Skipasspreise 2023 / 2024

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ThomasZ
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von ThomasZ »

zonk hat geschrieben: 12.02.2024 - 10:52 Sooo günstig finde ich obertauern nicht,da die Abfahrten nahezu alle nach 1 bis 2 min wieder vorbei sind.
Okay, sollen sie dann die Berge aufschütten, damit die Abfahrten länger werden?

<Ironie an>Eigentlich müssten sie doch dann viel teurer sein als die anderen, weil man viel öfter den Lift nutzt.<Ironie aus>

Chlosterdörfler
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Chlosterdörfler »

Der Schweizer Konsumentenschutz wirft den Skigebieten versteckte Preiserhöhungen und Intransparenz vor. Die Organisation hat nun eine Erhebung zur Skisaison 2023/2024 publik gemacht.

Artikel: https://www.blick.ch/wirtschaft/dynamis ... 54057.html
Wer alters-, berufs- oder familienbedingt unter der Woche und in der Nebensaison skifahren kann, tat dies auch ohne dynamische Preismodelle. Dynamische Preise machen alle anderen Skifahrenden nicht zeitlich flexibler. Und Frühbucherrabatte gibt es seit Jahrzehnten, lange vor der Verbreitung der dynamischen Preismodelle.

Dynamische Skipreise diskriminieren Familien.

Wozu dienen also dynamische Preismodelle? Die Vermutung liegt nahe, dass die Pistenbetreiberinnen dynamische Preismodelle dazu nutzen, höhere Ticketpreise für Tage zu verlangen, an denen viele Gäste erwartet werden. Dies sind Feiertage, Wochenende und vor allem während die Schulsportferien. Zudem sind mit dynamischen Preismodellen aufgrund der fehlenden Transparenz versteckte Preiserhöhungen möglich. Dynamische Preismodelle stellen somit grundsätzlich ein «win» für die Skigebiete und ein «lose» für die Ski- und Snowboardfahrenden dar.

Der Konsumentenschutz fordert die Skigebiete auf, auf dynamische Preismodelle zu verzichten und diese nicht für versteckte Preiserhöhungen zu missbrauchen. Der Konsumentenschutz verlangt von Skigebieten mit dynamischen Preismodellen, die Preisentwicklung saisonübergreifend transparent zu machen.

Für den Konsumentenschutz sind fixe Preise immer noch die beste Wahl: Sie sind verlässlich, transparent, können verglichen werden und bestrafen nicht diejenigen, welche nicht die Möglichkeit haben, im Januar unter der Woche auf die Piste, bzw. auf die Skier oder aufs Brett zu stehen – also die meisten Sporttreibenden.
Der Konsumentenschutz verlangt von Skigebieten mit dynamischen Preismodellen, die Preisentwicklung saisonübergreifend transparent zu machen.

Auf Anfrage teilte Adelboden-Lenk mit, ein Maximalpreis werde bewusst nicht kommuniziert, da das dynamische Preismodell auf dem Prinzip von Angebot und Nachfrage basiere. Chäserugg hat die Anfrage nicht beantwortet. Engadin St. Moritz beschied, es gebe keinen Maximalpreis, dieser werde einzig durch die Nachfrage der Gäste gesteuert (bis zum 23.01.2024 lag der höchste Preis bei Fr. 118.5). Titlis Bergbahnen hielt fest, eine Obergrenze werde bewusst nicht kommuniziert, da man nicht in der Lage sei, den Algorithmus vorwegzunehmen. In die gleiche Richtung geht Laax: Ein Maximalpreis sei nicht festgelegt, dies sehe ihr Dynamic Pricing System nicht vor.

