ja, hört sich blöd an und sicherlich auch, als ob man verlieren würden: einfach mal nix schreiben und sich seinen Teil einfach mal denken. Vielleicht dezent den Beitrag melden mit "unpassend" und das wars. vielleicht wird es dann gelöscht (von einem Mod), aber mehr bringt halt einfach auch nix (außer langes Hin und Her (Diskussion würde ich es nicht nennen). Ich weiß, kommt einem nicht gut vor (geht mir oft genauso), aber es bringt halt hier auch nix. Nutze lieber die Energie und schreib eine Mail an deinen Abgeordneten, dass er sich mehr für den Klimaschutz einsetzen soll.Wooly hat geschrieben: 05.01.2024 - 17:36
@Kaldini: sachlich diskutieren finde ich auch schön ... aber dazu muss auch ein wenig mehr kommen als nur als "von mir hätten sie keine Decke bekommen" ... was soll man da noch diskutieren ??
"Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Danke, wahrscheinlich hast du recht. Bei dem Thema bekomme ich einfach immer Bauchschmerzen, da habe ich einfach zu viele "Internetmeinungen" gelesen wo fröhliche Mordphantasien in HTML abgesondert werden .. vom besorgten Wutbürger, von den bestimmt mindestens die Hälfte selber eigene Kinder hat. Das Thema hat sehr großes Fremdschämpotential ... und deswegen bin ich mir nicht immer sicher, ob man einfach alles so unkommentiert stehen lassen sollte ... irgendwann merkt es keiner mehr ...
Gruselig .... aber wahrscheinlich auch sinnlos ...
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Eines hat die "letzte Generation" dieser Diskussionrunde voraus: nach 15 Minuten war die Aktion beendet.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Natürlich gehören solche Diskussionen hier ins Forum. Die können auch sachlich geführt werden.kaldini hat geschrieben: 05.01.2024 - 17:06 nach dem Streit hab ich mir schon mal überlegt, welche Dinge ich als Mod heutzutage anders machen würde (war ja in der Corona Zeit auch hier als Mod tätig). Meine eigene persönliche Meinung ist, dass da zu viel reguliert und zensiert wurde. Ich würde es heutzutage mehr laufen lassen, nur die persönlichen Angriffe und polemischen Aussagen gehören moderiert.
Und das ist hier auch so ein Fall. Da wird die Klugheit von Unbekannten bzw. nur öffentlich bekannten Personen angegangen. Warum kann man über ein Thema nicht sachlich diskutieren? Und dann artet es auch gleich zu persönlichen Frotzeleien aus. Warum? Im Alpinfans Forum schreiben die selben Leute dann brav was, aber hier wird gleich alles wieder vergiftet.
Diskussionen zu Ausbauten und Verkehrsprojekten sollen (und müssen) im Alpinforum stattfinden, aber halt auf einer sachlichen Ebene und wenn die Argumente mal ausgetauscht worden sind, kann man es auch mal sein lassen (du hast deine Meinung, ich meine, also lassen wir es nun gut sein). Dieses Hineinsteigern geht mir halt einfach nur - excuse my french- aufn Sack.
Nur arten sie sobald sich eine hand voll bestimmter User einmischen immer aus, da sie durch ihre Beitrage eine Reaktion von den immer wieder anderen selben Usern auslösen. Und das selbe natürlich andersherum.
Und da aich die User natürlich aus der 1000. Diskussionen, vor allem über Politik, eher negativ gegenüber stehen wirds dann eben schnell persönlich.
Lösung habe ich auch so schnell keine. Aber Diskussionen zu sperren aufgrund der immer selben User ist keine Lösung. Eher persönlich Angriffe stärker zu sanktionieren
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Zur Thematik an sich:
Verstehe mittlerweile nicht mehr was die Bewegung mit ihren Aktionen erreichen will.
Deutschland geht ja schon fast als Alleingang den Weg Richtung Klimaneutralität.
Eine komplette Einsparung aller Emmisionen ist so schnell aber nicht möglich. Unabhängig von der Politik. Aktuell wird das ganze ja schon auf Kosten der Wirtschaft und Bürger umgesetzt (aus meiner Sicht zurecht). Aber sehr viel mehr geht eben nicht.
Verstehe mittlerweile nicht mehr was die Bewegung mit ihren Aktionen erreichen will.
Deutschland geht ja schon fast als Alleingang den Weg Richtung Klimaneutralität.
Eine komplette Einsparung aller Emmisionen ist so schnell aber nicht möglich. Unabhängig von der Politik. Aktuell wird das ganze ja schon auf Kosten der Wirtschaft und Bürger umgesetzt (aus meiner Sicht zurecht). Aber sehr viel mehr geht eben nicht.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Ist wohl aber eher ein Gefühl ... was z.B. gerade die Amerikaner in Klimaschutz investieren, ist um ein Vielfaches höher als was wir leisten können ... und natürlich auch gleichzeitig knallharte Wirtschafts-Subventionen. Das Ganze ist halt, auf etwas längere Sicht, ein Wirtschaftsfaktor ... das haben die meisten Volkswirtschaften schon mitbekommen.TVT hat geschrieben: 05.01.2024 - 23:51 Zur Thematik an sich:
Verstehe mittlerweile nicht mehr was die Bewegung mit ihren Aktionen erreichen will.
Deutschland geht ja schon fast als Alleingang den Weg Richtung Klimaneutralität.
