Die große Klima-Diskussion

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Bocky
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bocky »

Auf den großflächigen Wintereinbruch Januar/Februar war bis jetzt eigentlich immer Verlass.
Ich weiß nicht ob es sowas schon mal gab, dass Skigebiete vor/um Ostern früher als geplant zusperren mussten.
Könnte dieses Jahr soweit sein zumindest unter 1500m. Vielleicht gibt es noch ein Rumpfangebot. Aber wer will schon ständig auf diesem Sulz fahren.
Weiße Bahnen in grüner Landschaft. Hohe Salve schneefrei im März. Sieht einfach nicht schön aus. Sowas möchte ich im Oktober sehen aber nicht jetzt.

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don pipone
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von don pipone »

Bocky hat geschrieben: 18.02.2024 - 21:12 Auf den großflächigen Wintereinbruch Januar/Februar war bis jetzt eigentlich immer Verlass.
Ich weiß nicht ob es sowas schon mal gab, dass Skigebiete vor/um Ostern früher als geplant zusperren mussten.
Könnte dieses Jahr soweit sein zumindest unter 1500m. Vielleicht gibt es noch ein Rumpfangebot. Aber wer will schon ständig auf diesem Sulz fahren.
Weiße Bahnen in grüner Landschaft. Hohe Salve schneefrei im März. Sieht einfach nicht schön aus. Sowas möchte ich im Oktober sehen aber nicht jetzt.
89/90 gabs mal einen ähnlich miesen (warmen) Februar.

Aber die Einschläge werden schon zusehends häufiger. Letztes Jahr die Kack-Frühsaison, dieses Jahr das Fiasko ab Mitte Januar.

Richtig bedenklich ist mittlwerweile vor allem, dass sich die Wetterlagen immer mehr einfahren und dann wochenlang so bleiben. Klar kann sich das auch mal positiv einfahren (wochenlanger Nordstau wie 18/19), aber die Chance für eingefahrene Kacklagen ist halt deutlich größer. Siehe letztes Jahr Blockadehoch nach frühem Weihnachtstauwetter oder jetzt wochenlange SW-Kacke nach bester Vorsaison....
j-d-s
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s »

Man sieht hier erneut, dass nur eins hilft: Beschneiung, mehr Beschneiungskapazität, und Beschneiung sämtlicher Pisten ohne Ausnahme.

Denn anders als die Unkenrufe oft behaupten, sind Aussagen wie "Skifahren unter 1000 Meter nicht mehr möglich" Unsinn. Man sieht auch gegenwärtig, dass solche Talabahrten noch geöffnet sind, die nicht nur Beschneiung haben, sondern wo auch große Mengen beschneit wurden - je mehr Schnee man beschneit, desto länger brauchts bis er weg ist.

Hier sollte man in noch größerem Umfang, und zwar massivst, investieren und dafür denn so einen Unfug wie den Ersatz noch ausreichender kuppelbarer Bahnen unterlassen. Ich bezweifle stark, dass man mit einer nagelneuen EUB oder KSB mit Sitzheizung und WLAN wirklich mehr Gäste anlockt, wenn man im Gegenzug diverse Pisten schließen muss, da man nicht genug Kapazität bei der Beschneiung dieser hat.
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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

j-d-s hat geschrieben: 21.02.2024 - 11:52 Man sieht hier erneut, dass nur eins hilft: Beschneiung, mehr Beschneiungskapazität, und Beschneiung sämtlicher Pisten ohne Ausnahme.
Und natürlich die Entwicklung von Schneekanonen, die zuverlässig bei +13 Grad Schnee erzeugen können, der auch wochenlang bei diesen Temperaturen durchhält ... vielleicht wäre auch Styropor o.Ä. sinnvoll. Das fehlende Winterflair könnte man heutzutage schon gut mit VR Brillen erzeugen ...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von xX_Kilian01_Xx »

Mag sein dass wir gerade +13 Grad haben, aber gerade deshalb braucht es eine besser ausgebaute Beschneiung, die bei kurzen Kälteperioden mehr Schnee erzeugt, um solche Wetterlagen zukünftig besser zu überstehen.
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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

Manche Menschen sind dermaßen lernresistent und gleichzeitig so borniert, das ist eigentlich kaum noch zu glauben ....
gernot
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot »

j-d-s hat geschrieben: 21.02.2024 - 11:52 Man sieht hier erneut, dass nur eins hilft: Beschneiung, mehr Beschneiungskapazität, und Beschneiung sämtlicher Pisten ohne Ausnahme.

