Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

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ralleycorse
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von ralleycorse »

chatmonster hat geschrieben: 11.03.2024 - 20:18 Euch ist aber klar, dass 5 der 6 aus Arolla zu Hause waren, für die PdG trainiert haben und demnach wohl schon viele viele Male genau DIESE Route gelaufen sind?
Die waren nicht auf "einer geführten Tour" unterwegs oder haben sich auf einen GPS Punkt verlassen müssen, das war deren Wohnzimmer!!

Ja, es war falsch am Samstag loszugehen. Das wissen jetzt alle.
Edit: natürlich auch in Rennklamotten etc. Viele Fehler, die passiert sind. Aber Fehlentscheidungen auf einem Niveau, das die meisten hier wohl nie erreichen werden.

Aber diese Besserwisserei (auf Basis von Storys von den Eltern von vor 60 Jahren, echt jetzt??) ist unsäglich...
Ja, das stimmt. Dieses Niveau werde ich nie erreichen.
Und wir wissen nicht genau was passiert ist.
Aber was ich weiß: Wohnzimmer hin oder her, wenn es hochalpin übles Wetter ist verirrst Du Dich wenn Du kein GPS dabei hast. Die Orientierung ist so schnell weg wie die Sicht. Wer es schon mal erlebt hat weiß: Beim absoluten Whiteout bringt Dir Ortskenntnis überhaupt nichts. Und eine Karte hilft Dir dann auch nix mehr wenn Du nicht weißt wo Du bist.
Genau die gleiche Geschichte beim Haute Route Unglück: Das GPS des Bergführers ging nicht, er hat trotz bester Ortskenntnis im Sturm die Orientierung verloren und dann nicht mal dem GPS eines der Mitglieder geglaubt...

ralleycorse
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von ralleycorse »

Wenn Sie auf den PdG trainiert haben ist ja das Unglück noch unverständlicher.
Klar, die Tour ist dann mit dem Training vermutlich nicht so brutal wie für einen Normalo, und auch in kürzerer Zeit machbar.
ABER: Wer so ein Niveau hat, der sollte doch auch Bergerfahrung haben? Dann ist doch klar, das es bei so einem Wetter schwieriger wird. Das eine Kleinigkeit einen extrem viel Zeit kosten kann (Defekt, Formprobleme, etc.). Das man entsprechende Ausrüstung dabei haben sollte...

Das ist doch das was so unfassbar ist. Das sollten Die doch alles gewusst haben!
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snowflat
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von snowflat »

Am Montagnachmittag ist es zu einem Lawinenabgang im Skigebiet Schnals gekommen, der trotz der Gefahr glücklicherweise ohne Verletzte geendet ist. Das Schneebrett löste sich beim Eissee und rutschte auf die Talabfahrt in der Nähe des Grawand-Liftes. Dank schneller Reaktion der Rettungskräfte und des glücklichen Umstands, dass niemand verschüttet wurde, konnte die Situation erfolgreich gemeistert werden.
Quelle: Großeinsatz nach Lawinenabgang im Skigebiet Schnals
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Lagorce »

Zum Fall Tête Blanche haben die Medien wie allgemein üblich teils widersprüchliche sowie ungenaue Angaben veröffentlicht. Zudem sollte man auf das Video der gesamten Pressekonferenz der Behörden zurückgreifen, da Journalierende oft unsachlich übersetzen.

Anscheinend konnte die GPS Position vom Smartphone aus übermittelt werden, also keine reine GSM Ortung wie ich zuerst vermutete, die Genauigkeit solcher GSM Ortungen kann je nach Gegebenheiten stark Variieren, dabei muss man zwischen den üblichen Auswertungen der Daten über die standardmäassig die Funknetzbetreiber verfügen und genaueren Messungen, die mit fallspezifisch eingesetzten Messgeräten möglich sind, high-end Systeme sind jedoch extrem teuer und selten, und teils nicht einmal auf dem freien Markt verfügbar.

Bzgl. Schaufeln waren je nach Medien keine dabei oder nur sehr leichte kaum sinnvoll brauchbare Modelle. Hatte selbst früher die klassische CH Armeeschneeschaufel (habe die Bezeichnung vergessen, die mit dem eingesteckten runden Holzgriff, der am Ende kugel-, nicht T-förmig ist und dem breiten gerändelten Aluiminiumblockierring), ist mit ca. 600 g (kann sie später mal wiegen) recht schwer. Auch die Alumiumsonden waren nicht sonderbar leicht jedoch robust. Allerdings machen 600 g einen spürbaren Unterschied aus, also kein Thema wenn Gewicht kritisch ist (kenne die heutigen lecihten Schaufeln nicht).
Gewichtsoptimierte Ausstattiung kommt stets mit Vor- sowie Nachteilen.

Angeblich waren zumindest gewisse Opfer mit auf Sendung geschalteten funktionierenden LVS-Geräten ausgestattet. Bislang konnte die vermisste 28-jährige Emilie Deschenaux von Villarsel-le-Gibloux noch nicht geortet werden, demnach kann man davon ausgehen, dass weder GSM- noch LVS-Funksiignale detektiert werden konnten.
Sieht man sich das Gelände an, ist durchaus möglich, dass diese Person in eine Spalte fiel und danach die Spuren durch den starken Wind verwischt wurden.

Siehe ebenfalls hier:

https://www.dailymail.co.uk/news/articl ... storm.html

https://www.dailymail.co.uk/news/articl ... tured.html

Hier noch die Identitäten der bereits geborgenen Opfer, Angaben wurden veröffentlicht wobei in gewissen Medien (z.B. Blick) willentlich falsche Vornamen zum Einsatz kommen (ist in der Schweiz leider eine übliche Praxis):
David Moix (1996)
Jean-Vincent Moix (1993)
Joël Moix (1965)
Laurent Moix (2002)
Marc Moix (1979)

Was genau geschah wird man möglicherweise nie erfahren. Mangels verlässlichen sachdienlichen Informationen bin ich nicht in der Lage, den Fall näher zu beurteilen und zudem kenne ich diesen Abschnitt der PdG (Patrouille des Glaciers) nicht direkt.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von hegauner »

Ein Schneeschuhwanderer ist im Toggenburg in ein Karstloch eingestürzt. Auch solche Unglücke kann es geben. Das ist schon sehr tragisch:


https://www.blick.ch/schweiz/ostschweiz ... 17836.html


Und leider nicht zum ersten Mal passiert:

https://www.blick.ch/schweiz/ostschweiz ... 29485.html

Der Selun ist ein Gipfel der bekannten Churfirsten und bei Skitourengänger und Schneeschuhwanderer sehr beliebt.
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Skitage 23/24 Waldau, Flumserberg, Silvretta Montafon, Balderschwang
Skitage 22/23 Waldau, Damüls
Skitage 21/22 Montafon, Arlberg, Hoch-Ybrig, Pizol, Diedamskopf
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Skitage 19/20 Elm, Arlberg (2x), Montafon, Balderschwang, Ischgl
Skitage 18/19 Hinterzarten (2x), Muggenbrunn, Ischgl, Toggenburg (2x)
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von srj »

Was auch immer die Fehler der sechs waren - mein Beileid gilt den Angehörigen. :cry:

Zum Thema white out: Ich habe das einmal in einer ziemlich harmlosen Situation am Fürkeleferner unweit der Marteller Hütte erlebt.
Ein Wolkenfeld zog innerhalb von Minuten aus dem Tal auf den Gletscher, es war sprichwörtlich nicht mehr zu erkennen, wo es rauf und wo es runter ging.
Und obwohl wir den Weg erst einige Minuten vorher hochgegangen waren, war es bei dann auch starkem Schneefall wirklich nicht einfach, entlang der Aufstiegsspur wieder hinunter zu finden.
Wir haben uns dann in einen Biwaksack gesetzt und eine Dreiviertel Stunde gewartet. Dann lichtete sich das Ganze etwas, Schemen wurden erkennbar, dann wars einfach.
Das Ganze war noch vor GPS-Zeiten, wir hatten eine Papierkarte 1:10000, einen Höhenmesser und einen Kompass.

Ich bin sicher, dass auch zu Zeiten von GPS schnell Fehler mit großen Konsequenzen passieren können. Als geborener Angsthase hätte ich diese Tour sicher nicht gemacht bei diesen Bedingungen, und als Couchpotato finde ich ich 2000HM Aufstieg schon SEHR SEHR weit.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Marmotte »

Die Suche nach der vermissten Skitourengängerin wurde nun, nach Rücksprache mit der Familie, eingestellt.

https://www.srf.ch/news/schweiz/ungluec ... ingestellt
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von snowflat »

Bei einer Skitour auf den „Wannig" in Biberwier löste sich eine Lawine und drei Wintersportler wurden mitgerissen. In St. Anton wurde ein 21-Jähriger von einem selbst ausgelöstem Schneebrett erfasst.
Quelle: Vier Skitourengeher von Lawinen in Biberwier und St. Anton mitgerissen
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Arlbergfan »

Zählt auch als "Bergunglück" oder?