Da stimme ich dir durchaus zu. Was diese jungen Leute wütend macht ist, dass erstens sehr viel einfach verschlafen wurde die letzten 30 Jahre, dass viele Auswirkungen des Klimawandels unsere (meine, 55) Generation nicht mehr massiv treffen wird, Ihre aber schon, und natürlich wollen sie Druck machen, weil Bewegungen halt auch Gegenbewegungen hervorrufen. Im Augenblick sehe ich z.B. Europa auch auf einem guten Weg, ob das aber noch der Fall ist, wenn hier noch ein paar Rechtspopulisten an die Macht kommen, und Herr Trump wiedergewählt wird ... ich wäre da als 15-25 jähriger auch nervös und sauer. Und in dem Lebensabschnitt ist man auch längst nicht so konsensfähig/bereit wie im späteren Leben ... ist oft vielleicht nervig, manchmal bestimmt auch gut. ich bin da auch durchaus zwiegespalten, aber diese Bildzeitungs-Terroristen Narrativ ist halt einfach Bullshit ... um es mal ganz diplomatisch zu formulieren.TVT hat geschrieben: 05.01.2024 - 23:51Eine komplette Einsparung aller Emmisionen ist so schnell aber nicht möglich. Unabhängig von der Politik. Aktuell wird das ganze ja schon auf Kosten der Wirtschaft und Bürger umgesetzt (aus meiner Sicht zurecht). Aber sehr viel mehr geht eben nicht.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Problem ist aber dass dies aus Sicht der "Letzten Generation" nicht ausreicht, wenn jeder nur soviel tut wie er selbst gerade für richtig empfindet.aber ich gebe dir durchaus recht, jeder kann etwas tun. Und jeder soviel wie er kann / will / bereit ist. Ich für meinen Teil bin da glaube ich ganz gut dabei, wie es bei dir aussieht weiß ich nicht.
Zudem gibt es dann noch ein sehr grosser Teil der Bevölkerung, denen ist die Klimaveränderung schlicht und einfach egal oder sie sind finanziell gar nicht aufgestellt um da etwas dagegen zu tun.
Und wenn jeder denkt solange die Anderen nichts tun, muss ich auch nicht, kommen wir auch nicht weiter.
Und Wasser predigen und selber Wein trinken kommt eben auch nicht gut an.
Ich kann mich nicht für eine Flugticketsteuer einsetzen und gleichzeitig buche ich für meinen nächsten Urlaub EasyJet, weil es eben billiger, schneller und zuverlässiger als die Bahn ist. Sowas ist dann einfach unglaubwürdig und heuchlerisch. Da sollte man dann schon das Vorbild sein und halt die Nachteile der Bahnreise in Kauf nehmen.
Selbstverständlich haben wir das Recht auf Demonstrations- und Meinungsfreiheit. Aber es ist bedenklich wenn die Demonstranten den Rest der Bevölkerung in Geiselhaft nehmen, weil sie glauben, dass sie so ihr Anliegen besser durchbringen können. Und ja, der Schuss kann so auch nach hinten los gehen, wenn man z.B. die letzten Wahlen in der Schweiz anschaut. Die Parteien mit "Grün" im Namen wurden wortwörtlich abgestraft. Einerseits weil sie sich halt nie explizit von den Klimaklebern distanziert haben oder gerade die selben Politiker an vorderster Front gegen die geplanten Wind- und Solarparks kämpfen.
Zeigt dann halt das gänzliche Problem der Klimadiskussion. Anscheinend haben gerade die Klimaaktivisten und Grüne Politiker den Anspruch, dass sie die einzigen sind, die die Welt vor der Klimaveränderung retten können. Und Lösungsvorschläge von anderen Kreisen werden dann meistens als ungenügend abgewiesen. Leider haben diese Leute nicht begriffen, dass man mit ihren Maximalforderungen das Klima nicht retten wird, weil so niemand mitmachen wird.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Und erreichen damit zusammen mit politischen Entscheidungen der letzten beiden Jahre dass die Menschen auf gut deutsch abgefu**t sind von dem Thema und erst recht nichts mehr tun wollen.terestric hat geschrieben: 05.01.2024 - 10:28 ...die anderen drücken uns mit Nachdruck das den meisten unbequeme Thema in´s Bewußtsein.
Sollen sie ruhig weiter machen. Je gefrusteter die Leute sind, desto weniger ändert sich am Ende und alles rückt nur mehr in richtung Extrempositionen. Wie sich die Stimmung im Land momentan entwickelt sollte eigentlich jeder sehen können, tun viele aber offenbar immernoch nicht. Während die Grünen verlieren und die konservativen und rechten einen Höhenflug erleben kleben sich andere immernoch auf die Straße und glauben sie würden weiterkommen.
Ja ich finde diese Proteste äußerst sinnvoll und wirksam und sie erreichen genau das worauf die abzielen.
Einfach gehört werden, eine Meinung haben. Das Gefühl zu haben etwas zu vertreten das aus der Masse raussticht. Findet eigentlich jeder Mensch irgendwie geil, gibt nur nicht jeder zu. Aber das ganze verläuft sich eh alles wieder im Sand. Greta hat sich auch selber abgesägt, Corona interessiert keinen mehr und die Ukraine ist auch nicht mehr spannend. In 2 Jahren wird von der letzten Generation kaum mehr einer sprechen.TVT hat geschrieben: 05.01.2024 - 23:51 Verstehe mittlerweile nicht mehr was die Bewegung mit ihren Aktionen erreichen will.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Der Höhenflug der Rechten liegt meiner Meinung nun weniger an den Klimaschutzmaßnahmen, sondern an Themen wie Grenzschutz und Sozialsystemen.
Wer die öffentlichen Plätze in Städten wie Berlin, Köln oder auch Mannheim an Silvester gesehen hat, braucht sich auch nicht mehr wundern...
