Neues in Davos Klosters

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus der Schweiz
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ski-chrigel
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von ski-chrigel »

Heikles Thema… die „überausgeprägten“ sind mir öfters mal negativ aufgefallen: Da legt man seinen Gleitschirm aus, die tappen durch die Leinen und fassen alles an…
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Tiob
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Tiob »

Der Geschäftsbericht der DKB ist draußen.


Zusammenfassung der Kernaussagen zur Infrastruktur und Zukunftsperspektiven (meine Kommentare in Klammern dahinter)

1) Die schwarze Talabfahrt Besenbinder konnte trotz angekündigter Beschneiung aufgrund langwieriger Genehmigungsverfahren nie eröffnet werden (Warum beschneit man eine Talabfahrt, die irgendwo im Nirgendwo endet? Ich könnte mir gut vorstellen, dass dort bald eine neue Zubringerbahn analog zum Projekt Usser Isch-Carjöl präsentiert wird).

2) Es müssen Steuern in Millionenhöhe bezahlt werden, weil es keine Abschreibungsmöglichkeiten gibt. (Bei mehr neuen Bahnen gäbe es mehr Abschreibungsmöglichkeiten...)

3) "Im Sommer sehen wir mit der heutigen Gästestruktur zumindest in Davos kein Potenzial" (Sind damit wirklich die jüdisch-orthodoxen Gäste gemeint? Immerhin kommt diese Gruppe seit Jahrzehnten im Sommer nach Davos und scheint sehr treu zu sein. Mich persönlich hat das eigentlich nie gestört. Man sollte den Sommer nicht abschreiben. Er kann in Zeiten des Klimawandels durchaus zur Existenzfrage werden. Fakt ist natürlich auch, dass eigentlich keine Bergbahn in Graubünden im Sommer das grosse Geschäft macht. Lukrativ ist der Sommer bisher nur für verkehrsgünstig gelegene Regionen wie Oberstdorf oder Regionen mit landschaftlichen Highlights wie Zermatt.

4) Investitionsschwerpunkte sind derzeit die neue Talabfahrt, die Sanierung des Hotels Josefshaus, die Erneuerung diverser Antriebe und Steuerungen sowie die Solarprojekte. Zudem wird das Plangenehmigungsverfahren für die neue Schiferbahn eingereicht.

5) Neben der ordentlichen Dividende wird eine Sonderdividende aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Gesellschaft ausgeschüttet.

Quelle:

https://www.davosklostersmountains.ch/a ... 022_23.pdf
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ATV
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von ATV »

Tiob hat geschrieben: 31.08.2023 - 14:06 3) "Im Sommer sehen wir mit der heutigen Gästestruktur zumindest in Davos kein Potenzial" (Sind damit wirklich die jüdisch-orthodoxen Gäste gemeint? Immerhin kommt diese Gruppe seit Jahrzehnten im Sommer nach Davos und scheint sehr treu zu sein. Mich persönlich hat das eigentlich nie gestört. Man sollte den Sommer nicht abschreiben. Er kann in Zeiten des Klimawandels durchaus zur Existenzfrage werden. Fakt ist natürlich auch, dass eigentlich keine Bergbahn in Graubünden im Sommer das grosse Geschäft macht. Lukrativ ist der Sommer bisher nur für verkehrsgünstig gelegene Regionen wie Oberstdorf oder Regionen mit landschaftlichen Highlights wie Zermatt.
Gut man muss auch sehen, dass man sich vor über 20 Jahren bei den schweizer Sommergästen selber aus dem Rennen genommen hat.
https://www.srf.ch/play/tv/schweiz-aktu ... 0b82a95c0b
Vielleicht ist es doch nicht so eine schlaue Idee 35% der schweizer Einwohner auszuschliessen?

