Neues am Pitztaler Gletscher

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus Österreich
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Seilbahnjunkie
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Richtig. Wenn sie auch nur mit einer Stimme Vorsprung gewonnen hätten, hätten sie daraus einen Rechtsanspruch an allen Instanzen vorbei abgeleitet. Jetzt reden sie sich drauf raus, dass sie ja nur ganz knapp verloren haben. Verloren ist nunmal verloren.

Was anderes wäre das in meinen Augen wenn man etwas ganz anderes planen würde, z.B. einen Ersatz des Brunnenkogel. Aber selbst wenn das gar nicht die Intention wäre (was ich aber nicht glaube) die Verbindung damit scheibchenweise umzusetzen, wird das doch in der öffentlichen Wahrnehmung auf jeden Fall so gesehen.

Richie
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Richie »

Ich bin mal gespannt wie die notwendige Veränderung der Skigebietsgrenzen für das Lift- und Pistenprojekt ausgeht, da das ganze Projekt ausserhalb der aktuellen Skigebietsgrenzen liegt, andererseits dort keine Schutzzone eingezeichnet ist.
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Nocki
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Nocki »

Im neuen Pistenplan (Download) (scheint aber seit letztem Winter so zu sein...) ist der Notweg nun als "Hochalpine Skiroute" (Griestal) eingezeichnet. Damit dürfte er im Winter m.E. nicht mehr gesperrt sein. Ich kann mir vostellen, dass das eine Art Vorbereitung für die Fernerjochbahn wird, da diese m.W.n. über den obersten Teil des Notwegs erreicht wird.
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von j-d-s »

War denn der Notweg jemals gesperrt? Da stehen zwar diverse Schilder davor, aber auf keinem steht "gesperrt", "Benutzung verboten" oder ähnliches. Vielleicht manchmal wegen Schneemangels?
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ski-chrigel
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von ski-chrigel »

Ich mag mich durchaus an ein Schild „gerperrt“ erinnern.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
Dede
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Dede »

Das Bild ist von 2018
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Nocki
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Nocki »

Ich meine, hier im Forum gelesen zu haben, dass schon Leute wieder zurückgerufen wurden. M.E. wird man aber nicht auf einer im Pistenplan eingezeichneten Route enfach so Lawinensprengungen durchführen...
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Richie »

Von Neuerschließung bis Nachhaltigkeit: Ein Lokalaugenschein auf nicht mehr ewigem Eis
Erweiterung...neue Seilbahn...auf das Joch unterhalb des Linken Fernerkogels...Skigebiet gen Osten erweitern...
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skifam
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von skifam »

wessen Kind Maria Retter möglicherweise sein könnte, kann man am Ende des Artikels erkennen:

"....... bei einer Volksbefragung in St. Leonhard im Pitztal sprach sich eine hauchdünne Mehrheit gegen das Projekt aus. "

Kein Wort von den Ermittlungen , kein Wort zum ermittelten Wahlbetrug.

Natürlich kann es sein, dass Frau Retter das alles nicht versteht, oder es übersehen hat.... :wink:

Allerdings ist es ein sehr umfangreicher Bericht, da würde auch diese Information dazu gehören, anderenfalls wäre es keine ausgewogene Information über die problematische Gemengelage für alle Seiten, sondern Agitation.


PS: https://www.tt.com/artikel/30861353/mut ... etscherehe

Korrektheit muss sein:
Die Täter und der Sachverhalt sind ermittelt, verurteilt sind sie noch nicht.

Das Wahlergebnis ist aber Makulatur, eng wäre es aber so oder so.
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Reginleif
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Reginleif »

Mal wieder amüsant zu lesen was im verlinkten Artikel, aber auch in den Kommentaren dazu, steht. Da wird von einem zu erhaltenden Naturraum gesprochen und was für ein Irrsinn solch ein Projekt doch sei, wo in 20 Jahren doch eh alles aufgrund der Klimaerwärmung hinfällig sei. Da kommt bei mir die Frage auf wenn in 20 Jahren eh alles abgeschmolzen ist, welchen Naturraum soll ich dann bewahren?