Ich hab's selbst gesehen, ein Haufen Polizei sorgt dafür, dass junge Männer mit Migrationshintergrund nicht noch mehr Unfug anstellen.
Wenn sich die Menschen nicht wohl fühlen fokussiert sich die Aufmerksamkeit leider meist auf "die Anderen" und Themen wie Klimaschutz bleiben außen vor. Eine sich befeuernde Spirale.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Ob die Aktionen der Letzten Generation im Nachhinein, den von ihnen gewünschten Effekt haben, kann ich schwer beurteilen.
Was mir Sorge macht, ist u.a. der Demografische Wandel, der in Deutschland und eigentlich allen westlichen Ländern dazu führt, dass die Stimmenanteil der jüngeren Menschen immer weniger wird.
Und die wenigen jungen Leute, die noch politisch interessiert sind, vertreten auch zunehmend die selbe Meinung ihrer Eltern und Großeltern. Was für den demokratischen Wettbewerb ziemlich fatal ist. Man könnte fast sagen, das ist politischer Inzest.
Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben in der junge Leute nicht mehr auf die Straße gehen (und ich rede nicht von Dieselsubventionen oder Impfschutzmaßnahmen.)
Wer rüttelt dann wach und sagt den alten dass sie mit ihrem Verhalten Mist bauen? Der arbeitende Mittvierziger Familienvater, der in seinem Hamsterrad und Weltbild gefangen ist, sicher nicht.
Was mir Sorge macht, ist u.a. der Demografische Wandel, der in Deutschland und eigentlich allen westlichen Ländern dazu führt, dass die Stimmenanteil der jüngeren Menschen immer weniger wird.
Und die wenigen jungen Leute, die noch politisch interessiert sind, vertreten auch zunehmend die selbe Meinung ihrer Eltern und Großeltern. Was für den demokratischen Wettbewerb ziemlich fatal ist. Man könnte fast sagen, das ist politischer Inzest.
Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben in der junge Leute nicht mehr auf die Straße gehen (und ich rede nicht von Dieselsubventionen oder Impfschutzmaßnahmen.)
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Dazu sag ich als junger Mensch mal nur, mir macht es Sorge dass ein beträchtlicher Teil der jungen Generation den Alten vorwirft sie würden nur noch Mist machen.
Man hat manchmal das Gefühl man muss manchen in meinem Alter erstmal erklären, dass sie nur aufgrund dessen was die vorherigen Generationen erreicht haben überhaupt die Möglichkeit und das Recht haben anderen zu sagen dass sie Mist bauen.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Ich habe viel Sympathien für die Ziele von der "Letzten Generationen". Die Art und Weise, wie sie auf sich aufmerksam machen, ist aber extrem kontraproduktiv für ihr eigentliches Anliegen. Vor 5 Jahren noch hatte Fridays for Future eine gewaltige Anziehungskraft bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Dass dieser Rückhalt für konsequenten Klimaschutz verloren gegangen ist, daran hat die "Letzte Generation" gewaltig mitgeschraubt. (Das gilt auch für andere, die für eine Radikalisierung des Klimaprotests gesorgt haben)
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Als die Letzte Generation mit ihrem Protesten 2022 anfing, war der Schwung der Klimabewegung schon lange abgeflaut und der Krieg mit all seinen Konsequenzen hat dem ganzen den Rest gegeben.Martin_D hat geschrieben: 06.01.2024 - 15:19 Ich habe viel Sympathien für die Ziele von der "Letzten Generationen". Die Art und Weise, wie sie auf sich aufmerksam machen, ist aber extrem kontraproduktiv für ihr eigentliches Anliegen. Vor 5 Jahren noch hatte Fridays for Future eine gewaltige Anziehungskraft bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Dass dieser Rückhalt für konsequenten Klimaschutz verloren gegangen ist, daran hat die "Letzte Generation" gewaltig mitgeschraubt. (Das gilt auch für andere, die für eine Radikalisierung des Klimaprotests gesorgt haben)
Sicher hat die Letzte Generation auch ihren Beitrag geleistet. Vorallem bei den Leuten, die dem Thema Klimaschutz vorher eher noch neutral bis wohlwollend eingestellt war und dann eventuell selber wegen denen im Stau steckten.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Genau du bist damit gemeint
Sonst würdest du dich nicht so angesprochen fühlen.
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg
50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm
51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg
50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm
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14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
NeusserGletscher hat geschrieben: 05.01.2024 - 22:33 Eines hat die "letzte Generation" dieser Diskussionrunde voraus: nach 15 Minuten war die Aktion beendet.
War dann wohl doch zu kalt. Oder haben sie am Kleber gespart?
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Sie möchte den Planeten generalüberholt, ohne Altlasten und besenrein übergeben bekommen. Selbstverständlich unter weiterer Nutzung all der Annehmlichkeiten, welche erst durch die fossile industrielle Revolution möglich wurden. Also ein Leben abseits der Plackerei unter erbärmlichen Bedingungen auf dem Acker oder in stickigen Fabriken für die täglichen Grundbedürfnisse, wie sie vor der Nutzung fossiler Energie noch üblich war.TVT hat geschrieben: 05.01.2024 - 23:51 Verstehe mittlerweile nicht mehr was die Bewegung mit ihren Aktionen erreichen will.