Denn anders als die Unkenrufe oft behaupten, sind Aussagen wie "Skifahren unter 1000 Meter nicht mehr möglich" Unsinn. Man sieht auch gegenwärtig, dass solche Talabahrten noch geöffnet sind, die nicht nur Beschneiung haben, sondern wo auch große Mengen beschneit wurden - je mehr Schnee man beschneit, desto länger brauchts bis er weg ist.

Hier sollte man in noch größerem Umfang, und zwar massivst, investieren und dafür denn so einen Unfug wie den Ersatz noch ausreichender kuppelbarer Bahnen unterlassen. Ich bezweifle stark, dass man mit einer nagelneuen EUB oder KSB mit Sitzheizung und WLAN wirklich mehr Gäste anlockt, wenn man im Gegenzug diverse Pisten schließen muss, da man nicht genug Kapazität bei der Beschneiung dieser hat.
also wenn dann schon das volle programm mit pistenkühlung - großflächige erdkollektoren unter die pisten rein und dann gleich für wärmepumpen verwenden, zusätzlich noch luftwärmepumpen die auch die luft über der piste entsprechend runterkühlen, südhänge mit pv überdachen um drunter im schatten und regengeschützt beste schneequalität bieten zu können.

mir macht's ja unglaublich viel spass bei den derzeitigen temp. ab ~11h in sulz/wasser gemisch unterwegs zu sein, oder wenn's dann mal kälter ist am eispanzer herumzurutschen.
schneequalität mmn das größte problem trotz ausreichender kunstschneeauflage.
j-d-s
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s »

Wenn ihr ganz offenbar dagegen seit, die Beschneiung massiv auszubauen, was wäre dann euer Vorschlag? Geschäftsaufgabe der Skigebietsbetreiber? (Anders kann ich mir nicht erklären, wieso man meine Ausführungen versucht ins Lächerliche zu ziehen.)

Das beste Beispiel ist da immer Ischgl: Die haben die Talabfahrten so gut wie immer bis 1. Mai offen (bis vorletztes Jahr war sie nach dem Schlusskonzert gesperrt, aber nicht wegen Schneemangels, sondern weil man darüber Konzertmaterialien abtransportieren wollte und dafür die Talabfahrten zerstört hat), weil sie bereits im Oktober anfangen in großem Umfang zu beschneien.

Auch in der Sellaronda kann man sich so gut wie nie über mangelnden Schnee auf den Pisten beschweren - übrigens gab es dort auch in den 80ern Winter, wo man im Februar noch immer grüne Landschaften mit weißen Bändern hatte. Deshalb hat man da viel früher angefangen, umfangreich zu investieren.

Klar, die Schneequalität ist dann unter Umständen nicht mehr so toll. Aber 90% der Skifahrer ist eine Piste mit schlechtem Schnee lieber als eine Talfahrt mit der Seilbahn. Vor allem muss man bedenken, dass manche Skigebiete (bspw. die Skiwelt) ohne Talabfahrten sehr viel weniger attraktiv sind, weil die dort einen größeren Anteil an den Pisten ausmachen, als bspw. in Kaltenbach.

