Moin, weiß man inzwischen mehr zur Planung, wann soll es dort losgehen mit dem Bau und wird während des Baus das Skigebiete um Fiescheralp geschlossen? Fragen über Fragen... aber muss man ja berücksichtigen, bevor man sich da irgendwo einbucht....
Danke vielmals!
Bei meinem Besuch am 3.7.23 erhielt ich die Auskunft, dass die Piste kommenden Winter wieder geöffnet werden könne und der Baubeginn der neuen Bahn im Frühling 2024 erfolgen würde. Wie belastbar diese Aussage der Bahnmitarbeiterin ist, kann ich nicht sagen.
Zu dem Bau der neuen Pendelbahn weiss ich nicht mehr.
Dass die Piste im kommenden Winter wieder geöffnet werden soll, kann ich insofern bestätigen, als dass ich bei meinem Besuch letzten Mittwoch (Stabilisierungs-) Arbeiten an der Piste beobachten konnte (siehe Foto). Die Arbeiter sagten, dass sie nun gerade fertig seien, und am Donnerstag wurde ihr Material ins Tal geflogen.
Auch weiter oben, wenig unterhalb der Bergstation, war ein Bagger daran, Schotter von der Piste Richtung Gletscher herunter zu werfen... Ich bin mir nicht sicher, ob er einen Felssturz, welcher auf der Piste gelandet ist, wegräumte, oder ob dies auch Vorbereitungsarbeiten für eine Stabilisierung waren.
Das Problem der Belalp ist ihre mangelnde Attraktivität, da sie nicht so groß ist wie die Aletsch Arena, nicht im Magic Pass liegt und es sehr oft an Schnee mangelt (daher ist die Hälfte der Pisten immer geschlossen).
Vorallem der letzte Satz im oben genannten lässt ja durchaus aufhorchen. Wenn es „notwendig ist, einige bestehende Anlagen in den kommenden Jahren zu ersetzen“(vgl.), kann es sich ja nur um die beiden Schlepplifte ganz oben im Gebiet handeln; die beiden Vierersesselbahnen sind ja noch ganz gut Schuss und können bei entsprechender Wartung sicher noch über zehn Jahre problemlos ihre Runden drehen.
Trotzdem ist es fraglich, ob schicke neue Bahnen, die hauptsächlich schwere Pisten bedienen, langfristig für eine positive finanzielle Entwicklung sorgen. Auch wenn ich normalerweise ein grosser Freund von neuen Bahnen bin, sollte man in Naters eher das Geld in eine ordentliche und grossflächige Beschneiung stecken - und vielleicht ein ein paar zusätzliche Sessel für die Sparhorn KSB, wenn man doch ein paar Franken über hat…
Wäre doch ein guter Zeitpunkt dem Magic Pass beizutreten. Was spricht dagegen? So konnten ja schon einige Destinationen ihre Besucherzahlen enorm steigern.
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Mich wundert ja, dass es um einen "notwendigen" Ersatz geht. Hat man dort für die Sls eine Konzession, die bald ausläuft? Für sonderlich notwendig halte ich den Ersatz nicht, da die Lifte auf sämtlichen Bildern, die man im Internet sieht, sehr gepflegt aussehen. Und den Hohstocklift könnte man glatt als technisches Denkmal vermarkten...
Im Gunde ist das kein Sanierungsfall. Man will sich über diese weise Geld und Luft verschaffen um 30 Mio verpulvern zu können.
Wenn die Leute einem das Geld nicht freiwillig geben dann muss man es sich bei ihnen halt selber holen scheint die Deviese zu sein.
Man kann nicht Jahr für Jahr ein bis zwei Millionen für allen möglichen Mist ausgeben und dann nicht bezahlen wollen.
Der Chash-Flow von 2.5 Mio ergibt zwar einen Verschulfungsgrad von 8, flüssige Mittel wären aber dann auch noch da.
Das ist für mein Verständniss ganz klar kein Sanierungsfall sonden einfach nur dreist.
ski-chrigel hat geschrieben: 13.08.2023 - 19:33
Bei meinem Besuch am 3.7.23 erhielt ich die Auskunft, dass die Piste kommenden Winter wieder geöffnet werden könne und der Baubeginn der neuen Bahn im Frühling 2024 erfolgen würde. Wie belastbar diese Aussage der Bahnmitarbeiterin ist, kann ich nicht sagen.
Mir wurde Ende August von Mitarbeitern mitgeteilt, dass es noch nicht ganz sicher sei ob die Piste dieses Jahr schon wieder öffnen. Aber eine Öffnung dieses Jahr wäre auch realistisch.
Theo hat geschrieben: 25.09.2023 - 11:31
Im Gunde ist das kein Sanierungsfall. Man will sich über diese weise Geld und Luft verschaffen um 30 Mio verpulvern zu können.
Wenn die Leute einem das Geld nicht freiwillig geben dann muss man es sich bei ihnen halt selber holen scheint die Deviese zu sein.
Man kann nicht Jahr für Jahr ein bis zwei Millionen für allen möglichen Mist ausgeben und dann nicht bezahlen wollen.
