Die große Klima-Diskussion

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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

Julian96 hat geschrieben: 29.10.2023 - 07:50 Sag das mal Ski-chrigel und frag ihn mal wie wichtig ihm Skifahren ist und was für einen Stellenwert es in seinem Leben hat. Ohne ihm was unterstellen zu wollen würde es mich nicht wundern, wenn Skifahren nach den von ihm geliebten Menschen auf der Liste der wichtigsten Dinge im Leben ziemlich weit oben kommt. Ich meine mich da sogar sinngemäß an eine Aussage wie "Skifahren ist mein Leben und ich wüsste nicht was ich machen würde wenn ich dieses Hobby nicht mehr ausüben könnte" erinnern kann. Man korrigiere mich wenn ich falsch liege :wink:
Ich denke du liegst falsch. Aber das ist ja eigentlich auch egal, weil es ja überhaupt nicht darum geht, jemandem das Skifahren wegzunehmen. Die Möglichkeiten werden halt etwas eingeschränkt werden die nächsten Jahrzehnte, hauptsächlich einfach aus Schneemangel. Und diskutiert wird aktuell immer wieder, in welchem Umfang jetzt noch der Ausbau von Skigebieten vorangetrieben werden soll, und ob man Eingriff in die Natur/Gletscher zulässt oder nicht. Probleme eines sich wandelnden Klimas.

Aber niemand, weder hier im Forum, oder da draussen in der Realität, verbietet dir das Skifahren. Wenn jemand kritisch anmerkt, daß das Herumrutschen auf blankem Eis auf den kaum schneebedeckten Gletschern wenig sinnvoll ist, kann man die Kritik ja doof finden ... herumrutschen darfst du trotzdem, soviel du willst.

Ein fanatischer Skifahrer bin ich auch. Ich freue mich über jeden Neuschnee, gehe so oft es geht Skifahren, und blicke wirklich mit blankem Neid auf die Skireisen von Chrigel, und wenn ich die Zeit/Möglichkeiten hätte würde ich wahrscheinlich auch mehr unterwegs sein. Von daher, mach dich ein wenig lockerer, vielleicht auch so ganz allgemein gesehen, würde dir glaube ich guttun ...

Reginleif
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Reginleif »

gelöscht
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Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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NeusserGletscher
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Die zunehmende Polarisierung ist eine umittelbare Folge einer mit wenig Sachverstand und Augenmaß betriebenen Energiewende, die viel kostet aber unterm Strich nicht einmal etwas nutzt. Beispiel:

Deutschland emittiert im Gebäudesektor für Heizen, Kühlen und Warmwasser jährlich ca. 150 Mio To CO2. Das ist eine Größenordnung, die China in 5 Tagen ausstößt. Es macht daher überhaupt keinen Sinn, hier eine intakte Infrastruktur in die Tonne zu treten und den Bürgern Investitionen im mehrstelligen Milliardenbereich aufnötigen, ohne dass sich unterm Strich irgend etwas dadurch verbessert.

Dabei werden nicht einmal die 150 Mio To CO2 eingespart. Kein Land der Welt wird vor Ehrfurcht seine Quellen auf immer und ewig versiegeln, nur weil Deutschland einen auf Schulmeister macht. Dann verkaufen sie halt Gas, Öl und Kohle an andere Länder. Das CO2, was wir in irgendwelchen Milchmädchenrechnungen theoretisch "einsparen", wird dann halt wo anders bei der energetischen Nutzung fossiler Brennstoffe freigesetzt. Alleine China benötigt bei der jetzigen Wachstumrate von ca. 500 Mio Tonnen pro Jahr nur wenige Monate, um das an CO2 zusätzlich zu emittieren, was Deutschland bei ruinösem Kraftaufwand im Gebäudesektor maximal sparen könnte.

