Es ist sehr amüsant, wenn so manche hier immer wissen, was die anderen so gemacht haben und wie sie sich dabei fühlen. Auch ich habe mein "Eigenheim aufgepeppt"! Aber nicht mit 100k€, sondern habe die vorhandene PV-Anlage von 4kWp auf 9,5kWp erweitert und einen Speicher mit 14kWh angeschafft. Hat ca. 20k€ gekostet. Damit erspare ich mir pro Jahr ca. 3000-4000€ an Strom- und Spritkosten, da auch ein E-Auto Einzug gehalten hat. Stimmt da dein/mein Rechenmodell? Das rechnet sich sowohl monetär alsauch was die CO2-Bilanz fürs Klima anlangt!biofleisch hat geschrieben: 15.11.2023 - 21:36 Im übrigen: Eine große Klima "Diskussion" ist das hier schon lange nicht mehr (Titel des Threads). Es ist eher die woke IdeologieBubble von Leuten, welche ihr Eigenheim für 100000€ aufgepeppt haben und sich jedes Jahr freuen, 2000€ Stromkosten (im Sommer) zu sparen. Dass diese 2000 Euro von allen anderen Stromnutzern BEZAHLT werden müssen interessiert diese Leute nicht. Hauptsache "ihr" Rechenmodell stimmt. Ganz schön asozial diese denke...
Die große Klima-Diskussion
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Re: Die große Klima-Diskussion
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Re: Die große Klima-Diskussion
Immer fragen wer die Einspeisung und das eAuto subventioniert, erst dann wäre es volkswirtschaftlich keine Milchmädchenrechnung mehr.
Klimabezogen bleibt sie es so oder, auch wenn sie ein bisschen negativer ist.
Bin übrigens auch aufs Marketing reingefallen.
PS: mit PV und Speicher mag das für Dein von der Allgemeinheit subventioniertes Geldbeutelchen stimmen... aber immer nur solang nix kaputt geht...
Man muss halt dran glauben... Es gibt aber schlimmere Glaubensrichtungen
Klimabezogen bleibt sie es so oder, auch wenn sie ein bisschen negativer ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Deutschland hat kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem. Namentlich sind das vor allem die mittlerweile völlig ausgeuferten Sozialleistungen, die mit. ca. 250 Mrd € 50% des Bundeshaushaltes betragen. FÜNFZIG %.Wooly hat geschrieben: 15.11.2023 - 16:49
Da die Investitionen ja immer noch genauso Sinn machen, wird jetzt Herr Lindner vielleicht doch irgendwann eingestehen müssen, das in Zeiten wie diesen Investitionen auch möglich sein müssen trotz der heiligen FDP Kuh "Schuldenobergrenze" ... und das man das Kind dann einfach beim Namen nennt, und nicht "Sondervermögen" ... aber ob er das hinbekommt ... ich habe da ja meine starken Zweifel ...![]()
Da muss man ran. Dann hat man auch wieder Geld für andere Projekte.
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Re: Die große Klima-Diskussion
ca. 17% laut Statistika gemittelt 2023. Und das hat nichts mit "müssen" zu tun, aber da die eigene Erzeugung mit Gas/Kohle teurer ist als der Import macht es mehr Sinn zu importieren als selber zu erzeugen. Natürlich zahlen wir im Augenblick als Netto-Abnehmer mit viel Erneuerbaren mehr, da gebe ich dir völlig Recht, aber mit lächerlich hat das nichts zu tun.biofleisch hat geschrieben: 15.11.2023 - 21:36 Stimmt teilweise - wir "müssen" teilweise zu lächerlichen Preisen EXportieren und dann zu anderen Zeiten TEUER Importieren.
