Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Eine größere Ausbauvariante am Fernpaß als die jetzt geplante ist nicht durchsetzbar - auch nicht unter anderen politischen Konstellationen; selbst bei der mal angedachten "großen" Bundestraßentunnellösung Biberwier - Nassereith - Mötz gab es bereits massive Proteste denn der Widerstand gegen mehr Verkehr kommt beileibe nicht nur aus der Kompostiecke.
Die einzige, den Bereich wirklich entlastende und wirksame Maßnahme wäre, das bereits für LKW´s geltende sektorale Fahrverbot auf alle Fahrzeuge auszudehnen.
Nachdem seitens der EU ja eine generelle deutliche Verschärfung der bestehenden Luftschadstoffgrenzwerte bereits in Arbeit ist, lässt sich genereller Handlungszwang in der Zukunft bereits absehen.
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Nachdem seitens der EU ja eine generelle deutliche Verschärfung der bestehenden Luftschadstoffgrenzwerte bereits in Arbeit ist, lässt sich genereller Handlungszwang in der Zukunft bereits absehen.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Auf jds gehe ich mal nicht ein, auf Markus schon:
Ich glaube schon, dass eine Lösung, welche weitgehend das Modell Unfahrung Heiterwang verfolgen würde - also eine Trogvariante, dazu noch in wechselseitiger 2+1 Ausführung vom Grenztunnel bis zum Lermooser Tunnel konsensfähig wäre.
Sind wir doch mal ehrlich: den Verkehr haben wir dort bereits heute. Die Alternativen Arlberg, Mittenwald und vor allem Inntalautobahn sind ebenfalls bereits überlastet oder nicht entsprechend ausgebaut. Ergo sind das für mich auch keine echten Alternativen.
Der Verkehr kommt nun mal zentral von Norden an über einen vierspurigen Regelquerschnitt. Derzeit ist der Fernpass eine wohlfunktionierende Dosierampel für das Inntal und den Brenner.
Man müsste aus meiner Sicht (und das wird derzeit auch verfolgt) erst mal den Brenner sanieren und an den kritischen Stellen ausbauen bzw. „Optimieren“. Mal von brenner zurück gedacht:
- Der Brenner braucht eine flexible Mittelleitplanke um die Spurführung schnell verkehrsstromgerecht zu optimieren. Die Digitalisierung der Mautstationen muss endlich umgesetzt werden, damit sich hier nicht weiter der Verkehr staut und die Anwohner weiter genervt sind. Ein Ausbau auf einen um in Summe zwei weitere Spuren breiteren Regelquerschnitt zu verfolgen muss betrachtet werden. Sollte aber mit flexibler Verkehrsstromregelung auch eine weitere Spur reichen
- Der Brennerbasistunnel wird hier - sofern nicht noch ein Autoverlad dazu kommt (und das ist Kapazitätsmässig nicht vorgesehen) - keine Entlastung bringen, da an den Hauptreisetagen sowieso schon ein LKW Fahrverbot besteht.
- Die Zulaufstrecken erhalten an den neuralgischen Punkten (Zufluss Imst/FP, Obsteig/FP, Zirl/GAP einen weiteren ausbau bzw. Deutliche Verlängerungen der Verflechtungsstreifen).
- Der Fernpass (die anderen Wege beachte ich jetzt mal nicht) erhält auf der kompletten Strecke:
1. 2+1 Querschnitt mit Wechselführung je nach Hauptstrom
2. Linksabbiegespuren und damit Kreuzungen werden ersetzt durch kreuzungsfreie Knoten mit Bauwerken (Vorteil auch geringere Unfallgefahr)
3. Tunnelbauwerke neu wegen 2+1:
3.1. Grenztunnel
3.2. Reutte um die kurvenreiche Trassierung zu entschärfen
3.3 Trog Lähn um die Kuppierung und den Anstieg von Lermoos kommend zu entschärfen (Unfallschwerpunkt)
3.4 Lermooser 2. Röhre (in Umsetzung)
3.5 Scheiteltunnel
3.6 Haiminger Tunnel mit Anschluss an Inntalautobahn
4. Ausbau zwischen Lermooser und Scheiteltunnel um Kurven zu entschärfen
5. Entschärfung Fernsteinsee über neue Trassierung weg von der Durchfahrt und der Brücke (ggf. Bergseitige Tunnel-Tobeltunnellösung)
Ich glaube schon, dass eine Lösung, welche weitgehend das Modell Unfahrung Heiterwang verfolgen würde - also eine Trogvariante, dazu noch in wechselseitiger 2+1 Ausführung vom Grenztunnel bis zum Lermooser Tunnel konsensfähig wäre.
Sind wir doch mal ehrlich: den Verkehr haben wir dort bereits heute. Die Alternativen Arlberg, Mittenwald und vor allem Inntalautobahn sind ebenfalls bereits überlastet oder nicht entsprechend ausgebaut. Ergo sind das für mich auch keine echten Alternativen.
Der Verkehr kommt nun mal zentral von Norden an über einen vierspurigen Regelquerschnitt. Derzeit ist der Fernpass eine wohlfunktionierende Dosierampel für das Inntal und den Brenner.
Man müsste aus meiner Sicht (und das wird derzeit auch verfolgt) erst mal den Brenner sanieren und an den kritischen Stellen ausbauen bzw. „Optimieren“. Mal von brenner zurück gedacht:
- Der Brenner braucht eine flexible Mittelleitplanke um die Spurführung schnell verkehrsstromgerecht zu optimieren. Die Digitalisierung der Mautstationen muss endlich umgesetzt werden, damit sich hier nicht weiter der Verkehr staut und die Anwohner weiter genervt sind. Ein Ausbau auf einen um in Summe zwei weitere Spuren breiteren Regelquerschnitt zu verfolgen muss betrachtet werden. Sollte aber mit flexibler Verkehrsstromregelung auch eine weitere Spur reichen
- Der Brennerbasistunnel wird hier - sofern nicht noch ein Autoverlad dazu kommt (und das ist Kapazitätsmässig nicht vorgesehen) - keine Entlastung bringen, da an den Hauptreisetagen sowieso schon ein LKW Fahrverbot besteht.
- Die Zulaufstrecken erhalten an den neuralgischen Punkten (Zufluss Imst/FP, Obsteig/FP, Zirl/GAP einen weiteren ausbau bzw. Deutliche Verlängerungen der Verflechtungsstreifen).
- Der Fernpass (die anderen Wege beachte ich jetzt mal nicht) erhält auf der kompletten Strecke:
1. 2+1 Querschnitt mit Wechselführung je nach Hauptstrom
2. Linksabbiegespuren und damit Kreuzungen werden ersetzt durch kreuzungsfreie Knoten mit Bauwerken (Vorteil auch geringere Unfallgefahr)
3. Tunnelbauwerke neu wegen 2+1:
3.1. Grenztunnel
3.2. Reutte um die kurvenreiche Trassierung zu entschärfen
3.3 Trog Lähn um die Kuppierung und den Anstieg von Lermoos kommend zu entschärfen (Unfallschwerpunkt)
3.4 Lermooser 2. Röhre (in Umsetzung)
3.5 Scheiteltunnel
3.6 Haiminger Tunnel mit Anschluss an Inntalautobahn
4. Ausbau zwischen Lermooser und Scheiteltunnel um Kurven zu entschärfen
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Ihr sitzt da einem gewaltigen Irrtum auf. Niemand in Tirol, vor allem auch nicht die Konservativen, will den Transit ausbauen. Politische Verkehrsdebatten laufen hier grundsätzlich so ähnlich ab wie überall, Grüne, und mit Einschränkungen auch andere Parteien des linken Spektrums, setzen sich für mehr ÖV und Verlagerung auf die Schiene ein, Konservative und Rechte fordern "alle Verkehrsmittel gleichberechtigt zu behandeln" (womit sie natürlich Auto first meinen). Aber es gibt eben einen entscheidenden Unterschied, der Transitverkehr und die Verkehrsprobleme aus der touristischen An- und Abreise werden von allen Parteien verteufelt und auch aktiv bekämpft. Die Schwarzen haben schon immer die Macht in Tirol, trotzdem gibt's Dosierampeln, Abfahrtsverbote und Blockabfertigung.
Der Fernpass wird mit dem Ziel ausgebaut die Außerferner Bevölkerung besser ans Inntal anzubinden, nicht die Deutschen zum Brenner zu bringen.
Was noch geplant ist, ist der Tschirganttunnel zur Autobahn runter. Der soll aber Imst und das Mieminger Plateau entlasten.
Die Luegbrücke wird übrigens nächstes Jahr jeglichen deutschen und italienischen Transitphantasien den Gar aus machen. Ab Sommer 2025 wird sie auf den äußeren Spuren keinen Schweerverkehr mehr tragen können und daher auf eine Fahrspur pro Richtung reduziert. Das hängt nicht mit den Sanierungsarbeiten zusammen und kommt unabhängig davon. Weil aber die Sanierung von der Gemeinde Gries bekämpft wird, haben wir den Zustand dann open end. Das wird Salvinis Transitklage völlig ad absurdum führen, weil selbst bei einer kompletten Aufhebung aller Beschränkungen diese technisch begründete bleiben wird und dann zu komplettem Chaos führt.
Der Fernpass wird mit dem Ziel ausgebaut die Außerferner Bevölkerung besser ans Inntal anzubinden, nicht die Deutschen zum Brenner zu bringen.
Was noch geplant ist, ist der Tschirganttunnel zur Autobahn runter. Der soll aber Imst und das Mieminger Plateau entlasten.
Die Luegbrücke wird übrigens nächstes Jahr jeglichen deutschen und italienischen Transitphantasien den Gar aus machen. Ab Sommer 2025 wird sie auf den äußeren Spuren keinen Schweerverkehr mehr tragen können und daher auf eine Fahrspur pro Richtung reduziert. Das hängt nicht mit den Sanierungsarbeiten zusammen und kommt unabhängig davon. Weil aber die Sanierung von der Gemeinde Gries bekämpft wird, haben wir den Zustand dann open end. Das wird Salvinis Transitklage völlig ad absurdum führen, weil selbst bei einer kompletten Aufhebung aller Beschränkungen diese technisch begründete bleiben wird und dann zu komplettem Chaos führt.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Das wird damit aber nur in einem Ausmaß erreicht der diese Investitionen (ausgenommen dem technisch erforderlichen Upgrade des Lermooser Tunnels) als nicht gerechtfertigt erscheinen lässt; deshalb sähe ich als einzig mögliche und auch wirkungsvollste Lösung das sektorale Fahrverbot ausgenommen dem Ziel-, und Quellenverkehr von und nach Bayern, Tirol und dem Vintschgau für alle Fahrzeuge. Vorrangig bringt immer nur der Transitreiseverkehr die Überlastung denn selbst wenn man am Freitagnachmittag zu jenen Zeiten, wo sich die Arbeitspendlerspitze abbildet den Fernpaß befährt, gibt es im Normalfall keine Staus.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 02.03.2024 - 10:29Der Fernpass wird mit dem Ziel ausgebaut die Außerferner Bevölkerung besser ans Inntal anzubinden, nicht die Deutschen zum Brenner zu bringen.
Bei der Luegbrücke hab ich zwar Verständnis für die Anliegen der Gemeinde Gries aber das Problem liegt für mich darin das entweder schwerste konstruktive Fehler bei der damaligen Brückenverbreiterung gemacht oder schlicht der Unterhalt sträflich vernachlässigt wurde. Ich erwarte nämlich von einer entsprechend konstruierten und unterhaltenen Brücke eine Nutzungszeit von mindestens 100 Jahren und wenn die Grundkonstruktion die später erfolgte Verbreiterung nicht statisch problemlos ermöglichte, hätte man sie schlicht nie durchführen dürfen. Falls die stark steigende LKW - Transitverkehrsbelastung Folgeschäden erzeugte, hätte man viel früher mit z. B. Schwerverkehrgewichtseinschränkungen reagieren müssen um die Haltbarkeit der Brücke nicht zu beeinträchtigen.
Salvini wird meiner Einschätzung nach mit seiner Klage krachend scheitern denn die neuen Luftgütegrenzwerte werden die Tiroler Landesregierung sogar zu noch weitergehenden Verkehrsbeschränkungen als bisher zwingen; es sei denn Italien erklärte sich zumindest verbindlich bereit, dann die Konventionalstrafen bei Grenzwertüberschreitungen für Österreich an die EU zu bezahlen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Ich sag ja nicht, dass das ein sinnvolles Ziel ist, oder, dass es in einem passenden Verhältnis zum Aufwand steht, aber du kennst doch die politischen Diskussionen bei uns, mit Ausbauvorhaben für den Transit auf der Straße machst du da keinen Stich. Im Gegensatz zu Südtirol gibt es nicht mal eine vetgleichbar laute Frächterlobby, wenn gleich sich im Unterland auch ein Logistikzentrum ans nächste reiht.Petz hat geschrieben: 02.03.2024 - 13:01Das wird damit aber nur in einem Ausmaß erreicht der diese Investitionen (ausgenommen dem technisch erforderlichen Upgrade des Lermooser Tunnels) als nicht gerechtfertigt erscheinen lässt; deshalb sähe ich als einzig mögliche und auch wirkungsvollste Lösung das sektorale Fahrverbot ausgenommen dem Ziel-, und Quellenverkehr von und nach Bayern, Tirol und dem Vintschgau für alle Fahrzeuge. Vorrangig bringt immer nur der Transitreiseverkehr die Überlastung denn selbst wenn man am Freitagnachmittag zu jenen Zeiten, wo sich die Arbeitspendlerspitze abbildet den Fernpaß befährt, gibt es im Normalfall keine Staus.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 02.03.2024 - 10:29Der Fernpass wird mit dem Ziel ausgebaut die Außerferner Bevölkerung besser ans Inntal anzubinden, nicht die Deutschen zum Brenner zu bringen.
Das Sektorale Fahrverbot ist so schon schwierig durchzusetzen und da kannst du wenigstens noch Frachtpapiere kontrollieren. Wie willst du denn das beim PKW Verkehr machen? Wenn der Fernpass durch den Tunnel wirklich etwas entlastet wird, dann zieht er so viel zusätzlichen Verkehr an, bis die Situation so ist wie vorher oder noch schlimmer. Die Diskussion ist ja eher, ob das aktuelle LKW Verbot mit Tunnel noch haltbar ist.
Der Brenner ist mit riesigem Abstand die am meisten befahrene Transitroute durch die Alpen, da kann die Brücke nicht 100 Jahre halten.Petz hat geschrieben: 02.03.2024 - 13:01 Bei der Luegbrücke hab ich zwar Verständnis für die Anliegen der Gemeinde Gries aber das Problem liegt für mich darin das entweder schwerste konstruktive Fehler bei der damaligen Brückenverbreiterung gemacht oder schlicht der Unterhalt sträflich vernachlässigt wurde. Ich erwarte nämlich von einer entsprechend konstruierten und unterhaltenen Brücke eine Nutzungszeit von mindestens 100 Jahren und wenn die Grundkonstruktion die später erfolgte Verbreiterung nicht statisch problemlos ermöglichte, hätte man sie schlicht nie durchführen dürfen. Falls die stark steigende LKW - Transitverkehrsbelastung Folgeschäden erzeugte, hätte man viel früher mit z. B. Schwerverkehrgewichtseinschränkungen reagieren müssen um die Haltbarkeit der Brücke nicht zu beeinträchtigen.
Und du siehst doch, was passiert wenn man Maßnahmen setzt bevor sie Notmaßnahmen sind, man wird geklagt.
Das hoffe ich. Bis vor kurzem hieß es ja noch man müsste den Lufthunderter wieder abschaffen, weil die Belastungen so gesunken wären. So ein Irrsinn.Petz hat geschrieben: 02.03.2024 - 13:01 Salvini wird meiner Einschätzung nach mit seiner Klage krachend scheitern denn die neuen Luftgütegrenzwerte werden die Tiroler Landesregierung sogar zu noch weitergehenden Verkehrsbeschränkungen als bisher zwingen; es sei denn Italien erklärte sich zumindest verbindlich bereit, dann die Konventionalstrafen bei Grenzwertüberschreitungen für Österreich an die EU zu bezahlen.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
wenn Tirol das sektorale Fahrverbot, wie von Petz beschrieben, einführen würde, würde das Bayern auch machen - mal sehen, wie lange die tiroler Skigebiete dann noch bestehen 
ich hätte eine größere bundesstraßliche Lösung (längerer Tunnel Bichlbach - Nassereith und Tschirganttunnel) als Schnellstrasse includiert in der Vignette besser gefunden. Stauverursacher sind für mich die Steigung den Pass rauf und runter und die 1 oder 2 Kehren auf der Strecke. Mit einer flachen Trasse könnte man den Verkehrsfluss besser erreichen - ohne aber die Kapazität allzusehr anzuheben.
ich hätte eine größere bundesstraßliche Lösung (längerer Tunnel Bichlbach - Nassereith und Tschirganttunnel) als Schnellstrasse includiert in der Vignette besser gefunden. Stauverursacher sind für mich die Steigung den Pass rauf und runter und die 1 oder 2 Kehren auf der Strecke. Mit einer flachen Trasse könnte man den Verkehrsfluss besser erreichen - ohne aber die Kapazität allzusehr anzuheben.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Zu 1) Nachdem ich ja auch in Tirol ansässig bin kenn ich die Diskussionen nur zu gut.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 02.03.2024 - 15:53aber du kennst doch die politischen Diskussionen bei uns, mit Ausbauvorhaben für den Transit auf der Straße machst du da keinen Stich.
Das Sektorale Fahrverbot ist so schon schwierig durchzusetzen und da kannst du wenigstens noch Frachtpapiere kontrollieren. Wie willst du denn das beim PKW Verkehr machen? Wenn der Fernpass durch den Tunnel wirklich etwas entlastet wird, dann zieht er so viel zusätzlichen Verkehr an, bis die Situation so ist wie vorher oder noch schlimmer. Die Diskussion ist ja eher, ob das aktuelle LKW Verbot mit Tunnel noch haltbar ist.
Der Brenner ist mit riesigem Abstand die am meisten befahrene Transitroute durch die Alpen, da kann die Brücke nicht 100 Jahre halten.
Und du siehst doch, was passiert wenn man Maßnahmen setzt bevor sie Notmaßnahmen sind, man wird geklagt.
Das hoffe ich. Bis vor kurzem hieß es ja noch man müsste den Lufthunderter wieder abschaffen, weil die Belastungen so gesunken wären. So ein Irrsinn.
Zu 2) PKW - Sektoralfahrverbotskontrolle wäre recht einfach aufgrund der Kennzeichen durchzuführen, wessen Fahrzeug nicht in Bayern, Tirol oder der Provinz Bozen zugelassen ist hätte am Fernpaß dann nix mehr verloren.
Zu 3) Hätte man bei der Luegbrücke laufend die nötigen Instandsetzungen durchgeführt, stünde man jetzt nicht vor dem Problem eines praktischen Neubaues. Am Geld scheiterte es bei der Asfinag sicher nicht und wenn man festgestellt hätte, daß die Brücke den steigenden Belastungen nicht mehr standhält, wären Verkehrsbeschränkungen schon zu der Zeit zwingend erforderlich gewesen als dies ermittelt wurde anstelle auf den praktischen Totalschaden zu warten.
Zu 4) Die Schadstoffbelastungen der Luft sind ja durch Technologiefortschritt tatsächlich gesunken sodaß es momentan kaum noch Grenzwerteüberschreitungen gibt; aufgrund der in Kürze folgenden Grenzwertreduktionen wäre bei Salvini aber auch alles Beten vergebliche Liebesmüh...
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Das Kennzeichen sagt in D gar nichts mehr über den Wohnort aus. Das kannst Du nämlich bei einem Umzug mitnehmen (bundesweit). Außerdem haben Carsharing Autos häufig völlig "ortsfremde" Kennzeichen (Mietwagen sowieso)Petz hat geschrieben: 02.03.2024 - 20:29 Zu 2) PKW - Sektoralfahrverbotskontrolle wäre recht einfach aufgrund der Kennzeichen durchzuführen, wessen Fahrzeug nicht in Bayern,...zugelassen ist hätte am Fernpaß nix mehr verloren.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Das man nach Übersiedlung dauerhaft das Kennzeichen eines anderen Landkreises weiternutzen kann wär mir allerdings neu.
Abgesehen davon liessen sich mit KI - gestützter vorgeschalteter Kamerakennzeichenidentifikation die Kontrollen automatisiert sehr einfach, wirkungsvoll und mit geringstem Personaleinsatz durchführen indem man an den bereits für LKW´s bestehenden Kontrollplätzen Musau und Nassereith jene Fahrzeuge rauszieht die der KI auffallen...
Auch wären diese Checks nur an den Reisetagen nötig wobei man sich dann im Gegenzug wiederum die Abfahrtsverbote und deren Kontrollpersonaleinsatz sparen könnte.
Abgesehen davon liessen sich mit KI - gestützter vorgeschalteter Kamerakennzeichenidentifikation die Kontrollen automatisiert sehr einfach, wirkungsvoll und mit geringstem Personaleinsatz durchführen indem man an den bereits für LKW´s bestehenden Kontrollplätzen Musau und Nassereith jene Fahrzeuge rauszieht die der KI auffallen...
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Schon seit 2015, solange man nicht das Fahrzeug wechselt https://www.hdi.de/ratgeber/mobilitaet/ ... mitnehmen/Petz hat geschrieben: 03.03.2024 - 06:42 Das man nach Übersiedlung dauerhaft das Kennzeichen eines anderen Landkreises weiternutzen kann wär mir allerdings neu.
Und hier in München stehen hunderte von Fahrzeugen eines Carsharing-Anbieters mit Berliner Kennzeichen rum, die rege von den Münchnern genutzt werden - auch für mehrtägige Ausflüge und auch ins Ausland.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Merci für die Info. Die paar Carsharingfahrzeuge sähe ich aber nicht als Problem weil die die KI dann sowieso rausfischte und über Paß/Personalausweis des Fahrers die Meldeadresse gecheckt werden kann. Und wenn im Zulassungsregister die Zulassungsstelle vermerkt sein sollte (weil zwar das Kennzeichen behalten aber ein neuer Zulassungsschein ausgestellt wurde), kriegt man die "Übersiedler" auch.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Schon mal was vom deutschen Datenschutz gehört?Petz hat geschrieben: 03.03.2024 - 14:19weil die die KI dann sowieso rausfischte und über Paß/Personalausweis des Fahrers die Meldeadresse gecheckt werden kann. Und wenn im Zulassungsregister die Zulassungsstelle vermerkt sein sollte (weil zwar das Kennzeichen behalten aber ein neuer Zulassungsschein ausgestellt wurde), kriegt man die "Übersiedler" auch.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Eher europäisch er Datenschutz, das kann man in Österreich auch vergessen.
Es gibt aber ein noch grundlegenderes Problem. Das sektorale Fahrverbot bezieht sich ja auf den Start- und Zielpunkt einer Fahrt, nicht den Ort der Zulassung. In deiner Variante würde man ja den Tourismus uns Ausflugsverkehr komplett abdrehen, weil für Gäste die nicht aus der Großregion kommen nur noch mit ÖV möglich. Nicht wirklich praktikabel.
Es gibt aber ein noch grundlegenderes Problem. Das sektorale Fahrverbot bezieht sich ja auf den Start- und Zielpunkt einer Fahrt, nicht den Ort der Zulassung. In deiner Variante würde man ja den Tourismus uns Ausflugsverkehr komplett abdrehen, weil für Gäste die nicht aus der Großregion kommen nur noch mit ÖV möglich. Nicht wirklich praktikabel.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Nachdem es auf die DNA - Datenbanken europaweite Zugriffsmöglichkeiten gibt sollte sich das mittelfristig auch bei KFZ - Kennzeichen realisieren lassen.
Ich hielte es auch für sinnvoll Ziel-, oder Quellenverkehr zu ermöglichen aber ein praktikabler Nachweis wie beim LKW durch die Warendokumente wär vorerst schwierig - es sei denn jemand legt z. B. eine Buchungsbestätigung innerhalb des Bereiches vor.
Ich hielte es auch für sinnvoll Ziel-, oder Quellenverkehr zu ermöglichen aber ein praktikabler Nachweis wie beim LKW durch die Warendokumente wär vorerst schwierig - es sei denn jemand legt z. B. eine Buchungsbestätigung innerhalb des Bereiches vor.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Ich finde die schon alleine Idee bestimmte Gruppen einfach auszugrenzen sehr diskriminierendPetz hat geschrieben: 02.03.2024 - 20:29
Zu 2) , wessen Fahrzeug nicht in Bayern, Tirol oder der Provinz Bozen zugelassen ist hätte am Fernpaß dann nix mehr verloren.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Nachdem sich die sektoralen Fahrverbote bei den LKW´s nicht als rechtswidrig erwiesen hatten, sehe ich kein Problem darin dies bei entsprechenden Begründungen (Streckenüberlastung, Schadstoffbelastung und die Staus die an der Fernpaßstrecke mangels Schleichumwegen zweifellos die Anfahrt für Einsatzfahrzeuge behindern) auch auf den gesamten Verkehr auszuweiten. Oder sollen wir darauf warten bis Angehörige eines medizinischen Notfallpatienten, der dadurch zu Tode kommt weil ihn der Rettungsdienst nicht im Rahmen einer normalen Anfahrtszeit erreichen konnte, die Regierung wegen Untätigkeit auf Beihilfe zur fahrlässigen Tötung verklagt nachdem ja ein Eid darauf geschworen wurde von der Bevölkerung Schaden abzuwenden...