Der jetzige Kurs der Ampel ist daher falsch. Deutschland hat in der Vergangenheit viel in Sachen Umweltschutz geleistet, ohne dabei seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aufs Spiel zu setzen oder die Menschen zu überfordern. Genau mit diesem Prinzip hat die Ampel nun gebrochen und betreibt eine Energiepolitik mit der Brechstange, die am Ende nicht einmal dem Klima nutzt.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Panacea »

Bergwanderer hat geschrieben: 29.10.2023 - 01:30
Die Daten stammen von dieser "windigen" Quelle:
https://de.statista.com/statistik/daten ... r-laender/ Der erste Balken gehört zu Dänemark ... :wink:
https://ec.europa.eu/eurostat/databrows ... c8984ddcc3

Für die weiteren Punkte empfehle ich Dir diesen sehenswerten Vortrag von Prof. Hans-Werner Sinn an der Universität Luzern vom 06.09.2023: https://www.youtube.com/watch?v=NfdHSOtRERo
Und deswegen machen Internet-Diskussionen so wenig Sinn. EE sind doof, also belege ich das mit Statista Zahlen zu Preisen in Dänemark, auch wenn die mit den realen Preismodellen vor Ort nichts zu tun haben.

Und wenn darauf hingewiesen wird, dass das Konzept der Primärenergie fachlicher Bullshit ist, wird der Vortrag eines Ökonomen empfohlen- sonst müsste man sich ja mit dem Argument auseinandersetzen.

Also jeder redet am anderen vorbei, man geht auf kein Argument ein und hat einfach Recht, klasse!
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

Panacea hat geschrieben: 29.10.2023 - 12:32
Bergwanderer hat geschrieben: 29.10.2023 - 01:30
Die Daten stammen von dieser "windigen" Quelle:
https://de.statista.com/statistik/daten ... r-laender/ Der erste Balken gehört zu Dänemark ... :wink:
https://ec.europa.eu/eurostat/databrows ... c8984ddcc3

Für die weiteren Punkte empfehle ich Dir diesen sehenswerten Vortrag von Prof. Hans-Werner Sinn an der Universität Luzern vom 06.09.2023: https://www.youtube.com/watch?v=NfdHSOtRERo
Und deswegen machen Internet-Diskussionen so wenig Sinn. EE sind doof, also belege ich das mit Statista Zahlen zu Preisen in Dänemark, auch wenn die mit den realen Preismodellen vor Ort nichts zu tun haben.

Und wenn darauf hingewiesen wird, dass das Konzept der Primärenergie fachlicher Bullshit ist, wird der Vortrag eines Ökonomen empfohlen- sonst müsste man sich ja mit dem Argument auseinandersetzen.

Also jeder redet am anderen vorbei, man geht auf kein Argument ein und hat einfach Recht, klasse!
@Panacea ... (Welche Bedeutung: Stadt in Florida, Musiker, Schmetterling, religiöse Gruppe oder doch Allheilmittel oder Wundermittel? :wink: ),
ich weis nicht warum Du behauptest, dass ich Erneuerbare Energien "doof" finde. Im Gegenteil, ich halte sie für eine sinnvolle Ergänzung im Energiemix und nutze diese zum Teil selbst. EE sind jedoch kein "Allheilmittel!" ... und preiswert allemal nicht.

Weshalb Du jedoch den Daten von statista, eurostat, Bundeszentrale für politische Bildung und internationaler Energieagentur mistraust, ist für mich nur schwer nachvollziehbar. Sind die Beiträge und Daten von denen, um bei Deiner Wortwahl zu bleiben, wirklich "Bullshit" ?

https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-un ... ersorgung/
https://de.statista.com/statistik/daten ... ietraeger/
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wmenn
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wmenn »

NeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2023 - 12:07 ... Es macht daher überhaupt keinen Sinn, hier eine intakte Infrastruktur in die Tonne zu treten und den Bürgern Investitionen im mehrstelligen Milliardenbereich aufnötigen, ohne dass sich unterm Strich irgend etwas dadurch verbessert.
...was Deutschland bei ruinösem Kraftaufwand im Gebäudesektor ...
Der jetzige Kurs der Ampel ist daher falsch.
Hmm, Du weißt aber schon, dass es in vielen anderen Ländern Europas längst ein Verbot von Öl- oder Gasheizungen gibt? Wie haben die das denn hinbekommen?
https://recht-energisch.de/2023/08/04/w ... -laendern/
Die Niederlande planen z. B. das Verbot für 2026. Wieso gibt es da nicht diese irrwitzigen Proteste wie in Deutschland? Kommentar eines befreundeten Niederländers:" Das Gasheizungen ein Auslaufmodell sind, haben sogar die konservativen Parteien begriffen. Da macht keiner einen Aufstand."

Bei Wärmepumpen liegt Deutschland weit hinten:
https://www.enercity.de/magazin/unsere- ... umpen-boom
Wie heißt es doch so treffend:
"Wärmepumpe ist wie Tempolimit. Funktioniert überall auf der Welt, außer in Deutschland"

Und 2029 kommt dann (höchstwahrscheinlich) sowieso von der EU ein Beschluss zum Verbot von fossilen Heizungen...
https://www.fr.de/wirtschaft/heizungen- ... 35163.html
Vielleicht gibt es Ausnahmen, aber im wesentlichen wird sich wohl nicht viel daran ändern:
https://www.merkur.de/wirtschaft/gashei ... 62909.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s »

Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 10:42 Die Kosten, die der ungebremste Klimwandel auslösen wird werden noch viel höher sein, als die Maßnahmen uns jetzt kosten. Es beginnt ja schon, dass die Gesellschaft Ereignisse wie im Ahrtal in Zukunft aufgrund der steigenden Häufigkeit nicht mehr ersetzen werden zu können.
Das stimmt schlichtweg nicht. Die Kosten, die durch Verhindung von Co2-Ausstoß erzeugt werden, sind um ein Vielfaches höher, als es jede Anpassung je wäre.

Und wie ich bereits gesagt habe: Anpassung ist nicht, in einer Überflutungszone Städte zu bauen und dann jedesmal wieder aufzubauen wenn sie weggespült wurden. Anpassung ist, die Städte dann nicht in der Überflutungszone neu aufzubauen oder Staumauern zu errichten.

Übrigens ist die Umsiedlung von kleineren Ortschaften wie im Ahrtal gar nicht besonders teuer, vor allem verglichen mit den Co2-Ausstoß-Maßnahmen. Man hat in Deutschland bereits über 100.000 Menschen umgesiedelt, um die Braunkohle unter deren Häusern abzubaggern. Und trotz dieser Kosten ist der Braunkohlestrom dermaßen billig, dass selbst die Erneuerbaren insgesamt teurer sind, weil man eben solch riesige Mengen abbauen kann (schau dir mal an, wie riesig ein Schaufelradbagger ist, dagegen schaut ein normaler Baustellenbagger aus wie Spielzeug).

Du darfst ja gern wie Vogel Strauß deinen Kopf in den Sand stecken, die Realität sieht halt leider anders aus... Beschäftige dich doch allein mal mit dem Einbrechen des Jet Streams, oder dem Ansteigen der Meere. https://www.stern.de/panorama/wissen/me ... 86606.html
https://www.tagesspiegel.de/kultur/holl ... 99643.html

Die Erde wird nicht untergehen, aber wie sie in ein paar Jahrzehnten aussehen wird, und ob wir uns in der nötigen Geschwindigkeit anpassen werden können, steht auf einem anderen Blatt.

Ich will ja auch keine Panik verbreiten, nur aufwecken. Es ist halt einfach fünf nach zwölf und Aussagen wie von dir, lassen bei mir nur Kopfschütteln zurück. Ich glaube ja noch nicht mal, dass wir uns groß werden einschränken müssen, im Gegenteil. Wir werden wieder mehr Freiheit zurück bekommen, wenn wir uns mit neuen Technologien gegen den Zerfall der Natur stemmen. Das Ozonloch wurde übrigens auch nicht mit Wegschauen geschlossen. Heißt also - wir können, wenn wir wollen.
Soso, was soll denn deiner Meinung nach schlimmes passieren, wo man sich nicht dran anpassen kann?