Erstes Halbjahr 2023 52% Anteil am gesamten Strommix in Deutschland, Tendenz ständig steigend ... das ist doch schon ordentlich, und kommt TROTZ noch fehlender Speichermöglichkeiten schon jetzt an. Dieses Jahr wurde endlich der Bau der SüdLink Trasse angefangen, und mit der Wasserstoffstrategie auch an der Steigerung der Speichermöglichkeiten gearbeitet. Es geht halt darum Alles gleichzeitig zu machen und endlich mal anzugehen, und nicht immer alles aufzuschieben, weil etwas nicht ganz perfekt ist und damit alles auszubremsen. Wenn wir uns nur die letzten 5 Jahre ansehen, gibt es so viele Faktoren, die wir eh nicht voraussehen können, das man nicht JEDE Eventualität zu 100% planen kann ... eh ein sehr deutsches Vorgehen, und ich dachte die Regelwut stinkt inzwischen allen ...biofleisch hat geschrieben: 15.11.2023 - 21:36 Man muss schon ziemlich ideologisch gebrandet sein, um nicht zu erkennen, dass es deutlich wichtiger wäre SPEICHERKapazitäten ZUERST aufzubauen und DANN erst Produktion anzukurbeln
So wie das aktuell läuft gleicht es den Schildbürgern, welche die Sonne ins Rathaus tragen und dort drinnen beim ausschütten dennoch "Hurra ist alles so schön hell hier" rufen.
Ich habe eher das Gefühl, das hier ein seltsamer Abwehrkampf gegen neue Technologien geführt wird, nur weil sie aus der für unsere wackeren Forenkämpfer gegen den Energiewandel aus der falschen politischen Ecke kommen. Ein Mehrfamilienhaus, gut saniert/gedämmt und mit Solar/ordentliches Heizung betrieben spart dem Mieter genauso Geld wie die umgebaute Gründerzeitvilla ... und wenn man in das "Rechenmodell" mal alle Kosten des Klimawandels einrechnet, dann bin ich froh das die meisten Bürger besser rechnen können als Biofleisch .... die zahlen wir nämlich auch alle als Steuerzahler.biofleisch hat geschrieben: 15.11.2023 - 21:36 Im übrigen: Eine große Klima "Diskussion" ist das hier schon lange nicht mehr (Titel des Threads). Es ist eher die woke IdeologieBubble von Leuten, welche ihr Eigenheim für 100000€ aufgepeppt haben und sich jedes Jahr freuen, 2000€ Stromkosten (im Sommer) zu sparen. Dass diese 2000 Euro von allen anderen Stromnutzern BEZAHLT werden müssen interessiert diese Leute nicht. Hauptsache "ihr" Rechenmodell stimmt. Ganz schön asozial diese denke...
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ich habe es schon seit Tagen so im Gefühl gehabt, wooly hat Zeit, will es wissen und deshalb sind wir nun endlich im postfaktischen Nein Doch Niveau gelandet.
Viel Spass:
https://youtu.be/w4aLThuU008?si=G3mOPEoFGGgznsvE
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Re: Die große Klima-Diskussion
Nein, das sind nicht die Sozialleistungen, das ist der Sozialhaushalt, der besteht aus:don pipone hat geschrieben: 15.11.2023 - 22:20 Deutschland hat kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem. Namentlich sind das vor allem die mittlerweile völlig ausgeuferten Sozialleistungen, die mit. ca. 250 Mrd € 50% des Bundeshaushaltes betragen. FÜNFZIG %.
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Man kann über Sozialhilfe/Bürgergeld ja streiten, aber man sollte schon sauber differenzieren, sonst bekommt das gleich so einen Bild Touch ... die Sozialhilfeausgaben/Soziallleistungen gesamt 2022 betrugen 14,9 Milliarden Euro netto, darunter fallen
- Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
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- Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und Hilfe in anderen Lebenslagen
Ob man mit Mindestlohn und Bürgergeld einen easy schlanken Fuß machen kann, soll dann jeder selber für sich entscheiden ...
P.S. Und jetzt zurück zum Klima, da geht doch auch eine Menge Polemisierung ...
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Re: Die große Klima-Diskussion
Meine Einspeisung ist absolut nicht subventioniert, da ich in Ö lebe und einen börsenorientierten (AWATTAR) Stromtarif habe!skifam hat geschrieben: 15.11.2023 - 22:08 Immer fragen wer die Einspeisung und das eAuto subventioniert, erst dann wäre es volkswirtschaftlich keine Milchmädchenrechnung mehr.
Klimabezogen bleibt sie es so oder, auch wenn sie ein bisschen negativer ist.
Mein Auto wurde mit 2000€ (von 60000€) und die PV-Anlage mit ca. 3000€ (von 20000€) subventioniert. Zum Glück habe ich nicht deinen Glauben...skifam hat geschrieben: 15.11.2023 - 22:08PS: mit PV und Speicher mag das für Dein von der Allgemeinheit subventioniertes Geldbeutelchen stimmen... aber immer nur solang nix kaputt geht...