Ich verstehe nicht, wieso die USA uns immer als großes Vorbild präsentiert werden. Pro Kopf setzen die USA fast doppelt so viel CO2 frei wie wie 27 Staaten der EU. Die USA holen nun lediglich nach, was Europa längst geleistet hat. Während die EU seit dem Peak von 1977 die CO2 Emissionen um ca. 1/3 reduziert hat, sind sie in den USA im gleichen Zeitraum zwischenzeitlich weiter angestiegen. In den USA gab es erst ab 2007 einen Rückgang, aber absolut liegen dort die Emissionen noch immer auf dem Niveau von 1977 und pro Kopf fast doppelt so hoch wie in der EU. Ein Teil dieses Rückgangs sowohl in der EU als auch den USA dürfte auf das Offshoring besonders Personal- und Energieintensiver Betriebe wie z.B. die Stahlerzeugung sein. Wohl nicht nur rein zufällig korreliert in den USA der Rückgang der CO2 Emissionen rechnerisch aber auch mit dem Reduzierung des Anteils von Kohlekraftwerken bei der Stromerzeugung, wobei diese größtenteils durch Gaskraftwerke ersetzt wurden, während Wind und Solar den Mehrverbrauch an elektrischer Energie abgedeckt haben. Wobei ich mir vorstellen kann, dass bei dem Rückgang der Treibhausgase die weitaus klimaschädlichere Freisetzung von Methan beim Einsatz von Fracking noch nicht berücksichtigt wurde, weil die Erkenntnisse dazu noch nicht so lange existieren.
Und es ist einleuchtend, dass wenn man praktisch bei Null anfängt, man mit wenig Aufwand große Fortschritte erzielen kann. Je mehr man aber Energie sparen oder durch Sonne und Wind ersetzen möchte, desto teurer und unwirtschaftlicher wird es. Und leider waren alle bisherigen Anstrengungen vergebens, weil jede Einsparung durch fossil getriebenes Wachstum an anderer Stelle wieder mehr als konterkariert wurde, wie man auch hier an der Entwicklung der Energieträger bei der weltweilen Stromerzeugung sehen kann. Allen Jubelmeldungen und Nebelkerzen zum Trotz decken Sonne und Wind global nicht einmal den Zuwachs bei der Nutzung elektrischer Energie ab.
Wenn sie auch die technischen Lösungen dazu hätten, dann würde mich das nicht einmal stören. Aber außer Luftschlössern und Luftbuchungen habe ich aus diesen Kreisen wenig vernommen, was wirklich für die breite Masse funktioniert, von der Klimabilanz sauber zu Ende gedacht und durchgerechnet ist und dann auch noch bezahlbar ist.TPD hat geschrieben: 06.01.2024 - 10:43 Anscheinend haben gerade die Klimaaktivisten und Grüne Politiker den Anspruch, dass sie die einzigen sind, die die Welt vor der Klimaveränderung retten können.
Vor allem nervt der Absolutheitsanspruch und der religiös anmutende Fanatismus, welcher die Suche nach praktikablen Kompromissen erschwert. Anstatt Gasheizungen zu verbieten hätte man besser weiter deren Austausch fördern sollen. Eine moderne und gut eingestellte Gasheizung spart gegenüber einem atmosphärischen Kessel 1/3 an Energie, ohne dass man dafür weitere energetische Maßnahmen vornehmen muss, welche die Kosten außerhalb regulärer Instandsetzungfristen etwa bei Fassade, Fenstern und Dach unnötig in die Höhe treiben.
Und offenbar hat die Umweltbewegung dabei nichts aus ihren eigenen Fehlern in der Vergangenheit gelernt. Deutschland hat bei der Erzeugung von Strom bislang schätzungsweise eine Billion Euro in die Hand genommen und was damit erreicht? Die spezifischen CO2 Emissionen pro kWh Strom sind zwar zurück gegangen, liegen aber immer noch bei einem Vielfachen über denen unseres Nachbarlands Frankreich. Hätte Deutschland konsequent auf den Ausbau der Kernenegerie gesetzt, dann würden wir heute, gemessen an den spezifischen Emissionen Frankreichs, 150 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr weniger ausstoßen. Zum Vergleich: Habeck möchte mit seinem Gebäudeenergiegesetz bis 2030 akkumuliert um die 40 Mio Tonnen CO2 einsparen und das auch von der letzten Generation geforderte Tempolimit ist gerade einmal für 4,5 Millionen Tonnen pro Jahr gut. Mit einer konsequenten Nutzung der Kernenergie würde Deutschland seit Jahren seine Ziele für 2030 erfüllen.
Und die selben Kreise, die uns diesen hohen CO2-Footprint pro kWh Strom eingebrockt haben, spielen sich nun als Experten für die Energiewende auf und die letzte Generation kapiert nicht, dass sie den falschen Vorbildern nachläuft. Sie sollten sich vor den Büros der Grünen festkleben und dort gegen eine Energiewende protestieren, die elementare technische Grundlagen und wirtschaftliche Aspekte weitgehend ignoriert.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Wer schon öfter in den USA war, der kann das auch nicht verstehen.NeusserGletscher hat geschrieben: 06.01.2024 - 17:58 Ich verstehe nicht, wieso die USA uns immer als großes Vorbild präsentiert werden.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Ich habe mich nicht persönlich angesprochen gefühlt, denn zum einen bin ich politisch interessiert, sonst würde ich hier nicht immer wieder mal zu politischen Themen schreiben, hätte mich nicht an unzähligen Petitionen beteiligt und würde auch nicht bei jeder Wahl zur Urne gehen. Und zum anderen vertrete ich politisch auch lange nicht immer die Positionen meiner Eltern.flamesoldier hat geschrieben: 06.01.2024 - 16:39 Genau du bist damit gemeint
Sonst würdest du dich nicht so angesprochen fühlen.
