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Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Braunkohlekraftwerke haben wir ja auch noch
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Man folgt in Berlin nun der neuen Energiepolitik von UK's Premier Rishi Sunak. https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... e-100.htmlicedtea hat geschrieben: 04.10.2023 - 16:25 Braunkohlekraftwerke haben wir ja auch noch![]()
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Stimmt. Lieber mittel- oder langfristig auf's Skifahren verzichten.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Tja und genau das ist das Problem nicht nur in GB sondern z.Zt in vielen Demokratien.
Die Regierungen agieren nicht verlässlich, jeder der investiert braucht einen zumindest mittelfristig verlässlichen Rahmen....
Das ist das glatte Gegenteil.
Leider
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wenn da letztendlich so ein Schlingerkurs nicht teurer kommt als eine klare Linie. Das hin und her kostet, nicht nur Geld, sondern auch sehr viel Vertrauen.Bergwanderer hat geschrieben: 04.10.2023 - 18:06 Man folgt in Berlin nun der neuen Energiepolitik von UK's Premier Rishi Sunak. https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... e-100.html
Energie muss für die Mehrheit der Bevölkerung bezahlbar bleiben.
Bei den CO2-Emissionen von China, USA, Indien und Co. spielt es global gesehen eh kaum eine Rolle. https://ourworldindata.org/grapher/annu ... er-country
Man stelle sich vor, wir hätten vor 20 Jahren konsequent auf erneuerbare gesetzt....viele Probleme wären gar nicht entstanden und wir hätten jetzt sehr günstige Energie.
Bzgl. die CO2-Emissionen....wenn man bedenkt, wie klein D ist und wie wenig Einwohner wir im Gegensatz zu China, USA und Indien haben, erscheint mir unser Ausstoß schon sehr hoch. Und letztendlich geht es eh ums Geld...eine Vorreiterrolle mit entsprechenden Wissen und Produkten würde unserer Wirtschaft gut tun, aber genauso wie unsere Autoindustrie schauen wir lieber zu, wie es andere machen und verlieren den Anschluss.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Zur Kernenergie in Deutschland empfehle ich das Lesen von folgender Seite:
https://graslutscher.de/diese-10-fakten ... lcBauQMG78
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Bzgl. der Atomkraft war ich ja schon immer gegen den Ausstieg, und dann hätten wir heute noch über 20% Anteil. Jedenfalls ist aber auch die Statistik mit den 6% irreführend, weil es um Stromerzeugungsort und -zeit geht. Atomkraft hatte vor dem Ausstieg besonders in Süddeutschland einen besonders hohen Anteil (wo es dafür weniger Wind gibt, denn ja, da weht auch weniger Wind als an der Küste) und ganz besonders nachts (da scheint die Sonne nicht - und Skigebiete in Österreich lassen die Schneekanonen laufen).
Davon abgesehen sind 6% jetzt auch keine geringe Menge, zumal ja bekanntermaßen eben auch keine Leitungskapazitäten in unbegrenztem Ausmaß vorhanden sind, siehe bayerische "verhinderte" Stromtrassen - die zufälligerweise am AKW Grafenrheinfeld bzw. am AKW Gundremmingen enden.
Bzgl. des Links:
1. Es gab keinen "breiten gesellschaftlichen Konsens" zum Atomausstieg. Der Bundestag ist nicht die Gesellschaft. Die CDU hatte kurz vor dem Atomausstieg, den sie beschlossen hatte, ebendiesen abgesagt (nachdem ihn Rotgrün beschlossen hatte) und war auch mit der pro-Atomkraft-Position in den Bundestag gewählt worden.
Da hat quasi Merkel die Partei gekapert und zum Votum gegen den Wählerwillen gedrängt. Übrigens wider besseren Wissens, Merkel hat einen Doktor in Physik und weiß, dass Atomkraft ungefährlich ist.