Dass es weiterhin, auch im Jahr 2100 noch, auf 500 Meter Höhe in den Alpen im Herbst und Winter zweistellige Anzahlen an Nächten mit Frost geben wird, das bestätigen sämtliche Studien - sogar bei ungehindertem Klimawandel. Und dass der Schnee, wenn er mal liegt, einige Zeit zum wegschmelzen braucht ist ebenso unbestritten wie dass 1 Meter länger braucht als 50 cm (und übrigens Kunstschnee länger als Naturschnee, weil Kunstschnee eine höhere Dichte hat).
Da aber die Beschneiungsfenster also kürzer werden, man also weniger Nächte mit Frost hat als bisher, und die Temperaturen höher sind, muss eben in der kürzeren Zeit deutlich mehr Schnee erzeugt werden. Das ist machbar und die meisten Skigebiete haben auch umfangreiche Bemühungen in diesem Bereich (zusätzliche Schneeerzeuger, Speicherteiche, Wasserentnahmestellen, Wasserleitungen usw.) - meine Aussage war und ist, dass man dies noch weiter intensivieren muss und dabei eben auch nicht unbedingt notwendige Erneuerungen vorhandener Lifte zurückstellen sollte.

Denn die besten und komfortabelsten Lifte sind immer noch nur ein notwendiges Mittel um zur Piste zu kommen.
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GIFWilli59
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von GIFWilli59 »

Selbst 10 Schneinächte bringen nix, wenn die üblichen Niederschläge dann 30 Tage am Stück als Regen auf die Piste prasseln.
Was hilft, ist temperatunabhängige Beschneiung. Mit den entsprechenden Nachteilen bei Energiekosten und Schneequalität.
Übersicht über meine Berichte
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kaldini
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von kaldini »

j-d-s hat geschrieben: 22.02.2024 - 12:24 Wenn ihr ganz offenbar dagegen seit, die Beschneiung massiv auszubauen, was wäre dann euer Vorschlag? Geschäftsaufgabe der Skigebietsbetreiber? (Anders kann ich mir nicht erklären, wieso man meine Ausführungen versucht ins Lächerliche zu ziehen.)
Ja, muss man leider so sagen: dann kann man das Geschäft nicht mehr ausüben. Gibt ja auch keine künstlich im Geschäft gehaltenen Schmiede, nur da es nun Automobile statt Pferde gibt. Die Skigebiete, die höher liegen, können die Mitarbeiter sicher brauchen. Und die Gegenden können dann Alternativen entwickeln.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Firn77 »

j-d-s hat geschrieben: 22.02.2024 - 12:24 Wenn ihr ganz offenbar dagegen seit, die Beschneiung massiv auszubauen, was wäre dann euer Vorschlag? Geschäftsaufgabe der Skigebietsbetreiber? (Anders kann ich mir nicht erklären, wieso man meine Ausführungen versucht ins Lächerliche zu ziehen.)
Zum radikalen Klimaschützer werden. Das heißeste Jahr jemals, dem jetzt schon wieder ein Negativ-Rekordwinter folgt - hat bei mir das letzte Fass zum Überlaufen gebracht. Wir können einfach nicht weiter uns nur mit den Symptomen beschäftigen (Beschneienbeschneienbeschneinen), wir müssen an die Ursachen ran, müssen der Natur die Chance geben, sich zu erholen.

In meiner Kindheit gab es das Ozonloch. Das haben wir doch auch gelöst - wenngleich das natürlich ungleich einfacher war...
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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

j-d-s hat geschrieben: 22.02.2024 - 12:24 Wenn ihr ganz offenbar dagegen seit, die Beschneiung massiv auszubauen, was wäre dann euer Vorschlag? Geschäftsaufgabe der Skigebietsbetreiber? (Anders kann ich mir nicht erklären, wieso man meine Ausführungen versucht ins Lächerliche zu ziehen.)
Natürlich ist das die Konsequenz, und natürlich ist das bitter. Aber wir können doch jetzt schon zusehen, wie die tieferen Skigebiete untergehen, und das immer schneller. Selbst im Beschneiungseldorado Sauerland ist doch die Frage, wann sich das Ganze einfach schlicht und ergreifend nicht mehr rechnet ... mal davon abgesehen das es nicht mehr wirklich funktioniert, sehen wir ja gerade.

Und ja, das ist bitter für dich, für mich, für viele viele Skifahrer & Liftbetreiber ... aber es ist die Realität. Da kannst du lieber J-d-s, noch so viel verbal mit dem Fuß aufstampfen, das haben auch schon ganz viele gemacht, ohne das es an der Problematik irgendetwas geändert hätte. Vor 10-20 Jahren war ich mir auch noch sicher, ob mit mehr nicht Kunstschnee wenigstens noch eine einigermaßene Verlängerung der Saison drin ist ... inzwischen können wir uns es doch live ansehen, wird leider nix.

