werden. Mit einem brummenden Geschäft sollte man meinen dass es eigentlich unmöglich ist 2 Jahre nicht überleben zu können.
In der Landwirtschaft würde kein Betrieb überleben wenn er so arbeiten würde.
10% Aufschlag ist bei 8.6% Inflation in AT in 2022 nicht wirklich übertrieben. Wir wissen ja alle, dass die Statistik noch geschönt wird. Die Corona-Beihilfen waren für die Zeit der behördlich verordneten Schliessungen. Das hat erstmal nichts damit zu tun, wieviel ein Skipass in der kommenden Saison kosten muss, um ein Skigebiet ohne Verluste zu betreiben.
eine Frage : bei Dynamic Pricing gibt es eine Obergrenze? z.b. Montafon sagt nix dazu. Ich habe die FAQ gelesen aber ohne Erfolg (oder habe ich etwas verpasst)
Ist das so überall?
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Das ist unterschiedlich. Manche kommunizieren eine Höchstgrenze, bei manchen nicht aber man merkt die Höchstgrenze dann bald und manche scheinen wirklich keine zu haben, da wird man immer wieder mit noch höheren Preisen überrascht.
Dass nun die Skipasspreise ordentliche Sprünge nach oben machen finde ich insofern interessant, als man dadurch erkennen kann, welchen Stellenwert der Skisport bei den Menschen hat.
Ich nehme nicht an, dass jetzt sehr viel weniger Skipässe verkauft werden.