2. "Atomkraft durch Erneuerbare ersetzen" war nie das Konzept und ist es heute immer noch nicht, weil das physikalisch nicht möglich ist. Atomkraftwerke sind Grundlastkraftwerke, wofür Erneuerbare aufgrund ihrer Schwankung nicht geeignet sind (außer man hat Wasserkraft, aber davon hat D sehr wenig). Atomkraft sollte immer durch billiges russisches Gas ersetzt werden (deshalb wurde ja auch Nord Stream 2 gebaut)... seit Putin den Hahn zudreht, bleibt jetzt halt nur Kohle.
3. "Abhängigkeit von Land X" - Nun, wir haben ein europäisches Verbundnetz beim Strom. Dadurch wird aus Deutschland bspw. Strom nach Frankreich exportiert, wenn im Sommer besonders viel Solarstrom erzeugt wird. Im Winter, wenn die Tage kürzer sind, kommt dagegen Atomstrom aus Frankreich.
Freilich ist dabei die Menge immer begrenzt, weil auch die Stromleitungen zwischen den Ländern nicht unbegrenzte Kapazität haben.
Das führt dann dazu, dass Deutschland im Winter oftmals bei Werten von 400 oder 500 g Co2/kWh ist, während Frankreich bei 80 bleibt. Weil wir eben gerade nicht unbegrenzt Atomstrom aus Frankreich importieren können und daher im Winter besonders stark auf Kohle setzen.
Aus demselben Grund sind übrigens Elektroautos und Wärmepumpen alles andere als Klimafreundlich, weil es höchst ineffektiv ist, die mit Kohlestrom zu betreiben (der aber halt nachts, wenn Elektroautos geladen werden, und im Winter, wenn Wärmepumpen besonders viel heizen müssen, einen hohen Anteil hat).
Davon abgesehen sind 6% jetzt auch keine geringe Menge, zumal ja bekanntermaßen eben auch keine Leitungskapazitäten in unbegrenztem Ausmaß vorhanden sind, siehe bayerische "verhinderte" Stromtrassen - die zufälligerweise am AKW Grafenrheinfeld bzw. am AKW Gundremmingen enden.
Bzgl. des Links:
1. Es gab keinen "breiten gesellschaftlichen Konsens" zum Atomausstieg. Der Bundestag ist nicht die Gesellschaft. Die CDU hatte kurz vor dem Atomausstieg, den sie beschlossen hatte, ebendiesen abgesagt (nachdem ihn Rotgrün beschlossen hatte) und war auch mit der pro-Atomkraft-Position in den Bundestag gewählt worden.
Da hat quasi Merkel die Partei gekapert und zum Votum gegen den Wählerwillen gedrängt. Übrigens wider besseren Wissens, Merkel hat einen Doktor in Physik und weiß, dass Atomkraft ungefährlich ist.
2. "Atomkraft durch Erneuerbare ersetzen" war nie das Konzept und ist es heute immer noch nicht, weil das physikalisch nicht möglich ist. Atomkraftwerke sind Grundlastkraftwerke, wofür Erneuerbare aufgrund ihrer Schwankung nicht geeignet sind (außer man hat Wasserkraft, aber davon hat D sehr wenig). Atomkraft sollte immer durch billiges russisches Gas ersetzt werden (deshalb wurde ja auch Nord Stream 2 gebaut)... seit Putin den Hahn zudreht, bleibt jetzt halt nur Kohle.
3. "Abhängigkeit von Land X" - Nun, wir haben ein europäisches Verbundnetz beim Strom. Dadurch wird aus Deutschland bspw. Strom nach Frankreich exportiert, wenn im Sommer besonders viel Solarstrom erzeugt wird. Im Winter, wenn die Tage kürzer sind, kommt dagegen Atomstrom aus Frankreich.
Freilich ist dabei die Menge immer begrenzt, weil auch die Stromleitungen zwischen den Ländern nicht unbegrenzte Kapazität haben.