Klosters ⇄ Gotschnagrat: CHF 42.00.-
Laax ⇄ Crap Sogn Gion: CHF 43.00.-
Lenzerheide ⇄ Rothorn GA/Halbtax: CHF 24.00
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Skifreak_1 »

Warum versuchen die Bergbahnen keine Verbindung zwischen dem Jakobshorn und Rinnerhorn zu schaffen.
Für beide Berge wäre es WIN-WIN Situation. Die Verbindung würde für beide Gebiete mehr Gäste bringen und dadurch höhere Erträge erwirtschaften.
Die Abfahrten an beiden Bergen gefallen mir besser als am Parsenn, weil diese anspruchsvoller sind.
Beide Berge haben eine nordseitige Ausrichtung und eine sehr gute Höhenlage was eine gute Schneesicherheit bedeutet.
Dadurch wird dort trotz des Klimawandels noch lange Skisport möglich sein.
Am Rinnerhorn wurde in letzten Jahren durch den Ausbau der Beschneiungsanlage eine sehr gute Grundlage geschaffen.
Die Verbindung könnte z.B. durch eine Berg - Berg Bahn einfach hergestellt werden z.B. mit einer Funiforbahn. Dies wäre wahrscheinlich die kostengünstige Variante. Die Verbindung sollte auch eine Sommernutzung ermöglichen. Es gibt bereits mehrere ähnliche Verbindungen von Skigebieten in den Alpen.
Eine Berg-Tal-Berg Verbindung mit neuen zugehörigen Pisten würde mir zwar besser gefallen. In den Ortsteil Mühle gibt es schon eine Variantenabfahrt, welche man nutzen könnte für pistentechnische Anbindung des Rinnerhorns.
Was sind die Gründe, warum die Bergbahnen nicht über ein solches Projekt nachdenken?
Im Forum wurde die Verbindung schon öfters angeregt.
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ski-chrigel
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von ski-chrigel »

PS: Das Rinerhorn hat nichts mit einer Rinne zu tun… ;-)
Ansonsten, ja, die Verbindung, am liebsten eine EUB Hubel-Mühle-ClavadelerAlp mit einer Piste, wäre überfällig.
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sheridan
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von sheridan »

ATV hat geschrieben: 31.08.2023 - 15:55 Gut man muss auch sehen, dass man sich vor über 20 Jahren bei den schweizer Sommergästen selber aus dem Rennen genommen hat.
Klosters ⇄ Gotschnagrat: CHF 42.00.-
Betrifft aber nur Tagesgäste. Für Übernachtungsgäste ist es mit 12 CHF deutlich günstiger.
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ATV
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von ATV »

sheridan hat geschrieben:
Betrifft aber nur Tagesgäste. Für Übernachtungsgäste ist es mit 12 CHF deutlich günstiger.
Ja und?
Wer übernachtet im Sommer in dem trostlosen Moloch.
Das zeigt doch nur zusätzlich dass man die innländische Tagesgäste gar nicht will. Im Sommer sind das leider relativ viele. Von sich aus auf diese zu verzichten wird den Sommerbetrieb kaum ankurbeln.
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švi-nigel
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Å¡vi-nigel »

Jetzt auch noch im Blick. https://www.blick.ch/schweiz/muehe-die- ... 98243.html
Ich glaube nicht das diese Art von Publicity die Destnation Davos Klosters wrklch weiter bringt. :nein:
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Tiob
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Tiob »

ATV hat geschrieben: 31.08.2023 - 19:20
sheridan hat geschrieben:
Betrifft aber nur Tagesgäste. Für Übernachtungsgäste ist es mit 12 CHF deutlich günstiger.
Ja und?
Wer übernachtet im Sommer in dem trostlosen Moloch.
Das zeigt doch nur zusätzlich dass man die innländische Tagesgäste gar nicht will. Im Sommer sind das leider relativ viele. Von sich aus auf diese zu verzichten wird den Sommerbetrieb kaum ankurbeln.
Davos Dorf und Platz sind sicher alles andere als schön, aber auch kein "trostloser Moloch". Davos ist schon sehr lange eine Stadt und daher nicht vergleichbar mit reinen Tourismusorten wie Zermatt oder Laax. Das städtische hat aber auch manchmal seine Vorteile. Und wem es im Zentrum zu städtisch ist, der kann ja auch in Monstein, Frauenkirch oder Wiesen wohnen.