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Wäre es dann nicht fairer, einfach mal zu sagen, wir wollen keinen Tourismus mehr? Man könnte auch einfach jedem Beherbungsbetrieb zur Auflage machen, die Hälfte seiner Betten nicht mehr zu vermieten. Vermutlich allerdings nicht gewollt, weil das Geld der Touris möchte man ja trotzdem noch haben.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Wenn man den Ziel-, und Quellenverkehr so wie beim LKW steuern könnte, bedeutete dies ja das jeder der entweder aus den angeführten Regionen abfährt oder diese dessen Reiseziel sind die Straße nutzen kann; es gäbe daher keine negativen Auswirkungen auf den Tourismus.
Das dabei aber unbedingt zu lösende Problem wäre der Nachweis bei jenen Fahrzeugen die nicht aus den drei Regionen kommen, der ist bei den LKW´s durch die Frachtpapiere ja automatisch vorhanden.
Das dabei aber unbedingt zu lösende Problem wäre der Nachweis bei jenen Fahrzeugen die nicht aus den drei Regionen kommen, der ist bei den LKW´s durch die Frachtpapiere ja automatisch vorhanden.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
@Fernpass: Blick zurück ins Jahr 1999
Außerferner "Nein" zu der Vignettenpflicht am Fernpaß
Wirtschaft: "Fernpaß ausbauen"
Von der damals vorgeschlagenen günstigen Variante (vs. 11 km langer Tunnel) wären dann Umfahrung Heiterwang und Bichelbach sowie Fernpassscheiteltunnel fertig. Fehlen noch Umfahrung Fernstein (wie immer die auch angedacht war) und der Tschirganttunnel, um welchen es ja sehr ruhig geworden ist. Denke aber, dass der bald wieder auf die Agenda kommt
Außerferner "Nein" zu der Vignettenpflicht am Fernpaß
Wirtschaft: "Fernpaß ausbauen"
Von der damals vorgeschlagenen günstigen Variante (vs. 11 km langer Tunnel) wären dann Umfahrung Heiterwang und Bichelbach sowie Fernpassscheiteltunnel fertig. Fehlen noch Umfahrung Fernstein (wie immer die auch angedacht war) und der Tschirganttunnel, um welchen es ja sehr ruhig geworden ist. Denke aber, dass der bald wieder auf die Agenda kommt
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Guten Morgen ... eine Woche später ist dann auch mal die Presse aufgewachtsnowflat hat geschrieben: 01.03.2024 - 14:52 Das Land Tirol hat das Ansuchen für die Baubewilligung des Fernpasstunnels gestellt: Fernpassstraße, km 6,99 - km 13,80 | Fernpasstunnel | Ansuchen um Erteilung der Straßenbaubewilligung gemäß § 41 TStGDie nachfolgend angeführten Beschreibungen beziehen sich auf den Abschnitt km 7,025 und km 13,760 der B 179 Fernpassstraße sowie der Abschnitt km 3,786 und km 4,327 für die Errichtung der Mautstation Nassereith. Die Mautstation Blindsee liegt, dem Nordportal vorgelagert, innerhalb des Bauabschnittes für die Errichtung des Fernpasstunnels.Die Anbindung der Neuplanung an die bestehende B 179 von und in Richtung Fernpass erfolgt im Süden über eine Halbanschlussstelle (Knoten Süd) mit Parallelrampen. Der Knoten Nord wird ebenfalls als Halbanschlussstelle mit Parallelrampen ausgeführt und bindet die bestehende B 179 von und in Richtung Fernpass an. Der zwischen den beiden Knoten liegende Tunnel weist eine Länge von 1443 m auf. Die Längsneigung beträgt im gesamten Tunnelabschnitt 4,853 %, wobei die Gradiente zum Südportal hinfällt. Im Querschnitt weist der Tunnel 3 Fahrspuren auf, wobei für die Fahrtrichtung Reutte 2 Spuren vorgesehen sind.