Den Kommentar hab ich geschrieben, weil ich der Ansicht bin eine Demokratie muss die Stimme jedes Menschen gleichwertig handhaben und ertragen können, es geht mir eher um mein Verständnis des Systems. Der Versuch andere Stimmen mundtot zu machen anstatt auf die Bedürfnisse zu hören führt nur weiter in die Sackgasse. Sieht man wunderbar am Versuch die AFD zu verbieten anstatt mal hinzuhören warum immer mehr Leute sie wählen.
Jeder lebt im hier und jetzt, nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft. Und auch wenn jemand nur noch 10 Jahre zu leben hat, hat er für diese 10 Jahre das gleiche Recht mitzuentscheiden. Ob anderen die Meinung und Stimme gefallen oder nicht.
Mich hat der Ton gestört, dass manche aus meiner Generation sich plötzlich irgendwie den Älteren übergeordnet sehen und meinen ihre Stimme müsste mehr zählen als die der Generation vor ihnen. Wie wenn Leute aus meiner Generation besser wüssten wie sich ein 40 Jahre älterer Mensch sein restliches Leben vorstellt.
Ich wollte das einfach nicht unkommentiert stehen lassen!
Edit: Ich will noch ergänzen, gerade in der heutigen Zeit mit unbegrenztem Zugang zu Nachrichten und Informationen über das Internet hat die junge Generation doch erst recht die Möglichkeit sich ihre eigene Meinung zu bilden. Da war es bei der Generation vor uns doch viel eher der Fall dass sie von ihren Eltern quasi ein Leben und Bild aufgedrückt bekommen hat. Sogesehen teile ich die Position mit dem politischen Inzest nicht wirklich. Und es gehen ja auch aus der jungen Generation wieder viele Leute auf die Straße. Sie wirken nur oft nicht glaubhaft bzw. schaffen es nicht der Masse gut zu vermitteln dass sie auch wirklich hinter dem stehen was sie sagen. Nach meiner Wahnehmung ist es auch eher so dass der inflationäre Gebrauch von Demonstrationen und Protestaktionen in den letzten Jahren dieses Mittel stark entkräftet hat. Aus meinem Umfeld bekomme ich zumindest immer mehr das Feedback dass die Leute da einfach gar nicht mehr hinhören. So nach dem Motto ach da labert schon wieder jemand, ja dann lass ihn mal schwätzen der gibt schon wieder ruhe.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Der Versuch, die AFD zu verbieten, hat ja nichts mit "politisch mundtot machen was einem nicht gefällt" zu tun sondern vor allem damit das sie inzwischen in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft werden. Seltsamerweise sind gerade die, die bei Asyl & Co. immer so vehement nach einem starken Staat schreien, erstaunlich ruhig ... eine Demokratie muss bestimmt sehr tolerant sein, aber auch genau aufpassen wer sie in Wirklichkeit abschaffen will ... von daher finde ich den Kommentar ziemlich blauäugig.Julian96 hat geschrieben: 06.01.2024 - 18:19 Den Kommentar hab ich geschrieben, weil ich der Ansicht bin eine Demokratie muss die Stimme jedes Menschen gleichwertig handhaben und ertragen können, es geht mir eher um mein Verständnis des Systems. Der Versuch andere Stimmen mundtot zu machen anstatt auf die Bedürfnisse zu hören führt nur weiter in die Sackgasse. Sieht man wunderbar am Versuch die AFD zu verbieten anstatt mal hinzuhören warum immer mehr Leute sie wählen.
Irgendwie kann ich das nicht ganz nachvollziehen .. wenn wir in den letzten Jahren viele Demonstrationen gesehen haben, dann waren mindestens so viele Impfgegner/Querdenker/BesorgteBürger Demos wie FridaysforFuture & Co. ... und bei beiden Gruppen habe ich durchaus das Gefühl das sie voll hinter dem stehen für was sie demonstrieren ... ob ich das jetzt gut finde oder nicht.Julian96 hat geschrieben: 06.01.2024 - 18:19 Und es gehen ja auch aus der jungen Generation wieder viele Leute auf die Straße. Sie wirken nur oft nicht glaubhaft bzw. schaffen es nicht der Masse gut zu vermitteln dass sie auch wirklich hinter dem stehen was sie sagen. Nach meiner Wahnehmung ist es auch eher so dass der inflationäre Gebrauch von Demonstrationen und Protestaktionen in den letzten Jahren dieses Mittel stark entkräftet hat. Aus meinem Umfeld bekomme ich zumindest immer mehr das Feedback dass die Leute da einfach gar nicht mehr hinhören. So nach dem Motto ach da labert schon wieder jemand, ja dann lass ihn mal schwätzen der gibt schon wieder ruhe.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Ich muss dir absolut zustimmen, wenn es darum geht dass man mit einem guten Auge schauen muss wer die Demokratie und Menschenrechte gefährdet. Und sogesehen finde ich es auch nicht verkehrt dass man die Partei als Rechtsextrem einstuft, weil da eben einige drin sitzen die so sind. Und Extremismus in egal welcher Form verurteile ich auch klar, das muss gesagt sein!Wooly hat geschrieben: 06.01.2024 - 20:01 Der Versuch, die AFD zu verbieten, hat ja nichts mit "politisch mundtot machen was einem nicht gefällt" zu tun sondern vor allem damit das sie inzwischen in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft werden. Seltsamerweise sind gerade die, die bei Asyl & Co. immer so vehement nach einem starken Staat schreien, erstaunlich ruhig ... eine Demokratie muss bestimmt sehr tolerant sein, aber auch genau aufpassen wer sie in Wirklichkeit abschaffen will ... von daher finde ich den Kommentar ziemlich blauäugig.