Das Thema orthodoxe Gäste schlägt immer höhere Wellen:

https://www.juedische-allgemeine.de/all ... oxe-juden/
https://www.nzz.ch/schweiz/juedische-fe ... ld.1753829

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Skipapi
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Skipapi »

Es gibt eine Gästegruppe in Davos, deretwegen schon Wochen vor ihrem Aufenthalt mit viel Lärm, LKW-Fahrten, Absperrungen die halbe Stadt mit provisorischen Bauten verunstaltet wird. Während ihrem Aufenthalt wird der Skibetrieb in vielen Teilgebieten lahmgelegt, Karawanen von Limousinen mit laufenden Motoren bringen den Verkehr zum Erliegen und verpesten die Luft, 100te von Helikopterflügen belärmen das Landwassertal, das Prättigau, das Rheintal. Vereinzelte Tagesgäste, die die dann leeren Pisten nutzen möchten, werden gezwungen grosse Umwege zu laufen, von Sicherheitsleuten kritisch beäugt. Das Verhalten der Anreisenden ist teilweise auch sehr speziell, den grössten Bahnhof kriegen narzisstische Psychopathen, die behaupten Amerika wieder gross zu machen. Nach der Abreise fallen riesige Müllberge, erneute Verkehrsbehinderungen, LKW-Fahrten bei der Entfernung des ganzen Zirkus an. Der Steuerzahler von Bund, Kanton und Gemeinde bezahlt dafür ohne Murren Millionen. Kritik seitens der Tourismusorganisation gibt es keine, respektive nur an Einheimischen, die zu unverschämt hohe Mieten von den Invasoren verlangen.
Folglich:
-es gibt noch unangenehmere Gäste, als die religiös Interessierten.
-es sind keinesfalls die Emissionen, die zu Kritik führen, sondern nur, dass sie nicht genug Kohle liegen lassen. Es ist also eine Frage des "Emissions-/Batzen-Verhältnis". Wer genug Batzen bringt, kann sich alles erlauben.

Die Strategie von Branschi ist dumm und unbedarft.
Auf Menschen jüdischen Glaubens herumzuhacken, bewährt sich nicht. Da gibt es aus bekannten Gründen Sensibilitäten in der Gesellschaft, zum Schluss fällt einem das auf die Füsse.
Möchten die Tourismusorganisationen und die Bergbahnen andere Gästegruppen, dann sollten sie sich gemeinsam überlegen welche und Angebot und Werbung darauf abstimmen. So haben bspw. schöne Gipfelrestaurants regen Zulauf, (Drehrestaurant hoher Kasten, Herzog/Demeuronbau auf Chäserrugg, Restaurant Weisshorn Arosa), so etwas liesse sich auch auf dem Weissfluhgipfel verwirklichen (wenn die Armee ihr oK gibt...). Andere Vorschläge wurden hier vor kurzem gemacht. Passt das Angebot kommen auch die entsprechenden Gästegruppen.
Sind die kritisierten Religiösen so schlimm, wie es Branschi darstellt, so werden die Vermieter der Ferienunterkünfte im Laufe gerne auf die neue Gruppe umschwenken, still und leise, ohne negative Pressetexte.
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GMD
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von GMD »

Zuerst einmal: Ich bin für religöse Toleranz und Glaubensfreiheit. Aber auch für gegenseitige Akzeptanz und Rücksichtsnahme. Wer ins Ausland reist, sollte sich bewusst machen, dass dort nicht immer alles so wie zu Hause ist und ich mich bis zu einem gewissen Grad anzupassen habe bzw. ich nicht erwarten darf, dass sich die Welt da draussen komplett an mich anpasst. Will oder kann ich das nicht annehmen, muss ich halt daheim bleiben. Eigentlich handelt es sich um einen klassischen Konflikt im Tourismus: Das Aufeinanderprallen völlig unterschiedlicher Ansichten. Aber wenn, wie im Fall Davos, noch eine religiöse Komponente im Spiel ist, bekommt es eine zusätzliche Schärfe.

Für mich dreht sich die Diskussion in Davos nicht um orthodoxe, sondern um ultraorthodoxe Juden. Diese geniessen in Israel sehr viele Privilegien, da sie als Wählergruppe sehr wichtig sind. Meiner Meinung nach hat das bei dieser Bevölkerungsgruppe dazu geführt, dass viele diese Erwartungshaltung gewollt oder ungewollt auch ins Ausland mitnehmen. Womit dann Konflikte fast schon vorprogrammiert sind. Der Begriff Antisemitismus hat sich, aufgrund des Schreckens und Gräuels welcher damit verknüpft ist, dabei als sehr effizient erwiesen und wirkt darum durchaus wie ein Druckmittel oder Drohung. Wer will schon riskieren, als solcher bezeichnet zu werden, weil ihm die sehr anspruchsvolle Beherbergung von diesen Gästen zu aufwändig ist? Darum denke ich auch nicht, dass ein Wechsel der Gästegruppe so still und reibungslos von sich gehen würde.

