Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

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Tyrolens
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

Während ich seit 5 Wochen versuche, meinen Stromanbieter zu wechseln.
So von wegen Strommarktliberalisierung. :lach:

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Tri_Line
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tri_Line »

Chlosterdörfler hat geschrieben: 15.09.2023 - 23:34 Was kostet mehr Menschenleben in Deutschland, Kohlekraftwerke oder AKWs.
„Ohne Kernenergie werden wir unsere Ziele hinsichtlich der Erderwärmung nicht erreichen können“, erklärte die junge Angela Merkel 1995. 2010 kündigte sie nach ihrer ersten Wiederwahl die Verlängerung der bestehenden Reaktoren bis 2036 an.

Doch im folgenden Jahr änderte sich die Position der Kanzlerin: Deutschland würde tatsächlich aus dem Atom hervorgehen. Im Jahr 2011 schloss das Land acht Kernkraftwerke und verlor damit 5 % seiner Stromproduktionskapazität (mehr als 8 Gigawatt in wenigen Monaten).

Mit dem Unfall von Fukushima am 11. März 2011 in Japan hat sich die Situation für Angela Merkel inzwischen verändert. „Der japanische Unfall erinnert uns daran, dass Prävention Katastrophen nicht verhindern kann. Die Möglichkeit nuklearer Unfälle spielte in Deutschland eine wichtigere Rolle bei öffentlichen Entscheidungen als in Frankreich“, bemerkt Valerie Arnhold, Professorin für Soziologie an der Emlyon Business School, assoziierte Forscherin am Centre for Sociology of Organizations und Mitglied des Nuclear Knowledges-Programms Sciences Po. In Deutschland konzentriert sich diese Debatte eher auf die möglichen Folgen eines Unfalls auf dem Territorium. Sind sie politisch und wirtschaftlich akzeptabel oder nicht? Diese Problematik spiegelt sich direkt in der Risikobewertung der Experten wider.

Die Katastrophe in Japan bestätigt nur die breite Ablehnung der Atomkraft in der deutschen öffentlichen Meinung (mehr als 81 % befürworten den Ausstieg) und Angela Merkel wird Teil des politischen und gesellschaftlichen Konsenses der Zeit sein.

Politisch ist die Entscheidung der Kanzlerin ein Geniestreich. „Die Bundeskanzlerin nutzte die Gelegenheit, die die Anti-Atom-Hysterie der deutschen öffentlichen Meinung nach ‚Fukushima‘ bot, um einen nationalen Konsens über das zu einem gesellschaftlichen Thema gewordene Thema zusammenzubringen und zu schaffen“, schrieb die damalige Deutschland - Expertin Isabelle Bourgeois.

Angela Merkel überraschte die aufstrebenden Grünen und gewann die darauffolgende Bundestagswahl 2013 mit ihrem höchsten Ergebnis.

Klimatisch gesehen ist die Entscheidung deutlich umstrittener. Um die Schliessung der ersten Reaktoren nach dem Fukushima-Unfall zu kompensieren, wird Deutschland seine Kohleproduktion bis 2013 steigern und auf den Aufstieg der erneuerbaren Energien warten.
Die schwierige Einschätzung des nuklearen Risikos.
Laut Stefan Ambec und Claude Crampes, den Ökonomen der Toulouse School of Economics, ist die Entscheidung, vorzeitig zu schliessen, in keiner Weise durch die Verringerung der Risiken durch Unfälle und Verschwendung zu rechtfertigen.

„ Die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen eines Kernkraftwerks abzuschätzen ist nicht einfach. Dies erfordert fragwürdige Näherungsannahmen. Aber selbst wenn wir davon ausgehen können, dass die Kosten von den Autoren der Berkeley-Studie überschätzt und die Gewinne unterschätzt werden, ist die Kluft zwischen beiden so gross, dass es schwer zu erkennen ist, wie die Entscheidung zur Schliessung gerechtfertigt werden könnte -wirtschaftliches Niveau."

Eine Analyse, die von der Risikosoziologin Valérie Arnhold abgelehnt wurde, für die es unmöglich ist, die Kosten eines nuklearen Unfalls in einem Wirtschaftsmodell korrekt zu quantifizieren.

„Im Fall von Fukushima hätte der Unfall viel schwerwiegender sein können. An einem Punkt des Krisenmanagements herrschte echte Angst vor einer Kernschmelze in den Schwimmbecken, die viel weniger geschützt sind als der Atomkern. Wenn das der Fall gewesen wäre, hätten wir eine Evakuierung aus Tokio durchführen können. In diesem Szenario ist für ein Land und eine Gesellschaft ein Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gibt, mit schwerwiegenden menschlichen und wirtschaftlichen Folgen.