Weiterhin absurd finde ich eh dass sich die Umweltschützer ja mit ihren eigenen Waffen schlagen. Auf der einen Seite sagen sie es wird in den nächsten Jahrzehnten immer schwerer mit dem Wintersport in niederen Lagen, was logischerweise zu einer massiven Schließung und Renaturierung führen wird, auf der anderen Seite wird anscheinend immer mehr Raum für Skipisten in Anspruch genommen. Gerade basierend auf ihren eigenen Argumenten ist eine Erschließung von Hochlagen in meinen Augen nur sinnvoll und wenn nur eine weitere Generation noch ihrem Hobby nachgehen kann ist es das allemal wert.
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Nocki »

Einfach nur lächerlich, meiner Meinung nach. Entweder man beschwert sich über Kunstschnee in niedrigen Lagen. Wenn es dann Snowfarming gibt, wird gesagt, wie "irrsinnig" es doch sei, auf einem weißen Band im Oktober skizufahren. (Kitzbühel...) wenn man dann in schneesichere, höhere Lagen ausweicht, ist das "Verschandelung der schönen, hochalpinen Landschaft". Dann sollen sie doch mal bitte sagen, wo sie das Skifahren noch OK finden...
Ich glaube, dass deren Problem auch ist, dass das Progekt schon fast am Tiefenbachferner endet... Mich wundert eher, dass man einen Funifor plant. Warum keine EUB? Am Geld kann's doch eigentlich nicht liegen, wenn man sich die alten Verbindungspläne anguckt...
Ich hoffe jedenfalls, dass die Erschließungspläne durchkommen werden. Es würde das Skigebiet am Pitztaler Gletscher erheblich aufwerten, einerseits, weil die Höhendifferenz des Skigebiets vergrößert würde, andererseits, weil das Gebiet weitläufiger würde.
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von skifam »

Nocki hat geschrieben: 31.08.2023 - 11:57 E Dann sollen sie doch mal bitte sagen, wo sie das Skifahren noch OK finden...
Um ein miteinander oder gar Lösungen geht es nicht.

1
"Wie DER STANDARD erfuhr, habe die Geschäftsführerin dem WWF angeboten, die Pressegruppe beim Lokalaugenschein zu begleiten. Die Naturschutzorganisation habe dies abgelehnt."

Primär geht es um Existenzsicherung der Lobbyorganisationen, sprich die Einnahmen aus Spenden müssen stimmen, wenn ich meiner Kundschaft , den Spendern nicht das übliche Kampfgetöse anbiete, fliesst weniger Geld.
Es gibt eben leider zu viel Interesse an Spaltung, statt an gemeinsamen Lösungen.
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Seilbahnjunkie
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Nocki hat geschrieben: 31.08.2023 - 11:57 Einfach nur lächerlich, meiner Meinung nach. Entweder man beschwert sich über Kunstschnee in niedrigen Lagen. Wenn es dann Snowfarming gibt, wird gesagt, wie "irrsinnig" es doch sei, auf einem weißen Band im Oktober skizufahren. (Kitzbühel...) wenn man dann in schneesichere, höhere Lagen ausweicht, ist das "Verschandelung der schönen, hochalpinen Landschaft". Dann sollen sie doch mal bitte sagen, wo sie das Skifahren noch OK finden...
Ich glaube, dass deren Problem auch ist, dass das Progekt schon fast am Tiefenbachferner endet... Mich wundert eher, dass man einen Funifor plant. Warum keine EUB? Am Geld kann's doch eigentlich nicht liegen, wenn man sich die alten Verbindungspläne anguckt...
Ich hoffe jedenfalls, dass die Erschließungspläne durchkommen werden. Es würde das Skigebiet am Pitztaler Gletscher erheblich aufwerten, einerseits, weil die Höhendifferenz des Skigebiets vergrößert würde, andererseits, weil das Gebiet weitläufiger würde.
Auch wenn euch das nicht passt, aber es ist kein Widerspruch in sich, wenn man sowohl gegen den Ausbau von Gletscherskigebieten als auch gegen Snowfarming und Co. im niedrigeren Lagen ist. Ihr setzt die unzulässige Voraussetzung, dass man irgend eine Art des Skigebiets weiter fördern muss, dem ist aber nicht so. Natürlich ist es legitim das einfach alles abzulehnen, auch wenn uns das nicht gefällt.