Das führt dann dazu, dass Deutschland im Winter oftmals bei Werten von 400 oder 500 g Co2/kWh ist, während Frankreich bei 80 bleibt. Weil wir eben gerade nicht unbegrenzt Atomstrom aus Frankreich importieren können und daher im Winter besonders stark auf Kohle setzen.
Aus demselben Grund sind übrigens Elektroautos und Wärmepumpen alles andere als Klimafreundlich, weil es höchst ineffektiv ist, die mit Kohlestrom zu betreiben (der aber halt nachts, wenn Elektroautos geladen werden, und im Winter, wenn Wärmepumpen besonders viel heizen müssen, einen hohen Anteil hat).
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ohne günstige Speichermöglichkeit ist Strom aus Sonne und Wind ein Luxusprodukt.scratch hat geschrieben: 04.10.2023 - 20:10 Man stelle sich vor, wir hätten vor 20 Jahren konsequent auf erneuerbare gesetzt....viele Probleme wären gar nicht entstanden und wir hätten jetzt sehr günstige Energie.
China hat zu Deutschland mittlerweile aufgeschlossen und die USA setzen pro-Kopf 1,7 mal mehr CO2 frei.scratch hat geschrieben: 04.10.2023 - 20:10 Bzgl. die CO2-Emissionen....wenn man bedenkt, wie klein D ist und wie wenig Einwohner wir im Gegensatz zu China, USA und Indien haben
Die jährliche Zuwachsrate von China und Indien liegt in der Größenordnung der gesamten CO2 Emissionen Deutschlands. Selbst, wenn wir heute alles, aber auch wirklich alles abschalten, was CO2 freisetzt, haben China und Indien das bei dem derzeitigen Wachstum nach einem Jahr wieder überboten.
In den letzten Tagen habe ich auch schon 600 g CO2 / kWh gesehen. Aktuell D: 330 Gramm, F: 36 Gramm. Dafür ist der Strom in Frankreich nur halb so teuer wie in Deutschland. Umweltschutz kostet halt.j-d-s hat geschrieben: 05.10.2023 - 02:59 Das führt dann dazu, dass Deutschland im Winter oftmals bei Werten von 400 oder 500 g Co2/kWh ist
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
das sahen Umfragen zu dem Zeitpunkt deutlich anders:j-d-s hat geschrieben: 05.10.2023 - 02:59 1. Es gab keinen "breiten gesellschaftlichen Konsens" zum Atomausstieg.
Breiter Rückhalt für Atomausstieg
warum sind nur fast alle Physiker gegen Atomkraft???j-d-s hat geschrieben: 05.10.2023 - 02:59 Merkel hat einen Doktor in Physik und weiß, dass Atomkraft ungefährlich ist.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Also, in dem entsprechenden PDF sehe ich dass nur 54% "die schnelle Entscheidung war richtig" sagten.albe-fr hat geschrieben: 05.10.2023 - 09:45das sahen Umfragen zu dem Zeitpunkt deutlich anders:j-d-s hat geschrieben: 05.10.2023 - 02:59 1. Es gab keinen "breiten gesellschaftlichen Konsens" zum Atomausstieg.
Breiter Rückhalt für Atomausstieg
https://www.tagesschau.de/inland/deutsc ... ts-448.pdf
Eine Mehrheit, ja, aber keinen "breiten gesellschaftlichen Konsens", vor allem weit weg von den 90% im Bundestag, welcher der Autor auf der anderen Webseite suggerieren wollte.
Übrigens ist das mal wieder ein Beispiel, wieso Volksabstimmungen so wichtig sind: Kurz nach Fukushima hat Merkel eine impulsive Entscheidung getroffen und in einem Schnellschuss den Atomausstieg beschlossen.
Wenn man Volksabstimmungen hätte, wäre in der Regel mindestens ein halbes Jahr, vermutlich sogar 2 Jahre, vergangen bis es zur Abstimmung kommt.