Die Frage, ob es akzeptabel ist, in der Kernenergie zu bleiben, wenn man weiss, dass ein Unfall möglich ist, kann nicht nur eine Frage der Risikobewertung oder der Kosten-Nutzen-Rechnung sein. Es handelt sich um eine Entscheidung der Bürger, die diskutiert werden muss und nicht auf eine Frage von Experten reduziert werden kann.

Für Olivier Deschenes und seine Co-Autoren ist genau das der Grund für ihre Wirtschaftsstudie zum deutschen Atomausstieg.

„Politische Entscheidungsträger auf der ganzen Welt stehen daher vor einem schwierigen Kompromiss. Viele Wähler sind bereit, erhebliche Kosten auf sich zu nehmen, um das Risiko des Klimawandels zu verringern. Viele dieser Wähler zögern jedoch auch, die Kernenergie zu unterstützen, weil sie Angst vor nuklearen Unfällen und der Entsorgung nuklearer Abfälle haben.

Dies unterstreicht, dass es für politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler von wesentlicher Bedeutung ist, der Öffentlichkeit die relativen Kosten des Klimawandels und der Luftverschmutzung im Vergleich zum Risiko eines nuklearen Unfalls und der Abfallentsorgung zu vermitteln."
Kohlekraftwerke verursachen Gesundheitskosten und töten auch Menschenleben, das wird gerne ausgeblendet bei der Diskussionen oben.
Beim Verbrennen entweichen gesundheitsschädliche Stoffe in die Umwelt. Schwefeldioxid, Quecksilber, Stickoxide, Arsen gelangen aus den Schornsteinen von Kohlekraftwerken in grossen Mengen in unsere Atemluft. Als gefährlich gilt auch Feinstaub – mikroskopisch kleine Partikel, die über die Lunge bis in den Blutkreislauf gelangen. Eine erhöhte Feinstaubbelastung kann nachweisbar zu Lungenkrebs, Schlaganfälle, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen führen. Zusammen mit anderen Quellen der Luftverschmutzung führen die Emissionen aus Kohlekraftwerken zu einer erhöhten Sterblichkeit in der Bevölkerung.
Eine an der Universität Berkeley durchgeführte Studie hat die Kosten und externen Effekte eines Atomausstiegs in Deutschland ermittelt, wenn die Kernreaktoren nicht im Jahr 2011 abgeschaltet worden wären.

Dazu kombinierte es Daten über stundenweise und Anlagenweise Betriebsmengen und -kosten zwischen 2010 und 2017 mit Informationen über Stromnachfrage und -preise sowie lokale Wetterbedingungen. Die Schlussfolgerungen sind eindeutig: Die sozialen Kosten dieses Übergangs von der Atomkraft zur Kohle beliefen sich auf 12 Milliarden Dollar pro Jahr.

Bis 2017 gab es 1.100 zusätzliche Todesfälle pro Jahr durch lokale Luftverschmutzung durch Kohlekraftwerke, die anstelle stillgelegter Kernkraftwerke betrieben wurden. Dies entspricht 70 % der gesellschaftlichen Kosten der Umstellung von Atomkraft auf Kohle.

Olivier Deschenes, Co-Autor der Studie, amerikanischer Ökonom und Professor an der Universität Santa Barbara in Kalifornien, befragt von Pour l'Éco, bestätigt die hauptsächlich politische Motivation des Projekts, das auf wirtschaftlicher und ökologischer Ebene weitaus weniger rational ist. „Die Anti-Atomkraft-Stimmung in Deutschland ist stark und gewählte politische Entscheidungsträger entscheiden sich oft für die politische Option, die der ‚Median‘-Wähler bevorzugt. Es gibt jedoch starke Hinweise darauf, dass der erwartete Nutzen der Schliessungen geringer war als die erwarteten Kosten. Und bei der Entscheidung – sofern es überhaupt eine Kosten-Nutzen-Analyse gab – wurden die mit der Luftverschmutzung und der menschlichen Gesundheit verbundenen Kosten ausser Acht gelassen."