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Re: Die große Klima-Diskussion
Spritkosten bestehen zu einem großen Teil aus Steuern, mit denen u.a. der Bau und Unterhalt von Straßen und alles mögliche finanziert wird. Wenn sich eines fernen Tages zu viele Leute ein E-Auto angeschafft haben, wird der Staat schon einen Weg finden, das Geld, was er vorher durch die Mineralölsteuer eingenommen hat, auf anderem Weg von den E-Autofahrern einzutreiben. Dann wird der Preisvorteil eines E-Autos dahin schmelzen wie Jürgen Trittins Kugel Eis für die Energiewende in der Sonne. Und da E-Autos die Energie effizienter nutzen, werden, so vermute ich, die Steuern sogar noch höher ausfallen als heute auf Sprit.TONI_B hat geschrieben: 15.11.2023 - 22:00 Damit erspare ich mir pro Jahr ca. 3000-4000€ an Strom- und Spritkosten, da auch ein E-Auto Einzug gehalten hat.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion
Und wo genau ist da jetzt das Problem? Im Augenblick sind E-Autos klar subventioniert, weil der Staat ein Interesse hat das mehr Leute auf E umsteigen. Wenn dieser Wechsel passiert ist, müssen natürlich trotzdem noch Strassen saniert werden etc. ... und dazu werden auch wieder die normalen Steuern erhoben werden.NeusserGletscher hat geschrieben: 16.11.2023 - 08:08 Spritkosten bestehen zu einem großen Teil aus Steuern, mit denen u.a. der Bau und Unterhalt von Straßen und alles mögliche finanziert wird. Wenn sich eines fernen Tages zu viele Leute ein E-Auto angeschafft haben, wird der Staat schon einen Weg finden, das Geld, was er vorher durch die Mineralölsteuer eingenommen hat, auf anderem Weg von den E-Autofahrern einzutreiben. Dann wird der Preisvorteil eines E-Autos dahin schmelzen wie Jürgen Trittins Kugel Eis für die Energiewende in der Sonne.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Zweckoptimismismus macht aus dem Schildbürger noch lange keinen intelligenten Menschen.Wooly hat geschrieben: 15.11.2023 - 22:49 Erstes Halbjahr 2023 52% Anteil am gesamten Strommix in Deutschland, Tendenz ständig steigend ... das ist doch schon ordentlich, und kommt TROTZ noch fehlender Speichermöglichkeiten schon jetzt an. Dieses Jahr wurde endlich der Bau der SüdLink Trasse angefangen, und mit der Wasserstoffstrategie auch an der Steigerung der Speichermöglichkeiten gearbeitet. Es geht halt darum Alles gleichzeitig zu machen und endlich mal anzugehen, und nicht immer alles aufzuschieben, weil etwas nicht ganz perfekt ist und damit alles auszubremsen. Wenn wir uns nur die letzten 5 Jahre ansehen, gibt es so viele Faktoren, die wir eh nicht voraussehen können, das man nicht JEDE Eventualität zu 100% planen kann ... eh ein sehr deutsches Vorgehen, und ich dachte die Regelwut stinkt inzwischen allen ...
Du schreibst da oben was von 52% im ersten Halbjahr. Umgerechnet ist das dann wohl ~25% im ganzen Jahr. So macht man aus einer kleinen Zahl eine größere. Zudem ist da nicht berücksichtigt, dass wegen der Bärblödschen "Verstopfung" im Stromnetz, weitere xx% der Produktionsanlagen aka Windräder abgeschaltet werden mussten, weil es schlicht keine Abnehmer für den Strom gab.
Ich würde empfehlen sich mal GRUNDLEGEND mit den Notewendigkeiten bei der effizienten Stromproduktion und Verteilung in einer VOLKSWIRTSCHAFT zu beschäftigen. Die Beispiele mit kleinen Heimanlagen, welche zu einem übergroßen Anteil (>90%) NICHT komplett AUTARK über ein ganzes Jahr ALLE Bedürfnisse (Strom, Heizen) erfüllen können, sind schlicht und ergreifend der Beweis, dass es ohne ausreichende Speichermöglichkeit in GANZ GROSSEM UMFANG nicht gehen kann!
Du kannst es drehen wie du willst. Du trägst Licht ins Rathaus und willst dass alle "Hurra" schreien.