Und wie man in dem PDF sieht, hat sich die politische Stimmung ja bereits kurze Zeit später deutlich geändert - die Umfragewerte vom Juni 2011 (SPD 25%, Grüne 24%, Linke 8%) hatten nicht lange Bestand und die Grünen haben sich sogar halbiert. Daran erkennt man, dass ganz offensichtlich ein Anteil von sicher 20% der Bevölkerung aus Panik über die Nachrichten die Antworten gegeben hat - die dann ein Jahr später schon ganz anders aussahen.
Sind sie auch nicht. Allenfalls wenn du deutsche, österreichische oder italienische Physiker fragst, die drei Länder mit irrationaler Anti-Atom-Hysterie.warum sind nur fast alle Physiker gegen Atomkraft???j-d-s hat geschrieben: 05.10.2023 - 02:59 Merkel hat einen Doktor in Physik und weiß, dass Atomkraft ungefährlich ist.
Nichtmal die Ukraine oder Japan sind aus der Atomkraft ausgestiegen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
man kann sich jede Umfrage schönreden, an selber Stelle werden fuer den Ausstiegstermin '22 44% Zustimmung genannt und 31%, die das zu spät fanden, bei 19% fuer zu Früh (d.h., 10% Enthaltungen) - das finde ich eine breite Zustimmung. Bei einer Wahl waeren das 78.9% fuer einen Ausstieg spätestens 2022 gewesen.j-d-s hat geschrieben: 05.10.2023 - 10:01 Also, in dem entsprechenden PDF sehe ich dass nur 54% "die schnelle Entscheidung war richtig"
glaub mir, ich kenne so einige Physiker... und mit den Japanern (NAOJ) veranstalten wir nächstes Jahr wieder einen Stratosphaerenflug, dort herrscht unter den Physikern blankes Entsetzen ueber den Regierungskurs.j-d-s hat geschrieben: 05.10.2023 - 10:01 Nichtmal die Ukraine oder Japan sind aus der Atomkraft ausgestiegen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wäre das auch so gewesen, wenn man den Leuten reinen Wein eingeschenkt und gesagt hätte, dass wir trotz Solar und Wind wegen fehlender Speichermöglichkeiten noch auf Jahrezehnte die Wahl zwischen dreckigem Kohlestrom oder teurem Gastrom haben?albe-fr hat geschrieben: 05.10.2023 - 10:20 Bei einer Wahl waeren das 78.9% fuer einen Ausstieg spätestens 2022 gewesen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Ich sehe es wie Robert Habeck: es war richtig, die letzten 3 deutschen Kernkraftwerke abzuschalten. Die Technologie ist mit zu großen Risiken verbunden.
Etwas anders ist das in Kriegsgebieten wie der Ukraine:
Zitat Habeck: "die Ukraine wird an der Atomkraft festhalten, dass ist völlig klar. Das ist auch in Ordnung, so lange die "Dinger" sicher laufen. Sie sind ja gebaut."
https://www.youtube.com/watch?v=Apz9ES_cEwY
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Naja, einen minimalen Zustimmungsüberhang in der Bevölkerung gab es beim letztmaligen Beschluss zum Atomausstieg schon, sonst hätte das Merkel nie gemacht
.
Aber die Realität sieht mittlerweile komplett anders aus (Energiewende, geopolitische Lage, Krieg in RU/Ukraine etc.) und die Stimmung im Volk hat sich geändert. Das hätte man im Vorfeld der endgültigen Stilllegung schon berücksichtigen und nicht der Ideologie der Grünen folgen sollen.
Das wäre ähnlich wie wenn wir immer noch Gas und Erdöl aus Russland beziehen würden, das wir einst in großer Menge und guter Absicht vom "guten" Russen bezogen haben. Jetzt wo der Russe böse geworden ist, machen wir das auch nicht mehr... Nach der Logik von oben würden wir es aber immer noch tun...
Aber die Realität sieht mittlerweile komplett anders aus (Energiewende, geopolitische Lage, Krieg in RU/Ukraine etc.) und die Stimmung im Volk hat sich geändert. Das hätte man im Vorfeld der endgültigen Stilllegung schon berücksichtigen und nicht der Ideologie der Grünen folgen sollen.