Für den Forscher ist dies teilweise auf die hohe Sichtbarkeit von Kernkraftwerken zurückzuführen, die mit einem lokalen Katastrophenrisiko verbunden sind, wie Tschernobyl und Fukushima gezeigt haben, während die Sterblichkeitsrisiken von umweltschädlichen Emissionen aus Kohlekraftwerken ausgehen. Kraftwerke sind nicht „sichtbar“ und werden daher oft vernachlässigt.
Sehr teure Rechnung

Über die Kosten an Menschenleben hinaus identifizieren die Autoren weitere negative externe Effekte der vorzeitigen Schliessung dieser Kernreaktoren: eine Steigerung der Produktion von Wärmekraftwerken (+15 %), Stromimporte (+37 %). , und Grosshandelspreise (+4 %).

Die Schliessung bestehender Kraftwerke bedeutet auch, auf eine kostengünstige Lösung zu verzichten. „Von allen Möglichkeiten zur Stromerzeugung ist die Erweiterung der bestehenden Atomflotte die günstigste“, versichert Pierre-Yves Lager und zitiert einen Bericht der Internationalen Energieagentur. Es ist fast halb so teuer wie erneuerbare Energien."

„Wenn der Anstieg des Atomausstiegs sanfter gewesen wäre, wäre der Kohleausstieg zweifellos schneller zurückgegangen," räumt Neil Makaroff ein, Leiter der europäischen Politik bei Climate Action Networks. Aber das ist nicht sicher. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Konsens über den Kohleausstieg bereits im Jahr 2018 besteht. Vor zehn Jahren hatten Klimawandel und CO₂-Emissionen noch nicht den gleichen Stellenwert in der öffentlichen Debatte und die politische Dynamik war sehr unterschiedlich."
Quelle: https://www.pourleco.com/monde/angela-m ... ontestable
Studie: https://www.nber.org/papers/w26598#:~:t ... er%20year.
Meldung: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... e-101.html
Quelle: https://www.greenpeace.de/klimaschutz/e ... leausstieg
abgerufen am 15.09.2023

Meinung: Es gibt auch bei Kernkraftwerke ein Restrisiko bei der Stromproduktion, das auch Menschenleben kosten kann. Aber das grösste Gesundheitsrisiko wird bei einem unsachgemässen Uranabbau und Aufbereitung von Kernbrennstäben verursacht. Im Gensatz verursachen alte Kohlekraftwerke jährlich Gesundheitskosten. Wo natürlich nicht vom Verursacher getragen wird noch von deren Betreiber Versicherung. Klar ist das ein zynischer Vergleich von Gesundheitsrisikos von zwei verschiedenen Stromproduktionsanlagen.

Am besten wäre es meiner Meinung nach, wenn es beides nicht mehr gäbe, aber das wird sich vermutlich kurzfristig nicht spielen…
:gruebel: :idea: :arrow:
:snoopy:
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Wir importieren wieder mehr Strom ... weil es billiger ist...
Das billiger kommt nur beim Kunden nicht an....

https://amp.focus.de/earth/analyse/meng ... 36312.html
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Wursti »

ANNULLIERUNG WINTER 2023-2024
Aufgrund der derzeitigen Bedingungen wird der Nachtskilauf im Winter 2023-2024 ausnahmsweise gestrichen.
Erneut kein Nachtskilauf in Portes du soleil in der kommenden Saison. :|
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Was für "derzeitige Bedingungen"?
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skifam
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

d.h. die derzeit medialmodisch praktisch für alles passende Ausrede um den wirklichen Grund nicht mitzuteilen....
dann fragt medial keiner nach, weil alle nicken, ah wie schlimm, alle glauben damit was zu tun, und alles läuft weiter......
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von judyclt »

j-d-s hat geschrieben: 29.09.2023 - 02:24 Was für "derzeitige Bedingungen"?
Das frage ich mich auch. Corona und Putin sind eigentlich out, oder? :lach:
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Mt. Cervino
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Mt. Cervino »

...aus Solidarität gegen die hohen Zustimmungswerte der AfD... :lol:.
Die AfD ist doch die aktuelle Sau im Dorf nach Corona, Putin etc.
Gefahr für die Demokratie, spaltet die Bevölkerung, macht Parteien Handlungsunfähig, fördert die Reichsbürgerbewegung etc.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von albe-fr »

Mt. Cervino hat geschrieben: 29.09.2023 - 17:29 ...aus Solidarität gegen die hohen Zustimmungswerte der AfD... :lol:.
Die AfD ist doch die aktuelle Sau im Dorf nach Corona, Putin etc.
Gefahr für die Demokratie, spaltet die Bevölkerung, macht Parteien Handlungsunfähig, fördert die Reichsbürgerbewegung etc.
alos aktuell spaltet wohl eher die FDP-dominierte im wesentlichem asozial ausgerichtete Politik die Gesellschaft. Mann muesste halt mal wieder hingehen und die armen der Gesellschaft und auch die gerade zu uns zu Besuch gekommenen Fluechtlinge zu untestuetzen.
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skifam
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