Der Chash-Flow von 2.5 Mio ergibt zwar einen Verschulfungsgrad von 8, flüssige Mittel wären aber dann auch noch da.
Das ist für mein Verständniss ganz klar kein Sanierungsfall sonden einfach nur dreist.
Sehe ich auch so. Wenn man doch schwarze Zahlen schreibt, müsste es ja möglich sein, den Schuldberg mittelfristig abzutragen.
Und zumindest an den massentauglichen Anlagen scheint der Sanierungsbedarf auch nicht so groß zu sein.
Sicher sind Kelchbach (1997), Bruchegg (1997) und Sparrhorn (2006) schon einige Jahre alt, aber die kann man auch noch 10-20 Jahren fahren (basierend auf dem Alter).
ski-chrigel hat geschrieben: 13.08.2023 - 19:33
Bei meinem Besuch am 3.7.23 erhielt ich die Auskunft, dass die Piste kommenden Winter wieder geöffnet werden könne und der Baubeginn der neuen Bahn im Frühling 2024 erfolgen würde. Wie belastbar diese Aussage der Bahnmitarbeiterin ist, kann ich nicht sagen.
Mir wurde Ende August von Mitarbeitern mitgeteilt, dass es noch nicht ganz sicher sei ob die Piste dieses Jahr schon wieder öffnen. Aber eine Öffnung dieses Jahr wäre auch realistisch.
Wenn man die Eggishorn-Piste wieder in Betrieb nimmt, und auch die Tunnelpiste wieder präparieren würde auf ganzer Länge, würde das das Gebiet insgesamt wieder deutlich attraktiver machen, zumal die 83 ja wegfallen soll (wenn ich das hier richtig mitbekommen habe, sollte ich mich irren, bitte sagen).
Naja, und die Talabfahrt nach Fiesch sollte eigentlich sowieso präpariert werden, denn Talabfahrten sind ganz allgemein oft sehr beliebt bei den Skifahrern.
Neues Trinkwasserreservoir Bettmeralp:
Hier noch ein Nachtrag vom September. Bin auf meiner Brig-Bettmerhorn Wanderung an dieser Baustelle vorbeigekommen.
Ich wusste gar nicht, dass auch Trinkwasser aus dem Bettmersee entnommen wurde.
Weiss jemand, wie das mit dem Einkabinenbetrieb funktionieren soll? Die Visualisierung ist animiert und lässt sich leider nicht stoppen, aber für mich sieht das an der Bergstation nach einer ganz gewöhnlichen Zugseilumlenkung einer Seilschleife aus. Wird es die Möglichkeit geben, eine Kabine vom Zugseil abzukuppeln? Aber dann müsste ja bei Antriebsrevisionen trotzdem der Betrieb ganz eingestellt werden. Und, wenn man sich schon diese Möglichkeit wünscht, warum dann nicht einfach ein Funifor? Kommt aus dem gleichen Konzern der auch die neue Bahn bauen wird und ist bereits ausgereift. Stattdessen holt man sich einen u.U. störungsanfälligen Prototypen. OK, vielleicht gab's dafür Rabatt...
Die Piste steht kurz vor der Wiedereröffnung. Aktuell wurde die Grundpräparierung schon vorgenommen. Allerdings fehlen am Ende des Gratabschnitts noch die Netze zur Sicherung (die Pfosten stehen schon bzw. noch):
Bilder vom Montag 18.12.23
Verlauf Gratpiste
Ende des Gratabschnitts mit der Stützmauer. Links wo die Piste um den Berg herumführt fehlen noch die Netze.
Ganzer Gratabschnitt
Hier sieht man die fehlenden Netze gut
Unterhalb der Scharte wurden auch schon 2 oder 3 Pistenraupenspuren bis zur Hälfte hoch grundpräpariert.
GMD hat geschrieben: 20.12.2023 - 13:28
Weiss jemand, wie das mit dem Einkabinenbetrieb funktionieren soll? Die Visualisierung ist animiert und lässt sich leider nicht stoppen, aber für mich sieht das an der Bergstation nach einer ganz gewöhnlichen Zugseilumlenkung einer Seilschleife aus. Wird es die Möglichkeit geben, eine Kabine vom Zugseil abzukuppeln? Aber dann müsste ja bei Antriebsrevisionen trotzdem der Betrieb ganz eingestellt werden. Und, wenn man sich schon diese Möglichkeit wünscht, warum dann nicht einfach ein Funifor? Kommt aus dem gleichen Konzern der auch die neue Bahn bauen wird und ist bereits ausgereift. Stattdessen holt man sich einen u.U. störungsanfälligen Prototypen.
Stellt sich trotzdem die Frage, warum man nicht auf das bewährte Funifor-System setzt. Wäre auch eine Schweizer Premiere, die man marketingmässig ausschlachten könnte.
GMD hat geschrieben: 23.12.2023 - 11:34
Stellt sich trotzdem die Frage, warum man nicht auf das bewährte Funifor-System setzt. Wäre auch eine Schweizer Premiere, die man marketingmässig ausschlachten könnte.
Wenn nicht das Schilthorn schon als Funifor gebaut würde und das Stanserhorn einen besitzen würde aber Ok.