Diesmal bin ich wieder, so wie es sich gehört seit Anfang Dezember auf den Pisten und - wie gewohnt - mit besonderem Augenmerk auf die Infrastruktur. Anchdem es im Salzburger Land diese und letztes Jahr gleich ein paar neue Bahnen gibt, zog es mich für meinen 4. und 5. Skitag in das Gebiet um Zell am See. Einerseits zum Limberg 8er und Asitzkogelbahn 8er in Saalbach (bericht folgt) und andererseits zur neuen Sonnkogelbahn auf der Schmitten.
Diese mit "innovativem neuen Betriebskonzept"... der Grad der (nicht-)Neuheit ist glaube ich schon ausreicehnd Diskutiert worden. Kurz gesagt: Im Winter wird die Bahn als 6er Sesselbahn betrieben im Sommer als 8er Gondelbahn. Klingt ja ganz interessant...
Tatsächlich wirft das Betriebskodnzept bzw. dessen Mehrwert für mich doch einige fragen auf - vor allem wenn man die Anlage mal gesehen hat. Ich dachte ursprünglich es würde sich um eine Anlage handeln, die mit kleineren Umrüstungenm am Saisonwechsel die Fahrbetriebsmittel ändern kann. Tatsächlich ist es aber eine recht "gewöhnliche" Kombibahn mit der einzigen Eigenheit, dass die Gondeln im Winter nicht fahren und die Sessel im Sommer nicht.
Der Teil mit de Sommer macht ja absolut Sinn. Warum man im Winter jedoch doe ja vorhandenen Kabinen nicht verwendet, sondern in den Stationen stehen lässt, hat sich mir bis jetzt nicht ganz erschlossen. Schließlich ist die Kombibahn mit eigenen Bögen für Gondel und Sesselumlauf ausgelegt und die Kabinen sind ja da... aber die Bergbahnen werden schon ihre Gründe haben. Ein großer Vorteil ist wohl, dass ich weniger Stationspersonal brauchen dürfte...
Aber kommen wir zu dem , worauf wohl die meisten warten: Die Bilder:
Blick Richtung Sonnalm
Totale der neuen Sonnkogelbahn
Zoom auf die Bergstation: Der charakteristische Knick ist hier schon gut erkennbar.
Talstation der neuen Bahn:
Blick Richtung Strecke
An der Talstation gibt es auch einen Trakt mit Sanitäranlagen mit schöner Holzverkleidung.
Die Stationen selbst sind Standard-D-Line-Stationen:
...die Aufgrund des Bogens für den Sommerbetrieb eine untypische Länge aufweisen.
Gleich geht es da rauf:
Besonders Auffällig: Die Gondeln für den Sommerbetrieb werden in den Stationsbögen abgestellt und nicht im Bahnhof.
Der Zustieg für die Sessel ist wie üblich ein 90°-Einstieg.
Insgesamt dürfte es 15 Omega V-Kabinen geben, von denen 12 im Talstationsbogen und 3 in der Bergstation geparkt sind.
Bahnsteig gibt es im Tal nur auf einer Seite, nämlich Talseitig.
Für die Sessel gibt es einen eigenen Bahnhof unterhalb der Talstation.
Strecke:
Stationsausfahrt:
Stütze 2:
Stütze 3:
Die Sessel haben, da es sich um eine Kombibahn handelt atypisch lange Gehänge.
Obererer Streckenteil:
Piste 15:
Wechsellast-Stütze 4:
Stütze 5:
Stütze 6:
Stütze 7:
Blick auf Stützen 8 bis 10:
Dieses… äh.. Kunstobjekt gibt’s auch noch.
Niederhalter-Stütze 9...
...und Einfahrt 3er-Kombi Stützen 10 bis 12:
Stationseinfahrt:
Ausstiegstelle – für eine Kombibahn atypisch in Streckenachse.
Der Gondelausstieg ist nämlich links neben der Streckenachse:
Hier sind 3 Kabinen abgestellt:
Die Station schaut aufgrund dieser ungewöhnlichen Anordnung des Gondelbogens als ganzes etwas ungewöhnlich aus.
Die neue Sonnkogelalm hängt direkt an der Bergstation.
Bergstation von der Piste 15 aus:
Piste 15 mit See- und Bahnblicken:
Blick zurück zur Bergstation:
Strecke im oberen Teil:
Streckenbild nach unten:
Talstationskomplex:
Auffalen ist auch der leichte Knick vor dem Gondelbogen:
Blick gen Berg:
Talstation:
Gondelbahnsteig:
Stationseinfahrt:
Technische Daten – Es handelt sich technsich gesehen als klar um eine Kombibahn. Auch wenn sie nicht als solche betrieben wird.
Nochmal rauf zur Bergstation:
Dieser Knick...
Oberer Strecken teil von oben:
Bergstation:
Talstation:
Hier ist der Knick ab dem Gondelbahnsteig jetzt ganz eindeutig zu erkennen.
Bergstation vom Hochmais aus:
Total mit Bergstation Osthang-Lift:
Talstation:
Diese technsiche Frage habe ich leider vergessen vor Ort zu stellen: Schnellschaltweiche, wie üblich – oder hat man aufgrund des Betriebskonzeptes eine „langsame“ Alternative – oder gar eine feste Weiche, die man händisch umbauen muss...
Aus diesem Winkel könnten es auch zwei Stationen von zwei Bahnen sein
Zu letzt noch Zooms von der Schmitten zur neuen Bergstation:
So, das war's mit dieser ersten ausführlichen Bilddokumentation der neuen Sesselbahn/Gondelbahn/Kombibahn auf der Schmitten.
LG euer Seilbahnfan98