Ich finde auch klar einige Aktionen von Landwirten in den letzten Wochen völlig daneben. Da haben einige Grenzen klar überschritten und das geht genauso nicht in Ordnung wie jede andere Protestaktion die zu weit geht auch. Ob ich selbst Landwirt bin oder nicht, hat damit nichts zu tun. Die gleichen Regeln müssen für alle gelten.
Es ist aber eine Mischung aus beidem. Von allen AFD Wählern sind bei weitem nicht alle in irgend einer Weise extrem. Viele wählen die AFD weil sie keine Alternative sehen, oder weil sie die genaueren Hintergründe der Partei gar nicht kennen. Es sind sehr viele Menschen die einfach sehr frustriert und unzufrieden mit der aktuellen Regierung sind und da hätte man besser kommunizieren müssen, damit diese Menschen eben nicht alle abwandern. Wir sprechen inzwischen davon dass die AFD im Osten über 30% der Stimmen bekommt, da muss man sich einfach schonmal fragen warum das so ist und da ist es in meinen Augen einfach nicht getan mit einer Einstufung als Rechtsextrem. Da gehen die Probleme tiefer und da muss man hinhören.
Und da habe ich doch stark das Gefühl dass man entweder nicht hinhören will oder unfähig ist zu begreifen was die Leute eigentlich zu sagen haben. Ich habe einfach den Eindruck man will mit den Menschen die die Themen der Regierungsparteien nicht teilen bewusst nicht reden. Weil es halt unangenehm ist. Mundtot machen war vielleicht das falsche Wort, es ist eher ein nicht beachten und verdrängen.
Auf alle Fälle habe ich nie den Eindruck gehabt, dass in dieser Thematik seitens der Regierung wirklich der Dialog gesucht wurde und man sich ernsthaft bemüht hätte, die Menschen die drohen abzudriften, abzuholen. Aber das ist halt meine Wahrnehmung.
Ich muss aber auch sagen ich habe gar nicht das Interesse mich mit den Hinter- und Beweggründen näher zu befassen, das ist die Aufgabe von Politikern. Ich wähle und bringe mich ein zu den und für die Themen die mich beschäftigen und aus allem was ins extreme abdriftet halte ich mich schon immer einfach raus. Da bin ich auch gar nicht der Richtige um Vermittlungsversuche zu starten.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Sehe ich auch so. Ganz dringend muss die Politik da hinhören und aktiv werden. Zahlenmäßig sind die Klimaterros dagegen zwar Kleinkram, aber die Sache ist mindestens genauso wichtig und mehr Aufmerksamkeit und Gehör tut auch da Not. Ich hoffe nur, dass die Aktionen dem Klimaschutz nicht mehr schaden als nutzen.Julian96 hat geschrieben: 06.01.2024 - 20:33 Wir sprechen inzwischen davon dass die AFD im Osten über 30% der Stimmen bekommt, da muss man sich einfach schonmal fragen warum das so ist und da ist es in meinen Augen einfach nicht getan mit einer Einstufung als Rechtsextrem. Da gehen die Probleme tiefer und da muss man hinhören.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Manche machen es sich hier echt einfach. Das Argument die würde Wasser predigen und Wein saufen lässt sichbgut über eine unbekannte Masse ausschütten. Vielleicht findet man dann auch noch ein paar Beispiele und dann wird das einfach zur Allgemeingültigkeit erhoben. Wenn icb dagegen behaupte alle Skifahrer arbeiten aktiv daran, dass unser schönes Hobby möglichst bald nicht mehr möglich ist, dann entlädt sich ein Sturm der Entrüstung. Dann hat man tausend ausreden warum man ständig mit dem Auto in die Alpen fahren muss, das Thema ist einem völlig egal und manch ganz extremer wird sogar behaupten, dass es gar keinen vom Menschen gemachten Klimawandel gibt.
Dazu wird dann gerne noch behauptet, auch hier ja schon vorgebracht, dass es gar nicht um Inhalte geht, dass da gar keine konkreten Forderungen dahinter stehen, sondern einfach nur der Protest des Protestes wegen gemacht wird. Das ist eine bequeme Haltung, denn man muss sich nicht mit den Inhalten auseinandersetzen. Es stimmt nur nicht, denn es gibt sehr konkrete und vor allem wissenschaftlich fundierte Forderungen.
In die gleiche bequeme Richtung zielt die Forderung nach technischen Lösungen, vor allem solchen die gar keine Verhaltensänderungen erfordern. E-Autos sollten die Emissionsprobleme lösen ohne, dass wir auf MIV im bisherigen Umgang verzichten müssen. Jetzt ist das aber manchen noch immer zu viel Umstellung, also sollen es jetzt E-Fuells reißen.
Bei der Stromproduktion wird dann immer auf die tolle Atomkraft verwiesen. Nur ist es wirklich sinnvoll unseren Nachfahren statt dem einen einfach einen anderen Müll zu hinterlassen? Und Frankreich ist auch kein Musterbeispiel, die müssen auch regelmäßig Strom importieren, weil sonst die Lichter ausgehen.
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In die gleiche bequeme Richtung zielt die Forderung nach technischen Lösungen, vor allem solchen die gar keine Verhaltensänderungen erfordern. E-Autos sollten die Emissionsprobleme lösen ohne, dass wir auf MIV im bisherigen Umgang verzichten müssen. Jetzt ist das aber manchen noch immer zu viel Umstellung, also sollen es jetzt E-Fuells reißen.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Aha. Bei Wind und Sonne heisst es immer, dass deren begrenzt steuerbare Verfügbarkeit im länderübergreifenden Verbund ausgeglichen werden kann. Bei Atomkraft ist es plötzlich ein Gegenargument.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 07.01.2024 - 10:21 Und Frankreich ist auch kein Musterbeispiel, die müssen auch regelmäßig Strom importieren, weil sonst die Lichter ausgehen.