Ach so - alles klar.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von judyclt »

albe-fr hat geschrieben: 29.09.2023 - 17:48 Mann muesste halt mal wieder hingehen und die armen der Gesellschaft und auch die gerade zu uns zu Besuch gekommenen Fluechtlinge zu untestuetzen.
Irgendein Mann vielleicht. Man hat nach meiner Erinnerung an Sozialleistungen wie Bürgergeld kräftig geschraubt und Flüchtlinge stehe im Vergleich zum Aufenthalt in manchen Nachbarstaaten auch nicht gerade bargeldlos ohne jegliche Hilfen da.
Bogen zum Titel: Solange das alles easy klappt, gibt's auch keine stillgelegten Saunen und Seilbahnen wg. Stromkrise.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Mt. Cervino hat geschrieben: 29.09.2023 - 17:29 ...aus Solidarität gegen die hohen Zustimmungswerte der AfD... :lol:.
Die AfD ist doch die aktuelle Sau im Dorf nach Corona, Putin etc.
Gefahr für die Demokratie, spaltet die Bevölkerung, macht Parteien Handlungsunfähig, fördert die Reichsbürgerbewegung etc.
Allerdings wird in Frankreich und der Schweiz wohl kaum jemand nach der AfD krähen...

In Frankreich gibt es zwar vergleichbar einen "Schulterschluss" gegen Kandidaten des Rassemblement National, allerdings haben die auch ein Mehrheitswahlrecht.
In der Schweiz dagegen regiert die SVP seit Jahrzehnten mit und ist stärkste Kraft.
In Italien stellen die Fratelli d'Italia mit Ministerpräsidentin Meloni sowie Lega Nord die Regierung.
In Österreich hat die FPÖ schon mehrfach mitregiert, regiert in mehreren Bundesländern und dass sich die ÖVP nach den nächsten Wahl einen Kanzler Kickl wählt, ist auch nicht ausgeschlossen.

Komischerweise ist aber nirgends dadurch die Demokratie in Gefahr geraten...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von judyclt »

Wobei das aber mehrere Gründe hat:
- die Spinnerquote scheint mir bei der AfD noch höher als bei o.g. Parteien
- D ist in Bezug auf das Überleben der Demokratie kräftig vorbelastet
- im Grunde genommen gehört es zur Demokratie dazu, dass auch die politischen Außen mal mehr und mal weniger gewählt werden. Demokratie muss das aushalten und verhindern können das vor allem die übrigen Parteien selbst


Ich sehe keine Ausfälle diesen Winter aufgrund von Energiekrisen. Strom und Gas sind ja schon wieder günstiger. Viele werden sich auch abgesichert haben.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Ich empfehle den folgenden Film dazu anzusehen:


Direktlink
Zeitbedarf: 19:08 Minuten

Den seht ihr das es immer noch Risikos gibt, nicht nur das Winterwetter, sondern auch das Verhalten der Konsumenten. Wie auch das Verhalten der Norweger Stromfirmen. Den diesen Winter sind die eignen Kunden wichtiger als der zusätzliche Exporterlös.
Wer Träume hat der lebt noch.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

j-d-s hat geschrieben: 30.09.2023 - 02:30 Komischerweise ist aber nirgends dadurch die Demokratie in Gefahr geraten...
Ungarn und Polen reichen dir nicht?


Zum Thema:

https://tirol.orf.at/stories/3226412/

"„Die Energiepreise sind eine Katastrophe für uns“, sagte Werner Frießer, Geschäftsführer der Axamer Lizum in Tirol. „Wir zahlen heuer 1,1 Millionen Euro statt wie früher 360.000 Euro“, und das trotz der besseren Stromtarife für die Seilbahner."
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Zum Thema:

https://tirol.orf.at/stories/3226412/

"„Die Energiepreise sind eine Katastrophe für uns“, sagte Werner Frießer, Geschäftsführer der Axamer Lizum in Tirol. „Wir zahlen heuer 1,1 Millionen Euro statt wie früher 360.000 Euro“, und das trotz der besseren Stromtarife für die Seilbahner."
Da müsste halt das Land Tirol (welches ja die Gewinne der Tiwag erhält) entsprechende Ausgleichszahlungen leisten. Oder man reguliert direkt den Strompreis insgesamt, wie in Frankreich (wo die EdF, die über 75% des Stroms erzeugt, auch 100% im Staatseigentum ist).