"Holland wird überschwemmt" ist die dämlichste Befürchtung von allen - dort stehen ja bereits jetzt Dämme, Deiche und Flutschutztore. Sprich, gerade Holland hat bewiesen dass man das sehr wohl effektiv verhindern kann und wenn man jetzt statt den 5 Meter hohen Deich um einen 1 Meter erhöht, ist das garantiert nichtmal ein Promille der Kosten von den Co2-Ausstoß-Reduktions-Maßnahmen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von 3303 »

Die erwähnten Länder werden sich aber sicher Lösungen überlegt und diese etabliert haben, bevor sie ein Verbot erließen?
Problem in D war ja, dass Verbote beschlossen werden sollten, bevor die Lösungen auch nur erdacht waren. Immerhin wurde das dann korrigiert. Ansonsten hätte das Gesetz vermutlich keine Verfassungsklage überstanden.
Ohne Gas oder Öl geht es eben manchmal nur, wenn Wärme von außen geliefert wird und für die Anderen muss es irgendwie finanzierbar sein oder es muss Übergangslösungen für den Bestand geben.
Was jetzt aber wiederum total unverständlich ist ist, dass nun auch in Neubauten noch (Teil-)Gasheizungen möglich sein sollen. Aber Neubauten kann man nun wirklich problemlos emissionsfrei beheizen.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
[Johann Wolfgang von Goethe]
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

wmenn hat geschrieben: 29.10.2023 - 15:43 Hmm, Du weißt aber schon, dass es in vielen anderen Ländern Europas längst ein Verbot von Öl- oder Gasheizungen gibt? Wie haben die das denn hinbekommen?
https://recht-energisch.de/2023/08/04/w ... -laendern/
In wie weit steht der Artikel im Widerspruch zu meiner Aussage, dass der CO2 Ausstoß auf diesem Planeten im wesentlichen von Ländern wie China, den USA oder Indien bestimmt wird? Richtig, gar nicht.

Und bei genauer Betrachtung sehe hier lediglich 5 von 27 EU Länder. Und dann sind die Angaben auch noch falsch. Österreich wollte ein Verbot bestehender Gasheizungen bis 2040 einführen, hat dies aber letztendlich nicht gegen den Widerstand aus der Bevölkerung durchsetzen können. Das geplante Verbot von Gasheizungen in den Niederlanden soll sich in wesentlichen zunächst nur auf Ein- und Zweifamilienhäuser erstrecken, Etagenwohnungen bleiben davon ausgenommen, weil man Gasthermen nicht mal eben gegen eine Wärmepumpe ersetzen kann.

Dänemark und Schweden haben einen hohen Anteil an Fernwärme. Wobei Fernwärme nicht automatisch auch CO2-frei heisst. Dänemark hat wegen seiner besonderen Lage aber einen hohen Anteil an Windenergie. Frankreich setzt seit je her auf Elektroheizungen und Atomkraft.

Der Artikel ist daher nicht nur extrem oberflächlich und unpräzise, sondern in wesentlichen Punkten auch falsch.

Am ehesten lassen sich noch die Verhältnisse der Niederlande auf Deutschland übertragen. Und dort plant man eben nicht, wie suggeriert wird, ein vollständiges Verbot von Gasheizungen.
3303 hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:20 Die erwähnten Länder werden sich aber sicher Lösungen überlegt und diese etabliert haben, bevor sie ein Verbot erließen?
Bingo. Der Kandidat hat 100 Punkte :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von biofleisch »

Mal an die Befürworter von Wärmepumpen:

Wer von euch hat ein Haus oder Wohnung mit BJ <1980?
Wer ist Mieter?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

j-d-s hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:16 Soso, was soll denn deiner Meinung nach schlimmes passieren, wo man sich nicht dran anpassen kann?
Mir war nicht bewusst, wie basal manche Informationsstände hier sind. Vielleicht informierst du dich erstmal, bevor wir hier weiter diskutieren. Mein ehrlicher Respekt, wie man sich im Jahr 2023 als Realitätsverweiger noch so krass von den Fakten und Prognosen abkoppeln kan. Ich weiß gar nicht, wo man da anfangen soll... Mit ein bisschen Deich um 1 Meter erhöhen wird es auf jeden Fall nicht getan sein. Und das Ahrtal ist ja keine besonders gefährdete Gegend, wie es keine zweite mehr gibt. Ganz im Gegenteil.
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Fab
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Also mit j-d-s bin ich ja seit Jahren immer verquer, speziell bei Skithemen. Aber wo er recht hat, hat er recht.

Verschiedene Umweltökonomen haben sich erst in letzter Zeit eindeutig geäußert.
Aktuell, also bis geschätzte 3°C Erwärmung, ist Geld in Anpassung ökonomischer investiert als in CO2-Vermeidung. Wobei natürlich vernünftige Politik in beide Bereichen tätig sei sollte.
3303 hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:20 .............................................
Was jetzt aber wiederum total unverständlich ist ist, dass nun auch in Neubauten noch (Teil-)Gasheizungen möglich sein sollen. Aber Neubauten kann man nun wirklich problemlos emissionsfrei beheizen.
Da ist nix unverstädlich, wenn man die Kosten für ein Null-Emissions-Gebäude berücksichtigt. Nur wirkliche Gutverdiener können so was bauen. Mieten für Normalverdiener nicht erschwinglich.

Es hat Gründe, warum das Bundesbauministerium daran arbeitet, die Baustandards deutlich abzusenken.
Eine monothematische Betrachtung hilft nicht weiter.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

Fab hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:51 Da ist nix unverstädlich, wenn man die Kosten für ein Null-Emissions-Gebäude berücksichtigt. Nur wirkliche Gutverdiener können so was bauen. Mieten für Normalverdiener nicht erschwinglich.
Stimmt z.B. überhaupt nicht. Ich hab z.B. ein Niedrigenergiehaus, das nicht teurer als ein "normales" Haus war und ich bin wahrlich kein Krösus. Und hab so geringe Heizkosten, dass mein Steuerberater immer fragt, ob das stimmen kann.

Wo wir uns glaub ich einigen können: Es gibt keine einfache Antwort. Aber ich wäre so froh, wenn wir endlich mal rauskämen aus den Lagern, aus denen sich alle immer eingraben und sagen: Wir haben das Problem erkannt, lass uns jetzt endlich mal mehr über die Lösungen sprechen. Aber wenn jemand wie j-d-s das Problem schon negiert, weil es vermutlich für ihn bequemer ist, dann lohnt auch kein weiteres Gespräch, weil die Grundlage fehlt. Ist nicht schlimm, aber da ist mir meine Zeit dann zu schade. Ich will nach vorne schauen und meinen Kindern mal sagen können: Ich hab getan, was ich konnte.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Selbstverständlich ist der Klimawanndel
a) Fakt und
b) ein Problem

Ist aber leider nicht das einzige wichtige Problem. Deshalb Abwägungsprozesse, die nicht immer gleich denunziert werde sollten.
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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

Julian96 hat geschrieben: 29.10.2023 - 11:31
Wooly hat geschrieben: 29.10.2023 - 10:55 Von daher, mach dich ein wenig lockerer, vielleicht auch so ganz allgemein gesehen, würde dir glaube ich guttun ...
Du kennst mich nur hier im Forum auf Basis meiner gerne spitz, scharf und vielleicht auch extrem geschriebener Texte und Beschwerden.
Die machen nur einen winzigen Teil meines Lebens und Charakters aus, denkst du ich gehe die ganze Zeit nur durchs leben und störe mich an etwas? :lol:
Aber vielleicht bin ich auch gerade drum im Internet so mitteilsam. Netz und Realität sind für mich oft wie zwei Welten. Das war schon immer so und wir wohl auch nie anders sein.
Ich finde deine Texte nicht spitz und extrem, sondern eher etwas quirky und introvertiert, genau wie du es beschreibst. Und genau das meine ich, mach dich ein wenig lockerer ... die meisten Menschen wollen dir nichts Böses, meiner einer inclusive.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von biofleisch »

Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:56
Fab hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:51 Da ist nix unverstädlich, wenn man die Kosten für ein Null-Emissions-Gebäude berücksichtigt. Nur wirkliche Gutverdiener können so was bauen. Mieten für Normalverdiener nicht erschwinglich.
Stimmt z.B. überhaupt nicht. Ich hab z.B. ein Niedrigenergiehaus, das nicht teurer als ein "normales" Haus war und ich bin wahrlich kein Krösus. Und hab so geringe Heizkosten, dass mein Steuerberater immer fragt, ob das stimmen kann.
... können so etwas bauen. Korrekt.

und die die schon darin wohnen, sollen nicht anderen einreden, die beispielsweise ein Haus mit BJ < 1980 haben, dass sich das da auch rechnet. Das tut es nämlich NICHT.

Die Kosten für Wärmepumpe, Dämmung, neue Heizungen in allen Räumen, neue Elektroverkabelung belaufen sich grob geschätzt auf einen Betrag, welcher es rentabler erscheinen lässt, das Haus abzureißen und ein Neues zu bauen.
Die meisten Vermieter werden diese Kosten auch nicht an die Mieter weitergeben können und die Mieter sie auch nicht tragen wollen. Denn dann würden die Mieten um Faktoren steigen!
Merke: bisherige Miete trug die Kosten des alten Hauses. Kostet das renovierte Haus noch mal so viel, müsste die Miete doppelt so hoch sein!
Oder glaubt jemand ein Vermieter baut sein Haus um und bleibt auf den Kosten komplett sitzen?

Von den Risiken beim Einbau ganz zu schweigen. Es ist nämlich gar nicht sicher, dass ein so umgebauter Altbau auch in 10 Jahren noch standfest ist - Stichwort Schimmel!


Auch die Neubaufreunde freuen sich in den ersten 2-3 Jahren zu früh. Wenn nach einigen Jahren die Dämmung nicht mehr dicht hält, sich aufgrund von Tierschäden (Specht schlägt Löcher in die Aussenhaut, etcpp) der Schimmel einschleicht, dann wird es erst interessant.
Aber unsere Neunmalklugen Neuhausbesitzer sind ja soo erfahren, die stecken das dann locker weg mit einem neuen Kredit...

Dieser wahnsinnige Weitsicht der Klimasekte nervt.

Alle, wirklich alle Klimamodelle lagen in den letzten 30 jahren falsch. Das wäre nicht schlimm, wenn wenigstens der Mittelwert all dieser Modelle stimmen würde. Das tut er aber nicht!
Alle gerechneten Werte liegen ÜBER der realen Klimaentwicklung!

Eigentlich ist das auch nur logisch! Denn wenn man nicht mal das Wetter auf mehr als 5 Tage berechnen kann und auch der Mittelwert dieser Berechnungen NIE stimmt, wie soll das dann bei dem noch viel komplexeren Klimamodellen funktionieren?

PS: nur für's Protokoll: es GIBT einen Klimawandel!
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

biofleisch hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:10
Die Kosten für Wärmepumpe, Dämmung, neue Heizungen in allen Räumen, neue Elektroverkabelung belaufen sich grob geschätzt auf einen Betrag, welcher es rentabler erscheinen lässt, das Haus abzureißen und ein Neues zu bauen.Von den Risiken beim Einbau ganz zu schweigen. Es ist nämlich gar nicht sicher, dass ein so umgebauter Altbau auch in 10 Jahren noch standfest ist - Stichwort Schimmel!

Auch die Neubaufreunde freuen sich in den ersten 2-3 Jahren zu früh. Wenn nach einigen Jahren die Dämmung nicht mehr dicht hält, sich aufgrund von Tierschäden (Specht schlägt Löcher in die Aussenhaut, etcpp) der Schimmel einschleicht, dann wird es erst interessant.
Was muss man eigentlich rauchen, um so einen Quark zu verbreiten ??? Jedes aktuelle Neubaugebiet in Deutschland besteht heute größtenteils aus Wärmepumpen, einem riesigen Haufen davon. Die aktuelle Amortisierung beträgt ca. 10-15 Jahre. Von Wärmedämmung ganz zu schweigen, das wird jetzt in Deutschland seit Jahrzehnten gemacht, und wer nicht komplett krude lüftet hat überhaupt kein Problem mit Schimmel. Wo hast du denn diese kruden Thesen her ????

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

biofleisch hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:10 Dieser wahnsinnige Weitsicht der Klimasekte nervt.

Alle, wirklich alle Klimamodelle lagen in den letzten 30 jahren falsch. Das wäre nicht schlimm, wenn wenigstens der Mittelwert all dieser Modelle stimmen würde. Das tut er aber nicht!
Alle gerechneten Werte liegen ÜBER der realen Klimaentwicklung!
Im Gegenteil. Es geht doch viel schneller, als erwartet. https://www.sueddeutsche.de/politik/wel ... duced=true
Hört doch auf mit dieser Schönrederei.

Und mit diesen Kampfbegriffen. Ich weiß nicht, wer die "Klimasekte" sein soll, ich gehör auf jeden Fall nicht dazu. Ich nutz einfach meinen gesunden Menschenverstand. Und ich such Leute, die weder das Problem klein reden, noch im Problem verhaften, sondern einfach was machen wollen. Und zwar mehr, als nur Styropor an Wände zu kleben. Noch können wir viel bewegen, wenn wir uns endlich aus dem Sofa hochfurzen.

Alle anderen dürfen sich gern in ihren Sand eingraben, aber bitte ohne mich.

Kannst dich ja selbst entscheiden, wo du dazu gehören willst.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Schimmel im Neubau ist gar nicht so selten und hat verschiedene Ursachen. Oft sind es zu kurze Trockenzeiten beim Bau und damit überhaupt nicht durch den Bewohner beeinflussbar. Außer, er schaut täglich auf der Baustelle vorbei und besteht darauf, einen gegossenen Estrich genügend lange trocknen zu lassen. Ein Messgerät zur Ermittlung der Baufeuchte kann dabei eine gute Argumentationshilfe bieten. Wir haben hier halt einen Interessenkonflikt. Die ausführende Firma möchte so schnell wie möglich die Baustelle abschließen. Die Physik lässt sich aber nicht austricksen und der Bauherr möchte eine mängelfreie Leistung.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:56
Fab hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:51 Da ist nix unverstädlich, wenn man die Kosten für ein Null-Emissions-Gebäude berücksichtigt. Nur wirkliche Gutverdiener können so was bauen. Mieten für Normalverdiener nicht erschwinglich.
Stimmt z.B. überhaupt nicht. Ich hab z.B. ein Niedrigenergiehaus, das nicht teurer als ein "normales" Haus war und ich bin wahrlich kein Krösus. Und hab so geringe Heizkosten, dass mein Steuerberater immer fragt, ob das stimmen kann.
Wer einen Steuerberater braucht, der verdient mit Sicherheit deutlich mehr als der Durchschnitt. Und Fab sprach vom Null-Emissions Haus, Du redest von einem Niedrigenergiehaus. Die Kosten steigen dabei exponentiell an.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:37
j-d-s hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:16 Soso, was soll denn deiner Meinung nach schlimmes passieren, wo man sich nicht dran anpassen kann?
Mir war nicht bewusst, wie basal manche Informationsstände hier sind. Vielleicht informierst du dich erstmal, bevor wir hier weiter diskutieren. Mein ehrlicher Respekt, wie man sich im Jahr 2023 als Realitätsverweiger noch so krass von den Fakten und Prognosen abkoppeln kan. Ich weiß gar nicht, wo man da anfangen soll... Mit ein bisschen Deich um 1 Meter erhöhen wird es auf jeden Fall nicht getan sein. Und das Ahrtal ist ja keine besonders gefährdete Gegend, wie es keine zweite mehr gibt. Ganz im Gegenteil.
Kurz zu Deiner Information: in Sachen Hochwasser gehört das Ahrtal zu den risikoreichsten Gebieten Europas. Ähnliche Hochwasserkatastrophen wie 2021 fanden dort z. B. in den Jahren 1804 und 1910 statt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasse ... ssfaktoren
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... an_der_Ahr
https://relaunch.kreis-ahrweiler.de/kva ... 983.25.htm
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Ck83 »

Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:32 Im Gegenteil. Es geht doch viel schneller, als erwartet.
Und wenn die Luftqualität besser wird, dann geht es noch schneller:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama ... l-100.html
Schöne Sch***e. 😉
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

Ck83 hat geschrieben: 29.10.2023 - 22:00 Und wenn die Luftqualität besser wird, dann geht es noch schneller:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama ... l-100.html
Schöne Sch***e. 😉
Skifam hat ja schon den nächsten Vukanausbruch herbeigesehnt ... das wäre so eine einfache Lösung !!
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

Bergwanderer hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:58
Firn77 hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:37
j-d-s hat geschrieben: 29.10.2023 - 17:16 Soso, was soll denn deiner Meinung nach schlimmes passieren, wo man sich nicht dran anpassen kann?
Mir war nicht bewusst, wie basal manche Informationsstände hier sind. Vielleicht informierst du dich erstmal, bevor wir hier weiter diskutieren. Mein ehrlicher Respekt, wie man sich im Jahr 2023 als Realitätsverweiger noch so krass von den Fakten und Prognosen abkoppeln kan. Ich weiß gar nicht, wo man da anfangen soll... Mit ein bisschen Deich um 1 Meter erhöhen wird es auf jeden Fall nicht getan sein. Und das Ahrtal ist ja keine besonders gefährdete Gegend, wie es keine zweite mehr gibt. Ganz im Gegenteil.
Kurz zu Deiner Information: in Sachen Hochwasser gehört das Ahrtal zu den risikoreichsten Gebieten Europas. Ähnliche Hochwasserkatastrophen wie 2021 fanden dort z. B. in den Jahren 1804 und 1910 statt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasse ... ssfaktoren
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... an_der_Ahr
https://relaunch.kreis-ahrweiler.de/kva ... 983.25.htm
Alle hundert Jahre. Das ist natürlich ein sehr enges Intervall. Frag doch mal die Passauer, Regensburger usw, was die dazu sagen... ;-)

Sarkasmus beiseite: Fakt ist - der Klimawandel begüngstigt solche Starkregenereignisse, wie ja auch mehrere Studien mittlerweile bestätigt haben. Wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen, zudem ist weniger Bewegung in der Luft (Letzteres kann dir aber ein Fachmann sicher besser erklären als ich ;-) ) Aber dadurch braucht es gar keine besondere Risikoregio mehr. Es kann theoretisch überall passieren.
https://www.focus.de/earth/analyse/was- ... 96056.html
Zuletzt geändert von Firn77 am 29.10.2023 - 22:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:54 Wer einen Steuerberater braucht, der verdient mit Sicherheit deutlich mehr als der Durchschnitt.
Oder hat einen Vater, der bereits den 17jährigen Auszubilden drängt sich einen zu nehmen. Damit man "das gleich mal lernt!" ;-)
NeusserGletscher hat geschrieben: 29.10.2023 - 21:54 Und Fab sprach vom Null-Emissions Haus, Du redest von einem Niedrigenergiehaus. Die Kosten steigen dabei exponentiell an.
Schon klar. Aber wenn viel mehr Niedrigenergiehäuser gebaut würden, dann wäre uns auch schon geholfen. Muss ja nicht gleich Null-Emission sein.

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