Ganz allgemein ist das Wort Antisemitismus ist in gewissen Fällen zu einer Art Killerargument (im rhetorischen Sinn) geworden, und das finde ich sehr unglücklich. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Antisemitismus ist schlimm (wie jede religiöse Diskriminierung), keine Diskussion! Allerdings ist es darum auch ein schwerer Vorwurf und sollte mit Bedacht und begründet verwendet werden. Auch um nicht abzustumpfen. Damit wäre der Sache nämlich überhaupt nicht gedient!

Persönlich finde ich es ganz allgemein besorgniserregend, wenn eine Religion, egal welche, zu radikal ausgelegt und als die einzigen geltenden Werte akzeptiert wird. Dieses "Wir haben als einzige die absolute Wahrheit und alles andere ist per se falsch!" ist der Grund für so viele Konflikte mit all ihren Folgen. Eigentlich paradox: Praktisch alle Weltreligionen predigen Frieden, Liebe und Toleranz und trotzdem wurden und werden in ihrem Namen die blutigsten Kriege geführt. Manchmal frage ich mich echt, ob eine Welt ohne Religionen nicht doch friedlicher wäre.
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ski-chrigel
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von ski-chrigel »

Vielleicht sollte man die Religionsthematik in ein eigenes Topic auslagern.
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Basalt
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Basalt »

Spannend finde ich hier nicht unbedingt den religiösen Aspekt sondern die Frage, wie man als renommierter Tourismusort mit solchen gesellschaftlichen Herausforderungen inhaltlich und medial umgeht. Diesbezüglich scheint jede Generation - hüben wie drüben - wieder aufs Neue Lehrgeld bezahlen zu müssen, obwohl ein kurzer Blick in die jüngere Vergangenheit eigentlich für alle Beteiligten sehr aufschlussreich sein könnte.
https://www.srf.ch/play/tv/rundschau/vi ... e92f9f3f03

Konstruktive, sachliche Kritik muss natürlich in jedem Fall möglich sein, und die von Branschi vorgebrachten Punkte finde ich per se nicht verfehlt. Diese Themen wären aber wohl auch ohne öffentliche Brüskierung des SIG adressierbar gewesen, welche indirekt zudem die völlig inakzeptablen Fäkal-Trittbrettfahrer der Gipfel Zytig "aktiviert" haben dürfte.

In Arosa drüben kennt man die Thematik aus jahrzehntelanger Erfahrung ebenfalls bestens und auch dort ist die Welt sicher nicht perfekt. Sich zu pauschalen medialen Rundumschlägen verleiten zu lassen, kann man aber definitiv keinem Tourismusort empfehlen, erst recht nicht Davos mit seinem noch grösseren Anteil an jüdischen Gästen und mit seiner unrühmlichen Gustloff-Vergangenheit, die zumindest auf jüdischer Seite immer noch sehr präsent ist. Ich bin gespannt, wie die Verantwortlichen dieses leidige Thema wieder zurück auf den Boden zu bringen gedenken.
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Å¡vi-nigel »

Inzw hats eine Aussprache zw Branschi und dem SIG gegeben. Man will im Dialog bleiben. Obs was bringt? https://www.srf.ch/news/schweiz/klaeren ... overse-aus
https://www.tagesanzeiger.ch/aussprache ... 5451149260
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hitparade
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von hitparade »

Der Anfang des ersten Ziehweges fast am Ende der blauen Piste Bärnet auf der Madrisa wurde verbreitert.
Zuletzt geändert von hitparade am 12.12.2023 - 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Å¡vi-nigel »

Neues aus der DK Gerüchteküche:

1. Baubeginn neue Schiferbahn: Frühling 24, Eröffnung Winter 25/26, Kosten 35 Mio.
2. Komplettsanierung Sesselbahn Meierhoftäli in ca 4 Jahren mit Garagierung und Hauben. Grund: Beschneiung der Besenbinderpiste ab Winter 23/24
3. Evtl. neue Bahn Wolfgang - Meierhoftäli Tal in ca 8 Jahren für Wiederholungsfahrten am Besenbinder (keine Zubringerbahn)

