Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

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Kapi
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Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Kapi »

...will Der Spiegel herausgefunden haben:

https://www.spiegel.de/ausland/oesterre ... 6b2a84df45
A bisserl woas gehd ollaweil.

MrGaunt
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von MrGaunt »

Da sich der Artikel hinter der Paywall befindet ein paar Kernpunkte:
- Lech hat sich mit dem Projekt möglicherweise finanziell übernommen
- "Streng genommen ist Lech pleite, wenn man berücksichtigt, dass in den kommenden fünf Jahren 48 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen nötig wären, dieses Geld aber größtenteils nicht mehr da ist" sagt ein kritischer Gemeinderat.
- Bürgermeister Gerhard Lucian: "Noch schlafe ich gut", vergleicht es mit anderen Leuchturmprojekten wie dem Stephansdom in Wien oder Notre-Dame
- noch fehlen Pächter für Handelsflächen und Gastrononomie
- Eingeborene sind frustriert über reiche und teils selbst in Schwierigkeiten geratene Hinzugezogene bzw. Investoren wie Benko, Wolf, Deripaska
- Verschuldung hat sich in 2022 auf 55 Millionen verdreifacht und wird auf 70 Millionen steigen, Opposition befürchtet "unaufhaltsame Schuldenspirale"
- Bürgermeister behauptet Panikmache von einigen Wenigen und meint "wenn wir um 100.000 Nächtigungen pro Jahr zulegen, dann isch das Ganze schnell bezahlt"
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albe-fr
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von albe-fr »

danke fuer die Zusammenfassung.
MrGaunt hat geschrieben: 23.12.2023 - 21:26 [...]
- Bürgermeister Gerhard Lucian: "Noch schlafe ich gut", vergleicht es mit anderen Leuchturmprojekten wie dem Stephansdom in Wien oder Notre-Dame
[...]
da musste ich am frühen Morgen in die Tischkante beissen... hat der gute Mann den Bezug zur Realität verloren? oder erwartet er, dass das Gemeindezentrum ueber kurz oder lang von der Unesco in die Liste der Bauten des Weltkulturerbes übernommen wird?
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F. Feser
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von F. Feser »

Das hab ich mir tatsächlich auch gedacht. Ich kenne die beiden anderen Objekte und auch das GZ - zumindest von außen. Aber der Vergleich von wirklich monumental bedeutenden Bauten der vergangenen Jahrhunderte mit diesem 08/15 Standard Mixed Use Büdchen - sorry. Da muss einer bei der Christmette ein bisschen viel Weihrauch abbekommen haben…
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Tannberg
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Tannberg »

Ich glaub er will genau sagen das das Gemeindezentrum im Gegenteil zu Notre Dame und Stephansdom KEIN Denkmal ist, das nur viel Geld kostet, aber Nächtigungen bringen soll, und sich so züruck bezahlt...
Vergleich: Flexenbahn kostete 45 Millionen. Ich glaub das Gemeindezentrum ist eine bessere Investition....
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albe-fr
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von albe-fr »

Tannberg hat geschrieben: 24.12.2023 - 15:07 Ich glaub er will genau sagen das das Gemeindezentrum im Gegenteil zu Notre Dame und Stephansdom KEIN Denkmal ist, das nur viel Geld kostet, aber Nächtigungen bringen soll, und sich so züruck bezahlt...
Vergleich: Flexenbahn kostete 45 Millionen. Ich glaub das Gemeindezentrum ist eine bessere Investition....
du findest also den Vergleich mit Notre Dame und Stephansdom durchaus angemessen?

gewagt, ich glaube nicht daran, dass sich in Paris in den naechsten 100 Jahren die Investitionen in Notre Dame "zurückzahlen", langfristig evtl... wobei ich mich frage, wie das Gemeindezentrum wohl in 400 Jahren da steht.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von MrGaunt »

Das konkrete Zitat des Bürgermeister war wohl "Ohne Weitblick und Mut zum Wagnis könne nichts Großes entstehen, man denke nur an den Stephansdom in Wien oder die Kathedrale Notre-Dame in Paris".
Unpopular opinion: Grundsätzlich finde ich Leuchtturmprojekte nicht falsch.
Die Elbphilharmonie in Hamburg ist z.B. zwar völlig überteuert, aber ein architektonisches Meisterwerk das dort wo es steht genau hinpasst. Zudem nimmt es mit der Übernahme des alten Kaispeicher A als Grundlage die historische Substanz auf.
Das Gemeindezentrum in Lech interessiert niemanden. Ausser die Leute aus dem Ort und ein paar Tausend Skifahrer. Als Gebäude an sich gelungen (ich mag viel Holz), haut das niemand vom Hocker. Niemand ausserhalb der Bubble Lech + Skifahrer spricht darüber. Es wird keine signifikante Anzahl an Touristen anziehen. Stell die beiden Gebäude in jede beliebige andere Stadt, es wird sie niemand wirklich bemerken. Daher entgeht mir völlig der Vergleich mit Bauwerken, die seit Jahrhunderten faszinieren.

