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Zermatt/​Cervinia/​Valtournenche 2023/24

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Ich verfolge die Baggerarbeiten am Gletscher in Zermatt bzw. Cervinia via Webcam und vor Ort ziemlich regelmässig und minutiös, und das seit langer Zeit. Was jedoch insbesondere in diesem Jahr an brachialen Arbeiten auf dem Plateau-Rosa seit Juli vonstatten gegangen ist: einfach nur heftig. Von dem her finde ich es nur richtig, dass man hier genauer hinschaut. Völlig egal, ob das nun seit Jahrzehnten touristisch genutztes Skigelände ist oder nicht.
 
intermezzo schrieb:
Ich verfolge die Baggerarbeiten am Gletscher in Zermatt bzw. Cervinia via Webcam und vor Ort ziemlich regelmässig und minutiös, und das seit langer Zeit. Was jedoch insbesondere in diesem Jahr an brachialen Arbeiten auf dem Plateau-Rosa seit Juli vonstatten gegangen ist: einfach nur heftig. Von dem her finde ich es nur richtig, dass man hier genauer hinschaut. Völlig egal, ob das nun seit Jahrzehnten touristisch genutztes Skigelände ist oder nicht.

Nach allem, was ich hier von dir so lese, erscheinst du mir sehr nahe am "Neutralen"😉

Wenn Zermatt hier ähnlich agiert, wie die Freunde im Pitztal, wäre es ärgerlich bis strohdumm außerhalb der Skigebietsgrenzen zu agieren.

Aber zu heutigen Zeiten ist es besser mal abzuwarten, was eine Beurteilung mit Abstand ergibt; zu viel "spontane" Reaktionen, wie man auch an wichtigeren Dingen wie einer Skipiste leider sieht😔
 
:cry: So sieht es aus...
Vergleich selbst rauskopiert und erstellt!
Verrückt, es geht wieder nur um Meter... man sieht den weissen Bereich der nie eingezont wurde (Felskopf drunter).
In der Vergangenheit dachte man wohl das dort eh nie gefahren werden kann und hat nicht gleich alles eingezont.
Aber wie man wegen sowas solch ein Traraaa machen kann??? :?: 8O
 

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  • Screenshot Vergleich - Schneesportzone Zermatt-Klein Matterhorn-Testa Grigia-2023-10-19.jpg
    Screenshot Vergleich - Schneesportzone Zermatt-Klein Matterhorn-Testa Grigia-2023-10-19.jpg
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Diese Karten hatte ich mir auch schon angeschaut.
Interessant ist in diesem Zusammenhang noch der Grenzverlauf. Ich habe immer gedacht, dass das in den Berg gefräste "Dreieck" über dem Start das Problem ist, aber ich bin mir nicht so sicher, ob das in der Schweiz oder in Italien liegt, wenn man den Grenzverlauf anschaut.
Ansonsten würde es sich wirklich nur um eventuell ein paar Meter planierte Gletscherfläche handeln, aber das ist ja nicht dort, wo so viel und laut beschrieben gebaggert wurde...

Link zum Luftbild mit exakter Grenze:
https://map.geo.admin.ch/?lang=de&t...2621150.15&N=1086683.97&zoom=9.35307985823564
 
:!: :idea: Das Problem ist noch ein "Anderes", die Umweltschützer schreien in der CH noch über Sachen die auf I Gebiet passieren, z.Bsp TV-Bericht mit den Baggern im Hang nach Cervinia.
Was in I passiert haben die nach I Gesetzen zu verantworten, was in CH passiert nach CH Gesetzen.
Die "momentane offizielle" Grenze ist de facto Gesetzesgrenze. Womöglich ist die natürliche Grenze (Wasserscheide) noch ganz wo anders...darum werden die Landesgrenzen hin und wieder angepasst.
Ergo kann man gar nicht sagen ob das strittige Gebiet wirklich zur CH gehört, 2023 gesetzlich natürlich irelevant. :naja: :rolleyes:
 
Ich denke das ist das Problem, und da sieht man schon, dass die Strecke deutlich über den nicht ausgewiesenen Bereich verläuft. Das ist also keine Sache von wenigen Metern:
WC Z-C.jpg


Auf diesem Video sieht man etwa ab 0:38 wie die Strecke in den nicht ausgewiesenen Bereich hinein verläuft:


BenSisko: Ich habe Deine Grafik von oben kopiert und adaptiert. Hoffe das ist ok?
 
Aber wie man wegen sowas solch ein Traraaa machen kann??? :?: 8O

Wir sind in der Schweiz, wo es für jeden Quadratzentimeter Land eine gesetzliche Regelung braucht.
Und wenn sich ein Bauprojekt schon ausserhalb der üblichen Bauzonen befindet, dann werden die Umweltverbände erst recht hinschauen, dass dann auch so gebaut wird, wie es von den Behörden genehmigt worden ist.
 
Schweiz? Itlaien? Grenze? Was ist das? Hauptsache die Klicks stimmen... das der SRF mitmacht ist wirklich unmöglich , aber heutzutage eben üblich..
Es ist die Masche irgendwas negatives bleibt immer hängen...
Schade
 
Ja, es wirkt. Ich war vorgestern in einem Restaurant und am Nebentisch wurde lauthals über Zermatt resp. den Weltcup diskutiert. Die Meinung war klar: muss man verbieten.
Ich persönlich finde die Matterhorn-Abfahrt ja bekanntlich auch eine Schnapsidee. Aber was da jetzt abgeht, schadet dem Skisport generell halt ungemein, den der Marketing-Nutzen eines frühen Skirennens wohl bei weitem übersteigt.
 