Der Witz mit Wasserstoff ist auch noch komplett unausgegoren und wenn man die "Erfolgsstories" dieses Weges in den letzten 20 Jahren beobachte hat, weiß man dass es ein Rohrkrepierer war und vermutlich auch bleiben wird.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Stromkosten auch.NeusserGletscher hat geschrieben: 16.11.2023 - 08:08 Spritkosten bestehen zu einem großen Teil aus Steuern
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artike ... tlich.html
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Re: Die große Klima-Diskussion
Rechnet sich denn der große Speicher in Verbindung mit dem E-Auto?TONI_B hat geschrieben: 15.11.2023 - 22:00Es ist sehr amüsant, wenn so manche hier immer wissen, was die anderen so gemacht haben und wie sie sich dabei fühlen. Auch ich habe mein "Eigenheim aufgepeppt"! Aber nicht mit 100k€, sondern habe die vorhandene PV-Anlage von 4kWp auf 9,5kWp erweitert und einen Speicher mit 14kWh angeschafft. Hat ca. 20k€ gekostet. Damit erspare ich mir pro Jahr ca. 3000-4000€ an Strom- und Spritkosten, da auch ein E-Auto Einzug gehalten hat. Stimmt da dein/mein Rechenmodell? Das rechnet sich sowohl monetär alsauch was die CO2-Bilanz fürs Klima anlangt!biofleisch hat geschrieben: 15.11.2023 - 21:36 Im übrigen: Eine große Klima "Diskussion" ist das hier schon lange nicht mehr (Titel des Threads). Es ist eher die woke IdeologieBubble von Leuten, welche ihr Eigenheim für 100000€ aufgepeppt haben und sich jedes Jahr freuen, 2000€ Stromkosten (im Sommer) zu sparen. Dass diese 2000 Euro von allen anderen Stromnutzern BEZAHLT werden müssen interessiert diese Leute nicht. Hauptsache "ihr" Rechenmodell stimmt. Ganz schön asozial diese denke...
Das E-Auto nimmt sich ja relativ viel von deinem erzeugten Strom (gut du lädst vermutlich nicht jeden Tag)
Ich würde mir ja eine bidirektionale Nutzung in Verbindung mit dem E-Auto wünschen, so dass ich den Speicher vom E-Auto oder Plugin für den Strombedarf des Hauses nutzen kann. Mit einem intelligenten Management sollte das eigentlich gut möglich sein, sodass das Auto auch immer noch morgens genug Strom hat. Vor allem wenn ich überlege, dass unser Strombedarf vom Haushaltsstrom 5-7kWh pro Tag sind und das somit für das E-Auto zu vernachlässigen wäre. Selbst die WP könnte ich mit der E-Auto Batterie abdecken
Aber ich denke da wird sich noch was am Markt tun
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ich habe nicht von einem Problem gesprochen. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass sich niemand der Illusion hingeben sollte, dass die Kosten für den Betrieb eines E-Autos auf Ewig so niedrig sein werden, weil sich der Staat die entgangen Einnahmen aus Mineralölsteuer und Co eines Tages auf andere Weise holen wird,Wooly hat geschrieben: 16.11.2023 - 08:40Und wo genau ist da jetzt das Problem? Im Augenblick sind E-Autos klar subventioniert, weil der Staat ein Interesse hat das mehr Leute auf E umsteigen. Wenn dieser Wechsel passiert ist, müssen natürlich trotzdem noch Strassen saniert werden etc. ... und dazu werden auch wieder die normalen Steuern erhoben werden.NeusserGletscher hat geschrieben: 16.11.2023 - 08:08 Spritkosten bestehen zu einem großen Teil aus Steuern, mit denen u.a. der Bau und Unterhalt von Straßen und alles mögliche finanziert wird. Wenn sich eines fernen Tages zu viele Leute ein E-Auto angeschafft haben, wird der Staat schon einen Weg finden, das Geld, was er vorher durch die Mineralölsteuer eingenommen hat, auf anderem Weg von den E-Autofahrern einzutreiben. Dann wird der Preisvorteil eines E-Autos dahin schmelzen wie Jürgen Trittins Kugel Eis für die Energiewende in der Sonne.