Generell scheint der Artikel etwas reisserisch, da mir der Zusammenhang zwischen Gemeindezentrum und Neureichen/Oligarchen leicht konstruiert erscheint. Dass Lech sich da aber wahrscheinlich ein finanziell problematisches Ei gelegt hat kann ich mir gut vorstellen.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Tannberg »

Nochmals: er meint glaub ich nicht das das ein Denkmal wird die Touristen anzieht. Das wird ein Kongress- und Konzertsaal die Gäste anzieht, am meisten im Sommer und Herbst. Wenn Lech viele leere Betten hat. Und sich so also ziemlich leicht zurück zahlt. Und das es deshalb etwas kosten darf.
Man muss auch realisieren: Herr Lucian ist auch Inhaber des Burg-Hotels in Oberlech. Im Winter immer total voll, im Sommer noch viel ‘quasi gratis’ Luft nach oben. Es gibt in Lech sogar mehrere Hotels die im Sommer (noch) geschlossen bleiben…
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albe-fr
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von albe-fr »

Tannberg hat geschrieben: 24.12.2023 - 22:32 Nochmals: er meint glaub ich nicht das das ein Denkmal wird die Touristen anzieht. Das wird ein Kongress- und Konzertsaal die Gäste anzieht, am meisten im Sommer und Herbst. Wenn Lech viele leere Betten hat. Und sich so also ziemlich leicht zurück zahlt. Und das es deshalb etwas kosten darf.
Man muss auch realisieren: Herr Lucian ist auch Inhaber des Burg-Hotels in Oberlech. Im Winter immer total voll, im Sommer noch viel ‘quasi gratis’ Luft nach oben. Es gibt in Lech sogar mehrere Hotels die im Sommer (noch) geschlossen bleiben…
also nochmal die Frage an dich, taugt der Verglich mit Notre Dame und dem Dom oder konsumiert er einfach zuviele Drogen?
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Seilbahnjunkie
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Was man auch nicht vergessen darf ist, dass mittlerweile jede Menge größere oder kleinere Kongresszentren in Skiorten existieren. Gurgl Karat, Europahaus Mayrhofen, Forum Alpbach, Arlberg Wellcome, Ischgl hat sogar einen großen Seminarraum auf dem Pardatschgrat (ja, Tirol kenn ich halt am besten). Ich sehe da langsam ein ähnliches Überangebot entstehen wie bei den reihenweise schon wieder sterbenden Schwimmbädern. Und ich darf nochmal an die Geschichte dieses Baus erinnern. Das Gebäude war schon im Bau, da hat man nochmal die Diskussion angestoßen, ob da nicht ein Kaufhaus von Benko rein soll. Das lässt den Eindruck entstehen, dass es vor allem um das Gebäude selbst ging, und nicht um den Nutzen den es stiftet. Entweder man hat den Bedarf für den Saal ermittelt, dann ersetzt man den nicht schnell mal durch ein Kaufhaus, oder man braucht ihn nicht unbedingt, warum baut man ihn dann?
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Tannberg »

