Die große Klima-Diskussion

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biofleisch
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von biofleisch »

Fab hat geschrieben: 30.10.2023 - 17:07 Werter Biofleisch, das mit denn Erdwärmepumpen im Norden hab ich nicht gewusst.
Danke für das Eingeständnis, das ist oft nicht leicht!

Ich war kurz davor alles auf Gasheizung plus Luftwärmepumpe umzubauen. Dann hab ich mich rein gebissen und mal ein wenig gerechnet. Das Ergebnis ist eigentlich Sonnenklar.
Wir heizen mit einer effizienteren, neuen Ölheizung so lange weiter wie möglich.
Im Winter habe ich kein Risiko dass Mieter im Kalten sitzen und die Miete kürzen.
Die Kosten für die neue Ölheizung sind zwar hoch und werden sich in den nächsten 10 Jahren nicht amortisieren, aber hätte ich den anderen Blödsinn gemacht, rechnet es sich grob geschätzt die nächsten 60Jahre nicht und gleichzeitig säße ich auf einem Haufen Schulden.

Selbst Habeck - unser Märchenerzähler (oder war er eher Schreiber?) musste kürzlich zugeben, dass die Invesitionskosten eher im 6-stelligen Bereich sind, wenn man es sinnvoll machen will. Zwischen 5 und 6-Stellig ist ein GROSSER Unterschied!
Fab hat geschrieben: 30.10.2023 - 17:07Was die Erwärmung betrifft, bedarf es keinen Glauben.
Sicher gibt es auch einen natürlichen Anstieg nach der kl. Eiszeit.
Aber der Anstieg des CO2-Anteils von 280 ppm (Jahrzehntausende stabil) binnnen eines Jahrhunderts auf aktuell über 400 ppm ist schon aussagekräftig.
Ach wirklich? Es gibt Messreihen welche den selben wert schon im 18. Jahrhundert nachweisen. Zum Glück kann man Papier nicht einfach löschen. Denn sonst wären die Zahlen sicher schon zensiert worden...
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scratch
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch »

biofleisch hat geschrieben: 30.10.2023 - 16:31 Mein Heizungsbauer hat das bei sich selbst auch gemacht und beisst sich jetzt selbst in den A... weil seine Heiz- / Stromkosten explodiert sind.
Und genau das ist der Grund, warum bei uns die WP so einen schlechten Ruf hat.

Viele Heizungsbauer haben noch zu wenig Erfahrung damit. Bei einer WP ist es essentiell, eine so korrekt wie mögliche Gebäudeheizlastberechnung zu machen und die Wärmepumpe den Bedingungen entsprechend korrekt auszulegen ("Machen wir nach Erfahrung, passt schon so"...Bivalenzpunkt? Scheiß drauf). Auch die Inbetriebnahme und korrekte Einstellung ist enorm wichtig und damit sind sehr viele Heizungsbauer noch überfordert. Hinzu kommt noch die richtige Auswahl an Heizkörpern, sofern keine Fußbodenheizung verbaut ist. Und dann wundert man sich, dass die Heizung nicht wirtschaftlich optimal ausgelegt ist und warum die Stromkosten stark ansteigen.

Wir haben unser Haus (BJ 1972) 2016 komplett gedämmt (mit mineralischer Dämmung, kein Problem mit Specht oder Ungeziefer), alle Fenster und Türen ausgetauscht. Der Ölverbrauch ist seitdem drastisch nach unten gegangen, obwohl die Wohnfläche um 1/3 durch Aufstockung erhöht wurde. In den oberen 2 Etagen haben wir FBH und im EG noch normale (uralten) Radiatoren. Wenn die Ölheizung den Dienst einstellt (ist immerhin von 92), werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Wärmepumpe umstellen (weiß nur nicht von wem, weil unseren aktuellen Heizungsbauer traue ich das auch nicht zu).
Ich habe bereits eine Heizlastberechnung gemacht und mit dem Austausch von 5 Heizkörpern können wir dann auf eine Vorlauftemperaturen von 40°C bzw. 30°C für die FBH runtergehen. Das ist für aktuelle WP kein Thema mehr, die gehen ja zum Teil schon auf 55°C oder mehr (dafür müssten wir gar keine Heizkörper tauschen).

Aber man muss sich mit jedem Objekt erst detailliert befassen und diese nötige Zeit nehmen sich viel zu wenige (sowohl Gebäudebesitzer als auch Heizungsbauer...und Energieberater sehe ich auch eher kritisch). Man ist ja froh, wenn überhaupt ein Handwerker kommt, der einem eine Heizung einbauen kann. Dass man da wirklich fähige Personen erwischt, ist meines Erachtens ein Glücksspiel. Es liegt also oft nicht an der Technik, sondern an der schlechten Umsetzung.
Und natürlich gibt es auch trotzdem Objekte, die nicht (gut) für eine WP geeignet sind. Aber das sind viel weniger als oft behauptet wird und diese sind auch kein Grund, die WP als Ganzes schlecht zu reden.

Aber da es für viele hier eher eine Glaubensfrage als Wissenschaft ist, klinke ich mich auch wieder aus :teddy:
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skifam
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

scratch hat geschrieben: 30.10.2023 - 18:47
biofleisch hat geschrieben: 30.10.2023 - 16:31 Mein Heizungsbauer hat das bei sich selbst auch gemacht und beisst sich jetzt selbst in den A... weil seine Heiz- / Stromkosten explodiert sind.
Und genau das ...

Aber man muss sich mit jedem Objekt erst detailliert befassen und diese nötige Zeit nehmen sich viel zu wenige ( aus :teddy:
Hörthört, unglaublich und auch leider meine Erfahrung
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Wir (privat) heizen seit Jahren mit Pellets. Die Investition in den Kessel hatte sich im Vergleich zu einer Heizölanlage nach 7 Jahren armotisiert.
Von der THG Bilanz her sind wir zumindest neutral. Liegt aber auch an unserer starken Säge-Industrie.
Sonst haben wir noch eine Hackgut Fernheizwerk laufen. Das macht jedenfalls noch so lange Sinn, so lange der Borkenkäfer in den Wäldern genug Futter findet.

Bei den Wärmepumpen kommt auch immer der Worst Case als Argument gegen sämtliche Formen der Wärmepumpenheizungen.

Im Grunde aber sind diese Diskussionen egal, weil das wahrscheinlich alles der "Markt" regeln wird. Sieht man ja schon bei Gas und Öl heute und da Strom auch nicht mehr billiger wird, wird's letztlich auf hohe Effizienz raus laufen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von zonk »

Ich weiss gar nicht, was alle haben. Wir fahren mit einem bayrischen ökostromanbieter seit Jahren gut und dieses Jahr ists sogar billiger geworden.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

scratch hat geschrieben: 30.10.2023 - 18:47 Viele Heizungsbauer haben noch zu wenig Erfahrung damit. Bei einer WP ist es essentiell, eine so korrekt wie mögliche Gebäudeheizlastberechnung zu machen und die Wärmepumpe den Bedingungen entsprechend korrekt auszulegen ("Machen wir nach Erfahrung, passt schon so"...Bivalenzpunkt? Scheiß drauf).
Mein Heizungsbauer musste unlängst ein Kupfer-Rohr an der Anlage mit der Elektrosäge trennen und meinte dann, Spülen sei nicht nötig, weil die Späne im Magnetit-Abscheider aufgefangen würden 8O . Auf meinen Einwand, dass Kuper meines Wissens nach nicht magnetisch sei, hat er dann murrend die Späne aus der Anlage gespült, die sonst in meiner Pumpe gelandet wären.
scratch hat geschrieben: 30.10.2023 - 18:47 Auch die Inbetriebnahme und korrekte Einstellung ist enorm wichtig und damit sind sehr viele Heizungsbauer noch überfordert. Hinzu kommt noch die richtige Auswahl an Heizkörpern, sofern keine Fußbodenheizung verbaut ist. Und dann wundert man sich, dass die Heizung nicht wirtschaftlich optimal ausgelegt ist und warum die Stromkosten stark ansteigen.
[...]
Wenn die Ölheizung den Dienst einstellt (ist immerhin von 92), werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Wärmepumpe umstellen (weiß nur nicht von wem, weil unseren aktuellen Heizungsbauer traue ich das auch nicht zu).
Ich habe bereits eine Heizlastberechnung gemacht und mit dem Austausch von 5 Heizkörpern können wir dann auf eine Vorlauftemperaturen von 40°C bzw. 30°C für die FBH runtergehen. Das ist für aktuelle WP kein Thema mehr, die gehen ja zum Teil schon auf 55°C oder mehr (dafür müssten wir gar keine Heizkörper tauschen).
Genau so muss man es machen. Und die Strategie, dies vor dem Einbau einer WP zu tun, spart nebenbei auch schon vorher Heizkosten. 40° Vorlauf für eine FBH erscheint mir allerdings sehr hoch. Eine FBH sollte mit 30° auskommen. Hast Du eine Systemtrennung zwischen FBH, konventionellen HK und Kessel oder hängt alles an einem Kreis?
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

Wir können noch so viel Wärmepumpen einbauen, laut Annalena Baerbock sind wir eh alle verloren ... :wink: :
https://www.youtube.com/watch?v=vxP-NXO-qSg
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Fab
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Reginleif »

gelöscht
Zuletzt geändert von Reginleif am 02.09.2025 - 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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albe-fr
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von albe-fr »

Fab hat geschrieben: 31.10.2023 - 13:18 Aktuelles zum Jet-Stream

https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt ... eraendert/
und wenn man die Originalquelle verfolgt, landet man bei einer Publikation aus einer Zeitschrift mit dem Impact Factor von 2.4 ... das ist ungefähr Bildzeitungsniveau :lol:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

Fab hat geschrieben: 31.10.2023 - 13:18 Aktuelles zum Jet-Stream

https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt ... eraendert/
Hier ein aufschlussreicher Artikel zu dem Thema aus der FAZ:
https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde ... 16634.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

Bergwanderer hat geschrieben: 31.10.2023 - 14:15
Fab hat geschrieben: 31.10.2023 - 13:18 Aktuelles zum Jet-Stream

https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt ... eraendert/
Hier ein aufschlussreicher Artikel zu dem Thema aus der FAZ:
https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde ... 16634.html
Der allerdings schon zwei Jahre alt ist. Das ist noch aktueller: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/ ... r-100.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Und vom Niveau her deutlich schlechter... absichtlich oder nicht...ist die Frage...

Denn wer vereinfacht, beweist nichts sondern "häuft nur Evidenzen an", , wie im FAZ Artikel ganz klar beschrieben.

Das der Jetstream Schuld ist, wissen doch alle... "außer die Wissenschaftler ,die sich mit dem Jetstream beschäftigen"
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von spinne08 »

Was hilft mir als Normalo der Artikel der FAZ? Ich bin kein Wetterexperte oder Klimawissenschaftler und möchte dennoch Zusammenhänge verstehen. Auch die Einfachheit als Erklärung sollte berücksichtigt werden. Wenn der normale Bürger Dinge nicht versteht, kann er auch nichts ändern.
2018/19: 2x Winterberg, 1x Biberwier, 3x Lermoos, 1x Zugspitze, 1x Ehrwald, 3x Pitztaler Gletscher und Rifflsee
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2022/23: 3x Sölden, 4x Arlberg, 1x Winterberg
2023/24: 4x Sölden, 1x Gurgl, 2x Winterberg, 4x Arlberg
2024/25: 5x Sölden, 1x Winterberg
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von albe-fr »

Null - vor allem, weil es immer nur eine Auswahl der aktuellen Forschungsmeinung ist. Ich werde u.a. dafuer bezahlt, dass ich die polare Strömung in 40 km Höhe im Auge behalte - aber auch da kann man als Laie (wie ich) nur sehen wer veröffentlich was in welchen Zeitschriften und dann den Mittelwert bilden...


...und wenn hier halt Artikel aus der "Forschungs"-Bild referenziert werden, dann :steinigung:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

spinne08 hat geschrieben: 31.10.2023 - 18:11 Was hilft mir als Normalo der Artikel der FAZ? Ich bin kein Wetterexperte oder Klimawissenschaftler und möchte dennoch Zusammenhänge verstehen. Auch die Einfachheit als Erklärung sollte berücksichtigt werden. Wenn der normale Bürger Dinge nicht versteht, kann er auch nichts ändern.
Na, jetzt sei mal nicht so bescheiden! Solche etwas ausführlichere Artikel wie der in der FAZ, werden für uns "Normalos" verfasst, damit wir Zusammenhänge besser verstehen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Verlangt doch niemand, dass man Experte ist, aber in der Schule hätte man schon in Physik aufpassen sollen.

Und natürlich - Wissenschaftstheorie kennt man in Europa idR überhaupt nicht. Daher vermutlich die Skepsis der Wissenschaft gegenüber.

biofleisch
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von biofleisch »

Wie erwartet:
Die irrwitzige EU-Gebäuderichtlinie mit Sanierungszwang kommt (mit kleineren Kompromissen)

Der europäische Immobilienbestand wird damit quasi über Nacht auf Schrottwert geschossen, denn Investoren müssen langfristig denken und können nicht 2025 in ein Objekt investieren, dass 2040 abgerissen werden muss oder dessen Sanierung völlig unklar ist.

Das ganze ist auch inhärent unlogisch, denn gemäß der Utopisten werden wir ja in 25 Jahren sowieso CO2-frei mit Wind, Sonne und grünem Elektrolyse-Wasserstoff Strom für unsere tollen Wärmepumpen gewinnen.

Aufwendige Dämmung verschlechtert dann langfristig eher den CO2-Ausstoss...

Wie es nun weiter geht: Institutionelle Akteure müssen Immobilen anders bewerten als Privatleute. Ein "wird schon nicht so kommen" oder "die AFD kippt das alles" sind keine seriösen Annahmen. Der Restwert des Immobilenbestands muss daher mit Verabschiedung des Gesetzes in der Regel mit "Bodenrichtwert - Abrisskosten" angesetzt werden (außer für A-Immobilien, wo sich Sanierung lohnt). Das wird einen heftigen Crash geben, da auch die Banken ihre Bücher korrigieren müssen.
Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gfm49 »

biofleisch hat geschrieben: 31.10.2023 - 21:09
... "Bodenrichtwert - Abrisskosten"...
.. Bodenrichtwert = Abrisskosten"
Wo immer das Zitat herkommt - man sollte bei der Interpretation "-" (d.h. minus, abzüglich) und "=" (d.h. ist gleich) unterscheiden können
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Teddy75 »

biofleisch hat geschrieben: 31.10.2023 - 21:09 Wie erwartet:
Die irrwitzige EU-Gebäuderichtlinie mit Sanierungszwang kommt (mit kleineren Kompromissen)

Der europäische Immobilienbestand wird damit quasi über Nacht auf Schrottwert geschossen, denn Investoren müssen langfristig denken und können nicht 2025 in ein Objekt investieren, dass 2040 abgerissen werden muss oder dessen Sanierung völlig unklar ist.

Das ganze ist auch inhärent unlogisch, denn gemäß der Utopisten werden wir ja in 25 Jahren sowieso CO2-frei mit Wind, Sonne und grünem Elektrolyse-Wasserstoff Strom für unsere tollen Wärmepumpen gewinnen.

Aufwendige Dämmung verschlechtert dann langfristig eher den CO2-Ausstoss...

Wie es nun weiter geht: Institutionelle Akteure müssen Immobilen anders bewerten als Privatleute. Ein "wird schon nicht so kommen" oder "die AFD kippt das alles" sind keine seriösen Annahmen. Der Restwert des Immobilenbestands muss daher mit Verabschiedung des Gesetzes in der Regel mit "Bodenrichtwert - Abrisskosten" angesetzt werden (außer für A-Immobilien, wo sich Sanierung lohnt). Das wird einen heftigen Crash geben, da auch die Banken ihre Bücher korrigieren müssen.
Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.
Inhaltlich völlig falsch. Der Immobilienbestand ist auch mit neuen Renovierungsvorschriften nicht wertlos bzw. in einem Zustand, der den Abriss voraussetzt. Investitionsstau hat schon immer zu Abschlägen in Bewertungen geführt, war aber nie Grund für eine 0,00-Bewertung. Warum auch? Niemand reißt eine 400.000,-- Immobilie ab, nur weil Investitionen anstehen. Investitionen für Renovierungen und Modernisierungen müssen und mussten bei Bestandsobjekten schon immer vorgenommen werden. Das Problem für viele Leute ist nicht die Modernisierung an sich (die macht zumindest mittel- bis langfristig in diesem Fall ja finanziell Sinn), sondern dass es von bestimmten Gruppen als "Zwang" verkauft wird. Zwang hört sich halt erstmal doof an, auch wenn es in funktionierenden Staatswesen nunmal nicht ohne geht und jedes Gesetz in irgendeiner Form "Zwang" ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von chatmonster »

biofleisch hat geschrieben: 31.10.2023 - 21:09 Wie erwartet:
Die irrwitzige EU-Gebäuderichtlinie mit Sanierungszwang kommt (mit kleineren Kompromissen)
...
üssen.
Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.
Sag mal, wo kommt dieses kreative Schreibwerk her?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam »

Teddy75 hat geschrieben: 01.11.2023 - 10:13
biofleisch hat geschrieben: 31.10.2023 - 21:09 Wie erwartet:
Die irrwitzige EU-Gebäuderichtlinie mit Sanierungszwang kommt (mit kleineren Kompromissen)

Der europäische Immobilienbestand wird damit quasi über Nacht auf Schrottwert geschossen, denn Investoren müssen langfristig denken und können nicht 2025 in ein Objekt investieren, dass 2040 abgerissen werden muss oder dessen Sanierung völlig unklar ist.

Das ganze ist auch inhärent unlogisch, denn gemäß der Utopisten werden wir ja in 25 Jahren sowieso CO2-frei mit Wind, Sonne und grünem Elektrolyse-Wasserstoff Strom für unsere tollen Wärmepumpen gewinnen.

Aufwendige Dämmung verschlechtert dann langfristig eher den CO2-Ausstoss...

Wie es nun weiter geht: Institutionelle Akteure müssen Immobilen anders bewerten als Privatleute. Ein "wird schon nicht so kommen" oder "die AFD kippt das alles" sind keine seriösen Annahmen. Der Restwert des Immobilenbestands muss daher mit Verabschiedung des Gesetzes in der Regel mit "Bodenrichtwert - Abrisskosten" angesetzt werden (außer für A-Immobilien, wo sich Sanierung lohnt). Das wird einen heftigen Crash geben, da auch die Banken ihre Bücher korrigieren müssen.
Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.
Inhaltlich völlig falsch. Der Immobilienbestand ist auch mit neuen Renovierungsvorschriften nicht wertlos bzw........

Zwang hört sich halt erstmal doof an, auch wenn es in funktionierenden Staatswesen nunmal nicht ohne geht und jedes Gesetz in irgendeiner Form "Zwang" ist.
Naja wenn ein Staatswesen funktionieren würde, bräuchte man keinen Zwang, sondern würde, wie der Name schon sagt und in der Politik vergessen wurde, über Steuern steuern....
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MagnumPISkifam:

"Ein Leben ohne Skifoan ist zwar möglich, aber sinnlos."
2023/24 Hintertux,Feldberg,LaBresse,Selva
2022/23 Hintertux, Klinovec, Arlberg mit Lech, Zürs, Warth, Stuben, St.Christop, St Anton, Bublava/Bleiberg,, Klinovec, Espace Killy,Hintertux
2021/22 Hintertux, Feldberg, St.Moritz-Corviglia, Klinovec, SerfausFissLadis
2020/21 Zermatt, Ftan-Scuol
2019/20 mir war 7 bis 15Tage danach ziemlich coronerich...: :naja: WolkensteinSelva,Val diFassa, Arabba, Corvara, St.Christina, FlimsLaaxFalera, Klinovec, Stubaital
2018/19 Sierra Nevada, KlinovecNeklid,Othal, KlinovecNeklid, Feldberg, EngelbergTitlis, HaslibergMeieringen, GrindelwaldWengen, Klinovec, Stubaital
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Teddy75 hat geschrieben: 01.11.2023 - 10:13 Inhaltlich völlig falsch. Der Immobilienbestand ist auch mit neuen Renovierungsvorschriften nicht wertlos bzw. in einem Zustand, der den Abriss voraussetzt.
Wenn Du verkaufen musst, weil Du Dir die bürokratischen Vorgaben aus Brüssel nicht leisten kannst, wird dies automatisch zu Abschlägen führen und Du wirst zu einem ungünstigeren Kurs verkaufen als wenn Du in Deiner Verkaufsentscheidung frei wärst.
Teddy75 hat geschrieben: 01.11.2023 - 10:13 Investitionsstau hat schon immer zu Abschlägen in Bewertungen geführt, war aber nie Grund für eine 0,00-Bewertung. Warum auch? Niemand reißt eine 400.000,-- Immobilie ab, nur weil Investitionen anstehen.
Wenn Abriss und Neubau günstiger sind als eine Sanierung dann wird genau dies passieren. Alternativen wären eine Kernsanierung, bei der nur noch die tragenden Wände stehen bleiben. Hängt immer vom Einzelfall ab.
Teddy75 hat geschrieben: 01.11.2023 - 10:13 Investitionen für Renovierungen und Modernisierungen müssen und mussten bei Bestandsobjekten schon immer vorgenommen werden. Das Problem für viele Leute ist nicht die Modernisierung an sich (die macht zumindest mittel- bis langfristig in diesem Fall ja finanziell Sinn), sondern dass es von bestimmten Gruppen als "Zwang" verkauft wird. Zwang hört sich halt erstmal doof an, auch wenn es in funktionierenden Staatswesen nunmal nicht ohne geht und jedes Gesetz in irgendeiner Form "Zwang" ist.
Netter Versuch, Ursache und Wirkung umzudrehen. Nicht der Verursacher ist das Problem, sondern diejenigen, welche sich dazu eigene Gedanken machen.

In einem funktionierenden Rechtsstaat gilt zunächst einmal das Vertrauensprinzip und der Bestandsschutz. Massive Eingriffe in das Eigentum sind nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, etwa, wenn im Brandfall Fluchtwege fehlen oder Einsturzgefahr besteht. Wie alle Maßnahmen unterliegen solche Vorschriften dem Vorbehalt der Verhältnismässigkeit. Alles andere wäre nämlich Willkür. Deswegen dürfen auch weiter Oldtimer ohne Kat auf unseren Straßen fahren. Sie haben zwar keine Abgasreinigung, aber wegend er geringen Zahl und der typischerweise nur geringen Nutzung haben ihre Abgase keinerlei Relevanz. Bei älteren Heizungen hat der Gesetzgeber einen Ausstausch nach 30 Jahren vorgeschrieben, aber auch hier Ausnahmeregelungen vorgesehen, etwa bei selbst bewohnten Immobilien. Übrigens sieht das GEG bereits heute eine Sanierungspflicht älterer Gebäude bei Kauf, Erbschaft oder Schenkung vor, allerdings auch hier stets unter dem Vorbehalt der Verhältnismässigkeit, etwa wenn der Erbe schon zu alt ist oder eine Dämmung nur mit unverhältnismässig hohem Aufwand möglich wäre.

Bislang ist diese Gesellschaft gut damit gefahren, die Entscheidung über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen denen zu überlassen, welche die Situation im Einzelfall 1000x besser beurteilen können als irgendwelche Bürokraten in Brüssel.

Es bleibt daher abzuwarten, wie Brüssel am Ende das Gesetz gestaltet und ob die entgültige Fassung dann auch verfassungskonform ist.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen auf, das "Ötzi" nicht die ganze Zeit mit Gletschereis bedeckt sein musste:
https://www.archaeologie-online.de/nach ... rden-5460/
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

biofleisch hat geschrieben: 31.10.2023 - 21:09 Noch mal zum aufmerken: Der RESTWERT des ImmobilienBESTANDES wird auf Bodenrichtwert = Abrisskosten" gesetzt.

Es geht also um fast alle Immobilien! Alle die heute meinen, ihr saniertes Häusle (selbst mit Solar und Wärmepumpe) sei ja Altersversicherung genug, werden sich noch wundern...

Komplett irre diese stinkreichen Bürokraten.
Das hat aber auch nichts mit Bürokratie zu tun, sondern zum einen mit Steuerrecht/Kostenrechnung/Betriebswirtschaft. Vor allem aber mit die Haltbarkeit und Nutzbarkeit von Immobilien generell und den Ansprüchen der Bewohner. Wer will denn schon in einem unsanierten 50er Jahre Haus leben oder in einem Plattenbau. Darum beträgt die AfA auch 1,5% und genau das ist der Knackpunkt bei den ganzen Anlegergeschichten. Darum gilt ja auch die alte Regel, dass nur drei Dinge entscheidend sind: Die Lage, die Lage und die Lage. Denn der Grundwert sink auf guten Standorten never ever.
Man sieht das hier laufend: EFH aus den 60ern bis 80ern werden abgerissen und durch Wohnblöcke ersetzt und zwar spätestens dann, wenn die Besitzer dort nicht mehr alleine leben können sondern ins Heim gehen oder in eine Wohnung.


Ach ja. Deine Quelle Zacki schreibt ja auch sinngemäß dass man eh nichts machen kann, weil alles zu teuer ist und jede Einzelmaßnahmen ineffizient.

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