Im Pitztal würde ich auch aus Prinzip in Fundamentaloposition verfallen, bei deren Vergangenheit.
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Nocki
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Nocki »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 31.08.2023 - 14:55
Nocki hat geschrieben: 31.08.2023 - 11:57 Einfach nur lächerlich, meiner Meinung nach. Entweder man beschwert sich über Kunstschnee in niedrigen Lagen. Wenn es dann Snowfarming gibt, wird gesagt, wie "irrsinnig" es doch sei, auf einem weißen Band im Oktober skizufahren. (Kitzbühel...) wenn man dann in schneesichere, höhere Lagen ausweicht, ist das "Verschandelung der schönen, hochalpinen Landschaft". Dann sollen sie doch mal bitte sagen, wo sie das Skifahren noch OK finden...
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Ich hoffe jedenfalls, dass die Erschließungspläne durchkommen werden. Es würde das Skigebiet am Pitztaler Gletscher erheblich aufwerten, einerseits, weil die Höhendifferenz des Skigebiets vergrößert würde, andererseits, weil das Gebiet weitläufiger würde.
Auch wenn euch das nicht passt, aber es ist kein Widerspruch in sich, wenn man sowohl gegen den Ausbau von Gletscherskigebieten als auch gegen Snowfarming und Co. im niedrigeren Lagen ist. Ihr setzt die unzulässige Voraussetzung, dass man irgend eine Art des Skigebiets weiter fördern muss, dem ist aber nicht so. Natürlich ist es legitim das einfach alles abzulehnen, auch wenn uns das nicht gefällt.

Im Pitztal würde ich auch aus Prinzip in Fundamentaloposition verfallen, bei deren Vergangenheit.
Es gibt bei sowas natürlich unterschiedliche Ansichten, damit habe ich auch kein Problem. Wenn dann aber jemand alles verhindern will und versucht, korrigiere mich gerne wenn ich falsch liege, für die Umwelt harmloses Snowfarming als absurd darzustellen, um mehr Leute auf seine Seite zu locken, habe ich sehr wohl ein Problem damit.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 31.08.2023 - 14:55 Natürlich ist es legitim das einfach alles abzulehnen, auch wenn uns das nicht gefällt.
Dann ist es aber m.E. mindestens genauso legitim, dafür zu sein.

In vielen Punkten bin ich froh, dass es Naturschutzverbände gibt. Für "Neuerschließungen überall um jeden Preis" bin ich auch nicht, im Gegenteil. Hier halte ich das aber für ein durchaus sinnvolles Projekt, was etwas mehr schneesicheres Skifahren ermöglichen würde.
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Es hat halt schon ein heftiges Gschmäckle. Es gab die Abstimmung, man hat versucht zu betrügen (zumindest besteht der Verdacht) und hat trotzdem verloren. Jetzt versucht man direkt ein neues Projekt anzustoßen das sehr verdächtig nach ersten Schritt zur Verbindung ausschaut. Und das bei der Vorgeschichte der Gletscherbahnen.
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von j-d-s »

Am lustigsten ist bei sowas übrigens der DAV. Einerseits bezeichnen sie sich (auch) als Umweltschutzorganisation, andererseits bringen sie mit ihren zahlreichen Hütten und Materialseilbahnen viel mehr Bauwerke und Menschen in sogar tatsächlich sonst unberührte Natur und Wildschutzzonen, denn die Wanderer und Tourengeher bleiben ja im Gegensatz zu den pösen, pösen "Industrieskifahrern" nicht in einem relativ klar abgegrenzten Raum (denn "Industrieskifahrer" nutzen eben typischerweise nur den Raum, wo man per Lift hinkommt) und stören so Natur und Wild viel stärker, weil sie Rückzugsräume nehmen.

Auch amüsant ist, dass der DAV für den Komfort seiner Naturburschen auch gerne mal ebendiese Natur umgräbt um Wasserleitungen aus dem Tal auf seine Berghütten zu verlegen, denn die warme Dusche will auch ein DAV-Naturbursche nicht missen, auch nicht in einer abgelegenen Hütte.