Tunnelbegleitend wird ein befahrbarer Rettungsstollen errichtet, der durch Querschläge mit dem Haupttunnel verbunden wird. Weiters wird beim Nordportal zum Schutz der B 179 ein Lawinendamm errichtet.
Für die Bemautung der Fernpassstraße werden im Rahmen dieses Projektes auch die beiden Mautstationen Nassereith und Blindsee errichtet.
Land legt Frühstart am Fernpass hin: Eingeleitetes Verfahren sorgt für Verwunderung
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Gibt es da einen Plan, wo der Verlauf zu sehen ist?
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
ORF zum Verfahren: Verfahren für Fernpasstunnel eingeleitet
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Die finanziell und baulich weitaus größere Maßnahme, die Umfahrung Scheffau, soll heuer im Spätsommer fertig gestellt werden. Elf Millionen Euro sind dafür vorgesehen, die Gesamtkosten liegen bei 40 Millionen Euro.
Ein wichtiges Thema in den nächsten Jahren sind laut Baubezirksamtsleiter Jürgen Wegscheider die Brücken aus den 50er- und 60er-Jahren, die saniert werden müssen. Knackpunkt wird dabei die Innbrücke in Kufstein, ein Verkehrshotspot und wichtiges Nadelöhr von und nach Deutschland. „Wir müssen irgendwie schauen, dass sie zumindest einspurig befahrbar bleibt“
Quelle: Staupunkt Großbaustelle Umfahrung Scheffau wird im Spätsommer fertigAber auch in Kitzbühel tut sich etwas: So sei die Einreichplanung für die Umfahrung gestartet worden und beim so genannten Langauer Kreisverkehr laufen bereits die straßen- und wasserrechtlichen Verfahren. Geplant ist auch ein Kreisverkehr zur Bichlachalm.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
@Fernpasstunnel:
Am Gründonnerstag, den 28. März, findet in Nassereith die mündliche Verhandlung zur Erteilung der Straßenbaubewilligung rund um Fernpasstunnel und den beiden Mautstationen statt. Ganz grün ist sich die Gemeinde Nassereith unterdessen noch nicht, was die Zustimmung betrifft.
Die erste Forderung: Das 7,5-Tonnen-Limit am Fernpass muss bleiben.
Quelle: Nassereith knüpft „Ja“ zu Fernpass-Paket an zwei KernforderungenMindestens ebenso wichtig sei die mautfreie Erreichbarkeit des Gemeindegebietes. Ob zum Fernstein, zum Tanken auf den Fernpass oder die Fahrt zur Nassereither Alm – alles wäre derzeit nur mit Bezahlung der Maut machbar. Am besten wäre nur eine Mautstation – und zwar in Biberwier.
Quelle: Fernpass: Nebenstraßen-Netz am PrüfstandSechs Gemeinden entlang der Fernpass-Strecke wollen prüfen lassen, ob in ihrer Region ein Nebenstraßen-Netz geschaffen werden kann, um der lokalen Bevölkerung bei Staus auf der Hauptroute ein Mindestmaß an Bewegungsfreiheit zu sichern.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich
Na, wenn der Grenztunnel Füssen mal kein Dosiersystem darstellt
Aber schön die Probleme wieder hinter die Grenze verlagern
Quelle: Gurgiser unterstützt Außerferner im Kampf gegen den Fernpass-Ausbau: „Steht auf und wehrt euch!“Für Gurgiser ist die Problematik weitreichend. Hier müsse ein Dosiersystem an den Grenzen installiert werden - in Absprache mit den deutschen Nachbarn. Aber auch Gespräche mit den Touristikern in den Seitentälern wie dem Ötztal, Pitztal, im Paznaun usw. seien zu führen. „Wir sind nicht gegen Tourismus. Die sollen ihr Geld damit verdienen. Aber sie dürfen nicht alle Bürger an den Zulaufstrecken ignorieren. Das Problem zu lösen und die Strecke zu entschleunigen geht nur gemeinsam“, ist sich Gurgiser sicher.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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