Weiss jmd mehr?
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Skipapi »

švi-nigel hat geschrieben: 19.09.2023 - 20:45 Neues aus der DK Gerüchteküche:

1. Baubeginn neue Schiferbahn: Frühling 24, Eröffnung Winter 25/26, Kosten 35 Mio.
2. Komplettsanierung Sesselbahn Meierhoftäli in ca 4 Jahren mit Garagierung und Hauben. Grund: Beschneiung der Besenbinderpiste ab Winter 23/24
3. Evtl. neue Bahn Wolfgang - Meierhoftäli Tal in ca 8 Jahren für Wiederholungsfahrten am Besenbinder (keine Zubringerbahn)

Weiss jmd mehr?
So steht es heute in der Südostschweiz ("Nach der Abfahrt direkt retour ins Parsenn-Wintersportgebiet") als "Mitteilung von Vidal Schertenleib der DKM AG"
Zur neuen Bahn hält er fest: "Wir befinden uns bei den ersten Überlegungen. Bis zu einer Realisierung bedarf es noch vieler Detailabklärungen und Planungsarbeiten." Deshalb könnten auch noch keine Details genannt werden.
Die Bahn sei grundsätzlich als Beschäftigungs-, nicht als Zubringeranlage geplant. Man habe bereits zwei Zubringerbahn mit bester ÖV-Erschliessung, zudem sei seitens RhB ja eine Stilllegung des Bahnhofs Wolfgang geplant.
Falls seitens der Gemeinde Davos andere Ideen bestünden, verschliesse man sich dem Gespräch selbstverständlich nicht.

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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von RogerWilco »

Sie hoffen wahrscheinlich, dass die Gemeinde ihnen dort ein Parkhaus baut/genehmigt. Macht ja auch viel mehr Sinn als die riesige Parkfläche mitten in Davos oder die wirre Parksituation in Klosters.
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von schafruegg »

Wer den Südostschweiz-Artikel gerne lesen möchte, kann mir eine PN machen.
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Tiob
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Tiob »

Sehr spannende Neuigkeiten. Da haben sich meine Vermutungen also bestätigt. Die Idee eines Zubringers aus Wolfgang geistert ja schon seit Jahrzehnten durch Davos. Ich gebe dem Projekt eine 50/50 Chance. Wäre toll wenn es umgesetzt werden würde!
RogerWilco hat geschrieben: 20.09.2023 - 12:16 Sie hoffen wahrscheinlich, dass die Gemeinde ihnen dort ein Parkhaus baut/genehmigt. Macht ja auch viel mehr Sinn als die riesige Parkfläche mitten in Davos oder die wirre Parksituation in Klosters.
Gerade im Kontext des Mega Projektes in Davos-Dorf in dessen Zuge der Parsenn Parkplatz bebaut werden soll macht das Projekt sinn. Große neue Infrastrukturprojekte sind in den Schweizer Bergen aber heutzutage schwierig umzusetzen. Ich bin mal gespannt ob man es schafft.
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von Wurzelsepp »

Würde es nicht (noch) mehr Sinn machen, die Schiferbahn mit einer zweiten Sektion nach unten ins Tal (zB Tunnelportal Gotschnatunnel oder Raum Pagrüeg) zu verlängern und dort das Parkhaus zu realisieren? So könnten die Auto-Tagesgäste viel weiter unten im Tal "abgefangen" werden, ohne dass sie noch die ganze Fahrt bis zum Wolfgang (oder Klosters) machen müssen? Wäre eigentlich Win-win für alle Seiten: Für Tagesgäste attraktiver, da Anfahrt kürzer, Davos und Klosters werden vom Verkehr entlastet und die Übernachtungsgäste müssen sich am Morgen nicht mit den Tagesgästen um die Plätze in den Zubringerbahnen "prügeln".

Klar, das wäre eine grosse Investition, aber in meinen Augen eine sinnvolle... aber wohl genehmigungsmässig nicht ganz einfach.