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Re: Die große Klima-Diskussion
14 kWh ist nicht sehr groß, wenn Du damit eine Wärmepumpe betreiben musst. Und das E-Auto steht werktags in der Regel auch nicht zur Mittagzeit zu Hause an der Wallbox. Rechnen wird es sich unterm Strich vermutlich schon, weil Batterien relativ lange halten und die Wartungskosten eher vernachlässigbar sind. Schätzungsweise so nach 10-15 Jahren (lt. Internet), sofern nicht vorzeitig größere Reparaturen anstehen.flomaso hat geschrieben: 16.11.2023 - 09:11 Rechnet sich denn der große Speicher in Verbindung mit dem E-Auto?
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Re: Die große Klima-Diskussion
Welche Vergütung bekommst Du da im Jahresmittel für eine Kilowattstunde Strom?TONI_B hat geschrieben: 16.11.2023 - 06:13 Meine Einspeisung ist absolut nicht subventioniert, da ich in Ö lebe und einen börsenorientierten (AWATTAR) Stromtarif habe!
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Re: Die große Klima-Diskussion
Also das Auto von meiner Frau steht eigentlich immer zu HauseNeusserGletscher hat geschrieben: 16.11.2023 - 09:2314 kWh ist nicht sehr groß, wenn Du damit eine Wärmepumpe betreiben musst. Und das E-Auto steht werktags in der Regel auch nicht zur Mittagzeit zu Hause an der Wallbox. Rechnen wird es sich unterm Strich vermutlich schon, weil Batterien relativ lange halten und die Wartungskosten eher vernachlässigbar sind. Schätzungsweise so nach 10-15 Jahren (lt. Internet), sofern nicht vorzeitig größere Reparaturen anstehen.flomaso hat geschrieben: 16.11.2023 - 09:11 Rechnet sich denn der große Speicher in Verbindung mit dem E-Auto?
Zumindest ab Mittags, von daher würde sich das für uns lohnen und ich müsste keinen extra Speicher anschaffen.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Frage an die Experten:
über das angebliche Klima in einigen Jahren und sogar Jahrzehnten legt man sich schon ziemlich fest; aber wieso bekommen die Meteorologen nicht einmal eine genaue Wettervorhersage von morgen hin?
über das angebliche Klima in einigen Jahren und sogar Jahrzehnten legt man sich schon ziemlich fest; aber wieso bekommen die Meteorologen nicht einmal eine genaue Wettervorhersage von morgen hin?
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Re: Die große Klima-Diskussion
Dass die Stromkosten zu einem grossen Teil aus Steuer bestehen ist so nicht richtig. Wie z.B . die Netznutzung in anderen Ländern abgerechnet wir weis ich nich, mag vielleicht aussehen wie eine Steuer ist im Endeffekt sber eine Gebühr.
Wenn ich die gesamte auf Benzin erhobenen Steuern nehme und dass auf Strom umrechne ergibt das für CH einen Betrag von ca. O.40Fr/kwh wo der Strom für Autos teurer sein müsste um die Ausfälle zu kompensieren.
Es war noch die Frage ob ich eine Diktatur wünsche.
Nein, tu ich nicht. Man muss aber aufpassen dass man bein Solar- oder Windstromthema die wirklich betroffenen abstimmen lässt und nicht auch diejenigen wo nur meinen sie seien betroffen. Bei Verkehrswegen oder anderer Infeastruktur ist sichtbar wer irgendwie betroffen ist und wer profitiert oder nicht, beim Stom ist dass nicht der Fall. Ausserdem glauben eh noch immer zu viele dass der Strom aus der Steckdose komme, zwei drei mehrstündige Blackouts würden diesbezüglich nicht schaden und könnten dann doch eine Meinungsänderung bewirken.
Am effektivsten wäre aber eine Strafgebühr für Gemeinden wo nichts selber unternehmen oder sich nicht zumindest an anderen Projekt beteiligen. Wenn es dann den ewigen und zu allem Neinsagern steuerlich an den eigenen Geldsack gehen würde könnte das wahre Wunder in Form von Ja-Stimmen vewirken.
Was heisst das Konkret?
Hätte in den 50ern und 60ern jeder unter den gleichen Voraussetzungen wie sie heute sind seine Meinung kundtun können stünde hier keine einzige Staumauer.
Dad wäre jetzt glaube ich eher suboptimal.
Wenn ich die gesamte auf Benzin erhobenen Steuern nehme und dass auf Strom umrechne ergibt das für CH einen Betrag von ca. O.40Fr/kwh wo der Strom für Autos teurer sein müsste um die Ausfälle zu kompensieren.
