Aber gehen wir gleich medias in res und kommen wir zu den Bildern:
Erster Eindruck: es hat geschneit
Blick runter zur neuen Anlage:
Oberster Strecknabschnitt:
Unterer Streckenabschnitt:
Gut zu erkennen: Die Trasse ist deutlich nach Osten verschwenkt:
Einfahrt Jausernabfahrt:
und Blick auf die neue Verbindung zur Jausernabfahrt:
Hier quert die neue Sesselbahn die Jausern:
Blick auf die neue Verbindung:
Die „orginale“ Jauserneinfahrt:
Blick zur Limbergalm. Jetzt deutlich besser erreichbar!
Hier kommt die neue Verbindung zur „alten“ Jausern und die neue Abfahrt zur Talstation Limberg 8er (Piste 2) biegt rechts ab. Ich nehme an bzw. hoffe hier kommt noch ein Wegweiser her. Im Moment ist diese Kreuzung etwas unklar.
Der neue Schlusshang der Limbergabfahrt.
Talstationskomplex:
Die neue Piste runter ist mit neuen TR10 auf Türmen ausgestattet:
Talstation mit dem für 8er Sesselbahnen typisch recht großem Sesselbahnhof
Blick auf die Strecke:
Zoom der Gesamtstrecke:
Stütze 3: man beachte, dass bei D-Line-Anlagen i.d.R. keine Doppelstützten mehr zu einer zusammengefasst wären. Die Ausfahrtsstützen also 1+2 heißen und nicht 1A und 1B.
Stütze 4:
Stütze 5:
Stütze 6: Kurz vor der Pistenquerung.
Der neue Skiweg von der Limbergalm zur Jausern quert unter Stütze 7:
Die alte Piste quert oberhalb der Stütze 7:
Stütze 8:
Die Sessel wirken sehr elegant mit der dunklen Farbgebung:
Stütze 9:
Stützen 10&11:
Wechsellaststütze 12:
Stütze 13 mit TR10 davor:
Bergstation:
Mit Stützen 14 und 15:
Bergstationseinfahrt:
Aufgrund der 8er Sessel sind die Stationen extrem breit.
8er Sessel mit Einzelsitzen:
Blick zur Limbergalm. Dahinter war früher die Talstation vom alten 4er Sessellift.
Die neue Verbindung ist zwar flach, aber deutlich besser als ich befürchtet hatte. Im Normalfall sollte es immer ohne schieben gehen
„Alte“ Einfahrt Jausernabfahrt:
Bergstationsbogen:
Sessel bei den Ausfahrtsstützen:
Die neue Bergstation – mittlerweile gefallen mir die D-Line Stationen extrem gut.
Zoom auf den unteren Streckenteil:
Doppelstütze 10&11:
Pistenquerung mit der Jausernalm im Hintergrund:
Totale:
Pistenquerung in die andere Blickrichtung:
Die Jausernalm wird etwas leiden, wenn jetzt alle an der Limbergalm unterhalb vorbeifahren.
Zoom auf den oberen Streckenteil:
Limbergalm mit neuer Verbindungspiste:
Alte Jausern rechts und neue Jausern links:
Nach einer kompletten Runde durch den Skizirkus (ein paar Bilder kommen noch nach) endet mein Skitag dort, wo ich ihn begonnen habe; am Limberg 8er:
Neue Situation am Schattberg-Gipfel:
Neue Bergstation:
Im Hintergund der Hochkönig:
Die neue Beschilderung am Ende der Piste 4. Früher wurde hier die „50m Schiebestrecke“ angegeben. Als Beschilderungsfachmann verstehe ich aber den Inhalt des Schildes nicht ganz. Teilweise inhaltliche Redundanz und der Standort macht zudem jetzt nur mehr wenig Sinn, da man eh nur gerade aus fahren kann:
Zugang Limberg 8er: Geöffnet bis 16:15.
Blick in den Bahnhof:
Die Gestaltung der Sessel gefällt mir sehr gut.
Bergstation am Abend:
Mein Fazit: eine sehr schöne neue Anlage, die alle Stückerl spielt. Optisch ein Traum, vom Komfort ebenso und die neue Pistensituation ist auch eine Verbesserung zum vorherigen Zustand... und dennoch habe ich ein merkwürdiges Gefühl.
Mit dem Limberg 8er ist der letzte fixgeklemmte Lift im Glemmtal verschwunden und durch das modernste des modernen Ersetzt worden. Damit ist jetzt der ganze Skizirkus auf dem letzten Stand der Technik was Förderleistung angeht. Der Limberg 8er war das letzte "historische" Nadelöhr im Skizirkus und mit seinem Ersatz beginnt nun für mich endgültig das Zeitalter der Gigantomanie. Alle Zukünftigen Liftneubauten ersetzen Anlagen, die guten Dienst leisten und es nur noch im Qualitätssteigerung geht. Eingeleitet wurde diese Phase für mich mit dem Ersatz der Asitzmuldenbahn. Der erste Lift, bei dem ich mit meinen 25 Jahren bereits die dritte Anlage auf gleicher Trasse fahre. Damals hatte ich auch ein ähnliches Gefühl im Bauch, dass eine Zeitenwende eingeleutet wurde.
Ich selbst Blicke diesen endlosen Qualitätsoffensiven mit Sorge entgegen, da dieser radikale Kahlschlag und Neubau und Verbesserungswahn für mich zunehmend zum Verlsut von Charakter von einem Skigebiet führt.
Mein letzter Ort der Erinnerung an meine (eigentlich noch nicht so ferne) Kindheit in Saalabch-Hinterglemm ist das Kleinod des Seekarlift im hintersten Winkel des Zwölfers (oder heutzutage: 12er). Einem der letzten einer aussterbenden Art: Monumentalschlepper. Sein Bruder am Spieleck wurde ja schon vor Jahren geschliffen...
Bleibt zu hoffen, dass dieses Schicksal dem Seekarlift noch lange erspart bleibt. Mit den letzten großen Qualitätssprüngen muss man aber eingestehen, dass er immer weniger in das Bild des High-Quality-Resorts passt - ebenso wie es der Limber 4er nicht tat.
LG Seilabhnfan98