Für mein Heimatskigebiet würde ich inzwischen ziemlich sicher sagen, noch 3-4 solche Winter in Folge, und die Lifte sind tot. Vielleicht bekommen wir noch mal einen kräftigeren Winter, vielleicht haben manche noch Reserven und retten sich noch ein paar Jahre mit Beschneiung ... aber das meine Enkel noch im Schwarzwald Skifahren werden, das ist doch sehr sehr unwahrscheinlich ...

Es gibt ja schon, gerade in den Mittelgebirgen und in den Voralpen, schon viele Gebiete, die schon aktiv dabei sind, den Fokus mehr auf den Sommer und andere Sportarten abseits des Skifahrens zu legen ... ich hoffe viele schaffen den Wechsel.
gernot
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot »

j-d-s hat geschrieben: 22.02.2024 - 12:24 Wenn ihr ganz offenbar dagegen seit, die Beschneiung massiv auszubauen, was wäre dann euer Vorschlag? Geschäftsaufgabe der Skigebietsbetreiber? (Anders kann ich mir nicht erklären, wieso man meine Ausführungen versucht ins Lächerliche zu ziehen.)
ich hab das durchaus ernst gemeint, wenn schon industrieskigebiet bzw. künstliche welt dann mit allem was gut ist.
und pistenkühlen bzw. pisten wärmen wenn's zu eisig ist - warum nicht?
weniger verletzte, bessere schneequalität.
die wärme kann man sowieso zum heizen der hotels brauchen, pv anlagen entsprechend hoch über den südhängen, damit man drunter ski fahren kann, was ist daran lächerlich?
die gelben skikanonentürme am rande der pisten stören ja auch keinen...
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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

gernot hat geschrieben: 22.02.2024 - 14:15 ich hab das durchaus ernst gemeint, wenn schon industrieskigebiet bzw. künstliche welt dann mit allem was gut ist.
und pistenkühlen bzw. pisten wärmen wenn's zu eisig ist - warum nicht?
weil es energetisch Quark ist ... ausserdem gibt es das ganze schon in funktionierend, nennt sich dann Skihalle. Und ganz ehrlich, von mir aus kann man gerne noch 10 Skihallen in den Ruhrpott bauen, als verzweifelt versuchen dem Klimawandel ein Schnäppchen zu schlagen .. das macht wahrscheinlich viel mehr Sinn ... und viel gruseliger als in Winterberg & Co. kann es auch Ambientemäßig eh nicht mehr werden. Ordentliche LED Komplettwand rein a la Sphere (https://www.thespherevegas.com) und fertig ist das Alpenpanorama, oder was immer du willst.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

j-d-s hat geschrieben: 22.02.2024 - 12:24 Wenn ihr ganz offenbar dagegen seit, die Beschneiung massiv auszubauen, was wäre dann euer Vorschlag? Geschäftsaufgabe der Skigebietsbetreiber? (Anders kann ich mir nicht erklären, wieso man meine Ausführungen versucht ins Lächerliche zu ziehen.)

Das beste Beispiel ist da immer Ischgl: Die haben die Talabfahrten so gut wie immer bis 1. Mai offen (bis vorletztes Jahr war sie nach dem Schlusskonzert gesperrt, aber nicht wegen Schneemangels, sondern weil man darüber Konzertmaterialien abtransportieren wollte und dafür die Talabfahrten zerstört hat), weil sie bereits im Oktober anfangen in großem Umfang zu beschneien.

Auch in der Sellaronda kann man sich so gut wie nie über mangelnden Schnee auf den Pisten beschweren - übrigens gab es dort auch in den 80ern Winter, wo man im Februar noch immer grüne Landschaften mit weißen Bändern hatte. Deshalb hat man da viel früher angefangen, umfangreich zu investieren.

Klar, die Schneequalität ist dann unter Umständen nicht mehr so toll. Aber 90% der Skifahrer ist eine Piste mit schlechtem Schnee lieber als eine Talfahrt mit der Seilbahn. Vor allem muss man bedenken, dass manche Skigebiete (bspw. die Skiwelt) ohne Talabfahrten sehr viel weniger attraktiv sind, weil die dort einen größeren Anteil an den Pisten ausmachen, als bspw. in Kaltenbach.

Dass es weiterhin, auch im Jahr 2100 noch, auf 500 Meter Höhe in den Alpen im Herbst und Winter zweistellige Anzahlen an Nächten mit Frost geben wird, das bestätigen sämtliche Studien - sogar bei ungehindertem Klimawandel. Und dass der Schnee, wenn er mal liegt, einige Zeit zum wegschmelzen braucht ist ebenso unbestritten wie dass 1 Meter länger braucht als 50 cm (und übrigens Kunstschnee länger als Naturschnee, weil Kunstschnee eine höhere Dichte hat).
Da aber die Beschneiungsfenster also kürzer werden, man also weniger Nächte mit Frost hat als bisher, und die Temperaturen höher sind, muss eben in der kürzeren Zeit deutlich mehr Schnee erzeugt werden. Das ist machbar und die meisten Skigebiete haben auch umfangreiche Bemühungen in diesem Bereich (zusätzliche Schneeerzeuger, Speicherteiche, Wasserentnahmestellen, Wasserleitungen usw.) - meine Aussage war und ist, dass man dies noch weiter intensivieren muss und dabei eben auch nicht unbedingt notwendige Erneuerungen vorhandener Lifte zurückstellen sollte.

Denn die besten und komfortabelsten Lifte sind immer noch nur ein notwendiges Mittel um zur Piste zu kommen.

Was j-d-s nicht kapiert, ist, dass man einfach die Nordalpen nicht mit Südtirol und den Dolomiten vergleichen kann:
In Südtirol ist mildes Wetter im Winter fast immer mit trockenem Wetter verbunden. Nur selten gibt milde und gleichzeitig feuchte Wetterlegen. Deswegen haben die Südtiroler (und angrenzende Gebiete) immer eine gute Schneequalität, egal ob es sich um weiße Kunstschneebänder in grün-brauner Umgebung handelt oder ob mal mehr Naturschnee dabei ist. Man kann auch gut kalkulieren, mit welchen Kunstchneemengen man sicher zum Saisonende kommt. In abgeschwächter Form gilt das auch für inneralpin gelegene Gebiete in Österreich.
In den Nordalpen dagegen gibt es viel öfters die milden, feuchten Wetterlagen. Es regnet zunehmend häufiger auf die Pisten. Da ist dann selbst mit Kunstschnee schwierig, brauchbare Pistenverhältnisse herzustellen, zumal die Gebiete meist ja auch von der Höhe benachteiligt sind.

Ob es noch Sinn macht, in reine Skisportinfrastruktur zu investieren, hängt also stark davon ab, von welchen Gebieten wir reden:
Im Allgäu und generell in den deutschen Alpenrandgebieten halte ich solche Investitionen nicht mehr für sinnvoll. Ich denke auch, dass da das Fiasko in Berchtesgaden ein Wendepunkt sein könnte. Für die Mittelgebirge gilt das Gleiche. Jedenfalls glaube ich, dass die Zahl der reinen Wintersportbahnen, die in Deutschland in Zukunft noch gebaut werden, sehr überschaubar sein wird, vielleicht sogar bei Null liegt.

Für die Kitzbüheler Alpen würde ich zwar so pauschal noch nicht sagen wollen, das Investitionen in reine Skisportinfrastruktur nicht mehr sinnvoll sind, aber man sollte in jedem Einzelfall überlegen, was Sinn macht und was nicht. Negatives Beispiel ist für mich die neue Jochbahn in der Skiwelt, wo man auf einen Südhang eine alte Bahn durch eine neue Bahn mit deutlich tiefer gelegener Talstation ersetzt hat.