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Nein, tu ich nicht. Man muss aber aufpassen dass man bein Solar- oder Windstromthema die wirklich betroffenen abstimmen lässt und nicht auch diejenigen wo nur meinen sie seien betroffen. Bei Verkehrswegen oder anderer Infeastruktur ist sichtbar wer irgendwie betroffen ist und wer profitiert oder nicht, beim Stom ist dass nicht der Fall. Ausserdem glauben eh noch immer zu viele dass der Strom aus der Steckdose komme, zwei drei mehrstündige Blackouts würden diesbezüglich nicht schaden und könnten dann doch eine Meinungsänderung bewirken.
Am effektivsten wäre aber eine Strafgebühr für Gemeinden wo nichts selber unternehmen oder sich nicht zumindest an anderen Projekt beteiligen. Wenn es dann den ewigen und zu allem Neinsagern steuerlich an den eigenen Geldsack gehen würde könnte das wahre Wunder in Form von Ja-Stimmen vewirken.
Was heisst das Konkret?
Hätte in den 50ern und 60ern jeder unter den gleichen Voraussetzungen wie sie heute sind seine Meinung kundtun können stünde hier keine einzige Staumauer.
Dad wäre jetzt glaube ich eher suboptimal.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Für alle, die an Sachargumenten interessiert sind:
meine PV-Anlage produziert ca. 10000kWh pro Jahr. 5000kWh (1500kWh davon aus dem Netz) brauche ich für 30000km pro Jahr für das Auto, 2500kWh für den Haushalt und 4000kWh gehen ins Netz. Bezüglich der Einspeisetarife bzw. Stromkosten kann ich nur auf die HP von AWATTAR verweisen, da sich diese stündlich ändern bzw. der Einspeisetarif immer für ein Monat im voraus festgelegt wird. Im Moment sind es ca. 10ct/kWh. Beim Bezug reicht die Spanne von -(!)5cht/kWh bis zu 20ct/kWh (reine Energiekosten). So lade ich das Auto immer wieder am Wochenende, wenn die Preise extrem niedrig sind - falls nicht genug von der Sonne kommt.
Der 14kWh Speicher hat den Grad der Autonomie von knapp 20% auf knapp 70% - übers Jahr gerechnet - erhöht. Von Mitte/Ende Februar bis Mitte/Ende Oktober sind wir defacto autonom! Ohne E-Auto würden wir pro Jahr nur ca. 100-200kWh aus dem Netz brauchen.
Noch heizen wir mit Gas, aber eine Wärmepumpe wird in den nächsten zwei Jahren eingebaut werden. Denn gehen wir in Pension und das E-Auto wird statt 30000km nur mehr 10000km pro Jahr bewegt werden, weil die Farten zur Arbeit wegfallen werden. Falls die Preise für die Speicher weiter fallen, werden diesen dann auch verdoppeln.
Damit ist dann auch ein netzdienliches Laden und Entladen möglich!
meine PV-Anlage produziert ca. 10000kWh pro Jahr. 5000kWh (1500kWh davon aus dem Netz) brauche ich für 30000km pro Jahr für das Auto, 2500kWh für den Haushalt und 4000kWh gehen ins Netz. Bezüglich der Einspeisetarife bzw. Stromkosten kann ich nur auf die HP von AWATTAR verweisen, da sich diese stündlich ändern bzw. der Einspeisetarif immer für ein Monat im voraus festgelegt wird. Im Moment sind es ca. 10ct/kWh. Beim Bezug reicht die Spanne von -(!)5cht/kWh bis zu 20ct/kWh (reine Energiekosten). So lade ich das Auto immer wieder am Wochenende, wenn die Preise extrem niedrig sind - falls nicht genug von der Sonne kommt.
Der 14kWh Speicher hat den Grad der Autonomie von knapp 20% auf knapp 70% - übers Jahr gerechnet - erhöht. Von Mitte/Ende Februar bis Mitte/Ende Oktober sind wir defacto autonom! Ohne E-Auto würden wir pro Jahr nur ca. 100-200kWh aus dem Netz brauchen.
Noch heizen wir mit Gas, aber eine Wärmepumpe wird in den nächsten zwei Jahren eingebaut werden. Denn gehen wir in Pension und das E-Auto wird statt 30000km nur mehr 10000km pro Jahr bewegt werden, weil die Farten zur Arbeit wegfallen werden. Falls die Preise für die Speicher weiter fallen, werden diesen dann auch verdoppeln.