Wenn dann aber Skigebiete Beschneiungsanlagen bauen wollen, dann ist das natürlich superdupermegaböse und absolut eine "Verschandelung" der Natur! Auch im Pitztal ist ja die Braunschweiger Hütte völlig problemlos mit ihrer Materialseilbahn. Aber wenn dann in demselben Bereich ne EUB gebaut werden soll, das stört die Natur aber massiv, jawoll!

Da sieht man, dass der Deutsche Alpenverein genau null für Umweltschutz übrig hat, sondern den allenfalls als Argument vorschiebt, weil er in der Realität eine knallharte Lobbyorganisation für Wanderer und Tourengeher sowie gegen Skigebiete ist.
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Nocki
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Nocki »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 31.08.2023 - 19:24 Es hat halt schon ein heftiges Gschmäckle. Es gab die Abstimmung, man hat versucht zu betrügen (zumindest besteht der Verdacht) und hat trotzdem verloren. Jetzt versucht man direkt ein neues Projekt anzustoßen das sehr verdächtig nach ersten Schritt zur Verbindung ausschaut. Und das bei der Vorgeschichte der Gletscherbahnen.
Das stimmt- Die Vorgeschichte ist wirklich nur mäßig rühmlich. Trotzdem ist es ein Gletscherskigebiet mit tollen Pisten, wo ich gerne hinfahre. Unabhängig von der Vorgeschichte würde ich gerne auch auf neuen Pisten dort fahren. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir in 5 Jahren hier über die Verbindungs(K)SB nach Sölden diskutieren werden. Trotzdem halte ich die Fernerjochbahn für eine skifahrerisch reizvolle Anlage.
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Tiroler Oldie »

Der Deutsche Alpenverein will immer einen Zusammenhang herstellen zwischen Gletscherskigebiete und Gletscherschmelze.
Meiner Meinung nach ist dies ein völliger Blödsinn.
Egal ob die Gletscher ungenutzt sind oder in der Nähe von Alpenvereinshütten liegen und von deren Mitgliedern für Hochtouren genutzt werden oder von Gletscherskigebieten genutzt werden, alle Gletscher schmelzen.
Schuld sind nicht die Gletscherskigebiete sondern der auf der Erde schon immer vorhandene Klimawandel. Seit Milliarden von Jahren wird es auf der Erde mal kälter und mal wärmer. In der Vergangenheit hat es Zeiten gegeben wo die Tiroler Gletscher bis Rosenheim hinausreichten und es hat Zeiten gegeben wo im Bereich der heutigen Gletscher Wälder wuchsen.
Wenn der Alpenverein behauptet die Skifahrer sind schuld an der Gletscherschmelze warum behauptet er nicht die Skitourengeher sind schuld an der Gletscherschmelze? Tun ja beide beim Abfahren das gleiche!

Wenn der deutsche Alpenverein behauptet das 25% der Gletscherfläche der EU in Österreich ist dann hat ja Österreich alles richtig gemacht.
Dann sollte er sich doch mehr im eigenen Land oder in anderen EU Ländern einsetzten das die Gletscher erhalten bleiben.

Wer den Klimawandel erst nimmt kann wohl nur dafür sein unwirtschaftliche Kleinskigebiete meist in niedrigen Lagen zu schließen und hochgelegene auch in Zeiten des Klimawandels gut wirtschaftende Skigebiete auszubauen.
Die Politik macht aber genau das Gegenteil. Es unterstützt durch Unterstützungsleistungen und Investitionszuschüsse unwirtschaftliche Kleinskigebiete meist in niedrigen Lagen und verhindert durch sinnlose Verbote die Weiterentwicklung und den Ausbau von hoch gelegenen Skigebieten.
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Tiroler Oldie »