Das wäre ähnlich wie wenn wir immer noch Gas und Erdöl aus Russland beziehen würden, das wir einst in großer Menge und guter Absicht vom "guten" Russen bezogen haben. Jetzt wo der Russe böse geworden ist, machen wir das auch nicht mehr... Nach der Logik von oben würden wir es aber immer noch tun...
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Die Politiker entwickeln ich halt weiterBergwanderer hat geschrieben: 05.10.2023 - 11:07 Ich sehe es wie Robert Habeck: es war richtig, die letzten 3 deutschen Kernkraftwerke abzuschalten. Die Technologie ist mit zu großen Risiken verbunden.
Etwas anders ist das in Kriegsgebieten wie der Ukraine:
Zitat Habeck: "die Ukraine wird an der Atomkraft festhalten, dass ist völlig klar. Das ist auch in Ordnung, so lange die "Dinger" sicher laufen. Sie sind ja gebaut."![]()
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statt: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" https://www.konrad-adenauer.de/zitate/
kann man es jetzt auf " Was kümmert mich meine Moral von gestern"
Besonders intelligent ist der Hinweis das in Kriegsgebieten "die Dinger" offenbar viel sicherer laufen als bei uns, insbesondere weil man ja in der Ukraine , ehem SSR Ukraine, mit der Konstruktion und der Sicherheit von AKW ganz besondere Erfahrungen hat.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
ja, denn wie aus oben zitierter Umfrage ersichtlich waren >70% bereit einen erheblichen Mehrpreis für Strom nach dem Ausstieg zu zahlen. Un inflationsbereinigt ist der Strom seitdem nichtmal teurer geworden... un btw, ob ich nun 20 oder 40 EUR pro Monat für Strom zahle, spiele eigentlich bei den Gesamtkosten für Ski fahren quasi keine Rolle.NeusserGletscher hat geschrieben: 05.10.2023 - 10:42Wäre das auch so gewesen, wenn man den Leuten reinen Wein eingeschenkt und gesagt hätte, dass wir trotz Solar und Wind wegen fehlender Speichermöglichkeiten noch auf Jahrezehnte die Wahl zwischen dreckigem Kohlestrom oder teurem Gastrom haben?albe-fr hat geschrieben: 05.10.2023 - 10:20 Bei einer Wahl waeren das 78.9% fuer einen Ausstieg spätestens 2022 gewesen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Da wurden aber ganz offenbar nur diese drei Antwortoptionen vorgegeben, und wer gänzlich dagegen war, musste selbst darauf kommen. Es ist bekannt, dass immer eine übergroße Mehrheit vorgegebene Antwortoptionen nimmt, zumal bei Wahlen und Abstimmungen eine andere als die vorgegebenen Optionen anzukreuzen dazu führt, dass die Stimme ungültig wird.albe-fr hat geschrieben: 05.10.2023 - 10:20man kann sich jede Umfrage schönreden, an selber Stelle werden fuer den Ausstiegstermin '22 44% Zustimmung genannt und 31%, die das zu spät fanden, bei 19% fuer zu Früh (d.h., 10% Enthaltungen) - das finde ich eine breite Zustimmung. Bei einer Wahl waeren das 78.9% fuer einen Ausstieg spätestens 2022 gewesen.j-d-s hat geschrieben: 05.10.2023 - 10:01 Also, in dem entsprechenden PDF sehe ich dass nur 54% "die schnelle Entscheidung war richtig"
Übrigens gibt es deshalb auch normalerweise keine Volksabstimmungen mit mehr als zwei Optionen. Bisweilen kommt es allenfalls vor, dass es zwei Volksabstimmungen zu demselben Thema gibt (bspw. zuerst "Soll man aus der Atomkraft aussteigen?" und dann "Wenn die Mehrheit für den Ausstieg ist, soll dann der Ausstieg in fünf oder in zehn Jahren erfolgen?").
