Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
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Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Mir war bei meinen Besuchen am Kaunertaler gefühlt auch ein höherer Anteil an körperlich eingeschränkten Besuchern aufgefallen ... nun wird ein Schuh draus:
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Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Ron
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Anfang März in Mariaalm waren da auch ein Paar Dutzend unterwegs.Ich gönne es diesen Menschen von ganzem Herzen, und finde es bewunderenswert was die so alles können.
Aber.... wenn es viele sind die kreuz und quer in ein relativ kleines Gebiet so wie Mariaalm fahren, macht es für die "Normal" Skifahrer weniger spass da für jeder jedesmal die (Sessel)Bahn angehalten wird sowohl beim Einstieg aber auch beim Ausstieg um die Menschen zu helfen. Dann entstehen auch am ruhige Tagen doch ziemliche Warteschlangen und dauert es bevor mann oben ist. Übrigens auch für das Liftpersonal in Mariaalm nur Komplimente weil die ohne meckern jedesmal die Leute wirklich hochheben müssten.
Das ist schon anstrengend.
Auch Sehbehinderten seh ich immer öfter auf die Pisten.
Aber.... wenn es viele sind die kreuz und quer in ein relativ kleines Gebiet so wie Mariaalm fahren, macht es für die "Normal" Skifahrer weniger spass da für jeder jedesmal die (Sessel)Bahn angehalten wird sowohl beim Einstieg aber auch beim Ausstieg um die Menschen zu helfen. Dann entstehen auch am ruhige Tagen doch ziemliche Warteschlangen und dauert es bevor mann oben ist. Übrigens auch für das Liftpersonal in Mariaalm nur Komplimente weil die ohne meckern jedesmal die Leute wirklich hochheben müssten.
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Meine volle ZustimmungRon hat geschrieben: 03.04.2024 - 16:09Anfang März in Mariaalm waren da auch ein Paar Dutzend unterwegs. Ich gönne es diesen Menschen von ganzem Herzen, und finde es bewunderenswert was die so alles können.
Und jetzt hoffe ich inständig, dass ich den ersten Teil falsch verstehe und Du Dich etwas unglücklich ausgedrückt hast. Unsere gehbehinderten Mitmenschen haben es sich sicher nicht ausgesucht, nicht mehr in der Lage zu sein, den Sport in der Haltung auszuüben wie es Mitmenschen ohne Behinderung machen. Daher geht meine Bewunderung in ein sehr hohes Maß an Respekt über, so dass ich auch respektiere und akzeptiere, dass es mal länger dauert, weil z.B. beim Ein-/Ausstieg besondere Unterstützung notwendig ist. Da muss man doch in den Momenten zurücktreten und den Mitmenschen die Zeit geben, die sie benötigen, um ansatzweise genauso am Leben draußen Teil haben zu können.Ron hat geschrieben: 03.04.2024 - 16:09 Aber.... wenn es viele sind die kreuz und quer in ein relativ kleines Gebiet so wie Mariaalm fahren, macht es für die "Normal" Skifahrer weniger spass da für jeder jedesmal die (Sessel)Bahn angehalten wird sowohl beim Einstieg aber auch beim Ausstieg um die Menschen zu helfen. Dann entstehen auch am ruhige Tagen doch ziemliche Warteschlangen und dauert es bevor mann oben ist. Übrigens auch für das Liftpersonal in Mariaalm nur Komplimente weil die ohne meckern jedesmal die Leute wirklich hochheben müssten.
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Volle Zustimmung!snowflat hat geschrieben: 03.04.2024 - 16:26 Unsere gehbehinderten Mitmenschen haben es sich sicher nicht ausgesucht, nicht mehr in der Lage zu sein, den Sport in der Haltung auszuüben wie es Mitmenschen ohne Behinderung machen. Daher geht meine Bewunderung in ein sehr hohes Maß an Respekt über, so dass ich auch respektiere und akzeptiere, dass es mal länger dauert, weil z.B. beim Ein-/Ausstieg besondere Unterstützung notwendig ist. Da muss man doch in den Momenten zurücktreten und den Mitmenschen die Zeit geben, die sie benötigen, um ansatzweise genauso am Leben draußen Teil haben zu können.
An dem Tag sind mindestens 40 Gehbehinderten auf diese eine Piste unterwegs gewesen.