albe-fr hat geschrieben: 25.12.2023 - 00:55
Tannberg hat geschrieben: 24.12.2023 - 22:32 Nochmals: er meint glaub ich nicht das das ein Denkmal wird die Touristen anzieht. Das wird ein Kongress- und Konzertsaal die Gäste anzieht, am meisten im Sommer und Herbst. Wenn Lech viele leere Betten hat. Und sich so also ziemlich leicht zurück zahlt. Und das es deshalb etwas kosten darf.
Man muss auch realisieren: Herr Lucian ist auch Inhaber des Burg-Hotels in Oberlech. Im Winter immer total voll, im Sommer noch viel ‘quasi gratis’ Luft nach oben. Es gibt in Lech sogar mehrere Hotels die im Sommer (noch) geschlossen bleiben…
also nochmal die Frage an dich, taugt der Verglich mit Notre Dame und dem Dom oder konsumiert er einfach zuviele Drogen?
Antwort: Ich glaub das grossste Problem ist das hier soviel Leute glauben er meint das buchstäblich...
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Zuletzt geändert von Tannberg am 25.12.2023 - 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Tannberg »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 25.12.2023 - 03:25 Was man auch nicht vergessen darf ist, dass mittlerweile jede Menge größere oder kleinere Kongresszentren in Skiorten existieren. Gurgl Karat, Europahaus Mayrhofen, Forum Alpbach, Arlberg Wellcome, Ischgl hat sogar einen großen Seminarraum auf dem Pardatschgrat (ja, Tirol kenn ich halt am besten). Ich sehe da langsam ein ähnliches Überangebot entstehen wie bei den reihenweise schon wieder sterbenden Schwimmbädern. Und ich darf nochmal an die Geschichte dieses Baus erinnern. Das Gebäude war schon im Bau, da hat man nochmal die Diskussion angestoßen, ob da nicht ein Kaufhaus von Benko rein soll. Das lässt den Eindruck entstehen, dass es vor allem um das Gebäude selbst ging, und nicht um den Nutzen den es stiftet. Entweder man hat den Bedarf für den Saal ermittelt, dann ersetzt man den nicht schnell mal durch ein Kaufhaus, oder man braucht ihn nicht unbedingt, warum baut man ihn dann?
Nein das stimmt so nicht.
Vom Anfang war geplant da kommt ein Gemeindeamt+Tourist Info, ein Kongress/Konzertsaal UND Geschäfte UND Restaurant. (Saal+Foyers im Obergeschoss, rest darunter) (Auch Benko sollte im Untergeschoss)
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Also ich habe das anders in Erinnerung. Bei Benkos "Kaufhaus" ging es um wesentlich m² als jetzt als Ladenfläche realisiert wurden.
Tannberg
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Tannberg »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 25.12.2023 - 23:18 Also ich habe das anders in Erinnerung. Bei Benkos "Kaufhaus" ging es um wesentlich m² als jetzt als Ladenfläche realisiert wurden.
Ja, das stimmt, Benko sollte neben Erdgeschoss auch den -1.Stock (ursprünglich geplant als Parking) mieten.
Saal ist und war immer Hauptziel. Und praktisch fertig übrigens, Eröffnung April 2024
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ah, da sollte der Platz herkommen. Aber auch das ist ja fragwürdig, denn so schön ich es fände wenn es anders wäre, ohne ausreichend Parkplätze funktioniert sowas in der Lage nicht. Das zeigt alles, wie konzeptlos das ist.
Tannberg
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Tannberg »

Nein auch das stimmt wieder nicht….
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Arlbergfan »

Es ist einfach nur nervig, wie es Journalisten immer wieder gelingt, negativ Projekte zu schreiben.
In dem Artikel kommen außer dem Bürgermeister NUR die Kritiker zu Wort - ausgewogen ist das nicht.
Baustellenbesichtigungen werden als "improvisierter Leberkäs-Empfang" auf Grund der fehlender Gastronomie falsch dargestellt.

Andere Dinge stehen drin, die ich hier nich kommentieren möchte. Einfach nur lästig.

Eines ist klar: Die Bevölkerung muss sich schleunigst zusammenraufen, damit es in der Zukunft ordentlich weiter geht. So wie es jetzt ist, bringt es weder dem einen noch dem anderen was. Bin mal gespannt, wann das thematisiert wird.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von skwal »

Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2023 - 09:19 Es ist einfach nur nervig, wie es Journalisten immer wieder gelingt, negativ Projekte zu schreiben.
In dem Artikel kommen außer dem Bürgermeister NUR die Kritiker zu Wort - ausgewogen ist das nicht.
Baustellenbesichtigungen werden als "improvisierter Leberkäs-Empfang" auf Grund der fehlender Gastronomie falsch dargestellt.

Andere Dinge stehen drin, die ich hier nich kommentieren möchte. Einfach nur lästig.

Eines ist klar: Die Bevölkerung muss sich schleunigst zusammenraufen, damit es in der Zukunft ordentlich weiter geht. So wie es jetzt ist, bringt es weder dem einen noch dem anderen was. Bin mal gespannt, wann das thematisiert wird.

respekt. wenn man deine worte so liest (alleine die benutzten begriffe) hast du dich wirklich richtig gut assimiliert.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von beast »

Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2023 - 09:19 Es ist einfach nur nervig, wie es Journalisten immer wieder gelingt, negativ Projekte zu schreiben.
In dem Artikel kommen außer dem Bürgermeister NUR die Kritiker zu Wort - ausgewogen ist das nicht.
Baustellenbesichtigungen werden als "improvisierter Leberkäs-Empfang" auf Grund der fehlender Gastronomie falsch dargestellt.

Andere Dinge stehen drin, die ich hier nich kommentieren möchte. Einfach nur lästig.