Übrigens ist auch in letzterer Frage natürlich jeder Wahlberechtigt, auch die, die sowieso gegen den Ausstieg waren.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das Triebwerk ist nicht schneller gestiegen als das Flugzeugalbe-fr hat geschrieben: 05.10.2023 - 16:40 Un inflationsbereinigt ist der Strom seitdem nichtmal teurer geworden.
Typischerweise werden Preissteigerungen an den Netto-Einkommen bzw. der Kaufkraft gespiegelt, um sie über längere Zeiträume vergleichbar zu machen. Die Industrie interessiert sich dagegen nur dafür, wie günstig Energie in anderen Ländern ist.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Zur Entwicklung der Strompreise in Europa hier einige Daten: https://strom-report.com/strompreise-europa/
Was dabei auffällt, Dänemark hat mit einigem Abstand die höchsten Strompreise, inklusive Steuern und Abgaben.
Dänemark produziert zu rund 80% seinen Strom durch Windkraftanlagen. Ob da ein Zusammenhang besteht ...
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/we ... l-101.html
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das kann nicht sein. "Wind und Sonne verlangen kein Geld für den Strom" und "wenn die Energiewende mal vollzogen ist wird es ganz günstig, dann bekommen wir Wind- und Sonnenstrom für 2 Cent pro Kwh"
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 06.10.2023 - 15:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
"Niemand hat die Absicht einem Zusammenhang zu konstruieren"Bergwanderer hat geschrieben: 06.10.2023 - 14:12 Zur Entwicklung der Strompreise in Europa hier einige Daten: https://strom-report.com/strompreise-europa/
Was dabei auffällt, Dänemark hat mit einigem Abstand die höchsten Strompreise, inklusive Steuern und Abgaben.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Vor ein paar Jahren wurde Dänemark noch als Vorbild gepriesen, mit viel mehr Ökostrom als in D aber praktisch identischen Preisen.Bergwanderer hat geschrieben: 06.10.2023 - 14:12 Was dabei auffällt, Dänemark hat mit einigem Abstand die höchsten Strompreise, inklusive Steuern und Abgaben.
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Das Ökowunder hat ein paar Schönheitsfehler. Man hat in DK genau so wenig wie im Rest der Welt Speicher für Windstrom. Daher muss DK Strom importieren, obwohl es auf der anderen Seite auch viel exportiert. Und ein Teil der gesicherten Leistung wird aus Kohle und Gas erzeugt, wo ihnen vermutlich genau so wie anderen Ländern das Merit Order Prinzip zum Verhängnis wird, nach dem sich der Preis nach dem teuersten Energieträger richtet.
Auf Deutschland kann man die Verhältnisse daher auch nicht übertragen. Im Verhältnis zum Verbrauch haben wir zu wenig Küstenlinie und unser Energieverbrauch ist so hoch, dass wir uns nicht darauf verlassen sollten, dass unsere Nachbarn für uns die Meiler laufen lassen.
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Wobei DK noch deutlich besser Voraussetzungen für die Erzeugung von Windkraft als DE hat.
An der Küste (und DK ist fast nur Küste und dahinter plattes Land) gibt es einen viel stetigeren Wind als z. B. in der Mitte oder im Süden Deutschlands (Harz, Schwarzwald, Bayrischer Wald etc.).
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Re: Bei Stromkrise im kommender Winter: Stillegung für Saunas und Seilbahnen?
Das ist kein Schönheitsfehler, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes, dass sich im Europäischen Verbundnetz ein Land mal Strom exportiert und mal importiert.NeusserGletscher hat geschrieben: 06.10.2023 - 16:37
Vor ein paar Jahren wurde Dänemark noch als Vorbild gepriesen, mit viel mehr Ökostrom als in D aber praktisch identischen Preisen.
Das Ökowunder hat ein paar Schönheitsfehler. Man hat in DK genau so wenig wie im Rest der Welt Speicher für Windstrom. Daher muss DK Strom importieren, obwohl es auf der anderen Seite auch viel exportiert.
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