Inneralpin und südlich des Alpenhauptkamms wird sicher auch länger Skisport in ähnlicher Form wie heute betrieben werden und dort wird sicher noch weiter in die Infrastruktur investiert werden.
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Snowboarder90
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Snowboarder90 »

Sehr gut geschrieben von Martin_D.
Meiner Meinung nach bringt ein grundsätzlicher massiver Ausbau der Beschneiungsanlagen wie in einem der vorherigen Beiträge gefordert, nichts. Die Thematik sollte schon differenzierter betrachtet werden.
Schaut man sich die aktuellen Bilder hier im Forum aus dem Sauerland genauer Willingen und K1 an, kann man sich die Frage nach mehr Beschneiung selbst beantworten. Hier steht das Neueste an Technik dicht an dicht, nicht mal mehr Restschnee liegt hier aktuell. Was die Argumentation mit mehr Kanonen bei kürzeren Schneifenster angeht, an sich richtig, allerdings bringt nicht mal mehr das in niedrigen Höhenlagen noch was bei den Wetterlagen, was der Winter gezeigt hat. Bei uns im bayerischen Wald hat man zweimal super Schneifenstern gehabt und wirklich massiv was investiert und entsprechend Schnee rausgehauen. Nicht mal 5 Tage Betrieb, alles innerhalb einer Woche zusammengeregnet. Und das zwei Mal. Wirtschaftlich eine Katastrophe.
Ich glaube in Winterberg funktioniert das noch länger einfach aufgrund der Lage und des Einzugsgebiets mit dem massiven technischen Einsatz. In Süddeutschland würden hier kaum Gäste kommen bei solchen Bedingungen wie derzeit.
Beispiel Sudelfeld: Auch hier den fast ganzen Winter weiße Bänder, mal dreckiger, mal wieder kurz weiß und wenig Andrang. Auch hier wurde massiv investiert in Beschneiung, kein Sommerkonzept. Ob das noch lange gut geht ? Wahrscheinlich nur wegen dem finanzstarken österreichischem Investor. Dann verlangen sie für ihre weißen Bänder 50€, was auch wirtschaftlich gerechtfertigt ist. Bin ich bereit das zu zahlen ? Nein- ich lege 20€ drauf und fahre ne Stunde weiter nach Mayrhofen.
Mittlerweile glaube ich auch das unter 1800 Metern die Messe im Großen und Ganzen leider gelesen ist.... und ein Ausbau von Beschneiung auch hier längerfristig nichts mehr bringt.
Anders sehe ich die Situation in den höheren Skigebieten. Gerade hier macht es meiner Meinung nach Sinn, gerade in Gebieten wie Ischgl usw.. Sie können sich das finanziell leisten und ein Totalverlust des ausgebrachten Maschinenschnees ist in diesen Höhenlagen fast ausgeschlossen (noch). Auch den Ausbau der Beschneiung auf den Gletschern wie im Stubai bringt meiner Meinung nach schon noch was, auch langfristig.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von xX_Kilian01_Xx »

Man sollte so oder so mehr in Skigebiete in höheren Lagen investieren und diese vor allem auch erweitern oder gerne auch neue Gebiete erschließen. Ab einer gewissen Höhe (ich würde mal grob schätzen ab 1500m je nach Lage) wird man auch die nächsten Jahrzehnte guten Skibetrieb anbieten können. Wir verlieren Jahr für Jahr tiefer gelegene Skigebiete für die es sich nicht mehr lohnt, aber umgekehrt wird in höher gelegenen Skigebieten kaum noch wirklich neuer Skiraum erschlossen, vor allem aufgrund gesetzlicher Vorschriften.

Reginleif
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Reginleif »

gelöscht
Zuletzt geändert von Reginleif am 02.09.2025 - 17:59, insgesamt 2-mal geändert.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von GIFWilli59 »

Die Frage bei der Kühlung ist nur - zumindest in der Saison - wie weit die Kühlung reicht. Wenn 50 cm - 1m Schnee liegen, ist die Oberfläche ja ziemlich gut isoliert gegen die Kühlung. Wenn es warm ist oder regnet, hat man genauso feinen Sulz, wie jetzt auch. Dafür kann man beim ersten Frost natürlich schneller einschneien und wenn es taut, kann man auf einer harten, vielleicht 20 cm starken Piste fahren.
Übersicht über meine Berichte
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tiob »