Und wenn dan (so wie bei uns) am Abergalmbahn während eine Fahrt 8 Gehbehinderten hoch wollen, heisst das 16 mal für ein, anderthalb Minute anhalten.
Die Liftfahrt dauert dann plötzlich kein 9 Minuten, aber eher 20 bis 25. Mit alle Geduld und Respekt, aber da kratz ich mich auch mal hinterm Ohr.
Und ob alle so geduldig sind wie du und ich.....?
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Auch in Schladming Hochwurzen sieht man immer viele Behinderte. Dort gibt es extra eine Skischule ( https://www.freizeit-pso.at/specials/sk ... hinderung/ ) die sich auf dieses besondere Klientel spezialisiert hat.
Im Kaunertal werden Kurse und Fortbildungen darüber ( https://www.monoskikurs.de/termine-skikurse/ ) angeboten. In Maria Alm gab es früher über den österreichichen Behindertensportverbund spezielle Kurse mit Übernachtung hier https://mariaalm.bsfz.at/.
Wir haben aber auch in Obertauern schon sehr oft Menschen im Monoski gesehen.
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Wir haben aber auch in Obertauern schon sehr oft Menschen im Monoski gesehen.
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Waren die von dir Gebehinderte genannten im Monoski unterwegs oder sind sie stehend Ski gefahren?Ron hat geschrieben: 03.04.2024 - 17:28Volle Zustimmung!snowflat hat geschrieben: 03.04.2024 - 16:26 Unsere gehbehinderten Mitmenschen haben es sich sicher nicht ausgesucht, nicht mehr in der Lage zu sein, den Sport in der Haltung auszuüben wie es Mitmenschen ohne Behinderung machen. Daher geht meine Bewunderung in ein sehr hohes Maß an Respekt über, so dass ich auch respektiere und akzeptiere, dass es mal länger dauert, weil z.B. beim Ein-/Ausstieg besondere Unterstützung notwendig ist. Da muss man doch in den Momenten zurücktreten und den Mitmenschen die Zeit geben, die sie benötigen, um ansatzweise genauso am Leben draußen Teil haben zu können.
An dem Tag sind mindestens 40 Gehbehinderten auf diese eine Piste unterwegs gewesen.
Und wenn dan (so wie bei uns) am Abergalmbahn während eine Fahrt 8 Gehbehinderten hoch wollen, heisst das 16 mal für ein, anderthalb Minute anhalten.
Die Liftfahrt dauert dann plötzlich kein 9 Minuten, aber eher 20 bis 25. Mit alle Geduld und Respekt, aber da kratz ich mich auch mal hinterm Ohr.
Und ob alle so geduldig sind wie du und ich.....?
Ich verstehe in beiden Fällen nicht, warum der Lift jeweils für den Ein und Ausstieg anhalten muß und dann noch so lang. Monoskifahrer können mit etwas Übung bei kuppelbaren Liften einfach im normalen Betrieg ein und aussteigen, höchstens muß der Lift auf langsam gestellt werden.
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Weil, zumindest bei manchen Modellen, die Sicherheitsbügel von den Liftsesseln nicht runterpassen bzw man keine sichere Sitzposition einnehmen kann, das ist eine ziemlich ausladende Konstruktion. Also müssen die Benutzer die Teile ausziehen. Das geht halt erst nachdem sie Platz genommen haben bzw beim Anlegen noch sitzen. Ergo bei stehendem Sessel. Das dauert halt seine Zeit.Maria hat geschrieben: 03.04.2024 - 18:06
Ich verstehe in beiden Fällen nicht, warum der Lift jeweils für den Ein und Ausstieg anhalten muß und dann noch so lang.
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Die Bahnen im Kaunertal haben ua. extra eine Einstiegs Spur. Sowas findet man fast nirgends.
https://www.kaunertaler-gletscher.at/im ... efrei.html
Auch diese Woche sollte einiges los sein
https://www.tbsv.or.at/event/oebsv-mono ... kaunertal/
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Vor Jahren hat zum Saisonbeginn mal die japanische Behindertenmannschaft in Sölden auf dem Gletscher trainiert ... mein lieber Herr, wie die mit ihren "Rollstühlen" durch den Riesenslalomparkour gefräst sind, Hochachtung !! ... und ja, es dauert etwas im Lift ... und ist das nicht so etwas von scheißegal ???