Eines ist klar: Die Bevölkerung muss sich schleunigst zusammenraufen, damit es in der Zukunft ordentlich weiter geht. So wie es jetzt ist, bringt es weder dem einen noch dem anderen was. Bin mal gespannt, wann das thematisiert wird.
Schon lustig, soll die Presse jetzt positiv über Probleme berichten und die Leute fragen die das toll finden?

Ist doch ganz normal so
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Ulmer »

Schon lustig, soll die Presse jetzt positiv über Probleme berichten und die Leute fragen die das toll finden?
Nein, aber objektiv und dazu gehört, mehrere Beteiligte zu hören. Ist natürlich mit mehr Recherche-Arbeit bunden und im heutigen online-Journalismus nicht mehr gefragt. Da geht es vor allem um Schlagzeilen, am besten im Stundentakt.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Arlbergfan »

Ulmer hat geschrieben: 27.12.2023 - 12:57
Schon lustig, soll die Presse jetzt positiv über Probleme berichten und die Leute fragen die das toll finden?
Nein, aber objektiv und dazu gehört, mehrere Beteiligte zu hören. Ist natürlich mit mehr Recherche-Arbeit bunden und im heutigen online-Journalismus nicht mehr gefragt. Da geht es vor allem um Schlagzeilen, am besten im Stundentakt.
Ganz genau. Bei so einem Medium erwarte ich, dass beide Seiten dargestellt werden und zu Wort kommen. Der Schreibstil hat nichts mit dem Qualitätsmedium Spiegel zu tun.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von biofleisch »

Irgendwie beschleicht mich der Verdacht, daß diese Misere vorhersehbar war...

Denn ich schrieb bereits in 2022 folgendes:
biofleisch hat geschrieben: 23.05.2022 - 21:07 Also ich weiß nicht.
Zwar hat Davos (und an drei Fingern abzähl) andere Orte große Kongressevents, aber ob das der Bringer ist wage ich doch stark zu bezweifeln. Gerade die Beispiele Alpbachtal oder Seefeld liegen deutlich näher an Flughafen und Großstadt. Zudem gibt es wirklich nur sehr wenige große Events, welche dann aber auch nur für einen sehr kurzen Zeitraum (3-7Tage im ganzen Jahr) bissl Umsatz bringen. Und warum man für einen Kongress in ein (beliebiges) Bergdorf fahren soll, wo die Bergwelt per Definition für den Kongress komplett unerheblich ist, leuchtet mir kaum ein. Der einzige Punkt wäre der, dass sich die "Eliten" dort vor dem "Pöbel" sicher fühlen, wenn sie die nächste Pandemie aushecken (Scherz am Rande!).
Wenn so ein Noob wie ich das ahnen konnte, warum dann kein Bürgermeister, kein Gemeinderat, kein Fachmann...
Zuletzt geändert von biofleisch am 27.12.2023 - 14:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von Ulmer »

M.W. sind Spiegel online und Der Spiegel nach wie vor getrennte Einheiten. Zwar wurden vor einigen Jahren die Redaktionen zusammengelegt, aber nach wie vor ist nicht davon auszugehen, dass Spiegel online den Qualitätsstandard vom "Papier Spiegel" hat.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von biofleisch »

Ulmer hat geschrieben: 27.12.2023 - 14:59 M.W. sind Spiegel online und Der Spiegel nach wie vor getrennte Einheiten. Zwar wurden vor einigen Jahren die Redaktionen zusammengelegt, aber nach wie vor ist nicht davon auszugehen, dass Spiegel online den Qualitätsstandard vom "Papier Spiegel" hat.
Von welchem "Qualitätsstandard" sprichst du?
Ich war jahrelang Abonnent. Das was die schreiben hat schon länger keinen Anspruch mehr.
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Re: Wie sich Lech mit dem Gemeindezentrum selbst ruiniert

Beitrag von albe-fr »

Arlbergfan hat geschrieben: 27.12.2023 - 14:40 Ganz genau. Bei so einem Medium erwarte ich, dass beide Seiten dargestellt werden und zu Wort kommen. Der Schreibstil hat nichts mit dem Qualitätsmedium Spiegel zu tun.
jetzt hast du mich wieder erwischt... mein Schreibtisch hat allmaehlcih zu viele Bisswunden... Spiegel und Qualität in einem Satz... naja, du bist bei diesem Thema offensichtlich reichlich voreingenommen. Wahrscheinlich wirst die von den Verantwortlichen bezahlt.... ansonsten hat eine Zeitschrift, die ich eher mit dem Begriff Qualität in Verbindung setzen wuerde sich des Themas ja schon vor einem halben Jahr angenommen:

https://www.nzz.ch/wirtschaft/eine-warn ... ld.1744163
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