Julian96 hat geschrieben: 22.02.2024 - 21:34 Beheizte Gehwege und Ackerflächen sind längst Realität. Baut man Wasser, Wind und Sonnenenergie aus, spielt der Energieverbrauch quasi keine Rolle mehr.
Ich weiß nicht was gegen kühlbare Skipisten spricht. Eine Kundschaft die dafür zahlen wird gibt es.
Dubai macht regelmäßig vor, dass Ideen keine Grenzen kennen und Energie gibt es auf der Erde im Gegensatz zum Glauben vieler mehr als Genug.

Man kann davon halten was man will, aber sofort begraben würde ich solche Ideen keinesfalls.

Man kann sogar soweit gehen und sagen wenn ich eine künstliche Schneefläche Co2 neutral erzeuge, führt dies zu einer Kühlwirkung aufgrund der hellen Oberfläche. Und man macht ja auch nichts anderes als einen Zustand (Schneebedeckung) den es heute schon gibt zu erhalten.

Lokal das Klima schaffen das man will/braucht ist in meinen Augen die Zukunft. Wir machen das längst im großen Stil. Wie groß ist die bebaute Fläche weltweit? Und überall wird ständig geheizt und gekühlt, fast zu jeder Jahreszeit in jedem Gebäude. In den meisten Ländern in kaum gedämmten Häusern. Ist weder unmöglich noch wegzudenken. Die paar Hektar Pistenfläche würden gar nicht ins Gewicht fallen.
Und wie soll das technisch funktionieren?

In den letzten 10 Jahren hat uns der Klimawandel voll erwischt. Man kann nicht davon ausgehen, dass Gebiete wie Saalbach, die Skiwelt oder Gstaad eine Zukunft haben. Das wird für diese Regionen einen ziemlichen Strukturwandel bedeuten.

Ich bin immer wieder erstaunt, dass sich die Erde bisher nur um 1,5 Grad erwärmt hat, wenn man bedenkt, wie viele Treibhausgase wir über Jahrzehnte in die Luft geblasen haben. Die Erde ist erstaunlich belastbar.
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Wooly
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

Julian96 hat geschrieben: 22.02.2024 - 21:34 Ich weiß nicht was gegen kühlbare Skipisten spricht. Eine Kundschaft die dafür zahlen wird gibt es.
Dubai macht regelmäßig vor, dass Ideen keine Grenzen kennen ....
Ich will jetzt niemand zu nahe treten, aber meine innerer Kompass sagt mir, das es diverse Unterschiede zwischen Dubai und dem Sauerland gibt. Und nicht nur was die Zahlungsbereitschaft angeht ... aber diese Diskussionskultur nennet man glaube ich "ergebnisoffen" ... habe ich schon öfters gehört ... wenn mir jetzt einfallen würde wo .. ???
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wooly »

Julian96 hat geschrieben: 22.02.2024 - 21:34 Lokal das Klima schaffen das man will/braucht ist in meinen Augen die Zukunft. Wir machen das längst im großen Stil. Wie groß ist die bebaute Fläche weltweit? Und überall wird ständig geheizt und gekühlt, fast zu jeder Jahreszeit in jedem Gebäude. In den meisten Ländern in kaum gedämmten Häusern. Ist weder unmöglich noch wegzudenken. Die paar Hektar Pistenfläche würden gar nicht ins Gewicht fallen.
Woher wusste ich nur, das bei solchen Aussagen die geballte Forums-Klimawissenschaftskompetenz gleich eine Like dalässt ...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Reginleif »

gelöscht
Zuletzt geändert von Reginleif am 02.09.2025 - 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Julian96 hat geschrieben: 22.02.2024 - 21:34 Beheizte Gehwege und Ackerflächen sind längst Realität.
Wo denn?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

Ackerflächen gibt es öfter, ein Beispiel:
https://taz.de/Spargel-mit-Fussbodenheizung/!850361/

Gehwege gibt es in Island (Geothermie) oder grotesk dekadent so:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/behe ... 79336.html

An gekühlte Pisten glaube ich dennoch nicht.

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