PS: Pisten würde es für das Stück natürlich nicht brauchen, da kann man auch wieder die Bahn runter nehmen.
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von HEHE »

Wurzelsepp hat geschrieben: 21.09.2023 - 21:42 Würde es nicht (noch) mehr Sinn machen, die Schiferbahn mit einer zweiten Sektion nach unten ins Tal (zB Tunnelportal Gotschnatunnel oder Raum Pagrüeg) zu verlängern und dort das Parkhaus zu realisieren? So könnten die Auto-Tagesgäste viel weiter unten im Tal "abgefangen" werden, ohne dass sie noch die ganze Fahrt bis zum Wolfgang (oder Klosters) machen müssen? Wäre eigentlich Win-win für alle Seiten: Für Tagesgäste attraktiver, da Anfahrt kürzer, Davos und Klosters werden vom Verkehr entlastet und die Übernachtungsgäste müssen sich am Morgen nicht mit den Tagesgästen um die Plätze in den Zubringerbahnen "prügeln".

Klar, das wäre eine grosse Investition, aber in meinen Augen eine sinnvolle... aber wohl genehmigungsmässig nicht ganz einfach.

PS: Pisten würde es für das Stück natürlich nicht brauchen, da kann man auch wieder die Bahn runter nehmen.
Soviel ich weiss war das der Grund warum die Schieferbahn überhaupt gebaut wurde. Warum man die unterste Sektion aus dem Tal nie gebaut hat weiss ich nicht.
Es wäre aber gerade für Tagesgäste sehr attraktiv.
Momentan fahre ich für einen Tag nicht nach Davos.

Laax & Lenzerheide sind da viel besser erreichbar und haben auch genügend Parkplätze.
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2023/24: Atzmännig 1, Amden 2-4, Elm 5, Amden 6, Davos 7-13, Flumserberg 14, Pizol 15 - Total 15 Skitage
2022/23: Atzmännig 1, Amden 2, Melchsee Frutt 3, Pizol 4, Davos 5-11, Klewenalp 12, Splügen 13+14 - Total 14 Skitage
2021/22: Atzmännig 1, Flumserberge 2/3, Zuoz 4/5/6/7/8/9, Sattel Hochstuckli 10, Brunni Alpthal 11, Oberiberg 12, Amden 13, Flumserberg 14 - Total 14 Skitage
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von GMD »

Und wo bitte sollen beim Portal Gotschnatunnel oder Prarüeg die für eine Zubringerbahn nötigen Parkplätze gebaut werden? Das sind beides recht steile Hänge dort. Ein unterirdisches Parkhaus? Kostet Millionen wenn nicht sogar Milliarden. Dann aber bitte nicht jammern, wenn für die Benützung eine Gebühr erhoben wird! Dann noch viel eher runter nach Serneus. Dann hat der Ort auch was davon.
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von HEHE »

Ja Serneus, dort hat es ebene Flächen und man könnte auch gleich die Bahn irgendwie anschliessen. Grindelwald hat es vorgemacht mti der V-Bahn
2024/25: Bäretswil Steig 1, Amden 2, Atzmännig 3, Pizol 4, Amden 5, Saas Almagell 6, Hohsaas 7-9, Amden 10, Wolzenalp 11, Wildhaus 12, Davos-Klosters 13-19, Elm 20, Adelboden 21 und Flumserberg 22 - Total 22 Skitage
2023/24: Atzmännig 1, Amden 2-4, Elm 5, Amden 6, Davos 7-13, Flumserberg 14, Pizol 15 - Total 15 Skitage
2022/23: Atzmännig 1, Amden 2, Melchsee Frutt 3, Pizol 4, Davos 5-11, Klewenalp 12, Splügen 13+14 - Total 14 Skitage
2021/22: Atzmännig 1, Flumserberge 2/3, Zuoz 4/5/6/7/8/9, Sattel Hochstuckli 10, Brunni Alpthal 11, Oberiberg 12, Amden 13, Flumserberg 14 - Total 14 Skitage
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Re: Neues in Davos Klosters

Beitrag von GMD »

Man könnte zudem einen Schrägaufzug oder sowas bauen um die Rhätische Bahn anzuschliessen. Ja ich weiss, der Bahnhof Serneus wurde zur reinen Kreuzungsstation degradiert und die Bahnsteige rückgebaut. Das müsste man dann halt wieder korrigieren.
Probably waking up

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