Das Kernproblem dieser moralisch aufgeladenen Verzichtsdebatten ist, dass sich immer wieder Menschen anmaßen darüber zu urteilen, was andere dürfen und was nicht und ihre eigene Lebensweise zum Maßstab für andere machen. Übergriffig ist da noch der höflichste Begriff, der mir dazu einfällt.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 07.01.2024 - 10:21 Dann hat man tausend ausreden warum man ständig mit dem Auto in die Alpen fahren muss
Das grundsätzliche Problem aber ist, dass man sich abseits der woken Filterblase in den aufstrebenden Ländern herzlich wenig um solche Verzichtsdebatten schert. Wo früher noch Ochs, Esel und Lastenfahrräder bzw. Rikschas üblich waren, fahren heute mindestens Motorräder oder Autos. Und wenn wir hierfür keine technischen Lösungen finden, dann wird es weiter gehen wie bisher. Was wir hier sparen, wird dann um ein vielfaches mehr an anderer Stelle in die Luft geblasen.
Dass wir darüber hinaus eine Debatte über einen schonenderen Umgang mit begrenzten Ressourcen benötigen, schließt das nicht aus. Aber bei dem Kernproblem des Bevölkerungswachstums verweigern sich ja grad die Verzichtsprediger jedweder Debatte.
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Zum Thema Ausbau der Kernkraft habe ich kürzlich das folgende Interview gelesen, was ich durchaus sehr interessant fand. Sollte die Verlinkung dieses frei lesbaren Artikels nicht erlaubt sein, bitte diesen entfernen.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Atomkapa ... 14102.html
Ich gebe Julian96 recht. Natürlich dürfen ältere Menschen ihre Interessen vertreten. Und ich kann durchaus menschlich nachvollziehen, wenn ein über 70er, insbesondere wenn keine Kinder/Enkel vorhanden sind, sagt: " Ich will ein paar schöne letzte Jahre haben. Ich will nichts ändern sondern einfach so weiterleben wie bisher und mir ist es völlig egal, was danach mit der Welt passiert." Aus rein persönlicher Sicht kann ich das nicht kritisieren. Aus gesellschaftlicher Sicht ist dieser Egoismus natürlich ziemlich schlecht. Die Lebensleistung älterer Menschen ist das Eine. Aber dennoch haben auch sie m.E. eine gewisse Pflicht in die Zukunft aller zu investieren. Nur mit Egoismus funktioniert keine Gemeinschaft. Wie gesagt, es sollte immer auch an die künftigen Generationen gedacht werden. Für diese wird es nämlich viel teurer, wenn wir älteren (als 48 jähriger Familienvater, also die Generation die gem. einem anderen User hier sowieso nichts tut
, zähle ich mich da durchaus schon zu) nicht heute auch bereit sind, etwas zu investieren. Und da sprechen wir nicht nur über den Klimawandel, auch wenn das m.E. das einzige wirkliche Problem ist, was derzeit auf uns zukommt. Alles andere ist im Verhältnis dazu eher zu vernachlässigen, auch wenn natürlich hohe Energiepreise durch Kriege für manche Leute und Zeiträume ein Problem sind.
Bei vielen Menschen habe ich inzwischen den Eindruck, dass meckern, motzen, ja manchmal auch hassen, zum Lebensinhalt geworden sind. Wenn man mal privat mit Leuten spricht, dann wissen sie inhaltlich gar nicht, warum sie eigentlich motzen. "Das Heizungsgesetz macht mich arm". Kommentar eines 73 jährigen Vereinskameraden, der vor zwei Jahren eine neue Heizung eingebaut hat. Es betrifft ihn (bei seinem Lebenswandel ziemlich sicher!) gar nicht, macht ihn aber arm. Genauso nehmen ihm die ganzen illegalen Migranten durch das hohe Bürgergeld seine Rente weg. Zwei Sachen, die nun gar nichts miteinander zu tun haben
Solche Leute sind aber auch nicht mehr zu erreichen. Realität steht dem eigenen Weltbild nur im Wege.....
Ich jedenfalls bin bereit etwas zu tun. Für mich, für meine Kinder und auch für alle. Auch ich gebe dabei gerne zu, dass ich nicht auf alle Annehmlichkeiten verzichten möchte, aber wenn man sich stetig ein bißchen weiterentwickelt, ist auch schon geholfen (PV-Anlage ist auf dem Dach, das erste E-Auto steht auch da. Wenn unsere 23 Jahre alte Heizung den Geist aufgibt, gibt es sicherlich eine Wärmepumpe! Und, anders als mit 20 Jahren
, habe ich inzwischen auch festgestellt, dass man durchaus auch gewisse Strecken mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen kann. Und mit einem Bollerwagen funktioniert dann sogar einkaufen sehr gut. Dass die Bewegung zusätzlich der Gesundheit gut tut, ist auch mal sicher). Und den Rest muss dann die Politik regeln. Mit Anreizen, mit Subventionen, mit Strafen und manchmal leider auch mit Verboten.