Nocki hat geschrieben: 31.08.2023 - 19:49
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 31.08.2023 - 19:24 Es hat halt schon ein heftiges Gschmäckle. Es gab die Abstimmung, man hat versucht zu betrügen (zumindest besteht der Verdacht) und hat trotzdem verloren. Jetzt versucht man direkt ein neues Projekt anzustoßen das sehr verdächtig nach ersten Schritt zur Verbindung ausschaut. Und das bei der Vorgeschichte der Gletscherbahnen.
Das stimmt- Die Vorgeschichte ist wirklich nur mäßig rühmlich. Trotzdem ist es ein Gletscherskigebiet mit tollen Pisten, wo ich gerne hinfahre. Unabhängig von der Vorgeschichte würde ich gerne auch auf neuen Pisten dort fahren. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir in 5 Jahren hier über die Verbindungs(K)SB nach Sölden diskutieren werden. Trotzdem halte ich die Fernerjochbahn für eine skifahrerisch reizvolle Anlage.
Fernerjochbahn als Großgondelbahn kann ruhig gebaut werden. Aber die Volksabstimmung sollte man auch noch in 5 Jahren respektieren. Vielleicht passen auch die Ötztaler und Pitztaler nicht zusammen.
Meiner Meinung nach passt das bodenständige Pitztal und das auch bodenständige Kaunertal gut zusammen. Auch die beiden Gletscherskigebiete sind bereits Wirtschaftlich eng miteinander verbunden.
Daher sollte man versuchen beide Gletscher miteinander zu verbinden.
Ja ich weiß das dies der viel weitere Weg ist, aber es sollte in Tirol doch möglich sein in einem Jahr 10 Lifte neu zu bauen.
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suedlicht
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von suedlicht »

Erstinstanzliches Urteil gegen drei Mitglieder der Wahlbehörde vom 3.10.2023: Sie hätten in 17 Fällen Wahlkarten von der Gemeinde für Wahlberechtigte entgegengenommen und diese dann mit "Pro-Stimmen" versehen, anstatt sie den Wahlberechtigten zukommen zu lassen. Es wurden bedingte Freiheitsstrafen verhängt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
https://www.kleinezeitung.at/politik/in ... cherEhe-zu
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Tiroler Oldie »

suedlicht hat geschrieben: 10.10.2023 - 11:53 Erstinstanzliches Urteil gegen drei Mitglieder der Wahlbehörde vom 3.10.2023: Sie hätten in 17 Fällen Wahlkarten von der Gemeinde für Wahlberechtigte entgegengenommen und diese dann mit "Pro-Stimmen" versehen, anstatt sie den Wahlberechtigten zukommen zu lassen. Es wurden bedingte Freiheitsstrafen verhängt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
https://www.kleinezeitung.at/politik/in ... cherEhe-zu
Leider nur bedingte Freiheitsstrafen!
Anscheinend ist uns die Demokratie nicht viel wert.
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Dass wir uns mal einig sind.
Thomas SCE
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von Thomas SCE »

Auf den Webcams ist zu sehen wie der Seilzug vom Brunnkogel schlepper stattfindet.
Eventuell wirds noch was die Saison.
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von snowflat »

Zwei geplante Skigebietserweiterungen am Pitztaler und Kaunertaler Gletscher müssen durch eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Das hat das Land Tirol am Freitagnachmittag bekannt gegeben. Jetzt liegt es an den Gletscherbahnen, ob sie diesen Verfahrensweg bestreiten wollen.
Am Pitztaler Gletscher soll künftig eine Seilbahn samt Skiweg und Piste aufs bzw. vom Fernerjoch führen.
Quelle: Gletscherlift-Vorhaben müssen durch UVP
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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snowflat
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Re: Neues am Pitztaler Gletscher

Beitrag von snowflat »

Die Pitztaler Gletscherbahnen planen eine neue Seilbahn auf das Joch unter dem Linken Fernerkogel, die fast bis ins Ötztal reichen soll – bei einer Investitionssumme von 20 Millionen Euro. Der Linke Fernerkogel hätte auch bei der in den vergangenen Jahren heiß diskutierten sogenannten Gletscher-Ehe – dem Zusammenschluss der Pitztaler und Ötztaler Skigebiete – erschlossen werden sollen. Das Projekt jedoch nach einem Nein der Bevölkerung von St. Leonhard im Pitztal bei einer Volksbefragung im Jahr 2022 nicht zustande gekommen. Laut den Verantwortlichen soll es jedoch nur im freigegebenen Skinutzungsraum Neuerungen geben.
Quelle: Umweltprüfung Pflicht für umstrittene Liftprojekte im Pitztaler und Kaunertaler Gletscher
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