Winterberg 2023/24
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Re: Winterberg 2023/24
Sürenberg-Piste war auch nicht mehr gewalzt worden, ich gehe davon aus, dass man die Reparatur erst im Sommer macht. Bei den angekündigten sehr milden Tagen wäre die Piste wohl auch sowieso nicht zu halten. Heute Nacht knapp über Null Grad, am Morgen dann sonnig und alle Pisten hart, endlich auch die Weltcuppiste. Nach kurzer Zeit Skimuff getroffen
. Der Parallelhang war schon zu Liftstart ganz leicht aufgefirnt und wunderbar zu fahren. Im Lauf des Tages sind wir dann meistens auf der Weltcuppiste gefahren. Bis mittags sehr gute Bedingungen, dann zog es sich etwas zu, bei Temperaturen um knapp 7 Grad. Später dann wieder etwas sonniger. Ein schöner Skitag, es war auch Betrieb, aber Wartezeiten gab es praktisch nicht.
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Re: Winterberg 2023/24
Was ist denn diese Saison los? 
Dass in einem Winter 3 Seilbahnen, davon 2 recht langwierige, Störungen haben (Kappe kurz, Sürenberg mindestens mittel und kleine Büre lang), ist ja nicht gerade Normalzustand...
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Re: Winterberg 2023/24
Und ich hatte mich schon gewundert, dass man den Hang erst kontinuierlich mit Scherbeneis berieselt und dann den Lift abstellt.
Aber der Defekt erklärt die Situation ebenso wie an der kleinen Büre.
- wmenn
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Re: Winterberg 2023/24
Heute Vormittag hat Klante die Snowmaker wieder angestellt (sieht man auch auf der Webcam vom Rauhen Busch). Ich vermute mal, dass er bei den momentan sehr guten Aussichten für die Osterwoche nun doch durchziehen will.
Ein super Tag heute. Nachts aufgelockert bei 4 Grad, die Pisten waren fantastisch griffig firnig, ein Traum! Trotz 11 Grad am Nachmittag blieb z. B. die Weltcuppiste bis nachmittags fest, natürlich auch dem geringen Andrang geschuldet.
Ein super Tag heute. Nachts aufgelockert bei 4 Grad, die Pisten waren fantastisch griffig firnig, ein Traum! Trotz 11 Grad am Nachmittag blieb z. B. die Weltcuppiste bis nachmittags fest, natürlich auch dem geringen Andrang geschuldet.
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Re: Winterberg 2023/24
Da schaut es auf mancher Piste in den Alpen schlechter aus. Respekt an die Betreiber
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Re: Winterberg 2023/24
Respekt allemal.
Aber wie jedes Jahr stelle ich wieder die Wirtschaftlichkeit infrage. Gerade nach dieser relativ schlechten Saison nun noch weiter die SFs laufen zu lassen.
Da muss wohl dennoch ordentlich Überschuss vorhanden sein.
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Re: Winterberg 2023/24
Naja an jedem noch laufenden Lift ist auch eine Skihütte und die tragen sicher einen entscheidenden Teil zum erfolgreichen Betriebsergebnis bei.basti.ethal hat geschrieben: 20.03.2024 - 09:37 Respekt allemal.
Aber wie jedes Jahr stelle ich wieder die Wirtschaftlichkeit infrage.
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Re: Winterberg 2023/24
Aber unter der Woche fährt doch kaum noch jemand.
Frag mich immer, ob ich das mit der Brechstange durchbringen muss, damit man mit entsprechenden Betriebstagen werben kann. Kann mir da kein positives Betriebsergebnis vorstellen.
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Re: Winterberg 2023/24
Bis vor wenigen Tagen war mangels Konkurrenz schon noch ordentlich Betrieb und auch an Schönwettertagen wie heute kommen da nicht nur 10 Hansel.
Dazu die mediale Wirkung als zuverlässiges Skigebiet, das nun immer durchgehend von Weihnachten bis Ostern in Betrieb ist.
Und nicht zuletzt die anstehenden Osterferien. Da kommen ab Montag bei eher kühlem und trockenem Wetter sicher nochmal ordentlich Besucher.
Kann man gut finden oder nicht, aber ganz erfolglos ist die Scherbeneisgeschichte nicht.
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Zuletzt geändert von judyclt am 21.03.2024 - 20:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Winterberg 2023/24
ich glaube tatsächlich auch, dass die mediale Wirkung hier zieht. Die Umsätze macht man sicherlich über Saisonkartenpakete, da ist es dann auch voll egal, ob in einer kurzen (diese Saison geht im Mittel 2 Wochen kürzer als "normale") Saison tatsächlich bis zum Ende durchgezogen wird. Und nochmal: der Marketingeffekt "Deutschlands schneesicherstes Skigebiet" zu sein und das auch stabil zu sein - das ist nicht zu unterschätzen.
add.: ja, wir (auch ich) lästern immer wieder über das kleine gallische Skigebiet nördlich des Weisswurstäquators. aber das was hier aufgezogen wird ist (egal wie man ökologisch dazu steht) schon ganz großes Kino für Ski- und Technikverrückte wie uns.
add.: ja, wir (auch ich) lästern immer wieder über das kleine gallische Skigebiet nördlich des Weisswurstäquators. aber das was hier aufgezogen wird ist (egal wie man ökologisch dazu steht) schon ganz großes Kino für Ski- und Technikverrückte wie uns.
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Re: Winterberg 2023/24
Natürlich ist es beeindruckend, dass man in Winterberg immer noch Skifahren kann - aber auch das muss man relativieren. Eigentlich zeigt es nur eins, sie haben den Willen es durchzuziehen. Das ist aber nicht neu, diesen Willen haben sie auch schon in der Vergangenheit bewiesen.
Der Unterschied zur Gegenwart sind einzig die Snowmaker, sprich die Technik. Sie können vollkommen temperaturunabhängig "Schnee" auf mehreren Pisten erzeugen und scheuen dabei weder Kosten noch Mühen. Darauf basiert in diesem Winter fast der gesamte Skibetrieb, was mit "Winter" natürlich wenig zu tun hat. Mit konventioneller Beschneiung hätte man auch in Winterberg längst die Segel streichen müssen.
Die hohen Investitionen müssen auch Umsatz abwerfen. Ob das finanziell wirklich nachhaltig ist, wird sich zeigen.
Das was Winterberg kann, könnten andere auch, so sie es denn wollen und bezahlen können. Ein Winter, in dem konventionelle, technische Beschneiung nicht ausreicht um das geplante Saisonende zu erreichen ist in den meisten Skigebieten außerhalb der Mittelgebirge so wohl noch nicht vorgekommen. Könnte sein, dass man nun auch andernorts aufrüstet. Dieser Winter hat mit Sicherheit den Druck auf viele Skigebiete massiv erhöht. Viele werden wohl keine große Zukunft mehr haben.
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Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Winterberg 2023/24
Also ich sehe auf den Webcams in den letzten Tagen meist keine Menschenseele.judyclt hat geschrieben: 20.03.2024 - 21:00 Bis vor wenigen Tagen war mangels Konkurrenz schon noch ordentlich Betrieb und auch an Schönwettertagen wie heute kommen da nicht nur 10 Hansel.
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Re: Winterberg 2023/24
Die Snowmakerlifte um den Poppenberg gehören m.W.n. alle zu Möppi. Das bedeutet, dass der Skibetrieb sich m.E. selbst wenn er defizitär wäre lohnen würde, da die Hütte häufig noch gut ausgelastet ist.noisi hat geschrieben: 21.03.2024 - 09:13 Die hohen Investitionen müssen auch Umsatz abwerfen. Ob das finanziell wirklich nachhaltig ist, wird sich zeigen.
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Re: Winterberg 2023/24
Also aus meiner Erfahrung heraus würde ich meinen, dass es bei den geöffneten Anlagen bei Möppi inkl. Gastro trotzdem täglich 150-200 Gäste braucht, um den Break-Even zu erreichen.
Keine Ahnung ob das derzeit der Fall ist.
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Re: Winterberg 2023/24
Na ja, nur bedingt.noisi hat geschrieben: 21.03.2024 - 09:13 Das was Winterberg kann, könnten andere auch, so sie es denn wollen und bezahlen können.
Im Mittelgebirge würde man bei den aktuellen Bedingungen kaum noch Skifahren in Betracht ziehen (=weniger potentielle Gäste). Würdest Du als Skifahrer noch nachschauen, ob am Ravensberg oder Bad Sachsa noch Schnee liegt ? Nein, warum auch.
Bei Winterberg wissen aber Alle, dass die Saison auch unter schweren Bedingungen lange geht.
Irgendwo gibt es natürlich auch für Winterberg einen Scheitelpunkt. Wenn eine längere Saison kaum positive mediale Effekte hat, die Kosten aber überproportional steigen. Aber das muss Winterberg für sich entscheiden.
Einen Aufrüstungsdruck sehe ich im Augenblick zudem auch nicht. Selbst der Harz konnte sicher 15-20 Jahre gut damit leben, dass es kaum Skitage gab.
Bis sie in Beschneiung investiert haben. Pleite gegangen sind sie in den 15 Jahren aber nicht.
In den nächsten Jahren wird sich erst entscheiden, ob der aktuelle Winter die neue Regel wird oder ob sich die Winter weiterhin abwechseln.
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Re: Winterberg 2023/24
Ich denke, punktuell wird hier sicherlich über genau solche Maßnahmen nachgedacht werden. Vgl. das Brandnertal in welchem derzeit der Skibetrieb in einem Teil des Gebietes, welches viele Gästebetten beherbergt, nur noch mit Bustransfer aufrecht erhalten werden kann. Hier wird entweder mit dem Ersatzneubau der Bahn massiv in die Beschneiung im unteren Teil investiert werden (müssen) oder man schaut sich entsprechende Lösungen seeeeehr genau an.noisi hat geschrieben: 21.03.2024 - 09:13 Natürlich ist es beeindruckend, dass man in Winterberg immer noch Skifahren kann - aber auch das muss man relativieren. Eigentlich zeigt es nur eins, sie haben den Willen es durchzuziehen. Das ist aber nicht neu, diesen Willen haben sie auch schon in der Vergangenheit bewiesen.
Der Unterschied zur Gegenwart sind einzig die Snowmaker, sprich die Technik. Sie können vollkommen temperaturunabhängig "Schnee" auf mehreren Pisten erzeugen und scheuen dabei weder Kosten noch Mühen. Darauf basiert in diesem Winter fast der gesamte Skibetrieb, was mit "Winter" natürlich wenig zu tun hat. Mit konventioneller Beschneiung hätte man auch in Winterberg längst die Segel streichen müssen.
Die hohen Investitionen müssen auch Umsatz abwerfen. Ob das finanziell wirklich nachhaltig ist, wird sich zeigen.
Das was Winterberg kann, könnten andere auch, so sie es denn wollen und bezahlen können. Ein Winter, in dem konventionelle, technische Beschneiung nicht ausreicht um das geplante Saisonende zu erreichen ist in den meisten Skigebieten außerhalb der Mittelgebirge so wohl noch nicht vorgekommen. Könnte sein, dass man nun auch andernorts aufrüstet. Dieser Winter hat mit Sicherheit den Druck auf viele Skigebiete massiv erhöht. Viele werden wohl keine große Zukunft mehr haben.
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Re: Winterberg 2023/24
Das wird es ganz sicher. Früher oder später wird es auch notwendig. Noch wird es dort vermutlich aber kalt genug für eine konventionelle Beschneiung sein, die muss dann nur ensprechend massiv sein und die kalten Phasen konsequent ausnützen - wie eben "früher" in Winterberg.F. Feser hat geschrieben: 21.03.2024 - 12:07 Ich denke, punktuell wird hier sicherlich über genau solche Maßnahmen nachgedacht werden. Vgl. das Brandnertal in welchem derzeit der Skibetrieb in einem Teil des Gebietes, welches viele Gästebetten beherbergt, nur noch mit Bustransfer aufrecht erhalten werden kann. Hier wird entweder mit dem Ersatzneubau der Bahn massiv in die Beschneiung im unteren Teil investiert werden (müssen) oder man schaut sich entsprechende Lösungen seeeeehr genau an.
Das würde ich nicht so pauschal sagen. Es braucht schon einiges an Personal für einen Skitag. Mal grob überschlagen und niedrig angesetzt (für Möppi) 5 Personen für die Lifte (Berg & Tal + Ersatz für die Pause), 2 für die Kassen, 2 für den Skiverleih, mindestens 3 für das Restaurant, 1 Person für die Präparierung. Die werden sicher nicht alle den Mindestlohn bekommen. Dazu kommen mindestens Stromkosten, Diesel und Lebensmittel . Da braucht es schon ein paar vollzahlende Gäste um erst mal die reinen Betriebskosten wieder einzuspielen. Von den Investitionskosten mal ganz zu schweigen.Nocki hat geschrieben: 21.03.2024 - 10:59 Die Snowmakerlifte um den Poppenberg gehören m.W.n. alle zu Möppi. Das bedeutet, dass der Skibetrieb sich m.E. selbst wenn er defizitär wäre lohnen würde, da die Hütte häufig noch gut ausgelastet ist.
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Re: Winterberg 2023/24
Wirtschaftlich doof sind die jeweiligen Betreiber in Winterberg ganz sicher nicht. So lange dort die Lifte laufen sehen die Betreiber darin Sinn. Spekulieren kann man sicherlich ob es um den Ruf des „schneesicheren Skigebiet“ bei den Gästen geht, die auf Nummer sicher buchen und deshalb frühzeitig Winterberg wählen, ob es wie bei Discounter eine „Quersubventionierung“ gibt wo der aktuelle Betrieb aus den CashTagen der Saison auf 0 gehoben wird, oder ob dort Geld vom Tourismus fließt um - siehe Punkt 1 - die Bettenauslastung mittelfristig abzusichern was der Region zugute kommt.
Ob Sympathisant der Nummer oder nicht: was dort geleistet wird nötigt einem einfach Respekt ab. Nicht nur die Anlagen und der Investitionswillen im Gebiet auch der Willen den Betrieb unter großen Aufwand anzubieten ist sicherlich einzigartig in der Höhenlage.
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Re: Winterberg 2023/24
Dann musst du allerdings auch gegenrechnen wieviel Geld dort an den besucherstarken Wochenenden im Januar eingenommen wurde als es brechend voll war. Damit kann man sich denke ich auch einige Minustage zum Ende der Saison leisten.noisi hat geschrieben: 21.03.2024 - 12:24Das wird es ganz sicher. Früher oder später wird es auch notwendig. Noch wird es dort vermutlich aber kalt genug für eine konventionelle Beschneiung sein, die muss dann nur ensprechend massiv sein und die kalten Phasen konsequent ausnützen - wie eben "früher" in Winterberg.F. Feser hat geschrieben: 21.03.2024 - 12:07 Ich denke, punktuell wird hier sicherlich über genau solche Maßnahmen nachgedacht werden. Vgl. das Brandnertal in welchem derzeit der Skibetrieb in einem Teil des Gebietes, welches viele Gästebetten beherbergt, nur noch mit Bustransfer aufrecht erhalten werden kann. Hier wird entweder mit dem Ersatzneubau der Bahn massiv in die Beschneiung im unteren Teil investiert werden (müssen) oder man schaut sich entsprechende Lösungen seeeeehr genau an.
Das würde ich nicht so pauschal sagen. Es braucht schon einiges an Personal für einen Skitag. Mal grob überschlagen und niedrig angesetzt (für Möppi) 5 Personen für die Lifte (Berg & Tal + Ersatz für die Pause), 2 für die Kassen, 2 für den Skiverleih, mindestens 3 für das Restaurant, 1 Person für die Präparierung. Die werden sicher nicht alle den Mindestlohn bekommen. Dazu kommen mindestens Stromkosten, Diesel und Lebensmittel . Da braucht es schon ein paar vollzahlende Gäste um erst mal die reinen Betriebskosten wieder einzuspielen. Von den Investitionskosten mal ganz zu schweigen.Nocki hat geschrieben: 21.03.2024 - 10:59 Die Snowmakerlifte um den Poppenberg gehören m.W.n. alle zu Möppi. Das bedeutet, dass der Skibetrieb sich m.E. selbst wenn er defizitär wäre lohnen würde, da die Hütte häufig noch gut ausgelastet ist.
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Re: Winterberg 2023/24
Ganz sicher kann man das Gegenrechnen und das werden sie auch tun. Fragt sich halt nur wie sinnvoll es ist auf Teufel komm raus diese besucherschwachen Tage mitnehmen zu wollen. Wenn der Schnee dafür ohenhin da ist OK, aber dieses über die Eismaschinen extra zu produzieren?
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Re: Winterberg 2023/24
Den aus Scherbeneis-Betreibersicht positiven Effekt konnte man diesen Winter auch gut an den schneereichen Tagen sehen.
Trotz ausreichend Schnee ist dann in Willingen und den Astendörfern usw. deutlich weniger los, weil Winterberg der absolute Leuchtturm in der Region ist.
Solange man rechtzeitig umsteigt wie am Greenhill oder ausreichend Partyvolk hat wie Willingen, ist das vielleicht nicht so wild, aber an den reinen Skiliften
wie Sternrodt, Wildewiese, Eschenberg usw. gehen ähnlich wie in Züschen über kurz oder lang ziemlich sicher die Lichter aus.
Die dortigen Besucher sammelt Winterberg peu a peu mit dem zuverlässigen Pistenangebot ein.
Trotz ausreichend Schnee ist dann in Willingen und den Astendörfern usw. deutlich weniger los, weil Winterberg der absolute Leuchtturm in der Region ist.
Solange man rechtzeitig umsteigt wie am Greenhill oder ausreichend Partyvolk hat wie Willingen, ist das vielleicht nicht so wild, aber an den reinen Skiliften
wie Sternrodt, Wildewiese, Eschenberg usw. gehen ähnlich wie in Züschen über kurz oder lang ziemlich sicher die Lichter aus.
Die dortigen Besucher sammelt Winterberg peu a peu mit dem zuverlässigen Pistenangebot ein.
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Re: Winterberg 2023/24
Heute war ich schon fast einsam. Um 11 habe ich mal so gut wie möglich durchgezählt, inkl. der 2 Paar Skier vor Möppis Hütte
kam ich auf 34 Besucher insgesamt. Rauher Busch ein ziemlicher Acker, BH suboptimal (teilweise ockerbrauner und "bremsiger" Schnee). Quick Jet und Poppenberg noch relativ gut zu fahren, wenn auch nicht mehr so gut wie an meinem Besuch am letzten Wochenende. Leider hatte ich meinen Fotomacher vergessen. Bei Klante liefen noch zwei Lanzen (jeweils eine), vielleicht möchte man das Wochenende noch absichern.
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Re: Winterberg 2023/24
Ja, seit Sonntag hat es viel getaut
Ich war gestern da und der Unterschied zu meinem Besuch am Dienstag war schon deutlich. Es ist einfach viel zu warm
https://kachelmannwetter.com/de/klimave ... 483__61_90
Mal schauen, was nun dieser -wohl sehr kurze- "Wintereinbruch" bringen wird ..
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Re: Winterberg 2023/24
Genau das frage ich mich auch. Selbst heute - Samstag und Ferien - sind kaum Leute auf den Webcams zu erahnen…noisi hat geschrieben: 21.03.2024 - 13:58 Ganz sicher kann man das Gegenrechnen und das werden sie auch tun. Fragt sich halt nur wie sinnvoll es ist auf Teufel komm raus diese besucherschwachen Tage mitnehmen zu wollen. Wenn der Schnee dafür ohenhin da ist OK, aber dieses über die Eismaschinen extra zu produzieren?
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