Tödlicher Unfall mit Paragleiter in Hopfgarten
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von MrGaunt »

Arlbergfan hat geschrieben: 17.03.2024 - 20:39 Zählt auch als "Bergunglück" oder?
Ich denke schon, da auch eine Seilbahn beteiligt war.
Hier noch ein Artikel im Spiegel: https://www.spiegel.de/panorama/tirol-d ... ky#ref=rss
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Michi99 »

2 Snowboarder haben eine "Abzweigung" übersehen und mussten (unverletzt) geborgen werden:
https://www.nachrichten.at/oberoesterre ... 71,3931842
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snowflat
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von snowflat »

Unklar ist bislang, was zu dem tödlichen Unfall in Hopfgarten im Brixental geführt hat. Von der Polizei heißt es, dass keine Obduktion angeordnet und der Leichnam bereits zur Bestattung freigegeben worden sei. Ein mediznischer Notfall scheint also ausgeschlossen. Ist die Ursache demnach bei widrigen Bedingungen zu suchen?
Unklar ist bislang, was zu dem tödlichen Unfall in Hopfgarten im Brixental geführt hat. Von der Polizei heißt es, dass keine Obduktion angeordnet und der Leichnam bereits zur Bestattung freigegeben worden sei. Ein mediznischer Notfall scheint also ausgeschlossen. Ist die Ursache demnach bei widrigen Bedingungen zu suchen?
Das größte Gefahrenpotenzial beim Gleitschirmfliegen bestehe laut Dörfler immer bei Start und Landung. „Wenn der Pilot nur fünf bis zehn Meter in der Höhe ist. Passiert dort irgendwas Unerwartetes, heißt es schnell reagieren." Gefragt sei dann vor allem Erfahrung.
„Kein Berg für Anfänger"
Und die hatte die tödlich verunglückte 65-Jährige vermutlich nicht. Mit dem Paragleiten begann sie vor ungefähr einem Jahr. „Die Hohe Salve ist zwar ein idealer Flugberg", meint Dörfler. „Aber nicht unbedingt was für wenig versierte Piloten."
Quelle: Mit Gleitschirm gegen Gondel: Führte Flugfehler zu tödlichem Unfall in Hopfgarten?
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von snowflat »

Im hintersten Pitztal herrscht derzeit noch tiefer Winter. So auch im Bereich des Rappenkopfs (2320 m) im Gemeindegebiet von St. Leonhard. Dort war am 23. Dezember ein 46-jähriger Skitourengeher von einer Lawine mit riesigem Ausmaß verschüttet worden. Seitdem liegt der Mann unter zum Teil zehn bis zwölf Meter hohen Schneemassen.
Tagelang hatten die Einsatzkräfte nach dem gebürtigen Pitztaler gesucht – und tun es immer noch. „Wir schauen in regelmäßigen Abständen nach“ berichtet Christian Rimml, Obmann der Bergrettung Innerpitztal.
Sollten die Spürhunde den Verschütteten nämlich nicht orten, dann heißt es nur warten. „Ich bin viel in diesem Gebiet unterwegs, weil es vor meiner Haustür liegt. Möglich, dass wir den Mann dann erst zwischen Mitte und Ende Mai finden“ so Rimml.
Quelle: Verschütteter Tiroler liegt seit drei Monaten unter Lawine im Pitztal
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Marmotte »

Absturz eines Rettungshelis auf etwa 4500m Höhe in der Nähe der Capanna Margherita im Monte Rosa Massiv. Die vier unverletzten Insassen retteten nach dem Absturz noch einen verunfallten Alpinisten aus einer Gletscherspalte, zu dem sie auch bei dem Rettungsflug unterwegs waren.

https://www.bild.de/news/ausland/news-a ... .bild.html
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Mt. Cervino
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Mt. Cervino »

Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert, aber irgendwie kam mir das Setting bekannt vor und siehe da:
Zwischen zwei Alpen-Hütten: Helikopter stürzt auf 4.500 Metern Höhe ab – Touristen an Bord
https://www.merkur.de/welt/italien-mont ... 80916.html
Fast gleiche Stelle im Juli 2023 8O .
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von snowflat »