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Die waren alle im Monoski und jeder war zusammen mit ein Begleitperson (mit normale Skier) und die meisten waren am Zügel. Wahrscheinlich also mehr oder weniger Anfänger und mussten wirklich im Sessel gehoben werden.Maria hat geschrieben: 03.04.2024 - 18:06 Waren die von dir Gebehinderte genannten im Monoski unterwegs oder sind sie stehend Ski gefahren?
Ich verstehe in beiden Fällen nicht, warum der Lift jeweils für den Ein und Ausstieg anhalten muß und dann noch so lang. Monoskifahrer können mit etwas Übung bei kuppelbaren Liften einfach im normalen Betrieg ein und aussteigen, höchstens muß der Lift auf langsam gestellt werden.
Ich kenne auch andere Monoskier. Die sind in der Lage sich mehr oder weniger hoch zu stellen wobei das Gesäss auf gleicher höhe wie die Sessel kommt, die können dann selbsständig ein- und ausssteigen ohne das die Bahn halten muss.
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Da brauche ich mich nicht kratzen, sondern freue mich entweder mit den Behinderten über den technischen Fortschritt oder fahre einen Lift weiter. Ist doch völlig Banane, ob man da mal ein paar Minuten steht. Was meint ihr, wie lange ein Behinderter im Leben auf alles Mögliche warten muss.Ron hat geschrieben: 03.04.2024 - 17:28 Die Liftfahrt dauert dann plötzlich kein 9 Minuten, aber eher 20 bis 25. Mit alle Geduld und Respekt, aber da kratz ich mich auch mal hinterm Ohr.
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Und genau das haben wir getan.
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Re: Why a Wheelchair Doesn't Stop You from Skiing in the Alps
Nach deiner Beschreibung kann es sein, daß die behinderten Skifahrer nicht im Monoski sondern im Biski unterwegs waren. Mit einem Monoski kann man, mit entsprechender Übung und Können, alle Pisten selbstständig befahren. Dafür ist aber eine gewisse Rumpfkontrolle und Einsatzfähigkeit der Arme notwendig. Mit dem Biski kann jeder Behinderte auf die Piste. Der Biski hat 2 Skier und der Skifahrer sitzt niedriger. Damit ist ein selbstständiges fahren nur auf leichten Pisten möglich. Der Biski kann komplett ohne Mitarbeit des Behinderten von der Begleitperson gesteuert werden.Ron hat geschrieben: 03.04.2024 - 22:08Die waren alle im Monoski und jeder war zusammen mit ein Begleitperson (mit normale Skier) und die meisten waren am Zügel. Wahrscheinlich also mehr oder weniger Anfänger und mussten wirklich im Sessel gehoben werden.Maria hat geschrieben: 03.04.2024 - 18:06 Waren die von dir Gebehinderte genannten im Monoski unterwegs oder sind sie stehend Ski gefahren?
Ich verstehe in beiden Fällen nicht, warum der Lift jeweils für den Ein und Ausstieg anhalten muß und dann noch so lang. Monoskifahrer können mit etwas Übung bei kuppelbaren Liften einfach im normalen Betrieg ein und aussteigen, höchstens muß der Lift auf langsam gestellt werden.
Ich kenne auch andere Monoskier. Die sind in der Lage sich mehr oder weniger hoch zu stellen wobei das Gesäss auf gleicher höhe wie die Sessel kommt, die können dann selbsständig ein- und ausssteigen ohne das die Bahn halten muss.
Aber auch im Biski fährt man normalerweise im Biski sitzend mit dem Sessellift. Hier sieht man ein paar Bilder von Biski und Monoski im Sessellift https://www.monoskikurs.de/liftfahren/sessellift/
PS: Ich habe selber einen behinderten Sohn. Er kann aber stehend Skifahren, hat aber 3-4 Jahre gebraucht um aus dem Anfängergelände raus auf die normale blaue Piste zu kommen. Kurven fahren im Pflug konnte er recht schnell, aber leider nicht im Pfleg bremsen. Dadurch haben wir uns erkundigt nach Alternativen zum stehend skifahren. Aber glücklicherweise hat er es doch geschafft. Inzwischen (er ist jetzt 28 und fährt jeden Winter ca. 25 Tage Ski) fährt er auch vielen schwarze Pisten. Es ist für ihn ein tolles Erlebniss jedes Mal, wenn er sieht, daß er inzwischen viel besser Skifährt wie viele andere auf der Piste.