Anders ausgedrückt: diese Skigebiete schieben die Verantwortung für die Maximalpreise an die Algorithmen der Dynamic Pricing Systeme ab. Sie tun so, als hätten sie keine Macht über die «künstliche Intelligenz», obwohl es ein Leichtes wäre, sich für einen Maximalpreis zu entscheiden und diesen dem Preismodell vorzugeben. Die Skigebiete entscheiden sich bewusst dafür, dass die Preise maximal in die Höhe getrieben werden können und geben dann ihrem eigenen Pricing System die Schuld. Eine ziemlich dreiste Argumentation.
Quellen: https://www.konsumentenschutz.ch/medien ... nach-oben/
https://www.konsumentenschutz.ch/allgem ... -spontane/
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j-d-s
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von j-d-s »

Das sind schlichtweg Lügen durch die Skigebiete. Natürlich gibt es Maximalpreise.

Ein Hinweis auf angebliche "Künstliche Intelligenz" ist grober Unsinn, weil diese Systeme damit genau null zu tun haben (hier wird nur ein Trendwort genutzt).

Das sind ganz normale mathematische Formeln, vermutlich nichtmal besonders komplizierte. Die werden auch manuell von Mitarbeitern vorgegeben und nicht "automatisch" (wäre auch gefährlich, da käme dann ja möglicherweise irgendwann mal 10,00 heraus und wann anders 500,00).

Dass es Maximalpreise gibt, diese aber verschwiegen werden, und die Skigebiete also Lügen, wenn sie behaupten, es gäbe keine und die würden nur von "Faktoren" abhängen und an sich unbegrenzt sein, kann man ganz einfach daran bemerken, dass die Preise am Tag selbst nie erhöht wurden. Wäre der Preis wirklich "unbegrenzt hoch", müsste bei sehr starken Tageskartennachfrage am Gültikeitstag der Preis morgens erneut steigen.

Denkbar wäre allenfalls, dass Schwellen für weitere Erhöhungen "aufgrund der Nachfrage" (so denn solch ein Parameter überhaupt existiert, was ich bezweifle) einfach auf so hohe Werte festgelegt werden, dass sie ohnehin nicht erreicht werden (also ein Skigebiet mit Rekord 20.000 EE legt die Schwelle auf 50.000 EE fest).

Alles sind nur Ausreden, um keine Maximalpreise zu kommunizieren, weil man so glaubt, die tatsächlichen Preise verschleiern zu können.
Wichtig wäre daher, dass sämtliche Skiportale ab sofort ausschließlich die erhobenen Maximalpreise publizieren als Tageskartenpreis.
Chlosterdörfler
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Chlosterdörfler »

Der dynamische Preis wird durch den vorgegebenen Gewichtungsfaktor bestimmt. Es ist klar, dass der Mindestpreis und der Höchstpreis bekannt sind. Nur so können die verschiedenen Gewichtungsfaktoren genau zueinander bestimmt werden. Bevor man das im Skikartenbuchungssystem hinterlegt. Kann man das auch mit Excelformel durchspielen, um diese Faktoren neu zu gewichten am Anfang der neuen Saison. Was eine Excelformel nicht kann, ist die tagesaktuelle Wetterprognose in einen Wert umzuwandeln. Dafür braucht man ein KI-Sprachmodell, das beherrscht die Automatisierung im Skikartenbuchungssystem.
Excel Formel Skipass z.B. folgende Formel verwenden:

Um eine Formel für die dynamische Preisberechnung von Skipässen mit einer Wenn-Funktion für den Wert "Wetter" zu erstellen, kann z.B. folgende Formel verwendet werden:

=PREIS * (1 - RABATT) * ANZAHL_TAGEN * WENN(WETTER = "sonnig"; 1,5; WENN(WETTER = "bewölkt"; 1,2; WENN(WETTER = "regnerisch"; 1; 1)) * SKIPISTENQUALITÄT_FAKTOR* WOCHENTAG_FAKTOR * BUCHUNGSPERIODE_FAKTOR * BCHUNGSTAG_FAKTOR

Die einzelnen Variablen können wie folgt definiert werden:

PREIS: Der reguläre Preis für einen Skipass pro Tag.

ANZAHL_TAGEN: Die Anzahl der Tage, für die der Skipass gültig sein soll.

RABATT: Ein Wert zwischen 0 und 1, der den Rabatt angibt, der auf den regulären Preis gewährt wird (z.B. 0,1 für 10% Rabatt).

WETTER: Ein Textstring, der das Wetter angibt (z.B. "sonnig", "bewölkt" oder "regnerisch").

SKIPISTENQUALITÄT_FAKTOR: Ein Textstring, der den Einfluss auf das Skifahren beschreibt.

WOCHENTAG_FAKTOR: Ein Wert, der den Einfluss des Wochentags auf den Preis angibt. Zum Beispiel könnte am Wochenende ein höherer Faktor verwendet werden, um den Preis zu erhöhen.

BUCHUNGSZEITRAUM_FAKTOR: Ein Wert, der den Einfluss des Buchungszeitraums auf den Preis angibt. Zum Beispiel könnte in der Hochsaison ein höherer Faktor verwendet werden, um den Preis zu erhöhen.

BCHUNGSTAG_FAKTOR: Ein Wert, der das Zeitraumrisiko bewertet für die Faktoren Wetter und Skipistenqualität.

Die WENN-Funktion in dieser Formel prüft den Wert von "WETTER" und wendet den entsprechenden Faktor an. Wenn das Wetter "sonnig" ist, wird ein Faktor von 1,5 angewendet. Wenn das Wetter "bewölkt" ist, wird ein Faktor von 1,3 angewendet. Beim Wetter "regnerisch" ist, wird ein Faktor von 1 angewendet. Wird keine der Bedingungen beschrieben, wird auch der Faktor 1 verwendet.

Dazu können Sie im weitere die Wenn-Funktionen oder andere Excel-Funktionen dazu verwenden.

Hier ist ein Beispiel für die Anwendung der Formel in Excel:

Gesamtpreis= =B1*(1-B2)*B3*WENN(B4="sonnig"; 1,5; WENN(B4="bewölkt"; 1,2; WENN(B4="regnerisch"; 1; 1)))*C5*C6*C7*C8

In diesem Beispiel können Sie die Werte in den Zellen, um den Gesamtpreis eines Skipasses für eine bestimmte Anzahl von Tagen mit einem bestimmten Rabatt, Wetterbedingungen, Pistenbedingungen, Wochentag, Buchungszeitraum und Buchungstag zu berechnen. Die Formel berechnet den Gesamtpreis dynamisch auf der Grundlage der Werte in den verschiedenen Zellen.

Um es nicht zu übertreiben, höre ich hier mit der Formel auf. Denn mit der Wenn-Funktion kann man nicht nur den Wetterwert bestimmen, sondern auch andere Faktoren wie die Skipistenqualität.

Marketing Zitat:
Interviewpartner Smart Pricer GmbH

Dynamische Preissysteme sind ein komplexes Thema und basieren auf schwierigen Algorithmen.

Gefunden hier: https://www.schneehoehen.de/artikel/dyn ... reise-5156

Eigentlich nur eine sehr umfangreiche Excel-Formel. Wenn der Skipasspreis wirklich dynamisch wäre, dann wäre der Wert Regen nicht der Faktor 1, sondern 0,xy. Das würde bedeuten, wenn nicht gerade Hochsaison ist. Dass bei Regen der Skipasspreis niedriger wäre als zu Beginn der Buchungsperiode.
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j-d-s
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von j-d-s »

Ich bezweifle, dass das mit dem Wetter wirklich einen Einfluss hat, jedenfalls bei 98% der Gebiete mit "dynamischen" Preisen.

Jedenfalls bspw. bei Laax kam es schon öfters vor, dass "wegen Schlechtwetters" nur eine Handvoll Lifte liefen, der Preis aber trotzdem genauso hoch war wie sonst auch.

Dazu kommen dann noch Gebiete mit "Pseudo"-dynamischen Preisen, bspw. Zermatt. Da gibt es glaube ich sowieso nur 3 oder 4 verschiedene Preise, wo einzig und alleine das Datum relevant ist (und zwar Wochenweise). Also im Prinzip so wie seit jeher Preise gestaffelt nach Vor/Hoch/Nachsaison, nur dass halt keine entsprechende Tabelle veröffentlicht wird.
Chlosterdörfler
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Chlosterdörfler »

Es kommt immer auf das Ziel an. Entsprechend ist der dynamische Tarif gestaltet.

An Spitzentagen werden so 5-15 % mehr Umsatz generiert.
Der grösste Effekt wird mit 40-60 % bei der Frühbuchung von Skipässen erzielt.
Und 3-8 % mehr Skipass Besucher sind in den Nebenzeiten auf den Anlagen.

Diese Zahlen habe ich von dort: https://www.smart-pricer.com/de/dynamic ... t-branche/
Und nicht durch die Analyse der Geschäftsabschlüsse der einzelnen Seilbahnen.

Die höchste Gewichtung erhält der BUCHUNGSTAG_FAKTOR, gefolgt vom WOCHENTAG_FAKTOR in Kombination mit dem BUCHUNGSZEITRAUM_FAKTOR. Und dafür reicht auch eine entsprechend gestaltete Excel-Formel. Denn ohne den Wert WETTER und SKIPISTENQUALITÄT_FAKTOR braucht man auch kein "KI-Sprachmodell".

Die letzten beiden Faktoren können durch eine entsprechende Anpassung der Software noch integriert werden. Damit wird auch dieser Wert im Umsatz entsprechend wirksam. Für das KI-Sprachmodell genügt eine Grafikkarte der Mittelklasse in der entsprechenden PC-Hardware beim Kunden.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von skitime »

Ich meide nach Möglichkeit Skigebiete mit dynamischen Preisen und fahre dort nur hin, wenn ich wirklich einen billigen Preis erwische, dann muss es aber schon so ein Lieblingsskigebiet sein wie der Kaunertaler Gletscher.

Ansonsten: MagicPass 399 SFR und die Skisaison ist geritzt! Auch dieses Jahr wieder bis Anfang April zu diesem Preis zu haben. Das lohnt sich selbst für Leute mit weiter Anfahrt so wie mich.
Und da Österreich gut teuer geworden ist, ist es hier in der Schweiz mittlerweile konkurrenzfähig.
Freiheit für den Account "Buzi"!
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von j-d-s »

Dolomiti Superski veranstaltet in den letzten Wochen eine Umfragereihe (scheinbar nur per Email, wenn man dort registriert ist) zum Thema Skipasspreise - ganz offensichtlich primär in Bezug auf dynamische Preise, wie man anhand der Fragen schnell rausfindet.

Dabei haben dynamische Preise bisher immer ausschließlich dazu gedient, um massive Preiserhöhungen (meist 20% oder mehr) zu verdecken. Nicht ohne Grund sind die "dynamischen Preise" stets die teuersten (viewtopic.php?p=5426401#p5426401) - und Dolomiti Superski ist ja ohnehin bereits mit 80 Euro sehr teuer, teurer als sämtliche Gebiete Österreichs.

In aller Regel profitieren von "dynamischen Preisen" nur die Liftbetreiber, aber alle Kunden zahlen drauf.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von phifue »

j-d-s hat geschrieben: 29.12.2023 - 10:32 Im Montafon geht es weiter nach oben: Heute 78 Euro für eine Tageskarte.

Rangliste Österreich daher nun:
1. Montafon 78
2. Arlberg 75
3. Sölden 74,50
4. Gastein 73,90
5. diverse, u.a. Schladming 73,50
Rekord im Montafon waren diese Saison sogar 79 €

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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Bjoerndetmold »

Ich habe jetzt nicht nachgerechnet, wie es bei den anderen Gebieten ist, aber am Arlberg fand ich besonders "teuer" die jedenfalls gefühlt geringe Rabattierung der Mehrtageskarten. Für einen 6-Tagespass bezahlt man das 5,35fache eines 1-Tagespasses. Macht 11 % Rabatt auf den Kauf von Tagespässen.

Da schneiden sich die Bergbahnen doch letztlich selbst ins Fleisch. Kaum Aufpreis für Einzelkartenkauf führt zu Risikominimierungskäufen wie: erstmal auf Sicht (Wetter) kaufen, dann weitersehen. Oder nur einen 5 Tagespass kaufen, und am letzten Tag sehen, ob man noch Lust hat oder wie das Wetter ist. Beschäftigt vor allem das Kassenpersonal.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von judyclt »

Diese Seuche der geringen Rabattierung greift gefühlt um sich. Vielleicht täuscht mich aber auch meine Erinnerung. Bin mir auch nicht sicher, ob sich die Betreiber damit einen Gefallen tun. Besonders bei Aufenthalten mit der ganzen Familie neigt man dann zum spontanen Kartenkauf. Je nach Wetter, Gesundheit, Lust und Laune belässt man es dann auch mal bei Halbtages- oder Stundenkarten, wo möglich. Oder legt einen Wander-/Bike-/Schwimmtag ein.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von zonk »

Das mache ich eigentlich immer. Je nach Witterung morgens 4 std oder nachmittags. Einen ganzen Tag nur Skifahren ist mir zu anstrengend.dafür kann ich auch skitouren machen. liftski steht für mich für gemütlichen Genuss Zumal ich eh nur bei 100 Prozent Sonne fahre. Insofern tangieren mich die allermeisten teuren skipässe kaum und für 4 std brauch ich auch kein 220pistenkilometer-skigebiet.
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von Bjoerndetmold »

Tja, das ist eben anders, wenn man nur einmal im Jahr in die Alpen kommt, dafür 8 Stunden fahren und den Silvester- oder Osterpreis für die Unterkunft zahlen muss. Dann will man auch Skifahren, komme was wolle. Ist ja die einzige Gelegenheit.

Meine Meinung ist, wenn man eh schon das ganze Schlechtwetterrisiko alleine trägt, sollte es doch wenigstens einen angemessenen Rabatt auf den Mehrtagespass geben.

Bei Kinderskischulen dagegen habe ich oft den Eindruck, dass die Rabattierung sehr zuvorkommend ist. Nachmittags will anscheinend eh keiner mehr Skischule machen, und nach drei Tagen ist die Luft raus, deshalb kostet der Ganztageskurs oft nicht viel mehr als der Halbtageskurs und 5 Tage manchmal so viel wie zwei einzeln gekaufte Tage... Schade, dass andererseits Skikurse für Erwachsene so unangemessen teuer sind, sonst würde ich meine Frau mal im Kinderland abgeben... :biggrin:
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Re: Skipasspreise 2023 / 2024

Beitrag von judyclt »

Bjoerndetmold hat geschrieben: 18.04.2024 - 18:48 Meine Meinung ist, wenn man eh schon das ganze Schlechtwetterrisiko alleine trägt, sollte es doch wenigstens einen angemessenen Rabatt auf den Mehrtagespass geben.
Bei Kinderskischulen dagegen habe ich oft den Eindruck, dass die Rabattierung sehr zuvorkommend ist. Nachmittags will anscheinend eh keiner mehr Skischule machen, und nach drei Tagen ist die Luft raus, deshalb kostet der Ganztageskurs oft nicht viel mehr als der Halbtageskurs und 5 Tage manchmal so viel wie zwei einzeln gekaufte Tage... Schade, dass andererseits Skikurse für Erwachsene so unangemessen teuer sind, sonst würde ich meine Frau mal im Kinderland abgeben... :biggrin:
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