Entwarnung konnte am Dienstag auf der Nordkette nach einer großangelegten Suchaktion nach möglichen Verschütteten gegeben werden. Eine Nasschneelawine hatte sich gelöst und war über das Lange Tal abgegangen.
Quelle: Lawinenabgang auf Skipiste: Großer Sucheinsatz auf der Nordkette
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Lawinenabgang gegen 14:00 unterhalb Riffelberg / Zermatt zwischen Riffelhaus und Piste 39. Angeblich mehrere Vermisste. Ich selbst war grad in Höhe Alphitta und schaute in Richtung Restaurant, als ich durch den Krach auf die Lawine aufmerksam wurde. Da konnte ich aber schon nicht mehr erkennen, ob sich jemand in der Lawine befand. Anders als auf verschiedenen Plattformen missverständlich geschrieben wurde, waren weder REX noch Piste zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Allerdings ist da der Hang unterhalb Riffelhaus bis zur Senke in Höhe Chämi Hitta auf einer Länge von mehreren hundert Metern herunter gekommen. Die Piste haben sie dann vermutlich gesperrt, um die Rettungsarbeiten nicht weiter zu behindern. Ich bin dann gegen 17:00 mit dem REX abgefahren, da waren sie immer noch mit mehreren Rettern im Bereich des Lawinenkegels am sondieren. Gefühlt standen auf dem Grat gegenüber aber mehr Schaulustige als Retter im Einsatz waren.

Edit: Die NZZ meldet unter Berufung auf die Polizei drei Tote und einen Verletzten.
Zuletzt geändert von NeusserGletscher am 01.04.2024 - 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Firn77
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Firn77 »

NeusserGletscher hat geschrieben: 01.04.2024 - 19:11 Lawinenabgang gegen 14:00 unterhalb Riffelberg / Zermatt zwischen Riffelhaus und Piste 39. Angeblich mehrere Vermisste. Ich selbst war grad in Höhe Alphitta und schaute in Richtung Restaurant, als ich durch den Krach auf die Lawine aufmerksam wurde. Da konnte ich aber schon nicht mehr erkennen, ob sich jemand in der Lawine befand. Anders als auf verschiedenen Plattformen missverständlich geschrieben wurde, waren weder REX noch Piste zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Allerdings ist da der Hang unterhalb Riffelhaus bis zur Senke in Höhe Chämi Hitta auf einer Länge von mehreren hundert Metern herunter gekommen. Die Piste haben sie dann vermutlich gesperrt, um die Rettungsarbeiten nicht weiter zu behindern. Ich bin dann gegen 17:00 mit dem REX abgefahren, da waren sie immer noch mit mehreren Rettern im Bereich des Lawinenkegels am sondieren. Gefühlt standen auf dem Grat gegenüber aber mehr Schaulustige als Retter im Einsatz waren.
Leider mit nicht so gutem Ausgang. Mindestens drei Tote. https://www.spiegel.de/panorama/zermatt ... c6620bc314
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Lagorce »

Nicht manipuliertes YouTube Video:

Deadly Avalanche Strikes Zermatt, Switzerland - Grosse Lawine geht am Riffelberg bei Zermatt nieder

Direktlink
https://www.youtube.com/watch?v=BZpT7vVhlKE

Bereich war gesperrt als die Lawine nieder ging.
Gefahrenstufe für die betroffene Gegend: 3 von 5: Erhebliche Gefahr: Kritische Lawinensituation.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Lagorce hat geschrieben: 02.04.2024 - 00:01 Bereich war gesperrt als die Lawine nieder ging.
Gefahrenstufe für die betroffene Gegend: 3 von 5: Erhebliche Gefahr: Kritische Lawinensituation.
Der Bereich ist als Wildschutzzone ausgewiesen und generell gesperrt. Bei der Lawinenwarnstufe bin ich auch zuerst von einer 3 ausgegangen, weil ich mich an dem Bericht von 17:00 orientiert habe. Das Bulletin von 8:00 sagt aber klar und deutlich: 4.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von snowflat »

Das Fahrzeug war auf der Piste ins Rutschen geraten und überschlug sich mehrmals. Der 62-jährige Lenker wurde schwer verletzt, sein 23-jähriger Beifahrer unbestimmten Grades.
Quelle: Schneefahrzeug in Westendorf überschlug sich mehrmals: Lenker (62) und Beifahrer (23) verletzt
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Lagorce »

Durchaus möglich, habe mich auf diese Karte des Websites der Bundesverwaltung bezogen:
https://www.meteoschweiz.admin.ch/servi ... avalanches

Konnte keine Karte für die Zeit des Zwischenfalles findesn, habe jedoch auch nicht weiter gesucht.
Die älteren PDF Bulletins sind hier (musste die zuerst suchen) und um 08h00 galt wie es NeusserGletscher afführte Stufe 4 von 5 für die Gegend von Zermatt:
https://www.slf.ch/de/lawinenbulletin-u ... ion/archiv

2024-04-01/08h00 (UTC+0200), Stufe 4:
https://www.slf.ch/fileadmin/avalanche_ ... -00_de.pdf
2024-03-31/17h00 (UTC+0200), Stufe 3:
https://www.slf.ch/fileadmin/avalanche_ ... -00_de.pdf
2024-04-01/17h00 (UTC+0200), Stufe 3:
https://www.slf.ch/fileadmin/avalanche_ ... -00_de.pdf

Auch bei 3 von 5 sollte man keine unnötigen Risiken eingehen wobei die Beurteilung stets aufgrund der effektiven borliegenden lokalen Bedingungen erfolgen sollten, die Bulletins sind lediglich allgemeine Lageeinschätzungen.