Ich bin wirklich mal gespannt, ob morgen bei den angekündigten Bauernprotesten die CSU auch Präventivhaft für das Blockieren des Verkehrs fordert. Normalerweise gilt nämlich: Gleiche Strafe für gleiche Tat. Wer Klimaaktivisten einsperren möchte, sollte dann auch bei Landwirten entsprechend konsequent sein. Aber da das ein Teil der Kernwählerschaft ist, wird es vermutlich andere Kommentare seitens mancher Parteien geben
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Ich gebe Julian96 recht. Natürlich dürfen ältere Menschen ihre Interessen vertreten. Und ich kann durchaus menschlich nachvollziehen, wenn ein über 70er, insbesondere wenn keine Kinder/Enkel vorhanden sind, sagt: " Ich will ein paar schöne letzte Jahre haben. Ich will nichts ändern sondern einfach so weiterleben wie bisher und mir ist es völlig egal, was danach mit der Welt passiert." Aus rein persönlicher Sicht kann ich das nicht kritisieren. Aus gesellschaftlicher Sicht ist dieser Egoismus natürlich ziemlich schlecht. Die Lebensleistung älterer Menschen ist das Eine. Aber dennoch haben auch sie m.E. eine gewisse Pflicht in die Zukunft aller zu investieren. Nur mit Egoismus funktioniert keine Gemeinschaft. Wie gesagt, es sollte immer auch an die künftigen Generationen gedacht werden. Für diese wird es nämlich viel teurer, wenn wir älteren (als 48 jähriger Familienvater, also die Generation die gem. einem anderen User hier sowieso nichts tut
Bei vielen Menschen habe ich inzwischen den Eindruck, dass meckern, motzen, ja manchmal auch hassen, zum Lebensinhalt geworden sind. Wenn man mal privat mit Leuten spricht, dann wissen sie inhaltlich gar nicht, warum sie eigentlich motzen. "Das Heizungsgesetz macht mich arm". Kommentar eines 73 jährigen Vereinskameraden, der vor zwei Jahren eine neue Heizung eingebaut hat. Es betrifft ihn (bei seinem Lebenswandel ziemlich sicher!) gar nicht, macht ihn aber arm. Genauso nehmen ihm die ganzen illegalen Migranten durch das hohe Bürgergeld seine Rente weg. Zwei Sachen, die nun gar nichts miteinander zu tun haben
Ich jedenfalls bin bereit etwas zu tun. Für mich, für meine Kinder und auch für alle. Auch ich gebe dabei gerne zu, dass ich nicht auf alle Annehmlichkeiten verzichten möchte, aber wenn man sich stetig ein bißchen weiterentwickelt, ist auch schon geholfen (PV-Anlage ist auf dem Dach, das erste E-Auto steht auch da. Wenn unsere 23 Jahre alte Heizung den Geist aufgibt, gibt es sicherlich eine Wärmepumpe! Und, anders als mit 20 Jahren
Ich bin wirklich mal gespannt, ob morgen bei den angekündigten Bauernprotesten die CSU auch Präventivhaft für das Blockieren des Verkehrs fordert. Normalerweise gilt nämlich: Gleiche Strafe für gleiche Tat. Wer Klimaaktivisten einsperren möchte, sollte dann auch bei Landwirten entsprechend konsequent sein. Aber da das ein Teil der Kernwählerschaft ist, wird es vermutlich andere Kommentare seitens mancher Parteien geben
"Papa, ich fahre besser als Du. Ich kann schon ohne Stöcker fahren, Du brauchst immer noch welche"
Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs
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Re: "Letzte Generation" legt Ski-Mekka lahm
Mag sein, dass uns nach jahrelangem Kampf gegen die Kernenergie heute Experten und Ressourcen fehlen, hier rasch neue Kraftwerke zu bauen, wenn man wollte. Meine Quintessenz ist aber eine andere. Jahrelang hat die Anti-AKW Bewegung mit religiösem Eifer einen emotionalen Kampf gegen die Kernenergie geführt. Ohne, dass sie Konzepte und Alternativen hatte, wie wir bei gleichem spezifischen CO2 Ausstoß unsere Energieversorgung sicher stellen. Mit dem Erfolg, dass in Sachen CO2 Emissionen unser Nachbar Frankreich uns meilenweit voraus ist. Und nun erleben wir bei der Debatte um fossile Energieträger das gleiche Schema. Viel Emotionen und religiöser Eifer, aber erneut kein Konzept, wie es funktionieren soll. Einmal einen Fehler zu machen ist menschlich. Zweimal den selben Fehler zu machen ist dumm.Teddy75 hat geschrieben: 07.01.2024 - 12:15 Zum Thema Ausbau der Kernkraft habe ich kürzlich das folgende Interview gelesen, was ich durchaus sehr interessant fand.
Ist das bei den Berufs-Klimaklebern anders?Teddy75 hat geschrieben: 07.01.2024 - 12:15 Bei vielen Menschen habe ich inzwischen den Eindruck, dass meckern, motzen, ja manchmal auch hassen, zum Lebensinhalt geworden sind.
Na, Hauptsache, Du weisst es.Teddy75 hat geschrieben: 07.01.2024 - 12:15 Wenn man mal privat mit Leuten spricht, dann wissen sie inhaltlich gar nicht, warum sie eigentlich motzen.
Komisch. Wenn es um den Abbau von "Subventionen" wie dem Dienstwagen-"Privileg" oder der Begünstigung von Dieselkraftstoff geht, dann wird aus Umweltkreisen stets argumentiert, dass diese Subventionen zu Lasten der Allgemeinheit gingen (die Angestellten bezahlen den Porsche des Chefs). Die von den gleichen Kreisen goutierte ungesteuerte Migration mit ihren geschätzen Kosten in Höhe von 50 Milliarden Euro pro Jahr bezahlt dagegen der Weihnachtsmann. Da ist es völlig abwegig, dass der Staat die 50 Milliarden an anderer Stelle einspart oder dafür mehr Steuern erhebt.Teddy75 hat geschrieben: 07.01.2024 - 12:15 Genauso nehmen ihm die ganzen illegalen Migranten durch das hohe Bürgergeld seine Rente weg
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen