Zum Thema Föhn
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oliver-1
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Zum Thema Föhn
Wir haben Föhn. Natürlich habe ich in erwas ca. 50 Jahre noch nie erlebt, dass diese viel länger als 1 Tag anhält.
Nun, er ist jetzt da. Alle Wetterberichte sprechen von 50-60km/h, das scheint gerade in den zentralen Skigebieten nach deren Info weit über 100km/h zu werden.
Klar, bei den Zahlen, kaum Skibertrieb möglich. Ungewöhnlich für mich ist, dass das jetzt 5 Tage anhält und morgen dazu.
Wenn eine solche Katastrophe auftritt, wer trägt dann die "kosten".
Der Skifahrer alleine, wegen der AGBs etc.. wo man auf ungünstige Wetterlagen hinweist?
Warum wird das bei so einer sehr seltenen Sondersituation nicht geteilt? Denn machen wir uns nichts vor: Skilifts und Pisten schließen, das ist einfach, spart Geld und Arbeit.
Oder direkt: Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass so manchen Betreibern das sehr gelegen kommt?
Nun, er ist jetzt da. Alle Wetterberichte sprechen von 50-60km/h, das scheint gerade in den zentralen Skigebieten nach deren Info weit über 100km/h zu werden.
Klar, bei den Zahlen, kaum Skibertrieb möglich. Ungewöhnlich für mich ist, dass das jetzt 5 Tage anhält und morgen dazu.
Wenn eine solche Katastrophe auftritt, wer trägt dann die "kosten".
Der Skifahrer alleine, wegen der AGBs etc.. wo man auf ungünstige Wetterlagen hinweist?
Warum wird das bei so einer sehr seltenen Sondersituation nicht geteilt? Denn machen wir uns nichts vor: Skilifts und Pisten schließen, das ist einfach, spart Geld und Arbeit.
Oder direkt: Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass so manchen Betreibern das sehr gelegen kommt?
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biofleisch
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Re: Zum Thema Föhn
Es kommt denen NICHT gelegen. Allerdings kann ich deinen Unmut nachvollziehen, weil die Skibetriebe die Gesetzeslage (sie sind "öffentliches Verkehrsmittel und gleichzeitig handeln sie Einzelvertraglich) immer zu ihren Gunsten auslegen.
Das äußert sich meines Erachtens an vielen kleinen Punkten, welche in der Summe den Kunden immer benachteiligen.
Am extremsten äußert sich das in der Unsitte "dynamic Pricing".
Dies vereint eigentlich alle Nachteile beim Kunden.
Das äußert sich meines Erachtens an vielen kleinen Punkten, welche in der Summe den Kunden immer benachteiligen.
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drowning in fakenews?
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oliver-1
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Re: Zum Thema Föhn
Wir haben jetzt schon so eine Situation, die wirklich sehr außergewöhnlich ist. Viele "mittealpische" Skiregionen operieren seit einigen Tagen auf 5-10%. Morgen wird ähnliches vorhergesagt.biofleisch hat geschrieben: 30.03.2024 - 21:25 Allerdings kann ich deinen Unmut nachvollziehen, weil die Skibetriebe die Gesetzeslage (sie sind "öffentliches Verkehrsmittel und gleichzeitig handeln sie Einzelvertraglich) immer zu ihren Gunsten auslegen.
So was habe nicht mal im Ansatz erlebt. Also eine echte Ausnahme/Katastrophe/Einzelfall.
Hier könnte so viel gutgemacht werden mit "Halber Kaufpreis zurück" oder "Gutschein für n/2 Tageskarten". Es geht nicht mal ums Geld, sondern ums Prinzip.
Das scheint nicht zu passieren. Im Gegenteil, in Social Media werrden Beiträge gepostet, wie geil alles ist und die Likers liken noch mehr (obwohl sie absolute keinen Plan haben, was gerade abgeht).
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markus
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Re: Zum Thema Föhn
Also eine Katastrophe ist wohl mal etwas ganz anderes. Hier geht es um die Sicherheit der Fahrgäste.
Eine Katastrophe wäre ein schwerer Seilbahnunfall aufgrund von Föhn und Sturm bei der z.B. Bäume ins Seil fallen, oder das Seil auf den Stützen Entgleist, Skifahrer dabei zu Schaden kommen, Bergungsmassnahmen eingeleitet werden müssen, die bei solchen verhältnissen sehr schwer sind, etc....
Das was Du meinst ist eher Eigeninteresse oder Verständnislosigkeit oder was auch immer.
Eine Katastrophe wäre ein schwerer Seilbahnunfall aufgrund von Föhn und Sturm bei der z.B. Bäume ins Seil fallen, oder das Seil auf den Stützen Entgleist, Skifahrer dabei zu Schaden kommen, Bergungsmassnahmen eingeleitet werden müssen, die bei solchen verhältnissen sehr schwer sind, etc....
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Reginleif
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Re: Zum Thema Föhn
Davon abgesehen steht wirklich bei jedem Skigebiet in den AGBs dass keinerlei Haftung im Zusammenhang mit dem Wetter übernommen wird.
Natürlich ist es ärgerlich, gerade wenn man lange vorher gebucht hat, aber da bringt es nichts sich zu echauffieren.
Im Gegenteil es gehört für mich zum gesunden Menschenverstand zu wissen dass das Wetter unberechenbar ist und man da eben machtlos ist. Manche erwarten echt dass immer jemand haften und entschädigen müsste, selbst bei Gegebenheiten die keiner wirklich in der Hand hat.
Natürlich ist es ärgerlich, gerade wenn man lange vorher gebucht hat, aber da bringt es nichts sich zu echauffieren.
Im Gegenteil es gehört für mich zum gesunden Menschenverstand zu wissen dass das Wetter unberechenbar ist und man da eben machtlos ist. Manche erwarten echt dass immer jemand haften und entschädigen müsste, selbst bei Gegebenheiten die keiner wirklich in der Hand hat.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
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Re: Zum Thema Föhn
Nicht alle kaufen ihre Skipässe spontan oder sie haben Wochenkarten. Kann ich absolut verstehen, dass die dann einen Ausgleich wollen und auch was bekommen sollten.
Dass die Betreiber da nix machen find ich extrem unverschämt. Die haben dieses Jahr genug Gewinn gemacht. Unternehmerisches Risiko.
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elan WINGMAN 82 CTI
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Reginleif
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Re: Zum Thema Föhn
Ich sehs umgekehrt, Risiko des Kunden/Käufers.
Offenbar ist heute kein Konsument mehr in der Lage mit Risiken umzugehen.
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- snowflat
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Re: Zum Thema Föhn
Es steht doch jedem Kunden frei, was er für einen Skipass kauft. Wenn man das Risiko nicht eingehen möchte, dann kauft man jeden Morgen den Skipass nach dem Wetterbericht. Ist teurer, damit kauft man sich aber mehr Sicherheit. Wenn man es günstiger möchte kauft man sich einen Mehrtagesskipass. Hat aber das Wetterrisiko.
Ich sehe das Problem nicht.
Was machen denn die Leute, die einen All-in Strandurlaub buchen, aber wegen Schlechtwetter Pool und Liegen nicht nutzen können?
Wahnsinn welche Probleme heute in der Gesellschaft existieren

Ich sehe das Problem nicht.
Was machen denn die Leute, die einen All-in Strandurlaub buchen, aber wegen Schlechtwetter Pool und Liegen nicht nutzen können?
Wahnsinn welche Probleme heute in der Gesellschaft existieren
Auch an Schließtagen hat ein Bergbahnunternehmen Kosten …. Fixkosten (z.B. Personal, Telekommunikationskosten, IT-Kosten, Versicherungskosten, Kosten für lineare Abschreibungen, Wartungskosten, Leasingkosten, Zinskosten für Kredite etc.Denn machen wir uns nichts vor: Skilifts und Pisten schließen, das ist einfach, spart Geld und Arbeit.
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Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Zum Thema Föhn
Ich sehe es ein wenig differenzierter. Am Golm hätte man sich heute Morgen bis 8:30 einen Skipass für 63€ heute kaufen können - erst danach wurde das Skigebiet „geschlossen“ und andere Skigebiete im Tal sind nicht so Föhnanfällig - ob der geneigte Skitourist dann wirklich wissen muss, dass der Golm Föhnanfällig ist sei mal dahin gestellt. Die 63€ wären sogar wenn man die „uppsala“ pauschale (nochmal 3,11€) dazu gebucht hätte nicht rückerstattungsfähig gewesen - finde ich schon schwach ehrlich gesagt. Die Uppsala Pauschale beinhaltet alles mögliche aber eben keine Witterungseinflüsse…
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Re: Zum Thema Föhn
Hab diese Saison schon dreimal erlebt, dass am Golm zwar der Normalpreis angeschrieben war aber "Sturmtarife" von 31 Euro (oder 38 weiß ich nimmer genau) berechnet wurden, gehe davon aus, dass dies heute auch der FAll war. Weiß es aber nicht, da ich nicht vor Ort war und so keinen Kollegen mithatte, der Karte kaufen musste.F. Feser hat geschrieben: 31.03.2024 - 15:42 Ich sehe es ein wenig differenzierter. Am Golm hätte man sich heute Morgen bis 8:30 einen Skipass für 63€ heute kaufen können - erst danach wurde das Skigebiet „geschlossen“ und andere Skigebiete im Tal sind nicht so Föhnanfällig - ob der geneigte Skitourist dann wirklich wissen muss, dass der Golm Föhnanfällig ist sei mal dahin gestellt. Die 63€ wären sogar wenn man die „uppsala“ pauschale (nochmal 3,11€) dazu gebucht hätte nicht rückerstattungsfähig gewesen - finde ich schon schwach ehrlich gesagt. Die Uppsala Pauschale beinhaltet alles mögliche aber eben keine Witterungseinflüsse…
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Re: Zum Thema Föhn
Zumindest vor einigen Jahren gab es bei Sturmsperren doch zumindest eine Ersatzkarte die dann meistens auch noch in der nächsten Saison gültig war. Hab das am Stubaier zweimal selbst erlebt und die Bergbahnen waren hier immer sehr kulant.
Passiert mir trotzdem in der Regel nicht mehr, da erst gebucht wird, wenn das Wetter sicher vorhergesagt werden kann.
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Re: Zum Thema Föhn
in Orelle (Trois Vallees), als wir vor ein paar Jahren einen Tagesskipass kaufen wollten, wurden wir explizit mehrfach drauf hingewiesen, dass es eine Sturmwarnung gibt und es nicht Sicher wäre, ob die Verbindungen offen bleiben könnten. Da konnten wir aber zwischen dem Bellevilletal Pass und dem 3V Pass wählen.
Keine Ahnung, wie das aktuell gehandhabt wurde. Ob die Gäste informiert wurden, dass vielleicht nix geht oder nicht.
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State buoni, se potete
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Re: Zum Thema Föhn
War in unserem Fall so, dass wir erst einige Tage davor gebucht haben und zwar ein warmer Föhn, jedoch nichts von Orkanstärker vorhergesagt wurde. Die Information kam erst in dem Moment, in dem wir das Gästeappartment betreten hatte.Snowboarder90 hat geschrieben: 31.03.2024 - 17:31 Passiert mir trotzdem in der Regel nicht mehr, da erst gebucht wird, wenn das Wetter sicher vorhergesagt werden kann.
Und auch dann kein Wort darüber, dass das die quasi komplette Stillegung des Gebietes bedeutet. Auch nicht beim Kauf des Mehrtagesskipass. Nichts.
Zuletzt geändert von oliver-1 am 02.04.2024 - 14:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zum Thema Föhn
Ja natürlich, die AGBs... :face_palm_Julian96 hat geschrieben: 31.03.2024 - 12:29 Davon abgesehen steht wirklich bei jedem Skigebiet in den AGBs dass keinerlei Haftung im Zusammenhang mit dem Wetter übernommen wird.
Viele haben offensichtlich noch nichts davon gehört, dass einseitige AGBs unmoralisch und oft auch rechtlich ungültig sind. In diesem Fall passiert nur deswegen nicht viel, weil eine Skikarte kaum über ein paar Hundert Euro hinausgehen.
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Re: Zum Thema Föhn
Wenn man auch nur ein wenig die Fähgkeit zum Nachdenken hätte, dann wüsste man, dass die meiste Sicherheit der Fahrgäste gewährleiste wäre, würde man erst keine Skipasse verkaufen.markus hat geschrieben: 31.03.2024 - 12:06 Also eine Katastrophe ist wohl mal etwas ganz anderes. Hier geht es um die Sicherheit der Fahrgäste.
Das wurde aber fleißig gemacht, auch während der Tage des Föhnsturm.
Das ist schon jedem schon klar, dass für einige ein Mehrere Tausend Euro teurer Urlaub mit langer Anreise mit kleinem Kind nichts bedeutet.Das was Du meinst ist eher Eigeninteresse oder Verständnislosigkeit oder was auch immer.
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Re: Zum Thema Föhn
Mein Tipp: Das nächste Mal Skiurlaub in einer Skihalle buchen
.
Auch wenn ich deinen Frust über die Situation verstehen kann. Es sind nicht immer die Anderen schuld und manchmal ist es schwierig überhaupt einen Schuldigen zu finden...
Aber Skifahren ist immer noch eine Outdoorsportart die von Wind, Wetter, Sonne und Schnee abhängt.
Aber ich kann den Frust der vielen Osterskifahrer schon verstehen. Wenn man sich lange auf seinen vielleicht einzigen Skiurlaub im Winter freut und auch noch viel Geld dafür ausgibt und dann so einen kompletten Reinfall erlebt wie dieses Jahr...
Auch wenn ich deinen Frust über die Situation verstehen kann. Es sind nicht immer die Anderen schuld und manchmal ist es schwierig überhaupt einen Schuldigen zu finden...
Aber Skifahren ist immer noch eine Outdoorsportart die von Wind, Wetter, Sonne und Schnee abhängt.
Aber ich kann den Frust der vielen Osterskifahrer schon verstehen. Wenn man sich lange auf seinen vielleicht einzigen Skiurlaub im Winter freut und auch noch viel Geld dafür ausgibt und dann so einen kompletten Reinfall erlebt wie dieses Jahr...
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 03.04.2024 - 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zum Thema Föhn
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Unabhängig von den AGB ist es dennoch nicht kundenfreundlich, zumindest sofern keine oder nahezu keine Aussicht besteht, weitere Bergbahnen etwas später am selben Tag zu öffnen (z.B. weil man aufgrund von Neuschnee über Nacht noch was Verspätung bei der Pistenpräparierung hat), wäre für mich folgendes sinnvoll:
1) Die Kundschaft klar darüber zu informieren, dass nur ganz wenige Anlagen in Betrieb sein werden.
2) Tageskarte mit Rabatt.
Bei Mehrtageskarten wird es heikler, falls jedoch mehrere Tage hintereinander nahezu alle Anlagen geschlossen bleiben, sollte man sich überlegen, ob man doch nicht dem Kunden etwas entgegenkommen könnte.
Bin selbst jedoch gegen jegliche Form von Dynamic Pricing, insbes. auch im ÖV. Pendler mit niedrigem Einkommen sind statistisch eher dazu gewungen an nicht veränderbaren Zeiten am Arbeitsplatz zu erscheinen als gutbezahlte Beamte und andere nicht reell produktive Arbeitsgruppen, meine damit insbes. Lohnempfänger, die lediglich den abdingbaren Anteil der Bürokratie aufrecht erhalten.
Gesamthafter betrachtet stellt sich die Frage, ob hohe Preise sinvoller sind als wesentlich günstigere, insbes. auch im Sommer. Ein Familientagesausflug mit Seilbahn und Essen kostet doch schnell was.
In den USA gibt es übrigens Seilbahneinzelfahrten, die im Winter mit Dynamic Pricing bis USD 40.00 kosten, als recht teuer pro Abfahrt (nur Einzelfahrten buchbar, keine Abonnements). Mal sehen, ob Vail Resorts diese Hochpreispolitik in der Schweiz einführen wird.
Unabhängig von den AGB ist es dennoch nicht kundenfreundlich, zumindest sofern keine oder nahezu keine Aussicht besteht, weitere Bergbahnen etwas später am selben Tag zu öffnen (z.B. weil man aufgrund von Neuschnee über Nacht noch was Verspätung bei der Pistenpräparierung hat), wäre für mich folgendes sinnvoll:
1) Die Kundschaft klar darüber zu informieren, dass nur ganz wenige Anlagen in Betrieb sein werden.
2) Tageskarte mit Rabatt.
Bei Mehrtageskarten wird es heikler, falls jedoch mehrere Tage hintereinander nahezu alle Anlagen geschlossen bleiben, sollte man sich überlegen, ob man doch nicht dem Kunden etwas entgegenkommen könnte.
Bin selbst jedoch gegen jegliche Form von Dynamic Pricing, insbes. auch im ÖV. Pendler mit niedrigem Einkommen sind statistisch eher dazu gewungen an nicht veränderbaren Zeiten am Arbeitsplatz zu erscheinen als gutbezahlte Beamte und andere nicht reell produktive Arbeitsgruppen, meine damit insbes. Lohnempfänger, die lediglich den abdingbaren Anteil der Bürokratie aufrecht erhalten.
Gesamthafter betrachtet stellt sich die Frage, ob hohe Preise sinvoller sind als wesentlich günstigere, insbes. auch im Sommer. Ein Familientagesausflug mit Seilbahn und Essen kostet doch schnell was.
In den USA gibt es übrigens Seilbahneinzelfahrten, die im Winter mit Dynamic Pricing bis USD 40.00 kosten, als recht teuer pro Abfahrt (nur Einzelfahrten buchbar, keine Abonnements). Mal sehen, ob Vail Resorts diese Hochpreispolitik in der Schweiz einführen wird.
- markman
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Re: Zum Thema Föhn
es ist doch letztendlich eine Mischkalkulation. Über mehrere Jahre hinweg betrachtet hat man gutes Wetter, schönes Wetter, sehr schönes Wetter oder ein schlechtes Wetter. Bezahlen tut man immer dasselbe, nämlich den aktuellen Preis für Hotel und Bergbahnen. Bei schönstem Wetter oder bester Schneelage, selbst Mitte April kam ich niemals auf den Gedanken, dass ich aufgrund der super Bedingungen einen Aufpreis doch sicherlich sehr gerne freiwillig zahlen würde. Daher ist im umgekehrten Fall auch nichts zu erwarten bzw. zu fordern. Derjenige, der nun etwas fordert, sollte dann sich verpflichten, im nächsten Jahr bei besserem Wetter einen Aufpreis zu bezahlen => quid pro quo.
Grüße,
Markman (der in den letzen 10 Tagen in Fiss jede Wetterlage erlebt hat)
Grüße,
Markman (der in den letzen 10 Tagen in Fiss jede Wetterlage erlebt hat)
bislang: 9x Ischgl, 4x Hintertux/Eggalm, 9x Südtirol, 8x Lech/Zürs
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Re: Zum Thema Föhn
Das ist "heutzutage" der Zeitgeist. Die Verantwortung von Risiken wird auf den "Kleinesten" abgewälzt. Eigentlich eine absolute Fehlleistung des Staates. Früher (tm) war das definitiv anders. Eigentlich genau anders herum. Die kleinen wurden Vertraglich geschützt der jeweils größere musste die Risiken tragen.F. Feser hat geschrieben: 31.03.2024 - 15:42 Ich sehe es ein wenig differenzierter. Am Golm hätte man sich heute Morgen bis 8:30 einen Skipass für 63€ heute kaufen können - erst danach wurde das Skigebiet „geschlossen“ und andere Skigebiete im Tal sind nicht so Föhnanfällig - ob der geneigte Skitourist dann wirklich wissen muss, dass der Golm Föhnanfällig ist sei mal dahin gestellt. Die 63€ wären sogar wenn man die „uppsala“ pauschale (nochmal 3,11€) dazu gebucht hätte nicht rückerstattungsfähig gewesen - finde ich schon schwach ehrlich gesagt. Die Uppsala Pauschale beinhaltet alles mögliche aber eben keine Witterungseinflüsse…
Ist eigentlich auch logisch. Denn bei einem vertraglichen Missverhältnis sollte immer der "Kleine" gesetzlich und vertraglich vor Schaden geschützt sein.
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Re: Zum Thema Föhn
ich kann mich in 35Jahren Skifahren nicht erinnern dass es früher so gewesen sein sollte, das man bei Schlechtwetter das Geld zurück bekam und der Vermieter dann womöglich auf noch einen Rabatt gewährt hat.
Im Gegenteil, die Möglichkeiten der Kunden sind durch Bewertungen und Social Media um einiges besser geworden.
Früher war eben manchmal doch nur die Zukunft besser.
Alle haben heute quasi unbegrenzte Informationsmöglichkeiten in der Tasche und keiner Informiert sich.
Und die Schuld der eigenen Unzulänglichkeit soll natürlich immer ein anderer Tragen.
Was früher definitiv besser war: man hat aus solchen Geschichten gelernt, heute ist das meist nicht der Fall.
Im Gegenteil, die Möglichkeiten der Kunden sind durch Bewertungen und Social Media um einiges besser geworden.
Früher war eben manchmal doch nur die Zukunft besser.
Alle haben heute quasi unbegrenzte Informationsmöglichkeiten in der Tasche und keiner Informiert sich.
Und die Schuld der eigenen Unzulänglichkeit soll natürlich immer ein anderer Tragen.
Was früher definitiv besser war: man hat aus solchen Geschichten gelernt, heute ist das meist nicht der Fall.
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NeusserGletscher
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Re: Zum Thema Föhn
Vor 35 Jahren gab es auch noch keine intransparenten dynamischen Preise, welche den Kunden dazu animieren sollten, möglichst früh die Katze im Sack zu kaufen. Kürzlich habe ich das Ticket in Z wie früher am Schalter gekauft. Weil der Sonntag eher schlecht war, habe ich erst ab Montag gebucht. Am Ende habe ich aber für 14 Tage genau so viel bezahlt wie zwei Wochen zuvor für 15 Tage aufgerufen wurden. Erst später habe ich erfahren, dass in Z die Preise ihre Dynamik in den letzten zwei Wochen entfalten. Natürlich nach oben. Trotz der Fönlage und praktisch weitgehend geschlossenem Skigebiet hat man den Gästen dann ein paar Tage später für die Tageskarte weiterhin volle 102 Franken abgeknöpft. Sogar die Option "international" war auswählbar, obwohl der Bereich Süd dicht war. Der Hinweis, dass wegen Wind viele Bahnen nicht fahren, stand natürlich an anderer Stelle.valdebagnes hat geschrieben: 15.04.2024 - 19:23 ich kann mich in 35Jahren Skifahren nicht erinnern dass es früher so gewesen sein sollte, das man bei Schlechtwetter das Geld zurück bekam
Als die Preise für die Tageskarte und Mehrtageskarten noch fix waren, konnte man als Kunde viel flexibler auf schlechtes Wetter reagieren. Heute kommt es am Ende auf das gleiche raus. Entweder man beisst in den sauren Apfel und kauft den Mehrtagespass, obwohl der nach der Wetterprognose zur Hälfte kaum sinnvoll genutzt werden kann. Oder man arbeitet eine Woche mit Tageskarten und zieht erst für die folgende Woche den Mehrtagespass, zahlt dann unverschämte 102 Franken für drei geöffnete Bahnen und am Ende genau so viel wie für den Mehrtagespass für den gesamten Zeitraum.
Man merkt die Absicht und ist verstimmt.
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