Obwohl ich mal einen Lawinenkurs absolviert habe, bin ich absolut nicht in der Lage, Lawinenrisiken ausreichend zuverlässig abzuschätzen, dazu sind eine sehr grosse Erfahrung sowie Ortskenntnisse unabdingbar und auch dann besteht noch ein Restrisiko.

Flachlandjuristen ohne Bergkenntnisse werden dazu führen, dass Strassen sowie kontrollierte Pisten mit der Zeit bei stets geringer werdenden Rerstrisiken gesperrt werden, da beim kleinsten Zwischenfall irgendwelche Sündenböcke vor Gericht enden müssen.
Diese stets fortschreitende gesellschaftsruinierende kostenaufwendige sinnlose Juristerei macht sogar zahlreiche Schulreisen unmöglich, da beim kleinsten Problem geklagt wird. Mal abwarten, bis auch anspruchlose Wanderwege von den Landeskarten gestrichen werden.

Einzelheiten zur Lawine in Zermatt sind den üblichen Medien zu entnehmen.

Übrigens ist ein Helikopter in der Gegend der verschiedenen Combins (zwischen dem Val d'Entremont und dem Val des Bagnes) abgsetürzt und bereits lokaklisiert worden.
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Mt. Cervino »

Lagorce hat geschrieben: 02.04.2024 - 14:17 Übrigens ist ein Helikopter in der Gegend der verschiedenen Combins (zwischen dem Val d'Entremont und dem Val des Bagnes) abgsetürzt und bereits lokaklisiert worden.
Wenn es stimmt war das ein Heliskiing Flug mit bis zu 5 Passagieren im Helikopter.
7 andere Helikopter sind derzeit im Einsatz zur Rettung der Insassen des abgestürzten Helikopters.
https://www.lenouvelliste.ch/valais/bas ... es-1376785
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Mt. Cervino »

Zum Lawinenunglück in Zermatt gestern gibt es Infos zu den Opfern / Verletzten:
Bei den Verstorbenen handle es sich um einen 15-jährigen Amerikaner sowie einen Mann und eine Frau, deren Identifizierung noch nicht abgeschlossen sei, teilte die Kantonspolizei am Dienstag mit. Beim Verletzten handle es sich um einen 20-jährigen Schweizer. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Spital geflogen.
https://www.nzz.ch/panorama/lawinennied ... ld.1824492
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2023/2024

Beitrag von Lagorce »

Da die Bergung im Gange ist, wird noch nicht offiziell kommuniziert:
https://www.20min.ch/fr/story/valais-un ... -103076371

Die Nordflanke des Petit Combin sollte hier ersichtlich sein, falls es die Sichtverhälntnisse erlauben:
https://verbier.roundshot.com/les-attelas

https://map.geo.admin.ch
petit combin oder Koordinaten im Suchfenster eingeben.

Approximative Koordinaten des Petit Combin:
CH1903+/LV95: 2'586'744.4, 1'092'487.7
WGS 84 (lat/lon): 45.98382, 7.26760 (45°59′01.765″N 7°16′03.373″E)


Update:
Die Behörden gaben weitere Infos bekannt. Siehe u.a. hier:
(Le Nouvelliste und Der Walliser Bote besuche ich nicht gross da die Website zu viele Fremdlinks aufrufen, Medienwebsites sind diesbezüglich besonders heikel und da entsperre ich die Scripts nicht.)
https://www.20min.ch/fr/story/valais-un ... -103076371
https://www.20min.ch/story/wallis-helik ... -103076361
Die französischsprachige Ausgabe hatte etwas Vorsprung mit den Infos.

Zu beachten ist, das viele Medien sich auf Agenturbrei basieren (oder hier u.a. auf Mitteilungen der Behörden), zudem ist kaum echte Pressevielfalt vorhanden, da ein paar wenige Mediengruppen das sagen haben, ist allerdings auch im Ausland ähnlich. Wokismus und politisch korrektes Einheitsdenken (Pensée Unique) haben sich überall insidiös und kaum wahrgenommen hineingeschlichen.

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