Damit ist dann auch ein netzdienliches Laden und Entladen möglich!
Zuletzt geändert von TONI_B am 16.11.2023 - 10:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Ernsthaft? Ich dachte, der Unterschied zwischen Wetter und Klima sei mittlerweile bekannt...MarcoS_Skiing hat geschrieben: 16.11.2023 - 10:16 Frage an die Experten:
über das angebliche Klima in einigen Jahren und sogar Jahrzehnten legt man sich schon ziemlich fest; aber wieso bekommen die Meteorologen nicht einmal eine genaue Wettervorhersage von morgen hin?
![]()
Die Wettervorhersage (von seriösen Quellen: DWD, ZAMG) hat über 90% Trefferquote für die nächsten 1-3Tage!
Die Klimamodelle rechnen - wie der Name schon sagt: MODELLE!
Diese Modelle haben eine gewisse Bandbreite, die über den Input vorgegeben wird: es bleibt so wie es ist, oder wir sparen CO2 ein, oder blasen noch mehr in die Luft usw. Es sind also Szenarien, damit man sich vorstellen kann, was möglich ist. Sollte ein größerer Vulkan ausbrechen, müssten die Modelle neu gefüttert werden und man sieht, wie sich das auswirken könnte.
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Re: Die große Klima-Diskussion
Stimmt. Das habe ich unsauber benannt. Trotzdem ist das m.E. in seiner Gesamtheit mittlerweile deutlich zu ausgeufert und darf nicht 50% des gesamten Haushaltes ausmachen. In anderen Ländern, die sich im Sozialen nicht hinter Deutschland verstecken müssen (bspw. Skandinavien, Benelux, Österreich) liegen die prozentualen Anteile m.W.n. zum Teil deutlich niedriger.Wooly hat geschrieben: 16.11.2023 - 00:18
Nein, das sind nicht die Sozialleistungen, das ist der Sozialhaushalt, der besteht aus:
Man kann das sicher auch schlanker und günstiger, bei vergleichbarem Niveau, organisieren. Und das passiert nur, wenn sich der Staat nicht munter einfach immer weiter verschulden kann. Prinzipiell habe ich auch gar nichts gegen Schulden für (Klima)-Investitionen. Aber erst wenn ich weiß, dass an anderer Stelle ( nicht nur beim Sozialen, aber das ist halt der größte Block) ernsthafte Einsparanstrengungen unternommen werden. Bei uns hat sich in der öffentlichen Hand einfach vieles über Jahrzehnte ineffizient verselbstständigt ohne je hinterfragt zu werden. Man muss nur an das Thema Gesundheitsämter und ihre Faxe denken....
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Re: Die große Klima-Diskussion
Vielen Dank für Deine ausführlichen Erläuterungen. Du hast nicht zufällig auch einen Energiezähler am Speicher, der darüber Auskunft gibt, wie viel Energie übers Jahr der Speicher tatächlich abgibt? Lädst Du den Speicher nur über Solar oder auch aus dem Netz, wenn die Kosten niedrig und die Prognose für die nächsten Tage schlecht ist? Ich denke, mit ein paar technischen Eingriffen sollte es auch möglich sein, bei längerer Schlechtwetterperiode die Speicher zu günstigen Konditionen aus dem Netz zu laden und dann Strom aus dem Speicher zu ziehen, wenn die Kosten viermal so hoch liegen.TONI_B hat geschrieben: 16.11.2023 - 10:49 Der 14kWh Speicher hat den Grad der Autonomie von knapp 20% auf knapp 70% - übers Jahr gerechnet - erhöht.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion
Das eine der allergrößten Krücken die fehlende Digitalisierung ist, ist auch mir klar. Das kostet viel Geld, und viel Zeit.don pipone hat geschrieben: 16.11.2023 - 11:05 Man kann das sicher auch schlanker und günstiger, bei vergleichbarem Niveau, organisieren. Und das passiert nur, wenn sich der Staat nicht munter einfach immer weiter verschulden kann. Prinzipiell habe ich auch gar nichts gegen Schulden für (Klima)-Investitionen. Aber erst wenn ich weiß, dass an anderer Stelle ( nicht nur beim Sozialen, aber das ist halt der größte Block) ernsthafte Einsparanstrengungen unternommen werden. Bei uns hat sich in der öffentlichen Hand einfach vieles über Jahrzehnte ineffizient verselbstständigt ohne je hinterfragt zu werden. Man muss nur an das Thema Gesundheitsämter und ihre Faxe denken....