In beiden Fällen gab und gibt es ja keinerlei objektiven Grund für Preiserhöhungen, weil weder Wasserkraft noch Atomkraft durch die "Energiekrise" je in ihrer Erzeugung teurer wurden und da die Stromkonzerne in den genannten Fällen eh dem Staat gehören, müsste auch dieser allfällige Gewinne erhalten...
Tyrolens
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Tyrolens »

Tirol bzw. die TIWAG muss im Winter sehr viel Strom zu kaufen. Der wird auch nicht billig sein (aus Norwegen).

j-d-s
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von j-d-s »

Tja, bis 31.03.23 hatte man auch Atomstrom vom AKW Isar 2...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von skifam »

pssst nicht immer aufs Schlimme.
Wir halten uns dann besser die Ohren zu und singen laut die Internationale ab.
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Davos
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Davos »

wow interessant
gernot
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von gernot »

Tyrolens hat geschrieben: 01.10.2023 - 09:39
j-d-s hat geschrieben: 30.09.2023 - 02:30 Komischerweise ist aber nirgends dadurch die Demokratie in Gefahr geraten...
Ungarn und Polen reichen dir nicht?


Zum Thema:

https://tirol.orf.at/stories/3226412/

"„Die Energiepreise sind eine Katastrophe für uns“, sagte Werner Frießer, Geschäftsführer der Axamer Lizum in Tirol. „Wir zahlen heuer 1,1 Millionen Euro statt wie früher 360.000 Euro“, und das trotz der besseren Stromtarife für die Seilbahner."
hätten Jahrzehnte Zeit gehabt auf PV zu setzen, auf den Bergen gibt's auch im Winter genug Sonne um nennenswert Strom zu produzieren, noch dazu mit dem Vorteil, dass sie den Strom genau zu der Zeit benötigen.
siehe auch https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/kli ... 2-12&ref=1
oder
https://maps.tirol.gv.at/synserver?user ... lient=core (Unterpunkt Solarpotenzial)
Wenn ich mir da z.B. die Hoadl Bergstation ansehe finde ich keine PV Anlage am Dach.

Aber klar raunzen und auf den großen "Erlöser" (Hörl&co) hoffen, ist halt einfacher...

und "Gamechanger" Zinsen für getätigte Investionen - ich hoff ja doch da sie da zumindestens so schlau waren und fixzinsdarlehen haben.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von NeusserGletscher »

gernot hat geschrieben: 03.10.2023 - 08:40 hätten Jahrzehnte Zeit gehabt auf PV zu setzen, auf den Bergen gibt's auch im Winter genug Sonne um nennenswert Strom zu produzieren, noch dazu mit dem Vorteil, dass sie den Strom genau zu der Zeit benötigen
Landschaftlich sich solche Anlagen aber nicht grad eine Bereicherung.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von GIFWilli59 »

Was aber auf einem Stationsgebäude meist kaum ins Gewicht fällt. Ohne PV sind die auch kaum hübscher.
Übersicht über meine Berichte
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Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Firn77 »

j-d-s hat geschrieben: 02.10.2023 - 16:58 Tja, bis 31.03.23 hatte man auch Atomstrom vom AKW Isar 2...
Der 2022 nur noch maximal 6 Anteil des deutschen Stromverbrauchs deckte. Mal den Ball flach halten...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?

Beitrag von Mt. Cervino »

Firn77 hat geschrieben: 04.10.2023 - 14:11
j-d-s hat geschrieben: 02.10.2023 - 16:58 Tja, bis 31.03.23 hatte man auch Atomstrom vom AKW Isar 2...
Der 2022 nur noch maximal 6 Anteil des deutschen Stromverbrauchs deckte. Mal den Ball flach halten...
So unrecht hat j-d-s nicht...
Genau diese 6 Prozent AKW Strom fehlen uns aktuell und so ist DE seit April 2023 direkt nach der Abschaltung der letzten 3 AKWs vom Netto-Stromexporteur zum Netto-Stromimporteur geworden.
Das kann man hier eindrücklich sehen: https://de.statista.com/statistik/daten ... romhandel/
Und das obwohl wir doch weniger abhängig vom Ausland sein wollten bzgl. Strom- und Energie im Allgemeinen.
Die 6% fehlenden AKW Stroms werden übrigens vor allem durch AKW Strom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen substituiert :lol:.
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)

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