Es geht natürlich nicht, dass die ausserhalb der Zonen eine Piste herrichten. Falls das gemacht wird / wurde, ist das einfach etwas naiv von den Veranstaltern. Da hätte man natürlich eine Genehmigung beziehungsweise eine Anpassung um die besagten paar Meter natürlich vorher machen müssen. Jetzt bin ich mal gespannt, was bei der Begehung rauskommt.

Störend finde ich eher jetzt die Argumentation in den Berichten: Da ist es ja grundsätzlich ein Problem, dass da ein Bagger auf dem Gletscher steht. Das soll ja der Skandal sein. Dass das seit einem halben Jahrhundert in Zermatt und auf allen Gletschern Standard ist, um eine Piste auf einem Gletscher vorzubereiten, interessiert dafür niemand...
 
stockhorn schrieb:
Es geht natürlich nicht, dass die ausserhalb der Zonen eine Piste herrichten. Falls das gemacht wird / wurde, ist das einfach etwas naiv von den Veranstaltern. Da hätte man natürlich eine Genehmigung beziehungsweise eine Anpassung um die besagten paar Meter natürlich vorher machen müssen. Jetzt bin ich mal gespannt, was bei der Begehung rauskommt.

Dem kann ich nichts hinzufügen. Wobei noch grundsätzlich fraglich bleibt, wie problematisch der Eingriff ist, wenn er nur darin besteht einen Gletscher etwas zu glätten, wenige Meter neben der Skizone. Das ist anders als im Pitztal, wo Felsen weggesprengt wurden. Das ist irreparabel, für den Gletscher ist der Eingriff hingegen irrelevant, da er sich ja sowieso ständig im Fluss befindet. Wie streng das Schweizer Recht da ist, kann ich nicht beurteilen.

In Z wirds jetzt wenigstens oberhalb von 2800 Metern weiß. Vielleicht beruhigt der Schnee ja erstmal die Gemüter und beseitigt die wenig schönen Bilder.
 
Wobei noch grundsätzlich fraglich bleibt, wie problematisch der Eingriff ist, wenn er nur darin besteht einen Gletscher etwas zu glätten

Es geht auch ums Prinzip.
Wenn jeder 2 Meter neben der bewilligten Fläche baggert, dann sind es dann ein Jahr später vielleicht schon 3 Meter etc ;)

Hauptsache die Klicks stimmen... das der SRF mitmacht ist wirklich unmöglich , aber heutzutage eben üblich..

Wobei im Bericht von SRF auch ganz klar steht, dass nun die Begehung durch die Behörden abgewartet werden muss.

https://www.srf.ch/news/schweiz/nach-baustopp-ski-weltcup-zermatt-rennen-sind-nicht-in-gefahr
 
Auf dem untenstehenden Link sehen Sie in blau das Gebiet, das zum Skigebiet gehört, in gelb ist die Grenze und in grün der ungefähre Verlauf der Abfahrtspiste.
Wenn Sie auf den Hintergrund klicken, können Sie in die Luftansicht wechseln.

https://sitonline.vs.ch/urbanisatio...2om&draw=fcb84a5e-8ea4-4a7d-9e97-95f0462e69c5

Die meisten Bilder und Videos, die in den Medien veröffentlicht werden, befinden sich in Italien und nicht in der Schweiz.
Ich finde, dass sie viel Aufhebens um wenig machen.
 
Generell sehe ich das Übertreten der Grenzen auch deutlich lockerer als der ein oder andere Schweizer Kollege...
Aber man unterschätzt die Abweichung schon arg. Hier geht es, wenn die eingezeichneten Fakten in der Karte korrekt sind, nicht um Abweichungen von der bewilligten Zone von "ein paar Metern" sondern deutlich mehr als 100 Metern. Das wäre schon ein wenig dreist wenn man sich dessen bewusst gewesen wäre bei den Zermatter Bergbahnen.
WC Z-C1.jpg
 
Wenn ich es richtig sehe, geht es um das eingekreiste Areal exakt bevor die Weltcup Piste dann für immer nach Italien ( die lachen über so etwas) verschwindet....
Übrigens ist ein Großteil weiter oben genau auf der Grenze, da wollte man schlau sein....weiter unten hat man dann kurz geschlampert - peinlich...

Screenshot_20231020-151529_Samsung capture.jpg


Ist zwar peinlich für die Planer, aber auch lächerlich für die Kläger.
Ungefähr 10qm auf 3500 hm. Ohne jegliche Flora und Fauna 365 Tage im Jahr.

Mein Vorschlag die Haftpflichtversicherung des Planers zahlt an einen vom Richter zu bestimmenden gemeinnützigen Zweck.

Aber vorher muss den Kägern schweizweit die Gemeinnützigkeit entzogen werden, weil sie nachweißlich nicht gemeinnützig tätig sind, sondern gemeinschädlich und ausschließlich ihrer eigenen finanziellen Gewinnmaximierung nachgehen.

Wenn das nicht geht, könnte ein kompetenter Richter den gemeinnützigen Zweck der Zahlung eben gerade nicht den genannten Gaun äh Klägern zusprechen sondern z.B. einer Kinderkrebsstation.
 
skifam schrieb:
Ungefähr 10qm auf 3500 hm. Ohne jegliche Flora und Fauna 365 Tage im Jahr.
Wie kommst du auf 10qm?
Etwa 250m Strecke (bis zur Grenze) liegen in der CH außerhalb der bewilligten Zone. Mal angenommen die Piste ist 10m breit, dann sprechen wir über 2500qm genutzter Fläche ohne Bewilligung...
 
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