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Re: Die große Klima-Diskussion
Biofleisch jetzt wirklich, stell dich nicht dümmer an als du bis ... im Augenblick im ersten Halbjahr 2023 beträgt der Anteil an Erneuerbaren am gesamten Strommix ca. 52%, Tendenz die letzten Jahre steigend, auf das Jahr gerechnet dann vielleicht 53-54%. Und warum Frau Bäerbock und Herr Habeck am schleppenden Ausbau von Stromtrassen schuld sind kann ich jetzt auch nicht so nachvollziehen ... aber im Zweifelsfall sind die ja aktuell immer schuld.biofleisch hat geschrieben: 16.11.2023 - 08:58 Du schreibst da oben was von 52% im ersten Halbjahr. Umgerechnet ist das dann wohl ~25% im ganzen Jahr. So macht man aus einer kleinen Zahl eine größere. Zudem ist da nicht berücksichtigt, dass wegen der Bärblödschen "Verstopfung" im Stromnetz, weitere xx% der Produktionsanlagen aka Windräder abgeschaltet werden mussten, weil es schlicht keine Abnehmer für den Strom gab.
Das diskutieren wir ja jetzt schon die letzten zig Seiten, wie das am besten und effizientesten passieren kann, und mit welchen Technologieen. Noch nicht mitbekommen ?? Und Politik / Wissenschaft ebenso, seit vielen Jahren.biofleisch hat geschrieben: 16.11.2023 - 08:58 Ich würde empfehlen sich mal GRUNDLEGEND mit den Notewendigkeiten bei der effizienten Stromproduktion und Verteilung in einer VOLKSWIRTSCHAFT zu beschäftigen. Die Beispiele mit kleinen Heimanlagen, welche zu einem übergroßen Anteil (>90%) NICHT komplett AUTARK über ein ganzes Jahr ALLE Bedürfnisse (Strom, Heizen) erfüllen können, sind schlicht und ergreifend der Beweis, dass es ohne ausreichende Speichermöglichkeit in GANZ GROSSEM UMFANG nicht gehen kann!
Wasserstoff als Speichermöglichkeit von erneuerbarer Energie ist schon lange ein Thema, das EINE der Lösungen sein kann. Unausgegoren ist nur, das dann man damit PKW´s Tanken will ... aber ich glaube da sind wir inzwischen drüber ... inzwischen ist schon klar, was sinnvoll sein könnte und was nicht ... vielleicht mal den Wissenstand auffrischenbiofleisch hat geschrieben: 16.11.2023 - 08:58 Der Witz mit Wasserstoff ist auch noch komplett unausgegoren und wenn man die "Erfolgsstories" dieses Weges in den letzten 20 Jahren beobachte hat, weiß man dass es ein Rohrkrepierer war und vermutlich auch bleiben wird.
https://www.goerg.de/de/aktuelles/veroe ... usgegangen.
Zuletzt geändert von Wooly am 16.11.2023 - 15:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion
"Die Wettervorhersage (von seriösen Quellen: DWD, ZAMG) hat über 90% Trefferquote für die nächsten 1-3Tage!"TONI_B hat geschrieben: 16.11.2023 - 10:54Ernsthaft? Ich dachte, der Unterschied zwischen Wetter und Klima sei mittlerweile bekannt...MarcoS_Skiing hat geschrieben: 16.11.2023 - 10:16 Frage an die Experten:
über das angebliche Klima in einigen Jahren und sogar Jahrzehnten legt man sich schon ziemlich fest; aber wieso bekommen die Meteorologen nicht einmal eine genaue Wettervorhersage von morgen hin?
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Die Wettervorhersage (von seriösen Quellen: DWD, ZAMG) hat über 90% Trefferquote für die nächsten 1-3Tage!
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Diese Modelle haben eine gewisse Bandbreite, die über den Input vorgegeben wird: es bleibt so wie es ist, oder wir sparen CO2 ein, oder blasen noch mehr in die Luft usw. Es sind also Szenarien, damit man sich vorstellen kann, was möglich ist. Sollte ein größerer Vulkan ausbrechen, müssten die Modelle neu gefüttert werden und man sieht, wie sich das auswirken könnte.
Das ist mal ne GANZ steile These!
Aber ja, hauptsache man haut mal ne Zahl raus.
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